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ALG I Rund ums Thema Arbeitslosengeld I


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Alt 10.06.2007, 18:11   #1
Musterfrau->Emailproblem
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Musterfrau Musterfrau
Standard Nachweis von Bewerbungskosten

Habe natürlich auch hier schon nach weiteren Infos gesucht, aber, ehrlich gesagt, nicht so recht ´was gefunden. Sollte es dennoch etwas geben, bitte ich um Nachsicht.

Als ALG I-Empfängern mit Eingliederungsvereinbarung habe ich unlängst zwei Anträge auf Erstattung von Bewerbungskosten abgegeben. Den Nachweis habe ich geführt durch Auflistung im Formblatt nach AG, Art der Stelle, Datum usw. sowie Beifügung von Absage ODER Stellenausschreibung mit Auszug aus meinem Bewerbungsschreiben (Absender, Adressat, Datum, Betreff, evtl. noch Anrede und 1. Zeile).
Bei Online-Bewerbungen habe ich die Meldung aus meinem Postfach kopiert; es sind also wiederum Absender, Adressat, Datum, Betreff und Bezeichnung der Anlagen ("Lebenslauf XY", Bewerbungsschreiben XY") erkennbar.

Der erste Bescheid moniert, daß meine Anschreiben nicht angelegen hätten. Sinnigerweise hätte ich den Nachweis zweier Bewerbungen gar nicht geführt - dabei war deutlich erkennbar, daß ich mich über den Arbeitgeberservice (!) der Agentur beworben hatte. Dies läßt mich schon an der Intelligenz der einen SB zweifeln.

Beim zweiten Antrag, aus Geldnot umgehend nach Versand der erzwungenen Bewerbungen ausgebracht, wurden nur knapp 10 % der Kosten als erstattungsfähig erachtet. Hier wird sogar noch das Fehlen des Anschreibens bei den Online-Bewerbungen moniert. Was mit dem Rest nicht stimmen soll, bleibt im dunkeln.

Hat hier jemand eine Idee, wo genau festgelegt ist, wie der Nachweis überhaupt zu führen ist? Ich fühle mich nämlich nicht verpflichtet, der Agentur vollen Einblick in meine Schreiben zu verschaffen.

Randnote: Meiner Sachbearbeiterin, die mir die Eingliederungsvereinbarung auf´s Auge drückte, scheint die Art der Nachweise durchaus zu reichen. Am liebsten würde ich bei der nächsten Frage nach meinen Bemühungen einen Kostenvorschuß verlangen...
Musterfrau ist offline  
Alt 10.06.2007, 20:42   #2
Musterfrau->Emailproblem
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Musterfrau Musterfrau
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Danke schon einmal!

Allerdings kann ich die Seite nicht öffnen. Liegt das an der Seite oder an mir?
Musterfrau ist offline  
Alt 10.06.2007, 20:51   #3
1hoss43->Emailproblem
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1hoss43
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Zitat von Musterfrau Beitrag anzeigen
Danke schon einmal!

Allerdings kann ich die Seite nicht öffnen. Liegt das an der Seite oder an mir?
@Musterfrau

Nein, das liegt nicht an Dir. Hier wurde versehentlich 2x HTTP in den Link eingegeben.

Wenn Du hier klickst, solltest Du auf die Seite kommen.


EDIT: Funktioniert trotzdem nicht. und wenn ich bei der Suchfunktion die searchid=155834 von Heiko1961 manuell eingebe, lande ich wieder in diesem Thread.
__

Beste Gruesse
Wilfried
1hoss43

Ich soll Dir einen schönen Gruß vom Niveau bestellen....... ihr seht euch ja so selten!

Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher. (Albert Einstein)

Ein Lächeln ist die schönste Art, seinem Gegenüber die Zähne zu zeigen!


Die hier gemachte Aussage stellt meine Meinung dar, die aus meiner Lebenserfahrung resultiert und ist keine Rechtsberatung!
1hoss43 ist offline  
Alt 10.06.2007, 21:59   #4
Haubold
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Haubold
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Zitat von Musterfrau Beitrag anzeigen
Danke schon einmal!

Allerdings kann ich die Seite nicht öffnen. Liegt das an der Seite oder an mir?
Es liegt an der Seite! Nicht an Dir.

Im allgemeinen werden bei ALG I Empfängern 5 € pro Bewerbung gezahlt (max 260€ pro Jahr). Nachweise je nach A-Amt unterschiedlich. Aber immer vorher Antrag stellen.

Gruß Haubold
Haubold ist offline  
Alt 11.06.2007, 00:06   #5
Heiko1961
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Heiko1961
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Grüß dich Musterfrau,
ich bin mal auf Suche gegangen.

Versuche es mal hier oder hier. Vielleicht wirst du da fündig. Habe leider jetzt nicht so viel Zeit.
Ansonsten kann ich Haubold Recht geben.
Heiko1961 ist offline  
Alt 11.06.2007, 12:06   #6
Musterfrau->Emailproblem
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So richtig gefunden habe ich da auch nichts - außer den üblichen Angaben zur tabellarischen Form nebst Anlagen.

Mein Problem dreht sich bekanntermaßen darum, daß ich nicht gewillt bin, meine Bewerbungsschreiben komplett zu offenbaren und die Agentur sich mit einem Auszug nicht zufrieden geben will.

Denke, ich werde meine Widersprüche auf den Umstand stützen, daß die Formulierungen meiner schriftlichen Bewerbungen letztlich niemanden etwas angehen. Ansonsten hätte ich ja auch Mitschnitte meiner Telefonate abzuliefern...
Musterfrau ist offline  
Alt 11.06.2007, 20:44   #7
Heiko1961
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Heiko1961
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Zitat von Musterfrau Beitrag anzeigen
So richtig gefunden habe ich da auch nichts - außer den üblichen Angaben zur tabellarischen Form nebst Anlagen.

Mein Problem dreht sich bekanntermaßen darum, daß ich nicht gewillt bin, meine Bewerbungsschreiben komplett zu offenbaren und die Agentur sich mit einem Auszug nicht zufrieden geben will.

Denke, ich werde meine Widersprüche auf den Umstand stützen, daß die Formulierungen meiner schriftlichen Bewerbungen letztlich niemanden etwas angehen. Ansonsten hätte ich ja auch Mitschnitte meiner Telefonate abzuliefern...
Damit wirst du nicht durchkommen. Jede Arge und selbst jeder SB handhabt es anders. War bei mir auch so. Mein damaliger SB wollte nur die tabellarische Auflistung und wenn, die schriftlichen Absagen. Schließlich wollte er ja nicht sein Büro mit meine Anschreiben tapezieren.:D Meine jetzige SB will auch meine Anschreiben. Soll sie doch haben, kann sie sich sauer einlegen. Hauptsache ich bekomme mein Geld.
Also, nicht so verbissen sehen.
Heiko1961 ist offline  
Alt 12.06.2007, 11:52   #8
Sumseline->Emailproblem
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Sumseline
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Zitat von Musterfrau Beitrag anzeigen
Mein Problem dreht sich bekanntermaßen darum, daß ich nicht gewillt bin, meine Bewerbungsschreiben komplett zu offenbaren und die Agentur sich mit einem Auszug nicht zufrieden geben will.
Dann wird sich daran wahrscheinlich auch nichts ändern. In den Anschreiben werden ja wohl keine Geheimnisse stehen und ich sehe keinen ernsthaften Grund diese nicht beizufügen. Bis dato habe ich jedes Anschreiben, ob schriftlich oder Onlinebewerbung mit angefügt und habe alle Kosten in vollem Umfang erstattet bekommen.

Ich würde gerne verstehen, was daran so schlimm ist die Anschreiben beizufügen?

Ansonsten kannst du es ja auch von der Seite sehen, dass Amt erstattet maximal 260 Euro im Jahr. Das sind 52 Bewerbungen. Da du eh mehr Bewerbungen schreibst ist es doch eigentlich egal, ob du das Geld früher oder später erstattet bekommst. Sozusagen als zeitverzögerter Tribut, weil du halt nicht bereit bist Einblick in deine kompletten Anschreiben zu gewähren.

Gruß
Sumse
Sumseline ist offline  
Alt 13.06.2007, 11:54   #9
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Zum einen empfinde ich es als totalen Quatsch, irgendeinen Text beizufügen, da er nicht zwangsläufig Nachweisfunktion hat. Ausreichen würde auch die schlichte Zeile "will arbeiten!".
Die wesentlichen Merkmale einer Bewerbung - Absender, Adressat, Datum, Betreff - weise ich ja nach.

Zum anderen kann ich mir lebhaft vorstellen, daß mir irgendeiner noch einen Strick aus meinen Formulierungen dreht, wenn er nicht gefällig ist. (komme aus dem juristischen Bereich, da gestaltet man seine Bewerbungen schon sehr spezifisch)
Näher möchte ich darauf gar nicht eingehen, weil für mich im weitesten Sinne des Datenschutzes gilt: Die gehen meine einzelnen Anschreiben so gar nichts an.

Zu guter letzt hat das ganze Unterfangen auch einen weiteren Kostenfaktor: Kopiere ich Stellenausschreibung und Auszug Anschreiben zusammen, macht das eine Seite. Drucke ich allen Schnick und Schnack aus, bin ich bei drei Seiten. Die natürlich ich bezahle.
Musterfrau ist offline  
Alt 13.06.2007, 12:02   #10
Sumseline->Emailproblem
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Sumseline
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Also ich habe das Anschreiben kopiert ohne Schnick Schnack und Stellenausschreibung also nur eine Seite und das hat immer gereicht ... sowohl in Eutin als auch in Hamburg :o.

Das ein Strick aus den Formulierungen gedreht wird ist mir auch noch nicht passiert. Viel eher habe ich den Eindruck, dass jemand ganz neutrales die Auszahlungsmodalitäten bearbeitet. Mein Sachbearbeiter meinte lediglich "dass sie Bewerbungskosten beantragen können wissen Sie ja schon, da ich hier vermerkt habt, dass sie schon Zahlungen erhalten haben." Ergo er hat mich nicht auf die Texte ansich angesprochen sondern lediglich die Info, dass ich Bewerbungskosten beantragt habe.

Wie machst du es, wenn deine Sachbearbeiterin deine Bewerbungsmappe sehen will? Ich mußte letztes mal mein Anschreiben + Bewerbungsmappe mitbringen. Ich teilte ihm dann mit, dass ich ihm 10 Anschreiben als Beispiele mitgebracht habe da ich mich ja individuell bewerbe und nicht immer mit dem selben. Ich denke man sollte das nicht immer nur negativ sehen. Mir wurden in dem Gespräch hervorragende Tips zur Umsetzung und Verbesserung meiner Mappe gegeben ...

Sumse
Sumseline ist offline  
Alt 13.06.2007, 13:21   #11
Musterfrau->Emailproblem
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Würde jemand meine Mappe sehen wollen - was bisher nicht der Fall war -. würde ich gleiches angeben: Es geht niemanden außer den AG und mich etwas an. Bezeichnenderweise reicht meiner Arbeitsvermittlerin die bloße Liste als GLAUBHAFTMACHUNG.

Das ist es ja, wonach ich überhaupt suche: Eine Vorschrift, die besagt, daß ich zur Glaubhaftmachung alles bis in´s Dateil offenlegen muß. Soweit es im Entscheidungsspielraum des jeweiligen SB liegen soll, muß er mir schon begründen, warum er ausgerechnet bei mir anders verfahren möchte als allgemein üblich. (Umfragen bei anderen ALG-Beziehern im Stadtgebiet haben nämlich ergeben, daß eine bloße Liste reicht!).

Daß einem einen Strick gedreht wird, kann durchaus passieren: Wenn beispielsweise ein Arbeitsloser in seiner Bewerbung falsche Angaben macht, die dazu führen, daß der AG ihn nicht einstellt, erhält er hierfür bei Bekanntwerden im Hause der Agentur eine SPERRE.

Es besteht also durchaus die Gefahr, daß sich irgendjemand einmal die Anschreiben zur Brust nimmt. (wobei jetzt nicht gesagt ist, daß er bei mir etwas verwerfliches finden würde)

By the way: Würde die einzig gangbare Lösung darin bestehen, sich den Maßregelungen und Gängeleien der Agentur für Arbeit zu beugen, wäre dieses Forum überflüssig.
Mit Tips wie "mach´ doch einfach + hab´ Deine Ruhe" kann ich nicht viel anfangen. Ist aber möglicherweise auch ein persönliches bzw. berufsbedingtes "Problem".
Musterfrau ist offline  
Alt 13.06.2007, 15:05   #12
gelibeh
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Zitat:
Eine Vorschrift, die besagt, daß ich zur Glaubhaftmachung alles bis in´s Dateil offenlegen muß
Gibt es nicht, soweit ich weiß. Ist von ARGE zu ARGE, möglich sogar von SB zu SB unterschiedlich.

Bei mir reichte auch die Liste und die Absagen.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline  
Alt 13.06.2007, 15:18   #13
Heiko1961
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Heiko1961
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Zitat von Musterfrau
Daß einem einen Strick gedreht wird, kann durchaus passieren: Wenn beispielsweise ein Arbeitsloser in seiner Bewerbung falsche Angaben macht, die dazu führen, daß der AG ihn nicht einstellt, erhält er hierfür bei Bekanntwerden im Hause der Agentur eine SPERRE.

Es besteht also durchaus die Gefahr, daß sich irgendjemand einmal die Anschreiben zur Brust nimmt. (wobei jetzt nicht gesagt ist, daß er bei mir etwas verwerfliches finden würde)

By the way: Würde die einzig gangbare Lösung darin bestehen, sich den Maßregelungen und Gängeleien der Agentur für Arbeit zu beugen, wäre dieses Forum überflüssig.
Mit Tips wie "mach´ doch einfach + hab´ Deine Ruhe" kann ich nicht viel anfangen. Ist aber möglicherweise auch ein persönliches bzw. berufsbedingtes "Problem".
Wer ernsthaft einen Job sucht, der macht bestimmt keine falschen Angaben.

Warum hast du diesen Thread hier reingestellt? Ratschläge nimmst du nicht an, torpedierst sie höchstens und machst doch eh was du für richtig hältst.
Heiko1961 ist offline  
Alt 13.06.2007, 17:46   #14
Musterfrau->Emailproblem
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???
... weil ich darauf hoffte, daß jemand etwas von einer Vorschrift weiß.

Außerdem "torpediere" ich nicht Ratschläge, sondern verwerfe nur die Idee, mich dem zweifelhaften Ansinnen der Agentur ohne weiteres zu beugen. Wollte ich das, würde sich in der Tat der Grund für meinen vorliegenden Forenbeitrag stellen.

Korrigiert mich, wenn ich dem Irrglauben erlegen sein sollte, dies sei ein Diskussionsforum. Daß ich Meinungen anderer annehmen muß, habe ich in den Nutzungsbedingungen irgendwie überlesen.


Zu der Sache mit den Angaben: Ein SB hat mir ´mal erzählt, daß eine Kundin den Umstand ihrer Arbeitslosigkeit im Schreiben geschönt habe (was ich sogar fast verstehen kann: Mit dem Status wird man nämlich meist erst gar nicht eingeladen oder hemmungslos heruntergehandelt). Irgendwie hat die Agentur wohl Wind davon bekommen, daß der AG sie eingestellt hätte, wenn sie ihre Arbeitslosigkeit angegeben hätte. Resultat war besagte Sperre.

DAS sind die Momente, die in einem den Wunsch auslösen, sich wo auch immer abzusichern.

Wer mich jetzt für paranoid hält, sollte ´mal hin und wieder Einblick in sämtliche seiner bei der Agentur geführten Akten und Daten nehmen. Der Laie staunt - und den Fachmann wundert gar nichts mehr.....
Musterfrau ist offline  
Alt 13.06.2007, 18:09   #15
RobertKS->Emailproblem
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RobertKS
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Hallo Musterfrau,

Du willst also eine Vorschrift, die Dir sagt das Du Bewerbungen sprich Eigenbemühungen nachweisen musst?? Okay, die sollst Du haben: Schau mal hier: § 2 Abs. 1 SGB II

Zitat:
§ 2 Grundsatz des Forderns

(1) Erwerbsfähige Hilfebedürftige und die mit ihnen in einer Bedarfsgemeinschaft lebenden Personen müssen alle Möglichkeiten zur Beendigung oder Verringerung ihrer Hilfebedürftigkeit ausschöpfen.


zu lesen hier: http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__2.html

Daraus ergibt sich, das man sich bewerben muss, und wenn man den Paragraphen weiter liest, und liest, das Eingliederungsvereinbarung abschließen muss, in welcher auch Art und Umfang der Eigenbemühungen inkl. deren Nachweis, festgelegt werden können, ergibt sich, das man seine Eigenbemühungen auch nachweisen können muss.

Hoffe das genügt Dir erstmal.

Gruß Robert ;)
__

"Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum"

Alle von mir gemachten Aussagen sind ausschließlich meine persönliche Meinung
und stellen keine Rechtsberatung dar.
RobertKS ist offline  
Alt 13.06.2007, 18:17   #16
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Danke, Robert.

Meiner Arbeitsvermittlung genügt ja die bloße tabellarische Aufstellung. Nur die kostenbeabeitende Stelle fordert mehr als einen knappen Auszug aus meinen Schreiben (neben Stellenangebot).

Es geht vorliegend also nicht um das Erfordernis von Nachweisen, sondern um deren Umfang.
Musterfrau ist offline  
Alt 05.07.2007, 14:33   #17
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Musterfrau Musterfrau
Daumen hoch Widerspruch erfolgreich!

Hallo!

Zwischenzeitlich habe ich gegen beide ablehnenden Bescheide unterschiedlicher Sachbearbeiterinnen Widerspruch eingelegt. Die ausführliche Variante habe ich Euch einfach ´mal unten eingefügt, weil:

Meinen Widersprüchen wurde in beiden Fällen komplett abgeholfen, sprich: Sämtliche Kosten werden erstattet.

Die eine SB handelte ziemlich fix, die zweite betrachtete meinen Widerspruch gegen ihren Bescheid doch tatsächlich als "Antrag" (!), rückte weitere zehn Euro ´raus und gab noch nicht einmal an, für welche Bewerbungen es denn nun kein Geld geben solle. Dies habe ich mit einer kurzen Mail letzte Woche ebenfalls moniert unter Hinweis darauf, daß im gleichen Arbeitsamt wohl unterschiedlich entschieden werde. Ergebnis: Auch diesem Widerspruch wird abgeholfen. Zum Beweis dafür, daß jetzt auch wirklich ALLES erstattet ist, hat man außerdem meine beiden Anträge dazugelegt.

Ihr seht also, es ist durchaus möglich, sich erfolgreich zu wehren.

Viele Grüße von einer gutgelaunten Musterfrau (die den nächsten Antrag schon hier liegen hat ).





Ausführlicher Widerspruch gegen teilweise ablehnenden Bescheid (Erstattung von 10,00 anstelle 60,00 €)


hier: Erstattung von Bewerbungskosten

Sehr geehrte Frau XY,


in vorbezeichneter Angelegenheit nehme ich Bezug auf den dortigen Bescheid vom ....


Leider läßt sich diesem nicht entnehmen, für welche beiden Bewerbungen eine Kostenerstattung erfolgt bzw. für welche eine solche im einzelnen abgelehnt wird.


Ihre Monierung, es könnten lediglich Bewerbungen berücksichtigt werden, für die Nachweise in Form von Bestätigungen/Absagen oder Bewerbungsschreiben vorliegen, ist nicht nachvollziehbar.


Zum einen ist im Antragsformular nur die Rede davon, daß eine Auflistung beizufügen ist.


Zum anderen erfolgten die – daraus folgernd nicht zwingend erforderlich vorzulegenden – Nachweise durchaus in Form von Bewerbungsschreiben, wenn auch auszugsweise. Aus dem jeweiligen Auszug ergibt sich klar der Adressat der Bewerbung, in der mitunter noch mitkopierten Betreffzeile auch der Grund des Anschreibens ("Bewerbung um einen Arbeitsplatz"), im eMail-Sendeprotokoll die Anschrift des Adressaten nebst Bezeichnung der Datenanhänge ("Bewerbungschreiben Musterfrau", "Lebenslauf MF").

Dies ist für den Nachweis einer Bewerbung ausreichend, da der Versand glaubhaft zu machen ist.

Dies genügt, wie meine Umfrage bei anderen Teilnehmern der von mir gegenwärtig besuchten Maßnahme sowie diverse Internetrecherchen ergaben, gegenüber den Agenturen/ARGEN der Nachbarstädte durchaus in Form der Vorlage einer bloßen Liste. Warum im Falle der Antragstellerin abweichend zu verfahren resp. ihre Glaubhaftmachung nicht ausreichend sein soll, Bedarf einer besonderen Begründung.


Auch gebe ich zu bedenken, daß die ergänzende Vorlage des kompletten Anschreibens (hier 1,5 Seiten lang) diesseits nicht nur einen erhöhten Kostenaufwand (weitere 0,20 € pro Satz) bedeuten würde, dessen Übernahme ebenfalls zu klären wäre.


Vor allem aber wäre eine "Abschrift" des kompletten Bewerbungsschreibens noch lange keine Garantie dafür, daß dieses auch tatsächlich versandt worden ist. Vielmehr würde dies einer weiteren bloßen Glaubhaftmachung gleichkommen. Wollte ein Kunde seine schriftlichen Bemühungen gegen jedwegen Zweifel erhaben nachweisen, müßte er seine Bewerbung mindestens per Einschreiben/Rückschein versenden, um einen ordentlichen Beleg in Händen zu halten.


Soweit Sie nunmehr einwenden mögen, einem Nachweis könne sodann einzig in Form eines Absageschreibens Rechnung getragen werden, bitte ich zu bedenken, daß sich Arbeitgeber vielfach erst gar nicht zu einer Rücksendung der Unterlagen veranlaßt sehen.


Zu berücksichtigen bitte ich ferner, daß die Antragstellerin allein für schriftliche Bewerbungen inzwischen mehr als 160 Euro verauslagt hat. Dies entspricht mehr als X/X ihres monatlichen Arbeitslosengeldes, so daß ich höflich um kurzfristige Überweisung des Restbetrages bitte.
Musterfrau ist offline  
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