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ALG I Rund ums Thema Arbeitslosengeld I


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Alt 27.04.2007, 23:20   #1
Birbey!->Emailproblem
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Registriert seit: 27.04.2007
Beiträge: 8
Birbey!
Standard Drohende Sperrzeit

Hallo,

meine Frau ist seit ca. 10 Monaten arbeitslos und bezieht ALG1.

Wie es sich gehört hat sie auf alle Vermittlungsvorschläge der Agentur für Arbeit reagiert.

Heute war ein Anhörungsschreiben im Briefkasten, in dem man Ihr eine Sperrzeit androht, da Sie sich angeblich nicht bei einem Vermittlungsvorschlag beworben hätte. Es steht drin, dass man bei dieser
Firma nachgefragt hat und Ihre Bewerbung nicht eingangen sei.

Zu erwähnen ist, dass der Vermittlungsvorschlag vom 12.03.2007 war und sie sich am 02.04.2007 per Email mit kompletten Unterlagen im PDF-Format beworben hat. In unserem email-Fach ist diese Bewerbung als "gesendet" gekennzeichnet und mit Tag und Uhrzeit gespeichert.

Natürlich war es nicht clever, dass meine Frau zwei Wochen gebraucht hat zum Bewerben. Da sie sich zuspät beworben hat, wird nicht vorgeworfen in diesem Anhörungsschreiben.

Wir haben die Firma kontaktiert und uns mit der Dame verbinden lassen, die das Firmen-Email-Fach verwaltet. Sie behauptete, dass keine Bewerbung eingegangen sei und auch nichts im Spam-Ordner gewesen wäre.

Wir haben heute auf die Anhörung per email an die Agentur für Arbeit reagiert. Der Grund weshalb wir per email reagiert haben, ist, dass wir
die komplette Bewerbungsmail mit Dateianhängen weiterleiten wollten.

Nun meine Frage, glaubt Ihr, dass reicht aus, um eine Sperrzeit zu verhindern? Die Dame von dieser Firma meinte, man sollte auf Vermittlungsvorschläge von der Agentur für Arbeit immer per Post bewerben. Ich frage mich nur, wie man nachweisen will, wenn die Bewerbung nicht angekommen ist, da man in der Regel keine Bewerbung per Einschreiben verschickt.
Birbey! ist offline  
Alt 28.04.2007, 00:46   #2
Ludwigsburg
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Standard

Zitat von Birbey! Beitrag anzeigen
Hallo,

meine Frau ist seit ca. 10 Monaten arbeitslos und bezieht ALG1.

Wie es sich gehört hat sie auf alle Vermittlungsvorschläge der Agentur für Arbeit reagiert.

Heute war ein Anhörungsschreiben im Briefkasten, in dem man Ihr eine Sperrzeit androht, da Sie sich angeblich nicht bei einem Vermittlungsvorschlag beworben hätte. Es steht drin, dass man bei dieser
Firma nachgefragt hat und Ihre Bewerbung nicht eingangen sei.

Zu erwähnen ist, dass der Vermittlungsvorschlag vom 12.03.2007 war und sie sich am 02.04.2007 per Email mit kompletten Unterlagen im PDF-Format beworben hat. In unserem email-Fach ist diese Bewerbung als "gesendet" gekennzeichnet und mit Tag und Uhrzeit gespeichert.

Natürlich war es nicht clever, dass meine Frau zwei Wochen gebraucht hat zum Bewerben. Da sie sich zuspät beworben hat, wird nicht vorgeworfen in diesem Anhörungsschreiben.

Wir haben die Firma kontaktiert und uns mit der Dame verbinden lassen, die das Firmen-Email-Fach verwaltet. Sie behauptete, dass keine Bewerbung eingegangen sei und auch nichts im Spam-Ordner gewesen wäre.

Wir haben heute auf die Anhörung per email an die Agentur für Arbeit reagiert. Der Grund weshalb wir per email reagiert haben, ist, dass wir
die komplette Bewerbungsmail mit Dateianhängen weiterleiten wollten.

Nun meine Frage, glaubt Ihr, dass reicht aus, um eine Sperrzeit zu verhindern? Die Dame von dieser Firma meinte, man sollte auf Vermittlungsvorschläge von der Agentur für Arbeit immer per Post bewerben. Ich frage mich nur, wie man nachweisen will, wenn die Bewerbung nicht angekommen ist, da man in der Regel keine Bewerbung per Einschreiben verschickt.
Vielleicht wurde nachgefragt, bevor sie sich beworben hatte?

Ich glaub, man muß innerhalb von 2-3 Tagen spätestens Kontakt aufgenommen haben...
 
Alt 28.04.2007, 00:51   #3
Birbey!->Emailproblem
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Birbey!
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Zitat von Ludwigsburg Beitrag anzeigen
Vielleicht wurde nachgefragt, bevor sie sich beworben hatte?

Ich glaub, man muß innerhalb von 2-3 Tagen spätestens Kontakt aufgenommen haben...
Nein, die Dame von der Firma meinte, die Agentur für Arbeit hat erst am 24.04. nachgefragt.
Birbey! ist offline  
Alt 28.04.2007, 00:54   #4
Arania->Emailproblem
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Beiträge: 17.196
Arania Arania Arania Arania Arania Arania
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Zitat:
  1. der bei der Agentur für Arbeit als arbeitssuchend gemeldete Arbeitnehmer oder der Arbeitslose trotz Belehrung über die Rechtsfolgen eine von der Agentur für Arbeit unter Benennung des Arbeitgebers und der Art der Tätigkeit angebotene Beschäftigung nicht annimmt oder nicht antritt oder die Anbahnung eines solchen Beschäftigungsverhältnisses, insbesondere das Zustandekommen eines Vorstellungsgespräches, durch sein Verhalten verhindert (Sperrzeit bei Arbeitsablehnung),
http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitslosengeld_I

Irgendwer hat anscheinend aber nachgefragt, normalerweise hat man eine Kopie der Bewerbung, wenn man sie per Post verschickt, per Einschreiben macht man es wohl gewöhnlich nicht.

Ich würde erstmal versuchen in einem persönlichen Gespräch alles zu klären
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
Arania ist offline  
Alt 28.04.2007, 02:04   #5
TommyHedger
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TommyHedger
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Wer sich per Mail bewirbt, sollte immer ne Woche hinterher tel. nachhaken. Daß man sich eine Notiz über jedes entsprechende Telefonat macht, dürfte ja klar sein. Sobald es um irgendwelche einzuhaltenden Fristen geht, zählt das Zeug im "Gesendet"-Ordner gar nichts, und das meiner Meinung nach auch zu Recht. Da sind sogar die Telefonnotizen glaubhafter.
TommyHedger ist offline  
Alt 28.04.2007, 11:48   #6
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Birbey!
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Zitat von TommyHedger Beitrag anzeigen
zählt das Zeug im "Gesendet"-Ordner gar nichts, und das meiner Meinung nach auch zu Recht. Da sind sogar die Telefonnotizen glaubhafter.
Versteh ich nicht. Ich kann meine web.de-Emailfach ja technisch garnicht manipulieren, dagegen kann ich jederzeit behaupten, dass ich hätte angerufen. Schließlich kann sich
keine Personalabteilung das alles merken. Und ob die wirklich jeden Anruf notieren, bin ich
eher skeptisch. Wäre ja ein Aufwand...

Bin ja mal gespannt, was da jetzt rauskommt. Denke mal, es ist eine Ermessungsentscheidung der Sachbearbeiterin. Auf jeden Fall, werde ich mindestens bis zum örtlichen Sozialgericht gehen. Nachweis hin oder her. Man schreibt in drei Monaten fast 50 Bewerbungen und die Agentur für Armut hängt sich an den letzten Strohhalm. Denke mal, dass bei 50 Bewerbungen nicht von mangelnder Eigeninitiative ausgehen kann.
Birbey! ist offline  
Alt 28.04.2007, 11:58   #7
Borgi->Emailproblem
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Borgi
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Zitat:
Zu erwähnen ist, dass der Vermittlungsvorschlag vom 12.03.2007 war und sie sich am 02.04.2007 per Email mit kompletten Unterlagen im PDF-Format beworben hat. In unserem email-Fach ist diese Bewerbung als "gesendet" gekennzeichnet und mit Tag und Uhrzeit gespeichert.
Das sollte für eine Begründung im Widerspruch ausreichen. wenn dir vorgeworfen wird, dass die Bewerbung viel zu spät erfolgte, dann lasst euch den Gesetzestext zeigen/schriftlich bestätigen, in dem eine Frist vorgeschrieben ist. Je mehr Urteile im Sozialrecht erkämpft werden umso besser. Dann wissen wenigstens alle wo sie dran sind.
Schon alleine wegen der Verhältnismäßigkeit der Dinge sollte die ArGe vor dem Sozialgericht verlieren.
__

Ein Aufsichtsratposten ist das höchste Parteiamt, das die Wirtschaft ihren Politikern verleiht.
(aus "Der Privatdemokrat" ©Elmar Kupke)

Von mir kann man garantiert keine Rechtsberatung erwarten!
Borgi ist offline  
Alt 28.04.2007, 12:43   #8
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Birbey!
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Zitat von Borgi Beitrag anzeigen
Das sollte für eine Begründung im Widerspruch ausreichen. wenn dir vorgeworfen wird, dass die Bewerbung viel zu spät erfolgte, dann lasst euch den Gesetzestext zeigen/schriftlich bestätigen, in dem eine Frist vorgeschrieben ist. Je mehr Urteile im Sozialrecht erkämpft werden umso besser. Dann wissen wenigstens alle wo sie dran sind.
Schon alleine wegen der Verhältnismäßigkeit der Dinge sollte die ArGe vor dem Sozialgericht verlieren.
Wir sind nicht bei der ARGE sonder Agentur für Armut ist aber das Gleiche für mich in Grün. In dem Vermittlungsvorschlag steht halt nur "umgehend". Meines wissens nach heißt, dass "so schnell wie möglich". Das könnte ein Manko für uns werden.

In dem Anhörungsschreiben steht auch drin, dass die Leistung vorsorglich eine Überzahlung zu vermeiden eingestellt wird. Laut Hotline der Agentur für Arbeit wurde jedoch wurde jedoch der April angewiesen, da man das schon getan hatte. Hoffe, dass man nichts zurückfordert...
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Alt 28.04.2007, 13:26   #9
Ludwigsburg
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Zitat von Birbey! Beitrag anzeigen
Versteh ich nicht. Ich kann meine web.de-Emailfach ja technisch garnicht manipulieren, dagegen kann ich jederzeit behaupten, dass ich hätte angerufen. Schließlich kann sich
keine Personalabteilung das alles merken. Und ob die wirklich jeden Anruf notieren, bin ich
eher skeptisch. Wäre ja ein Aufwand...

Bin ja mal gespannt, was da jetzt rauskommt. Denke mal, es ist eine Ermessungsentscheidung der Sachbearbeiterin. Auf jeden Fall, werde ich mindestens bis zum örtlichen Sozialgericht gehen. Nachweis hin oder her. Man schreibt in drei Monaten fast 50 Bewerbungen und die Agentur für Armut hängt sich an den letzten Strohhalm. Denke mal, dass bei 50 Bewerbungen nicht von mangelnder Eigeninitiative ausgehen kann.
Das sehe ich auch so: sich wehren schadet sicher nichts!

Verschickst du bei Web.de mit Einschreiben?
 
Alt 28.04.2007, 13:30   #10
Birbey!->Emailproblem
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Birbey!
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Zitat von Ludwigsburg Beitrag anzeigen
Verschickst du bei Web.de mit Einschreiben?
Grundsätzlich ja, was aber nicht bedeutet, dass wenn man keine Empfangsbestätigung hält, es nicht angekommen ist.

Es ist nämlich rechtlich so, dass der Empfänger der Nachricht gefragt werden muss, ob er einverstanden ist, dass eine Empfangsbestätigung zugeschickt wird. Wenn er auf nein klickt, kriegt man keins.
Birbey! ist offline  
Alt 28.04.2007, 13:35   #11
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Birbey!
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Zitat von Arania Beitrag anzeigen
http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitslosengeld_I

Irgendwer hat anscheinend aber nachgefragt, normalerweise hat man eine Kopie der Bewerbung, wenn man sie per Post verschickt, per Einschreiben macht man es wohl gewöhnlich nicht.
Um vielleicht Missverständnisse zu vermeiden. Wir schicken eine Email, in dem die ganzen Bewerbungsunterlagen als PDF-Datei beigefügt sind, so dass im Gesendet-Ordner automatisch auch die Datei-Anhänge gespeichert sind und man somit eine Kopie hat. Darüber speichern wir alle Bewerbungsschreiben im PC ab. Und zwar schreiben wir die Bewerbungen im Word, bringen unsere eingescannte Unterschrift drauf und wandeln das Word-Dokument in PDF um. Zum ersten kann man daran dann nix mehr rumfutschen und es benötigt weniger Speicherplatz.

Schaut es euch mal an. Die personenbeschützden Daten habe ich natürlich unersichtlich gemacht.

http://www.bilder-hochladen.net/files/1piw-c.pdf
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Alt 28.04.2007, 14:50   #12
Ludwigsburg
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Zitat von Birbey! Beitrag anzeigen
Grundsätzlich ja, was aber nicht bedeutet, dass wenn man keine Empfangsbestätigung hält, es nicht angekommen ist.

Es ist nämlich rechtlich so, dass der Empfänger der Nachricht gefragt werden muss, ob er einverstanden ist, dass eine Empfangsbestätigung zugeschickt wird. Wenn er auf nein klickt, kriegt man keins.
Was du meinst, ist eine Empfangsbestätigung...
Einschreiben ist was anderes

da bekommt der Empfänger nur den Link, muß sich die Mail darüber abrufen und man bekommt, wenn er das tut, eine Nachricht.. da hat er dann keinen Einfluß drauf
 
Alt 28.04.2007, 14:58   #13
Arania->Emailproblem
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Registriert seit: 05.09.2005
Beiträge: 17.196
Arania Arania Arania Arania Arania Arania
Standard

http://www.email-einschreiben.de/
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
Arania ist offline  
Alt 28.04.2007, 22:51   #14
nontestatum->Emailproblem
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Registriert seit: 06.03.2007
Beiträge: 40
nontestatum
Standard Hessisches Landessozialgericht AZ L 9 AL 46/04 (Juli 2006)

Zitat:
Arbeitslose müssen sich auf Job-Angebote sofort bewerben
26. Juli 2006

[ngo/ddp] Arbeitslose müssen mit einer Sperrzeit beim Arbeitslosengeld rechnen, wenn sie sich auf ein Beschäftigungsangebot der Bundesagentur für Arbeit nicht unverzüglich bewerben oder ein Vorstellungsgespräch vereinbaren. Das hat das Hessische Landesozialgericht in einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil entschieden.
.....
. (Aktenzeichen: AZ L 9 AL 46/04)
Quelle: ngo-online http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=14096
__

Was dich nicht umbringt, macht dich nur haerter
nontestatum ist offline  
Alt 29.04.2007, 01:36   #15
kleindieter
 
Registriert seit: 10.01.2007
Beiträge: 4.189
kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter kleindieter
Standard Zurück zum Anfang

Es bleibt der "Nachweis" MAil gesendet. Auf der Gegenseite kann man und frau sich an nichts erinnern.
Da bleibt wohl kaum Raum für Sanktion. Eine nachträgliche Sanktion wg. verspätet ist zumindest unmoralisch, da der Vorwurf ja nicht erhoben wurde.
kleindieter ist offline  
Alt 29.04.2007, 11:23   #16
kohlhaas->Emailproblem
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Beiträge: 218
kohlhaas
Standard

Zitat von nontestatum Beitrag anzeigen
Arbeitslose müssen mit einer Sperrzeit beim Arbeitslosengeld rechnen, wenn sie sich auf ein Beschäftigungsangebot der Bundesagentur für Arbeit nicht unverzüglich bewerben oder ein Vorstellungsgespräch vereinbaren. Das hat das Hessische Landesozialgericht in einem am Mittwoch veröffentlichten Urteil entschieden. Quelle: ngo-online http://www.ngo-online.de/ganze_nachricht.php?Nr=14096
Die Frage die ich mir stelle ist: Hätte denn der Bewerber die Stelle bekommen, wenn er sich unverzüglich/rechtzeitig beworben hätte. Wenn er "sowieso" nicht eingestellt worden wäre, was soll dann die sog. "Sanktion" ?
__

"Die Herren machen das selber, daß ihnen der arme Mann Feind wird. Die Ursache des Aufruhrs wollen sie nicht wegtun. Wie kann es die Länge gut werden?" (Thomas Müntzer)
-----------------------------------------------------
kohlhaas ist offline  
Alt 02.05.2007, 20:23   #17
Birbey!->Emailproblem
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Registriert seit: 27.04.2007
Beiträge: 8
Birbey!
Standard

Hallo,

die Geschichte ist folgendermaßen ausgegangen:

Der Nachweis aus dem "Gesendet"-Ordner hat ausgereicht. Das meine Frau fast zwei Wochen gebraucht hat zum Bewerben wurde nicht bemängelt. :p

Und das Beste. Meine Frau hat heute eine Zusage erhalten.

Danke nochmal für eure Hilfen und ich drück auch euch Arbeitslosen die Daumen.
Birbey! ist offline  
Alt 02.05.2007, 20:58   #18
Wölfin
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

Zitat von Birbey! Beitrag anzeigen
Und das Beste. Meine Frau hat heute eine Zusage erhalten.
Na super. Dann man viel Glück bei der neuen Stelle. :)
 
Alt 02.05.2007, 21:01   #19
Haubold
Elo-User/in
 
Registriert seit: 28.03.2007
Beiträge: 726
Haubold
Reden

Zitat von Birbey! Beitrag anzeigen
Und das Beste. Meine Frau hat heute eine Zusage erhalten.
Meinen Glückwunsch an Euch!!!!

PS: Nur für DICH !!! Hauptsache gesund (und deine Frau hat Arbeit).
Haubold ist offline  
Alt 03.05.2007, 09:24   #20
Tappsi->Emailproblem
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Registriert seit: 24.04.2007
Beiträge: 42
Tappsi
Standard

Zitat von Birbey! Beitrag anzeigen
Versteh ich nicht. Ich kann meine web.de-Emailfach ja technisch garnicht manipulieren, dagegen kann ich jederzeit behaupten, dass ich hätte angerufen. Schließlich kann sich
keine Personalabteilung das alles merken. Und ob die wirklich jeden Anruf notieren, bin ich
eher skeptisch. Wäre ja ein Aufwand...
Hallo, mein Partner ist Student in einem Marketingberuf und da ist es zu 90 % so, dass man sich per Mail bewerben muss. Die wollen meist keine richtigen Unterlagen. Mein Partner hat auch eine web.de Adresse und bei einigen Firmen, wo er sich beworben hat, sind tatsächlich auch keine Mails eingegangen. Er hatte sie dann später mit einer yahoo-Adresse nochmals geschickt. Bei ihm waren sie aber auch im "gesendet"- Fach. Das letzte 3/4 Jahr etwa hat er damit einige Probleme, es kam sogar vor, dass Mails doppelt verschickt worden sind.
Ich kann mir also vorstellen, dass tatsächlich nichts ankam. Aber wenn die Schnüffler JEDEN anderen Arbeitgeber anrufen und merken, dass deine Frau sich sonst überall beworben hat, werden die sicherlich mit sich reden lassen.
Tappsi ist offline  
Alt 03.05.2007, 18:51   #21
gelibeh
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Glückwunsch
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§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline  
Alt 29.07.2007, 12:32   #22
tigerkralle->Emailproblem
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tigerkralle
Standard Das Spiel mit der Angst vor Sperrzeiten bei ALG I Bezug

Zitat von Birbey! Beitrag anzeigen
Bin ja mal gespannt, was da jetzt rauskommt. Denke mal, es ist eine Ermessungsentscheidung der Sachbearbeiterin. Auf jeden Fall, werde ich mindestens bis zum örtlichen Sozialgericht gehen. Nachweis hin oder her. Man schreibt in drei Monaten fast 50 Bewerbungen und die Agentur für Armut hängt sich an den letzten Strohhalm. Denke mal, dass bei 50 Bewerbungen nicht von mangelnder Eigeninitiative ausgehen kann.


Wenn Du das "Merkblatt Nr. 1 für Arbeitslose" der AfA erhalten hast, kannst du da in Kapitel 6 einiges über das Thema Sperrzeit nachlesen. Einiges über Sperrzeiten steht auch in deinem ALG I-Bewilligungsbescheid oder wurde dir vielleicht schon von deinem AfA-Berater verbal angedroht.
Ernstzunehmen ist meiner Meinung nach nur das mit der Sperrzeit bei

selbst gekündigten Arbeitsverhältnissen,
verspäteter arbeitssuchend-Meldung und
Meldeversäumnis (wenn die AfA dich sehen will und du gehst nicht hin)

Alles Weitere, was da steht, z.B. Sperrzeit bei

ablehnen oder nicht antreten von angebotener Arbeit,
sich weigern, an einer Maßnahme teilzunehmen,
bei abbrechen einer Maßnahme oder
bei Ausschluß aus einer Maßnahme bei maßnahmewidrigem Verhalten,
mangelnden Eigenbemühungen

hat die Bundesanstalt für Arbeit inzwischen selbst - durch die Veröffentlichung ihrer eigenen Statistik über das 1. Halbjahr 2007 - als Propaganda enttarnt und dient folglich nur dazu, dich zu verunsichern und gefügig zu machen.
Aber lies bitte selbst, was Spiegel-online am 19.07.2007 geschrieben hat:

ZU SPÄT GEMELDET
Bundesagentur sperrt 307.000 Arbeitslosen das Geld

Hartes Vorgehen der Bundesagentur für Arbeit: Im ersten Halbjahr hat sie 307.000 Erwerbslosen zeitweilig die Stütze gestrichen - das sind 34 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Die meisten Betroffenen hatten sich zu spät arbeitslos gemeldet.

Berlin - Die Arbeitsagenturen können gegen Bezieher von Arbeitslosengeld I Sperrzeiten verhängen, wenn sie sich nicht rechtzeitig arbeitslos melden. Während der Sperrzeiten wird kein Geld ausgezahlt. Bis Ende Juni war das bei 307.000 Betroffenen der Fall - 77.300 mehr als im ersten Halbjahr 2006.

Die Regelungen dafür waren im vorigen Jahr verschärft worden. Seither müssen sich Arbeitnehmer, denen gekündigt wurde, spätestens drei Monate vor Beschäftigungsende als arbeitsuchend melden. Wer erst später von der Kündigung erfährt, muss sich innerhalb von drei Tagen melden. Bei verspäteten Meldungen wird das Arbeitslosengeld I für eine Woche gestrichen.

Der Anstieg der Sperrzeiten geht laut Bundesagentur vor allem auf eine Zunahme der verspäteten Arbeitslosmeldungen zurück. Ihre Zahl stieg gegenüber der ersten Jahreshälfte 2006 um 85.000 auf 121.000. Zweithäufigster Grund war die Arbeitsaufgabe mit knapp 84.000 Fällen.

Mangelnde Bereitschaft zur Rückkehr ins Berufsleben wie die Ablehnung eines Job-Angebots (9300 Fälle) oder unzureichende eigene Bemühungen (4500) fielen dagegen kaum ins Gewicht.

Im Gesamtjahr 2006 hatte die Bundesagentur rund 527.000 Sperrzeiten gegen Arbeitslosengeld-I-Bezieher verhängt.

wal/Reuters

Ich denke, der Grund für die relativ geringen Fallzahlen ist der, daß sich so begründete Sperrzeiten nur selten gerichtsfest durchsetzen lassen. Da muss man nur entschieden auftreten, gut argumentieren und schon gibt die AfA klein bei.
tigerkralle ist offline  
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