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Start > > -> Probleme mit ALG1 und Abbruch aus gesundheitlichen Gründen der Umschulung

ALG I Rund ums Thema Arbeitslosengeld I


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Alt 01.04.2016, 13:59   #1
Dunkel
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Registriert seit: 16.04.2013
Beiträge: 33
Dunkel Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Probleme mit ALG1 und Abbruch aus gesundheitlichen Gründen der Umschulung

Guten Mittag,

brauch mal wieder Rat. Komme irgendwie v....... vor. Lage:

Im Gespräch wurde mir gesagt die Umschulung wird aus gesundheitlichen Gründen durch die AFA abgebrochen. Abgewartet wird noch ein OP-Termin, aber dann beendet zum 10.03.2016. Das habe Ich schriftlich. Gut wäre kein Problem da Ich eigentlich dachte alles ordentlich geregelt zu haben, auf den Grundlagen wo mir meine Reha Beraterin nannte. Problem das ALG1 läuft auch um 22. April aus.

Nach Info der Krankenkasse und von hier gilt ja die AFA muss 6 Wochen weiterhin leisten. Es war also so besprochen das Ich nach Beendigung der Maßnahme mich arbeitssuchend melde, aber eben die AU inkl. einem Attest vom Facharzt abgegebe sowie der Klinik. Alles gemacht. Sprich am 10.03.2016 wäre die Maßnahme beendet worden, dann normal noch sechs Wochen ALG1 als Fortzahlung bis zum wahrscheinlichen Krankengeld.

Hab also alles brav erledigt und dann gestern kein Geld drauf. Okay mal einen Tag kann passieren. Aber hat mich stutzig gemacht. Also heute Morgen dann Anruf bei der Hotline. Ja Sie wundern sich das kein Geld kommt ? Antwort: Ja logisch.

Ich erfuhr die Leistungen sind vorläufig am 17.03.2016 eingestellt worden von der Leistungsabteilung. Also heute noch hin. Da wurde mir dann erklärt die Leistungsabteilung nimmt den ersten Tag der Krankschreibung als Grundlage und es ist nicht relevant was die Sachbearbeiterin sagt vom Reha Service. Erster Tag der Krankschreibung wäre am 25.01.2016. Da war aber noch keine Rede vom Abbruch der der Umschulung und so weiter. Auch die AOK vertritt den Standpunkt es zählt das Datum für die 6 Wochen Fortzahlung der Leistungen nach ENDE der Maßnahme. Also 10.03.2016 und nicht der 25.01.2016.

Den 10.03.2016 habe Ich ja sogar schriftlich als Bescheid. Danach habe Ich mich auch ausgerichtet und geplant. Jetzt zu kommen, ohne schriftlichen Bescheid, das die 6 Wochen Fortzahlung schon im Januar gezählt würden halte Ich für eine Sauerei. Fast zwei Monate später damit zu kommen kann ja wohl nicht angehen und vor allem ohne schriftlichen Bescheid. Ich hab ja auf der Grundlage des Bescheides vom 10.03.2016 auch bei der Krankenkasse schon den Antrag auf Krankengeld nach den 6 Wochen unterschrieben.

Ich überlege den Gang zum Anwalt. Meine Meinung ist wenn eine Mitarbeiterin der AFA mir als Datum den 10.03.2016 als Beendigung einer Maßnahme nennt, dann ist das verbidnlich. Sogar als Bescheid.
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Alt 04.04.2016, 00:53   #2
RedHotChili
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Registriert seit: 06.10.2015
Beiträge: 240
RedHotChili RedHotChili
Standard AW: Probleme mit ALG1 und Abbruch aus gesundheitlichen Gründen der Umschulung

Warst Du durchgehend krankgeschrieben ab dem 25.1.? Dann hat die AfA Recht und ich frage mich, warum die Krankenkasse kein Krankengeld zahlt.
Es ist egal, ob Du offiziell noch Teilnehmer der Maßnahme warst oder nicht. Was zählt für die Fortzahlung ist einzig das Datum der Krankschreibung.
Ich würde in diesem Fall lieber den Anwalt nehmen, um gegen die Krankenkasse vorzugehen und nicht gegen das Amt. Wenn Du nicht ausgesteuert bist?, hätten die längst zahlen müssen.
RedHotChili ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.04.2016, 14:58   #3
Dunkel
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Registriert seit: 16.04.2013
Beiträge: 33
Dunkel Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Probleme mit ALG1 und Abbruch aus gesundheitlichen Gründen der Umschulung

Zitat von RedHotChili Beitrag anzeigen
Warst Du durchgehend krankgeschrieben ab dem 25.1.? Dann hat die AfA Recht und ich frage mich, warum die Krankenkasse kein Krankengeld zahlt.
Es ist egal, ob Du offiziell noch Teilnehmer der Maßnahme warst oder nicht. Was zählt für die Fortzahlung ist einzig das Datum der Krankschreibung.
Ich würde in diesem Fall lieber den Anwalt nehmen, um gegen die Krankenkasse vorzugehen und nicht gegen das Amt. Wenn Du nicht ausgesteuert bist?, hätten die längst zahlen müssen.
Hallo,

ich versuche das ganze mal in verständlicher Form zu erklären.


Ich war in einer Umschulung. Es traten gesundheitliche Probleme auf. Meine Sachbearbeiterin bat am 15.02.2016 dann zum Gespräch. Ich wollte eigentlich wieder normal ab dem Wochenanfang an der Maßnahme teilnehmen da relativ fit und nur für bestimmte Sachen nicht zugelassen in der Umschulung per Attest.

Gespräch am 15.02.2016 dann. Es wurde besprochen das die Maßnahme beendet wird aus gesundheitlichen Gründen und aber Ich mit dem Krankengeld bis zum Ende warten soll:


Das sind Auszüge:

----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
17.02.2016

Hallo Herr XXXXXXXX,

nach unserem gestrigen Gespräch habe ich heute Morgen, ihre Leistungsdaten geprüft.
Sie haben nach einer Beendigung der Umschulung aus gesundheitlichen Gründen noch eine Restanspruch von 30 Tage auf ALG I.
Der Anspruch kann nur genommen werden, wenn Sie sich nicht im Krankenstand befinden.
Deshalb unbedingt bei der Krankenkasse nachfragen ob sie nach der OP wieder einen Anspruch auf Krankengeld haben.
Wenn dies der Fall ist könnten sie sich nach der OP weiterhin arbeitsunfähig schreiben lassen, mit Beantragung von Krankengeld bei ihrer Krankenkasse.
Wenn Sie nicht mehr arbeitsunfähig sind können Sie beim Jobcenter ALG II beantragen.
Auch hier gilt bei der Beantragung darf keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorliegen.

Bei keinem Anspruch auf Krankengeld ,keinem Anspruch Alg I + ALG II (aufgrund der Krankmeldung) wäre das Sozialamt(Grundsicherung) zuständig.
Bitte sprechen Sie sich mit Frau XXXX ab und teilen uns mit ob der geplante OP Termin stattfindet.
Wie gestern besprochen warten wir den Verlauf der OP noch ab.

Liebe Grüße

XXXXXXXXXX
Reha- Beraterin
XXXXXXXXX
Internet: www.arbeitsagentur.de

Besucheradresse
Agentur für Arbeit Stuttgart
XXXXXXXX

*Postanschrift
Agentur für Arbeit Stuttgart




Vom 23.03.2016


Hallo Herr XXXXXX,



Ihre Maßnahme gilt als beendet.

Vorläufig eingestellt ist nur bis Sie die erforderlichen Bescheinigungen vorlegen.

Sie werden aufgefordert sich bei der Krankenkasse arbeitsunfähig oder bei keiner weiteren Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung durch den Arzt sich Arbeitslos zu melden.

Anbei Vermerk vom 21.03.2016





stationärer Aufenthalt bis 21.03.2016 Abbruch aus gesundheitlichen Gründen erfolgt ab 22.03.2016. Info an DAA sowie OS gegeben. Abbruch neu verfügt. . Ab morgen wird er Krankengeld beantragen. Sobald der Genesungsprozess abgeschlossen ist wird er sich persönlich arbeitslos melden. Restanspruch Alg I vorhanden. Auf Meldung Jobcenter hingewiesen. Frau XXX OS informiert





Bitte werden Sie umgehend tätig.



Mit freundlichen Grüßen




XXXXXXX
Reha- Beraterin


Internet: www.arbeitsagentur.de


XXXXXXXXXXXXXXXXX
Besucheradresse

Agentur für Arbeit Stuttgart



*Postanschrift

Agentur für Arbeit Stuttgart



------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Also für mich war ganz klar das es so vereinbart war das Ich erst nach der OP das Krankengeld beantragen soll und diese Info hatte meine SB auch. Sie hat mit Mir das ganze ja durchgesprochen live am Besprechungstermin im Februar. Ich hatte extra gefragt ob das wirklich so in Ordnung ginge. Weil hätte Ich das gewusst das eine Vereinbarung so nicht geht, dann hätte Ich anders vorab reagiert. Da hatte ich auf die SB vertraut.


Daher war also die Planung nach Absprache

---> OP machen lassen

---> dann am 22.03.2016 gem. Absprache zur AOK wegen Krankengeld

Da wurde mir dann erstmal gesagt das ich eigentlich nach dem 22.03.2016 erstmal 6 Wochen an Fortzahlung habe von der AFA. Mittlerweile habe Ich auch durch Beratung bei einem Sozialverband gsagt bekommen das die erste Krankschreibung eigentlich zählt. ABER Sie war nicht durchgehend wegen einer Krankheit und an 2 Tagen unterbrochen.Nachweisbar. Aber irgendwie interessiert das nicht so wirklich als Argument.

Will Ich den Mitarbeitern das erklären insgesamt kommt sofort " Wir sehen ab dem 25.01.16 eine fortlaufende Erkrankung mit AU. Was die Sachbearbeiterin ausmacht ist nicht relevant"

Die vom Sozialverband sagen mir nun


---> es ist durchaus so das die Absprache etwas zählt, den auf Weisungen der SB muss man ja normalerweise auch was geben können bzw. auf Bescheide.

Falsche Auskünfte dürfen nicht zu meinen Ungusten ausgelegt werden

---> eine Krankschreibung muss durchgehend sein für die 6 Wochen Regel, auch andere Krankheit dazwischen kann ein Grund sein für Unterbrechung der Fortlaufenden Krankheit.



Ich seh keinen anderen Weg und habe einen Anwalt beauftragt. Beratungsschein geholt . Die 15 Euro sind es wert. Termin heute Abend.
Dunkel ist offline   Mit Zitat antworten
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abbruch, alg1, gesundheitlichen, gründen, probleme, umschulung

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