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Alt 09.11.2008, 15:40   #1
Martin Behrsing
Redaktion
 
Benutzerbild von Martin Behrsing
 
Registriert seit: 16.06.2005
Ort: Bonn
Beiträge: 22.313
Martin Behrsing Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Geschichte der Kölner Zahltage an der ARGE

Im Vorfeld des anstehenden Zahltag XXL am 1. Dezember in Köln wollen wir mit diesem Beitrag kurz die Geschichte der Kölner Zahltage darstellen und einige Konsequenzen diskutieren.
Wie alles anfing….

Welche HartzIV -Empfängerin, welcher HartzIV-Empfänger kennt das nicht?
Panik am Ersten des Monats, weil die ARGE kein Geld überwiesen hat. Du gehst zur ARGE, darfst nicht zu deinem Sachbearbeiter, der jetzt PAP (Persönlicher Ansprechpartner) genannt wird und musst erst mal eine Nummer ziehen. Du wartest darauf, dass du Stunden später dein Problem einer „Empfangsdame“ erzählen kannst. Sie kann dir nicht helfen, versteht dich zwar voll und ganz, aber du sollst übermorgen wiederkommen und sie gibt dir einen Termin für deinen PAP. Jetzt kann sie nix für dich tun. Zwei Tage später gehst du zum Zimmer deines PAP. Ein neues Gesicht sitzt da, kennt dich nicht, hat keine Ahnung, kann deine Akte nicht finden und meint, dass dein Folgeantrag nicht angekommen sei. Ohne Akte und Antrag kein Geld, das musst du doch einsehen und du sollst morgen wiederkommen. Du fühlst dich klein und Exkrement. Wut steigt in dir auf, von der du nicht weißt, wohin damit. Draußen auf dem Flur triffst du auf andere Leute, denen es genauso geht. Während des Wartens tauscht man Tipps, Erlebnisse und Warnungen aus. Mal schreit ein Einzelner rum, mal knallt eine Tür, mal siehst du, wie Sicherheitsdienst und Polizei jemand aus der ARGE eskortieren, der wild gestikuliert und brüllt. Du erzählst deine Erlebnisse Freunde und abends in der Agenturschluss-Gruppe. Die Mehrheit ist selber arbeitslos. In allen ARGEn in Köln, überall haben wir ähnliches erlebt. Selbst wenn du deine Rechte und das Gesetz kennst: Du kommst bei der ARGE nicht weiter. Es musste was passieren!

weiterlesen auf: PR-SOZIAL, das Presseportal...
Martin Behrsing ist offline  
Alt 09.11.2008, 17:03   #2
Nustel
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Registriert seit: 19.06.2006
Ort: Köln
Beiträge: 2.134
Nustel Nustel Nustel
Standard AW: Geschichte der Kölner Zahltage an der ARGE

Zitat von Martin Behrsing Beitrag anzeigen
Im Vorfeld des anstehenden Zahltag XXL am 1. Dezember in Köln wollen wir mit diesem Beitrag kurz die Geschichte der Kölner Zahltage darstellen und einige Konsequenzen diskutieren.
Wie alles anfing….

Welche HartzIV -Empfängerin, welcher HartzIV-Empfänger kennt das nicht?
Panik am Ersten des Monats, weil die ARGE kein Geld überwiesen hat. Du gehst zur ARGE, darfst nicht zu deinem Sachbearbeiter, der jetzt PAP (Persönlicher Ansprechpartner) genannt wird und musst erst mal eine Nummer ziehen. Du wartest darauf, dass du Stunden später dein Problem einer „Empfangsdame“ erzählen kannst. Sie kann dir nicht helfen, versteht dich zwar voll und ganz, aber du sollst übermorgen wiederkommen und sie gibt dir einen Termin für deinen PAP. Jetzt kann sie nix für dich tun. Zwei Tage später gehst du zum Zimmer deines PAP. Ein neues Gesicht sitzt da, kennt dich nicht, hat keine Ahnung, kann deine Akte nicht finden und meint, dass dein Folgeantrag nicht angekommen sei. Ohne Akte und Antrag kein Geld, das musst du doch einsehen und du sollst morgen wiederkommen. Du fühlst dich klein und Exkrement. Wut steigt in dir auf, von der du nicht weißt, wohin damit. Draußen auf dem Flur triffst du auf andere Leute, denen es genauso geht. Während des Wartens tauscht man Tipps, Erlebnisse und Warnungen aus. Mal schreit ein Einzelner rum, mal knallt eine Tür, mal siehst du, wie Sicherheitsdienst und Polizei jemand aus der ARGE eskortieren, der wild gestikuliert und brüllt. Du erzählst deine Erlebnisse Freunde und abends in der Agenturschluss-Gruppe. Die Mehrheit ist selber arbeitslos. In allen ARGEn in Köln, überall haben wir ähnliches erlebt. Selbst wenn du deine Rechte und das Gesetz kennst: Du kommst bei der ARGE nicht weiter. Es musste was passieren!

weiterlesen auf: PR-SOZIAL, das Presseportal...
Schön geschrieben, entspricht der Wahrheit. ES MUSSTE WAS PASSIEREN. Meine Lösung ist: zurückschreien, so wenn es sich wagt eine Papnase mich anzuschreien, ich fühl mich mich nie klein und schei*se, ich habe im Leben etwas ereicht, das mir von diesem System, den Menschen genommen wurde. Ich bin ausgenutzt worden, benutzt worden, und heule nicht rum. Da ist nur noch tiefe Abneigung. Ganz tiefe Abneigung. Ich habe Leute zerbrechen sehen, weit vor Hart4, das ist kein neues Phänomen
Nustel ist offline  
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arge, geschichte, kölner, zahltage

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