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Start > > -> Nebeneikünfte viel zu hoch angesetzt-Widerspruch oder einstweilige Anordnung?

ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 01.02.2013, 16:54   #1
juergen1958
Elo-User/in
 
Registriert seit: 15.04.2008
Beiträge: 260
juergen1958
Standard Nebeneikünfte viel zu hoch angesetzt-Widerspruch oder einstweilige Anordnung?

Hallo,
ich habe sehr unregelmäßige Nebeneinkünfte, mal 0,--/Monat, mal 150,-- Euro im Monat, im Schnitt vielleicht 70,-- / Monat. Diese Beträge habe ich regelmäßig monatlich dem Jobcentger gemeldet. Heute habe ich einen Bescheid für den neuen Bewilligungszeitraum 1.2-31.8.2013 erhalten, wobei jeden Monat 198,-- Nebeneinkünfte angesetzt wurden und mein Regelsatz nicht 382,- beträgt, sondern nur 282,--, also 100,-- weniger ist. Im Moment liegt mein Nebeneinkommen eher bei 50,--/Monat, so daß es ganz schön kanpp wird.
Macht es Sinn, eine einstweilige Anordung beim Sozialgericht zu beantragen oder eher einen Widerspruch zu schreiben? Oder Beides?
Vielen Dank für eure Begründungen!
Viele Grüsse
Jürgen
juergen1958 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.02.2013, 17:58   #2
Hartzeola
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 10.08.2011
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Standard AW: Nebeneikünfte viel zu hoch angesetzt-Widerspruch oder einstweilige Anordnung?

Zitat von juergen1958 Beitrag anzeigen
ch habe sehr unregelmäßige Nebeneinkünfte, mal 0,--/Monat, mal 150,-- Euro im Monat, im Schnitt vielleicht 70,-- / Monat. Diese Beträge habe ich regelmäßig monatlich dem Jobcentger gemeldet. Heute habe ich einen Bescheid für den neuen Bewilligungszeitraum 1.2-31.8.2013 erhalten, wobei jeden Monat 198,-- Nebeneinkünfte angesetzt wurden und mein Regelsatz nicht 382,- beträgt, sondern nur 282,--, also 100,-- weniger ist. Im Moment liegt mein Nebeneinkommen eher bei 50,--/Monat, so daß es ganz schön kanpp wird.
Laß mich raten. Ist der Bescheid vorläufig?

Wenn ja, wird jeden Monat nach dem Einreichen der Verdienstbescheinigung neu berechnet bzw. nachgezahlt.

Zitat von juergen1958 Beitrag anzeigen
Macht es Sinn, eine einstweilige Anordung beim Sozialgericht zu beantragen oder eher einen Widerspruch zu schreiben? Oder Beides?
Vorerst ein Schreiben: "Um ein Widespruchsverfahren zu vermeiden, bitte ich Sie um eine entsprechende Änderung des Bescheids vom..... Grund: mein Einkommen wurde zu hoch angesetzt und entspricht nicht dem tatsächlich erzielten".

Widerspruchsfrist aber nicht verstreichen lassen.
Hartzeola ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.02.2013, 02:35   #3
juergen1958
Elo-User/in
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Registriert seit: 15.04.2008
Beiträge: 260
juergen1958
Standard AW: Nebeneikünfte viel zu hoch angesetzt-Widerspruch oder einstweilige Anordnung?

Hallo,
danke für deine Antwort!

Ja, "Der Bescheid ist vorläufig bis die aktuelle Gasabrechnung vorliegt. ... Sie erhalten erneut einen Bescheid, sobald über Ihren Antrag endgültig entschieden werden kann ...."

So wie Du schreibst, würde ich jeden Monat einen neuen Bescheid erhalten. Dies ist aber in der letzten Zeit auch nicht geschehen, obwohl ich jeden Monat die Nebeneinkünfte gemeldet habe.
Viele Grüsse
Jürgen
juergen1958 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.02.2013, 08:59   #4
Purzelina
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 26.11.2010
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Standard AW: Nebeneikünfte viel zu hoch angesetzt-Widerspruch oder einstweilige Anordnung?

Wenn du durch die Berücksichtigung eines zu hohen Einkommens in finanzielle Bedrängnis kommst, sprich dein Konto ist leer, kein vorübergehend einsetzbares Schonvermögen vorhanden, dann könnte ein Antrag beim SG Sinn machen, parallel zum Widerspruch gegen den Bescheid.
Purzelina ist offline   Mit Zitat antworten
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angesetztwiderspruch, anordnung, einstweilige, nebeneikünfte

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