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Start > > -> Eilt: Frage zu Arbeitsaufnahme/umzug/schwerbehinderung

ALG I Rund ums Thema Arbeitslosengeld I


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Alt 02.10.2009, 15:15   #1
eli30->Emailproblem
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Registriert seit: 16.06.2009
Beiträge: 36
eli30
Standard Eilt: Frage zu Arbeitsaufnahme/umzug/schwerbehinderung

Liebe Leute, da ihr mir schon öfters geholfen habt, bräuchte ich euren Rat und wäre dafür sehr dankbar:


ich habe es geschafft einen unbefristeten Arbeitsvertrag zu bekommen. ALG I läuft am 7. Oktober aus. Aber der Arbeitgeber will eine Förderung vom Arbeitsamt haben. Ich habe mit dem Arbeitgeber mit offenen Karten gespielt und gesagt, dass Hartz IV vor der Tür steht, dass wenn er das Arbeitsverhältnis eingehen und die Förderung will, er mir einen Vertragsentwurf vorlegen muss und zwar schnell. Hat er auch gemacht.
Das einzige Problem ist: Ich war mit dem Vertrag beim Arbeitsamt, bei der Reha-Abteilung wg. Schwerbehinderung 50 % und habe gefragt wg. der Übernahme der Fahrtkosten zum Arbeitsplatz. Der Arbeitsplatz ist etwa eine Dreiviertel Stunde Bahnfahrt von meinem Wohnort entfernt. Außerdem fallen zusätzlich nochmal eine halbe Stunde Fahrt von der Haustür zum Bahnhof an und mindestens 20 Minuten vom Bahnhof Fußweg zum Arbeitsplatz, auf dem Rückweg ebenfalls 20 Minuten, plus eine Dreiviertelstunde Bahnfahrt zurück, plus eine halbe Stunde Weg vom Bahnhof nach Hause: insgesamt 3,10 Minuten Fahrzeit
Zunächst hieß es von der Sachbearbeiterin sie würden für die Probezeit, also 6 Monate die Fahrtkosten übernehmen, dann musste sie nochmal mit ihrem Vorgesetzten sprechen, dann hieß es plötzlich die Töpfe wären leer, sie könnten nur 3 Monate Fahrtkosten bezahlen und die Umzugskosten würden sie schon mal gar nicht bezahlen, weil angeblich der Arbeitsplatz im Tagespendelbereich liegen würde.
Aus meiner Sicht ist die Pendelei als Schwerbehinderte alleinerziehende aus gesundheitlichen Gründen nur vorübergehend zumutbar. Da ich an Anfällen leide, wären diese bei Stresszunahme vorprogrammiert. Maximal 3 Monate pendeln, dann müsste ich umziehen, wenn das Arbeitsverhältnis sich entsprechend positiv gestaltet.


Da ich vom ALG II -Antrag schon Bescheid habe, dass ich aus meiner jetzigen Wohnung raus muss, weil sie zu teuer ist und nur noch für drei Monate die Miete übernommen wird, halte ich das Ganze für eine Riesensauerei.
Was wollen die eigentlich???
Jetzt habe ich mit Mühe einen Job und einen Arbeitgeber gefunden, jetzt schmeißen die mich aus der Wohnung und bezahlen aber den Umzug nicht.


Von der Sachbearbeiterin von ALG I hieß es, ich solle zum Sachbearbeiter von ALG II gehen und da nach Förderung fragen, d.h. ob die die Fahrtkosten und den Umzug und auch die Förderung für den Arbeitgeber übernehmen. Das hieße aber, dass ich mit dem Vertrag warten und das Arbeitsverhältnis erst später in Hartz IV abschließen müsste und ich weiß nicht, was die in ALG II mit mir machen. Wieviel Förderung steht mir in ALG II noch zu und wieviel Einflussnahme und Wahlmöglichkeiten habe ich da noch? Das erscheint mir ein Risiko, denn das Arbeitsverhältnis kommt nur zustande, wenn der Arbeitgeber auch tatsächlich eine Förderung erhält. Kann doch auch passieren, dass ich warte und dann heißt es plötzlich Arschlecken, ich bekomme in Hartz IV keine Förderung mehr und ich muss irgendeinen beschissenen Job hier aus der Region annehmen, der für das Arbeitsamt billiger kommt, wo sie gar nix zahlen müssen.


Ich habe nur noch bis Mittwoch nächster Woche Zeit den Vertrag unter Dach und Fach zu bringen, eigentlich muss das am Montag schon beim Arbeitsamt dingfest gemacht werden.
Kann mir jemand sagen, ob es überhaupt vom Arbeitsamt rechtens ist, dass die den Umzug pauschal ablehnen zu zahlen. Ich kann mir das nämlich gar nicht vorstellen. Wie müsste ich verfahren, um doch noch den Umzug bezahlt zu bekommen. Ich will auf jeden Fall umziehen, weil ich in dieser Stadt, selbst wenn das Arbeitsverhältnis auf lange Sicht nicht haltbar wäre, immer bessere Chancen auf einen neuen Arbeitsplatz hätte.


Über Rat und Hilfe würde ich mich freuen


vielen Dank


Gruß Eli30




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