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Alt 24.01.2012, 11:22   #101
ethos07
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Standard AW: Berlin: MIETEN STOPPEN

Zitat:
studieren ist die halbe miete…?!
mittwoch, 25.01 // 16 uhr // hu berlin – institut für sozialwissenschaften,
universitätsstraße 3b // raum 002
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studieren ist die halbe miete…?!
...schön wär’s! Stattdessen: Hunderte bewerbungen auf ein wg-zimmer, total überfüllte studierendenwohnheime, richtige teure, schäbige wohnungen. Nicht nur die vorlesungssäle sind megaüberfüllt, auch der standort berlin scheint kaum noch platz zu haben für leute, die mit wenig geld eine wohnung suchen. Da wird die wohnungssuche zu einer ewigen schnitzeljagd: Inserate raussuchen, wgvorstellungen
und wohnungen anschauen füllen die tage. Und daneben noch total
entspannt bachelor studieren und geld verdienen. Super!

Das ist aber nicht nur dein persönliches problem, mit dem du zurechtkommen musst, sondern das trifft neben dir auch viele andere. Und es hat seine gründe. In berlin steigen die mieten seit einigen jahren extrem, besonders innerhalb des s-bahn-rings. öffentliche wie private immobiliengesellschaften erhöhen immer weiter munter ihre mieten, die politik freut sich an der vermeintlich steigenden wirtschaftskraft, finanzinvestor_innen entdecken
häuser in berlin als anlagemöglichkeit.

Nicht nur zugezogene studierende leiden unter den folgen dieser entwicklung. Für alle menschen mit geringen einkommen wird es immer schwieriger, in der innenstadt bezahlbaren wohnraum zu finden. Aber es tut sich was in berlin. Im september sind tausende gegen steigende mieten auf die straße gegangen und immer mehr initiativen wehren sich vielfältig gegen die kapitalistische umstrukturierung der stadt.

Bei der veranstaltung werden wir die situation in berlin darstellen und auf die politischen und ökonomischen hintergründe eingehen. Danach wollen wir mit euch diskutieren: Steigen die mieten nur, weil immer mehr menschen nach berlin ziehen? Gehört zur metropole halt ein angespannter wohnungsmarkt dazu? Sind wir nicht alle teil der gentrifizierung? Was können wir gegen die steigendenmieten tun? ...

eine veranstaltung von "forum wohnungsnot".

Anhang 41896
__

Viele Grüße aus Berlin
----------------------------------------------------------

  • 10 Euro Mindestlohn (brutto + lohnsteuerfrei)!
    500 Euro ALG II (Regelsatz) plus volle KdU!
  • Sanktionen zerbröseln!

--------------------------------------------------------
N.B. Meine Beiträge sind meine persönlichen Meinungen und keine Rechtsberatung.
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Alt 13.02.2012, 09:02   #102
schlaraffenland
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schlaraffenland Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Berlin: MIETEN STOPPEN

Ich pack das mal in diesen Thread, da ist ja auch von (bereits gelaufenen) Aktionen die Rede:

Zitat:
Wem gehört die Stadt?
Von Käufern und Verkauften
Von Catrin Watermann
Wer gerne Monopoly spielt, ist in Berlin gerade richtig. Die Stadt ist hip - und die Immobilienpreise sind im Vergleich zu anderen europäischen Hauptstädten niedrig. Viele Wohnungen werden an Investoren verkauft, die sie teuer vermieten.
Wem gehört die Stadt? - Von Käufern und Verkauften | Die Reportage | Deutschlandradio Kultur
__

Ich bin kein Rechtsanwalt. Für meine rechtlichen Hinweise und Tipps übernehme ich keine Verantwortung.
schlaraffenland ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.02.2012, 01:11   #103
ethos07
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Blinzeln AW: Berlin: MIETEN STOPPEN

OT Hi schlaraffenland, schön , dass du ab und an noch hier bist - müssen bald mal wieder smaltalken, was? - bin schon etwas neugierig , wie's bei dir im 'Exil' weiterging... :-)) - aber bin u.a. zur Zeit so gestresst von den 'lieben' neuen ELO-Usis... wer hätte dette gedacht, dass 'Wir' einst noch die deutlich netteste Truppe waren - tja, die Zeiten ändern sich rasant, denke ich. OT end
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Alt 25.02.2012, 01:42   #104
ethos07
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Standard AW: Berlin: MIETEN STOPPEN

Zitat:
24. Februar 2012 - Die Linke im Abgeordnetenhaus

Kosten der Unterkunft müssen dringend angepasst werden

Die sozialpolitische Sprecherin Elke Breitenbach und die wohnungspolitische Sprecherin Katrin Lompscher erklären:

Der Senat hat auf unsere parlamentarische Anfrage (DS 17/10149) mitgeteilt, dass im Jahr 2011 fast 100.000 Bedarfsgemeinschaften Wohnkosten hatten, die oberhalb der Richtwerte der AV Wohnen liegen. Das ist über ein Drittel aller Bedarfsgemeinschaften und zeigt, wie dringend eine Neufestlegung der Richtwerte für die Kosten der Unterkunft ist.

Die Beantwortung der Frage zeigt auch, dass die Härte- und Sonderfallregelung, die von den linken Sozialsenatorinnen in der rot-roten Koalition durchgesetzt worden sind, nach wie vor einen relevanten Schutz für besonders schützenswerte Gruppen bietet. Von den 71.187 Bedarfsgemeinschaften, die 2010 eine Aufforderung zur Kostensenkung erhalten hatten, konnten 25.132 diese Regelung in Anspruch nehmen. Im Jahr 2011 wurden sogar 36.335 von 65.511 Bedarfsgemeinschaften von diesem Schutz erfasst. Besonders schützenswerte Personen bzw. Gruppen sind Schwangere, Alleinerziehende, Familien mit Kindern, Menschen mit Behinderungen, Ältere sowie Personen mit langer Wohndauer.

Die räumliche Verteilung der gemessen an der AV Wohnen überhöhten Wohnkosten bestätigt unsere Auffassung, dass in bisher als preisgünstig geltenden Bezirken und Wohngegenden wie z.B. Neukölln offenbar in kurzer Zeit erhebliche Mietsteigerungen stattgefunden haben. Allein 11.500 Haushalte zahlten hier zu hohe Mieten.

Die LINKE trat schon in der Zeit ihrer Regierungsverantwortung für eine Anpassung der Wohnkosten an die veränderte Realität ein, dies wurde von der SPD blockiert. Folgerichtig hat die Linke nun ihre Forderungen in einem Antrag in das Abgeordnetenhaus eingebracht. Wir wollen, dass die Menschen in ihrem Wohnumfeld bleiben können und die weitere soziale Entmischung aufgehalten wird. Deshalb wollen wir Umzüge vermeiden, nicht zuletzt auch deshalb, weil das hilft zusätzliche Mietsteigerungen wegen großer Fluktuation und Neuvermietungszuschlägen einzudämmen.

Der Senat muss schnell handeln. Die für das 1. Halbjahr angekündigte Rechtsverordnung zur Bestimmung der Angemessenheit der Kosten der Unterkunft und Heizung muss Eingang in den Haushaltsbeschluss finden und deshalb spätestens vor der 2. Lesung im Mai vorgelegt werden.
Quelle: DIE LINKE. Berlin: Kosten der Unterkunft müssen dringend angepasst werden
***
OT-Teil hier gelöscht .
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Alt 25.02.2012, 17:24   #105
tex65
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Standard AW: Berlin: MIETEN STOPPEN

Meine Nachbarin kam gestern zu mir, denn sie hatte für ihre GSW Wohnung eine Mietkostensenkungsaufforderung bekommen.
Ich habe meine Anfang Januar bekommen.
Sie ist allein erziehend und ich auch.
Laut AV Wohnen darf das Kostensenkungsverfahren nicht bei allein erziehenden mit mehr als 2 Kindern angewendet werden.
Auch wurde vom BSG die Mietobergrenzen des Berliner Senats als realitätsfern abgelehnt....

Interessiert die Burschen aber einen feuchten Pfurz....

Heute habe ich ein Gerichtsurteil erhalten, weil ich wegen dauernden Schimmels in meiner GSW Wohnung gekürzt hatte....
Tenor: Ich soll zahlen, da das Gericht keine Lust hatte, die von mir vorgetragenen Beweise zu sichten...Klage abgewiesen ohne Rechtshilfebelehrung....

Also kann ich bald mit der fristlosen Kündigung rechnen und mit meinen 3 Kindern in ein Zelt ziehen.....

Hauptsache es ist genug Kohle da, damit Fräulein Westerwelle in Syrien wieder Scheckbuchdiplomatie betreiben kann, der korrupte Wulf seinen Zapfenstreich und seinen Ehrensold bekommt....
Frei nach Max Liebermann: ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen will....
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Alt 25.02.2012, 23:48   #106
ethos07
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Standard AW: Berlin: MIETEN STOPPEN

Ja - was für ein furchtbarer Dauerstress, wenn nicht mal das Wohnen mehr sicher ist....
Es gibt m.W. eine Mieter-Ini zu den GSW-Häusern. Falls du die noch nicht kennst, könnte ich suchen.
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Alt 26.02.2012, 00:38   #107
tex65
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Standard AW: Berlin: MIETEN STOPPEN

Das wäre nett...vielen Dank schon im Voraus...
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Alt 26.02.2012, 09:44   #108
ethos07
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Standard AW: Berlin: MIETEN STOPPEN

@tex65
GSW23 | Seite der Mieter_innen 23 verschenkter GSW-Häuser
Kämpfende Hausgemeinschaften & so « Steigende Mieten stoppen!



-------------
kleine Bitte:
Detaildiskussion zu deinem oder anderen Einzelproblemen zur KdU/Zwangsumzüge etc. am besten unter die Rubrik Wohnen/KdU einstellen (dort schauen auch unsere ELO-'Profis' zu KdU
- und hier in der Rubrik Aktionen vor allem übergreifende Dinge, wie AV-Wohnen-Neuheiten oder Aufrufe zu zentralen Berliner Mieten Aktionen etc.
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Alt 26.02.2012, 09:47   #109
ethos07
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Standard AW: Berlin: MIETEN STOPPEN

Zitat:
Mietenwahnsinn ohne Ende?

Berliner Mieter und Mieterinnen laden ein zu einer
mietenpolitischen Veranstaltung & Diskussion

Am 8. November 2011, dem 7. Tag der Koalitionsverhandlungen, haben Mieterinnen und Mieter aus verschiedenen Berliner Bezirken den Politikern von SPD und CDU ein „Mietenpolitisches Dossier“ mit exemplarischen Beispielen von Verdrängung und Mietsteigerungen sowie mit Vorschlägen für eine andere Mietenpolitik überreicht. Damals gaben die Politiker das Versprechen, die Sorgen der Mieter/innen ernst zu nehmen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Kurz vor Ablauf der ersten 100 Regierungstage haken wir nach. In Form eines ‚Mietenpolitischen Dialogs‘ wollen wir gemeinsam mit ExpertInnen, Politiker/innen und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung herausfinden, was die Berliner Mieter/innen von der neuen Regierung erwarten können und über unsere Vorschläge und Perspektiven für eine andere Wohnungspolitik diskutieren. Eingeladen sind die wohnungspolitischen Sprecher der Parteien und Stadtentwicklungs-Senator Müller, sowie Experten und Expertinnen zu den jeweiligen Miet-, Wohn- und Sozialfragen. Und selbstverständlich Sie.


Die Mieter und Mieterinnen der „Dossier Gruppe“
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Abgeordnetenhaus 29.2.12
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
19.00 Uhr / Raum 304 / Niederkirchnerstraße 5 / 10117 Berlin

Das Dossier zum Download & weitere Informationen zu dieser Initiative unter:
Mietenpolitisches Dossier
.
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Alt 02.03.2012, 15:01   #110
ethos07
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Standard AW: Berlin: MIETEN STOPPEN

Zitat:

Kampagne gegen Zwangsumzüge nach Hartz IV

Pressemitteilung -Berlin, den 24.2.2012
Neue Wohnkostenregelung spitzt die Verdrängung
der Mieter aus der Innenstadt dramatisch zu


Die Kampagne gegen Zwangsumzüge bietet seit nun mehr 6 Jahren ehrenamtlich am Notruftelefon praktische und politische Unterstützung zu Kosten der Unterkunft an. Heute informiert sie über die zu erwartende neue Regelung durch den Senat von Berlin.

Zur Zeit erarbeitet der Senat eine Satzungsermächtigung, die die Kosten der Unterkunft für Berlin neu regeln wird. Vom Gesetzgeber aus ist vorgesehen, dass sich die Kosten der Unterkunft an den tatsächlich zur Verfügung stehenden Wohnungen und deren Mieten orientieren muss. Eine Untersuchung dazu ist vom Gesetzgeber aus vorgesehen.
Zu erwarten ist allerdings die alte Methode der Leerstandserfassung nach
Stromzählerabschaltung
. Dabei gibt es seit 2 Jahren eine nicht unerhebliche Anzahl an Mietern, die sich den Strom nicht mehr leisten können, aber auch keine preiswertere Wohnung finden. So wird ihr Drama zur Grundlage der Behauptung, Berlin hätte genügend Leerstand und damit keine Wohnungsnot.

Aktuell stehen z.B. 900 Kostensenkungsbescheide durch das Jobcenter in Neukölln max.60 Wohnungen, die im Rahmen der Kosten der Unterkunft passen würden, gegenüber. Rund um das Kottbuser Tor hat jeder 3. Mieter durch die Mietsteigerungen u.a. der GSW nach Abzug der Wohnkosten weniger als 200 Euro im Monat zur Verfügung. Bei der Hälfte der Mieter beträgt der Anteil der Miete zwischen 50 und 70% von ihrem Haushaltsnettoeinkommen. Durch den aktuellen Mietspiegel sehen sich zahlreiche Mieter, die in den letzten zwei Jahren gerade noch eine Wohnung gefunden hatten, schon wieder mit einer Mieterhöhung nach dem Mietspiegel von 2011 konfrontiert.

Die Finanzierung der Miete aus dem Regelsatz stürzt zahlreiche Mieter in die totale Armut. Erst wird der Strom abgestellt, dann kommt die Zwangsräumung in die Wohnungslosigkeit. Ein ehemals Wohnungsloser stellt heute seine Geschichte vor, die typisch für eine Berliner Mieterbiographie stehen kann. Einmal wohnungslos verdienen Träger der Wohlfahrt im
Durchschnitt 650 Euro an der Situation, ohne dass die Betroffenen in menschenwürdigen Lebensverhältnissen wohnen können und dürfen.

Mit der erwarteten Satzungsermächtigung wird die allgemein bekannte Situation, die jeden 5. Bewohner Berlins betrifft, nun weiter verschärft. Massenwohnungslosigkeit, soziale Ghettos und eine weitere Entsolidarisierung der angstbesessenen Mittelschicht werden ein
Klima von rassistischen und faschistoiden Tendenzen befördern.

Die Kampagne gegen Zwangsumzüge plant darum für den Tag X, dem Tag an dem die Satzungsermächtigung in Kraft treten wird, zahlreiche Aktionen in Kooperation mit Stadtteilinitiativen. Das Recht auf Wohnen will erkämpft werden. Wir sind bereit!!!
Das Erwerbslosenforum in Berlin wird ebenfalls zu diesen Tag X aufrufen. Wir bitten euch schon jetzt, dann möglichst zahlreich mitzumachen.

****

Persönliche Probleme mit eurer Wohnung/ KdU bitte in die Rubrik/Unterforum KdU einstellen und dort diskutieren. Hier in der Rubrik Aktionen/Unterforum wollen wir uns für die politischen Aktionen und Lösungsmöglichkeiten stark machen.
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Alt 13.03.2012, 06:15   #111
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Punkgothi
Standard AW: Berlin: MIETEN STOPPEN

Hallo,

unfassbar........seit 2008 lassen sich Berichte und Aktionen im Internet finden, zu der Mietthematik in Berlin. Und nun haben wir inzwischen 2012. Das zeigt super, wie Deutschland in allen politischen Themen funktioniert. Wer genügend Kohle hat sitzt das ihn betreffende Thema einfach aus. Wer heute Hartz hat und betroffen ist, hat morgen wieder einen 5€ Sklavenjob und die neuen Hartzer müssen sich erst mal in die Thematik einarbeiten, auf die Strasse gehen u.s.w u.s.w. u.s.w.
Längst müssten die bis zu 8 Millionen von Hartz 4 lebenden oder als notwendige Unterstützung beziehenden, Dauercamps alla Occupy, direkt vor dem Bundestag aufziehen. Ein Camp von zig 100.000 Leuten währe auch nicht so schnell von einer Räumung bedroht. Es ist unfassbar wie Deutschland immer weiter im Neoliberalen Sumpf versinkt und zum Schluss (so meine Befürchtung), sind wir wieder da wo wir 1933 schonmal wahren. Einfach unfassbar was in diesem Land (und in der EU) passiert.
Drücke allen betroffenen solidarisch die Daumen, das es irgendwann ein gutes Ende nehmen werde.
Punkgothi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 13.03.2012, 15:29   #112
tex65
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Standard AW: Berlin: MIETEN STOPPEN

wir werden um Berlin herum bald Campingplätze mit einer Art brasilianischer Fawellias-Flair haben...
Ich such auch schon nen Dauercampingplatz...
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Alt 11.04.2012, 00:20   #113
ethos07
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Standard AW: Berlin: MIETEN STOPPEN

Einstimmung in den mieten-, immobilien- & KdU-politischen Frühling:

I
Zitat:
Einladung zur Filmpremiere - Dokufilm rund um die Mobilisierung zur großen Mietendemo 2011

Am Sonnabend, den 14. April um 16 Uhr laden die Filmfabrik 36 und Stadtvernetzt (Vernetzung Berliner Kiezinitiativen) zur Premiere des Dokumentarfilms „Mieten stopp, hopp, hopp, hopp“ ins SO36 (Oranienstraße 190) ein.

- Eintritt frei -

Der Dokumentarfilm begleitete viele Initiativen, Stadtteilgruppen, Bewohner und AktivistInnen bei der Vorbereitung und Mobilisierung der großen Mietendemo im September letzten Jahres.

Nach der Filmpremiere ist Zeit, mit den Machern und Protagonisten des Films ins Gespräch zu kommen und vor allem über das „Wie gemeinsam weiter in 2012?" zu sprechen

II
Zitat:
Die Stadtteilassamblea Neukölln und Schillerkiez laden für Sonntag, 15. April, ein zu einem Kiezspaziergang ein, eine Spurensuche im Schillerkiez. Es sollen Orte von Modernisierung, Eigentumsumwandlung und spekulativem Leerstand aufgesucht werden. Mieter werden berichten, wie sie sich gegen ihre Vermieter zur Wehr setzen.

Sonntag, 15. April
14 Uhr, Treffpunkt vor der „Lunte“
Weisestraße 53 (Neukölln)
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Alt 19.04.2012, 11:20   #114
Krishna
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Krishna
Standard AW: Berlin: MIETEN STOPPEN

Heute gelesen:
Gentrifizierung in Kreuzberg: Wem gehört die Stadt? | Wem gehört die Stadt? - Berliner Zeitung
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Alt 21.04.2012, 18:04   #115
ethos07
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Cool Berlin: "Immoblienbranche boomt wieder " - ??! - NICHT mit uns!

... es ist zwar noch eine Weilchen hin bis 18. Juni, aber wer bei der Vorbereitung mitmachen will, tut gut daran, am kommenden Donnerstag zu kommen :

Zitat:
Do., 26.4., 19 Uhr, Café Commune:
Infoveranstaltung//Offenes Vorbereitungstreffen für die Proteste gegen die Jahrestagung der Immobilienwirtschaft am 18. Juni

Am 18.Juni treffen sich die Spitzen der deutschen Immobilienunternehmen mit den Spitzen der deutschen Stadtentwicklungspolitik: Die JAHRESTAGUNG DER IMMOBILIENWIRTSCHAFT steht an.

Ort des hochkarätigen Treffens ist das Ritz-Carlton am Potsdamer Platz. Abends gibt es dann für die Damen und Herren noch ein Dinner in der Kulturbrauerei. Thema dieses Immobilienlobby-Events kurz und knapp zusammengefasst: Wie kann die Immobilienwirtschaft noch mehr Rendite aus der Stadt schlagen?

Wir finden: Dieses Thema geht auch uns, die wir hier LEBEN, eine ganze Menge an - es rückt uns durch steigende Mieten und wachsende Wohnungsnot auf die Pelle!

Seit einigen Wochen trifft sich ein Vorbereitungskreis mit Aktiven aus verschiedenen Gruppen für eine Demo und weitere Aktivitäten gegen diese Jahrestagung der Immobilienwirtschaft in Berlin. Auch das Erwerbslosenforum ist dabei.

Der Flyer " Keine Rendite mit der Miete - kein Profit mit dieser Stadt!" geht jetzt in Druck und liegt dann am kommenden Do beim Vorbereitungstreffen vor. Über dreissig Berliner Organisationen & Initiativen haben ihn bereits unterschrieben.*

Am 26.4. gibt es nun eine Info- und Vorbereitungstreffen für weitere Initiativen und alle, die diese Proteste aktiv mit unterstützen wollen:

Donnerstag., 26.4., 19 Uhr, Café Commune (Reichenberger Str. 157)
.
* Berliner Inis, die auch noch auf den Flyer möchten, können sich noch - bis Montagnachmittag, 21.April, melden per Mail an: 18juni@web.de .
__

Viele Grüße aus Berlin
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N.B. Meine Beiträge sind meine persönlichen Meinungen und keine Rechtsberatung.
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Alt 22.04.2012, 20:07   #116
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dr.byrd dr.byrd
Standard AW: Berlin: MIETEN STOPPEN

Bitte noch bis 27.4.2012 aktiv werden, um das Schlimmste zu verhindern.

Formular zur Änderung der Wohnlageneinstufung im Mietspiegel 2013
__


Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung.



dr.byrd ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.05.2012, 16:28   #117
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dr.byrd dr.byrd
Standard AW: Berlin: MIETEN STOPPEN

Zitat:
Wohnkostenübernahme bei Hartz IV
Aktion vor Jobcenter Berlin-Mitte
04.05.2012 - Frank Steger - Berliner Arbeitslosenzentrum
Die vom Berliner Senat beschlossene Wohnaufwendungen-verordnung, kurz: WAV, stand im Zentrum einer Beratungs- und Protestaktion, die gestern vor dem Jobcenter in Berlin-Mitte stattfand. Zu der Veranstaltung vor dem größten deutschen Jobcenter hatte der Koordinierungskreis gewerkschaftlicher Erwerbslosengruppen im DGB Berlin (KoK), das Berliner Arbeitslosenzentrum evangelischer Kirchenkreise (BALZ) und die Evangelische Kirchengemeinde Heilig Kreuz-Passion aufgerufen.
Einen Bericht mit Fotos, einem Kurzbeitrag der Abendschau und ausführliche Informationen zur neuen Rechtsverordnung finden Sie auf unserer Aktionsseite:
Hartz IV-Verfahren vor dem Berliner Sozialgericht - Irren ist amtlich - Beratung kann helfen!
---
Berliner Arbeitslosenzentrum evangelischer Kirchenkreise e. V. (BALZ)
Geschäftsstelle – Frank Steger
Kirchstraße 4 in 14163 Berlin
Telefon: +4930 8 01 40 61
vorstand@berliner-arbeitslosenzentrum.de

http://www.berliner-arbeitslosenzentrum.de
http://www.beratung-kann-helfen.de
__


Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung.



dr.byrd ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.05.2012, 16:32   #118
dr.byrd->Emailproblem
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dr.byrd dr.byrd
Standard AW: Berlin: MIETEN STOPPEN

Im Ausschuss für Gesundheit und Soziales wird über die neue Wohnaufwendungsverordnung (WAV) am 14.5.2012 beraten - die Sitzung ist öffentlich.
__


Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung.



dr.byrd ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.05.2012, 18:59   #119
n-tier->Emailproblem
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n-tier
Cool AW: Berlin: MIETEN STOPPEN

Oh sorry, geht nicht, kann nicht.
Tut mir leid.

wg. "Terminkollision"



PS: Aber wirklich, ein ELO und auch jeder andere sollte an einer öffentlichen Sitzung immer wieder mal teilnehmen. Immer den Laden schön voll machen. Alles Elos. Mit noch ein paar Pappkameraden dabei. Still un dRuhig nach GO.
__

StGB § 233 Menschenhandel zum Zweck der Ausbeutung der Arbeitskraft
n-tier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 14.05.2012, 21:47   #120
n-tier->Emailproblem
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n-tier
Cool AW: Berlin: MIETEN STOPPEN

DIESER Pappkamerad ist wieder weiter entwickelt und damit etwas neues. Evolution. KUNST.

Ich propagiere eh für ein eigenes Bild von sich selbst.
Abgebildet auf den Pappkameraden.
Oder von Martin eines.
Falls er seine Freigabe gibt.
Am besten aber schon ein eigenes.

__

StGB § 233 Menschenhandel zum Zweck der Ausbeutung der Arbeitskraft
n-tier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 15.05.2012, 00:10   #121
ethos07
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Cool Berlin: MIETEN STOPPEN - KEINE RENDITE MIT DER MIETE!

KEINE RENDITE MIT DER MIETE!
Kein Profit mit dieser Stadt!

Keine Rendite mit der Miete!

Zitat:
Immobilienkonferenz im Schöneberger Gasometer?!
Kein Profit mit dieser Stadt!



23 Mai: Kundgebung gegen ZIA-Konferenz im Gasometer/Schöneberg!

Die Politik im Kreise ihrer Liebsten. Der Lobbyverband der deutschen Immobilienwirtschaft (ZIA) lädt am 23. Mai zum „Tag der Immobilienwirtschaft“ ins Gasometer. Nicht weniger als drei aktive und ein deaktivierter Minister (Ramsauer, Rösler, Röttgen, Joschka Fischer) und ein EU-Kommissar (Oettinger) treffen sich mit dem Lobbyverband ZIA und dessen Mitgliedern, darunter große Gesellschaften und Investmentfonds wie die GSW, Allianz Real Estate, Union Investment, HSH Nordbank und Großunternehmen wie HochTief. Der Titel: „Nachhaltig agieren – erfolgreich handeln“. Wir Mieter_innen müssen leider draußen bleiben: „Ausschließlich für Mitglieder und geladene Gäste“.

Die Investmentfonds und Hauseigentümer_innen suchen nach „sicheren Häfen“ für ihre Millionen. Einkalkuliert sind duldsame Mieter_innen, die immer höhere Preise für ein Dach über dem Kopf bezahlen und schließlich durch neue, reichere Menschen ersetzt werden. Sie haben sich verrechnet! Die „wirtschaftlichen Entscheidungsträger_innen“ haben zwar den kurzen Draht in die Regierung, doch sie vergessen: Die Stadt gehört uns! Der Protest und Widerstand gegen die sich immer schneller verschärfende Lage in vielen Teilen Berlins nimmt Fahrt auf. Wenn sich Minister und Vorstandsmitglieder zum ungezwungenen Austausch treffen, werden sie nicht ungestört sein!

[SIZE="2"]Nachhaltig agieren – Rendite ruinieren!
Kommt am 23. Mai zum Gasometer in Schöneberg!
12 Uhr, Dominicusstr./Torgauer Str. (S-Bhf. Schöneberg)
[/SIZE]

Deckel u Töpfe mitbringen zum Krachmachen.
Ein roter Teppich für Lobbyisten wird ausgerollt(Kunstaktion).
Der Flyer als PDF.
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Viele Grüße aus Berlin
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Alt 31.05.2012, 22:16   #122
dr.byrd->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 25.11.2007
Beiträge: 2.925
dr.byrd dr.byrd
Standard AW: Berlin: MIETEN STOPPEN

Der geplante Besprechungspunkt zur WAV im Ausschuss für Gesundheit und Soziales des Abgeordnetenhauses wurde auf den 4. Juni vertagt. Der Ausschuss tagt öffentlich. Die Tagesordnung finden ihr hier.
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Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung.



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Alt 04.06.2012, 23:00   #123
Atze Knorke
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Benutzerbild von Atze Knorke
 
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Atze Knorke Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Berlin: MIETEN STOPPEN

Zitat von dr.byrd Beitrag anzeigen
Der geplante Besprechungspunkt zur WAV im Ausschuss für Gesundheit und Soziales des Abgeordnetenhauses wurde auf den 4. Juni vertagt. Der Ausschuss tagt öffentlich. Die Tagesordnung finden ihr hier.

Halle Miteinander und @dr.byrd,

so Termin vorbei, leider ist das in dieser Überlänge mit den Terminen, die gerade zur neuen WAV anstehen, nicht gerade günstig! :-(
Wer weiss, schon das hier mittendrin Termine stehen?

Die Tagesordnung verlinkt nicht -
(Http Status Code: 404 Reason: File not found or unable to read file).

Dabei erinnere ich an diesen Beitrag:
http://www.elo-forum.org/kosten-unte...rollklage.html

Bitte um Verständnis, weil es eine sehr große Belastung ist, dass auch noch für sich heraus zu puzzeln, um am Ball zu bleiben.

Gibt es auch eine Berichterstattung, von denen, die an diesem Termin präsent waren? Das wäre sehr hilfreich, ob was bei rum gekommen ist!

Danke von Atze Knorke





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Alt 05.06.2012, 21:55   #124
ethos07
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Standard AW: Berlin: MIETEN STOPPEN

"Platz genommen!"

Der Mieterprotest nimmt in einzelnen Kiezen Berlins neue Formen an:

Am Kottbusser Tor hat sich seit 2011 eine breite Bewohner-Initative gebildet , die gegen die drückenden Mietenprobleme rund um das Kottbussertor vorgeht: gerade dort wurden viele Wohnungen ehemals mit öffentlichen Geldern saniert und fallen nun aus der Sozialbindung. Die dadurch drastisch steigenden Mieten sind selbst für viele, die noch Arbeit haben oder einen kleinen Laden besitzen, schlicht nicht mehr bezahlbar. Geschweige denn mit den neuen Sätzen der WAV...

Die Bewohner haben als neue Protestform jetzt 'Platz' auf dem 'Platz' am Kottbusser Tor 'genommen' - und kurzerhand ein Aktions- und Infocamp auf dem Platz errichtet.

Kotti & Co - Straßenfest am 26.05.2012 - Rede um 18:00 Uhr.mov - YouTube

Dort finden zur Zeit zahlreiche Events statt. Morgen z.B.:

6. Juni Protestcamp am Kottbusser Tor / Admiralstraße (Kreuzberg)
18 Uhr: Konzert von Dota Kehr – Die Kleingeldprinzessin
19 Uhr Infoveranstaltung zur MieterInnendemonstration „Kein Rendite mit der Miete!“ am 18. Juni.

Kotti & Co
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Alt 28.06.2012, 15:43   #125
ethos07
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Cool AW: Berlin: MIETEN STOPPEN

Samstag, 16 Uhr ist wieder "Lärmdemo!" - organisiert wird das von Kott&Co, und viele andere Initiativen und Mieter_innen machen mit. Gerade auch wir als Erwerbslose sollten besonders laut Lärmen, denn uns betrifft die Verdrängung mit am schärfsten.

Kotti & Co - Lärmdemo in Kreuzberg.mov

Zitat:
Die Mietergemeinschaft Kotti & Co lädt zur 4. Lärmdemo
am 30. Juni um 16 Uhr

Treffpunkt: Kottbusser Tor/Admiralstraße am Protest-​Haus (Gecekondu)

Angesprochen sind alle, die nicht mehr wissen wie sie ihre Miete bezahlen sollen, alle, deren Nachbarn schon wegziehen mussten, alle, die keine neue Wohnung finden, alle deren Betriebskosten zu hoch sind, alle die von Modernisierung oder Abriss bedroht sind, alle, die von den Jobcenter aufgefordert sind, die “Kosten der Unterkunft” zu senken, alle, die wissen, dass man in Marzahn wieder Jahrzehnte braucht um die Deutschen zu integrieren, alle, deren Renten zu klein sind, alle, die ihre Freunde nach Spandau verloren haben, alle, die gern nachts noch auf die Straße gehen, alle, die schon immer hier leben, alle, die deswegen nach Berlin gezogen sind, alle die hier gerne auf den Markt gehen, alle deren Namen von deutschen Lehrer_innen nicht ausgesprochen werden können, alle die hier ihre zweite Heimat gefunden haben. Ihr Alle. Und eure Familien und Freunde_innen. Alle.

Wir bitten Euch diesen kurzen Aufruf zu verbreiten.

Es werden keine Redebeiträge auf der Demo gehalten werden. Es ist eine Lärmdemo. Bringt Kochtöpfe und Trillerpfeifen mit!! . .
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