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AfA /Jobcenter / Optionskommunen Rat und Hilfe speziell für Probleme im Zusammenhang mit AfA/Jobcenter/Optionskommunen


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Alt 25.08.2012, 12:11   #26
Holger01
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Holger01 Holger01 Holger01 Holger01 Holger01 Holger01
Standard AW: Beschwerde über Sachbearbeiterin

@Berlin50

Ich glaube, du und wir reden hier gewaltig aneinander vorbei.

Zum einen läuft wohl ein Beschwerdeverfahren gegen deinen SB, welches mittlerweile erledigt sein dürfte.

Zum anderen hast du seit vielen Jahren immer wieder Minijobs (sogenannte 400-€-Jobs),
über die du aber lediglich maximal € 100,00 als Einkommen verbuchen läßt, und die du dazu nutzt,
weitere VV abzuwehren.

Dieser Punkt dürfte mittlerweile auch erledigt sein, oder?

Und was die Sozialversicherungspflicht angeht, da verwechselst du etwas:

Es gibt sv-pflichtige Arbeitsverhältnisse mit Begründung einer Mitgliedschaft in einer KK sowie einer Anwartschaft
auf Alg1, also bei Einkommen > € 400,00 mtl.

Und dann gibt es noch die Minijobs und geringsfügige Arbeitsverhältnisse, die keine Krankenversicherung begründen,
ür die der Arbeitgeber aber dennoch "pauschaliert" rund 31 % an Lohnsteuer sowie Beiträgen zur KV, PV und RV abführt.

Und dies geht, wie @Rounddancer richtig schreibt, mit und ohne Lohnsteuerkarte.

Noch Fragen, Berlin50?

Über Gesetze und Rechtsvorschriften haben wir ja schon einiges geschrieben.
Lass uns doch ergänzend an einigen deiner Tricks teilhaben, von denen du in deiner Signatur schreibst.
__

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Alt 25.08.2012, 12:42   #27
Rounddancer
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Standard AW: Beschwerde über Sachbearbeiterin

Zitat von Berlin50 Beitrag anzeigen



Ich verstehe den Abs. 1 ebenfalls als erledigt, wenn ein Minijob vorliegt.




Was sagst Du dazu? LG
Nun, das Ziel muß es sein, Deinen Leistungsbedarf zu verringern.

Das ist mit einem Minijob der bei

  • Alg-I 165 Euro, oder 14,99 Wochenstunden, bei
  • Alg-II 100 Euro
nicht überschreitet, nicht der Fall.
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Alt 25.08.2012, 12:55   #28
Berlin50
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Standard AW: Beschwerde über Sachbearbeiterin

Hallo Holger! Mir geht es vor allem darum, daß ich den SB´s klar mache, daß geringfügige Beschäftigung/Minijob keiner Begründung stand hält, einem trotzdem mit Eingliederungsmaßnahmen zu überschütten. Ja gut, ich habe es durch meine Tricks in den Begründungen und Drohungen geschafft. Nur zufrieden bin ich nicht, da ich sicherlich zu den Nervensägen unter den Kunden zähle. Vor allem möchte ich nicht nur mit meiner Logik aufmüpfen und protestieren, sondern handfeste Beweise, Gesetze usw. vorlegen. Die Respektlosigkeit gegenüber getätigter Arbeit, auch wenn sie nur geringfügig ist, die die sich erlauben, ist unerträglich. Zumal sie immer fordern, jede Tätigkeit am Arbeitsmarkt anzunehmen. Das passt alles überhaupt nicht zusammen.

Ich meine, es lesen viele User mit, die sicherlich Hilfe zur Abwehr brauchen. Zumal ich weiß, daß diese Vorgehensweise mit Willkür verbunden ist. Ich schrieb ja schon, daß dies erst seit einigen Monaten verfolgt wird. Früher war es gang und gäbe, geringfügige in Ruhe zu lassen. Ich machte manche Jobs 5 Jahre, ohne die geringste Abwertung oder Tyrannei zu bemerken. Die SB´s respektierten diese Jobs und gut war. Aber heutzutage wird einem das abgesprochen (Angebote in Maßnahmen). Ist doch unfair und würdelos noch dazu.

Aber egal, wenn Du oder andere diese Vorgehensweise als lapidar ansehen, ist es mir auch egal. Ich jedenfalls werde mich, schon aufgrund meines Alters, entschieden dagegen wehren und suche weiter nach Beweisen, damit ich in Ruhe gelassen werde. LG
__

Kenn die Gesetze nicht, aber viele Tricks.
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Alt 25.08.2012, 13:18   #29
Berlin50
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Standard AW: Beschwerde über Sachbearbeiterin

Danke Rounddancer. Das habe ich mittlerweile verstanden. Darum geht es mir aber nicht. Wie oben bereits geschrieben, geht es ums Grundsätzliche.

Die Minijob-Zentrale erkennt geringfügig Beschäftigte/Alo´s als berufsmäßig beschäftigt an. Daher ist die Notwendigkeit zur Eingliederung nicht mehr gegeben. Maßnahmen nach § 16 d fallen sozusagen, wie @Falling Down schreibt, weg.

Dann bedenke noch die Arbeitsmarktsituation für Ü50ige, die zu alt und zu kostspielig sind. Und bedenke auch, welche Jobs und wieviele die SB´s überhaupt anbieten. Von daher widerspricht sich deren Ziel, Absenkung des Leistungsbedarfs, grundsätzlich. Sie können Vollzeitjobs selbst nicht bereitstellen/anbieten. LG
__

Kenn die Gesetze nicht, aber viele Tricks.
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Alt 25.08.2012, 18:35   #30
Rounddancer
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Idee AW: Beschwerde über Sachbearbeiterin

Zitat von Berlin50 Beitrag anzeigen
Die Minijob-Zentrale erkennt geringfügig Beschäftigte/Alo´s als berufsmäßig beschäftigt an. Daher ist die Notwendigkeit zur Eingliederung nicht mehr gegeben. Maßnahmen nach § 16 d fallen sozusagen, wie @Falling Down schreibt, weg.
Nein, die Eingliederungsmöglichkeiten nach 16b und 16e gibt es weiterhin,- nur eben nicht für ungesicherte Aushilfsjobs wie das Minijobs sind. Sondern für sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse, die dazu bestimmt sind, den Arbeitssuchenden aus dem Leistungsbedarf zu bringen, ihn wieder auf eigene Füße stellt.

Zitat:
Dann bedenke noch die Arbeitsmarktsituation für Ü50ige, die zu alt und zu kostspielig sind.
Schlimm genug, daß sowas ein paar junge Schnösel, ein paar Nieten in Nadelstreifen behaupten. Doch die denken kurzsichtig,- nicht nachhaltig.

Doch mittlerweile zeigt sich, daß wir älteren Arbeitnehmer für unsere Unternehmen nicht Kosten-, sondern Erfolgsfaktoren darstellen können,- wenn wir selbst an uns glauben.

Schon der Volksmund wußte: "Neue Besen kehren gut,- doch die alten Besen wissen, wo der Dreck sitzt!". Wir Älteren haben das Know how, die Erfahrung, und die ist oft unbezahlbar, gerade, wenn es um Qualität und Kundenzufriedenheit geht.

Nur ein Beispiel aus meiner Ursprungs-Branche: Die Firma Paul Wolf, Schifferstadt, hatte tolle Produkte. Hauptartikel: Negerküsse mit Schokolade. Wolf fuhr im Windschatten der Firma Dickmann. Will sagen, Dickmann machte und zahlte die Werbung, Wolf war mit vergleichbaren Produkten da, jedoch günstiger. Der Junior der Firma wollte ein neues Werk, top-modern. Er machte den entscheidenden Fehler: Er leaste das Werk, den Leasingvertrag kaufte der Mitbewerber. Paul Wolf wurde insolvent, alle Mitarbeiter entlassen. Namen und Produktpalette gingen an "Grabower". Die machten in Grabow zwar auch Waffeln, aber nur Negerküsse mit Fettglasur. Sie versuchten sich an den Negerküssen mit Schokolade. Vergeblich.

Die Dinger waren entweder krumm und schepps, oder sie waren supertoll, doch wenn bei der Produktion Gewitter war, klappte die Emulsion aus Eiklar und Zucker nicht, die Negerküsse liefen schon nach einer Woche klebrig-flüssig davon. Kunden verärgert, Großhändler verärgert, Rücknahme- und Entsorgungskosten.

Den Chefs in Grabow blieb nichts anderes übrig: Sie holten erfahrene Negerkußbläser aus Schifferstadt, alles ältere Jahrgänge, aus der Tristess der Arbeitslosigkeit nach Grabow. Und ab da klappten die Negerküsse mit Schokolade so gut, wie sie von jeher von Paul Wolf gewohnt waren.

Zitat:
Und bedenke auch, welche Jobs und wieviele die SB´s überhaupt anbieten.
Sachbearbeiter sind Leistungssachbearbeiter, TVöD Gr. 9, also die, die berechnen, was jedem von uns zusteht und die dafür sorgen, daß wird das auch bekommen (wenn der Computer nicht mal wieder streikt...).

Arbeitsvermittler/Fall-Manager und persönliche Ansprechpartner, TVöD Gr. 10, sind die die uns helfen sollen, zügig Stellen zu finden,
können leider keine Stellen zaubern. Sie müssen die nehmen, die ihnen angeboten werden. Auch sie stöhnen unter dem trägen Amtssystem, das, wenn schon mal eine gute Stelle hereinkommt, bis zu mehrere Wochen braucht, bis sie in die Vermittlung kommt. Dann aber ist sie meist längst weg.

Schließlich sitzt da irgendwo ein Arbeitgeber mit dem Problem, das er mit dem vorhandenen Personalbestand nicht gelöst bekommt.
Dann geht die Stellenbeschreibung hinaus, und fast immer sollte da eigentlich ein "möglichst schon vorgestern" dranstehen.

Schließlich geht die Stelle ja sofort auch an die hinaus, die über die Jobbörse, über "Meine Stadt", etc., nach einer Stelle auf der Lauer liegen, ob sie nun erwerbslos sind, oder in Arbeit, und sich verbessern oder verändern wollen.
Wenn ich eine Stelle reinstelle, dauert es oft keine zwanzig Minuten, bis die ersten Bewerbungen hereinkommen ...

Das bedeutet: Wir dürfen nicht warten, daß uns der Arbeitsvermittler was anbietet, wir sollen und müssen selbst aktiv werden. Auf allen Ebenen, allen Kanälen. Auch als 50plus.

Wer sich bloß hinlegt, mit offenem Mund unter freiem Himmel,
und wartet, daß ihm gebratene Tauben hineinfallen,- der kriegt wenn, dann eher den Kot eines Singvogels mit Durchfall, oder ein Stück eines eingefrorenen Flug-Toiletteninhalts zu schlucken.

Schau, ich bin 59. Und ich kam im November 2011 in ein Team. Und jetzt, Anfang August 2012, wurden mein Team und ich als das am schnellsten gewachsene Team geehrt. Und ich bin seit Juli 2012 auf dem "unkaputtbaren" Provisionssatz von 17 Prozent ...
Rounddancer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.08.2012, 16:52   #31
Berlin50
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Berlin50 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Beschwerde über Sachbearbeiterin

Nun, Rounddancer. Man könnte fast meinen, Du hältst die heutige Ideologie, sich einem Menschen verachtendem System unterzuordnen, für nachahmenswert. Indem Du Menschen beleidigst und beschuldigst, faul zu sein, weil Du das scheinbare Glück hattest, aus dem Strudel der geläuterten Unterschicht heraus zu kommen. Aber täusche Dich nicht, niemand kann sich sicher sein, das es so bleibt. Bei dem geringsten Pups, wirst Du der Erste sein, der gehen kann.

Eigentlich rede ich hier gegen Windmühlen, da ein Gesetz und deren Vorschriften immer auch eine moralische und menschenwürdige Seite hat. Was mich zu dem Punkt des Grundgesetzes bringt, welches über Hartz IV steht. Und wenn Menschen von anderen Menschen, aus Gründen einer Statistik, entwürdigt, tyrannisiert und psychisch geschwächt werden, ist kein Paragraph auslegbar.

Insofern ist es geradezu eine Pflicht, sich zu wehren. Das hat überhaupt nichts mit Faulheit oder des in der Hängematte des Staates zu verweilen zu tun. Diese Pauschalabwertung ist ganz einfach Propaganda. Hier geht es um Würde, Moral und Ehre. Du weißt nicht, was viele Menschen/frühere Mittelschicht schon ertragen mussten. Willkür ist aufgetragen, da es kaum einen Spielraum gibt. Aber zum Glück gibt es Institutionen und Rechte, die auch ein Hartz IV-Gesetz nicht über allem stellt.

Zum Beispiel gibt es nicht umsonst Beschwerdestellen bei der BA in Nürnberg oder den Petitionsausschuß des Deutschen Bundestages. Was glaubst Du eigentlich machen die? Die leiten ein Verfahren gegen Amtspersonen ein, was Folgen haben wird. Davor haben alle Leiter, Teams, SB, FB in den Jobcentern Schiss. Wenn man sich bewusst ist, dass jeder Amtsträger in dieser Institution mit Rücktritt, Rausschmiss, Abmahnung oder vorzeitigem Ruhestand rechnen muß, kann dieses Werkzeug der Gegenwehr Wunder auslösen.

Was Du da über Stellen schreibst, ist gelinde gesagt, Quatsch, Zockerei oder nur die halbe Wahrheit. Da hat die Ideologie Dich überrannt, denn für die meisten Stellen mussten andere gehen, da sie zu teuer geworden sind. Menschen werden nur für einen guten Preis eingestellt, ansonsten braucht man sie nicht. Die frühere Rationalisierung/techn. Fortschritt ersetzt durch Maschinen, Computer, Mobilität usw. hat viele AK überflüssig gemacht. Glaub mir, ich sah in meinen Jobs, wie das funktioniert. Meine Nichte ist selbst Personaler und sagt mir, was heutzutage eine AK wert ist bzw. wie sie funktionieren muß. Ältere Menschen werden, auch wenn ein Negerkuss plötzlich die Glasur behält, früher oder später entlassen. Das Patent der Fertigkeit wird automatisch an jüngere weitergeben. So funktioniert´s innerbetrieblich immer. Jeder Geschäftsführer ist geradezu durch entgleisende Praktiken von Zulieferern, Abgaben, Krediten, Bodenschätzen usw. gezwungen, darauf zu reagieren, um selbst noch überleben zu können. Auch wenn er eigentlich das Beste für seine Mitarbeiter will. Der Kreislauf früherer sozial-demokratischer Werte ist entgleist bzw. übergestülpt worden. Unter dem Motto "friss oder stirb". Und dass viele Firmen, Dax-Unternehmen usw. sterben, ist allgegenwärtig. Arbeitsplätze werden und können nicht unbegrenzt gehalten werden oder entstehen, da die Ideologie dies einfach nicht zulässt.

Schon 2005/08/26 ist ein erhellender Bericht einer Beamtin in der TAZ veröffentlicht worden. Wen es interessiert, sollte mal googlen. Dass, was sie beschreibt, ist noch heute Wirklichkeit. Durch Propaganda/Manipulation wurdest Du Rounddancer geradezu ein Opfer Deiner selbst, wie so viele, die ohnmächtig einer aufgezwungenen Ideologie folgen. Es scheint, Du hast die Kantsche Aufklärung nicht verstanden. LG
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Berlin50 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.08.2012, 17:37   #32
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Standard AW: Beschwerde über Sachbearbeiterin

Man kann fast allem in Deinen Ausführungen zustimmen, aber das
Zitat von Berlin50 Beitrag anzeigen
Zum Beispiel gibt es nicht umsonst Beschwerdestellen bei der BA in Nürnberg oder den Petitionsausschuß des Deutschen Bundestages. Was glaubst Du eigentlich machen die? Die leiten ein Verfahren gegen Amtspersonen ein, was Folgen haben wird. Davor haben alle Leiter, Teams, SB, FB in den Jobcentern Schiss. Wenn man sich bewusst ist, dass jeder Amtsträger in dieser Institution mit Rücktritt, Rausschmiss, Abmahnung oder vorzeitigem Ruhestand rechnen muß, kann dieses Werkzeug der Gegenwehr Wunder auslösen.
ist ein Wunschtraum.

An das Ämterpack kommst Du so gut wie gar nicht heran. Die halten sich gegenseitig den Rücken frei. Wenn Du mit dem argen Amt streitest, bekommst Du im günstigsten Fall Dein Recht. Mehr aber auch nicht. Und weil diese argen Ratten genau wissen, dass ihnen am Ende nichts passieren kann, schikanieren sie munter weiter.
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Sei der Wind, nicht das Fähnchen ...
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Alt 26.08.2012, 18:05   #33
Berlin50
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Standard AW: Beschwerde über Sachbearbeiterin

So? Dann google mal nach erfolgreichen Beschwerden, Protesten usw.

Ein Beispiel von einem mutigen Alo aus Köln:

Wann immer die hohen Herrschaften der Jobcenter sich irgendwelche Willkür oder sonstige Frechheiten erlauben, so möchte ich jedem der davon betroffen ist empfehlen, sich an den Petitionsausschuß des deutschen Bundestages zu wenden. Die Adresse lautet:
Petitionsausschuß des deutschen Bundestages
Platz der Republik 1
11011 Berlin.
Jetzt fragen sich einige, was das bringen soll. Aus eigener Erfahrung kann ich garantieren, dass das sehr viel bringt! Der Petitionsausschuß nämlich ist von Amts wegen verpflichtet, ein parlametarisches Untersuchungsverfahren laut der §§ 1 bis 9 des Petitionsausschußgesetzes ein zu leiten und die jeweiligen Jobcenter zu einer Stellungnahme auf zu fordern! Und das ist diesen Herrschaften vom Jobcenter sehr, sehr unangenem. Als ich dies vor ca. 18 Monaten gemacht habe, sind am Ende zwei Mitarbeiter des Jobcenters Köln-Mitte hochkannt rausgeflogen und zwar wegen groben Pflichtverletzungen und Beschwerdeunterschlagung. Ich kann nur jedem dazu raten dies auch zu tun, den hiervor haben die oberen der Jobcenter wirklich Angst. Allein schon deshalb, dass dies im Jahresbericht des Petitionsausschußes erwähnt wird. Viel Spaß dabei.


Das gibt doch Hoffnung, oder?

P.S. TAZ vom 29.8.05 "Produktion von Parias" Sorry.

LG
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Alt 26.08.2012, 18:53   #34
Falling Down
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Standard AW: Beschwerde über Sachbearbeiterin

Zitat:
Aus eigener Erfahrung kann ich garantieren, dass das sehr viel bringt! Der Petitionsausschuß nämlich ist von Amts wegen verpflichtet, ein parlametarisches Untersuchungsverfahren laut der §§ 1 bis 9 des Petitionsausschußgesetzes ein zu leiten und die jeweiligen Jobcenter zu einer Stellungnahme auf zu fordern! Und das ist diesen Herrschaften vom Jobcenter sehr, sehr unangenem. Als ich dies vor ca. 18 Monaten gemacht habe, sind am Ende zwei Mitarbeiter des Jobcenters Köln-Mitte hochkannt rausgeflogen und zwar wegen groben Pflichtverletzungen und Beschwerdeunterschlagung.
Bei solchen Schilderungen bin ich skeptisch. Besonders wenn der Verfasser aufgrund einer einzelnen eigenen Erfahrung(?) meint, Garantien geben zu können. Das sagt schon etwas darüber aus, wie ernst man ihn nehmen kann.

Und dann sollen aufgrund seines mutigen Einsatzes auch noch gleich zwei arge Kreaturen über die Klinge gesprungen sein? Wenn das so wäre, hätte man dies bestimmt in diesem Forum ausgiebigst dargestellt und bejubelt finden können. Denn gerade im Köln-Bonner Raum sind viele Foristen beheimatet.

Stattdessen finden sich hier viele Schilderungen, wie wenig beispielsweise Beschwerden beim "Kundenreaktionsmanagement" der BA bewirken.

Ich will nun wirklich niemandem die Kampfeslust verderben, im Gegenteil. Jeder sollte sich mit aller Kraft gegen die rechtswidrigen und entwürdigenden Praktiken des Amtes für Armut und Schikane wehren. Nur sollte man dabei mit - sporadisch immer wieder mal auftauchenden - Heilsbringern vorsichtig sein, die behaupten, nun eine mächtige Allzweckwaffe gefunden zu haben, und den Erfolg "garantieren".
__

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Alt 26.08.2012, 19:18   #35
Rounddancer
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Zitat von Berlin50 Beitrag anzeigen
Nun, Rounddancer. Man könnte fast meinen, Du hältst die heutige Ideologie, sich einem Menschen verachtendem System unterzuordnen, für nachahmenswert.
Ich bin Pragmatiker, Ehrenmann, ich schildere nur, was ist, und ich beleidige niemand.
In der Unterschicht war ich nie, schlimm genug, daß ich seit 1/2004 erwerbslos bin,-

und seit November 2011 mich langsam selbstständig aufrappeln kann, sodaß erste Erfolge sicht- und kassierbar wurden.

Übrigens: Meine Mitarbeiterin hat ja zur Einarbeitung an der Tankstelle seit zwei, drei Wochen den Minijob,- heute im Dienst war ihr Chef da, und kündigte ihr an, sie wäre ab September dann Vollzeit,- sie ist 54 oder so und freut sich wie ein Schneekönig.
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Alt 26.08.2012, 20:01   #36
Berlin50
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Standard AW: Beschwerde über Sachbearbeiterin

Auch wenn kleinere und größere Erfolge nicht an die große Glocke gehängt werden, heißt es doch nicht, daß man nichts erwirken kann.

Man sieht doch den Erfolg schon bei mir. Ich habe mich schon 2 Mal über Schikane beschwert, was zur Folge hatte, daß ich nicht sanktioniert und der SB/FB ausgewechselt wurde. Damit wurde eine Ungerechtigkeit verhindet.

Falls ich zukünftig nichts erreiche, daß weiß ich ja noch nicht, habe ich zumindest den Schriftverkehr im Rücken und einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Die Androhung, weitere Schritte zu unternehmen, halten in jedem Fall unüberlegte Handlungen seitens der SB erst mal im Zaum.

Es ist zumindest die einzige Möglichkeit, das Gesetz außer Kraft zu setzen. Sobald man sich beschwert, wird die Sanktionsandrohung in Luft aufgelöst. Der Prozess wird gewissermaßen gestoppt. Das ist eine Tatsache, meine Erfahrung. Glaub mir, ich bin nicht so dämlich und lasse mir von unbedeutenden Personen vorschreiben, wie ich zu leben habe bzw. ob, wo, wann und wie ich arbeiten soll. Also benutze ich Alternativen, die legal sind, ohne Schaden zu nehmen.

Aber trotzdem danke ich Dir für die Hinweise und Bedenken. Jedoch sind Inspirationen aus jeglichen Quellen hilfreich, wenn man sich nicht unterwerfen will. Es kommt auf den Versuch an. LG
__

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Berlin50 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 26.08.2012, 20:23   #37
Berlin50
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Ach Rounddancer. Die öffentliche Presse sowie Beschäftigte, die von H4 verschont wurden, reden ununterbrochen von Unterschicht. Das kommt daher, weil sie keine Ahnung haben, womit sich ein Alo herumplagen muß und welchen Schikanen er ausgesetzt ist. Für die warst Du ein Parasit, der sich auf Kosten der Steuerzahler ein schönes Leben gemacht hat.

Na ja und Deine Mitarbeiterin ...tja, schon komisch, die Erwähnung aufgrund meines Postes. Was soll ich davon halten? Zufall? LG
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