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ALG I Rund ums Thema Arbeitslosengeld I


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Alt 23.11.2005, 00:06   #1
pixelschubser->Emailproblem
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Registriert seit: 02.11.2005
Ort: Ulm
Beiträge: 22
pixelschubser
Standard Bewerbungen a la 08/15?

Ich hoffe, dass ich hier auf das richtige Brett poste, sonst bitte liebe(r) Admin(e) halt verschieben.

Zur Diskussion:
Viele Firmen bieten ihre Dienste an, um Arbeitssuchende darüber aufzuklären, wie sie ihre Bewerbungen zu verfassen und optisch gestaltet, zu erstellen haben.
Problem hieraus:
Ein Einheitsbrei, bei welchem man sich - bis auf die Farbe der Mappe nicht mehr aus der Masse abhebt.
Eine Bewerbung heißt nichts anderes, als für sich selber Werbung zu machen. Sich als Mensch auf den Arbeitsmarkt zu bringen und so überzeugend zu sein, dass der potentielle Arbeitgeber zum Termin einlädt.
Daher mein Vorschlag:
Wir sammeln hier mal alle Ideen, mit welchen man seine Bewerbung aufpeppen kann!

Wir machen die Bewerbungsberatung jetzt in Eigenregie!
':daumen:'

Also mache ich den Anfang:
meine Bewerbungsmappe besteht (berufsbedingt) aus 2 Mappen. (Zwischenzeitlich hab ich eine Arbeitsstelle.)
In der einen Mappe liegt mein Lebenslauf und meine Zeugniskopien.
In der anderen Mappe liegen Kopien bisheriger Arbeiten (grafisch und textlich eine Auswahl zusammengetragen.)
Das sind 2 Mappen, auf die das Anschreiben gelegt wird.
Jaja, ich weiß - die Kosten. Aber eine solche Bewerbung schicke ich auch nur an Firmen, bei denen ich gerne arbeiten will.
Die anderen kriegen die Standardausführung.
Aber dieses Handling beherrschen wir ja alle - hier soll es darum gehen, sich von der Masse abzuheben.
Weiter:
Ich habe, so es möglich war, bzw. ich habe es möglich gemacht - meine Arbeitsproben im Querformat eingescannt und ausgedruckt.
Weder Mappe 1 noch 2 sind gelocht oder irgendwie zusammen geheftet.
Die Blätter sind alle lose eingelegt. Die Mappen sind aus Plastik und mit dickerem/höherem Rand und Rücken, außen geriffelt.
Ich finde, dass man so die Papierbögen fein nebeneinander legen kann um sie zu betrachten...
(Haha, der Betrachter schafft Unordnung auf seinem Schreibtisch und während er die Papiere wieder einsammelt, prägt sich ihm mein Name ein.)
Oder ich hatte es alternativ so gemacht, dass ich alle Unterlagen eingescannt etc. habe, daraus eine *.pdf-Datei erstellte und diese, wie auch das Anschreiben als *.pdf losschickte. (Damit ist für den evtl. Arbeitgeber auch die Option offen, es sich selber auszudrucken!)
Im eMail-Text stand nur ein kurzes Hallo - und bitte Anlage gucken....
Diese Dateien kann jeder öffnen, ohne spezielle Programme zu haben.
Bei Flash und Web-Programmierung hatte ich die Beispiele einfach ins Netz gestellt und die URL angegeben.
Kam immer sehr gut an!
Ach ja, die Farben der Mappen: eine schwarz mit rotem Band und eine rot (hier waren die Zeugnisse drin) mit schwarzem Band.

Das Briefkuvert übrigens weiß.
Ja noch was: Das Papier weiß und 90, bzw. 120 Gramm - für das Anschreiben also 120 und die anderen Sachen auf 90g. Liegt dem Betrachter besser in der Hand und knickt beim Hochhalten und Lesen nicht um!
Schriftfarbe dunkelblau (kann Arbeitgeber auch problemlos kopieren ohne Verluste)
Auf dem Anschreiben oben rechts eine kleine Grafik mit meinem Namen.
(Habe ich übrigens nur dafür benutzt.)

So, das war ein erster Einsteig von mir - wenn mir mehr einfällt, dann schick ich es! Und bitte macht alle mit - denn dadurch haben wir alle mehr Chancen!!
Wer Hilfe (für Nulli!) braucht, schicke mir einfach eine PN - ich versuche dann, zu helfen!
Liebe Grüße
Inga, der Pixelschubser

"Jage nicht, was du nicht töten kannst, sonst könnte es dich jagen!"


__

Jage nicht, was du nicht töten kannst, sonst könnte es dich jagen!
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pixelschubser ist offline  
Alt 23.11.2005, 16:10   #2
zebulon
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Beiträge: 2.633
zebulon
Standard

Hallo Pixelschubser,

also ich vermute mal Aufgrund deines Nicknames, dass du im grafischen Bereich beschäftigt bist. Das ist bei mir auch der Fall.

Ich habe einige Arbeitsproben, die ich mitsenden will/muss. Daher schicke ich meine Bewerbungen am liebsten als PDF-Dateien. Gedruckt sind die Bewerbungen sonst einfach zu teuer Das Layout ist in einem DTP-Programm gesetzt. Bei der Ausgabe als PDF achte ich darauf, dass die Datei unter 3 MB bleibt, damit die Übertragung nicht zu lange dauert. Es kommen immer neue Arbeiten hinzu. Über die JPG-Kompressionsoptionen hat man aber relativ viel Spielraum, wie man die Datenmenge reduziert, ohne allzu auffälligen Qualitätsverlust durch die Bildung von Artefakten in den Bildern.
Ich habe mir noch nicht so dezidiert Gedanken über Papierstärke oder ähnlichesgtemacht, und welche Auswirkungen das psychologisch auf den Begutachter hat, wie du. Ich drucke die Sachen auf einfachem Papier aus, wenn ich die Bewerbung per Post schicken muss.
Ich stimme dir völlig zu, dass man aus der Masse irgendwie herausragen muss. Deshalb habe ich auch schon Querformat versendet. Ich benutze gerne relativ stabile Klarsichthüllen (Leitz), die oben und rechts geöffnet sind. Ich hefte ebenfalls die Blätter nicht zusammen.
Ich lasse das Bewerbungsanschreiben immer von anderen gegenlesen. Es schleichen sich sonst fast immer Fehler ein.
Mit der Form des Lebeslaufs experimentiere ich gerne. Ich gehöre zu der Sorte Bewerbern mit extrem ungeradem Lebenslauf. Momentan mache ich es tabellarisch und bin erstaunt, wie gut man da auch noch Lücken "verstecken" kann. So, dass reicht erst mal.

Muss allerdings sagen, dass mir das Schreiben von Bewerbungen mittlerweile immer sinnloser vorkommt, was zur Zeit das Hauptproblem darstellt.

Deshalb: NIEDER MIT DER FREIEN MARKTWIRTSCHAFT
__

"Das Wesen des Faschismus ist es, ein System für schützenswerter zu halten als die darin lebenden Menschen." - ADORNO

"Durch die Aufspaltung der Wähler in das politische Parteiensystem können wir sie dazu bringen, ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen, für Fragen die keinerlei Bedeutung haben." / Montagu Norman, Gouverneur der Bank of England 1920-1944.

"Der schlauste Weg,
Menschen passiv und folgsam zu halten, ist,
das Spektrum akzeptierter Meinungen strikt zu limitieren, aber innerhalb des Spektrums sehr lebhafte Debatten zu erlauben." / Noam Chomsky
zebulon ist offline  
Alt 23.11.2005, 19:49   #3
RobertKS->Emailproblem
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Ort: Kassel
Beiträge: 381
RobertKS
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Hallo zusammen,

Also eine Bewerbung sollte, in der Tat, so individuell wie möglich sein, aber nicht übertrieben.Ich z.B. bewerbe mich als Bürofachkraft, weil ich mich individuell anpassen kann, je nach Art des Büros.

Für meine Mappe gilt folgendes:

1. Mappe möglichst nicht aus Kunstoff (machen zu viele) eher aus Pappe zum aufklappen, wie z.B. diese hier: http://xs56.xs.toNoGo/05473/vm-5588.jpg

2. Die Mappe wird so sortiert, das der Lebenslauf mit Passfoto (vom Fotograf) obenauf liegt, dahinter die aktuellen Unterlagen (Zeugnisse und Fortbildungszertifikate), und dahinter chronologisch alle anderen Unterlagen.

Mein Anschreiben ist möglichst knapp und informativ gefasst, den Romane liest kein Personalchef gerne.Und man solte natürlich seine Stärken herausheben.Über Schwächen kann man im Gespräch reden.
Das Papier was benutzt, darf heutzutage auch umweltfreundlich sein, muß also nicht zwingend weiß sein.

Da man auch creativ sein darf, benutze auch einen s.g. Bewerbungsflyer, das ist ein Faltblatt das ebenso Lebenslauf so wie eine kurze Ausführung der Tätigkeitsbereiche die ich bedienen kann, aber auch eine kurz Ausführung wie ich mir meinen Arbeitsplatz vorstelle, bzw. was meine beruflichen Ziele sind, was ich will.Ich verschicke nämlich auch nicht immer eine Mappe, sondern nur da wos angebracht ist.(Man bekommt sie nämlich so selten zurück)

Das Kuvert zum Vesand darf auch umweltfreundlich sein, also auch durchaus grau oder braun, nur sollte es einen stabilen Papprücken haben.
Bei Bewerbungen per E-Mail darauf achten, das diese genauso aufgebaut ist, wie die schriftliche, also normales Anschreiben plus Anhänge als PDF.

Je nach Beruf darf man auch individuelle Creativität an den Tag legen.Wer z.B. in der Werbebranche arbeiten will, und einen entsprechenden Beruf als Grafiker oder Werbetexter, etc. hat, darf auch eine Powerpoint-Präsentation als Bewerbung an seine E-Mails anhängen, auch das ist möglich.Allerdings sollte die Präsentation schon ausgereift sein, sprich man sollte mit Powerpoint umgehen können.

Der Individualität und Creativität bei der Bewerbung sind also kaum Grenzen gesetzt, nur sollte das alles einwenig zum erlernten Beruf, bzw. in sein Berufsbild passen, wenn man sich nicht zum Clown machen, oder Übertreiben will.

Gruß Robert ;)
__

"Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum"

Alle von mir gemachten Aussagen sind ausschließlich meine persönliche Meinung
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RobertKS ist offline  
Alt 23.11.2005, 23:13   #4
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pixelschubser
Standard SUPI

Da stecken ja schon viele gute Vorschläge drin!
Unbedingt weiter machen!
Die Idee, Powerpoint umzusetzen, bringt mich natürlich auf Flash. In der Regel ist der Falsh-Player installiert.
Aber wie schon bei PowerPoint gesagt, das muss dann alles stimmig sein, Können darstellen, ohne übertrieben zu wirken.
Für Bürotätigkeiten finde ich die vorgestellte Mappe spitze!
Da wir pixelschubser und Konsorten einfach mehr Papier versenden und dieses manchmal in einer "kleinen Konferenz" bei den Personalentscheidern auf dem Tisch liegt, an den nächst Sitzenden weiter gereicht wird, kommt die Lochung nicht gut. Das sieht dann bei uns, vor allem, wenn eine geile Arbeit dargestellt wird, leider billig aus.
Da ich mich nicht in kleinen Firmen bewarb, sondern in "etwas größerem", konnte ich nicht mit Recyclingpapier arbeiten.
Ich will ein gutes Gehalt, ich biete gute Arbeit - und da man bei dieser Vorlagenicht meine Kleidung sieht, "ziehe ich meiner Bewerbung ein feines Kostümchen" an. (Hebt wirklich den Preis!)

Das Anschreiben habe ich übrigens nie länger als 1 DIN A4-Seite gemacht.
Mehr würde den Rahmen sprengen.
Ich nehme Bezug auf vorliegende Informationen, stelle kurz meine Stärke für diesen Job vor und - naja bei mir hat's gleich gefunkt - ich kann dann trotz meines Alters mit Hoffnung die Bewerbung absenden.

Mein "Paßbild" habe ich übrigens eingescannt.
Ist aber bei uns im Gewerbe wieder mal ein Beweis dafür, ob man in der Lage ist, ein gutes Print-Pic zu erzeugen. Ich habe es allerdings NICHT retuschiert! Da bleibe ich ehrllich, nicht, dass die ein Bild von Yvonne Catterfield sehen, und Else Kling käme dann vorbei.... (KREISCH!)
(Aber man kann ja trotzdem.... das Bild ein klein wenig unscharf machen, und schon sind die Krähenfüße weg ;-).

Ach ja, Anschreiben:
Ich vermeide natürlich Ausdrücke wie: ich würde, ich könnte, ich möchte etc. Ich werde, ich kann, ich will..... gell?
Und dann schreib ich auch was dazu wie: Unterbreiten Sie mir einen Terminvorschlag, ich werde mich einpassen - oder so halt.

So und nun brauche ich ne Mütze voll Schlaf gegen die Krähenfüße!

Liebe Grüße in die Runde
- und weiter sammeln!
Inga die Pixelschubser
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Alt 24.11.2005, 11:26   #5
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RobertKS
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Hallo pixelschubserin,

naja gut wenn man in der Grafikbranche arbeitet, ist es sicher angebracht das Foto zu scannen, und grafisch zu gestalten.Aber sonst würde ich davon abraten, da es tödlich sein kann für jede Bewerbung.
Aber auch in s.g. Bewerbertrainings lernt man nicht wirklich was neues, denn die "Lehrer" in solchen Maßnahmen gehen von den Empfehlungen von Hesse und Schrader aus, die inzwischen aber jeder kennt.

Allgemein

Die Blätter in der Mappe sollten niemals gelocht sein, und bitte auch keine Plastik-Schnellhefter, das wäre nämlich 08/15, und das kann jeder.
Auch das Anschreiben nie lochen, es aber, wenn möglich, immer an den Ansprechpartner richten.

Stellt sich allerdings die Frage: Wo soll man heute noch effektiv Bewerbungen hinschicken, wenns kaum Stellen gibt, auf die man sich bewerben könnte, und nur initiativ kanns auch nicht sein.Oder?

Gruß Robert ;)
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RobertKS ist offline  
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