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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 11.02.2013, 01:20   #1
MarkusMarkant->Emailproblem
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Beiträge: 57
MarkusMarkant
Standard Erstantrag: Frage zu Freiberuflichkeit / Krankenkasse

Hallo mal an alle,

mein Name ist Markus. Ich muss nun nach vielen schlaflosen Nächten ALG II beantragen. Bisher habe ich nach dem Studium ausschließlich freiberuflich gearbeitet, aber die Kunden bleiben aus und vor allem der Krankenkassenbeitrag bricht mir das Genick :-(. Meine Suche nach einer Anstellung ist bisher erfolglos.

Es hilft also alles nix: Diese Nacht mache ich durch und gehe morgen mit Magenschmerzen zur Arbeitsagentur und danach zum Jobcenter.

Ich habe ein paar Fragen: Meine größte Angst ist vom Jobcenter in quatschige Maßnahmen gesteckt zu werden. Nun ist es so: Auf das eigentliche Geld vom Jobcenter bin ich nicht angewiesen, da ich weiter die Möglichkeit habe mit ca. 20 Stunden Arbeit die Woche 850 Euro als Freiberufler zu verdienen. Das ist nicht viel, aber solange zumindest meine Krankenkasse bezahlt wird, reicht das, um über die Runden zu kommen, während ich weiterhin nach einer Festanstellung suche.

Was ich mich frage: Was würde passieren, wenn ich nun Maßnahmen "reingedrückt" bekomme und ablehne? Kann ich dadurch vollkommen meinen ALG-II-Anspruch verlieren? Wie gesagt, Geld vom Amt, darauf verzichte ich gern, nur die Krankenkasse kann ich allein nicht bewältigen.

Weiterhin: Wie schätzt ihr die Wahrscheinlichkeit ein, dass ich in eine Maßnahme gepackt werde? Wie sind da eure Erfahrungen? Hilft mir mein freiberufliches Einkommen das zu umgehen?

Ich freue mich über jede Antwort und hoffe ich habe vernünftig gefragt :-(.

Viele Grüße

Markus
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Alt 11.02.2013, 03:33   #2
MarkusMarkant->Emailproblem
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Registriert seit: 11.02.2013
Beiträge: 57
MarkusMarkant
Standard AW: Erstantrag: Frage zu Freiberuflichkeit / Krankenkasse

@ Dirkus

Zitat:
tja, Du wirst dich dem leider "unterwerfen" müssen! LEIDER
Danke für deine Antwort erstmal :-). Dass ich an sich eine Maßnahme mitmachen müsste, wenn sie denn eine anordnen, ist mir klar :-(. Ich frage mich halt, ob sie mich vielleicht vorerst allein meine Bewerbungen schreiben lassen. Zumindest hoffe ich ja drauf, dass mein Sachbearbeiter vielleicht denkt: "Ok, der ist eh nur Aufstocker und an sich ja qualifiziert, den lass ich erstmal in Ruhe." Oder ist es mittlerweile Standard jeden direkt in eine Maßnahme zu packen? Darüber habe ich sehr unterschiedliches gehört.

Laut diversen Hartz-IV-Rechnern bekäme ich wohl sowieso nur 50-100 Euro gezahlt, da ich ja relativ "viel" freiberuflich dazuverdienen kann. Mir geht es in erster Linie wirklich nur im die Kosten für die Krankenkasse, die ich einfach bei dem geringen Verdienst nicht finanzieren kann. Solange die Krankenkasse gezahlt wird, ist mir ziemlich schnurz, wenn sie mir von den 50 Euro 30 % kürzen :-).

Allerdings gilt ja: Wenn ich meinen ALG-II-Anspruch ganz verwirke, muss ich auch die Krankenkasse wieder komplett selbst zahlen...Insofern kann ich dann vielleicht zweimal Sanktionen in Kauf nehmen, aber dann wäre ich wieder da wo ich jetzt bin: kurz vor der totalen Pleite.

Langfristig hoffe ich natürlich auf eine Festanstellung, aber einfach ist das heute auch mit einem akademischen Abschluss nicht mehr - zumindest nicht mit meinem.

Viele Grüße

Markus
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Alt 11.02.2013, 04:22   #3
Minimina
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Beiträge: 2.020
Minimina Minimina Minimina Minimina Minimina Minimina Minimina Minimina
Standard AW: Erstantrag: Frage zu Freiberuflichkeit / Krankenkasse

Hallo Markus,

erstmal herzlich Willkommen im Forum.

Als erstes ist es wichtig eine Strategie zu entwickeln bevor Du zum JC gehst. Ich empfehle Dir Folgendes zu bedenken:

1. Das JC sieht Freiberufler nicht gerne und versucht sie mit den gemeinsten Mitteln dazu zu bewegen die Freiberuflichkeit oder Selbständigkeit aufzugeben.

2. Selbständige bekommen genau aus dem Grund, meistens sofort eine Massnahme aufgedrück, d.h. die Wahrscheinlichkeit ist sehr, sehr gross auch bei Dir.

3. Grundsätzlich musst Du an einer Massnahme teilnemen wenn sie Dir zugewiesen wird oder Du einen Verwaltungsakt erhältst. Bitte unterschreibe auf keinen Fall sofort eine EGV auch wenn Du unter Druck gesetzt wirst. Sage Du nimmst sie zur Prüfung mit nach Hause.

4. Wenn Du mehr als 20 Stunden freiberuflich arbeitest, d.h wenn das Deine Freiberuflichkeit erfordert, dann bist Du kein Kleinunternehmer mehr und kannst damit die Massnahme ggf. abbrechen oder nicht antreten. Das muss dann aber genau geprüft werden je nach Massnahme. Du kannst die Massnahme dann hier ins Forum stellen und wir versuchen sie mit vereintem Wissen anzugreifen.

5. Gleichzeitig zu Deiner Freiberuflichkeit musst Du Dich bewerben (d.h. Du musst Bewerbungsbemühungen nachweisen je nach wieviel dann gefordert wird)

6. Du wirst sofort über Einzelheiten Deiner Freiberuflichkeit gefragt werden. Vor allen Dingen wann/ob Du damit beginnen willst und wieviel Gewinn Du erwartest. Dazu sollstest Du so wenig wie möglich sagen und vage bleiben und beim Gewinn so wenig wie möglich angeben. ALG II wird Dir voraus gezahlt und wenn Du zu viel Gewinn angibst, welcher Dir angerechnet wird kann es sein, dass Dein Anspruch wegfällt un damit auch die Krankenkassenbeiträge.
Also bitte KEINE ZAHLEN nennen!!!

7. Am Besten mit irgend Jemanden hingehen der als Zeuge fungiert. Lieber einen Tag später, bis Du jemanden gefunden hast als alleine, denn die werden alles versuchen um Dich abzuwimmeln. Dieser Zeugen musst Du als Beistand bezeichnen und nicht als Zeugen. Namen braucht er nicht zu nennen.

8. Vielleicht ist es sogar am Besten wenn Du formlos ein Schreiben aufsetzt in dem Du ALG II beantragst und die Kopie des Schreibens abstempeln und mit Kurzzeichen am Thresen (Anmeldung) versehen lässt, als Nachweis des Beantagungsdatums. Damit hast Du den Nachweis dass Du an dem Tag ALG II beantragt hast und ab dem Tag muss dann auch bewilligt werden.

9. Keine Telefonnummern und e-mail Anschrift rausgeben! Das ist nicht leistungsrelevant (falls sie fragen)

10. Auf keinen Fall sagen dass es Dir nur um die KK geht.

Also alles in allem sich nicht festnageln lassen und nichts unterschreiben. Auch wenn Du Formulare ausfüllen sollst, nimm sie mit und füll sie in Ruhe zu Hause aus (notfalls hier im Forum noch mal nachfragen) anstatt dort. So kannst Du auch Kopien machen, damit Du später weisst was Du angegeben hast. Und wenn Du den Antrag formlos stellst und am Thresen abgibtst und die Formulare erst später abgibst, zählt trotzdem der Tag des formlosen Antrags. Ab dem Datum muss JC dann bezahlen.

Viel Glück
MM

P.S: Und immer schön sagen "Natürlich bewerbe ich mich gleichzeitig die ganze Zeit um eine sozialversicherungspflichtige Stelle"

P.P.S: Ach ja und lass Dich von einer/m freundlichen SB nicht dazu verleiten zu denken er ist auf Deiner Seite. Die freundlichsten sind meist die Schlimmsten
Minimina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.02.2013, 05:34   #4
MarkusMarkant->Emailproblem
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MarkusMarkant
Standard AW: Erstantrag: Frage zu Freiberuflichkeit / Krankenkasse

@ Minimina

Erstmal vielen, vielen Dank für die sehr ausführliche Antwort und fürs Mut machen :-). Fällt schwer in so einer Situation noch Hoffnung zu haben.

Die Anträge habe ich schon alle ausgefüllt, da ich mich schon länger mit dem Gedanken "gequält" habe zum Jobcenter zu gehen. Ich habe es dann aber immer wieder hinausgezögert. Hab deswegen auch schon ein formloses Schreiben aufgesetzt, in dem ich mir die Abgabe des Antrags und der Anhänge dazu bestätigtn lasse. Gerade da ich unter Garantie noch irgendwas nachreichen muss.

An sich sollte meine Freiberuflichkeit nie eine Dauerlösung darstellen, sondern mehr eine Übergangszeit nach dem Studium bis ich eine Festanstellung habe. Entsprechend bewerbe ich mich schon seit längerem - leider halt bisher ohne Erfolg :-(. Insofern hätte ich generell nix dagegen die freiberufliche Arbeit aufzugeben bzw. zurückzufahren oder halt nur nebenbei weiter zu machen. Eine Festanstellung war und ist an sich immer mein Ziel gewesen. Aber halt erstmal eine zu bekommen, das ist das Problem :-/.

Ich war schonmal kurz nach dem Studium für ALG-II gemeldet und damals waren es 5 Bewerbungen monatlich, die ich nachweisen musste. Darin sehe ich generell kein Problem, zumal ich auch grundsätzlich für die passende Stelle innerhalb von Schleswig-Holstein und Niedersachsen umziehen würde.

Oh je, na dann sieht es ja mit potentiellen Maßnahmen duster aus für mich :-(. Hoffentlich gerate ich an einen Sachbearbeiter der etwas Verständnis für meine Lage hat - ich sehe es so, dass ich durch den freiberuflichen Verdienst wenigstens nicht so viel Geld vom Amt beanspruchen muss, als wenn ich gar nichts machen würde.

Das mit den Zeugen wird zumindest heut nix werden: In meinem Bekanntenkreis sind die meisten berufstätig. Aber ich hoffe, dass ich zumindest zu Folgeterminen mal jemanden mitnehmen kann. Heute gebe ich ja nur die Anträge ab und so viel passieren wird da vermutlich noch nicht.

Vielen lieben Dank nochmal für die nette Antwort!
MarkusMarkant ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.02.2013, 11:18   #5
Koelschejong
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Koelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong EnagagiertKoelschejong Enagagiert
Standard AW: Erstantrag: Frage zu Freiberuflichkeit / Krankenkasse

Wenn es nur an der Krankenkasse scheitert, dann stell keinen ALG II Antrag sondern einen Antrag auf Zuschuss zur Krankenkasse nach § 26 SGB II.

Mehr als 20 Stunden schützt übrigens keineswegs vor Maßnahme, aber ein Gewinn von € 850,00, der schützt. Damit kann man Dich nicht mehr in Maßnahmen "zwangsverpflichten".
__

Macht korrumpiert, absolute Macht korrumpiert absolut.(Lord Acton)
Koelschejong ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.02.2013, 13:59   #6
MarkusMarkant->Emailproblem
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MarkusMarkant
Standard AW: Erstantrag: Frage zu Freiberuflichkeit / Krankenkasse

Danke wieder einmal für die nette Antwort - dieses Mal an Koelschejong :-).

Das mit der Krankenkasse hatte ich auch überlegt, aber so wie ich das verstehe, ist das ja ein Zuschuss für privat oder freiwllig Versicherte, die ohnehin ALG II beantragen. Und wie ich das Merkblatt dazu verstanden habe, muss ich ja auch dann ALG II beantragen :-(. Drumherum komme ich also quasi so oder so nicht. Jedenfalls steht das im Merkblatt der Arbeitsagentur:

Zitat:
Um Ihnen einen Zuschuss zu Ihren Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen zahlen zu können, füllen Sie bitte neben dem Antrag auf Arbeitslosengeld II auch die Anlage SV „Sozialversicherung der Bezieher von Arbeitslosengeld II“ aus.
Quelle: http://www.arbeitsagentur.de/zentral...erftigkeit.pdf

Also muss ich ja trotzdem ALG II beantragen und bekomme eben eventuell nur den Zuschuss zur Krankenkasse - je nachdem wie sie es auslegen. Zumindest habe ich das Merkblatt so ausgelegt, oder bin ich auf dem Holzweg :-(?

Inwiefern meinst du denn, dass mich die 850 Euro schützen?
MarkusMarkant ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.02.2013, 15:47   #7
The_Vulcan
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The_Vulcan The_Vulcan
Standard AW: Erstantrag: Frage zu Freiberuflichkeit / Krankenkasse

Zitat von Minimina Beitrag anzeigen

4. Wenn Du mehr als 20 Stunden freiberuflich arbeitest, d.h wenn das Deine Freiberuflichkeit erfordert, dann bist Du kein Kleinunternehmer mehr
Die Menge der Arbeitsstunden hat nichts mit Kleinunternehmern zu tun.... Bei mehr als 15h/Woche gilt man beim Jobcenter als Vollbeschäftigt und das wars auch...dann erwarten die allerdings auch das man entsprechende Umsätze aufweist....

Wenn ich hier 850eur/Woche Lese bei 20 Wochenstunden .. dann sind das 3.400.- im Monat... ich weis ja nicht wieviel Ausgaben der TE hier hat.. aber das Geld an sich ist schon eine Menge. Da arbeiten biele FB und SS lange hin um auf diesen Umsatz zu kommen.

Und gerade weil es wohl doch soviel ist sollte er gute chancen haben nicht in Sinnlose Maßnahmen zu kommen.. aber auf jeden Fall angeben das man mehr als 15h tätig ist... und aufpassen das nicht zuviel Gewinn angegeben wird... denn dann hat man Probleme mit laufenden Rechnungen oder Invesitionen.


ACHTUNG! Ab Juli kommen eventuell noch ca. 600.- im Monat für Rentenversicherung auf Unternehmer hinzu... die haben ja deses Jahr das Rentenrecht dahingehend geändert das Selbständige/Freiberufler sich Rentenversichern müssen...
__

Dummheit ist ein Segen, Intelligenz ein Fluch
The_Vulcan ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.02.2013, 17:11   #8
Minimina
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Minimina Minimina Minimina Minimina Minimina Minimina Minimina Minimina
Standard AW: Erstantrag: Frage zu Freiberuflichkeit / Krankenkasse

Zitat von The_Vulcan Beitrag anzeigen
Die Menge der Arbeitsstunden hat nichts mit Kleinunternehmern zu tun.... Bei mehr als 15h/Woche gilt man beim Jobcenter als Vollbeschäftigt und das wars auch...dann erwarten die allerdings auch das man entsprechende Umsätze aufweist....
Das habe ich gemeint. Und damit hat man auch die Möglichkeit um Massnahemn drum rum zu kommen.

Zitat:
Wenn ich hier 850eur/Woche Lese bei 20 Wochenstunden .. dann sind das 3.400.- im Monat... ich weis ja nicht wieviel Ausgaben der TE hier hat.. aber das Geld an sich ist schon eine Menge. Da arbeiten biele FB und SS lange hin um auf diesen Umsatz zu kommen.
Ich habe TE so verstanden dass er 850,- Gewinn im Monat erzielt. Vielleicht auch nur Umsatz? Vielleicht kann TE uns das noch mal mitteilen?

Zitat:
Das mit der Krankenkasse hatte ich auch überlegt, aber so wie ich das verstehe, ist das ja ein Zuschuss für privat oder freiwllig Versicherte, die ohnehin ALG II beantragen. Und wie ich das Merkblatt dazu verstanden habe, muss ich ja auch dann ALG II beantragen :-(. Drumherum komme ich also quasi so oder so nicht. Jedenfalls steht das im Merkblatt der Arbeitsagentur:
Ganz genau. Und deshalb ist mein Rat wenig Gewinn anzugben bzw. genau abzuwägen wieviel angerechnet werden soll, so dass noch ein Teil ALG II genehmigt wird und dadurch KK-Beiträge vom JC übernommen werden. Die evtl. Überzahlung muss natürlich zurück gezahlt werden. Das sehe ich auch nicht als Betrug oder Ausnutzung. Wenn die Regierung eine Zwangskrankenkasse fordert, muss sie auch dafür sorgen, dass das auch jedem Bürger möglich ist. Grade hier zeigt sich doch wie Unternehmerfeindlich die Gesetzgebung ist. Ein junger gesunder Mensch nach dem Studium kann ruhig mal ne Weile ohne Krankenkasse auskommen, bis er einen Fuss auf die Erde bekommt.

Das Zwangskrankenkasse und Zwangsrente ein eigenes Unternehmen verhindern ist der eigentliche Skandal.

Zitat:
Und gerade weil es wohl doch soviel ist sollte er gute chancen haben nicht in Sinnlose Maßnahmen zu kommen.. aber auf jeden Fall angeben das man mehr als 15h tätig ist[/QUOTE

Ja, plausibel argumentieren bei wieviel Stunden man wieviel Gewinn macht um über den 15 Stunden zu sein, aber noch im Bezug zu landen.

die haben ja deses Jahr das Rentenrecht dahingehend geändert das Selbständige/Freiberufler sich Rentenversichern müssen...
Das Gesetz liegt noch im Bundesrat und hoffentlich wird es verworfen

LG MM
Minimina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.02.2013, 18:06   #9
MarkusMarkant->Emailproblem
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MarkusMarkant
Standard AW: Erstantrag: Frage zu Freiberuflichkeit / Krankenkasse

Danke nochmal für die Antworten :-).

Also die 850 Euro sind auf den Monat bezogen. Sprich: Ich arbeite ca. 15-20 Stunden die Woche und habe am Monatsende Einnahmen in Höhe von ca. 850 - 900 Euro.

Zwischen Gewinn und Umsatz ist bei mir kein großer Unterschied, da ich das Geld als Online-Redakteur verdiene und entsprechend außer der Internetverbindung keine Unkosten für die Arbeit habe.
MarkusMarkant ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.02.2013, 20:16   #10
Minimina
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Standard AW: Erstantrag: Frage zu Freiberuflichkeit / Krankenkasse

Zitat von MarkusMarkant Beitrag anzeigen
Zwischen Gewinn und Umsatz ist bei mir kein großer Unterschied, da ich das Geld als Online-Redakteur verdiene und entsprechend außer der Internetverbindung keine Unkosten für die Arbeit habe.
Steuern musst Du keine bezahlen auch wenn nur wenig?

LG MM
Minimina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.02.2013, 20:27   #11
MarkusMarkant->Emailproblem
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MarkusMarkant
Standard AW: Erstantrag: Frage zu Freiberuflichkeit / Krankenkasse

Aufgrund der geringen Höhe meines Einkommens musste ich bisher keine Steuern abführen, genau. Bei 850 Euro minus Kranken- und Pfleversicherung bleibt ja auch nicht viel über.

Zuvor lagen meine Verhältnisse aber auch anders, da ich zusätzlich einen Minijob nebenbei hatte und freiberuflich weniger dazu verdient hatte (da waren es etwa 500 freiberuflich und 400 durch Minijob). Wenn ich Pech habe muss ich also jetzt für 2012 noch Steuern nachzahlen, da bin ich auch noch gespannt.
MarkusMarkant ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.02.2013, 22:51   #12
Slasha->Emailproblem
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Slasha
Standard AW: Erstantrag: Frage zu Freiberuflichkeit / Krankenkasse

Bei mir war es so, dass ich vor Bewilligung des ALG II noch ein Angebot meiner priv. KV über den Basistarif abgeben musste. Wenn du Glück hast, ist der sogar teurer als dein jetziger Tarif, denn die Leistungen sind einfach nur grottenschlecht.

Wahrscheinlich fordert man dich schriftlich dazu auf, sobald einer der Sachbearbeiter deinen Antrag prüft bzw. berechnet. Dies wird die Bearbeitung deines Antrages weiterverzögern (kann ein Lied davon singen).
Slasha ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.02.2013, 23:53   #13
MarkusMarkant->Emailproblem
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MarkusMarkant
Standard AW: Erstantrag: Frage zu Freiberuflichkeit / Krankenkasse

Das mit der Krankenkasse dürfte bei mir zum Glück nicht ganz so schwierig sein: Ich bin freiwillig gesetzlich versichert und nicht privat. Da kann ich also ohnehin keine günstigeren Tarife wählen.
MarkusMarkant ist offline   Mit Zitat antworten
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