QR-Code des ELO-ForumErwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum)
Impressum Stichwortsuche Spenden Strafanzeigen Verfahrensrecht Registrieren Hilfe Interessengemeinschaften Kalender Suchen Alle Foren als gelesen markieren

Start > > -> Fahrkosten

ALG I

Rund ums Thema Arbeitslosengeld I


Fahrkosten

ALG I

Danke Danke:  0
Thema geschlossen
 
Themen-Optionen Ansicht
Alt 15.03.2007, 12:43   #26
Wombel
Gast
 
Benutzerbild von Wombel
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat von ml Beitrag anzeigen
Nur es wird sich nicht EINDEUTIG daran gehalten wie es scheint!
Recht haben und Recht bekommen sind immer zwei paar Schuhe...
ich weis
und deshalb ist mein sb auch beschäftigt
 
Alt 15.03.2007, 12:59   #27
ml
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von ml
 
Registriert seit: 04.10.2006
Beiträge: 62
ml Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard

Zitat von Wombel Beitrag anzeigen
gerechnet muss werden:

einfache entfernung * 2 * tage
z.b. 26.8 km ~ 26 * 2 * 10 = 10*0,36€c + 42*0,40€c * 10 = 204€
Wieso denn * 2? Gibt es hier irgendwo im Netz die eindeutige Vorschrift
etwa ein Urteil oder ähnliches?

38 * 2 * 10 = (10*0,36€c + 66*0,40€c) * 10 = 300 €

Vor allem weshalb unterschlagen die netten Leute einem die Berechnung?
Weil man sonst prüfen könnte auf den ersten Blick welcher Müll hier gemacht wird???
ml ist offline  
Alt 16.03.2007, 10:18   #28
Wombel
Gast
 
Benutzerbild von Wombel
 
Beiträge: n/a
Standard

mal 2 is doch klar
nur hinfahrten geht nicht
man muss auch zurück
und ein jobticket gilot ja auch
für hin und rück
 
Alt 16.03.2007, 10:22   #29
Xaninchen
Elo-User/in
 
Benutzerbild von Xaninchen
 
Registriert seit: 06.02.2007
Beiträge: 105
Xaninchen
Standard

Mal 2????!!!!????
Es wird beim Fahrtgeld immern ur eine Strecke berücksichtig. Auch wenn man Hin- und Rückfahrenkosten hat (logisch, wer will schon da bleiben?!), wird nur eine Strecke berechnet. Wenn ich nicht ganz irre, ist es in Anlehnung an das Steuerrecht, wo nur eine Fahrtstrecke steuerlich geltend gemacht werden kann...
Xaninchen ist offline  
Alt 16.03.2007, 10:28   #30
Wombel
Gast
 
Benutzerbild von Wombel
 
Beiträge: n/a
Standard

mal eine verständnis frage

hast du die texte oben mal gelesen?

gibst du deinen fahrkosten antrag beim finanzamt ab?????????????????????????
 
Alt 16.03.2007, 10:40   #31
Xaninchen
Elo-User/in
 
Benutzerbild von Xaninchen
 
Registriert seit: 06.02.2007
Beiträge: 105
Xaninchen
Standard

Nein, ich schrieb ja auch, dass diese Berechnung in ANLEHNUNG ans Steuerrecht ist, nicht das es aus dem Steuerrecht ist.
Xaninchen ist offline  
Alt 16.03.2007, 10:44   #32
Wombel
Gast
 
Benutzerbild von Wombel
 
Beiträge: n/a
Standard

anlehnen können die wo sie wollen
gelten tut das sgb und nicht das estg

und im gesamten sgb steht nix von einfacher fahrt
die merkblätter der argen sind in meinen augen
rechtsbeugung
 
Alt 16.03.2007, 10:56   #33
Xaninchen
Elo-User/in
 
Benutzerbild von Xaninchen
 
Registriert seit: 06.02.2007
Beiträge: 105
Xaninchen
Standard

Dann lies mal, was da steht... Strecke zwischen Wohnort und Ausbildungsort.... da steht nicht hin und zurück... da können wir nun noch lange streiten, oder auch nicht, fakt ist, es wird nur einfach strecke gezahlt. Und dieses ist gesetzliche Grundlage in Anlehnung ans Steuerrecht... Du kannst, wenn du den dann eine Eikommensterklärung/ Steuererklärung, wie auch immer das Kind immo grade wieder heißt, auch nur eine Strecke absetzten. Dennoch fahre ich täglich 2 Strecken...


§ 81 Fahrkosten

(1) Fahrkosten können übernommen werden
1. für Fahrten zwischen Wohnung und Bildungsstätte (Pendelfahrten),
2. bei einer erforderlichen auswärtigen Unterbringung für die An- und Abreise und für eine monatliche Familienheimfahrt oder anstelle der Familienheimfahrt für eine monatliche Fahrt eines Angehörigen zum Aufenthaltsort des Arbeitnehmers.
(2) 1Als Fahrkosten ist für jeden Tag, an dem der Teilnehmer die Bildungsstätte aufsucht, eine Entfernungspauschale für jeden vollen Kilometer der Entfernung zwischen Wohnung und Bildungsstätte von 0,36 Euro für die ersten zehn Kilometer und 0,40 Euro für jeden weiteren Kilometer anzusetzen. 2Zur Abgeltung der Aufwendungen für die An- und Abreise bei einer erforderlichen auswärtigen Unterbringung sowie für eine Familienheimfahrt ist eine Entfernungspauschale von 0,40 Euro für jeden vollen Kilometer der Entfernung zwischen dem Ort des eigenen Hausstands und dem Ort der Weiterbildung anzusetzen. 3Für die Bestimmung der Entfernung ist die kürzeste Straßenverbindung maßgebend.
(3) Kosten für Pendelfahrten können nur bis zu der Höhe des Betrages übernommen werden, der bei auswärtiger Unterbringung für Unterbringung und Verpflegung zu leisten wäre.
Xaninchen ist offline  
Alt 16.03.2007, 11:06   #34
Wombel
Gast
 
Benutzerbild von Wombel
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat von Xaninchen Beitrag anzeigen
Mal 2????!!!!????
Es wird beim Fahrtgeld immern ur eine Strecke berücksichtig. Auch wenn man Hin- und Rückfahrenkosten hat (logisch, wer will schon da bleiben?!), wird nur eine Strecke berechnet. Wenn ich nicht ganz irre, ist es in Anlehnung an das Steuerrecht, wo nur eine Fahrtstrecke steuerlich geltend gemacht werden kann...
wenn der gesetzgeber erkannt hat das betrag X für die hin fahrt zu vergüten
ist der rückweg aber nicht ............aus welchem regelsatzteil ist dann der rückweg zu finanzieren??????

wenn das hier ein argemitarbeiter liest lacht der sich kaputt
(na bitte geht doch die glauben alles)
 
Alt 16.03.2007, 11:09   #35
Wombel
Gast
 
Benutzerbild von Wombel
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat:
eine Entfernungspauschale für jeden vollen Kilometer der Entfernung zwischen Wohnung und Bildungsstätte
für jeden nicht jeden zweiten
 
Alt 16.03.2007, 11:13   #36
Xaninchen
Elo-User/in
 
Benutzerbild von Xaninchen
 
Registriert seit: 06.02.2007
Beiträge: 105
Xaninchen
Standard

Wombel, wenn du es bei deinem Argemitarbeiter durch bekommst, dass du Hin- Und Rückweg erstattest bekommst, dann freut mich das für dich. Aber glaube einfach, dass es sio ist, dass, wie alle hier schreiben, und nicht nur ich, lediglich eine Strecke bezahlt wird.


Aber, es ergibt sich eigentlich auch eher noch die Frage, ob § 81 SBG III überhaupt anwendung findent. wenn ich mir den Bescheid, der hier eingescannt wurde, durchlese. Unter den angegebenen §§ in dem Schreiben, hab ich irgendwie noch nix gefunden...

Gefunden, es gilt der § 33 in verbindung mit § 53 SGB IX.
Dennoch bleiben die Beträge gleich:
SGB IX § 53
Reisekosten


(1) Als Reisekosten werden die im Zusammenhang mit der Ausführung einer Leistung zur medizinischen Rehabilitation oder zur Teilhabe am Arbeitsleben erforderlichen Fahr-, Verpflegungs- und Übernachtungskosten übernommen; hierzu gehören auch die Kosten für besondere Beförderungsmittel, deren Inanspruchnahme wegen Art oder Schwere der Behinderung erforderlich ist, für eine wegen der Behinderung erforderliche Begleitperson einschließlich des für die Zeit der Begleitung entstehenden Verdienstausfalls, für Kinder, deren Mitnahme an den Rehabilitationsort erforderlich ist, weil ihre anderweitige Betreuung nicht sichergestellt ist, sowie für den erforderlichen Gepäcktransport.
(2) Während der Ausführung von Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben werden Reisekosten auch für im Regelfall zwei Familienheimfahrten je Monat übernommen. Anstelle der Kosten für die Familienheimfahrten können für Fahrten von Angehörigen vom Wohnort zum Aufenthaltsort der Leistungsempfänger und zurück Reisekosten übernommen werden.
(3) Reisekosten nach Absatz 2 werden auch im Zusammenhang mit Leistungen zur medizinischen Rehabilitation übernommen, wenn die Leistungen länger als acht Wochen erbracht werden.
(4) Als Fahrkosten ist für jeden Tag, an dem der behinderte oder von Behinderung bedrohte Mensch den Ort der Ausführung der Leistung aufsucht, eine Entfernungspauschale für jeden vollen Kilometer der Entfernung zwischen Wohnung und Ausführungsort von 0,36 Euro für die ersten zehn Kilometer und 0,40 Euro für jeden weiteren Kilometer anzusetzen. Bei einer erforderlichen auswärtigen Unterbringung ist für die An- und Abreise sowie für Familienheimfahrten nach Absatz 2 eine Entfernungspauschale von 0,40 Euro für jeden vollen Kilometer der Entfernung zwischen dem Ort des eigenen Hausstands und dem Ort der Ausführung der Leistung anzusetzen. Für die Bestimmung der Entfernung ist die kürzeste Straßenverbindung maßgebend. Kosten für Pendelfahrten können nur bis zur Höhe des Betrages übernommen werden, der bei unter Berücksichtigung von Art oder Schwere der Behinderung zumutbarer auswärtiger Unterbringung für Unterbringung und Verpflegung zu leisten wäre
Xaninchen ist offline  
Alt 16.03.2007, 11:22   #37
Wombel
Gast
 
Benutzerbild von Wombel
 
Beiträge: n/a
Standard

das werde ich sicher und wenn es das sg tut

ihr solltet nicht sachen miteinander verknüpfen die nix mit einander zu tun haben


es gibt keinen verweis im sgb das estg anzuwenden ist oder umgekert
wenn es wie estg läuft dann muss das da stehen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
 
Alt 16.03.2007, 11:26   #38
Arania
Elo-User/in
 
Benutzerbild von Arania
 
Registriert seit: 05.09.2005
Beiträge: 17.182
Arania Arania Arania Arania Arania Arania
Standard

Wombel hier wird von Laien beraten, und ich sehe hier das schon eine Menge guter Tipps gegeben wurden, fachliche Beratung musst Du von Deinem SB - Ironie- verlangen oder zu einem Anwalt oder Steuerberater gehen.

Hier helfen alle freiwillig
__

[FONT=Verdana]Man trifft sich im Leben immer zweimal
[/FONT]
Arania ist offline  
Alt 16.03.2007, 11:28   #39
Xaninchen
Elo-User/in
 
Benutzerbild von Xaninchen
 
Registriert seit: 06.02.2007
Beiträge: 105
Xaninchen
Standard

Wobel, noch mal und nun hoffendlich nun auch für dich verständlich, die regelung im SGB´s zum Thema Fahrtgeld ist so bei gesetzerlass beschlossen worden und hat in den SGB NATÜRLICH nichts mit dem EStG zu tun. Aber, es wurde SO Fomuliert in den SGB´s aufgenommen, weil es IN ANLEHUNG an das EStG formulliert wurde!!!!!!!!
Jetzt ENDLICH verstanden, was ich damit sagen wollte?!
Nein, es ist NICHT aus dem EStG, aber die FORMULIIIIIIERUUUUUNG und Umsetztung ist in ANLEHNUNG, an das damals schon so formulierte geschaffen worden!

ich suche die ganze Zeit schon diesen BLÖDEN Atikel, den ich seinerzeit dazu gelesen habe, aber ich find ihn einfach nicht.
Aber wenn, dann ... ;)

Und Arania hat Recht, wir sind halt nur Laien ...
müssen aber leider damit (den Gesetzen)arbeiten / leben;(

Ich erlebe es nunmal in meinem Job ständig, dass die Klienten mit dem Fahrtgeld hinten und vorne nicht auskommen, und glaub mir, wenn ich nen Weg gefunden hätte, dass sie Hin- und Rückweg bekommen würden, ich würd ihn schon lange anwenden...
Xaninchen ist offline  
Alt 16.03.2007, 11:39   #40
Wombel
Gast
 
Benutzerbild von Wombel
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat von Arania Beitrag anzeigen
Wombel hier wird von Laien beraten, und ich sehe hier das schon eine Menge guter Tipps gegeben wurden, fachliche Beratung musst Du von Deinem SB - Ironie- verlangen oder zu einem Anwalt oder Steuerberater gehen.

Hier helfen alle freiwillig
das ist mir klar ich wollte nur helfen
ich hab das thema nicht eröffnet!!!!

sorry aber mein sb weis weniger wie ich
der läuft unter hilflose person

wenn es in anlehnung .......
warum ist dann das verwendete verkersmittel im sgb nicht von belang??????

und abgesehen davon habe ich schon fahrgeld für hin und rückweg erhalten
 
Alt 16.03.2007, 11:53   #41
Xaninchen
Elo-User/in
 
Benutzerbild von Xaninchen
 
Registriert seit: 06.02.2007
Beiträge: 105
Xaninchen
Standard

Wobel, danke dass du so hartnäckig bist.....
Schaust du hier....
http://www.rententips.de/gesetze/03/...orm_ID=0305000

2. berücksichtigungsfähige Fahrkosten für die tägliche Hin und Rückfahrt des Teilnehmers zwischen Wohnung und Maßnahmestätte und


Das wird nun ein Spass, die Buchhaltung prüft....

Et müsste in den Weiterbildungsverträgen drin stehen, oder in der EV zur Massnahme... meistens wird der § im Zusammenhang mit der Kinderbetreuung genannt, aber da der § 50.2 klar von Hin- und Rückweg redet, lass ich grad überprüfen, ob da ggf. was für unsere Klienten rauszuholen ist.
Einfach mal nachschauen, was in den Verträgen steht...


Und das ist natürlich nur meine Meinung und in keinster Weise eine rechtliche Beratung....
Xaninchen ist offline  
Alt 16.03.2007, 12:04   #42
Wombel
Gast
 
Benutzerbild von Wombel
 
Beiträge: n/a
Standard

es ist nicht nötig das der § genannt wird das sgb wird angewendet
und nicht nur ein teil

ein und der selbe vorgang kann nicht auf unterschiedliche anwendung stossen
 
Alt 19.03.2007, 11:31   #43
ml
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von ml
 
Registriert seit: 04.10.2006
Beiträge: 62
ml Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard

So ich hab nun die Erstattung auf meinem Konto und werde Widerspruch einlegen müssen.
Es wurden mit lediglich 107,60 Euro auf mein Konto überwiesen!

Die Berechnung ist dann wie folgt 269 / 30 * 20 = 107,60 !!!

Bei normaler Berechnung wie diese in den Informationen der Arbeitsagentur
aufgeführt wird und wie es im Gesetz steht würde ich für 10 Tage a 38 Km insgesamt 148 Euro erhalten!

An wen soll ich den Widerspruch überhaupt richten, an die Arbeitsagentur allgemein oder direkt an den zuständigen SB Herr L. oder gibt es eine Widerspruchsstelle?

Warum machen die solch eine Sche***e überhaupt?

Haben die guten Damen und Herren nichts anderes zu tun als erst falsche Bescheide zu verschicken um dann nach der Einreichung des Widerspruchs einen korrekten Bescheid zu erlassen?

Naja ich werde dann meinen Widerspruch schreiben und diesen persönlich vorbeibringen gegen Unterzeichnung auf einer Kopie des Schreibens!

Bei welcher Stelle kann man sich über solches Fehlverhalten und die ausser Acht Lassung von gültigem Recht beschweren?

Gruß
ml ist offline  
Alt 19.03.2007, 11:53   #44
Urviech
Gast
 
Benutzerbild von Urviech
 
Beiträge: n/a
Standard

Abgeben bei der ARGE, entweder an der Info oder in der Rechtsabteilung, wohin der Widerspruch sowieso kommt.

Die sollen oder müssen dann die Berechnung genauer aufschlüsseln, das kann aber dauern, denn die können sich ja bis zu 3 Monate "Zeit lassen".
 
Alt 19.03.2007, 12:00   #45
ml
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von ml
 
Registriert seit: 04.10.2006
Beiträge: 62
ml Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard

Wieso wird hier eigentlich immer die ARGE mit ins Boot genommen?
Mit diesem Haufen habe ich doch gottseidank nichts zu tun oder etwa doch?

Wäre das Schreiben so ok?

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit möchte ich Widerspruch gegen den Reisekostenbescheid vom 13. März 2007 einlegen.

Die Reisekosten wurden für mich nicht nach den Maßgaben des SGB IX § 53 (4) abgerechnet.
Es ist auch in keinem Abschnitt des Paragraphen eine auf den Monat anteilig anzurechnende
Höhe der Reisekosten genannt, wie diese von Ihnen an- und durchgeführt worden ist.

Gemäß SGB IX § 53 hat die Berechnung der Fahrkosten für jeden Tag für jeden vollen Kilometer
der Entfernung zwischen Wohnung und Ausführungsort der Maßnahme zu erfolgen. Die Höhe der
Fahrkosten hat laut diesem Paragraphen für die ersten 10 Kilometer mit 0,36 € und mit 0,40 €
für jeden weiteren Kilometer berechnet zu werden.

Die kürzeste einfache Strecke zwischen Wohnung und Ausführungsort der Maßnahme beträgt
38 Kilometer. Bei dieser Entfernung und bei Berücksichtigung des SGB IX § 53 (4) würde sich
für mich folgendes ergeben:

10 Tage * (10 km * 0,36 €/km) * (28 km * 0,36 €/km) = 148,00 €

Die von Ihnen überwiesenen Fahrkosten betragen hingegen jedoch nur 107,60 €.
Somit wurden 40,40 € weniger an Fahrkosten erstattet als anhand des SGB IX § 53 (4) anzusetzen sind.

Ich bitte Sie um Klärung dieser Angelegenheit und genaue Aufschlüsselung der angewandten Berechnung.

Mit freundlichem Gruß
ml ist offline  
Alt 19.03.2007, 12:13   #46
Urviech
Gast
 
Benutzerbild von Urviech
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat von ml Beitrag anzeigen
Wieso wird hier eigentlich immer die ARGE mit ins Boot genommen?
Mit diesem Haufen habe ich doch gottseidank nichts zu tun oder etwa doch?

Wäre das Schreiben so ok?

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit möchte ich Widerspruch gegen den Reisekostenbescheid vom 13. März 2007 einlegen.

Die Reisekosten wurden für mich nicht nach den Maßgaben des SGB IX § 53 (4) abgerechnet.
Es ist auch in keinem Abschnitt des Paragraphen eine auf den Monat anteilig anzurechnende
Höhe der Reisekosten genannt, wie diese von Ihnen an- und durchgeführt worden ist.

Gemäß SGB IX § 53 hat die Berechnung der Fahrkosten für jeden Tag für jeden vollen Kilometer
der Entfernung zwischen Wohnung und Ausführungsort der Maßnahme zu erfolgen. Die Höhe der
Fahrkosten hat laut diesem Paragraphen für die ersten 10 Kilometer mit 0,36 € und mit 0,40 €
für jeden weiteren Kilometer berechnet zu werden.

Die kürzeste einfache Strecke zwischen Wohnung und Ausführungsort der Maßnahme beträgt
38 Kilometer. Bei dieser Entfernung und bei Berücksichtigung des SGB IX § 53 (4) würde sich
für mich folgendes ergeben:

10 Tage * (10 km * 0,36 €/km) * (28 km * 0,36 €/km) = 148,00 €

Die von Ihnen überwiesenen Fahrkosten betragen hingegen jedoch nur 107,60 €.
Somit wurden 40,40 € weniger an Fahrkosten erstattet als anhand des SGB IX § 53 (4) anzusetzen sind.

Ich bitte Sie um Klärung dieser Angelegenheit und genaue Aufschlüsselung der angewandten Berechnung.

Mit freundlichem Gruß
Die ARGE überweist das Geld an den Maßnahmeträger, steht auch in Deinem Anhang.

"Die Maßnahmekosten werden unmittelbar an den Träger der Maßnahme überwiesen"

Der Brief ist ok.
 
Alt 19.03.2007, 12:34   #47
Bruno1st
Elo-User/in
 
Benutzerbild von Bruno1st
 
Registriert seit: 21.12.2005
Ort: Nähe Freiburg
Beiträge: 3.726
Bruno1st
Standard

Fahrtkosten nicht nur paradox, sondern für mich auch kriminell.

Ich habe mich seit Anfang Januar verzweifelt um Informationen für ein Vorstellungsgespräch am 10.02.07 - diese Infos sollte ich am 16.02.07 (KEIN Zahlendreher) erhalten.

Am Freitag kam nun der Bescheid über die Fahrtkosten.
Zitat:
teilweise mit 130,-00 € bewilligt
Erklärung zur Bewilligung: die tatsächlichen Fahrtkosten belaufen sich bei 1158 km auf 231,60 €, dies liegt übe rder Höchstgrenze von 130,00 €, die gezahlt werden könne(n).
Die 130,- reichen nicht mal für die Benzinkosten und hätte ich dies vorher erfahren, hätte ich das Vorstellungsgespräch platzen lassen müssen.
Für mich ein weiterer Weg der ARGE um Menschen mit bürokratischen Mitteln, natürlich genau nach Vorschrift, in den Ruin zu treiben.

Gleichzeitig bekam ich noch 2 Anträge für Fahrtkosten zur ARGE - komischerweise über 6,80 € (Bus) statt den tatsächlichen 5,60 (Pkw) - hätte ich auf die Schnelle und im Vertrauen auf die korrekte Arbeit der ARGE unterschrieben, wäre von der ARGE höchstwahrscheinlich bereits der Staatsanwalt eingeschaltet worden.
__

viele grüße bruno (human being uLtd.)
[B][COLOR=blue]Politik/Bürokratie : Wir machen alles, außer ehrlich![/COLOR][/B]
[B]über € 25.000 Schaden an ALG-II durch meine ARGE und über € 12.000 durch die FM - Großer showdown auf meiner Webseite - Typisch Politiker/Beamter... - ÜBERFÜHRT ! Mal sehen, wie es mit diesem eher christlichen Politiker und Beamten nun weitergeht *[/B] Bitte Webseite weitergeben - danke
* "Politik lügt, ARGE betrügt, Bürokratie [COLOR=red]mordet[/COLOR]" * Die Würde des Menschen war unantastbar! vor HartzIV *
Bruno1st ist offline  
Alt 19.03.2007, 14:07   #48
Helga Ulla
Elo-User/in
 
Benutzerbild von Helga Ulla
 
Registriert seit: 21.01.2007
Beiträge: 620
Helga Ulla Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Fahrtkosten

Hallo liebe Forumnutzer, hatte gerade nochmal nachgesehen, weil ich vor etlichen Wochen im Sozialticker hierzu einen Beitrag gelesen hatte.
Also, das SG Lüneburg hatte am 12.1.07 entschieden, das die gesamte Fahrtstrecke bei Allg.2 zu erstatten wäre,
am 14.2.07 hat das Landesssozialgericht Niedersachsen- Bremen dies wieder aufgehoben unter dem AZ: L )AS 67/07 ER.
Diesen Beschluss kann man im Sozialticker nachlesen.
Hoffe, dass Ihr hiermit etwas Klarheit bekommt MFG Helga Ulla
Helga Ulla ist offline  
Alt 19.03.2007, 15:11   #49
ml
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von ml
 
Registriert seit: 04.10.2006
Beiträge: 62
ml Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard

Zitat von Urviech Beitrag anzeigen
Die ARGE überweist das Geld an den Maßnahmeträger, steht auch in Deinem Anhang.

"Die Maßnahmekosten werden unmittelbar an den Träger der Maßnahme überwiesen"

Der Brief ist ok.
Danke - aber ich kann trotzdem nirgendwo ARGE entdecken - nur Agentur für Arbeit. Das sind ja 2 unterschiedliche Vereine - auf jeden Fall hier.

@Helga
Danke für die Info, aber hat leider auch nichts klarer gemacht!
Das nicht Hin- und Rückfahrt maßgeblich sind, ist ja schon klar gewesen.
Nur die Berechnung die dann erfolgt ist nicht transparent gemacht worden.
ml ist offline  
Alt 19.03.2007, 17:01   #50
Urviech
Gast
 
Benutzerbild von Urviech
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat von ml Beitrag anzeigen
Danke - aber ich kann trotzdem nirgendwo ARGE entdecken - nur Agentur für Arbeit. Das sind ja 2 unterschiedliche Vereine - auf jeden Fall hier.
Wo ist da der Unterschied? Es werden dann halt die Kosten von der "Agentur für Arbeit" bezahlt, kommt sozusagen dann (fast) aus dem gleichen Topf.

Der Maßnahmeträger bezahlt DIR garnichts, er gibt Dir nur das weiter, was er für Dich bekommen hat.
 
Thema geschlossen

Lesezeichen

Stichwortsuche
fahrkosten

Themen-Optionen
Ansicht


Ähnliche Themen
Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Fahrkosten Maßnahme eleonore ALG II 9 01.06.2008 12:11
Fahrkosten bei Schülerbafög J*O*Y U 25 5 21.01.2008 11:58
Fahrkosten ! susie37 Weiterbildung/Umschulung/Sinnlose Maßnahmen 6 14.11.2007 12:20
Fahrkosten Bewerbung auf 130 € begrenzt. Symbiose ALG II 11 11.06.2007 19:17
Fahrkosten/ Fahrkarte ICE Lars ALG II 3 09.04.2006 22:08


Es ist jetzt 05:07 Uhr.

Powered by vBulletin® (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2018, Jelsoft Enterprises Ltd.
Template-Modifikationen durch TMS
Search Engine Optimisation provided by DragonByte SEO (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2018 DragonByte Technologies Ltd.
Feedback Buttons provided by Advanced Post Thanks / Like (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2018 DragonByte Technologies Ltd.
ELO-Forum by Erwerbslosenforum Deutschland