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AfA /Jobcenter / Optionskommunen Rat und Hilfe speziell für Probleme im Zusammenhang mit AfA/Jobcenter/Optionskommunen


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Alt 22.10.2007, 12:58   #26
druide65
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druide65 druide65 druide65 druide65 druide65
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Antrag wurde von mir gestellt.Ich warte noch auf einen schriftlichen Ablehnungsbescheid.

Im meiner EGV(noch nicht unterschrieben) steht übrigens explizit das ich das Internet für Stellensuche und Bewerbungen nutzen muss.

Das Argument das man dann ja zur ARGE gehen könnte greift in meinem Falle nicht.
Wenn der einzigste öffentliche PC Arbeitsplatz(für ca.2000 Arbeitslose bei Öffnungszeiten von 8 Uhr - 12 Uhr) entweder Out of Order oder ständig besetzt ist.

Übrigens....gerade eben habe ich wieder zwei Mailbewerbungen losgeschickt.
Bei der einen wäre die Bewerbungsfrist heute abgelaufen.
Schriftlich hätte ich das nicht mehr geschafft.
So bin ich zumindestens noch im Rennen....
__

Der Sozialismus muß eine Sache der Menschheit sein und darf nicht zur Sache einer Klasse herabgewürdigt werden.
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Alt 22.10.2007, 18:18   #27
Seehase
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Seehase
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Hallo hier im Forum,

ich lese mit großem Interesse diese Beiträge und habe ebenso meine Erfahrungen mit Onlinebewerbungen und Kostenerstattungen mit der AA und für meinen Sohn mit der ARGE gemacht.

Ich selbst bin seit 2006 arbeitssuchend bei AA. Habe, um mich auch online bewerben zu können, meine Bewerbungsbilder im Fotostudio gleich neben den Papierbildern digitale Bilder erstellen lassen bzw. auf CD brennen lassen. Dieses erforderte logischerweise Mehrkosten.

Meine Zeugnisse habe ich von einem Schreibbüro in PDF-Dateien formartieren lassen und ebenfalls auf CD archiviert.

Merine Onlinebewerbungen weise ich per Kopie der e-mail der AA nach und bekomme pauschal 5,00 € pro Bewerbung erstattet.

Hier gibt es von meiner Seite her keine Beanstandungen außer der Erfahrung, dass Onlinebewerbungen oftmals noch weniger Rückmeldungen erfahren als Bewerbungen per Bewerbungsmappen in Papierform.

Unser Sohn, ehemaliger Kunde der ARGE, hat für reine Onlinebewer-bungen keine Erstattung bekommen.
Erst auf schriftliche Nachfragen auf dem Briefweg nach dem jeweiligem Sachstand des Auswahlverfahrens beim Stellenanbieter, diente dieses für die ARGE als erstattungsfähige Bewerbungen(Eigenbemühungen). Hier wurden dann 5,00 € pauschal erstattet.

Dieses Verhalten der ARGE ist auch für mich unverständlich. Zumal die Gesetzesaussage eine Erstattung zulässt.
Auf der anderen Seite sehe ich eine gewisse Problematik im Nachweis der Onlinebewerbungen und die Möglichkeiten zur Entfaltung kreativem Gedankengut seitens unredlicher Kunden.

Dank einer erfolgreichen Onlinebewerbung hat unser Sohn in der Schweiz nun für sich einen neuen Job gefunden und ist sehr zufrieden!

Ich persönlich bin froh, daß er nicht mehr der wilkürlichen Betrachtungsweise der ARGE unterliegt. Meine Erfahrungen mit dieser Institution an unserem Ort sind völlige Realitätsferne vom realem Arbeitsmarkt und den damit verbundenen Bewerbungspraktiken.

Man gibt dem Kunden ein Holland-Fahrrad aus dem Supermarkt in die Hand und erwartet, dass der Kunde damit die Tour de France gewinnen soll.

Ich wünsche allen Bewerbern viel Glück bei der Jobsuche.

Gruß vom Seehasen
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Alt 22.10.2007, 19:16   #28
Martin Behrsing
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Martin Behrsing Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Es ist ok, wenn man als Protestform wählt: Rausholen, was rauszuholen ist. Aber dies sollte ganz klar sein, dass es ein Protest ist. Dieses war zum Teil in der alten Sozialhilfe recht erfolgreich und führte in einigen Sachen zu Änderungen.

Aber wer argumentiert, E-mail kosten Geld, wird sehr leicht darauf verwiesen, dass fast jeder Job-Center die Möglichkeit3en bieten kann, das man von dort aus seine Bewerbung versendet bzw. auch die PCs der Arbeitsagenturen benutzt. Es kann auch ganz schlecht ausgehen und man wird zu Bewerbungstrainigns verdonntert, wo man die Möglichkeit der Online-Recherche und des Schreibens und des Versenden hat.

Ich schrieb ja schon, dass die Kommentierungen (auch von eher Hartz Iv-Gegenern) da ziemlich eindeutig sidn. Ebenso gab es reichlich genug Entscheidungen, die weder E-mail, noch Telefon berücksichtigen.

Wer unbedingt so etwas braucht, sollte in der EGV auf Möglichkeiten des Telfonieren in der ARGE und des E-Mail-Versenden bestehen.

Ich glaube, dass ich dazu keine große Lust hätte.
__

Gruß aus dem Rheinland

Martin

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Alt 22.10.2007, 19:40   #29
druide65
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Zitat:
Es ist ok, wenn man als Protestform wählt
Es ist für mich persönlich kein Protest.Sondern eine Notwendigkeit.
Wir leben nicht mehr in der Bewerbungstechnischen Steinzeit wo wir Bewerbungen handschriftlich hingekritzelt haben oder auf die Olympia getippt haben,sondern im Jahre 2007.
Es wird Zeit das die modernden Kommunikationsmittel auch bei ARGEn akzeptiert werden.
Abgesehen davon sagt die Geschäftsanweisung der BA explizit aus das es möglich ist.
Warum wird es nicht umgesetzt?bzw nur bei einigen ARGEn nach "Ich habe heute einen guten Tag" Prinzip?

Ergibt für mich keinen Sinn....

Zitat:
dass fast jeder Job-Center die Möglichkeit3en bieten kann, das man von dort aus seine Bewerbung versendet bzw. auch die PCs der Arbeitsagenturen benutzt.
Scheidet für mich aus den wie schon beschriebenen Gründen aus.
Für andere ARGEn kann ich nicht sprechen.

Zitat:
Es kann auch ganz schlecht ausgehen und man wird zu Bewerbungstrainigns verdonntert, wo man die Möglichkeit der Online-Recherche und des Schreibens und des Versenden hat.
Dann müsste ich ernsthaft auf 52 Wochen Bewerbungstraining bestehen.
Denn die Jobangeboten kommen ja nicht mal eben in den zwei Wochen wo man Bewerbungstraining hat.

Zitat:
Wer unbedingt so etwas braucht, sollte in der EGV auf Möglichkeiten des Telfonieren in der ARGE und des E-Mail-Versenden bestehen.
Gute Idee....ich werde das mal ernsthaft erwägen in meine einzubringen.
Mal sehen wie die reagieren....aber ich denke mal ehr die sind froh mich nicht jeden Tag zu sehen.
__

Der Sozialismus muß eine Sache der Menschheit sein und darf nicht zur Sache einer Klasse herabgewürdigt werden.
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Alt 22.10.2007, 19:50   #30
Debra
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Debra
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Es ist für mich auch kein Protest. Denn ich musste 10 Bewerbungen pro Monat schreiben! Die Pauschale beträgt aber nur 240,- EUR. Fotos habe ich auch selbst finanziert. Es geht also darum, die 240,- EUR, die einem pro Jahr zustehen, auch zu bekommen, wenn man auch entsprechend viele Bewerbungen erstellt.

Unsere ARGE hat keine Computer, die "Kunden" mal eben so benutzen dürfen! Dasselbe galt für die Maßnahme in der HAB! Die hatten nur 1 Std. am Tag, und zwar erst um 11 Uhr, das I-Net an, viele Seiten Jobbörsen waren durch deren Spamfilter geblockt, auf mein E-Mail Fach hatte ich daher keinen Zugriff. Denn oftmals wird sofort eine Mail zurückgeschickt oder man wird zurückgerufen.

In der HAB konnte man weder angerufen werden, noch in Ruhe telefonieren.
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Alt 22.10.2007, 20:03   #31
Seehase
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Seehase
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Hallo Herr Behrsing,

Ihre Argumentation hier verwundert mich ein wenig.

Ich gehe davon aus das nachfolgender Text stimmt:

"Leistungen an Arbeitnehmer zur Unterstützung der Beratung und Vermittlung (UBV) gem. §§ 45 – 47 SGB III"
§ 3
Pauschalierung von Bewerbungskosten
(1) Im Interesse einer schnellen Bewilligung und Abwicklung der Leistungen ist es zulässig, diese pauschaliert
zu erbringen.
(2) Bei Pauschalierung nach Absatz 1 ist je Bewerbung ein Betrag von 5,- Euro zu erstatten. Dabei können
nur solche Bewerbungen berücksichtigt werden, die von der Antragstellerin/vom Antragsteller nachgewiesen
werden.

§ 4
Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechniken
(1 ) Erstattet werden können auch Bewerbungskosten, die bei Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechniken
anfallen. Die Regelungen des § 3 sind entsprechend anzuwenden.
(2) Die Beschaffung von Hard- und Software kann nicht gefördert werden.
(3) Die Erstellung beziehungsweise Optimierung von Bewerbungsunterlagen, mit der die Antragstellerin/der
Antragsteller einen Dritten beauftragt hat, kann in begründeten Fällen gefördert werden, wenn das örtlich
zuständige Arbeitsamt gegenüber der Antragstellerin/dem Antragsteller eine Förderung vorher dem Grunde
nach zugesagt hat. Sie kann bis zur Höhe von 100,- Euro erfolgen. § 46 Abs. 1 SGB III ist zu beachten



Ich stimme mit Ihnen überein, dass man in der Förderung der ARGE nicht jeden Cent herausholen kann, sondern dieses als Hilfe zur Selbsthilfe betrachten muß. Doch wo sind da die Grenzen zu setzen und wo setzen wilkürliche Entscheidungen der Fallmanager ein?

Hier geben die einschlägigen Gesetze die entsprechenden Vorgaben. Wenn von einer Pauschalen vergütung in Höhe von 5,00 € im Gesetzt gesprochen wird, dann steht es dem Nutzungsnießer auch zu diese einzufordern.

Gerade in den Bewerbungsbemühungen von meinem Sohn habe ich gelernt, dass eine Pauschalisierung unterm Strich, wenn sie dann auschal angewandt wird, unterm Strich für beide Beteiligten hinkommen kann.

Kosten Bewerbungsmappe: 7,25 € bis 10,60 €
Mappe 3,50 €
Foto 2,00 €
Porto Innland 1,45 €
Porto Schweiz 4,80 €
Briefumschlag 0,30 €
Erstattung pro Bewerbungsmappe pauschal 5,00 €

Von 8 Onlinebewerbungen in die Schweiz erforderte es bei 6 Kontakten weitere Informationen/Schriftwechsel in Papierform, wobei es bei einer reinen Onlinebewerbung zum tatsächlichen Erfolg führte.

Hier kann man wahrlich nicht davon sprechen, wenn die Kostenerstattung der Onlinebewerbungen anstrebt, jeden Cent von der ARGE herauszuholen.

Wenn durch den Gesetzgeber im Zuge der Verfahrensvereinfachung die Kostenerstattung pauschalisiert angeboten wird, dann bitteschön soll es in der Praxis aber auch von den ausführenden Gremien pauschal gehandhabt werden und nicht im nachhinein selectiert werdern dürfen.

Schöne Grüße vom Seehasen
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