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Start > > -> bin ich verpflichtet, eine Arbeit anzunehmen, wenn es eine Initiativbewerbung ist?

ALG I Rund ums Thema Arbeitslosengeld I


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Alt 04.12.2014, 17:08   #1
mickymaus123->Emailproblem
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mickymaus123
Standard bin ich verpflichtet, eine Arbeit anzunehmen, wenn es eine Initiativbewerbung ist?

bin ich verpflichtet, eine Arbeit anzunehmen, wenn es eine Intiiativbewerbung ist und ich mich umentschieden habe?

mir kommt die gesamte Firma auch nebulös vor, denn ich sagen auch, dass ich einen Tag auf Probe arbeiten muss, und ohne Bezahlung, wenn es von meiner oder deren Seite nicht klappen sollte. Auch arbeiten die mit einen privaten Arbeitsvermittler zusammen, über den die Stelle in der Zeitung ausgeschrieben ist. Aus sicherer Quelle weiß ich wohl, dass das illegal ist.

Die Arbeit ist in der Küche und ich musste das Geld für das Gesundheitszeugnis vorstrecken. Bekomme ich das Geld trotz allem von dem Jobcenter erstatttet?

die wichtigste Frage ist aber, ob ich von JB Ärger bekomme, wenn ich die Stelle nicht annehme. Zur Info; die sind von der Zeitarbeitsfirma informiert, das ich die Stelle in Aussicht habe.

Der Arbeitsvertrag ist noch nicht unterschrieben, sondern ich bekomme ihn erst, wenn ich den Probtag bestehe


Vielen Dank für eure Antwort
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Alt 04.12.2014, 17:22   #2
mickymaus123->Emailproblem
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mickymaus123
Standard bin ich verpflichtet, eine Arbeit anzunehmen, wenn es eine Intiiativbewerbung ist?

bin ich verpflichtet, eine Arbeit anzunehmen, wenn es eine Intiiativbewerbung ist und ich mich umentschieden habe?

mir kommt die gesamte Firma auch nebulös vor, denn ich sagen auch, dass ich einen Tag auf Probe arbeiten muss, und ohne Bezahlung, wenn es von meiner oder deren Seite nicht klappen sollte. Auch arbeiten die mit einen privaten Arbeitsvermittler zusammen, über den die Stelle in der Zeitung ausgeschrieben ist. Aus sicherer Quelle weiß ich wohl, dass das illegal ist.

Die Arbeit ist in der Küche und ich musste das Geld für das Gesundheitszeugnis vorstrecken. Bekomme ich das Geld trotz allem von dem Jobcenter erstatttet?

die wichtigste Frage ist aber, ob ich von JB Ärger bekomme, wenn ich die Stelle nicht annehme. Zur Info; die sind von der Zeitarbeitsfirma informiert, das ich die Stelle in Aussicht habe.

Der Arbeitsvertrag ist noch nicht unterschrieben, sondern ich bekomme ihn erst, wenn ich den Probtag bestehe


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Alt 04.12.2014, 17:27   #3
espps
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Standard AW: bin ich verpflichtet, eine Arbeit anzunehmen, wenn es eine Intiiativbewerbung ist

Du "darfst" nur aus wichtigem Grund ablehnen.

Ansonsten gilt: § 10 SGB II Zumutbarkeit
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Alt 04.12.2014, 17:32   #4
gelibeh
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Standard AW: bin ich verpflichtet, eine Arbeit anzunehmen, wenn es eine Intiiativbewerbung ist

Nur wenn Du auf einen VV hin etwas ablehnst, was zumutbar gewesen wäre, kann man sanktionieren.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.12.2014, 17:34   #5
Fritz Fleißig
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Fritz Fleißig Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: bin ich verpflichtet, eine Arbeit anzunehmen, wenn es eine Intiiativbewerbung ist

1. Solange deine Bewerbung nicht auf einen verbindlichen VV der Arbeitsagentur zurückgeht, kannst du jederzeit absagen. Insbesondere also, wenn du die Stelle selbst gefunden hast.

2. Wie kommt die Firma überhaupt dazu, deine Bewerbung der AfA oder dem JC zu melden?

3. Arbeit ohne Bezahlung, auch nur für einen Tag, ist sittenwidrig. Es geht hier ja offenbar nicht nur darum, daß du dir den Betrieb und die Arbeit mal ausführlich ansiehst ("Einfühlungsverhältnis"), sondern du sollst dort unbezahlt arbeiten.

4. Wieso "mußtest" du das Geld für das erforderliche Gesundheitszeugnis vorstrecken? Ich fürchte, diese Ausgabe kannst du abschreiben.
__

Meine Beiträge stellen nur persönliche Erfahrungen oder Meinungen dar und sind keine Rechtsberatung.
Fritz Fleißig ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.12.2014, 17:36   #6
gelibeh
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Standard AW: bin ich verpflichtet, eine Arbeit anzunehmen, wenn es eine Intiiativbewerbung ist

Zitat:
Wieso "mußtest" du das Geld für das erforderliche Gesundheitszeugnis vorstrecken? Ich fürchte, diese Ausgabe kannst du abschreiben.
So etwas klärt man erst beim Amt. Genauso musst Du Dir das Probearbeiten erst vom Amt genehmigen lassen. Und unbezahlt musst Du nirgends arbeiten.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 04.12.2014, 17:39   #7
Lilastern
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Lilastern Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: bin ich verpflichtet, eine Arbeit anzunehmen, wenn es eine Intiiativbewerbung ist

@gelibeh;

Manche Arbeitgeber sind so gemein und melden das deiner SB vom Jobcenter.

Aber lt. Gesetz kann eine Sanktion eintreten, wenn du dich auf einen VV mit Rechtsfolgenbelehrung nicht bewirbst.

Hast du eine gültige EGV, in der steht dass du Probearbeit bei den Arbeitgebern anbieten musst?
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Alt 04.12.2014, 17:46   #8
IchHabsSoSatt
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IchHabsSoSatt Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: bin ich verpflichtet, eine Arbeit anzunehmen, wenn es eine Intiiativbewerbung ist

War das wirklich eine Initiativbewerbung, also eine Bewerbung, die Du geschrieben hattest, ohne dass es eine Stellenausschreibung gab?

Zitat:
Genauso musst Du Dir das Probearbeiten erst vom Amt genehmigen lassen. Und unbezahlt musst Du nirgends arbeiten.
Man muss sich einen Probearbeitstag genehmigen lassen, gibt es da eine Quelle?

Und was ist an einem Probetag auszusetzen? Gerade in der Küche will ich sehen, ob jemand ein Messer richtig herum halten kann.

Gr
IchHabsSoSatt
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Alt 04.12.2014, 17:48   #9
mickymaus123->Emailproblem
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mickymaus123
Standard AW: bin ich verpflichtet, eine Arbeit anzunehmen, wenn es eine Intiiativbewerbung ist

Zitat von gelibeh Beitrag anzeigen
So etwas klärt man erst beim Amt. Genauso musst Du Dir das Probearbeiten erst vom Amt genehmigen lassen. Und unbezahlt musst Du nirgends arbeiten.
zuerst einmal vielen Dank für die Info.

ich habe ja versucht, es mit dem Jobcenter zu klären, ob ich die Kosten für das Gesundheitszeugnis vorgestreckt habe, aber das Callcenter wusste es nicht genau.

Des Weiteren hatte die Zeitarbeitsfirma Besuch von jobcenter, und wollte es mit denen klären und die sagten, ich müsste es vorstrecken. Man sagte auch zuerst, ich sollte die Probearbeit noch nicht beim Amt melden, sondern erst, wenn ich den Arbeitsvertrag habe. Jetzt reden die auch einmal anders.

Auch hatte man mich angerufen, ob ich nicht das gesamte Wochenende Zeit hätte, dort zu arbeiten. Obwohl der Arbeitsvertrag noch nicht unterschrieben ist.
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Alt 04.12.2014, 17:50   #10
Lilastern
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Standard AW: bin ich verpflichtet, eine Arbeit anzunehmen, wenn es eine Intiiativbewerbung ist

@mickymaus123;

http://www.elo-forum.org/alg-ii/1424...ml#post1802281

Dieser Tread ist doppelt.
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Alt 04.12.2014, 17:51   #11
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mickymaus123
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Zitat von Fritz Fleißig Beitrag anzeigen
1. Solange deine Bewerbung nicht auf einen verbindlichen VV der Arbeitsagentur zurückgeht, kannst du jederzeit absagen. Insbesondere also, wenn du die Stelle selbst gefunden hast.

2. Wie kommt die Firma überhaupt dazu, deine Bewerbung der AfA oder dem JC zu melden?

3. Arbeit ohne Bezahlung, auch nur für einen Tag, ist sittenwidrig. Es geht hier ja offenbar nicht nur darum, daß du dir den Betrieb und die Arbeit mal ausführlich ansiehst ("Einfühlungsverhältnis"), sondern du sollst dort unbezahlt arbeiten.

4. Wieso "mußtest" du das Geld für das erforderliche Gesundheitszeugnis vorstrecken? Ich fürchte, diese Ausgabe kannst du abschreiben.
Die Zeitarbeitsfirma sagte zu mir, sie hätte mit dem Jobcenter geredet und die hätten gesagt, ich sollte das Geld vorstrecken und würde es zurück bekommen, wenn ich den Arbeitsvertrag vorlegen würde
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Alt 04.12.2014, 17:52   #12
Julchen68
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Standard AW: bin ich verpflichtet, eine Arbeit anzunehmen, wenn es eine Intiiativbewerbung ist

Zitat von mickymaus123 Beitrag anzeigen
... Callcenter ...
... die sagten ...
... Man sagte ...
... reden ...
... angerufen ...
Das ist Dein Problem.
Fragen, die grundsätzlicher Klärung bedürfen, stellt man schriftlich und besteht auf schriftlicher Antwort.
Julchen68 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.12.2014, 17:54   #13
Lilastern
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Standard AW: bin ich verpflichtet, eine Arbeit anzunehmen, wenn es eine Intiiativbewerbung ist

@mickymaus123;

Ohne Genehmigung vom Jobcenter darfst du dort nicht arbeiten. Sonst ist das Schwarzarbeit und zum anderen die suchen eine kostenlose Arbeitskraft die über das Wochenende einspringen kann.

Wenn ein Arbeitsunfall passiert, dann hast du keinen Versicherungsschutz, weder von BG noch von der Krankenkasse.

Passiert bei der ungenehmigten Probearbeit ein Arbeitsunfall darfst du die Behandlungskosten aus eigener Tasche finanzieren-.
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Alt 04.12.2014, 18:34   #14
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Lächeln AW: bin ich verpflichtet, eine Arbeit anzunehmen, wenn es eine Intiiativbewerbung ist

Zitat von Lilastern Beitrag anzeigen
@mickymaus123;

http://www.elo-forum.org/alg-ii/1424...ml#post1802281

Dieser Tread ist doppelt.
ja, ich weiß, tut mir leid. Ich habe ausvesehen hier, anstatt bei ALG II gepostet, dann bei ALG II nicht gefunden und angenommen, es wäre ein Fehler im System. Dann da nochmal gepostet
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Alt 04.12.2014, 18:49   #15
Curt The Cat
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Standard AW: bin ich verpflichtet, eine Arbeit anzunehmen, wenn es eine Intiiativbewerbung ist

Ich hab' den Kram mal zusammengeführt ...


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Alt 04.12.2014, 19:47   #16
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mickymaus123
Standard AW: bin ich verpflichtet, eine Arbeit anzunehmen, wenn es eine Intiiativbewerbung ist

Zitat von Julchen68 Beitrag anzeigen
Das ist Dein Problem.
Fragen, die grundsätzlicher Klärung bedürfen, stellt man schriftlich und besteht auf schriftlicher Antwort.
das habe ich auch schon öfters gemacht, aber wenn man schriftlich mit denen etwas klären muss, bekommt man auch keine Antwort oder muss bei Widerspruch, mindestens 10 Wochen lange warten. Einen der Widersrüche habe ich Mitte August gestellt und immernoch keine Antwort bekommen.

Das Jobcneter schuldet mir u. A. noch Lohnrückzahlung

Die sind verpflichtet, zu antworten, stimmts?
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Alt 04.12.2014, 19:55   #17
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Zitat von mickymaus123 Beitrag anzeigen
wenn man schriflich mit denen etwas klären muss, bekommt man erst recht keine antwort
Warum wohl? Weil das nichts weiter als Geschwätz ist.

Wenn man auf die Frage "Bekomme ich das schriftlich?" nur dumme Gesichter oder Hinhaltetaktik zu sehen bekommt, ist doch ziemlich klar was Sache ist.

Auskünfte und Vereinbarungen mit denen es der anderen Seite ernst ist, sind innerhalb weniger Tage schriftlich erledigt.
Julchen68 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.12.2014, 20:10   #18
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Zitat von Julchen68 Beitrag anzeigen
Warum wohl? Weil das nichts weiter als Geschwätz ist.

Wenn man auf die Frage "Bekomme ich das schriftlich?" nur dumme Gesichter oder Hinhaltetaktik zu sehen bekommt, ist doch ziemlich klar was Sache ist.

Auskünfte und Vereinbarungen mit denen es der anderen Seite ernst ist, sind innerhalb weniger Tage schriftlich erledigt.
Du hast mich falsche verstanden;
ich meine damit, dass ich schriftlich meine Angelegenheiten eingereicht habe und keine Antwort bekomme, obwohl ich im Recht bin.

Die sind doch verpflichtet, schriftlich zu antworten, oder?
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Alt 04.12.2014, 20:36   #19
Julchen68
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Standard AW: bin ich verpflichtet, eine Arbeit anzunehmen, wenn es eine Initiativbewerbung ist

Und Du hast mich falsch verstanden.
Wenn Du weißt, daß Du im Recht bist, so ist Deine Frage doch sowieso bereits anderweitig schriftlich geregelt. Per Gesetz, per Urteil, per Arbeitsanweisung, etc pp, oder nicht?

Es geht hier um Fragen wie die Kostenübernahme im klar umrissenen Fall.
Wenn man Dir sagt, daß das nicht bezahlt werden wird, so verlangst Du diese Auskunft schriftlich.
Gibt man Dir das, so ist nix mit Vorschießen, weil klar ist, daß Du es nicht wiederbekommen wirst. Dich dafür belangen kann man dann kaum. Denn wenn die Lage so super glasklar wäre (daß Du z.B. verpflichtet bist, diese Kosten zu tragen) so genügte ein kurzer Hinweis auf die gesetzliche Regelung.
Gibt man Dir diese Auskunft nicht schriftlich, so hast Du Deine eigene schriftliche Frage immer noch als Nachweis, DASS Du gefragt hast und die Verschleppung nicht zu verantworten hast.

Alles eine Frage der Formulierung, was man von denen konkret wissen will. Man darf keinen Interpretationsspielraum lassen.
Julchen68 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.12.2014, 00:32   #20
gelibeh
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Du darfst da ohne schriftliche Genehmigung vom Amt nicht Probearbeiten. Wenn die nicht in die Hufe kommen, ist das nicht Dein Problem. Auch das mit dem Gesundheitszeugnis hast Du nicht schriftlich, sondern hast Dich auf irgendwelche mündliche Aussagen verlassen.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 05.12.2014, 00:51   #21
jockel
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bin ich verpflichtet, eine Arbeit anzunehmen, wenn es eine Intiiativbewerbung ist und ich mich umentschieden habe?

mir kommt die gesamte Firma auch nebulös vor, denn ich sagen auch, dass ich einen Tag auf Probe arbeiten muss, und ohne Bezahlung, wenn es von meiner oder deren Seite nicht klappen sollte. Auch arbeiten die mit einen privaten Arbeitsvermittler zusammen, über den die Stelle in der Zeitung ausgeschrieben ist. Aus sicherer Quelle weiß ich wohl, dass das illegal ist.

Die Arbeit ist in der Küche und ich musste das Geld für das Gesundheitszeugnis vorstrecken. Bekomme ich das Geld trotz allem von dem Jobcenter erstatttet?

die wichtigste Frage ist aber, ob ich von JB Ärger bekomme, wenn ich die Stelle nicht annehme. Zur Info; die sind von der Zeitarbeitsfirma informiert, das ich die Stelle in Aussicht habe.

Der Arbeitsvertrag ist noch nicht unterschrieben, sondern ich bekomme ihn erst, wenn ich den Probtag bestehe


Vielen Dank für eure Antwort
Kostenlose Probearbeit ist keine, sondern ein illegales Praktikum zum Lohnsteuer- und SV-Beitragshinterziehen durch den Arbeitgeber.

Du mußt den Job erst dem Amt melden, wenn alles in Sack und Tüten ist - schriftlicher Arbeitsvertrag nach dem Nachweisgesetz und beidseitig unterschrieben ist. Alles andere sind ungelegte Eier.

Den Gesundheitspaß für das Küchen- und Kantinenpersonal zu beschaffen und zu finanzieren gehört zu den Arbeitsvertragspflichten des Arbeitgebers.

Die Bezahlung für den Gesundheitspaß ersetzt zu bekommen, kannst Du vergessen. Da hast Du hoffentlich Lehrgeld bezahlt und bist nächstesmal klüger.

Als Besuch muß ich ja auch nicht den Sanitärhandwerker bei einer verstopften Toilette bestellen und bezahlen, wenn ich bei einem Gastgeber mich aufhalte.
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Alt 05.12.2014, 00:56   #22
jockel
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Zitat von espps Beitrag anzeigen
Du "darfst" nur aus wichtigem Grund ablehnen.

Ansonsten gilt: § 10 SGB II Zumutbarkeit
Die Bekämpfung von illegaler Schwarzarbeit - sprich kostenlose Praktikas - ist ein wichtiger Grund. Und das ist Schwarzarbeit, wenn kein Lohn fließt.
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Alt 05.12.2014, 01:05   #23
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@gelibeh;

Manche Arbeitgeber sind so gemein und melden das deiner SB vom Jobcenter.

Aber lt. Gesetz kann eine Sanktion eintreten, wenn du dich auf einen VV mit Rechtsfolgenbelehrung nicht bewirbst.

Hast du eine gültige EGV, in der steht dass du Probearbeit bei den Arbeitgebern anbieten musst?
Aufgezwungen und genötigte, unbezahlte Probearbeit, sprich unbezahltes Praktikum, hat in Eingliederungsvereinbarungen und Verwaltungsakten nichts zu suchen. Diese Passagen sind nichtig, ähnlich vergleichbaren Passagen aus Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Daraus lassen sich auch bei Rechtsfolgebelehrungen keine Sanktionen ableiten. - eben §§ 138 BGB und 291 StGB. Wenns dem Sachbearbeiter und Fallmanager nicht paßt, dann ab mit einer namentlichen Strafanzeige gegen ihn und gegen den Arbeitgeber.
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