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Alt 29.06.2007, 10:15   #26
Kerstin_K
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Avalon,

ganz so drastisch wie Du sehe ich das nicht.

Andaluss chreibt ja selber, dass Sie nicht mehr richtig schlafen kann und so. Da kann ndie Psychische Belastung schon mal so groß werden, dass eine Krankschreibung gerechtfertigt ist.

Ob die Rechtschutzversicherung zahlt, bleibt abzuwarten. Wenn in dem Laden wirklich so vieles mündlich gelaufen ist, kann es auch eine mündliche Freistellung gegeben haben. Gut, die Beweislage ist schlecht (Gibt es vielleicht Zeugen?), aber da der Chef sich ja anscheinend eh nicht mit deutschem Recht auskennt, würde ich es drsuf ankommen lassen.
__

Viele Grüße aus Hannover
Kerstin_K ist offline  
Alt 29.06.2007, 12:29   #27
avalon->Emailproblem
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avalon
Standard Freistellung?

Hallo Kerstin,

ich denke nicht, dass diese "Freistellung" ausreicht. Selbst nach einer Kündigung muss die Arbeitsleistung weiter angeboten werden, um Geld bis
zum Ende der Kündigungsfrist zu erhalten. Zumindest wenn keine ausdrückliche Freistellung vorliegt. Lediglich in Fällen, in denen eine
Kündigungsschutzklage erhoben wurde, wird dies meist so interpretiert, dass damit automatisch ein entsprechendes Angebot verbunden ist und ein weiteres explitites Angebot nicht zwingend erforderlich ist.

Es ist ninmal einfach so, dass 10 Tage nicht zur Arbeit zu gehen und sich
um nichts zu kümmern üble Konsequenzen nach sich ziehen kann. Mein Rat, diesen Zustand im Sinne der Schadensmimimierung schnellstmöglich zu beenden, kann eigentlich so falsch nicht sein.

Was die Krankheit anbelangt: anadalus selbst erklärt sich für "nicht krank" und es ist aus den Postings auch nicht ersichtlich, dass es ihm schlechter
geht als den unzähligen anderen, die in der gleichen Situation sind. Den
"gelben Schein" als Ausweg in allen Lebenslagen zu propagieren, kann nach hinten losgehen! Selbst wenn man die Beweisbarkeit des damit verbundenen Betrugs in Frage stellt, scheint mir dieser Rat doch eher in andere Foren zu passen. Hier geht's doch ansonsten eigentlich eher seriös zu. Und damit bleibt unterm Strich zu bilanzieren, dass

a. das Kündigungsschutzgesetz keine Anwendung findet.
b. andalus sich leider nicht sehr klug verhalten hat.

Was also bleibt zu tun als Schadensbegrenzung, d.h. dafür zu sorgen, dass man sein Geld bis zum Ende der Kündigungsfrist bekommt und danach möglichst wenig Ärger mit dem Arbeitsamt? Kein Anwalt und keine AU werden daran viel ändern können. Richtig ist allerdings Rotkäppchens Hinweis, dass der Anwalt beim möglichen Streit ums Arbeitszeugnis hilfreich sein dürfte.

Nicht schön, aber leider wahr.

Grüße

avalon
avalon ist offline  
Alt 29.06.2007, 17:23   #28
andalus->Emailproblem
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Registriert seit: 27.06.2007
Ort: Frankfurt Main
Beiträge: 12
andalus
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Zitat von avalon Beitrag anzeigen
Hallo Kerstin,

ich denke nicht, dass diese "Freistellung" ausreicht. Selbst nach einer Kündigung muss die Arbeitsleistung weiter angeboten werden, um Geld bis
zum Ende der Kündigungsfrist zu erhalten. Zumindest wenn keine ausdrückliche Freistellung vorliegt. Lediglich in Fällen, in denen eine
Kündigungsschutzklage erhoben wurde, wird dies meist so interpretiert, dass damit automatisch ein entsprechendes Angebot verbunden ist und ein weiteres explitites Angebot nicht zwingend erforderlich ist.

Es ist ninmal einfach so, dass 10 Tage nicht zur Arbeit zu gehen und sich
um nichts zu kümmern üble Konsequenzen nach sich ziehen kann. Mein Rat, diesen Zustand im Sinne der Schadensmimimierung schnellstmöglich zu beenden, kann eigentlich so falsch nicht sein.

Was die Krankheit anbelangt: anadalus selbst erklärt sich für "nicht krank" und es ist aus den Postings auch nicht ersichtlich, dass es ihm schlechter
geht als den unzähligen anderen, die in der gleichen Situation sind. Den
"gelben Schein" als Ausweg in allen Lebenslagen zu propagieren, kann nach hinten losgehen! Selbst wenn man die Beweisbarkeit des damit verbundenen Betrugs in Frage stellt, scheint mir dieser Rat doch eher in andere Foren zu passen. Hier geht's doch ansonsten eigentlich eher seriös zu. Und damit bleibt unterm Strich zu bilanzieren, dass

a. das Kündigungsschutzgesetz keine Anwendung findet.
b. andalus sich leider nicht sehr klug verhalten hat.

Was also bleibt zu tun als Schadensbegrenzung, d.h. dafür zu sorgen, dass man sein Geld bis zum Ende der Kündigungsfrist bekommt und danach möglichst wenig Ärger mit dem Arbeitsamt? Kein Anwalt und keine AU werden daran viel ändern können. Richtig ist allerdings Rotkäppchens Hinweis, dass der Anwalt beim möglichen Streit ums Arbeitszeugnis hilfreich sein dürfte.

Nicht schön, aber leider wahr.

Grüße

avalon
Hallo ihr Lieben!
Nachdem ich den RA vorab telefonisch nicht erreichen konnte, hab ich beschlossen zu meinem Arzt zu gehen und ihn zu fragen, was er zu meinem Fall rät. Ich hab die Karten alle auf den Tisch gelegt und er meinte, das was mein AG mit mir macht, ist auf jeden Fall eine Unregelmäßigkeit, die nicht tolerierbar sei. Er hat angeboten, mir vorsichtshalber eine AU auszustellen und diese auch nach Bedarf zu verlängern, mit dem Hinweis, daß eine solche Situation eine "psychische unzumutbare Belastung" darstellt, weswegen er eine AU durchaus vertreten kann. Leute, es ist in der Tat so, daß ich weder schlafen noch essen noch mich konzentrieren kann. Ich hab in diesen 10 Tagen sicher 4 Kilo abgenommen und mein Zigarettenkonsum steigt ins unermessliche...

@Rotkäppchen:

meine Tätigkeit im Büro funktionniert nicht abgekoppelt vom Chef, d.h., ich arbeite ihm zu. Wie soll ich meine Arbeitskraft anbieten, nach allem was war? Er hat mich wirklich persönlich angegriffen, angebrüllt und schlecht über mich geredet. Er hat mich sogar physisch mit einer abfälligen Handbewegung von sich weggestoßen, als ich neben ihm stand und ihn bat, doch bitte ruhig und höflich mit mir zu reden!! Es geht nicht. Ich möchte einen Rest Würde behalten. Ich hab meinem Kollegen, der versucht hat zwischen mir und meinem Chef zu vermitteln, deutlich mitgeteilt, daß ich für dieses Verhalten, und um wieder mit ihm zusammenarbeiten zu können, eine Entschuldigung verlange. Sonst ist eine Zusammenarbeit in einem so kleinen Büro nicht möglich, oder? Mein Chef ist dabei geblieben, und er will nicht mehr mit mir zusammenarbeiten.
Wenn das so ist, daß muß er in Kauf nehmen, daß er so lange für mich zahlt, bis die gesetzliche Frist abläuft - und ich hab noch immer keine schriftliche Kündigung! Mittlerweile denke ich mir, Pech gehabt! Er feuert die einzige Kraft, die sich mehr oder weniger mit dem örtlichen Gesetz auskennt, dann muß er die Konsequenzen tragen. Ich mochte meinen Job und hab ihn wirklich gut gemacht. Ich hab auf Urlaub verzichtet, war ich krank, bin ich trotzdem zur Arbeit gegangen. Bloß ist er erst seit 10 Monaten im Amt, wirft mir aber fast 4 Jahre persönliches Engagement vor die Füße. Das geht nicht. Ich kann mich nicht an meinen Schreibtisch setzen und so tun als wär nichts vorgefallen!

Grüße
andalus
andalus ist offline  
Alt 29.06.2007, 23:22   #29
na
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Beiträge: n/a
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Zitat von andalus Beitrag anzeigen
Hallo ihr Lieben!
Nachdem ich den RA vorab telefonisch nicht erreichen konnte, hab ich beschlossen zu meinem Arzt zu gehen und ihn zu fragen, was er zu meinem Fall rät. Ich hab die Karten alle auf den Tisch gelegt und er meinte, das was mein AG mit mir macht, ist auf jeden Fall eine Unregelmäßigkeit, die nicht tolerierbar sei. Er hat angeboten, mir vorsichtshalber eine AU auszustellen und diese auch nach Bedarf zu verlängern, mit dem Hinweis, daß eine solche Situation eine "psychische unzumutbare Belastung" darstellt, weswegen er eine AU durchaus vertreten kann. Leute, es ist in der Tat so, daß ich weder schlafen noch essen noch mich konzentrieren kann. Ich hab in diesen 10 Tagen sicher 4 Kilo abgenommen und mein Zigarettenkonsum steigt ins unermessliche...

@Rotkäppchen:

meine Tätigkeit im Büro funktionniert nicht abgekoppelt vom Chef, d.h., ich arbeite ihm zu. Wie soll ich meine Arbeitskraft anbieten, nach allem was war? Er hat mich wirklich persönlich angegriffen, angebrüllt und schlecht über mich geredet. Er hat mich sogar physisch mit einer abfälligen Handbewegung von sich weggestoßen, als ich neben ihm stand und ihn bat, doch bitte ruhig und höflich mit mir zu reden!! Es geht nicht. Ich möchte einen Rest Würde behalten. Ich hab meinem Kollegen, der versucht hat zwischen mir und meinem Chef zu vermitteln, deutlich mitgeteilt, daß ich für dieses Verhalten, und um wieder mit ihm zusammenarbeiten zu können, eine Entschuldigung verlange. Sonst ist eine Zusammenarbeit in einem so kleinen Büro nicht möglich, oder? Mein Chef ist dabei geblieben, und er will nicht mehr mit mir zusammenarbeiten.
Wenn das so ist, daß muß er in Kauf nehmen, daß er so lange für mich zahlt, bis die gesetzliche Frist abläuft - und ich hab noch immer keine schriftliche Kündigung! Mittlerweile denke ich mir, Pech gehabt! Er feuert die einzige Kraft, die sich mehr oder weniger mit dem örtlichen Gesetz auskennt, dann muß er die Konsequenzen tragen. Ich mochte meinen Job und hab ihn wirklich gut gemacht. Ich hab auf Urlaub verzichtet, war ich krank, bin ich trotzdem zur Arbeit gegangen. Bloß ist er erst seit 10 Monaten im Amt, wirft mir aber fast 4 Jahre persönliches Engagement vor die Füße. Das geht nicht. Ich kann mich nicht an meinen Schreibtisch setzen und so tun als wär nichts vorgefallen!

Grüße
andalus


Dann rate ich dir: Gehe am 9.7. zum Anwalt und mach das beste draus.

Was Avalon sagt - und da hat er recht - du fehlst ja schon seit 10 Tagen. DAs wird man dir als "unentschuldigtes Fehlen" vorwerfen, und dich deswegen fristlos kündigen. Das die Kündigung noch nicht eingetroffen ist, kann ich mir nicht erklären.
 
Alt 29.06.2007, 23:29   #30
na
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Fällt mir gerade so ein: Kann das sein, dass dein Chef psychisch krank ist? Und deshalb keine Reaktion kommt? Dass man ihn vielleicht gleich nach seinem Anfall in die Psychiatrie eingeliefert hat?

Denn selbst wenn du ihn übel proviziert hättest, ist Androhung von physischer Gewalt im Büro wohl recht unüblich. Das passiert schon eher mal in der Ehe.
 
Alt 30.06.2007, 00:32   #31
na
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Ist das vielleicht Dein Chef?
 
Alt 30.06.2007, 11:57   #32
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andalus
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ha! Er ist mehr ein dickes Schwein, wie aus "Animal Farm"! Ich würd ihn gar nicht mal als psychisch krank bezeichnen. Er ist einfach ein Besserwisser, der selbst verschuldete Fehler nie als seine eignen anerkennt und die Schuld gerne auf andere abwälzt. Als er mich weggestoßen hat, war ich fassungslos, da sowas in D ja gar nicht üblich ist. Vielleicht ist er das aus seiner Kultur gewohnt....Aber ich werde mich wehren und ihm zeigen, wo in D der Hammer hängt!
andalus ist offline  
Alt 30.06.2007, 18:07   #33
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avalon
Standard @andalus

"...nicht um einen deutschen Betrieb handelt sondern um eine diplomatische Auslandsvertretung"

Wenn das so ist, wird der Hammer aus D aber heftigst danebenhauen!
Stell Dir nur mal folgendes vor: es gibt eine Gerichtsverhandlung, und keiner von der Gegenseite geht hin.....? Was kriegste dann? Wenn's hoch kommt einen Titel, der gegen einen Diplomaten nicht vollstreckt werden kann. Wahrscheinlich aber nicht mal den, weil diplomatische Vertretungen exterritorial sind und deutsche Arbeitsgerichte gar nicht zuständig sind.

Vesteh' mich bitte nicht falsch, andalus. Ich finde es nicht in Ordnung,
was der mit Dir angestellt hat und wünsche Dir auch wirklich viel Glück bei Deinem Vorhaben. Aber es ist nunmal so, dass ich Deine Chancen bei einer rechtlichen Konfrontation katastophal schlecht einschätze und deshalb
zum Versuch einer gütlichen Regelung rate. Gib ihm die Chance, sich mit (aus seiner Sicht) ein bisschen Klimpergeld den Ärger vom Hals zu schaffen, und er wird's vermutlich tun. Für Dich heisst das: mehr Geld und weniger Ärger. Und ein bisschen verletzten Stolz vielleicht...da solltest Du einfach drüber stehen!

Wie immer Du Dich entscheidest, viel Glück!

avalon
avalon ist offline  
Alt 30.06.2007, 18:20   #34
na
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Zitat von avalon Beitrag anzeigen
"...nicht um einen deutschen Betrieb handelt sondern um eine diplomatische Auslandsvertretung"

Wenn das so ist, wird der Hammer aus D aber heftigst danebenhauen!
Stell Dir nur mal folgendes vor: es gibt eine Gerichtsverhandlung, und keiner von der Gegenseite geht hin.....? Was kriegste dann? Wenn's hoch kommt einen Titel, der gegen einen Diplomaten nicht vollstreckt werden kann. Wahrscheinlich aber nicht mal den, weil diplomatische Vertretungen exterritorial sind und deutsche Arbeitsgerichte gar nicht zuständig sind.

Vesteh' mich bitte nicht falsch, andalus. Ich finde es nicht in Ordnung,
was der mit Dir angestellt hat und wünsche Dir auch wirklich viel Glück bei Deinem Vorhaben. Aber es ist nunmal so, dass ich Deine Chancen bei einer rechtlichen Konfrontation katastophal schlecht einschätze und deshalb
zum Versuch einer gütlichen Regelung rate. Gib ihm die Chance, sich mit (aus seiner Sicht) ein bisschen Klimpergeld den Ärger vom Hals zu schaffen, und er wird's vermutlich tun. Für Dich heisst das: mehr Geld und weniger Ärger. Und ein bisschen verletzten Stolz vielleicht...da solltest Du einfach drüber stehen!

Wie immer Du Dich entscheidest, viel Glück!

avalon
Trotzdem braucht sie ihre Papiere und eine Kündigung. Wie soll sie denn sonst zum Arbeitsamt gehen?

Da kann sie ja der RA am 9.7. zusammen mit dem Zeugnis auch noch beraten.
 
Alt 01.07.2007, 14:25   #35
andalus->Emailproblem
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andalus
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Zitat von avalon Beitrag anzeigen
"...nicht um einen deutschen Betrieb handelt sondern um eine diplomatische Auslandsvertretung"

Wenn das so ist, wird der Hammer aus D aber heftigst danebenhauen!
Stell Dir nur mal folgendes vor: es gibt eine Gerichtsverhandlung, und keiner von der Gegenseite geht hin.....? Was kriegste dann? Wenn's hoch kommt einen Titel, der gegen einen Diplomaten nicht vollstreckt werden kann. Wahrscheinlich aber nicht mal den, weil diplomatische Vertretungen exterritorial sind und deutsche Arbeitsgerichte gar nicht zuständig sind.

Vesteh' mich bitte nicht falsch, andalus. Ich finde es nicht in Ordnung,
was der mit Dir angestellt hat und wünsche Dir auch wirklich viel Glück bei Deinem Vorhaben. Aber es ist nunmal so, dass ich Deine Chancen bei einer rechtlichen Konfrontation katastophal schlecht einschätze und deshalb
zum Versuch einer gütlichen Regelung rate. Gib ihm die Chance, sich mit (aus seiner Sicht) ein bisschen Klimpergeld den Ärger vom Hals zu schaffen, und er wird's vermutlich tun. Für Dich heisst das: mehr Geld und weniger Ärger. Und ein bisschen verletzten Stolz vielleicht...da solltest Du einfach drüber stehen!

Wie immer Du Dich entscheidest, viel Glück!

avalon
wie gesagt, ich muß eh erst mal abwarten, ob er mir eine Abfindung in einer Höhe anbietet, die mich gütlich stimmt. Und wenn nicht, dann nehme ich dennoch stark an, daß das Gericht die diplomatische Vertretung in solchen Sachen trotzdem wie jeden inländischen Arbeitgeber behandeln wird. Derzeit läuft bei denen auch schon ein langjähriges Gerichtsverfahren in Sachen Mietrecht. Und aus der Korrespondenz weiß ich, daß diplomatische Privilegien nicht einmal ansatzweise erwähnt werden. Es wurde gerichtliche Verfügungen, Anzeigen usw. erlassen. Also ich glaube, die diplomatische Immunität kommt nur zum Einsatz, wenn es um die Person des Diplomaten selbst geht - keine Ahnung, aber wie gesagt, ich bin Ortskraft und da meine ich doch, sollten die inländischen Gesetze gelten .
Wir werden sehen.
Gruß
Andalus
andalus ist offline  
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