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Start > > -> ALG I: Probleme mit Betreuerin und Teamleiter, Antrag auf berufliche Reha, Bildungsgutschein

ALG I Rund ums Thema Arbeitslosengeld I


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Alt 29.11.2017, 18:17   #1
LuMo
Elo-User/in
 
Registriert seit: 29.11.2017
Beiträge: 2
LuMo
Unglücklich ALG I: Probleme mit Betreuerin und Teamleiter, Antrag auf berufliche Reha, Bildungsgutschein

Hallo Zusammen,
bisher war ich nur stille Mitleserin aber heute muss ich mich auch mal melden.
Meine Geschichte ist so kompliziert, dass da keiner mehr durchsteigt...nichtmal die AfA selbst...

Ich beginne mal in Kurzfassung von vorne!
Letztes Jahr um Ostern rum habe ich mich aufgrund von Depressionen begründet auf ein beruflich bedingtes Bore Out Syndrom AU schreiben lassen und war dann auch bis April diesen Jahres AU mit Krankengeld.

Ich bin in Therapie (immer noch regelmäßig) und es geht mir mittlerweile besser....wobei...wenn die AfA so mit einem umgeht, dann wird es nicht mehr lange dauern, bis ich nicht mehr kann. Heute war so ein Tag.

So, jedenfalls habe ich mich auch kurz nach meiner AU letztes Jahr zum ersten Mal bei der AfA gemeldet um mich beraten zu lassen, wie es bzgl. einer Weiterbildung aussieht, da ich, aufgrund der Erkrankung, nicht zurück in den alten Berufszweig kann.
Damals war ich schon bei der Betreuerin von heute...
Es wurde, logisch, gesagt, ich soll wiederkommen, wenn ich "arbeitslos" bin und erstmal eine med. Reha machen.

Arbeitslos bin ich dann im Oktober letzten Jahres geworden, aber immer noch AU.
Med. Reha war im März diesen Jahres. Leider war diese der totale Mist. Die Klinik ist auf mein Krankheitsbild nicht eingegangen und hat die Unterforderungssituation nicht ernst genommen und im Bericht stand letztlich natürlich "voll leistungsfähig im letzten Beruf".
Dagegen habe ich Widerspruch eingelegt. Was aber bei der DRV und der Klinik nicht den Erfolg gebracht hat. Trotzdem habe ich Beruf. Reha bei der DRV beantragt.

Meine Betreuerin bei der AfA wusste das alles und hat in der Zeit, ich bin ja nicht vermittlungsfähig, aufgrund der Krankheitsgeschichte, auch kein Stellengesuch verfasst...Es wurde dann ein ärztl. Gutachten und ein berufspsych. Gutachten in Auftrag gegeben. Ärztl. Gutachten war nur auf den Rehabericht gestützt und das psych. Gutachten war sehr gut. Die Psychologin der AfA war total kompetent und kannte auch das Bore Out Syndrom. Im ihrem Bericht steht, dass die psychische Genesung nur mit einer Weiterbildung voranschreiten kann und eine Rückkehr in den alten Beruf nicht möglich ist.

Meine Therapeutin sieht das im übrigen auch so. Aber das interessiert keinen.
Wenn man keine körperlichen Beschwerden hat, ist man, auch in den Augen der AfA nicht krank und kann arbeiten...

Nun wurde ich nach Vorlage der Gutachten von der Arbeitsvermittlung in die beruf. Reha Abt. geschickt. Mit der Aussage, dass dort mehr finanzielle Mittel zur Verfügung stehen...Es war mittlerweile bereits Ende Juli...

Im September hatte ich dort einen Termin. Die Bearbeiterin dort teilte mir mit, dass ich erst auf den Ablehnungsbescheid der DRV warten soll und dann 6 Monate später einen neuen Antrag auf Beruf. Reha bei der AfA stellen kann. Solange ist die Arbeitsvermittlung wieder zuständig. Hätte ich den Antrag auf beruf. Reha nicht bei der DRV gestellt, wäre es besser gewesen, denn dann hätte ich 6 Monate nach der Reha gleich bei der AfA den Antrag stellen können....aber woher soll ich das wissen? Von Widerspruch riet mir die Kollegin ab, da dieser selten bewilligt wird und nur kostbare Zeit verstreicht, da dann wieder eine neue Frist gilt...ich habe dazu aber auch einiges im internet gelesen und wollte dies eh nicht.

Ich habe dann Anfang Oktober ein Schreiben an meine Betreuerin der Arbeitsvermittlung verfasst und darum gebeten, meinen Fall zu prüfen bzgl. der Bewilligung eines Bildungsgutscheins, da ich ja nun wider dort zugeteilt bin.

Ich habe dann Anfang November bei einem Gespräch mit ihr erfahren, dass ich im Bereich Social Media doch eine Weiterbildung machen könne. Ich solle mir doch mal den Träger xy und z ansehen und auch selbst nochmal gucken und wir treffen uns dann in einer Woche wieder...so war es dann auch.
Beim nächsten Termin legte ich ihr alle Argumente für eine Weiterbildung bei Träger X vor und sie teilte am Ende des Gespräches mit, dass der Bildungsgutschein genehmigt wird, sobald noch ein paar fehlende Unterlagen des Bildungsträgers vorliegen.

Auch dies wurde von mir erledigt.

Letzte Woche habe ich alles vorgelegt und hatte einen Tag später hatte ich eine Postfachnachricht, dass die Maßnahme nicht genehmigt wird, ich solle mir einen anderen Träger suchen und dann würden wir einen Termin machen.

Habe mich dann beschwert über das Vorgehen und hatte nun heute einen Termin mit der stellv. Teamleitung und der Betreuerin.

OHNE Beistand gehe ich nie wieder zu Terminen, das habe ich gelernt.

Aber der Gipfel war wirklich heute....die Teamleiterin war total respektlos und zickig mir gegenüber. Sie hat gesagt, die Arbeitsvermittlung ist gar nicht zuständig, sondern die Reha Abt. und einen Bildungsgtuschein stellen sie nicht aus. Außerdem könne ich laut Arzt. Gutachten doch Vollzeit arbeiten, egal was. (Auf meine psych. Erkrankung ist sie nicht eingegangen). Sie drohte mir, wenn ich keinen Job annehme, der mir angeboten wird, so würde sie das ALG seit Beginn zurückfordern.
Ich solle doch mitarbeiten....
Ich habe gefragt, ob ich die Weiterbildung dann selbst finanzieren kann, wurde abgelehnt mit der Begründung, dass ich ja nicht arbeiten kann ohne Qualifizierung und daher geht das nicht. Außerdem gibt es bei der AfA in meinem Ort keine Einzelfallentscheidungen, wurde so bestimmt.
Auf meine Frage, warum mir letzt die letzten Wochen nicht mitgeteilt wurde, dass die Arbeitsvermittlung nicht zuständig ist, sondern die Reha Abt und warum mir die ganze Zeit suggeriert wurde, dass ich einen Bildungsgutschein bekomme, sagte sie nur, dass wir ja nicht in der Vergangenheit leben und das jetzt nunmal so ist. Es war wirklich unglaublich...sowas habe ich noch nie erlebt. Ich dachte meine Betreuerin wäre furchtbar (die hat sich auch einiges geleistet) aber die Dame heute war echt der Kracher.
Eine Entschuldigung-Fehlanzeige.
Dann noch diese Drohungen mit Sperre und Rückforderung von ALG.
Auf meine Frage, was ich jetzt machen soll, sagte sie nur, dass jetzt alle Gutachten wieder erneuert werden müssen, da diese schon 6 Monate alt sind (obwohl damit nichts gemacht wurde)...und erst dann ein neuer Antrag auf Beruf. Reha gestellt werden kann...
Die Dame hat mich echt dargestellt, als wäre ich schuld an allem und total dumm..dann noch dieser Tonfall ...

Ich wurde seit der med. Reha eigentlich nur hingehalten mit Maßnahmen, die nichts gebracht haben und mit Zuständigskeitswechseln, wo anscheinend nichtmal die AfA mehr weiss, wer jetzt zuständig ist.

Ich bin wirklich am Ende, weil ich keine Ahnung habe, was ich jetzt machen soll und was richtig und falsch ist...

Ich würde mich gerne beschweren, es kann doch nicht sein, dass man so behandelt wird, dass eine psych. Erkennung überhaupt nicht berücksichtigt wird und dass einem nicht geholfen wird, obwohl man doch will, dass es voran geht...

Mir geht es mittlerweile psychisch wieder schlechter und das will ich nicht.

Tut mir leid für diesen ewigen Text, aber das ist auch echt die Kurzfassung :-/

Könnt ihr mir einen Rat geben, was ich jetzt wie am besten machen kann?

Danke
Luzie

Geändert von LuMo (29.11.2017 um 19:39 Uhr)
LuMo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 30.11.2017, 03:54   #2
Doppeloma
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Frage AW: ALG I: Probleme mit Betreuerin und Teamleiter, Antrag auf berufliche Reha, Bildungsgutschein

Hallo Luzie,

Zitat:
Letztes Jahr um Ostern rum habe ich mich aufgrund von Depressionen begründet auf ein beruflich bedingtes Bore Out Syndrom AU schreiben lassen und war dann auch bis April diesen Jahres AU mit Krankengeld.
Darf man fragen in welchem Alter du bist und welcher Beruf das ist der dich so unterfordert, dass du deswegen krank wirst ?

Zitat:
Ich bin in Therapie (immer noch regelmäßig) und es geht mir mittlerweile besser....wobei...wenn die AfA so mit einem umgeht, dann wird es nicht mehr lange dauern, bis ich nicht mehr kann. Heute war so ein Tag.
Na-Ja, die AfA soll dich jetzt in Arbeit vermitteln, da gibt es eigentlich keine Rücksichten mehr auf besondere gesundheitliche Probleme sofern sie nicht generell eine Arbeitsaufnahme verhindern.

Und dann wäre weiter / wieder die KK zuständig, wenn es doch noch nicht geht mit der Arbeitsvermittlung.

Zitat:
So, jedenfalls habe ich mich auch kurz nach meiner AU letztes Jahr zum ersten Mal bei der AfA gemeldet um mich beraten zu lassen, wie es bzgl. einer Weiterbildung aussieht, da ich, aufgrund der Erkrankung, nicht zurück in den alten Berufszweig kann.
Offenbar wäre ja bereits die DRV zuständig für eine berufliche Reha und es genügt leider nicht ganz nur selbst festzustellen, dass man im vorhandenen Beruf nicht mehr arbeiten könne.

Zumindest reicht das nicht aus, dass die AfA eine "Umschulung" finanzieren müsste und wenn solche Reha-Maßnahmen bereits über die DRV möglich wären, sieht sich die AfA dafür sowieso nicht mehr zuständig.

Zitat:
Damals war ich schon bei der Betreuerin von heute...
Es wurde, logisch, gesagt, ich soll wiederkommen, wenn ich "arbeitslos" bin und erstmal eine med. Reha machen.
Deswegen dann wohl auch dieser Hinweis, zumal du ohne arbeitslos zu sein generell keinen Anspruch auf berufliche Reha haben würdest, jedenfalls nicht bei der AfA.

Warum sollte man dich auf Kosten der Beitragszahler umschulen wollen, wenn du in Arbeit bist und deinen Lebensunterhalt auch so verdienen kannst ???

Zitat:
Arbeitslos bin ich dann im Oktober letzten Jahres geworden, aber immer noch AU.
Zunächst mal bewirken da Arbeitslosigkeit und AU auch keine Änderung, man wird in der Regel wieder gesund und versucht eine andere Arbeit zu finden ... bei Anspruch auf ALGI soll die AfA dabei unterstützen, das bedeutet aber nicht, dass man unbedingt einen Berufswechsel finanziert bekommt.

Hast du dir die gesetzlichen Grundlagen für Förderung aus dem Vermittlungs-Budget schon mal durchgelesen ???

SS 44 SGB III Forderung aus dem Vermittlungsbudget

Zitat:
Med. Reha war im März diesen Jahres. Leider war diese der totale Mist. Die Klinik ist auf mein Krankheitsbild nicht eingegangen und hat die Unterforderungssituation nicht ernst genommen und im Bericht stand letztlich natürlich "voll leistungsfähig im letzten Beruf".
Das ist leider häufiger der Fall aber diese Entscheidung ist auch für die AfA "bindend", man meint, dass du keine berufliche Förderung brauchst, weil du in deinem bisherigen Beruf weiterhin arbeiten kannst.

Zitat:
Dagegen habe ich Widerspruch eingelegt. Was aber bei der DRV und der Klinik nicht den Erfolg gebracht hat. Trotzdem habe ich Beruf. Reha bei der DRV beantragt.
Gegen einen Reha-Bericht KANN man nicht wirksam Widerspruch einlegen, das ist ja kein amtlicher Bescheid, sondern einfach ein Klinik-Bericht.

Dagegen kann man sich beschweren (als was Anderes wird man deinen Widerspruch auch nicht behandeln), man kann es aber auch bleiben lassen, denn es wird meist NICHTS daran geändert.

Dein Antrag auf berufliche Reha wird über kurz oder lang wohl auch abgelehnt werden und dagegen kannst du dann Widerspruch einlegen.

Welchen Erfolg du da zu erwarten hast kann man schwer einschätzen, es kommt ja auch darauf an welche konkreten medizinischen Unterlagen und sonstigen Begründungen du dazu eingereicht hast, dass du selbst eine berufliche Veränderung für unbedingt erforderlich hältst (aus rein gesundheitlichen Gründen).

Ich möchte dich aber nicht dazu im Unklaren lassen, dass die DRV sich dabei (wahrscheinlich) hauptsächlich an den Reha-Bericht halten wird, der eine berufliche Veränderung nicht für nötig sieht.

Zitat:
Meine Betreuerin bei der AfA wusste das alles und hat in der Zeit, ich bin ja nicht vermittlungsfähig,
Woraus ergibt sich deiner Meinung nach, dass du nicht Vermittlungsfähig bist, das Reha-Ergebnis besagt dazu was Anderes und dagegen könnte aktuell nicht mal der AfA-ÄD eine eigene Meinung entwickeln.

Es ist im Prinzip ganz einfach, wenn du meinst nicht Vermittlungsfähig zu sein, kann man das ALGI einstellen, denn man MUSS der Vermittlung zur Verfügung stehen (wollen), wenn man ALGI beziehen will.

Zitat:
Es wurde dann ein ärztl. Gutachten und ein berufspsych. Gutachten in Auftrag gegeben. Ärztl. Gutachten war nur auf den Rehabericht gestützt und das psych. Gutachten war sehr gut.
Logisch, denn die AfA ist zumindest vorerst gar nicht befugt die Reha-Erkenntnisse "in Frage zu stellen", solche DRV-Berichte sind gesetzlich höherwertig als die ÄD-"Gutachten" ...

Was war denn so gut an dem psychologischen Gutachten, die AfA wird dich NICHT fördern (weil die DRV zuständig wäre) und die DRV WILL dich nicht fördern ... weil sie es nicht für nötig hält ...

Zitat:
Die Psychologin der AfA war total kompetent und kannte auch das Bore Out Syndrom. Im ihrem Bericht steht, dass die psychische Genesung nur mit einer Weiterbildung voranschreiten kann und eine Rückkehr in den alten Beruf nicht möglich ist.

Meine Therapeutin sieht das im übrigen auch so. Aber das interessiert keinen.
Das interessiert tatsächlich beides "Keinen", denn die werden beide keine Weiterbildung für dich durchsetzen können ...

Zitat:
Wenn man keine körperlichen Beschwerden hat, ist man, auch in den Augen der AfA nicht krank und kann arbeiten...
Keine Sorge, wenn man genug körperliche Probleme hat sieht das auch nicht besser aus, in den Augen der AfA kannst du ruhig krank sein mit deinem Unterforderungs-Problem, die sind schlicht NICHT zuständig daran was ändern zu müssen.

Also werden sie weiter so tun "als könnten sie ja auch nicht dafür" und wenn dein ALGI abgelaufen ist sind sie dich ja wieder los ...

Zitat:
Nun wurde ich nach Vorlage der Gutachten von der Arbeitsvermittlung in die beruf. Reha Abt. geschickt. Mit der Aussage, dass dort mehr finanzielle Mittel zur Verfügung stehen...Es war mittlerweile bereits Ende Juli...
Siehst du, man tut doch was für dich, man fordert keine Bewerbungen von dir und schickt dich in die Reha-Abteilung, obwohl du ja offiziell gar kein Reha-Fall bist (ich nehme an du hast auch keinen Behindertengrad, der das noch begründen würde) ... dort gehörst du also eigentlich gar nicht hin ...

Zitat:
Im September hatte ich dort einen Termin. Die Bearbeiterin dort teilte mir mit, dass ich erst auf den Ablehnungsbescheid der DRV warten soll und dann 6 Monate später einen neuen Antrag auf Beruf. Reha bei der AfA stellen kann.
Ich vermute mal, dass dein ALGI bis dahin längst abgelaufen ist, zudem ist das schon die nächste LÜGE, denn es käme erst mal sehr darauf an WARUM die DRV dir eine berufliche Reha ablehnen wird.

Wenn die DRV nämlich ablehnt weil du keine berufliche Veränderung brauchst auf diesem Wege, dann wird dir auch die AfA (in 6 Monaten) keine bewilligen und sich wieder an diese Entscheidung halten.

Zitat:
Solange ist die Arbeitsvermittlung wieder zuständig. Hätte ich den Antrag auf beruf. Reha nicht bei der DRV gestellt, wäre es besser gewesen, denn dann hätte ich 6 Monate nach der Reha gleich bei der AfA den Antrag stellen können....aber woher soll ich das wissen?
"Hätte, Hätte = Fahrradkette" ... schon wieder erzählt man dir Märchen, denn es gibt KEINE Frist von 6 Monaten für einen solchen Antrag, nicht bei der DRV und nicht bei der AfA, die AfA ist für dich gar nicht mehr zuständig, das sagt dir bloß Keiner ehrlich ...

Wenn du den Antrag an die AfA gestellt hättest, wäre der also auch einfach an die DRV weitergeleitet worden, weil die AfA NICHT (mehr) zuständig ist ...

Zitat:
Von Widerspruch riet mir die Kollegin ab, da dieser selten bewilligt wird und nur kostbare Zeit verstreicht, da dann wieder eine neue Frist gilt...
Sie kennt doch den Ablehnungsgrund der DRV noch gar nicht, also ist es (eigentlich) Unsinn dir schon vom Widerspruch abzuraten, es gibt auch keine "neuen Fristen", es wäre natürlich irgendwie "blöd" wenn dann die AfA einen neuen LTA-Antrag von dir an die DRV leitet während der Erste dort noch im Widerspruch ist.

Ganz allgemein kann ich dir aber auch nur abraten, es war schon ziemlich sinnfrei den Antrag überhaupt zu stellen, wenn in einer DRV-Reha gerade bstätigt wurde, dass bei dir KEIN beruflicher Reha-Bedarf besteht.

Auf das Weitere gehe ich nicht näher ein, man hält dich hin mit leeren Versprechungen und die AfA wird dir zunächst mal GAR NICHTS bewilligen, bis der Bescheid von der DRV da ist.

Zitat:
Ich habe dann Anfang November bei einem Gespräch mit ihr erfahren, dass ich im Bereich Social Media doch eine Weiterbildung machen könne.
Ich nehme mal an schriftlich hast du dazu NICHTS bekommen ???

Zitat:
Ich solle mir doch mal den Träger xy und z ansehen und auch selbst nochmal gucken und wir treffen uns dann in einer Woche wieder...so war es dann auch.
Hast du selbst deinen konkreten Wunsch (sehr gut begründet und nachweislich) als offiziellen Antrag auf Bildungsgutschein schriftlich eingereicht oder wurde immer nur darüber "geredet" und "geredet" und "geredet" ???

Zitat:
Beim nächsten Termin legte ich ihr alle Argumente für eine Weiterbildung bei Träger X vor und sie teilte am Ende des Gespräches mit, dass der Bildungsgutschein genehmigt wird, sobald noch ein paar fehlende Unterlagen des Bildungsträgers vorliegen.
Weitere Ausreden, um dich hin zu halten ... schriftlich hast du dazu (vermutlich) auch wieder NICHTS ...

Du schreibst, dass du hier schon viel gelesen hast, dann solltest du doch mindestens schon wissen, dass man ALLES IMMER schriftlich und nachweislich macht mit der AfA und den SB wenn man ernsthaft was erreichen will ...

Zitat:
Letzte Woche habe ich alles vorgelegt und hatte einen Tag später hatte ich eine Postfachnachricht, dass die Maßnahme nicht genehmigt wird, ich solle mir einen anderen Träger suchen und dann würden wir einen Termin machen.
Was für eine "Postfach-Nachricht" bitte, wenn du einen Antrag auf Bildungsgutschein (schriftlich) gestellt hast, dann hast du Anspruch auf einen schriftlichen Besched, wie begründet man denn jetzt diese Ablehnung, das gehört ja auch dazu ???

War alles nur mündlich und ohne Zeugen (Beistand nach § 13 SGB X) dann kannst du das schon vergessen, du kannst ja NICHTS davon beweisen, was man dir so alles schon versprochen hatte die letzten Monate ...

Zitat:
Habe mich dann beschwert über das Vorgehen und hatte nun heute einen Termin mit der stellv. Teamleitung und der Betreuerin.
Auch das macht man NUR schriftlich (nachweislich) und will auch schriftliche Antworten darauf haben ... ich nehme an dieser Termin war ohne RFB, weil man ja "über alles sprechen kann" ...

Zitat:
OHNE Beistand gehe ich nie wieder zu Terminen, das habe ich gelernt.
Fast schon zu spät diese Erkenntnis, wie lange wirst du denn noch ALGI bekommen ?

Zitat:
Aber der Gipfel war wirklich heute....die Teamleiterin war total respektlos und zickig mir gegenüber. Sie hat gesagt, die Arbeitsvermittlung ist gar nicht zuständig, sondern die Reha Abt. und einen Bildungsgtuschein stellen sie nicht aus.
Offenbar ist ja die Reha-Abteilung auch nicht zuständig zu machen ...

Zitat:
Außerdem könne ich laut Arzt. Gutachten doch Vollzeit arbeiten, egal was. (Auf meine psych. Erkrankung ist sie nicht eingegangen). Sie drohte mir, wenn ich keinen Job annehme, der mir angeboten wird, so würde sie das ALG seit Beginn zurückfordern.
Da hätte ich doch glatt die Rechtsgrundlagen für eingefordert, bisher wurde dir ja offenbar noch kein Job "angeboten" also war diese Drohung völlig überflüssig ...

Bei Angeboten (Vermittlungs-Vorschlägen) hat die AfA übrigens § 140 SGB III zu beachten, du musst also keineswegs schon "alles machen, egal was", das kommt erst in Hartz 4.

WARUM bist du nicht aufgestanden und gegangen und hast dich auf diesen sinnlosen Disput eingelassen ???

Zitat:
Auf meine Frage, was ich jetzt machen soll, sagte sie nur, dass jetzt alle Gutachten wieder erneuert werden müssen, da diese schon 6 Monate alt sind (obwohl damit nichts gemacht wurde)...und erst dann ein neuer Antrag auf Beruf. Reha gestellt werden kann...
Auch dafür fehlt JEDE Rechtsgrundlage, es gibt keinen Grund für "neue Gutachten" ... es gilt immer noch der Reha-Bericht.

Zitat:
Ich wurde seit der med. Reha eigentlich nur hingehalten mit Maßnahmen, die nichts gebracht haben und mit Zuständigskeitswechseln, wo anscheinend nichtmal die AfA mehr weiss, wer jetzt zuständig ist.
Die wissen das alles sehr genau und wenn man dich vermitteln will (so wie du bist), dann soll dir die AfA doch passende Stellengebote geben / zusenden ... das gehört zu deren Aufgaben, dann können sie sich alle "Drohungen" sparen ...

Man hatte dort von Beginn an auch keine Ahnung, was man mit dir anfangen soll, das wird man natürlich niemals zugeben, also wirst du in die Enge getrieben und als "Schuldige" hingestellt ...

Zitat:
Ich würde mich gerne beschweren, es kann doch nicht sein, dass man so behandelt wird, dass eine psych. Erkennung überhaupt nicht berücksichtigt wird und dass einem nicht geholfen wird, obwohl man doch will, dass es voran geht...
Du erwartest allerdings auch die falschen Sachen von den falschen Leuten und über psychische Probleme (über Krankheiten überhaupt) spricht man mit Arbeits-Vermittlern schon gar nicht sondern wenn erforderlich nur mit Ärzten und die sitzen NICHT im SB-Büro.

Zitat:
Mir geht es mittlerweile psychisch wieder schlechter und das will ich nicht.
Dann geh zum Arzt und lass dich wieder AU schreiben, nach 6 Wochen wird ALGI eingestellt und du bekommst wieder Krankengeld in der gleichen Höhe wie jetzt dein ALGI ist.

Vielleicht kommt ja inzwischen mal der Bescheid zu deinem Antrag von der DRV und dann muss man weitersehen ...

Beschweren kannst du dich über das KRM direkt in Nürnberg, viele Dinge wirst du aber nicht beweisen können, weil es wohl nichts schriftlich gibt dazu ...

Nuernberg.Kundenreaktionsmanagement@arbeitsagentur.de

Wenn du dir eine Qualifizierung auf eigene Kosten erlauben kannst, dann solltest du das einfach in Angriff nehmen, denn so wie ich das bisher einschätze, hast du weder von der AfA noch von der DRV Unterstützung dabei zu erwarten ...

Vermutlich wusste dazu sonst auch keiner was Besseres ...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
Doppeloma ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 01.12.2017, 15:24   #3
LuMo
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Beiträge: 2
LuMo
Standard AW: ALG I: Probleme mit Betreuerin und Teamleiter, Antrag auf berufliche Reha, Bildungsgutschein

Hallo Doppeloma,



Darf man fragen in welchem Alter du bist und welcher Beruf das ist der dich so unterfordert, dass du deswegen krank wirst ?

Ich bin 32 und die Frage ist nicht mal eben so zu beantworten, weil sich das schon über einige Jahre und Jobwechsel hinzieht, es gab da auch eine Mobbingsituation und so weiter.


Na-Ja, die AfA soll dich jetzt in Arbeit vermitteln, da gibt es eigentlich keine Rücksichten mehr auf besondere gesundheitliche Probleme

Sie behindern ja aber eine Arbeitsaufnahme, weil die ja eben nicht so ohne weiteres möglich ist....bisher wurde sie ja auch deshalb nicht gefordert, sondern ich wurde hin und her geschoben. Ich war aber nie in der Vermittlung..Ich habe mich ja dann auch irgendwann nach der Reha "gesund" schreiben lassen, damit es mal voran geht...

Ich bin bzw. war immer ein sehr gutgläubiger Mensch, der immer erstmal, gerade bei Ämtern und Behörden, von dem Guten ausgeht...Tja Hinterhier ist man immer schlauer...! Ich ärger mich darüber schon total...aber, sorry, wenn es einem psychisch eh schon nicht so pralle geht, dann ist es noch schwieriger seinen "MANN" zu stehen und so...aber egal!



Offenbar wäre ja bereits die DRV zuständig für eine berufliche Reha und es genügt leider nicht ganz nur selbst festzustellen, dass

Ich habe es doch nicht selbst festgestellt, sondern meine Therapeutin, die ja nun eine Dipl. Psychologin ist und auch meine Hausärztin haben dazu Gutachten geschrieben.

Außerdem hat ja sogar die Psychologin des berufsplsych. Dienst der AfA dies in ihrem Gutachten bestätigt.

Nur der med. Dienst hat sich, wie du ja bereits geschrieben hast, eben auf den Reha Bericht bezogen.



Deswegen dann wohl auch dieser Hinweis, zumal du ohne arbeitslos zu sein generell keinen Anspruch auf berufliche Reha haben würdest, jedenfalls nicht bei der AfA.


Soll niemand und habe ich nie verlangt. Ich habe mich damals lediglich beraten lassen...


Das ist leider häufiger der Fall aber diese Entscheidung ist auch für die AfA "bindend", man meint, dass du keine berufliche Förderung brauchst, weil du in deinem bisherigen Beruf weiterhin arbeiten kannst.

Ja, aber meine Betreuerin hätte mir ja dann auch bereits nach der Reha genau das sagen müssen, anstatt dann das ärztl. sowie psychologische Gutachten erstellen zu lassen, was ja total sinnlos war und nur "Hinhaltetaktik"...
Im ärztl. Gutachten war auch der Hinweis, dass ein psych. Gutachten der AfA angeraten ist.
Darauf hin musste ich ja zu diesem "Eignungstest" beim berufspsych. Dienst und hatte das Gespräch mit der Psychologin dort.

Man sagte mir dann danach, dass dieses Gutachten, da es sich ja um eine psychische Erkrankung handelt, mehr gewertet wird...
Aber auch das waren dann ja wohl nur LEERE Worte...

Gegen einen Reha-Bericht KANN man nicht wirksam Widerspruch einlegen, das ist ja kein amtlicher Bescheid, sondern einfach ein Klinik-Bericht.

Ja sorry, ich habe mich auch beschwert...ich weiß das, habe nur das falsche Wort verwendet.

Dein Antrag auf berufliche Reha wird über kurz oder lang wohl auch abgelehnt werden und dagegen kannst du dann Widerspruch einlegen.

Ja, ist bereits abgelehnt und ein Widerspruch würde natürlich keinen wirklichen Sinn machen, außer Zeit zu verlieren...

Welchen Erfolg du da zu erwarten hast kann man schwer einschätzen, es kommt ja auch darauf an welche konkreten medizinischen Unterlagen und sonstigen Begründungen du dazu eingereicht hast

Auch das ist mir klar...die Gutachten meiner Ärzte und so weiter, haben die DRV ja schon bei Antragstellung nicht interessiert.

Woraus ergibt sich deiner Meinung nach, dass du nicht Vermittlungsfähig bist, das Reha-Ergebnis besagt dazu was Anderes und dagegen

Meine Betreuerin hat mich nicht in die Vermittlung "aufgenommen", weil ich mit dem Reha Bericht nicht einverstanden war und es ja nun von meinen Ärzten Gutachten gibt, die etwas anderes sagen.
Daher war das ja auch nie verlangt worden. Nach der med. Reha wurden ja, wie bereits geschrieben, erst das med. und dann das psych. Gutachten der AfA erstellt, danach wurde ich nur zu Besprechung der Gutachten eingeladen und dann zum Reha Abt. geschickt...da ja alles immer ewig dauert, ist zack, schon ein halbes Jahr rum.


Was war denn so gut an dem psychologischen Gutachten, die AfA wird dich NICHT fördern (weil die DRV zuständig wäre) und die DRV WILL dich nicht fördern ... weil sie es nicht für nötig hält ...

Die DRV ist aber nur 6 Monate nach der Reha im Rahmen der beruflichen. Reha für mich zuständig, danach wieder die AfA, da ich die Wartezeit von 15 Jahren nicht erfüllt habe. Somit stimmt es nicht, dass die AfA gar nicht für mich zuständig ist.

Warum wird dann bitte ein psych. Gutachten erstellt, wenn es keinen interessiert...da stand eben drinnen, dass eine Qualifizierung dringend notwendig ist, da ansonsten von einer psychischen Behinderung auszugehen ist.

Das interessiert tatsächlich beides "Keinen", denn die werden beide keine Weiterbildung für dich durchsetzen können ...

Kann ja aber auch nicht sein.

Keine Sorge, wenn man genug körperliche Probleme hat sieht das auch nicht besser aus, in den Augen der AfA kannst du ruhig krank sein mit deinem Unterforderungs-Problem, die sind schlicht NICHT zuständig daran was ändern zu müssen.

Also werden sie weiter so tun "als könnten sie ja auch nicht dafür" und wenn dein ALGI abgelaufen ist sind sie dich ja wieder los ...


Aber WER ist denn zuständig, wenn ja jetzt nun auch die DRV nicht mehr zuständig ist.

Siehst du, man tut doch was für dich, man fordert keine Bewerbungen von dir und schickt dich in die Reha-Abteilung, obwohl du ja offiziell gar kein Reha-Fall bist (ich nehme an du hast auch keinen Behindertengrad, der das noch begründen würde) ... dort gehörst du also eigentlich gar nicht hin ...

ich hoffe, dass "man tut was für mich" war ironisch von dir gemeint?

Ich vermute mal, dass dein ALGI bis dahin längst abgelaufen ist, zudem ist das schon die nächste LÜGE, denn es käme erst mal sehr darauf an WARUM die DRV dir eine berufliche Reha ablehnen wird.

Wenn die DRV nämlich ablehnt weil du keine berufliche Veränderung brauchst auf diesem Wege, dann wird dir auch die AfA (in 6 Monaten) keine bewilligen und sich wieder an diese Entscheidung halten.


Ja prima...man wird also nur belogen dort....

"Hätte, Hätte = Fahrradkette" ... schon wieder erzählt man dir Märchen, denn es gibt KEINE Frist von 6 Monaten für einen solchen Antrag, nicht bei der DRV und nicht bei der AfA, die AfA ist für dich gar nicht mehr zuständig, das sagt dir bloß Keiner ehrlich ...

Doch, bei der DRV gibt es den bzgl. der beruflichen Reha in meinem Fall durchaus, weil die Zuständigkeit der DRV für die beruf. Reha NUR direkt nach der med. Reha noch dort liegt (6 Monate) und dann eben nicht mehr.


Wenn du den Antrag an die AfA gestellt hättest, wäre der also auch einfach an die DRV weitergeleitet worden, weil die AfA NICHT (mehr) zuständig ist ...

Ja, seinerzeit ja, jetzt aber eben nicht mehr.



Sie kennt doch den Ablehnungsgrund der DRV noch gar nicht, also ist es (eigentlich) Unsinn dir schon vom Widerspruch abzuraten, es gibt auch keine "neuen Fristen", es wäre natürlich irgendwie "blöd" wenn dann die AfA einen neuen LTA-Antrag von dir an die DRV leitet während der Erste dort noch im Widerspruch ist.

Ganz allgemein kann ich dir aber auch nur abraten, es war schon ziemlich sinnfrei den Antrag überhaupt zu stellen, wenn in einer DRV-Reha gerade bstätigt wurde, dass bei dir KEIN beruflicher Reha-Bedarf besteht.



Ja, ist ja eben aber jetzt nicht mehr die DRV sondern die AFA, daher hatte mir die Beraterin das auch so erzählt. Die Dame machte im übrigen einen wirklich sehr kompetenten Eindruck...aber kann natürlich auch nur Fassade sein...


Auf das Weitere gehe ich nicht näher ein, man hält dich hin mit leeren Versprechungen und die AfA wird dir zunächst mal GAR NICHTS bewilligen, bis der Bescheid von der DRV da ist.

Ist ja bereits da...schon im Oktober.

Ich nehme mal an schriftlich hast du dazu NICHTS bekommen ???

Nö...ich war zu blauäugig...weiß ich jetzt auch und könnte mich dafür natürlich selbst eine verpassen :-/ bringt jetzt aber auch nichts...Selbstvorwürfe bringen nämlich nichts.

Hast du selbst deinen konkreten Wunsch (sehr gut begründet und nachweislich) als offiziellen Antrag auf Bildungsgutschein schriftlich eingereicht oder wurde immer nur darüber "geredet" und "geredet" und "geredet" ???

Ja, selbstverständlich!!!

Weitere Ausreden, um dich hin zu halten ... schriftlich hast du dazu (vermutlich) auch wieder NICHTS ...

Ne.

Du schreibst, dass du hier schon viel gelesen hast, dann solltest du doch mindestens schon wissen, dass man ALLES IMMER schriftlich und nachweislich macht mit der AfA und den SB wenn man ernsthaft was erreichen will ...

Ja, aber ich war, wie auch bereits schon geschrieben, zu gutgläubig...aber dieser Vorwurf bringt mich jetzt nicht weiter. Das habe ich kapiert und DAS passiert mir nie wieder.

Was für eine "Postfach-Nachricht" bitte, wenn du einen Antrag auf Bildungsgutschein (schriftlich) gestellt hast, dann hast du Anspruch auf einen schriftlichen Besched, wie begründet man denn jetzt diese Ablehnung, das gehört ja auch dazu ???

Ja, Postfachnachricht im Jobbörse Portal....

War alles nur mündlich und ohne Zeugen (Beistand nach § 13 SGB X) dann kannst du das schon vergessen, du kannst ja NICHTS davon beweisen, was man dir so alles schon versprochen hatte die letzten Monate ...

Jo...



Auch das macht man NUR schriftlich (nachweislich) und will auch schriftliche Antworten darauf haben ... ich nehme an dieser Termin war ohne RFB, weil man ja "über alles sprechen kann" ...

Ich habe sowohl den Antrag schriftlich gestellt, als auch schriftlich Beschwerde eingereicht. Bei der Teamleitung und bei der Geschäftsstellenleitung! Mit Einschreiben!
Was heißt RFB?

Fast schon zu spät diese Erkenntnis, wie lange wirst du denn noch ALGI bekommen ?

Bis Mai



Da hätte ich doch glatt die Rechtsgrundlagen für eingefordert, bisher wurde dir ja offenbar noch kein Job "angeboten" also war diese Drohung völlig überflüssig ...

Habe ich! Und zwar möchte ich alles schriftlich haben.

Bei Angeboten (Vermittlungs-Vorschlägen) hat die AfA übrigens § 140 SGB III zu beachten, du musst also keineswegs schon "alles machen, egal was", das kommt erst in Hartz 4.

Ok, danke, den lese ich mal nach...bisher war ja auch nie von Vermittlung die Rede...die Dame hat mir das angedroht, wenn ich jetzt die Weiterbildung selbst finanzieren würde. Auch, dass sie dann das ALG I seit Mai zurückverlangt, wenn ich mich AU schreiben lassen würde, wenn ich ein Jobangebot nicht annehme...was ja totaler Schwachsinn ist...weil es dafür keine Rechtsgrundlage gibt.

WARUM bist du nicht aufgestanden und gegangen und hast dich auf diesen sinnlosen Disput eingelassen ???

Weil ich immer und immer wieder zu NETT bin...und tatsächlich eingeschüchtert. Ich hatte so kurzfristig auch nur meine Freund als Beistand mit (der Anruf der Terminseinladung kam ja nur 2 Tage vorher und so schnell kann sich ja keiner Urlaub nehmen)
Besser wäre es gewesen, da jmd mitzunehmen, der ihr mal die Stirn bietet...Sie war eher so eine, die mich als Mensch zweiter Klasse und jung und dumm behandelt hat.

Auch dafür fehlt JEDE Rechtsgrundlage, es gibt keinen Grund für "neue Gutachten" ... es gilt immer noch der Reha-Bericht.

Wo steht denn das? Kannst du mir das sagen?
Allerdings habe ich schon gelesen, dass eben nach den 6 Monaten nach der med. Reha, wenn die AfA zuständig ist, auch der Rehabericht nicht mehr "bindend" ist. - ich finde die Quelle jetzt aber auf die schnelle nicht.
Ein Rehabericht ist aber in keinem Fall in Stein gemeißelt und das für immer...das stimmt nicht.

Die wissen das alles sehr genau und wenn man dich vermitteln will (so wie du bist), dann soll dir die AfA doch passende Stellengebote geben / zusenden ... das gehört zu deren Aufgaben, dann können sie sich alle "Drohungen" sparen ...

Ja, aber machen sie ja nicht...

Man hatte dort von Beginn an auch keine Ahnung, was man mit dir anfangen soll, das wird man natürlich niemals zugeben, also wirst du in die Enge getrieben und als "Schuldige" hingestellt ...

Das ist doch schlimm!!!

Du erwartest allerdings auch die falschen Sachen von den falschen Leuten und über psychische Probleme (über Krankheiten überhaupt) spricht man mit Arbeits-Vermittlern schon gar nicht sondern wenn erforderlich nur mit Ärzten und die sitzen NICHT im SB-Büro.

Habe ich auch nicht! Und ich glaube nicht, dass ich die falschen Sachen von den Flaschen Leuten erwartet habe....ich habe lediglich um Unterstützung gebeten...erwartet habe ich sicher nichts...



Dann geh zum Arzt und lass dich wieder AU schreiben, nach 6 Wochen wird ALGI eingestellt und du bekommst wieder Krankengeld in der gleichen Höhe wie jetzt dein ALGI ist.

JA, so wird es im Zweifel auch kommen...aber ich will das nicht. Ich will ja die Weiterbildung machen...und wieder arbeiten!! Mehr nicht!

Vielleicht kommt ja inzwischen mal der Bescheid zu deinem Antrag von der DRV und dann muss man weitersehen ...

Ist ja schon da...

Beschweren kannst du dich über das KRM direkt in Nürnberg, viele Dinge wirst du aber nicht beweisen können, weil es wohl nichts schriftlich gibt dazu ...

Nuernberg.Kundenreaktionsmanagement@arbeitsagentur.de


Mache ich!

Wenn du dir eine Qualifizierung auf eigene Kosten erlauben kannst, dann solltest du das einfach in Angriff nehmen, denn so wie ich das bisher einschätze, hast du weder von der AfA noch von der DRV Unterstützung dabei zu erwarten ...

Jap, aber eine Vollzeitlehrgang ohne Lebensunterhaltskosten ist unmöglich...sonst hätte ich das ja längst schon gemacht.

Ich könnte mich, wie gesagt, selbst Ohrfeigen, dass ich so dumm war und tatsächlich geklaut habe, die würden mir helfen...

Ich danke dir schonmal für deine ausführliche Antwort.

Mit freundlichen Grüßen
Luzie
LuMo ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.12.2017, 15:21   #4
Kerstin_K
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Standard AW: ALG I: Probleme mit Betreuerin und Teamleiter, Antrag auf berufliche Reha, Bildungsgutschein

Wenn Du auf einen Antrag nach sechs Monaten noch keinen schriftlichen Bescheid hast, kannst Du eine Untaetigkeitsklage einreichen.
Kerstin_K ist offline   Mit Zitat antworten
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