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Rund ums Thema Arbeitslosengeld I


Bemessungsgrundlage für Arbeitslosengeld

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Alt 02.11.2009, 11:11   #1
summer1969
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Registriert seit: 02.11.2009
Beiträge: 1
summer1969 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Bemessungsgrundlage für Arbeitslosengeld

Guten Tag!
Ich werde, so sich in den nächsten Tagen nicht noch etwas ergibt, zum 01. Dezember 2009 wohl arbeitslos werden. Bin auch schon bei der Agentur für Arbeit arbeitsuchend gemeldet.

Ich habe in meinem letzten Job sehr gut verdient, würde also auch ein entsprechend hohes Arbeitslosengeld bekommen. Grundlage für die Berechnung, sind ja soweit ich weiss, die letzten 12 Monatsgehälter sowie etwaige Sonderzahlungen?

Nun ist es so, daß ich meinen Lebenslauf in diverse Jobportale eingegeben habe und mir seit dem die Personaldienstleister hier mehr oder weniger die Türe einrennen. Einige haben Angebote zur Direktvermittlung, andere nur für die Zeitarbeit.

Nun ist es so, daß ich der Zeitarbeit nicht generell abgeneigt bin. Das Gehalt wäre zwar nicht mit dem derzeitigen zu vergleichen, dennoch wäre es für eine etwaige Überbrückung nicht schlecht und es würde sich durchaus davon Leben lassen.

Mein Problem bzw. meine Frage ist jetzt folgende:
Würde ich zum 01. Dezember arbeitslos werden, würde mein gutes Gehalt des letzten Jobs die Grundlage für die Berechnung des Arbeitslosengeldes bilden. Soweit ich weiss, hätte ich dann auch, wenn ich dann eine neue Stelle annehme, die schlechter bezahlt ist, bei erneuter Arbeitslosigkeit einen Anspruch auf dieses zuletzt erzielte höhere Arbeitslosengeld, sofern ich innerhalb von 24 Monaten nochmals arbeitslos werden sollte und noch einen Restanspruch habe. Habe ich das bis hierher korrekt verstanden???

Was wäre dann, wenn ich ohne zuerst mal arbeitslos zu werden und das hohe Arbeitslosengeld zu bekommen, sofort einen schlechter bezahlten Job bei der Zeitarbeit annehme? Würde dann, je nach dem zu welchem Zeitpunkt ich arbeitslos werde, der Zeitraum meines guten letzten Gehaltes und der Zeitraum der Zeitarbeit zusammen addiert und ich würde mir damit die Grundlage für den derzeit bestehenden Anspruch auf ein hohes Arbeitslosengeld quasi selbst entziehen????

Ab wann kann mich die Arbeitsagentur eigentlich mehr oder weniger zwingen, einen schlecht(er) bezahlten Job anzunehmen und wäre Zeitarbeit evtl. sogar ein sofortiges Muss? Mein letztes Nettogehalt lag übrigens bei knapp 2.200 EURO. Wo liegt da die Grenze für eine etwaige Verschlechterung, die ich hinnehmen müßte um keinen Ärger mit der Arbeitsagentur zu bekommen?

Ich weiss, der Text ist jetzt etwas länger geworden, ich hoffe aber dennoch, daß ihr mir die Fragen beantworten könnt und danke euch schon jetzt dafür!
summer1969 ist offline  
Alt 02.11.2009, 18:47   #2
stummelbeinchen
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Registriert seit: 01.09.2009
Beiträge: 1.051
stummelbeinchen Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Bemessungsgrundlage für Arbeitslosengeld

Hi,

Zitat von summer1969 Beitrag anzeigen

Ab wann kann mich die Arbeitsagentur eigentlich mehr oder weniger zwingen, einen schlecht(er) bezahlten Job anzunehmen und wäre Zeitarbeit evtl. sogar ein sofortiges Muss? Mein letztes Nettogehalt lag übrigens bei knapp 2.200 EURO. Wo liegt da die Grenze für eine etwaige Verschlechterung, die ich hinnehmen müßte um keinen Ärger mit der Arbeitsagentur zu bekommen?
Das findest Du hier im Abs. 3. Da wird aber in den ersten 6 Monaten der Arbeitslosigkeit vom Bruttoentgelt ausgegangen.

LG
stummelbeinchen ist offline  
Alt 04.11.2009, 10:34   #3
MathiasHorn
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Registriert seit: 04.11.2009
Beiträge: 4
MathiasHorn Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Bemessungsgrundlage für Arbeitslosengeld

Die Bemessungsgrundlage ist immer das Bruttogehalt der letzten 12 Monate vor der Arbeitslosigkeit. Wenn Sie Ihren Anspruch berechnen möchten, nutzen Sie den aktuellen Arbeitslosengeldrechner.
MathiasHorn ist offline  
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