ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 16.11.2012, 11:50   #1
MrHase
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MrHase Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Versicherung an Eidesstatt vom Jobcenter

So ich mal wieder,
ich habe mittlerweile ein Verfahren gegen das Jobcenter am Laufen weil die meinen Geld welches die Bewilligt hatten nun zurückfordern zu müssen weil angeblich einige Belege nicht vorliegen würden.

Nun gut, nach einigem hin und her mit dem Sozialgericht hatte ich die Faxen dicke und forderte eine Versicherung an Eidesstaat vom Jobcenter:
- das alle angegebenen Schriftstücke tatsächlich wie behauptet bei mir eingetroffen sind und somit von mir in Empfang genommen wurden
- das wie angegeben auf keines der bei mir tatsächlich eingegangen Schriftstücke, weder schriftlich, telefonisch noch mündlich wie vorgeworfen, reagiert wurde
- das die geforderten Unterlagen niemals von mir mit den anderen Unterlagen abgegeben wurden

Das die Schriftstücke versendet wurden lässt sich sicherlich nachhalten da davon ausgegangen werden kann das solche Schriftstücke per Einschreiben mit persönlicher Abgabe versendet werden beziehungsweise versendet wurden.

Heute hatte ich dann Antwort vom Sozialgericht sodass die Versicherung an Eidesstaat vom Jobcenter abgelehnt wurde da ich ja nicht angegeben hätte welche Schreiben ich bekommen hätte und welche nicht. (Im Schriftverkehr mit dem Sozialgericht welches auch an das Jobcenter weitergeleitet wurde wurden die erhaltenen Briefe mehrmals erläutert) Desweiteren haben die Briefe die tatsächlich bei mir eingegangen sind ja nichts mit den punkten der Versicherung an Eidesstaat zu tun.

Zeitgleich wurde mir vom Sozialgericht nun eine monatliche Ratenzahlung offeriert wo die Forderung auf den alten Wert gesetzt wurde also ohne angebliche Mahnkosten.

Die Frage ist nun ob ich dieses Angebot wahrnehmen oder weiter auf die Versicherung an Eidesstaat vom Jobcenter beharren soll.

Einer Schuld bin ich mir nicht bewusst da die Unterlagen abgegeben wurden. Allerdings kann ich dieses nicht beweisen die im Umkehrschluss aber auch nicht das gegenteilige.
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Alt 16.11.2012, 15:01   #2
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zaungast
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Um was für Belege geht es denn? Welche Leistungen wurden zurückgefordert?
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Alt 16.11.2012, 15:07   #3
MrHase
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Zitat von zaungast Beitrag anzeigen
Um was für Belege geht es denn? Welche Leistungen wurden zurückgefordert?
Ist das für die Beantwortung der Frage nicht irrelevant?
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Alt 16.11.2012, 15:17   #4
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Zitat von MrHase Beitrag anzeigen
So ich mal wieder,
ich habe mittlerweile ein Verfahren gegen das Jobcenter am Laufen weil die meinen Geld welches die Bewilligt hatten nun zurückfordern zu müssen weil angeblich einige Belege nicht vorliegen würden.
in dieser Rückforderung muss doch stehen.
Lege diese Forderung dem SG als Stellungnahme auf die Ablehnung des JobCenter vor und bleib bei Deiner Forderung !


Nun gut, nach einigem hin und her mit dem Sozialgericht hatte ich die Faxen dicke und forderte eine Versicherung an Eidesstaat vom Jobcenter:
- das alle angegebenen Schriftstücke tatsächlich wie behauptet bei mir eingetroffen sind und somit von mir in Empfang genommen wurden
das JC steht in der Beweispficht, dass die Schreiben bei Dir eingegangen sind - nicht Du!

- das wie angegeben auf keines der bei mir tatsächlich eingegangen Schriftstücke, weder schriftlich, telefonisch noch mündlich wie vorgeworfen, reagiert wurde
hier stehst Du in der Beweispflicht, dass Du Schreiben an das JC geschickt hast...
Merke:
immer mit Beistand zum JC!

immer alles am Empfang des JC den Eingangs auf einer Kopie, die Du mitbringst, per Eingangsstempel bestätigen lassen!

Niemals mit dem JC Telefonieren!


Heute hatte ich dann Antwort vom Sozialgericht sodass die Versicherung an Eidesstaat vom Jobcenter abgelehnt wurde da ich ja nicht angegeben hätte welche Schreiben ich bekommen hätte und welche nicht. (Im Schriftverkehr mit dem Sozialgericht welches auch an das Jobcenter weitergeleitet wurde wurden die erhaltenen Briefe mehrmals erläutert) Desweiteren haben die Briefe die tatsächlich bei mir eingegangen sind ja nichts mit den punkten der Versicherung an Eidesstaat zu tun.
Siehe oben die Forderung vom JC wo alles drin stehen muss...

Zeitgleich wurde mir vom Sozialgericht nun eine monatliche Ratenzahlung offeriert wo die Forderung auf den alten Wert gesetzt wurde also ohne angebliche Mahnkosten.

Die Frage ist nun ob ich dieses Angebot wahrnehmen NEIN! oder weiter auf die Versicherung an Eidesstaat vom Jobcenter beharren soll. JA!

Einer Schuld bin ich mir nicht bewusst da die Unterlagen abgegeben wurden. Allerdings kann ich dieses nicht beweisen die im Umkehrschluss aber auch nicht das gegenteilige.
fG
JB07
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Alt 16.11.2012, 15:23   #5
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zaungast
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Naja, es wäre schon gut, den Sachverhalt zu kennen, um überhaupt zu wissen, worum es geht und welchen Hintergrund die Anforderung von Belegen hatte. Davon könnte z.B. abhängen, wer die Beweislast für den Zugang trägt.
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Alt 16.11.2012, 15:30   #6
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Zitat von MrHase Beitrag anzeigen
So ich mal wieder,
ich habe mittlerweile ein Verfahren gegen das Jobcenter am Laufen weil die meinen Geld welches die Bewilligt hatten nun zurückfordern zu müssen weil angeblich einige Belege nicht vorliegen würden.
Einfach die Belege noch mal einreichen.

Zitat von MrHase
Ist das für die Beantwortung der Frage nicht irrelevant?
Die Forderung könnte auch berechtigt sein,deshalb.
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Alt 16.11.2012, 15:36   #7
Rechtsverdreher
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Standard AW: Versicherung an Eidesstaat vom Jobcenter

"Versicherung an Eides statt" => Das ist unwichtig.

Ich habe nicht verstanden worum es genau geht. Wer will was, aus welchem Grund, was soll wo nicht angekommen sein etc. ?

Was ausgegeben wurde, das muss in der Regel auch nicht zurückgezahlt werden.

Ein reines Einschreiben ist kein Beweis für eine Zustellung der Papierhülle.
Nur ein Einschreiben per Rückschein wäre ein Beweis.

-------------------------------------

Rückforderung von Leistungen

Es kommt immer wieder vor, dass die Behörde zu viel gezahlt hat. Im Amtsdeutsch heißt das “überzahlt”. Die überzahlten Beträge werden manchmal einfach bei der nächsten Gelegenheit von der laufenden Hilfe abgezogen. Das ist häufig rechtswidrig.

Wer hat die “Überzahlung” verursacht?

Vor jeder Rückforderung muss geprüft werden, wer die Überzahlung verursacht hat. Wenn die Behörde

• sich zu Ihren Ungunsten verrechnet hat oder

• Änderungen in den wirtschaftlichen Verhältnissen nicht berücksichtigt, die Sie nachweislich mitgeteilt haben oder

• Das Recht zu Ihren Gunsten falsch angewendet wurde,

darf es die an Sie zu viel gezahlten Beträge nicht wieder zurückfordern und erst recht nicht einfach in monatlichen Raten von Ihrer Sozialhilfe abziehen. Denn:

“Ein rechtswidriger, begünstigender Verwaltungsakt darf nicht zurückgenommen werden, soweit der Begünstigte auf den Bestand des Verwaltungsaktes vertraut hat und sein Vertrauen unter Abwägung mit dem öffentlichen Interesse an einer Rücknahme schutzwürdig ist. Das Vertrauen ist in der Regel schutzwürdig, wenn der Begünstigte erbrachte Leistungen verbraucht [...] hat.” (§ 45 Abs. 2 SGB X)

Und wer spart schon ALG II an? Sie müssen sich nicht besser auskennen als Ihre SachbearbeiterIn.

Haben Sie allerdings selbst die “Überzahlung” verursacht, kann ALG II zurückgefordert werden. Das gilt nur in drei Fällen:

• Wenn die LeistungsbezieherIn “den Verwaltungsakt durch arglistige Täuschung, Drohung oder Bestechung erwirkt hat” (§ 45 Abs. 2 Nr. 1 SGB X)

• Wenn “der Verwaltungsakt auf Angaben beruht, die der Begünstigte vorsätzlich oder grob fahrlässig in wesentlicher Beziehung unrichtig oder unvollständig gemacht hat” (§ 45 Abs. 2 Nr. 2 SGB X)

• Wenn “er die Rechtwidrigkeit des Verwaltungsaktes kannte oder in Folge grober Fahrlässigkeit nicht kannte.” (§ 45 Abs. 2 Nr. 3 SGB X)
__

Alle von mir gemachten Aussagen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keine Rechtsberatung dar.
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Alt 16.11.2012, 16:17   #8
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Zitat von Rechtsverdreher Beitrag anzeigen

Ein reines Einschreiben ist kein Beweis für eine Zustellung der Papierhülle.
Nur ein Einschreiben per Rückschein wäre ein Beweis.

Einen richtigen gerichtsfesten Beweis für die Zustellung dürfte wohl nur die Zustellung mit Zustellungsurkunde darstellen. Dies macht z.B. der Gerichtsvollzieher. Er erstellt eine Abschrift des zuzustellenden Schreibens, stellt das Original zu und vermerkt auf der Abschrift die Zustellung. Das kostet 7,50 Euro (siehe Anlage zum Gerichtsvollzieherkostengesetz).
Bei einer Übersendung durch Einschreiben mit Rückschein kann dagegen nicht so ohne weiteres der Beweis geführt werden, dass das behauptete Schriftstück auch im Umschlag war. Diesbezüglich könnte man zwar Zeugenbeweis einer Person anbiete, die dabei war, als man den Umschlag verschlossen hat, aber so richtig sicher ist das nicht. Allerdings steht dann fest, dass irgendetwas zugegangen ist, und die Gegenseite kann nicht einfach den Zugang bestreiten, sondern muss sich "mehr einfallen lassen".
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Alt 16.11.2012, 20:14   #9
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1. 7,50 in Deinen Träumen vielleicht. Für 7,50 bekommt man keine nachgewiesene Zustellung.

2. Da steht Papierhülle. Hättest Du vielleicht mal lesen sollen.
__

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Alt 16.11.2012, 20:19   #10
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Zitat von Rechtsverdreher Beitrag anzeigen
1. 7,50 in Deinen Träumen vielleicht. Für 7,50 bekommt man keine nachgewiesene Zustellung..

Auszug aus der Anlage zum Gerichtsvollziehergesetz:

Nr. Gebührentatbestand Gebührenbetrag
------------------------------------------------------------------------
100 Persönliche Zustellung durch den Gerichtsvollzieher 7,50 EUR


Okay, dazu kommen noch Auslagen, 7,50 Euro insgesamt werden wohl in den wenigsten Fällen anfallen :-)
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Alt 16.11.2012, 20:32   #11
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Für 7,50 gibt der Gerichtsvollzieher das Schreiben nur bei der Post ab.

Das bringt einem aber viel.
__

Alle von mir gemachten Aussagen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keine Rechtsberatung dar.
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Alt 16.11.2012, 20:41   #12
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Wie kommst Du darauf?
Bei Zustellung mit Gerichtsvollzieher (selbst wenn er die Post beauftragt, was er wahlweise kann) wird mit einer öffentlichen Urkunde (Zustellungsurkunde) bescheinigt, dass das konkrete Schriftstück zugestellt wurde. So sicher geht das mit keiner anderen Zustellungsart, weil sonst eben nicht der rechtswirksame Zugang eines bestimmten Schreibens (und nicht nur der Hülle) bewiesen werden kann.

Vergleiche etwa hier:

Die Vorteile einer Zustellung per Gerichtsvollzieher Verfahrensrecht 123recht.net

Gerichtsfeste Zustellung -so gehts praktisch
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Alt 17.11.2012, 22:35   #13
MrHase
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MrHase Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Versicherung an Eidesstaat vom Jobcenter

Einmal zu dem Einschreiben durch den Gerichtsvollzieher, wenn dieser für besagte 7,50 Euro das Schreiben lediglich bei der Post abgibt kann dieser den Inhalt bezeugen.

Wobei ich nicht davon ausgehe das es bei diesen 7,50 Euro bleibt da ein Einschreiben mit Rückschein bereits um die 4 Euro bei der Post kostet.

Nun zum aktuellen Fall:

Zitat von James Bond 07
in dieser Rückforderung muss doch stehen.
Lege diese Forderung dem SG als Stellungnahme auf die Ablehnung des JobCenter vor und bleib bei Deiner Forderung !
Ein Rückforderungsschreiben hatte ich nie bekommen lediglich Schreiben wo das Jobcenter angab das Unterlagen fehlen würden. Angeblich hätte das Jobcenter jedoch so ein Rückforderungsschreiben versendet, haben aber diesbezüglich selber kein Ab-Vermerk notiert wie diese in einem Schreiben ans Gericht eingestanden haben.

Zitat von James Bond 07
das JC steht in der Beweispficht, dass die Schreiben bei Dir eingegangen sind - nicht Du!
Das ist auch so ein Knackpunkt da das Jobcenter behauptet die Schreiben versendet zu haben dieses jedoch nicht belegen können.

Zitat von James Bond 07
hier stehst Du in der Beweispflicht, dass Du Schreiben an das JC geschickt hast...
Auch hier haben wir einen Knackpunkt, da ich im gutglauben lediglich mündlich also entweder persönlich oder telefonisch und nicht schriftlich mich der Sache angenommen hatte. Eigentlich war ich davon ausgegangen das die sowas schriftlich festhalten habe aber nicht bedacht das man solche Einträge auch leicht ändern oder gar verschwinden lassen kann.

Zitat von Harte Sau
Einfach die Belege noch mal einreichen.
Belege wurden allesamt im Original eingereicht und vom Jobcenter einbehalten und dem Anschein nach verschludert.

Zitat von Harte Sau
Die Forderung könnte auch berechtigt sein,deshalb.
Wenn die Forderung berechtig wäre so wäre ich nicht zum Gericht gegangen.

Zitat von Rechtsverdreher
"Versicherung an Eides statt" => Das ist unwichtig.
Das sehe ich wiederum ganz anders schließlich muss man bei Klageerhebung die Aussage auch an Eides statt machen und bei Falschaussage drohen dementsprechende Schritte. Wenn das Jobcenter sich seiner Lage so sicher ist und diese nichts zu verbergen und oder zu befürchten hätten so spricht nichts dagegen das auch diese die Behauptungen an Eides statt machen.


Heute hatte ich nochmal ein Schreiben vom Gericht im Briefkasten wo mitgeteilt wurde das das Jobcenter den Vergleich und das Ratenzahlungsangebot vom Gericht zustimmen würden.

Selber habe ich diesem noch nicht zugestimmt sondern erst mal Beratungshilfe sowie Prozesskostenbeihilfe beantragt um Juristischen Rat aufsuchen zu können und späteren Juristischen Beistand zu erhalten sofern dieses nötig ist

Mal schauen was nun noch auf mich zukommt.

Desweiteren wurde mir auch vom Sozialgericht mitgeteilt das, sollte ich das Vergleichsangebot und das Ratenzahlungsangebot nicht annehmen, die die Akte an das Verwaltungsgericht weitergeben würden da die dann dafür zuständig wären.
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Alt 23.11.2012, 18:44   #14
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Zitat von MrHase Beitrag anzeigen
Einmal zu dem Einschreiben durch den Gerichtsvollzieher, wenn dieser für besagte 7,50 Euro das Schreiben lediglich bei der Post abgibt kann dieser den Inhalt bezeugen.

Wobei ich nicht davon ausgehe das es bei diesen 7,50 Euro bleibt da ein Einschreiben mit Rückschein bereits um die 4 Euro bei der Post kostet.

Nun zum aktuellen Fall:


Ein Rückforderungsschreiben hatte ich nie bekommen lediglich Schreiben wo das Jobcenter angab das Unterlagen fehlen würden. Angeblich hätte das Jobcenter jedoch so ein Rückforderungsschreiben versendet, haben aber diesbezüglich selber kein Ab-Vermerk notiert wie diese in einem Schreiben ans Gericht eingestanden haben.

Das ist auch so ein Knackpunkt da das Jobcenter behauptet die Schreiben versendet zu haben dieses jedoch nicht belegen können.
dann beharr eisern auf den Stand, dass das JC beweisen muss, dieses Schreiben abgeschickt zu haben - gib nicht nach!

Auch hier haben wir einen Knackpunkt, da ich im gutglauben lediglich mündlich also entweder persönlich oder telefonisch und nicht schriftlich mich der Sache angenommen hatte. Eigentlich war ich davon ausgegangen das die sowas schriftlich festhalten habe aber nicht bedacht das man solche Einträge auch leicht ändern oder gar verschwinden lassen kann.
Gehe niemals ohne Beistand/Zeugen zum JC - beherzige und Telefoniere niemals mit dem Amt - beherzige dies bitte künftig!


Belege wurden allesamt im Original eingereicht und vom Jobcenter einbehalten und dem Anschein nach verschludert.
Auch hier stehst Du in der Beispflicht, dass Du dem JC die Originale eingereicht hast.
Bitte immer auf einer von dir mitgebrachten Kopie den Eingang beim JC per Stempfel bestätigen lasse, dass kannst Du problemlos am Empfang - ohne zum SB zu müssen!
Frage:
hast Du für Dich keine Kopien gemacht?


Wenn die Forderung berechtig wäre so wäre ich nicht zum Gericht gegangen.


Das sehe ich wiederum ganz anders schließlich muss man bei Klageerhebung die Aussage auch an Eides statt machen und bei Falschaussage drohen dementsprechende Schritte. 1 Jahr Knast

Wenn das Jobcenter sich seiner Lage so sicher ist und diese nichts zu verbergen und oder zu befürchten hätten so spricht nichts dagegen das auch diese die Behauptungen an Eides statt machen.


Heute hatte ich nochmal ein Schreiben vom Gericht im Briefkasten wo mitgeteilt wurde das das Jobcenter den Vergleich und das Ratenzahlungsangebot vom Gericht zustimmen würden.

Selber habe ich diesem noch nicht zugestimmt sondern erst mal Beratungshilfe sowie Prozesskostenbeihilfe beantragt um Juristischen Rat aufsuchen zu können und späteren Juristischen Beistand zu erhalten sofern dieses nötig ist
Du solltest, sofern Du eine Frist bekommen hast, dem SG schreiben, dass die Frist bitte stillschweigend verlängert werden soll, da Du Berh beantragt hast und Anwaltliche Hilfe bei Abschließen eines Vergleiches benötigst - wenn Du nichts machst, läufst Du Gefahr, dass das SG entscheidet - gegen Deinen Willen...

Mal schauen was nun noch auf mich zukommt.

Desweiteren wurde mir auch vom Sozialgericht mitgeteilt das, sollte ich das Vergleichsangebot und das Ratenzahlungsangebot nicht annehmen, die die Akte an das Verwaltungsgericht weitergeben würden da die dann dafür zuständig wären.
Frist? Werde tätig!
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