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Start > > > -> Anhörung weil ich dem Arbeitgeber gesagt habe, dass ich gegen sein Produkt allergisch bin

ALG II - Sanktion, Kürzung, Sperre Alles rund um Sanktion bzw. Leistungsentzug oder -kürzung bei ALG 2


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Alt 23.02.2018, 15:29   #1
Holler2008
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Standard Anhörung weil ich dem Arbeitgeber gesagt habe, dass ich gegen sein Produkt allergisch bin

Mich hat nun eine vom SB angekündigte Anhörung erreicht.
Vorab, ist es korrekt, dass die sich die Frist, die ich zum Antworten habe, aussuchen können. Sind nämlich nur 14 Tage.

Ich fange vorne an.
Mein SB gab mir bei einem Meldetermin einen VV mit RFB in dem es angeblich um Qualitätskontrolle von Elektrobauteilen ginge.
Den habe ich ungelesen eingesteckt. Doch zu Hause stellte sich heraus, es geht um Schrauben.

Hätte ich das direkt beim Termin gesehen, hätte ich gleich etwas gesagt.

Ich war schon Produktionshelfer zum Schrauben sortieren und zwar für einen kompletten Tag. Da fing sich dann meine Haut an aufzulösen, und ich hatte einen Monat lang offene Hände und war in hoch dosierter Kortisonbehandlung.

Damals habe ich das dem selben SB mitgeteilt und er hat zumindest so getan, als hätte er meine Unverträglichkeit eingetragen. (er hatte etwas eingetippt).
Was das verursacht hat, Schmierstoffanhaftungen, Rostschutz (gerne wird einfach Diesel darüber geschüttet) die Stoffhandschuhe oder das Metall, weiß ich nicht.

Jetzt bekam ich ein Vorstellungsgespräch und habe dem Chef meine Verwunderung ausgedrückt, da mein SB gesagt hatte es ginge um Elektrobauteile.
Nun, die Firma kontrolliert schon immer nur Schrauben und das Jobcenter würde das wissen.

Ich habe ihm von der Geschichte mit den Händen erzählt und dass ich eine Art Allergie vermute.
Dann ging es immer hin und her. Er fragte ob ich es in einer Probearbeit testen wolle und ich antwortete bewusst nicht mit ja oder nein sondern stellte immer die Gegenfrage, ob er es denn für ratsam hielte, wo ich das letzte mal wochenlang offene Hände hatte.
Das ging ein paar mal hin und her bis er meinte, ich solle mich besser auf eine Arbeit, die nichts mit Metall zu tun hat, bewerben.

Im übrigen handelt es sich um den VV in diesem Thema:
Arbeitsort vom VV nicht erreichbar. Wie vorgehen? (ALG2)

Ich habe kein Auto und die Schichtzeiten, die im VV stehen, könnte ich überhaupt nicht erreichen:
Frühschicht 6-14 Uhr, Spätschicht 14-22 Uhr.
Der erste Bus kommt um 7:30 an und der letzte fährt 19:30 ab.

Am einfachsten wäre es, wenn der Job aufgrund dessen gar nicht zumutbar war.

Mündlich wurde mir vom Jobcenter zur Erreichbarkeit von Arbeitsorten allgemein gesagt, ich könnte ein Gratisauto bis 1000€ bekommen, aber ich habe kein Geld für Steuer, Unterhalt und Versicherung.
Auch sagte man mir mündlich, einen Mietwagen für 3 Monate könne man allgemein stellen. Muss ich dann rechtzeitig vor Monat 4 kündigen?

1. Das Bewerbungsgespräch war im Dezember. Wann verjährt so ein Sanktionsgrund?

2. Nur 14 Tage Zeit für die Anhörung ist erlaubt?

3. War so eine Arbeit, zu der ich nicht hin komme überhaupt zumutbar?

4. Soll ich in der Antwort darauf eingehen, dass ich kein Geld für Versicherung und Steuer eines Gratisautos habe? Genauso, dass man mir nicht erklären konnte, was ich im 4. Monat ohne Mietwagen machen soll.

5. Soll ich mit einbauen, dass es keine Pflicht gibt, ein Auto anzuschaffen oder gar die ganze Sache, dass der AG für mich nicht erreichbar ist, weglassen?

6. Soll ich einbauen, dass es keine Verpflichtung zur Probearbeit gibt?

7. "Angeboten" wurde mir die Stelle nicht aus meiner Sicht. Also die haben nicht gesagt "wir stellen sie ein" und ich dann plötzlich "Halt, Allergie!"

8. Ich habe dem AG nie gesagt, dass ich die Arbeit ablehne und nur dass ich eine Allergie vermute und eben den Fall geschildert.

9. Bin ich nicht sogar verpflichtet, dem AG gesundheitliche Beeinträchtigungen, die mit der Arbeit zu tun haben, zu nennen?

Ich würde dem Amt gerne lieber ausführlich antworten, weil mein Jobcenter noch nie logische Schlussfolgerungen ziehen konnte oder wollte. Wäre das ratsam?

Welche Infos fehlen euch noch, um mir zu helfen?

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Alt 23.02.2018, 16:07   #2
erwerbsuchend
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erwerbsuchend Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Anhörung weil ich AG gesagt habe, dass ich gegen sein Produkt allergisch bin

Zitat von Holler2008 Beitrag anzeigen
Ich war schon Produktionshelfer zum Schrauben sortieren und zwar für einen kompletten Tag. Da fing sich dann meine Haut an aufzulösen, und ich hatte einen Monat lang offene Hände und war in hoch dosierter Kortisonbehandlung.
Gibt es ärztliche Unterlagen dazu?

Zitat von Holler2008 Beitrag anzeigen
Ich habe kein Auto und die Schichtzeiten, die im VV stehen, könnte ich überhaupt nicht erreichen:
Frühschicht 6-14 Uhr, Spätschicht 14-22 Uhr.
Der erste Bus kommt um 7:30 an und der letzte fährt 19:30 ab.

Am einfachsten wäre es, wenn der Job aufgrund dessen gar nicht zumutbar war.
Wenn der Arbeitsort nicht per ÖPNV zu den geforderten Arbeitszeiten erreichbar ist, dann ist die Stelle unzumutbar. Dies sollte per Fahrplanausdruck nachweisbar sein.

Zitat von Holler2008 Beitrag anzeigen
Mündlich wurde mir vom Jobcenter zur Erreichbarkeit von Arbeitsorten allgemein gesagt, ich könnte ein Gratisauto bis 1000€ bekommen, aber ich habe kein Geld für Steuer, Unterhalt und Versicherung.
Auch sagte man mir mündlich, einen Mietwagen für 3 Monate könne man allgemein stellen.
Leider kann man Kann-Leistungen der JC nicht einklagen.

Etwas anderes ist es, wenn man diese Leistungen verbindlich in einer EGV festhält. Leider lassen sich die wenigsten JC darauf ein, verbindlich die Finanzierung eines Kfz zuzusagen.

Zitat von Holler2008 Beitrag anzeigen
1. Das Bewerbungsgespräch war im Dezember. Wann verjährt so ein Sanktionsgrund?
Die Verjährungszeit beträgt 6 Monate.

Zitat von Holler2008 Beitrag anzeigen
2. Nur 14 Tage Zeit für die Anhörung ist erlaubt?
Diese Frist ist angemessen.

Zitat von Holler2008 Beitrag anzeigen
3. War so eine Arbeit, zu der ich nicht hin komme überhaupt zumutbar?
So eine Arbeitsstelle, die man nicht per ÖPNV erreichen kann, ist nicht zumutbar, wenn es keine verpflichtende Erklärung des JC gibt, dir ein Kfz zu finanzieren.

Zitat von Holler2008 Beitrag anzeigen
4. Soll ich in der Antwort darauf eingehen, dass ich kein Geld für Versicherung und Steuer eines Gratisautos habe? Genauso, dass man mir nicht erklären konnte, was ich im 4. Monat ohne Mietwagen machen soll.
Dies würde ich im ersten Schritt erstmal rauslassen.

Zitat von Holler2008 Beitrag anzeigen
6. Soll ich einbauen, dass es keine Verpflichtung zur Probearbeit gibt?
Das ist nicht ganz korrekt. Es gibt keine Pflicht, eine kostenlose Probearbeit anbieten zu müssen. Wenn die Probearbeit bezahlt wird, sieht es schon anders aus.

Zitat von Holler2008 Beitrag anzeigen
7. "Angeboten" wurde mir die Stelle nicht aus meiner Sicht. Also die haben nicht gesagt "wir stellen sie ein" und ich dann plötzlich "Halt, Allergie!"
Aus Sicht des JC besteht dieses Angebot durch die Ausgabe des dazugehörigen VV.

Zitat von Holler2008 Beitrag anzeigen
8. Ich habe dem AG nie gesagt, dass ich die Arbeit ablehne und nur dass ich eine Allergie vermute und eben den Fall geschildert.
Dann lege dies auch so in der Antwort auf die Anhörung dar.

Zitat von Holler2008 Beitrag anzeigen
9. Bin ich nicht sogar verpflichtet, dem AG gesundheitliche Beeinträchtigungen, die mit der Arbeit zu tun haben, zu nennen?
Ja.

Zitat von Holler2008 Beitrag anzeigen
Ich würde dem Amt gerne lieber ausführlich antworten, weil mein Jobcenter noch nie logische Schlussfolgerungen ziehen konnte oder wollte. Wäre das ratsam?
Ja.
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Alt 23.02.2018, 17:20   #3
Holler2008
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Standard AW: Anhörung weil ich AG gesagt habe, dass ich gegen sein Produkt allergisch bin

Zitat von erwerbsuchend Beitrag anzeigen
Gibt es ärztliche Unterlagen dazu?
Nein. Ich bemühe mich gerade um einen Termin für einen Allergietest und werde vorher noch die Kosten für ein Attest beantragen.

Nächster freie Termin ist Juni.^^ Daher bin ich am weiter entfernte Ärzte abklappern.
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Alt 23.02.2018, 18:16   #4
Kerstin_K
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Standard AW: Anhörung weil ich AG gesagt habe, dass ich gegen sein Produkt allergisch bin

Vielleicht kann der Arzt, der Dich damals behandelt hat, etwas bestätigen?
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Alt 23.02.2018, 23:24   #5
veritasdd
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Standard AW: Anhörung weil ich AG gesagt habe, dass ich gegen sein Produkt allergisch bin

Einer erwerbsfähigen leistungsberechtigten Person ist jede Arbeit zumutbar, es sei denn, dass sie zu der bestimmten Arbeit körperlich, geistig oder seelisch nicht in der Lage ist (§ 10 Absatz 1 Nr. 1 SGB II).

Siehe auch http://harald-thome.de/fa/redakteur/...30.03.2017.pdf
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Alt 24.02.2018, 17:48   #6
Merse
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Merse Merse Merse Merse Merse
Standard AW: Anhörung weil ich AG gesagt habe, dass ich gegen sein Produkt allergisch bin

Ich könnte mir vorstellen, dass sich ein Richter fragt, warum man nicht zumindest eine Probearbeit mit (vom Arbeitgeber zu stellender) Schutzausrüstung, d.h. geeigneten Handschuhen, versucht hat. Schließlich gibt es auch Personen, die beruflich mit Säuren und Giftstoffen hantieren. Diese können ja auch nicht mit "ich bin allergisch auf Salpetersäure" argumentieren. Was anderes wäre, wenn man kein Gefühl in den Fingern, übermäßig zittrige Hände o.ä. hätte, was den Umgang mit Kleinteilen unmöglich macht.

Ich würde hier nicht alles auf die "körperlich ungeeignet"-Schiene setzen wollen. Das würde ich eher als zusätzliche Begründung hernehmen.
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Alt 24.02.2018, 18:00   #7
RobbiRob
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RobbiRob RobbiRob RobbiRob RobbiRob RobbiRob RobbiRob RobbiRob
Standard AW: Anhörung weil ich AG gesagt habe, dass ich gegen sein Produkt allergisch bin

Zitat von Holler2008 Beitrag anzeigen
Nein. Ich bemühe mich gerade um einen Termin für einen Allergietest und werde vorher noch die Kosten für ein Attest beantragen.

Zitat von Holler2008 Beitrag anzeigen
Da fing sich dann meine Haut an aufzulösen, und ich hatte einen Monat lang offene Hände und war in hoch dosierter Kortisonbehandlung.
Der Arzt hat das doch dokumentiert oder verstehe ich das falsch?
Wieso hast Du dann keine ärztlichen Unterlagen?

Mal abgesehen von dem fehlenden Nachweis einer Allergie, auf irgendwas im Zusammenhang mit Schrauben bei dem einen Arbeitgeber.

Ich würde da eher die Schiene fehlende ÖPNV fahren, statt dem dünnen Eis, bis Du nachweislich eine evtl. Allergie bestätigt bekommst.
RobbiRob ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 24.02.2018, 19:16   #8
veritasdd
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Standard AW: Anhörung weil ich AG gesagt habe, dass ich gegen sein Produkt allergisch bin

"Geben Leistungsberechtigte an, bestimmte Arbeiten aufgrund körperlicher, geistiger oder seelischer Beeinträchtigungen nicht ausüben zu können, ist dies vom Ärztlichen Dienst und/oder Psychologischen Dienst (oder Beauftragten Dritten) festzustellen, soweit die Beeinträchtigung nicht offenkundig ist." (Fachliche Weisungen zu § 10 SGB II, Rn. 10.9)

SB wäre also im Zweifelsfall verpflichtet gewesen, den Ärztlichen Dienst einzuschalten, anstatt eine Sanktionsanhörung abzusondern.
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Alt 04.03.2018, 15:53   #9
Holler2008
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Standard AW: Anhörung weil ich AG gesagt habe, dass ich gegen sein Produkt allergisch bin

Theoretisch, also wenn man schon nach der Anhörung Erfolg hätte (ich glaube auch nicht daran), kann man dann auch Kosten für die Anhörung beantragen?

Ich habe jetzt 12 Seiten Fahrpläne ausdrucken müssen, um zu zeigen, dass ich zu den Schichtzeiten nicht hinkomme und um zu zeigen, dass bei veränderten flexiblen Arbeitszeiten die Pendelzeit 4 Stunden wäre.
Ist nicht wenig Papier.
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Alt 04.03.2018, 19:06   #10
Nena
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Nena Nena
Standard AW: Anhörung weil ich AG gesagt habe, dass ich gegen sein Produkt allergisch bin

Das war aber nicht nötig. Wenn Du die Zeiten einfach rausgeschrieben hättest, hätten alle mit Internetanschluss das genau so überprüfen können wie auf einem Ausdruck.
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Alt 05.03.2018, 16:29   #11
Helga40
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Standard AW: Anhörung weil ich dem Arbeitgeber gesagt habe, dass ich gegen sein Produkt allergisch bin

Zitat:
Theoretisch, also wenn man schon nach der Anhörung Erfolg hätte (ich glaube auch nicht daran), kann man dann auch Kosten für die Anhörung beantragen?
Nein. Für die Erstattung von Kosten eines Verwaltungsverfahrens gibt es keine Rechtsgrundlage. Nur für Widerspruch (§ 63 SGB X).
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"Rules and responsibilities. These are the ties that bind us. If we did otherwise, we would not be ourselves. I will do what I have to, and I will do what I must. The only announcement is, that there is no announcement... quote the Raven, nevermore." - RAVEN
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Alt 09.03.2018, 09:43   #12
Holler2008
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Zitat von veritasdd Beitrag anzeigen
"Geben Leistungsberechtigte an, bestimmte Arbeiten aufgrund körperlicher, geistiger oder seelischer Beeinträchtigungen nicht ausüben zu können, ist dies vom Ärztlichen Dienst und/oder Psychologischen Dienst (oder Beauftragten Dritten) festzustellen, soweit die Beeinträchtigung nicht offenkundig ist." (Fachliche Weisungen zu § 10 SGB II, Rn. 10.9)

SB wäre also im Zweifelsfall verpflichtet gewesen, den Ärztlichen Dienst einzuschalten, anstatt eine Sanktionsanhörung abzusondern.
Ist dein Zitat aus den Fachlichen Weisungen oder von einem Gesetz?
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Alt 09.03.2018, 11:35   #13
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Ich habe mit jetzt auch meine Patientenakte besorgt.

Da steht drinnen, was ich hatte, jedoch nicht genau, von was es kam, aber dass es von der Arbeit mit Schrauben kommt.
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Alt 17.03.2018, 13:47   #14
Holler2008
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Ich habe nun in der Anhörung geantwortet, dass ich der Meinung war, gesundheitliche Probleme, die die Arbeit betreffen, müsse man dem AG mitteilen.
Weiter habe ich klargestellt, dass ich die Arbeit nie abgelehnt habe sondern der AG darauf meinte, ich solle mich auch Stellen bewerben, die nichts mit Metall zu tun haben.

Weiter habe ich geschrieben, dass die Stelle unzumutbar war, weil ich sie nicht erreichen kann.
Die festen Arbeitszeiten stehen im VV und an den Fahrplänen ist zu erkennen, dass ich bei der Frühschicht über eine Stunde zu spät käme und nach der Spätschicht, gar nicht nach Hause.

Dann habe ich anhand der Fahrpläne noch vorgerechnet, dass bei angepasster Arbeitszeit, wobei die Arbeitszeiten ja im VV stehen, die Pendelzeit für 15 km bei über 4 Stunden liegt.

Schon ein Fluch wenn man auf dem Land wohnt.


Weiter habe ich nun meine Patientenakte, in der steht, dass ich nach der Arbeit mit Schrauben diese Probleme bekam.

Dazu habe ich generell mal Teil A eines alten Gutachtens angefordert in dem ich auch das Problem geschildert hatte. Das wusste ich gar nicht mehr.

Zumindest kann nun keiner sagen, ich hätte das plötzlich erfunden.
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Alt 19.03.2018, 00:18   #15
noillusions
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Zitat von Holler2008 Beitrag anzeigen
Damals habe ich das dem selben SB mitgeteilt und er hat zumindest so getan, als hätte er meine Unverträglichkeit eingetragen. (er hatte etwas eingetippt).
Dann findest du das vllt. auch per Akteneinsicht, oder dein Anwalt.
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Alt 29.03.2018, 10:06   #16
Holler2008
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Also entweder sind die sehr langsam oder ich habe recht bekommen.
Für April kam die volle Leistung.

Leider bekommt man ja keinen Bescheid wenn man Recht hatte.
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Alt 12.04.2018, 13:08   #17
Holler2008
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Ich musste wieder zu einem Meldetermin und zum Ende gab es Fragen wegen meiner Stellungnahme.
Mein Beistand und ich haben uns nicht geäußert durften und aber einiges anhören. Am Ende gab es den Schrieb im Anhang.

- Nie hätte ich dem Jobcenter von der Allergie erzählt.
Nun, ich gab dem ärztlichen Dienst aber vor langer Zeit die Allergie an. Bei dem war ich damals auf Veranlassung des Jobcenters.

Die haben das notiert, um es dann fein bei der Beurteilung, für welche Berufe ich geeignet bin, zu ignorieren.
Es steht allerdings in Teil A des Gutachtens, dass ich dies angegeben habe.
Ich bin der Meinung, man hätte mich damals zu einem Allergietest schicken müssen, so dass die die Terminvereinbarung dafür am Hals haben.

- Es stimmt, dass man mir gesagt hatte, dass ich zur Aufnahme sozialversicherungspflichtigen Arbeit eventuell einen Leihwagen bekommen könne, und zwar für drei Monate.
Auf meine Frage, was ich im vierten Monat machen solle, hat man mir nicht befriedigend antworten können.
In drei Monaten als Leih-/Hilfsarbeiter könne ich laut SB von dem Gehalt locker 1000 Euro ansparen um ein Auto zu kaufen. Andere würden das auch hinbekommen.

Was andere machen, ist mir erst einmal egal. Zudem sind die nicht in der 100% identischen Lage, wie ich. Vielleicht haben die zusätzlich Kredite dazu aufgenommen oder Freunde angepumpt.

Ich sehe erstens nicht, wie ich von vermutlich 3x weniger als 1000 Euro brutto 1000 Euro ansparen soll.
Weiter halte ich ein Auto für den Preis nicht für vertrauenserweckend und mag dem nicht mein Leben anvertrauen.
Außerdem kommen noch etliche Nebenkosten dazu: Steuer, Versicherung, TÜV, Zulassung, Inspektion, Winter/Sommerreifen und bald Maut.

Erschwerend wurde dann diese Möglichkeit der Unterstützung nicht verbindlich in meine EGV-VA mit aufgenommen. Ich konnte mich also nicht auf die Aussage verlassen.

- Es stimmt, dass ich zu Meldeterminen und Vorstellungsgesprächen mit einem Auto komme. Einem geliehenen!
Es ist imho ein Unterschied, ob ich mir einmal alle 1-2 Monate ein Auto leihen kann oder es täglich bräuchte.

Klar bewerbe ich mich erstmal immer auf VVs, denn ich will keine Sanktion.
Kommt dann direkt eine Absage, erspare ich mir die Streitereien darüber, ob die Stelle unzumutbar ist, weil sie nicht erreichbar ist, also so was wie ich es nun am Hals habe.

Die aufgezählten Beispiele waren eben Bewerbungen mit wenig Aussicht auf Erfolg, um die monatliche Muss-Menge an Eigenbemühungen zu erreichen.
Außerden, anders, als die, um die es geht, im selben Landkreis, was die ÖPNV Verbindungen etwas einfacher macht.

Darauf, wie meine Planung war, zu den AGs in den Beispielen hin zukommen, werde ich nicht eingehen. Ich bin aber am überlegen ob ich in Bezug dazu darauf hinweisen soll, dass es gerade um eine andere konkrete Stelle mit VV geht.

der sB hat auch durchblicken lassen, dass es sich informiert hat, wie ich zu meinem letzten AG kam. Das war auch mit geliehenem Auto aber eben damals. Heute ist die Lage anders.
(heute haben die Leute, von denen ich das damals lieh, ein Auto weniger)

So... bis wann ich antworten muss, hat mir auf meine Frage keiner gesagt.
Wenn ich zu lange bräuchte, käme direkt eine Sanktion.

Nun bin ich versucht, als allererstes schriftlich anzufragen, bis wann ich antworten muss.

Dann würde ich, auch wenn es mir nicht gefällt, zur Antwort auf jeden Fall Teil A meines Gutachtens geben, bei dem ich dann alles schwärze bis auf die Angabe meiner Allergie.

Sollte das plus eine Antwort reichen oder muss ich mich weiter um einen Termin für einen Allergietest bemühen?
Ich gehe nicht gerne zum Arzt und würde das gerne vermeiden oder so weit wie möglich herauszögern.

Habt ihr Tipps oder Hilfe für mich, bezüglich meiner Argumentation bzw. Antwort?

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Alt 12.04.2018, 13:55   #18
erwerbsuchend
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Standard AW: Anhörung weil ich dem Arbeitgeber gesagt habe, dass ich gegen sein Produkt allergisch bin

Zitat von Holler2008 Beitrag anzeigen
Ich sehe erstens nicht, wie ich von vermutlich 3x weniger als 1000 Euro brutto 1000 Euro ansparen soll.
Hast du deinem SB diese Frage auch so konkret gestellt, unter Bezugnahme auf dein mögliches Einkommen?

Zitat von Holler2008 Beitrag anzeigen
- Es stimmt, dass ich zu Meldeterminen und Vorstellungsgesprächen mit einem Auto komme. Einem geliehenen!
Handelt es sich dabei immer um das selbe Kfz?

Warum fährst du nicht per ÖPNV zu den Meldeterminen im JC?

Zitat von Holler2008 Beitrag anzeigen
Die aufgezählten Beispiele waren eben Bewerbungen mit wenig Aussicht auf Erfolg, um die monatliche Muss-Menge an Eigenbemühungen zu erreichen.
Wie wäre deine Reaktion, wenn du auf eine solche Bewerbung dennoch einen Arbeitsvertrag angeboten bekämst?
erwerbsuchend ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 12.04.2018, 14:09   #19
Holler2008
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Zitat von erwerbsuchend Beitrag anzeigen
Hast du deinem SB diese Frage auch so konkret gestellt, unter Bezugnahme auf dein mögliches Einkommen?
Ja. Antwort: "Andere haben das auch schon geschafft."

Zitat:
Handelt es sich dabei immer um das selbe Kfz?
Oft. Halt das entbehrlichste, das die Eigentümer haben. Allerdings kann das keiner wissen, weil ich nie das Kennzeichen angeben muss.

Zitat:
Warum fährst du nicht per ÖPNV zu den Meldeterminen im JC?
Ist zeitlich angenehmer weil ich nicht auf die Fahrzeiten der ÖPNV angewiesen bin. Die sind hier im Kreis sehr ungünstig, worum es hier unter anderem auch geht...Moment mal... Wolltest dum mich etwa auf diesen Argumentationspunkt bringen?


Zitat:
Wie wäre deine Reaktion, wenn du auf eine solche Bewerbung dennoch einen Arbeitsvertrag angeboten bekämst?
Keine Ahnung, waren sehr aussichtslose Stellen, wo ein normaler AG sieht, dass ich da nie hinkomme. Was man eben so nimmt, um nach sinnvollen Bewerbungen aufs Muss der Eigenbemühungen zu kommen.
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Alt 12.04.2018, 14:38   #20
Kerstin_K
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Dass Du Dich auf Stellen beworben hast, die Du nicht erreichen kannst, ist natürlich ungünstig.
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Alt 12.04.2018, 16:12   #21
Pixelschieberin
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Pixelschieberin Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Anhörung weil ich dem Arbeitgeber gesagt habe, dass ich gegen sein Produkt allergisch bin

Zitat von Holler2008 Beitrag anzeigen
[...] Am Ende gab es den Schrieb im Anhang. [...]
Horch & Guck läßt grüßen.

Zur Gesundheitsfrage solltest du noch mal DEN Teil, der dem JC vorliegt, durchforsten. Suche, ob dort etwas drin steht, was die immer weg-ignoriert haben.
Ganz lakonisch auf Seite X, Absatz Y verweisen.
Zitat:
Ihrer Aufmerksamkeit ist möglicherweise entgangen, daß...
Dann die Nase in den Haufen drücken.

Ansonsten sollen sie halt den MD auffordern, die Einschränkungen, die sich aus der bei der Begutachtung bestätigten Diagnose ergeben, dem SB mitzuteilen.
Was Anderes fiele dir dazu grad auch nicht ein.
Warum das Gesundheitssystem doppelt und dreifach belasten, nur weil die verabsäumt haben, korrekte Mitteilung/en zu machen?

Deine Erwiderung richtet sich nach dem, worauf es dir bei der Szenerie ankommt:
Bedienen oder Sand ins Amigo-Getriebe streuen.
Mit deinem Auftrag, sich die zulässigen Dokumente kommen zu lassen - gar zu lesen - ließe sich die Vorlage der "A"- Begutachtungspapiere zunächst ausbremsen.
Das Vorhaben - schwärzen bis der Arzt kommt - kostet Geld.
Bringt eventuell schneller Klarheit.
Kostenerstattung/en beantragen.
Das weißt du ja selbst.


***
Zur zugegebenen Schnüffelei und der Aufforderung zur Stellungnahme, die möglicherweise darauf ausgerichtet ist, daß sich der HE um Kopf und Kragen rechtfertigen möge, schriebe ich in folgendem Tenor:

Zitat:
Der Aufforderung zur Stellungnahme komme ich - soweit mir möglich - gerne nach.
Die Frage ist zunächst zu klären:
Beobachtungen, der zufolge jemand zu diversen Vorladungsterminen ins Jobcenter mit einem PKW angereist ist, sagen "objektiv" was genau aus?
Präziser gefragt:
Läßt eine Beobachtung, daß jemand einige Male aus einem Auto gestiegen ist, Rückschlüsse auf den Umfang der Zugriffsmöglichkeiten auf ein - vorzugsweise eigenes - KFZ zu?
Falls nicht, halte ich die erneute Erwähnung für unnötig.
Das Thema wurde bereits mehrfach mündlich abgehandelt.

Selbstverständlich lege ich es für die Akte erneut dar:
Objektiv betrachtet ist es ein wesentlicher Unterschied, ob sich gelegentlich - in X Monatsabständen - ein Fahrzeug ausgeliehen wird oder ob es zur völlig freien Verfügung steht.
Wie Ihnen längst bekannt - weil mehrfach erörtert - bin ich bei einer Einstellung auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen.

Unausgegorene mündliche Offerten, mir ein eigenes Auto zu finanzieren, standen zwar kurz im Raum, wurden jedoch (noch) nicht durch gerichtsverwertbare - schriftliche - Zusagen untermauert.
Ebenso wurde zu den Modalitäten nichts schriftlich festgehalten.

Objektiv gesehen ist alles was "kann" keine verbindliche Kostenzusage.

Ihre Anfrage zur Liste:
Was genau möchten Sie wissen - vielmehr welches Ziel verfolgen Sie mit der Frage?
Mir die Gegebenheiten des hiesigen Arbeitsmarkts an Hand der Liste erneut vor Augen zu führen, wirkt auf mich wie ein Versuch, daraus haltlose Schuldzuweisungen konstruieren zu wollen.
(Wichtig! Bei sowas immer in Richtung freie Meinungsäußerung formulieren. "Wirkt auf mich wie" ist etwas ganz anderes als "IST wie".)
Falls Sie zu den Auswirkungen der Beschäftigungspolitik AUCH Kritik vorzubringen haben, wenden Sie sich damit bitte an Adressaten, die daran etwas ändern können. Möglicherweise hört ein Entscheider auf Ihre Einwände.

Sollten Sie mir jedoch potentielle Arbeitgeber offerieren können, die verkehrsgünstig liegen, werde ich mich glücklich schätzen.
Ihren (besseren?) Vermittlungsvorschlägen sehe ich mit großem Interesse entgegen.
Das war aus dem ersten Ärger - nur ins Unreine - gedichtet.

Auf alle Wünsche zur Stellungnahme mußt du - genau wie Politiker auch - gar nicht eingehen.
Besonders was nicht leistungsrelevant ist, kann getrost unkommentiert bleiben.
Wer neugierig ist, soll sich einen Termin beim Friseur geben lassen.
__

Mostly harmless...
„Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.“ (A. Lincoln)
„Der Elo geht so lange zum JC, bis er bricht." (Aus unveröffentlichten Werken des Ozymandias)
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Alt 12.04.2018, 16:12   #22
erwerbsuchend
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erwerbsuchend Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Anhörung weil ich dem Arbeitgeber gesagt habe, dass ich gegen sein Produkt allergisch bin

Zitat von Holler2008 Beitrag anzeigen
Ja. Antwort: "Andere haben das auch schon geschafft."
Ich nehme an, dass du diese Aussage nicht in Schriftform bekommen hast. Du solltest dir diese unbedingt in Schriftform geben lassen, gern auch mit einer Berechnungsgrundlage deines SB, wie du den Betrag genau ansparen können sollst.

Zitat von Holler2008 Beitrag anzeigen
Ist zeitlich angenehmer weil ich nicht auf die Fahrzeiten der ÖPNV angewiesen bin. Die sind hier im Kreis sehr ungünstig, worum es hier unter anderem auch geht...Moment mal... Wolltest dum mich etwa auf diesen Argumentationspunkt bringen?
Nun, es wäre für deine Argumentation einfacher, wenn du auch mal ein paar Termine im JC mit dem ÖPNV absolvierst. Damit würdest du dem JC zeigen, dass du keinen regelmäßigen Zugriff auf ein Kfz hast. Genau dieses nimmt das JC bei dir an.

Zitat von Holler2008 Beitrag anzeigen
Keine Ahnung, waren sehr aussichtslose Stellen, wo ein normaler AG sieht, dass ich da nie hinkomme.
Was wäre aber, wenn dich dennoch ein AG einstellen würde? Diesen Punkt solltest du bei deinen Bewerbungen immer mit einrechnen. Man weiß nie, welche Kontaktkanäle ein AG zur AfA oder dem JC hat. Klar könnte man auf solche möglichen Anhörungen entsprechend reagieren, aber man muss es auch nicht unbedingt provozieren
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Alt 12.04.2018, 16:48   #23
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Zitat von Kerstin_K Beitrag anzeigen
Dass Du Dich auf Stellen beworben hast, die Du nicht erreichen kannst, ist natürlich ungünstig.
Wie und ob ich zugriff auf ein Auto habe kann sich im Laufe der Zeit auch ändern.
Wie gesagt, die, die mir als eines geliehen haben, haben nun eines Ihrer Autos weniger (verunfallt).

Zitat von Pixelschieberin Beitrag anzeigen
Zur Gesundheitsfrage solltest du noch mal DEN Teil, der dem JC vorliegt, durchforsten. Suche, ob dort etwas drin steht, was die immer weg-ignoriert haben.
Ganz lakonisch auf Seite X, Absatz Y verweisen.

Dann die Nase in den Haufen drücken.
Leider haben die darin nichts übersehen. Was da drinnen steht berücksichtigt das JC.

Zitat:
Mit deinem Auftrag, sich die zulässigen Dokumente kommen zu lassen - gar zu lesen - ließe sich die Vorlage der "A"- Begutachtungspapiere zunächst ausbremsen...
Ausbremsen, weil die Teil A aufgrund der ärztlichen Schweigepflicht nicht bekommen werden, oder wie meinst du das?
Ich habe die Befürchtung, der ä.D. schickt denen dann tatsächlich Teil A, komplett ungeschwärzt.

Zitat von erwerbsuchend Beitrag anzeigen
Ich nehme an, dass du diese Aussage nicht in Schriftform bekommen hast.
Habe ich nicht. Kann ich probieren aber das wird wohl nichts.
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Alt 12.04.2018, 16:53   #24
Holler2008
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ups
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Alt 17.04.2018, 02:18   #25
Holler2008
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Würdet ihr nun in einem der Punkte der Antwort schreiben, dass ihr die Unverträglichkeit dem ä.D. mitgeteilt habt, es auch in Teil A steht und ihr nicht wisst und euch wundert, warum das bei der Beurteilung, welche Arbeiten ihr machen könnt, irgnoriert wurde...
- und Teil A, geschwärzt bis auf diesen Part mitschicken
- oder erstmal Teil A noch einbehalten?
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