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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 21.11.2012, 00:53   #1
urbanstyles1312->Emailproblem
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urbanstyles1312
Standard Dringende Hilfs-Bedürftigkeit: kein Bescheid, Verzögerung d. Außendiensts, kein Geld!

Hallo, ich bin neu hier.
Ich beziehe neuerdings seit dem 1.11.12 AlgII.
Ich habe einige Probleme mit dem Kommunalen Jobcenter, welche ich euch hier vorstellen möchte, auf dass ihr mir Tipps gebt, wie ich vorgehen könnte etc..

Allgemeine Hintergrunddaten:
Ich bin Schüler auf einem Beruflichen Gymnasium in der 12. Klasse. Ich bin volljährig und U25. Seit dem 1.11.12 bin ich auch in einem Mietverhältnis einer "angemessenen" Wohnung.
Meine Mutter überweist mir das Kindergeld und ein wenig Unterhalt, mein Vater nichts. Ich bekomme also den Rest vom Jobcenter.
Ich habe "übergangsweise" bei meiner Freundin gewohnt (bzw. tue dies augenblicklich noch, aber inoffiziell), da "es bei meiner Mutter nicht mehr ging", was auch der Grund für die Bewilligung von AlgII ist (amtsärztl. Attest). (Ich hoffe die Sb hat mir das richtig berechnet, denn ich hab gelsen, dass es einige "böse" Jobcenter/Sbs gibt, die da gerne direkt "Fehler" einbauen, wenn man "diese Leute" noch nicht kennengelernt hat und dann quasi Pech hat, wenn man das nicht merkt. Gibt es irgendwelche Tipps, welche "Fehler" von "denen" gerne benutzt werden?)
Ich habe mit meiner Sb von Anfang an, also nachdem ich den Antrag auf AlgII abgegeben hatte, ein komisches Gefühl, und zwar deshalb: Ich hatte einen Tag, bevor ich den Antrag abgegeben habe, mit ihr telefoniert zwecks Terminvereinbarung. Dabei sagte ich ihr, ich könne den Antrag aber nicht ganz ausfüllen, weil ich mir bei einigem nicht so ganz sicher war, und dass ich mit ihr (als die mir vorgestellte "Persönliche Ansprechpartnerin") da noch Dinge bzgl. des Antraginhalts klären müsse. Als ich am nächsten Tag zu ihr reinkam, nahm sie sich den Antrag vor, während ich ihr gegenüber saß. Sie fragte mich ab und zu was und schrieb dann halt was in den Antrag rein, ich, von gegenüber konnte nur flüchtig Dinge erkennen, die ich noch ansprechen wollte, weiß aber (im Nachhinein), dass ich etwas übersehen habe und weiß daher nicht, was ich evtl. außerdem noch übersehen habe. Jedenfalls legte sie mir den Antrag dann (ganz selbstverständlich) den Antrag zum Unterschreiben hin und ich... unterschrieb. Eine Kopie hatte ich nicht gemacht, weil ich die "zusammen" eingetragenen Dinge ja dann nicht mit auf der Kopie gehabt hätte; das wollte ich eig. dort machen, habe dort dann aber nicht mehr daran gedacht. Was mich später zum "Bedenken" anregte, ist, dass ich das meiste mit Bleistift eingetragen hatte, wo ich mir nicht ganz sicher war, und meine Sb dies an den von mir übersehenen Stellen einfach stillschweigend übergangen haben muss...
Gibt es den Antrag noch und kann ich ihn einsehen? Und: könnte ich den Antrag nochmal abändern bzw. ergänzen lassen oder ihn nochmal neu ausfüllen?

Ich stellte am 18.10.12 einen Antrag auf Übernahme der Renovierungskosten (Datei angehängt) der neuen Wohnung (mietvertraglich geschuldet ) und bat, mir bis spätestens zum 1.11.12 einen schriftlichen Bescheid zukommen zu lassen. Nichts geschah. Erst als ich dann Anfang November persönlich nachfragte, sagte mir meine Sb, sie wisse auch nicht, weshalb der Herr vom Außendienst (HvA) den "ersten"(?) Termin nicht wahrgenommen habe (er müsse nämlich erst die Wände vermessen zur Berechnung des Bedarfs). Aber sie werde ihn nochmal konsultieren und er werde dann in der darauffolgenden Woche (12.-18.11.12) kommen und sie werde mir telefonisch Bescheid sagen, wann er dann käme. Das passierte nicht. Ende jener Woche (Donnerstagabend) war ich dann nochmal da und fragte wie der Stand der Dinge sei. Sie antwortete, der HvA sei krank und sie werde mich am Montag (19.11.12) anrufen, wenn sie wisse, ob er diese Woche immernoch krankgeschrieben sei oder nicht und wenn nicht, dann werde eben doch jemand anderes den Hausbesuch machen ("obwohl der HvA ja eigentlich dazu angestellt sei"). Das passierte nicht. Auch hatte ich gefragt, ob ich denn nicht wenigstens schonmal irgendeinen schriftlichen Bescheid hätte bekommen können (auch wegen Erstausstattungsantrag, dazu weiter unten). Sie meinte, nein, das würde immer ohne Bescheid gemacht. Als ich dann gestern kurz vor Ende der Öffnungszeiten meine Sb wieder aufsuchte, um sie zu fragen, woran es gehangen habe, gerieten wir dann in eine kleine Diskussion, da ich zum ersten mal ein wenig mehr Druck auszuüben versuchte (da ich im Internet immer mehr darüber zu erfahren begonnen hatte, dass auf "so manchen" Jobcentern "vertrauen(zer)störende" Dinge passierten wegen irgendwelcher Bilanzen(?), und ich den Verdacht zu hegen begann, dass da in meinem Fall evtl. auch so ein bisschen ignorantes Arschlochverhalten dahinterstecken könnte), in deren Verlauf sie mir einige Frechheiten gepaart mit Ignoranz bot, die hier der Sachlichheit halber weglassen muss. Sie meinte auch, sie hätte das mit dem Anrufen anders formuliert, aber gerade das hatte ich mir sehr genau gemerkt, weil ich extra mit einer bestimmten und eindeutig zu verstehender Formulierung nachgefragt und sie dies bejaht hatte. Ich sprach sie auch darauf an, dass ich aus im Grunde sicherer Quelle erfahren habe, dass es eigentlich ihre Pflicht sei, gerade, wenn man im Antrag dies gefordert habe, und das hatte ich, einem einen schriftlichen Bescheid zukommen zulassen (ich meine, den bräuchte ich, um weitere rechtliche Schritte einleiten zu können; siehe dazu meine Fragen weiter unten). Sie erwiderte nur, nein, das sei nicht so, also beim Erstausstattungsantrag (siehe unten) nicht und beim Antrag auf Übernahme der Renovierungskosten müsse sie "nochmal gucken"... Sie meinte, ich könne ihr schonmal die Kassenbons zukommenlassen, dann könnte sie sich die mal anschauen und evtl. schon mal was überweisen... Nachdem sie mir nun "zugesichert" hatte, dass sie dem HvA "nochmal" (Wieso das? Entsorgt der seine "to-do-list" jeden Abend oder jede Woche?!) wegen meines Falles geschrieben habe und er sich abends noch (gestern) oder am nächsten Tag (heute) bei mir telefonisch melden würde, und ich mir seine Nummer aufschreiben durfte, für den Fall, den ich erfragt hatte, dass er "doch nicht" anriefe, ist nun wieder nichts passiert.
Ist es nicht eigentlich egal, ob der HvA krank ist oder nicht? Müssen da bei dringender Bedürftigkeit dann nicht einfach andere Jobcenter-Mitarbeiter einspringen, wenn der länger krankgeschrieben ist (die dürften das ja auch machen, oder?)? Es kann doch nicht sein, dass ich leiden muss, nur weil "die" ne unflexible Personalführung haben?! Chance bei/mit Sozialgericht?
Was wäre eurer Meinung nach jetzt angezeigt? Mir fehlt das Geld (ca. 125€) jetzt akut, das ich sozusagen "vorgelegt" habe für die Renovierungsmaterialien.

Am 5.11.12 stellte ich, nachdem ich gemerkt hatte, dass mein Vorhaben, einen Antrag nach dem anderen zu stellen, damit "die" sich nicht überrannt fühlen, sich anfangs nicht denken (können), dass ich einiges fordern werde, und sich somit nicht verstärkt gegen diese meine Forderungen eines "teuren Kunden" stellen, nicht aufging, einen Antrag auf Erstausstattung (Datei angehängt) (ja, hätte ich wahrscheinl. viel früher machen sollen...).
Gestern (19.11.12) bekam ich dann einen >Berechtigungsschein< für ein Sozialkaufhaus, wo "gebrauchte und neuwertige" Sachen zu erwerben sind, man gucken muss, was halt grade so da ist, und ich mir eben einige Dinge dort besorgen soll (u.a. eine Matratze!). Dann ist diesem noch ein Zettel beigefügt, welcher da lautet "Das Andere Kaufhaus [nächste Zeile] Hausratpaket für 2-4 Personen" (ich bin alleine!?) mit einer Auflistung an Gegenständen, sonst steht >nichts< drauf, sieht aus, wie ne zig-fach-Kopie und trotzdem ist "Dosenöffner doppelt aufgeführt! (Wollen "die", dass ich mich möglichst von Dosennahrung ernähre oder was soll das suggerieren? ...Entschuldigt bitte.) Soll dieser Zettel nun der auf dem Berechtigungsschein als Posten aufgeführten "Haushaltsgrundausstattung" entsprechen? Nicht wirklich eindeutig nachvollziehbar...
Aber mal grundsätzlich und abgesehen von den Details: Verstößt das nicht gegen das Wettbewerbsgesetz?!
Kann ich mir die aufgeführten Sachen, die mir zusagen oder die dringend notwendig sind (habe noch die Möglichkeit zu meiner Freundin auszuweichen), aus der Not heraus kaufen gehen und dann noch fordern, dass ich den Rest als "freien Gutschein" (siehe unten) oder Geldleistung erbracht bekommen möchte? (Und einen Bescheid? Denn sie hat viele Aspekte des Antrags (siehe Anhang) jetzt natürlich unbeantwortet gelassen und hat z.B. erklärungs-, nein: wortlos nun auch nicht die Dinge, die mir meine Vermieterin zu Gebrauch in der Wohnung überlassen hat, in der Auflistung der Berechtigungsscheine aufgeführt. Einige Dinge, die ich beantragt habe, wurden auch gar nicht aufgeführt, geschweige denn Bezug auf sie genommen!) Wenn ja, wie am besten?
Und ein zweiter >Berechtigungsschein< für andere Dinge ist zur Vorlage bei anderen ungenannten Anbietern gedacht (wobei meine Sb dann da durchgestrichen hat, dass zuzügl. anfallende Lieferkosten übernommen würden, obwohl ich mir auch einen Badezimmerspiegelschrank auf diesem Weg (ÖPNV) besorgen müsste).
Und vor allem: muss ich in meiner Lage jetzt 6 Monate warten bis ich Klage erheben darf wegen Untätigkeit? Also, weil die mir keinen Bescheid schicken! Ohne Bescheid kann ich doch keinen Widerspruch einlegen u./o. zum Sozialgericht gehen oder bin ich da nur eingeschränkt informiert? Diese Berechtigungsscheine sind wirklich nur diese Berechtigungsscheine, ohne z.B. eine Erklärung oder einen Bezug auf meinen Antrag, nicht mal eine Anrede. (Oder sollen/können diese entgegen aller Formalität einen Bescheid darstellen?)

Sollte ich mir einen Anwalt nehmen? Wenn ja, wie? Wenn nein, was kann ich tun und ab wann/ in welchem Fall dann doch?

Das wars erst mal, mehr fällt mir augenblicklich nicht ein. Ich werde morgen mal versuchen den HvA anzurufen, um einen Termin auszumachen, es sei denn, ihr solltet mir davon stark abraten. Wisst ihr vielleicht irgendwelche weitere "Fallen", die jetzt bei mir angewendet werden könnten?
Ich freue mich auf eure hilfreichen Beiträge!

Liebe Grüße und vielen Dank bereits jetzt schon mal!

Ps: Da gibt es noch was, ist aber zweitrangig: Laut meiner Vermieterin hat das Jobcenter die Miete noch nicht überwiesen (hatte das so beantragt). Wann überweisen "die" die Miete üblicherweise? Ich dachte zu Monatsbeginn...

Angehängte Dateien
Dateityp: txt Antrag auf Erstausstattungskostenübernahme.txt (9,5 KB, 97x aufgerufen)
Dateityp: txt Antrag auf Renovierungskostenübernahme.txt (1,1 KB, 44x aufgerufen)
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Alt 21.11.2012, 02:39   #2
gast_
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gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_
Standard AW: Dringende Hilfs-Bedürftigkeit: kein Bescheid, Verzögerung d. Außendiensts, kein G

Zitat:
Gibt es den Antrag noch und kann ich ihn einsehen?
Ja, den gibt es noch. Frag nach einer Kopie. Kriegst du die nicht sagst du: Ich möchte einen Antrag zu Protokoll geben. Bitte schreiben Sie: Hiermit beantrage ich Akteneinsicht. (Das MÜSSEN die tun!)
Davon läßt du dir eine Kopie geben.

Wenn du einen Termin zur Akteneinsicht hast: Du kannst von allem, was du haben willst, Kopienfordern,mißt sie dann aber bezahlen.

Oder: Du fotografierst ab.

Wenn du zum JC gehst, solltest du immer einen Beistand mitnehmen, der Protokoll schreibt.

Da die den Termin für den Hausbesuch wegen der Renovierungskosten immer weiter verschieben würde ich einen Antrag auf Vorschuß stellen.

Zitat:
§ 42 SGB I (gilt auch für ALG II Empfänger)

(1) Besteht ein Anspruch auf Geldleistungen dem Grunde nach und ist zur Feststellung seiner Höhe voraussichtlich längere Zeit erforderlich, kann der zuständige Leistungsträger Vorschüsse zahlen, deren Höhe er nach pflichtgemäßen Ermessen bestimmt. Er hat Vorschüsse nach Satz 1 zu zahlen, wenn der Berechtigte es beantragt;
Bitte anpassen
Zitat:
Antrag auf einen angemessenen Vorschuss auf die zu erwartenden Leistungen nach dem zweiten Sozialgesetzbuch gem. § 42 SGB I

Bedarfsgemeinschaftsnummer:




Sehr geehrte Damen und Herren,

ich haben meine Antrag für Leistungen nach dem zweiten Sozialgesetzbuch mit allen erforderlichen Unterlagen am ........bei Ihnen eingereicht. Leider kann bis zum heutigen Tag keinen Zahlungseingang verzeichnen. Auch fehlt der dazugehörige Leistungsbescheid. (gegebenenfalls streichen).

Aus diesem Grund beantrage ich einen Vorschuss (Barauszahlung) auf die zu erwartenden Leistungen gem. § 42 SGB I.
Ich mache Sie darauf aufmerksam, dass ich weder die Miete bezahlen kann, noch über irgendwelche Mittel zur Ernährung verfüge. Deshalb ist meinem Antrag sofort statt zu geben. Eine Kopie meines letzten Kontoauszuges anbei.

Mit freundlichen Grüßen


Abgabe gegen Empfangsbestätigung auf einer Kopie – Beistand mitnehmen der Protokoll schreibt.

Zitat:
Sie meinte auch, sie hätte das mit dem Anrufen anders formuliert,
Deshalb telefoniert man nie mit denen... man kann das gesagte nie beweisen.

Alles schriftlich abgeben, und sich auf einer Kopie den Empfang bestätigen lassen.

Kannst du mal deinen Antrag auf Erstausstattung hier posten?

Kauf bitte noch nichts: Was da ist, wird nicht mehr bewilligt.
gast_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 21.11.2012, 23:11   #3
urbanstyles1312->Emailproblem
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urbanstyles1312
Standard AW: Dringende Hilfs-Bedürftigkeit: kein Bescheid, Verzögerung d. Außendiensts, kein G

Hi, erst mal vielen Dank, dass du dir meinen Falltext angetan hast! Andere Member haben sich wahrscheinlich schon deshalb nicht bemüht, mir ihr Wissen und ihre Erfahrungen zukommen zu lassen, weil sie die Länge des Textes abgeschreckt hat...(?)

An dieser Stelle an alle die das lesen: Wenn euch das zuviel Input ist, könnt ihr auch, wenn ihr mir doch irgendwie helfen mögt, einfach nur einen der Abschnitte lesen und euch der dazugehörigen Fragen annehmen...^^ Ich würde euch das >sehr< danken!

Zitat:
Wenn du zum JC gehst, solltest du immer einen Beistand mitnehmen, der Protokoll schreibt.
Das gestaltet sich bei mir leider sehr schwierig...

In dem Beispiel-Antrag auf Vorschuss(...) meinst du dann den Antrag (nach SGB II (?)) auf Renovierungskostenübernahme?
Müsste ich dann da nicht noch irgendwie reinpacken, dass ich das Geld (nach Antragstellung) vorgelegt habe, und deshalb jetzt kein Geld mehr habe? (Weil ich meine, den Unterhalt+Kindergeld von meiner Mutter und das, was ich dann noch vom Jc bekomme, habe ich ja schon erhalten, und die Miete... hm, aslo die soll das Jc ja sowieso direkt an meine Vermieterin überweisen.)

"das mit dem Anrufen" hatte ich ja vor Ort mit ihr besprochen am Donnerstag. Also dass sie dem zugestimmt hatte, dass sie mich am Montag anrufen würde, wenn sie wüsste, ob der HvA immernoch krank wäre oder nicht und wenn ja, dass sie selbst ("ausnahmsweise") dann mit mir einen Hausbesuchtermin ausmachen würde. Als ich sie dann aber am Montag (kurz vor Ende der Öffnungszeiten aufsuchte und) darauf ansprach, dass sie mich nicht angerufen hat, meinte sie, sie hätte das so am Donnerstag nicht gesagt... Aber das ist jetzt eigentlich relativ nebensächlich...

Zitat:
Kauf bitte noch nichts: Was da ist, wird nicht mehr bewilligt.
Wieso, ich meine, ich bin doch durch die Berechtigungsscheine dazu schon berechtigt, oder? (Und: ich >muss< mir gewisse Dinge "kaufen", weils anders einfach nicht ginge...)

Kannst du mir noch Antworten/Tipps auf die anderen Knackpunktfragen geben? Stichpunkte: Bescheid und Berechtigungsschein (des letzteren nicht eindeutige Nachvollziehbarkeit) (mit Berechtigungsscheinen schon Dinge besorgen und trotzdem Bescheid verlangen, damit ich das dann anfechten kann (erstens wegen Wettbewerbsgesetzverletzung(?), zweitens deswegen, weil auf viele Aufklärungs- und Sachforderungen gar nicht eingegangen wird (muss doch zumindest abgelehnt werden?) Tatsächlich Verstoß gegen das Wettbewerbsgesetz? Wenn ja, Aussicht auf schnellen Erfolg?) ?), Rechtsfrage des weiteren Vorgehens (erst nach 6 Monaten Untätigkeitsklage?! wegen (meiner Auffassung nach) fehlendem Bescheid; kein Bescheid -> tatsächlich keine Möglichkeit (Eilantrag) beim Sozialgericht? Oder bin ich diesbzgl. unausreichend informiert?), Anwalt etc.?, ...

Den Antrag auf Erstausstattungskostenübernahme hatte ich angehängt. (Leider nur txt-Datei, weil docx nicht ging...)

Jedenfalls danke ich dir schon mal vielmals für deinen Beitrag!
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Alt 21.11.2012, 23:28   #4
Anna B.
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Standard AW: Dringende Hilfs-Bedürftigkeit: kein Bescheid, Verzögerung d. Außendiensts, kein G

Hallo,

ich habe alles gelesen..

aber leider kann ich dir keine Antwort geben..sorry,

da sollen dann nur die User antworten, die auch fachlich fundierten Rat geben können..
__

Gruß
Anna

Meine Beiträge sind keine Rechtsberatung
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Alt 21.11.2012, 23:32   #5
gast_
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Standard AW: Dringende Hilfs-Bedürftigkeit: kein Bescheid, Verzögerung d. Außendiensts, kein G

Du kannst dir beim Amtsgericht einen Beratungshilfeschein holen

(Besser wäre, der Anwalt übernimmt das auch. Manche tun es...)

und damit zu einem Fachanwalt für Sozialrecht gehen - ohne Beistand ist das die beste Möglichkeit, denke ich - auch wenn das alles sehr verzögern wird.

Der Anwalt kann dich beraten, vielleicht Vorschuß per fax anfordern, gegebenenfalls eine Untätigkeitsklage einreichen, schätze ich.
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Alt 22.11.2012, 00:52   #6
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Standard AW: Dringende Hilfs-Bedürftigkeit: kein Bescheid, Verzögerung d. Außendiensts, kein G

Ok, danke!
Den HvA habe ich, wie war es anders zu erwarten, heute nicht erreicht.
Ich werde morgen, wenn ich den HvA in einer Unterrichtspause nicht erreicht habe und somit kein von einem Zeugen protokolliertes Gespräch wegen der Festsetzung eines "zeitnahen" Hausbesuchstermins mit ihm führen konnte, mal zum Sozialgericht gehen wegen Vorschuss/ einstweiliger Anordnung (bzgl. der Sache mit den Renovierungskosten), mal gucken...
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Alt 22.11.2012, 00:54   #7
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Standard AW: Dringende Hilfs-Bedürftigkeit: kein Bescheid, Verzögerung d. Außendiensts, kein G

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Alt 22.11.2012, 00:58   #8
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Sozialgericht ist zu früh - du kannst nichts belegen...
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Alt 22.11.2012, 19:33   #9
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Standard AW: Dringende Hilfs-Bedürftigkeit: kein Bescheid, Verzögerung d. Außendiensts, kein G

Also bin jetzt doch nicht zum Sozialgericht. Ich konnte heute gar nichts machen. (Ich wollte eigentlich auch noch zu meiner Sb und von ihr nochmal ihre Aussagen (v.a. bzgl. Antrag-Bescheid-Regelung) schriftlich bestätigen lassen.)
Hab heute einen Autounfall gehabt: knapp am Schlimmsten vorbeigeschlittert!
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Alt 22.11.2012, 20:08   #10
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Standard AW: Dringende Hilfs-Bedürftigkeit: kein Bescheid, Verzögerung d. Außendiensts, kein G

Zitat:
Hab heute einen Autounfall gehabt: knapp am Schlimmsten vorbeigeschlittert!
Da hattest wohl einen Schutzengel dabei...
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Alt 23.11.2012, 10:42   #11
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Standard AW: Dringende Hilfs-Bedürftigkeit: kein Bescheid, Verzögerung d. Außendiensts, kein G

Ich schreibe jetzt aus folgendem Anlass:
Der HvA ("Herr vom Außendienst") hat mich heute das erste mal seit Wochen, wie ich ja schon mal bekannt gegeben habe, angerufen. Ich ging erst mal nicht dran, weil ich noch sehr verpennt und unterzuckert war und ich mich dadurch nicht durch irgendwas überrumpeln lassen wollte. Er sprach Folgendes auf die Mailbox (wörtlich):
"[Vorstellung HvA]. Es wäre vielleicht ratsam, wenn Sie Ihre Mailbox doch öfters mal abhören würden, denn ich schon jetzt schon etliche Termine bei Ihnen wahrnehmen wollte, habe ich eine Benachrichtigung bei Ihnen eingeworfen. Bis heute dato ist nichts passiert. Da Sie Ihren Antrag dinglich gemacht haben und eilt, wäre es schön, wenn Sie sich mal zurückmelden würden, damit wir einen Termin machen könnten. ...Äh hören Sie doch Ihre Mailbox doch auch ab! Auf Wiederhörn."
Dieses verlogene Ar***loch! Wenn er schon mal auf mein Handy angrufen hätte, wäre ich auf meinem Handy darüber benachrichtigt worden! Und hätte er mir schon mal auf die Mailbox gesprochen, wäre ich per SMS darüber benachrichtigt worden!
Wieso sagt er mir, wenn ich meine Mailbox ja sowieso nicht abhörte, auf meiner Mailbox, dass ich meine Mailbox mal abhören sollte?! Das ist doch völlig unlogisch! Außerdem war seine die einzige Mailbox-Nachricht.
Ich weiß auch wie er auf diese Schiene gekommen ist: ich habe damals auf die Mailbox-Ansage gesprochen, dass ich nicht oft und nicht regelmäßig die Mailbox abhören würde. Das hab ich halt vergessen zu ändern, obwohl ich mittlerweile immer meine Mailbox abhöre.

Habt ihr irgendwelche brauchbaren Ratschläge (wie ich hier ne sachliche Diskussion führen kann bzw. damit ich mich erst gar nicht auf seine Argumentationsschiene lenken lasse)?
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Alt 23.11.2012, 12:59   #12
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Könnt ihr mir irgendwelche Tipps geben für den Fall, dass der HvA dann endlich mal kommt? Wie sollte ich mich verhalten, was sollte ich beachten?

Abgesehen von den akuten Fragen bzgl. des HvA, sind natürlich Antworten auf die (zentralen) Fragen (teilweise in meinem zweiten Beitrag nochmal umrissen) meines Startbeitrags immernoch ausgesprochen erwünscht! ... (Wenn ich irgendwas zu unverständlich geschrieben habe, fragt bitte einfach nach!) Ich weiß nicht, wohin ich mich sonst wenden soll, wer mir bei meinen Fragen noch weiterhelfen kann...!

@Kiwi: Konntest du mit dem Antrag was anfangen?
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Alt 24.11.2012, 03:31   #13
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Standard AW: Dringende Hilfs-Bedürftigkeit: kein Bescheid, Verzögerung d. Außendiensts, kein G

Warst du gestern beim JC oder Sozialgericht?

Hast du inzwischen einen Termin vereinbart?
Zitat:

Könnt ihr mir irgendwelche Tipps geben für den Fall, dass der HvA dann endlich mal kommt?
Ja, laß dir von ihm einen Durchschlag des Protokolls geben, das er anfertigt... und: Wenn die Wohnung nicht ganz leer ist solltest du einen Beistand haben, der mitprotokolliert.
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