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Alt 16.03.2017, 15:51   #1
Kuraiko
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Beiträge: 1
Kuraiko
Ausrufezeichen Anhörung zu einer Überzahlung

Hallo zusammen,

wie der Titel bereits verlauten lässt geht es um Post vom Jobcenter mit dem Betreff "Anhörung zu einer Überzahlung". Die Post besteht aus 2 Schreiben. Einmal wegen Überbrückungsgeld & der andere wegen Regelleistungen. Wir sind zu zweit in der Bedarfsgemeinschaft. Mein Partner steht ihr vor.
Er selbst ist in einem Umschulungsverhältnis & zählt als "Aufstocker", ich selbst bin arbeitssuchend.

Aus den Schreiben geht hervor, das die Überzahlung aufgrund des NICHTverrechnens des Umschulungsgeldes (6 Monate) entstanden ist. Ebenso wie das Überbrückungsgeldes (1Monat).
Was sich auf mehrer Tausend Euro pro Nase beläuft.
Meines Wissens nach, wurden alle Angaben gemacht & abgegeben, & auf Anforderungen zeitnah erbracht (Kontoauzüge, usw, usw).

Im Anhang des Schreibens befindet sich ein Fragebogen zur Prüfung einer beabsichtigten Aufrechnung. Das finde ich traurigerweise sehr lustig. Wenn man davon ausgeht, das jeder von uns gerademal 85 bzw. 89 Eu Mietkosten bekommt (ausgehend von der Neuberechnung) & der hohen Summe, die Überbezahlt wurde x den 10% oder 30% Aufrechnung.

Habe 14 Tage Zeit um Gebrauch dieser Anhörung zu machen. Da ich selbst der Bg nicht vorstehe, somit kaum Post erhalte & das Geld auf das Konto meines Partners geht, hatte ich überlegt, ob ich mich auf Vertrauensschutz berufe, da es ja Fälle gab, bei dem nicht alle Personen der Bg zurückzahlen mussten bzw. keine Rückzahlung gültig war, da es kein Fehler der Kunden war. Oder evtl sollte man sich gleich um Rechtsbeistand bemühen?

Habe heute viel über div. Fälle in ähnlicher Art gelesen, & Gesetztesauszüge uvm., da es leider um wirklich viel Geld geht, bin ich mir allerdings sehr unsicher, was der richtige Weg ist, oder welche Wege es generell gibt...
Hat jemand Erfahrung in dieser Art, oder guten Rat...?
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Alt 16.03.2017, 22:13   #2
Helga40
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Standard AW: Anhörung zu einer Überzahlung

Vertrauensschutz würde nur greifen, wenn das nicht angerechnete Einkommen bereits bei Erlass des jetzt aufzuhebenden Bescheides dem JC bekannt war. Ein "Meines Wissens nach wurden alle Angaben gemacht..." reicht nicht aus, damit man dir helfen kann.

Welcher Bescheid/welche Bescheide sollen aufgehoben werden (Datum)? Von wann ist der Bescheid wegen Umschulungsgeld (was soll das überhaupt sein?) und von wann der Bescheid wegen des Überbrückungsgeldes? Wann wurden diese Bescheide beim JC abgegeben?

Und ganz wichtig: Habt ihr dafür einen Nachweis?
__

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