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Start > > > -> Widerspruch zur Ablehnung des Mehrbedarf für Kostenaufwendige Ernährung


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Alt 30.06.2017, 11:17   #1
mathes
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mathes Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Widerspruch zur Ablehnung des Mehrbedarf für Kostenaufwendige Ernährung

Ich bin der Meinung zu wissen, das bei einer krohnisch entzündlichen Darmerkrankung namens Morbus Crohn ein Mehrbedarf gewährt werden muss/soll. Sehe ich das richtig?
Mir wurde (ohne vorladung zu einer Untersuchung) der Antrag abgelehnt.
Zitat: Der von ihnen beantragte krankheitsbedingte Ernährungsaufwand erfüllt nicht die Voraussetzungen für die Gewährung eines ernährungsbedingten Mehrbedarf und kann deshalb auch nicht als zusätzlicher besonderer Bedarf bewilligt werden.
Laut Gutachten des Amtsärztlichen Dienstes wird eine ausgewogene Mischkost empfohlen, unter Umständen mit individueller Modifikation, das heißt Weglassen unverträglicher Nahrungsmitteln. Spezielle Diätprodukte kommen nicht zum Einsatz. Mehrkosten entstehen durch diese Kost nicht. Zitat Ende

Jetzt, Widerspruch einlegen und das Gutachten anfordern ?
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Alt 30.06.2017, 11:50   #2
Seepferdchen
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Seepferdchen Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Widerspruch zur Ablehnung des Mehrbedarf für Kostenaufwendige Ernährung

Hallo @mathes,

Zitat:
Ich bin der Meinung zu wissen, das bei einer krohnisch entzündlichen Darmerkrankung namens Morbus Crohn ein Mehrbedarf gewährt werden muss/soll. Sehe ich das richtig?
Das siehst du richtig seit 2016 40,40€

Zitat:
Morbus Crohn (Erkrankung des MagenDarmtrakts mit Neigung zur Bildung von Fisteln und Verengungen)
weiter kannst du auch hier lesen, insbesondere die Seite 20 Anlage und
Auflistung bei Erkrankung wo Mehrbedarf zum tragen kommt.

http://harald-thome.de/fa/harald-tho...20.07.2016.pdf

§ 21SGB II

Bitte schreibe einen Widerspruch und nachweisbar einreichen beim JC,
damit du einen Beleg in den Händen hast.

Frage hast du zum Antrag auch das Formular von deinem Arzt ausfüllen lassen?
__

  1. mein Beitrag ist keine Rechtsberatung
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Alt 30.06.2017, 13:31   #3
mathes
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mathes Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Widerspruch zur Ablehnung des Mehrbedarf für Kostenaufwendige Ernährung

Zitat von Seepferdchen Beitrag anzeigen
Hallo @mathes,
ja, das Formular habe ich mit dem Antrag eingereicht...
soll ich denn "erstmal" widerspruch einlegen und die Begründung erst nachrreichen? Ich widerspreche und verlange das Gutachten?

Geändert von Seepferdchen (30.06.2017 um 13:39 Uhr) Grund: Bitte kein Vollzitat, ein einfaches reicht völlig, Danke
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Alt 30.06.2017, 13:45   #4
Seepferdchen
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Seepferdchen Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Widerspruch zur Ablehnung des Mehrbedarf für Kostenaufwendige Ernährung

Zitat:
soll ich denn "erstmal" widerspruch einlegen und die Begründung erst nachrreichen?
Du widerspricht dem Bescheid vom Datum, richtig Begründung wird nachgereicht.

Bitte beachte wenn du das Gutachten vom amtsärztlichen Dienst
anforderst rufe dort an und frage welche Unterlagen du brauchst
um das Gutachten zu bekommen, weil es muß sichergestellt sein,
das auch wirklich nur du das Gutachten erhälst bzw. anforderst.

Auch denkbar das dein Arzt das Gutachten anfordert.
__

  1. mein Beitrag ist keine Rechtsberatung
Seepferdchen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.07.2017, 16:40   #5
mathes
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mathes Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Widerspruch zur Ablehnung des Mehrbedarf für Kostenaufwendige Ernährung

Widerspruch abgelehnt.
Zitat:

Begründung
Mit dem angefochtenen Bescheid wurde der am 11.05.2017 gestellte Antrag auf Anerkennung einer angemessenen Krankenkostzulage wegen eines ernährungsbedingten Mehrbedarfs abgelehnt. Die für die Bewilligung des krankheitsbedingten Ernährungsmehraufwandes zu fordernden Voraussetzungen seien nicht erfüllt.
Hiergegen richtet sich der Widerspruch.
Der Widerspruch wurde nicht begründet.
Der Widerspruch ist zulässig, sachlich jedoch nicht begründet.
Bei Leistungsberechtigten, die aus medizinischen Gründen einer kostenaufwendigen Ernährung bedürfen, wird ein Mehrbedarf in angemessener Höhe anerkannt (§ 21 Absatz 5 SGB II).
Die Regelleistung zur Sicherung des Lebensunterhaltes (§ 20 SGB II) enthält einen Anteil für die Verpflegung, der eine gesunde Ernährung in Form einer ausgewogenen Mischkost ermöglicht. Diese Regelleistung wird durch den Gesetzgeber festgelegt. Der beantragte Mehrbedarf besteht in den zusätzlich erforderlichen Kosten einer notwendigen und im Vergleich zur Normalkost teureren Krankenkost.
Die Gewährung einer angemessenen Krankenkostzulage wegen eines ernährungsbedingten Mehrbedarfs setzt einen ursächlichen Zusammenhang zwischen einer drohenden oder bestehenden Erkrankung und der Notwendigkeit einer kostenaufwendigeren Ernährung voraus.
Eine Diät oder Krankenkost ist nicht zwangsläufig mit Kostenmehraufwand verbunden. Bei einer Reihe von Erkrankungen müssen lediglich bestimmte Nahrungsmittel vermieden werden. Andere Erkrankungen benötigen im Vergleich zur „normalen Mischkost“ (gleich Vollkost) eine veränderte Zusammensetzung, ohne dass dadurch zusätzliche Kosten entstehen.
Für Erkrankungen, bei denen keine spezielle Diät, sondern eine Vollkost („gesunde Mischkost“) empfohlen wird, ist in der Regel keine spezielle Diät, sondern eine Vollkost („gesunde Mischkost“) ausreichend, so dass die Notwendigkeit einer kostenaufwendigeren Ernährung nicht gegeben ist.
Das Jobcenter ***** entscheidet über die Notwendigkeit und Höhe des kostenaufwendigen Mehrbedarfs nach Einbeziehung des Ärztlichen Dienstes bzw. des zuständigen Gesundheitsamtes.
Der als Gutachter hinzugezogene Amtsarzt muss die an ihn nach der entsprechenden Rechtsgrundlage gerichtete Frage, ob durch erforderliche Krankenkost zusätzliche Kosten entstehen, nach dem aktuellen medizinischen Wissensstand beantworten.
Das Gesundheitsamt sieht bei dem Widerspruchsführer trotz der objektiv vorliegenden Erkrankung „Morbus Crohn“ keinen Anlass für das Entstehen ernährungsbedingter Mehrkosten. Vielmehr geht das Gesundheitsamt davon aus, dass eine ausgewogene Mischkost bzw. je nach Verträglichkeit leichte Vollkost - jeweils unter Verzicht auf unverträglichen Nahrungsmitteln - ausreicht, um der Erkrankung angemessen zu begegnen. Besondere Diätprodukte, die die Gewährung eines Mehrbedarfes rechtfertigen würden, müssten nicht eingesetzt werden.
Der Widerspruch konnte daher keinen Erfolg haben.
Die Kostenentscheidung beruht auf § 63 des Zehnten Buches Sozialgesetzbuch (SGB X).


Zitat Ende.


Ich hatte widerspruch eingelegt und um akten des gutachters auf deren entscheidung er sich beruft gebeten. als antwort kam diese ablehnung.


Nun Klage erheben? Wenn ja, würde ich um Tipps zur Klageschrift erstellung bitten.
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Alt 26.07.2017, 17:39   #6
Helga40
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Standard AW: Widerspruch zur Ablehnung des Mehrbedarf für Kostenaufwendige Ernährung

Empfehlungen des Dt. Vereins Krankenkostzulage 2014:


Zitat:
Bei verzehrenden (konsumierenden) Erkrankungen mit erheblichen körperlichen Auswirkungen, wie z.B. fortschreitendem/fortgeschrittenem Krebsleiden, HIV/AIDS, Multipler Sklerose (degenerative Erkrankung des Zentralnervensystems) sowie schweren Verläufen entzündlicher Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa, kann im Einzelfall ein erhöhter Ernährungsbedarf vorliegen. Gleiches gilt für andere schwere Erkrankungen, die mit einer gestörten Nährstoffaufnahme bzw. Nährstoffverwertung – Malabsorption/Maldigestion – einhergehen. Ob und gegebenenfalls in welcher Höhe ein Mehrbedarf besteht, ist im Einzelfall auf der Grundlage des Krankheitsverlaufs und des körperlichen Zustands der leistungsberechtigten Person zu beurteilen.


Bei den im letzten Absatz beispielhaft genannten Erkrankungen ist „Vollkost“ ebenfalls die allgemein empfohlene Ernährungsform. Ein krankheitsbedingter Mehrbedarf ist in der Regel daher nur bei schweren Verläufen zu bejahen oder wenn besondere Umstände vorliegen, z.B. gestörte Nährstoffaufnahme.


Von einem erhöhten Ernährungsbedarf kann regelmäßig ausgegangen werden,
wenn
Zitat:
der BMI unter 18,5 liegt (und das Untergewicht Folge der Erkrankung ist) oder
ein schneller, krankheitsbedingter Gewichtsverlust (über 5 % des Ausgangsgewichtin den vorausgegangenen drei Monaten; nicht bei willkürlicher Abnahme bei Übergewicht) zu verzeichnen ist.



https://www.deutscher-verein.de/de/u...ostzulagen.pdf


Liegt denn ein solch angesprochener besonders schwerer Verlauf des Morbus Crohn vor bei dir? BMI unter 18,5? Schnelle, krankheitsbedingte Gewichtsabnahme seit Bekanntwerden der Erkrankung?


Oder ist es eben der Normalverlauf, der nur normaler Mischkost bedarf, wie es anscheinend das ärztliche Gutachten attestiert?
__

"Rules and responsibilities. These are the ties that bind us. If we did otherwise, we would not be ourselves. I will do what I have to, and I will do what I must. The only announcement is, that there is no announcement... quote the Raven, nevermore." - RAVEN
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Alt 26.07.2017, 18:08   #7
Atze Knorke
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Atze Knorke Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Idee AW: Widerspruch zur Ablehnung des Mehrbedarf für Kostenaufwendige Ernährung

Hallo mathes,

das liegt klar auf der Hand - Klage erheben, um das Rechtsmittel
zu wahren! Ja, es dauert und die Behörden blockieren und spielen
auf Zeit ...

Die winden und drehen sich, was das Zeug hält, unfassbar.

Dazu bitte:
Hartz IV Mehrbedarf für kostenaufwendige Ernährung

Zitat:
Morbus Crohn (Erkrankung des Magen-Darmtrakts mit Neigung zur Bildung von Fisteln und Verengungen)
RL 10 % , 41€
Gibt es Untersützung vom Haus-/Facharzt? Hast du einen Rechtsanwalt?

Die Leit-Linie - Deutscher Verein für private und öffentliche Fürsorge -
na das Wort 'Fürsorge' ist völlig deplatziert:
https://www.deutscher-verein.de/de/uploads/empfehlungen-stellungnahmen/2014/dv-28-14-krankenkostzulagen.pdf

Zitat:
Die Empfehlungen sollen zu einer sachgerechten Bemessung der Krankenkostzulagen und zu einer Vereinfachung des Verfahrens beitragen; sie dienen als Orientierungshilfe für die Praxis. Sie berücksichtigen Kostformen, die bei häufiger auftretenden Erkrankungen angemessen sind und bei denen eine pauschale Bemessung grundsätzlich möglich ist. Die Empfehlungen stellen kein antizipiertes Sachverständigengutachten dar. 14
Folglich dürfen sie nicht normähnlich angewendet oder als allgemeingültige Tatsachen herangezogen werden. Darüber hinaus ersetzen die Empfehlungen nicht eine gegebenenfalls erforderliche Begutachtung im Einzelfall. Die grundsätzliche Verpflichtung der Verwaltung, die Besonderheiten des jeweiligen Sachverhalts von Amts wegen aufzuklären, wird durch die Empfehlungen nicht berührt. Der zuständige Träger hat im Einzelfall die notwendigen Prüfungen durchzuführen.
In den Empfehlungen werden nur Aussagen zum Regelfall bei bestimmten Erkrankungen getroffen. Die Beurteilung (auch einer in den Empfehlungen aufgeführten Erkrankung) im konkreten Einzelfall obliegt dem zuständigen Träger.
Die Gewährung von Zulagen bei hier nicht berücksichtigten Erkrankungen soll durch diese Empfehlungen nicht ausgeschlossen werden.
Die werden dir mit dem BMI kommen, völlig abstrus. Deine Erkrankung
ist dem Umstand geschuldet, dass er mehrbedarfsauslösend ist.
Morbus Crohn ist eine verzehrende Krankheit.

Damit du Bescheid weißt, mit was für einen "Fürsorge-Stall"
du zu tun hast - mit u.a. Sitz in Frankfurt/Main - :
https://www.deutscher-verein.de/de/p...tuelle-empfehl

https://www.deutscher-verein.de/de/w...tzer-1292.html
__

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Alt 01.08.2017, 18:48   #8
mathes
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mathes Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Widerspruch zur Ablehnung des Mehrbedarf für Kostenaufwendige Ernährung

Nun, ich soll quasi darlegen inwiefern bzw wieviel mehraufwand es in etwa ist, also was ich kaufe / benötige .. was brauche ich zzt und was brauche ich eigentlich... den geforderten mehraufwand halt darlegen. was ich da schreiben soll, weiss ich gerade mal selbst nicht.

Klage wird eingereicht, lasse das nun über meinen Anwalt laufen. Werde euch selbstverständlich auf dem laufenden halten. lg
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Alt 02.08.2017, 00:36   #9
Caye
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Caye Caye Caye Caye Caye
Standard AW: Widerspruch zur Ablehnung des Mehrbedarf für Kostenaufwendige Ernährung

Hier wär es ganz gut, sich mit dem behandelnden Arzt zusammen zu setzen, der kann da evtl. helfen.

Bei einem Freund von mir, der Morbus Crohn hat ist es so, dass er keinerlei Nahrungsmittel verträgt, die in irgendeiner Form für den Darm "herausfordernd" zu verdauen sind. Ergebnis: Er kann sich eigentlich nur von stark verarbeiteten Nahrungsmitteln ernähren, viel Junk Food. Frisches Grünzeug geht gar nicht.
Das ist natürlich nicht teurer, aber deswegen hat er den ein oder anderen Nährstoffmangel, den er über teure Supplemente ausgleicht.
Außerdem ist sein Energiebedarf insgesamt erhöht, er futtert gut mal 5000-6000kcal weg, ohne dabei zuzunehmen. Mehr Essen kostet natürlich auch mehr Geld.

Das nur als kurze Anregung, wie man argumentieren könnte.
Darüber hinaus wär es für eine Klage vermutlich wirklich sinnvoll, mal über eine ganze Zeit genau zu dokumentieren, was du an Nahrungsmitteln kaufst und dabei auch zu notieren, wieso günstigere Alternativen für bestimmte Nahrungsmittel nicht möglich sind.
Bons aufheben und dann mit einem Helfer Produkt für Produkt durchgehen, obs billigere Alternativen gäbe und warum die nicht gehen.
Viel Arbeit (vor allem, wenn du womöglich nicht allein wirtschaftest...), aber wenn dabei 40€ mehr im Monat rauskommen, vermutlich den Aufwand wert.
Caye ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.08.2017, 22:34   #10
isso
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isso
Standard AW: Widerspruch zur Ablehnung des Mehrbedarf für Kostenaufwendige Ernährung

Ich lese schon eine ganze Weile mit. Und da ich selber o.G. Erkrankung habe und zugleich immer mal wieder Kunde des hiesigen Jobcenters oder Sozialamtes bin würde ich gerne ein paar Aspekte anbringen, die bei M.Crohn mit reinfallen.

Da Menschen mit der Erkrankung je nach Ausprägung eben ohne eine zusätzliche kostenaufwendige Ernährung auskommen, muss in der Beurteilung mit einfließen, ob und wenn ja in welcher Häufigkeit und welchem Ausmaß Schübe auftreten. Wenn diese Auftreten, ob dann eine spezielle Ernährung z.B. über Formuladiäten notwendig ist oder nicht bzw. ob eine dauerhaft glutenfreie Kost indiziert ist. Auch spielt dabei der mögliche Gewichtsverlust eine Rolle.

Ein M.Crohn mit einem weniger schweren Verlauf führt nicht zwangsläufig zum MbE und ist. Auch können es manchmal die kleinen Feinheiten im Antrag sein. Hast du die Möglichkeit hier einzustellen, was der Facharzt in der Bescheinigung angekreuzt hat (sollte ja "a" sein) und dann auch, was er nachfolgend als "Krankheitskost" angegeben hat und ob er bestätigt hat, dass es zu dem entsprechenden krankheitsbedingten Gewichtsverlust kam oder der BMI entsprechend niedrig ist?

Fehlen dort die korrekten Angaben und liegen diese Gründe nicht vor, dann führen Gründe der Gruppe a nicht dazu dass ein MbE genehmigt wird, sondern das tritt erst dann ein, wenn sich der betreffende z.B. besonders hochkalorisch ernähren muss.

Ich selber habe noch ein paar andere special Effects, so dass es zu letzt die Sachbearbeiterin nach fast dreijähriger Abstinenz wegen EMR letzte Woche nur beim Antragseinreichen mitteilte "Ach denken sie noch an den Zweizeiler wegen der Ernährung". Ich habe nur beim Sozialamt Probleme gehabt, die die Beurteilung durch das Jobcenter nicht anerkannt haben.

Vielleicht kannst du da noch ergänzende Infos geben. Solltest du allerdings keinen extremen nicht selbstherbeigeführten Gewichtsverlust haben (wichtig der muss über den Arzt dokumentiert sein) und nicht durch einen niedrigen BMI vital gefährdet sein, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Klageverfahren zum Erhalt des MbE führt eher gering. Und das eigentlich auch zurecht (so hart sich das vielleicht anhört), denn 99% kann man sich mit M.Crohn allein ohne Mehraufwand gut ernähren.
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Alt 03.08.2017, 14:25   #11
Atze Knorke
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Böse AW: Widerspruch zur Ablehnung des Mehrbedarf für Kostenaufwendige Ernährung

Hallo Caye,

Zitat von Caye Beitrag anzeigen
Hier wär es ganz gut, sich mit dem behandelnden Arzt zusammen zu setzen, der kann da evtl. helfen.
Also ein Facharzt, der sich damit beschäftigt, ist unbezahlbar. Ich habe noch keinen dieser Fachärzte, die sich auf Augenhöhe mit dem SGB II auseinandersetzen, getroffen, was "medizinisch notwendig" erachtet wird.

Zitat von Caye Beitrag anzeigen
Bei einem Freund von mir, der Morbus Crohn hat ist es so, dass er keinerlei Nahrungsmittel verträgt, die in irgendeiner Form für den Darm "herausfordernd" zu verdauen sind. Ergebnis: Er kann sich eigentlich nur von stark verarbeiteten Nahrungsmitteln ernähren, viel Junk Food. Frisches Grünzeug geht gar nicht.
Das ist natürlich nicht teurer, aber deswegen hat er den ein oder anderen Nährstoffmangel, den er über teure Supplemente ausgleicht.
Außerdem ist sein Energiebedarf insgesamt erhöht, er futtert gut mal 5000-6000kcal weg, ohne dabei zuzunehmen. Mehr Essen kostet natürlich auch mehr Geld.
Jeder Mensch ist anders in seiner Psyche/Körper/Krankheit/Verstoffwechselung und stets ist das "individuell" zu betrachten. Der Freund kann nicht als Argument für [at] mathes - Einzelfall - angewandt werden.

Zitat von Caye Beitrag anzeigen
Das nur als kurze Anregung, wie man argumentieren könnte.
Darüber hinaus wär es für eine Klage vermutlich wirklich sinnvoll, mal über eine ganze Zeit genau zu dokumentieren, was du an Nahrungsmitteln kaufst und dabei auch zu notieren, wieso günstigere Alternativen für bestimmte Nahrungsmittel nicht möglich sind.
Bons aufheben und dann mit einem Helfer Produkt für Produkt durchgehen, obs billigere Alternativen gäbe und warum die nicht gehen.
Viel Arbeit (vor allem, wenn du womöglich nicht allein wirtschaftest...), aber wenn dabei 40€ mehr im Monat rauskommen, vermutlich den Aufwand wert.
Was für eine Rechnung - wer im SGB II fest sitzt, soll den "Mehraufwand" von wo herholen - 1 Person - 409€ Regelsatz - menschenwürdiges Existenzminimum?
Wie ist dann eine vollwertige Ernährung bezahlbar - Regelbedarfsanteil - 145,20€ (Nahrung, alkoholfreie Getränke)
Hartz 4 Regelsatz - 409 ? Regelbedarf 2017 beim Arbeitslosengeld II

145,20€ durch 30 Tage = 4,84€ pro Tag bei einem kranken Menschen?

Gebetsmühlenartig ergeht vom Gericht, man solle den "Mehraufwand" dokumentieren? Wie soll das Krankheitsmanagement bittesehr bewerkstelligt werden? Ich sage dazu, die Quadratur des Kreises, wobei Unmögliches verlangt wird.

Dazu müßte man sich in eine Universitätsklinik begeben und eine umfassende Erörterung der mit der Krankheit MC verbundenen Problemen (die Rolle der Ernährung) in prekären Verhältnissen nicht unberücksichtigt lassen. Das ist die eigentliche Problemstellung und das Gericht meint, den Ball zurück zu werfen.

Morbus Crohn ist eine "komplexe Krankheit und vieles ist dazu noch nicht abschließend bekannt."
https://www.dccv.de/betroffene-angeh...ed/ernaehrung/
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Geändert von Atze Knorke (03.08.2017 um 14:41 Uhr)
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Alt 03.08.2017, 15:20   #12
Atze Knorke
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Frage AW: Widerspruch zur Ablehnung des Mehrbedarf für Kostenaufwendige Ernährung

Hallo isso,

hier im Forum.

Die Welt der gerichtlichen Ablehnungen bei diversen Krankheiten ist Programm. Der DV hat sich gut dafür ins Zeug gelegt. Bei den "Empfehlungen" handelt es sich aber nicht um eine Rechtsnorm. Eine solche Qualifikation ist bereits deshalb ausgeschlossen, da die Empfehlungen von einem privatrechtlichem Verein formuliert worden sind. Eine Rechtsgrundlage für ihre Erstellung und Anwendung findet sich nicht, so dass es an jedweder demokratischer Legitimation fehlt.

Deshalb wurde in den 2014-DV-Empfehlungen trickreich formuliert:

https://www.deutscher-verein.de/de/e...,369,1000.html

"sie dienen als Orientierungshilfe für die Praxis"
"Die Empfehlungen stellen kein antizipiertes Sachverständigengutachten dar."
"Folglich dürfen sie nicht normähnlich angewendet oder als allgemeingültige Tatsachen heran gezogen werden."

Zitat von isso Beitrag anzeigen
Ich selber habe noch ein paar andere special Effects, so dass es zu letzt die Sachbearbeiterin nach fast dreijähriger Abstinenz wegen EMR letzte Woche nur beim Antragseinreichen mitteilte "Ach denken sie noch an den Zweizeiler wegen der Ernährung". Ich habe nur beim Sozialamt Probleme gehabt, die die Beurteilung durch das Jobcenter nicht anerkannt haben.
Mir ist dieser Absatz besonders ins Auge gefallen und deshalb möchte ich diesbezüglich anmerken - :
Beim Leistungsträger_Wechsel ist mir bekannt, dass im SGB II ein neuer Hauptantrag gestellt werden muss und dann ist das entsprechende Mehrbedarf-Formular (worauf eben NICHT die SB's mit ihrer Auskunfts- und Beratungspflicht glänzen) ausgefüllt mit einzureichen. Da ist nix mit einem Zweizeiler, nach drei Jahren wird erneut auch hier der MB geprüft.

Beim Sozialamt (HzL) wird eigens dementsprechend durch das Gesundheitsamt ebenfalls auf Mehrbedarf geprüft, eine Übernahme vom JC hat nicht stattzufinden.
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Alt 03.08.2017, 15:58   #13
isso
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isso
Standard AW: Widerspruch zur Ablehnung des Mehrbedarf für Kostenaufwendige Ernährung

Zitat von Atze Knorke Beitrag anzeigen
Hallo isso,

Mir ist dieser Absatz besonders ins Auge gefallen und deshalb möchte ich diesbezüglich anmerken - :
Beim Leistungsträger_Wechsel ist mir bekannt, dass im SGB II ein neuer Hauptantrag gestellt werden muss und dann ist das entsprechende Mehrbedarf-Formular (worauf eben NICHT die SB's mit ihrer Auskunfts- und Beratungspflicht glänzen) ausgefüllt mit einzureichen. Da ist nix mit einem Zweizeiler, nach drei Jahren wird erneut auch hier der MB geprüft.

Beim Sozialamt (HzL) wird eigens dementsprechend durch das Gesundheitsamt ebenfalls auf Mehrbedarf geprüft, eine Übernahme vom JC hat nicht stattzufinden.
Das kam falsch rüber, es ging nicht darum, dass ich beim SA keinen Antrag gestellt hätte, sondern es wurden die vorhanden und bereits geprüften Arztberichte inklusive der Ärztlichen Bescheinigungen nicht mehr anerkannt. Ich habe eine Zöliakie dabei, da ändert sich auch nichts mehr. Und ich musste dann einen neuen Gastroenterologischen Befund (nicht die Bescheinigung) beilegen (der älteste war wohlgemert 3 Monate alt). Erst danach wurde es bearbeitet, dann aber ohne Probleme. Der Satz war mir so unglücklich rausgerutscht, weil mir im Gespräch selber vom SA (gleiches Gebäude wie Jobcenter nur eine Etage tiefer) mitgeteilt worden war, dass das intern so geregelt ist, dass es bei bestehendem Leistungsbezug übernommen wird und die aktuellen Bescheinigungen ausreichten.

Ich war vor der EMR bereits beim Jobcenter und da dort das Dauerhafte bestehen bereits abgeklärt ist und die ärztliche Bescheinigung vorliegt, hat in dem Fall auf Wunsch der Sachbearbeiterin ein Zweizeiler genügt mit Verweis auf die bereits vorliegenden Bescheinigungen und Entscheidungen. Dem ist nicht zum ersten Mal so. Erstmaliger Bezug war 2012 für eine kurze Zeit, dann 3 Jahre nicht, dann wegen Krankheit bis zur EMR und jetzt wieder. Und nach der ersten intensiven Prüfung wurde das von ihr immer so gehandhabt.

Ansonsten stimme ich dir natürlich zu und vorab musste ich auch alles durchlaufen.

Um dann ja wieder beim Ursprung zu sein. Denn der Weg bis zum MbE ist nicht immer leicht. Gerade bei den "a" Erkrankungen,weil sie eine Entscheidung im Einzelfall darstellen. Sicherlich ist das für einen Betroffenen nicht immer eine befriedigende Antwort, wissend darum, dass das Leben mit Crohn weder leicht ist noch sonst etwas.

Tipps für das Protokollieren sind ja schon gegeben worden. Mir war gerade nur wichtig, das oben noch einmal etwas "gerade" zu rücken, denn sonst hätte aufgrund meiner Aussage natürlich ein falscher Eindruck entstehen können und ich hätte vielleicht erwähnen sollen, dass es in meiner Stadt diese eigentlich interne Absprache beim Übergang zwischen den "Abteilungen" gibt
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Alt 03.08.2017, 16:25   #14
Atze Knorke
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Daumen runter AW: Widerspruch zur Ablehnung des Mehrbedarf für Kostenaufwendige Ernährung

Nachtrag zu meinem Beitrag #12, den ich aus Gründen des zeitlichen Ablaufes nicht mehr abändern kann:

Zur korrigierten Rechnung:
145,20€ RB-Anteil (Nahrung, alkoholfreie Getränke) x 12 Monate : 365 Tage = 4,77€ -
das ist der Betrag pro Tag für einen kranken Menschen.

Absurdistan läßt grüßen!
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Alt 09.08.2017, 12:11   #15
mathes
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mathes Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Widerspruch zur Ablehnung des Mehrbedarf für Kostenaufwendige Ernährung

Also, laut Anwalt kann das ganze wie folgt laufen:
Man beruft sich auf eine verzehrende Erkrankung (Nachweis von Gewichtsverlust, bzw unterdurchschnittlichen BMI) = Erhöhung des Regelsatzes von pauschal 10%. Jährlich unter vorlage der ärztlichen Bescheinigung wiederholbar.
oder
Nahrungsmittelunverträglichkeiten.Eine Ärztliche Bescheinigung ggf. Bescheinigung einer Ernährungsberatung und auf jedenfall eine Auflistung aus der sich ergibt welche Nahrungsmittel nicht vertragen werden / wie diese ersetzt werden. Einen Vergleich der Kosten für die normaleun und die ersetzenden Nahrungsmittel.

ein Aufwand... mal sehen wie dies am Ende ausgeht. Welcher Weg ist der bessere? Auf jeden Fall der mit dem Arzt zu sprechen.
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Alt 09.08.2017, 12:33   #16
isso
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isso
Standard AW: Widerspruch zur Ablehnung des Mehrbedarf für Kostenaufwendige Ernährung

Der letztere Weg wäre perspektivisch gesehen vermutlich der günstigere. Da bei bestimmten Unverträglichkeiten nicht zu erwarten ist, dass diese sich wieder beheben, man also auf eine dauerhafte Ernährung angewiesen ist.

Diese muss natürlich vorliegen. Genau so kann es die Notwendigkeit und Empfehlung deines Facharztes sein, dass du darmschonend dauerhaft glutenfrei essen musst etc.


Bei ersterem Grund kann perspektivisch ggf. gesagt werden, dass der BMI wieder hergestellt ist etc. Wenn allerdings Intoleranzen oder obige empfehlung nicht tatsächlich vorliegen, dann würde ich zu ersterem Raten.

Die Frage wäre ja, liegen von den hier bereits genannten Gründen auch wirklich welche vor, die dann neben dem reinen Vorhandensein der Erkrankung auch wirklich den Mehrbedarf dauerhaft oder vorübergehend rechtfertigen?
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MEHRBEDARF -kostenaufwendige Ernährung- (§ 30 Abs. 5 SGB XII) ovation ...Schwerbehinderung/Krankheit 1 20.02.2008 14:04
mehrbedarf kostenaufwendige ernährung cidem2 Allgemeine Fragen 2 07.03.2007 22:10


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