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ALG II Rund ums Thema Arbeitslosengeld II


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Alt 23.10.2012, 11:33   #1
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Tusnelda
Rotes Gesicht AU bei Krankheit am Termin zur Erstantragsabgabe

Hallo liebe Foris,

heute brauche ich mal wieder euren kompetenten Rat!
Der Fall:
Ein Schützling (Aufstockerin mit derzeit zwei Minijobs) von mir hat sich ein Antragsformular für ALG II geholt (dort wurde sie einem 1,5 stündigen unverschämten clearing unterzogen bevor sie das Formular bekam... aber das ist ein anderes Thema)
Bei der Aushändigung hat sie auch gleich einen Abgabetermin bekommen mit den üblichen Forderungen (Mietvertrag, Kontoauszüge etc.) So weit so gut.
Leider wurde sie am Abend vor dem Termin krank, konnte also den Termin am nächsten Vormittag nicht wahrnehmen. Entgegen meinem Rat meldete sie sich telefonisch bei der zuständigen "ich nehme den Antrag in Empfang-Tante" und handelte einen neuen Termin aus. Auch so weit so gut.
Diese SB nun fordert von meinem Schützling die Vorlage einer AU. (Mein Schützling hat bislang weder ihren Antrag abgeben noch einen positiven Bescheid und natürlich keine EGV... steht also (noch) nicht in irgendeinem Leistungsbezug.
Meine Frage: Darf an der Stelle vom JC eine AU gefordert werden? Darf mein Schützling gezwungen werden 10€ Praxisgebühr auszugeben?
Ich bin gespannt auf eure Tipps, Meinungen, Ratschläge und sage schon mal danke

Nachtrag: Ich habe nun hier doch ein wenig gestöbert: Einige sind der Meinung, dass mit der Aushändigung(!) des Erstantrages der Antrag schon gestellt ist. Die Abgabe des ausgefüllten Antrages kann auch schriftlich erfolgen, es geht da um Mietvertrag, Kontoauszüge vorzeigen. Ist das eventuell der Grund, warum hier eine AU gefordert wird?? Das wäre im doppelten Sinn dann Quatsch... wenn ich doch den Antrag auch nicht-persönlich bzw. durch einen Überbringer dem JC geben, was soll dann eine AU "beweisen"??
__

Erst wirbeln wir den Staub auf und behaupten dann, dass wir nichts sehen können. (Berkeley)
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Alt 23.10.2012, 12:22   #2
gast_
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gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_ gast_
Standard AW: AU bei Krankheit am Termin zur Erstantragsabgabe

Zitat:
Einige sind der Meinung, dass mit der Aushändigung(!) des Erstantrages der Antrag schon gestellt ist.
Der Meinung sind all die, die die Paragraphen des SGB II Kennen.
Denn Anträge können auch mündlich gestellt werden.


Zitat:
Die Abgabe des ausgefüllten Antrages kann auch schriftlich erfolgen, es geht da um Mietvertrag, Kontoauszüge vorzeigen. Ist das eventuell der Grund, warum hier eine AU gefordert wird??
Ich bin der Meinung, die haben kein Recht, eine AU zu fordern.

Schreiben an die, daß sie bitte die Rechtsgrundlage nennen sollen, auf der sie das fordern.
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Alt 03.11.2012, 14:47   #3
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Tusnelda
Frage AW: AU bei Krankheit am Termin zur Erstantragsabgabe

update und eine weitere Frage:
Beim Termin zur Antragsabgabe war ich als Beistand dabei. Natürlich die übliche Fragerei, wer ich denn sei und wie ich heiße. Auf meine Antwort kam dann, dass "sowas" nicht üblich sei... anyway.
Nun wurde bei dem Gespräch eine Haushaltsgemeinschaft unterstellt. O-Ton von der Leistungssachbearbeiterin: "In Ihrem Fall kommt ja nur die Haushaltsgemeinschaft in Frage"... Ja ne is klar Demzufolge fehle ja noch der Teil HG und außerdem die Mietbescheinigung des Vermieters (der Mietvertrag liegt aber vor). Beides solle beim nächsten Termin an der Theke abgegeben werden. Und beides werden wir abgeben... allerdings unausgefüllt bzw. mit der entsprechenden Erklärung versehen.

Nun aber die eigentliche Frage: Am nächsten Dienstag, 6.11. ist ein Termin bei der eigentlich zuständigen SB. Mitzubringen zu diesem Termin sind
1. Zeugnisse
2. Ein Anschreiben
3. Nachweise der letzten fünf Bewerbungsanstrengungen
Sinn des Termins ist u.A. sicherlich eine EGV abzuschließen.

Noch mal zur Verdeutlichung: es ist noch nicht über den Antrag entschieden! Was von den obengenannten drei Punkten kann überhaupt zu diesem Zeitpunkt von der SB gefordert werden??

Ich bedanke mich herzlich für eure Tipps, Meinungen und Anregungen
Tussi

P.S. Der Unterschied zwischen Haushaltsgemeinschaft und wohngemeinschaft ist uns bekannt
__

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Alt 03.11.2012, 19:33   #4
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Tusnelda
Frage AW: AU bei Krankheit am Termin zur Erstantragsabgabe

Nochmal die Bitte um eure Meinung
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Alt 03.11.2012, 21:34   #5
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Blinzeln AW: AU bei Krankheit am Termin zur Erstantragsabgabe

Zitat von Tusnelda Beitrag anzeigen

Nun aber die eigentliche Frage: Am nächsten Dienstag, 6.11.
ist ein Termin bei der eigentlich zuständigen SB.
Mitzubringen zu diesem Termin sind

1. Zeugnisse
(... ist ok)

2. Ein Anschreiben
(... Aha! Was für eines ist gemeint?
Vielleicht ein vorzeitiger Wein8sGruß?)

3. Nachweise der letzten fünf Bewerbungsanstrengungen
(... sicherlich die von der "Agentur für Arbeit" geforderten.
Ich gehe davon aus, daß auch von dort Leistungen erfolgen.
Ansonsten wäre das Quatsch mit Soße, da noch keine EGV
mit dem JobCenter existiert.)


Sinn des Termins ist u.A. sicherlich eine EGV abzuschließen.
(Davon solltet Ihr vorsichtshalber ausgehen.)

Noch mal zur Verdeutlichung: es ist noch nicht über den Antrag entschieden!
Was von den obengenannten drei Punkten kann überhaupt zu diesem Zeitpunkt
von der SB gefordert werden??
(Dazu unten wie folgt.)
Sie argumentieren wahrscheinlich so:
"Es wurden Leistungen beantragt. Wir sind schon dabei. Zuerst be-
kommt KundIn Leistungen in Form von "Fördern". Dazu machen wir
flux eine EGV. Moneten gibt`s später. Müssen erst noch gedruckt
werden Aber FörderLeistungen haben wir reichlich. Maßnahmen,
BewerbungsTraining etc. Also ab zur EGV-Unterschrift."

Doch bedenke:
Zu einer EGV gehört vorfeldig ein sog. Profiling. Gut, das wird auch
schon bei der "Agentur" gemacht worden sein (Ich muß gemäß Dei-
ner Angaben auch von "Agentur"-Zugehörigkeit ausgehen!).

Dem ließe sich jedoch begegnen.
Aber dazu warte ich erstmal Klärung in diesem Punkte ab.

... in diesem Sinne wartend ...
.

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Yep, jo, jau, so is das halt.
Was bei UNS dem
HERRSCHAFTSVERHÄLTNIS
))))))entgegenschallt((((((
is das
*kampfpaar*
Hand in Hand
in der:

*Aktion sozialer Widerstand*

Eigenwerbung muß sein
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Alt 04.11.2012, 18:03   #6
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Tusnelda
Standard AW: AU bei Krankheit am Termin zur Erstantragsabgabe

Hallo Kampfpaar,

danke für die Antworten. Nein es wurden vorher keine Leistungen abgerufen, deshalb steht ein Profiling noch aus.
Zeugnis sind - wie ich herausgefunden habe - nur ok, wenn es ein Berufsabschlusszeugnis ist. Arbeitszeugnisse sind nicht vermittlungsrelevant und gehen den SB einen feuchten *... an

Also dann nehmen wir einen Lebenslauf mit und ein xy Anschreiben und zeigen es her UND lassen es nicht da
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Alt 04.11.2012, 21:18   #7
*kampfpaar*radikal.A
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Cool Vorgehen beim Termin & generell ...

Hai Tusnelda,

habe zur Kenntnis genommen: KEINE Leistungen bei der "Agentur".

Ok, dann ist natürlich das Ansinnen der JC-SB, vorfeldige Bewerbun-
gen mitzubringen: Tinnef.
Schließlich habt Ihr noch keine verpflichtende EGV dazu, gelle?
Aber wenn Ihr welche haben solltet - warum nicht vorzeigen ? ...

- - - - - - - - - - - -

Jetzt mal ein ZwischenStück:
Du klingst kämpferisch. Das finde ich gut. Was ich nicht ahnen kann,
ist die Befindlichkeit Deines Schützlings. Denke immer daran:
SIE ist das Maß aller Dinge! Auf ihre Wünsche sollte abzielen,
wie & was Ihr boxt. Ich schreibe das in HinBlick auf meine folgenden
Tipps! Im Interesse Deines Schützlings könnte Euer Handeln dies-
bezüglich nun aber auch ganz anders aussehen ...

- - - - - - - - - -

Wenn SIE fighten will ... dann könntet Ihr versuchen, den ENTWURF
einer EGV (mit VORSICHT!) >weit hinauszuzögern über das kommende
Procedere des Profilings ... oder sie später ganz zu destruieren ...
(Dir sind sicherlich die AnklickMöglichkeiten bei Paolo_Pinkel hier be-
kannt).

Beim Profiling steht zu erwarten, daß es mehr als untauglich sein
wird. Quasi: "Adresse, geboren - wann, wo & warum. Wie?, Schul-
Besuch hatten Sie auch? Na, macht nix!"

Nun liegt es an Ihrer/Eurer Intention, das Ding zu händeln. Sowas
kann sehr, sehr lange dauern und Euren Termin zeitlich sprengen,
weil:

1. eine >penible Erörterung aller relevanten Zustände Deines
Schützlings erforderlich sein mag und hinsichtlich angemessener
Arbeit (die es selten gibt ) >zielorientiert geführt werden muß.
2. ... Ihr damit kämpferisch übend, noch im VorFelde eines mögli-
chen Stülp-VA`s, herrschende Zustände praktisch kritisiert ...

(Damit das nicht als Lullerei bewertet wird, sei darauf hingewiesen,
daß beim hier Schreibenden der erste Teil des Profilings ca. 1,5 Std.
dauerte und hernach vom von der Bundeswehr kommenden, als
ausgebildeter FallManager folgendermaßen kommentiert wurde:
"Herr Kämpfer, ich weiß nicht, ob sie mich jetzt 1,5 Std. vera:scht
haben, aber ich hab die Schnauze voll von Ihnen. Leben Sie wohl."

Ich hörte danach nix mehr von Profiling und lebe seit über 7 Jahren
ohne EGV-Dreck. Und das ist gut so! ... No Pasaran!)


Doch denkt IMMER daran:
Wer kämpft, muß auch einstecken können - gar verlieren ...

... so, heute mal ein bütten klartextlich getippt
weil Lust dazu ... und nun Euch Glück wünsche

(... wenn ich jezze nur noch mitkriegen würde, was die KatastrophenManager
bei Euch für`n ANSCHREIBEN begehren ... *neugierig-bin* )
.

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Alt 06.11.2012, 14:47   #8
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Tusnelda
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So nun heute wieder ein update:

Der Termin bei der SB war eher suboptimal. Hier ein paar Stichpunkte und im Anschluss dann ein paar Fragen:
1. Die Behandlung meiner Person als Beistand ist hier nicht relevant, aber einen O-Ton SBchen anlässlich einer Wortmeldung meinerseits gönne ich euch "Wer sind Sie? Ein Betreuer? Wenn nicht, dann rede ich nur mit Frau Xxx, mit Ihnen rede ich hier nicht"

2. Abgleich der Daten meines Schützlings aus einer früheren nicht geldigen Beziehung. Frage nach der Festnetznummer wurde verneint mit dem Hinweis, dass es sich um die Nummer des Vermieters handelt. SB meinte aber, es sei der Vater und da sei mein Schützling doch erreichbar.
Handy haben wir auch verneint mit dem Hinweis, dass die Postadresse bekannt sei und man postalisch erreichbar sei. SB meinte das sei schlecht wegen der Stellen "... da müsse man schnell erreichbar sein" Wir blieben hart, ebenso bei der Mailadresse Die Löschung haben wir vor Ort verlangt. Ob sie tatsächlich ausgeführt wurde, können wir im Moment nicht überprüfen. Ist auch jetzt nicht das Wichtigste.

3. SB lässt sich den Lebenslauf zeigen, fragt irgendwas ab, was eigentlich schon dort steht... SB hatte einen armen Teufel dabei, den sie wohl einlernen sollte. Da musste sie ja was zeigen, was sie kann

4.Meine Schützlingin hat ja zwei Minijobs. SB fragte nach der Verteilung der Stunden. Frau Xxx antwortet, dass es individuell nach Bedarf sei.

5. SB fragt, ob Frau Xxx Interesse an der Pflege hat (mein Schützling hat mal ein kleines Praktikum im Krankenhaus gemacht. Ansonsten hat sie eine abgeschlossene Berufausbildung als Hauswirtschafterin). Frau Xxx sagte, dass sie an der Pflege kein Interesse habe.

6. Mein Schützling meint sie hätte Interesse an einer kaufmännischen Ausbildung. Reaktion der SB: "Da müssen sie erst mal zum psychologischen Dienst gehen, der stellt dann fest, ob sie dafür geeignet sind. Dann kommt das Gutachten zu mir und dann kann man weitersehen. Wollen Sie das?"
Haben wir erst mal abgelehnt

7. SB: "Haben Sie aktuell Bewerbungen laufen?" Frau Xxx antwortet, dass sie sich natürlich umschaue

8. SB: "Ich lege jetzt ein Profil an, natürlich anonymisiert. In dem alten steht außer Hauswirtschafterin noch Reinigungkraft und Gastro drin..." Hat Frau Xxx streichen lassen

9. SB: "Haben Sie Arbeitszeugnisse dabei?" Frau Xxx verneinte, was mit einem schnippischen "schade" von der SB quittiert wurde.

10. SB druckt 2 VV und ein Stellenangebot raus: 1x Mitarbeit in einer Kantine (hatten wir nicht eine Minute vorher gesagt kein Gastro); 1x Helfer für Etikettierarbeiten und 1 Stellenangebot als Hauswirtschafterin (Stelle bekannt, steht schon ein Jahr drin)

11. SB: und da fängt dann nächsten Montag eine Maßnahme an mit zwei Wochen Theorie und vier Wochen Praktikum. Ich frage was genau das ist und wie weit das nützlich für Frau Xxx ist. Keine wirkliche Erklärung der SB "Feststellung, Aktivierung, Theorie in Lager, eventuell Staplerführerschein" Ich frage, ob die vier Wochen Praktikum bezahlt werden. Antwort SB: "Nein Sie haben ja die Grundsicherung". Ich wende ein, dass Frau Xxx doch Arbeit hat und da nicht in einer Maßnahme sein kann, die von 8-15:30 geht. Antwort SB: Das müssen Sie dann mit dem Träger ausmachen. Sie haben nächsten Montag 12.11. um 8 Uhr beim Träger zu erscheinen. Bei Nichterscheinen gibt es eine 30% Sanktion.

12.Dann solllte Frau Xxx die EGV unterschreiben. Wir haben gesagt, dass wir sie zur Prüfung mitnehmen. SB: "Können Sie machen, aber wenn ich die EGV nicht unterschrieben zurück bekomme, gibt es einen VA und zur Maßnahme müssen Sie in jedem Fall"

So nun ein paar Fragen dazu:
1. Muss Frau Xxx tatsächlich zu dieser Maßnahme (steht in der EGV und ein Flyer wurde ausgehändigt), obwohl sie noch keinen Bescheid hat, dass sie überhaupt Leistungen erhält und obwohl sie die EGV nicht unterschrieben hat?

2. Darf die SB einen VV für eine Helferstelle (Etikettierarbeiten) geben? Und darf sie sich auf die Pflicht zur Bewerbung berufen (Zumutbarkeit SGB II)?

3. Sollten wir diese Sinnlosmaßnahme wieder Erwarten nicht abwenden können, was zählt in diesem Fall die Tatsache, dass mein Schützling ja arbeitet und durch 6wöchige Abwesenheit die Arbeitsplätze verliert?

4. Ist es rechtens, dass in der Maßnahme 4 Wochen unbezahltes Praktikum enthalten ist?

5. Ist es rechtens, dass eine SB beim ersten Termin (lächerliches sog. Profiling) nichts besseres zu tun hat als einer jungen Dame mit abgeschlossener Berufausbildung zum einen untaugliche VV s auszudrucken und zum anderen eine Sinnlosmaßnahme mit ihr zu füllen (ich kenne den MT und die Nullqualität genau... ich war einst angestellt)

Ich freue mich auf euere Anregungen!!

P.S. Meine Schützlingin wird in einem anderen Strang die EGV reinstellen. Wir bitten alle Experten hier mal drüberzuschauen... Den Link zum Strang stelle ich ein sobald ich ihn habe
Es dankt eure Tussi
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