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Start > > -> Was wenn das ALG weniger als Hartz4 Empfänger ist?

ALG I Rund ums Thema Arbeitslosengeld I


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Alt 29.11.2006, 11:01   #1
stefan
Elo-User/in
 
Registriert seit: 29.11.2006
Beiträge: 2
stefan Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Was wenn das ALG weniger als Hartz4 Empfänger ist?

Hallo liebe Forumsteilnehmer,
ich habe ein spezielles Problem:

Unzwar bin ich noch Berufstätig und beziehe:

1200(Brutto)(900 Netto)
und habe bei selben Arbeitgeber
bloss Tochterfirma einen 400 Euro Minijob.

Also insgesamt 1300 Euro zum leben.

Jetzt kann es mir passieren das ich demnächst
nach 6 Jahren Betriebszugehörigkeit arbeitslos
werde.

Wenn ich jetzt aber Arbeitslos werde, dann wird
der Mini-Job nicht angerechnet.

Das bedeutet nur die 1200 - hat zur Folge
das ich 540 Euro ALG bekomme.

Davon muss ich aber meine Miete zahlen.

540 ALG
-300 Miete
= 240 EURO zum Leben.

Jetzt bin ich besorgt, denn damit hab ich fast die hälfte eines H4 Empfängers zum leben. Was kann man da tun?

Hoffe ihr könnt mir Tipps geben.

Grüße,
Stefan
stefan ist offline  
Alt 29.11.2006, 12:07   #2
Ludwigsburg
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Re: Was wenn das ALG weniger als Hartz4 Empfänger ist?

Zitat von stefan
Hallo liebe Forumsteilnehmer,
ich habe ein spezielles Problem:

Unzwar bin ich noch Berufstätig und beziehe:

1200(Brutto)(900 Netto)
und habe bei selben Arbeitgeber
bloss Tochterfirma einen 400 Euro Minijob.

Also insgesamt 1300 Euro zum leben.

Jetzt kann es mir passieren das ich demnächst
nach 6 Jahren Betriebszugehörigkeit arbeitslos
werde.

Wenn ich jetzt aber Arbeitslos werde, dann wird
der Mini-Job nicht angerechnet.

Das bedeutet nur die 1200 - hat zur Folge
das ich 540 Euro ALG bekomme.

Davon muss ich aber meine Miete zahlen.

540 ALG
-300 Miete
= 240 EURO zum Leben.

Jetzt bin ich besorgt, denn damit hab ich fast die hälfte eines H4 Empfängers zum leben. Was kann man da tun?

Hoffe ihr könnt mir Tipps geben.

Grüße,
Stefan
Du solltest einen Wohngeldantrag stellen.

Gruß aus Ludwigsburg
 
Alt 29.11.2006, 14:07   #3
Gute Fee->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 17.10.2006
Beiträge: 37
Gute Fee
Standard

Hallo Stefan,

Wohngeld würde ich in deinem Fall auch auf jeden Fall beantragen und ebenfalls die Befreiung von den Gebühren der GEZ.

Dein Minijob wird zwar nicht auf das ALG I anerkannt, aber wenn ich dich richtig verstanden habe, ist der Verlust des Minijobs nicht bedroht? Oder doch?

Von 240,00 Euro kann man m.E. nicht leben. Denn was nach Miete "zum Leben" bleibt, beinhaltet ja schließlich Essen, Trinken, Kleidung, Putzen, Waschen, Hygiene (evtl. Tabakwaren), Telefon, Handy, Internet, Strom, Kabelgebühren. Dies alles sind keine Luxusgüter und betrifft fast jeden von uns. Ich kann dich also sehr gut verstehen. Als ich noch ALG I bezog, bin ich auch nicht mit meinem Geld ausgekommen, obwohl ich mehr hatte als du. Von heute als ALG II-Empfängerin mal ganz zu schweigen... :cry:

Ich wünsche dir ganz viel Glück, daß du deinen Job und auch Minijob in der Firma behalten wirst *daumen drück*.

Aber abschließend mal eine Frage: Wie kommst du jetzt darauf, daß du mit 240,00 Euro nur fast die Hälfte eines ALG II-Empfängers zur Verfügung hast? Welcher ALG II-Empfänger (außer Zuschlägen) bekommt denn einen Regelsatz von fast 480,00 Euro ??? Da ist deine Denkweise falsch.

LG
Die gute Fee :)
Gute Fee ist offline  
Alt 29.11.2006, 14:33   #4
MissMarple->Emailproblem
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Registriert seit: 12.10.2006
Ort: Westfalen
Beiträge: 332
MissMarple
Standard

Ich denke du würdest dann ALG1 und auch ALG2 ( also aufstockend ) bekommen.

Bei meinem Freund war das damals zumindest so, als das ALG1 nach der Ausbildung unter dem Bedarfssatz lag.

ALG1 kommt dann vom Arbeitsamt, ALG2 von der Arge. Erst muss du aber den ALG1 Bescheid haben, um dann eine Bedarfsermittlung bei der ARGE durchführen lassen zu können vermute ich.

MissM.
__

Ich gebe hier lediglich meine persönlich Meinung und Erfahrungen wieder.

Manchmal ist etwas PISA und Dummheit gar nicht so schlecht. Unvorstellbar was im Land los wäre, wenn die Leute endlich kapieren würden was um sie herum so passiert. (Volker Pispers)
MissMarple ist offline  
Alt 29.11.2006, 16:12   #5
Ludwigsburg
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat von MissMarple
Ich denke du würdest dann ALG1 und auch ALG2 ( also aufstockend ) bekommen.

Bei meinem Freund war das damals zumindest so, als das ALG1 nach der Ausbildung unter dem Bedarfssatz lag.

ALG1 kommt dann vom Arbeitsamt, ALG2 von der Arge. Erst muss du aber den ALG1 Bescheid haben, um dann eine Bedarfsermittlung bei der ARGE durchführen lassen zu können vermute ich.

MissM.
ALG II ist aber nachrangig... und ich empfehle immer erst den Wohngeldantrag überprüfen zu lassen, denn wenn es ALG II ergänzend gibt, fällt man auch unter das SGB II - nicht sehr erstrebenswert, meiner Meinung nach. Das würd ich nur beantragen, wenn es gar nicht anders geht...

Gruß aus Ludwigsburg
 
Alt 29.11.2006, 18:48   #6
gelibeh
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Achtung!! Wenn Du ALG1 beantragst, musst Du drauf achten, dass die Stundenzahl des Minijobs unter 15Stunden die Woche bleibt. Sonst gibt es kein ALG1.
Von dem Minijob bleiben dann 165€ bei ALG1 anrechnungsfrei.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline  
Alt 30.11.2006, 11:41   #7
stefan
Elo-User/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Registriert seit: 29.11.2006
Beiträge: 2
stefan Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard

Vielen Dank für euere Tipps, das hilft mir schonmal ein Stück weiter.
Bleibt nur zu hoffen das ich schnell genug was neues finde.
stefan ist offline  
Alt 02.12.2006, 13:30   #8
MissMarple->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 12.10.2006
Ort: Westfalen
Beiträge: 332
MissMarple
Standard

Also hier bei uns gibt es gar kein Wohngeld mehr soweit ich weiß seit HartzIV.

Wer EU ist, bekommt vom Sozialamt oder Grundsicherung Zusatzleistungen, wer nicht EU ist, geht zur ARGE, bekommt dort Aufstockung.

MissM.
__

Ich gebe hier lediglich meine persönlich Meinung und Erfahrungen wieder.

Manchmal ist etwas PISA und Dummheit gar nicht so schlecht. Unvorstellbar was im Land los wäre, wenn die Leute endlich kapieren würden was um sie herum so passiert. (Volker Pispers)
MissMarple ist offline  
Alt 02.12.2006, 13:39   #9
Ludwigsburg
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat von MissMarple
Also hier bei uns gibt es gar kein Wohngeld mehr soweit ich weiß seit HartzIV.
Worauf beziehst du dich?

Also, ich bekomme Wohngeld... trotz Harz IV :-)

allerdings nicht für mich, weil Mitglieder einer Bedarfsgemeinschaft keinen Anspruch haben.

Ich bekomme es für meine Töchter...

somit ist die Aussage, die da oben von dir steht, falsch.

Und: das Wohngeldgesetz gilt bundesweit...

Gruß aus Ludwigsburg
 
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alg, empfaenger, empfänger, hartz4, weniger

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