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Start > > -> Erhalten die Sachbearbeiter eine "Vermittlungsprovision" ?

AfA /Jobcenter / Optionskommunen Rat und Hilfe speziell für Probleme im Zusammenhang mit AfA/Jobcenter/Optionskommunen


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Alt 18.04.2011, 11:10   #1
EineFrage->Emailproblem
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EineFrage
Standard Erhalten die Sachbearbeiter eine "Vermittlungsprovision" ?

Hallo,

erhalten die Sachbearbeiter bei der Arbeitsagentur eigentlich eine Art Provision, wenn sie jemanden vermitteln können?

Danke.

EineFrage
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Alt 18.04.2011, 11:12   #2
gast_
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gast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/in
Standard AW: Erhalten die Sachbearbeiter eine "Vermittlungsprovision" ?

Glaube ich nicht.

Poste doch bitte alles was ALG I betrifft im entsprechenden Forum...
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Alt 19.04.2011, 00:26   #3
Der Brian->Emailproblem
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Der Brian Der Brian
Standard AW: Erhalten die Sachbearbeiter eine "Vermittlungsprovision" ?

Moin,


Gehen wir mal davon aus, dass der TE ne Arge und deren SB´s meint. Der Gedanke zu dieser Frage scheint mir nicht ganz aus der Luft gegriffen:
- Warum kommt es vor, dass, wenn die Schergen vom Amt zu früh Wind von einem in Kürze anstehenden Arbeitsverhältnis des HE bekommen, zuvor auf deren Geheiß noch schnell ein Praktikum beim neuen AG reingeschoben wird und der HE anstatt Gehalt noch nen Monat hartzen muss?
- Warum gibt es immer wieder Scherereien mit den Schergen vom Amt, wenn der HE selbst einen Job gefunden hat? Warum wird oft genug versucht, ihm im Nachhinein noch Steine in den Weg zu legen, obwohl die Ar...lö...r doch froh sein könnten, einen Kostenfaktor weniger an der Backe zu haben?

Gibt doch genug Fälle hierzu im Forum, sodass davon auszugehen ist, dass nicht unbedingt bei einer Vermittlung einer einzelnen Person eine Art der Anerkennung - welcher Form auch immer - an den SB erfolgt - dann müsste mein SB für mich mittlerweile eine Prämie in Höhe seines Jahresbruttogehalts bekommen.
Wahrscheinlicher wäre eine Variante, nach der eine Art Prämie gewährt wird, wenn ein SB-Team sein Budget so wenig wie möglich antastet und die Statistik am effektivsten durch Sanktionen bis zum geht nicht mehr zurecht fälscht.

Ich seh´s doch grad bei mir, wie die im Dreieck springen, wenn einer selbst ne Stelle gefunden hat, ohne für deren verbandelten Drecks-Niedriglöhner zu arbeiten : Partnerin hat quasi aus dem Nichts eine Stelle gefunden, aufzustocken wird es nur wenig geben, wenn überhaupt! So, wie ich es grob durchgerechnet habe, werden wir mit Kinderzuschlag (und eventuell noch paar Hosenknöpfe Wohngeld) wohl besser fahren.
Jetzt läuft der Bewilligungsbescheid zum Monatsende aus, Geld kommt aber erst zum 15. vom Folgemonat, bräuchte also für Mai noch anteilig Kohle, da auch erst zu diesem Zeitpunkt die Höhe des genauen Lohns feststeht, da während der Einarbeitungszeit nicht nach 38-Stundenwoche bezahlt wird sondern nur die effektiv geleisteten. Daher kann ich auch den Antrag auf Kinderzuschlag mal nur pro forma stellen.
Ich habe bereits die Bearbeitung des Folgeantrags angemahnt, nichts geschieht. ich habe angefragt, was an Unterlagen einzureichen ist wegen des Beschäftigungsverhältnisses wie Einkommensbescheinigung, auch hier geschieht nichts. Noch offene Bewerbungskosten werden nicht bezahlt, Untätigkeitsklage läuft, weitere Untätigkeitsklage wegen nicht übernommenen Fortbildungskosten läuft ebenfalls - muss ich alles zeitnah machen, da ab Mai möglicherweise keinerlei Ansprüche mehr auf ALG II besteht und ich dann wohl nichts mehr in den Angelegenheiten erreiche.
Stattdessen versucht die alte Dr...s.. vom Amt, mir noch Geld durch provozierte Meldeversäumnisse abzuzwacken und schickt mir die Tage ne EGV per VA, obwohl meine Partnerin zum damaligen Zeitpunkt bereits in Arbeit war und die auch davon wussten!!! Ja, und was mit meiner Krankenversicherung ist, weiß der Teufel. Soll ich mich jetzt von nichts selbst versichern und nachher heißt, du hast noch fünf Euro im Monat Anspruch und bist somit auch versichert? Oder soll ich aufm Standesamt anrufen und fragen, ob die am 31.4 noch nen Termin für ne finanziell bedingte Zwangsverheiratung frei haben???

Auch, wenn das jetzt ein wenig ins off topic abdriftete, zeigt das doch, dass die SBen (geldwerte) Vorteile haben müssen (!), wenn sie selbst jemanden wo hin verschaukeln, sonst würden die kein solches Kindergartenverhalten an den Tag legen, wenn jemand selbst fündig wurde.
Ich werd´s noch rausfinden, ob da Gelder fließen. Doch auch, wenn keine Gelder fließen, meine Stunde kommt noch...


MfG
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Alt 19.04.2011, 01:14   #4
Knoedels->Emailproblem
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Knoedels Knoedels Knoedels
Standard AW: Erhalten die Sachbearbeiter eine "Vermittlungsprovision" ?

einen geldwerten Vorteil glaub ich nicht, eher an die Erfüllung einer vorgegebenen Vermittlungsquote und deren Erfolgen.
Ich habe in 15 Jahren nicht eine einzige Stelle vom JC vermittelt bekommen und alle selber gefunden - trotzdem steht bei mir im Pc erfolgreich als soundso bei der Firma soundso vermittelt - warum wohl ?
Eine SB hat mir mal erzählt, das wäre in der Software des JC so vorgegeben - sie bräuchten nur betreffende Zeile zu x en.
Fände der HE die Stelle selber, könne man das unter Bemerkungen wohl noch einmal genau erläutern - das mache sie dann aber erst nach Besucherschluss - aus Zeitgründen
hatten die anderen zuvor wohl dann keine Zeit dazu gehabt
lg
__

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Alt 19.04.2011, 02:00   #5
FrankyBoy
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FrankyBoy FrankyBoy FrankyBoy FrankyBoy FrankyBoy FrankyBoy FrankyBoy FrankyBoy
Standard AW: Erhalten die Sachbearbeiter eine "Vermittlungsprovision" ?

Leute, wo denkt ihr eigentlich hin? Das sind keine Bankenmanager bei denen es Boni für Sanktionen gibt - ne, das sind meist ganz arme Würstchen deren einziger Egobooster deren bescheidener job ist und eben die (Macht denke da heute zumindest so drüber), Leistungsempfänger noch mehr in die Miesen zu bringen.

Ich war Mitte der 90iger Jahre in einer Leistungsabteilung beschäftigt und "angeordnete Überstunden" gab es damals zum verrecken nicht - egal wie sehr man sich engagiert hat - es musste (wenn überhaupt) in einem ziemlich kompliziertem "gleitende Arbeitszeit Verfahren" abgearbeitet werden und die schon damals vorhandenen "Mitarbeiterüberwachungszenarien" (Arbeiten unter (nicht angekündigter) Beobachtung) habe ich bisher in keinem Privatunternehmen entdeckt.

Die Sozialversicherungssyteme scheinen eine Art "zusätzlicher Sparbüchse" für Politiker zu sein - die haben genau so einen "miesen Job", wie jeder andere auch.

Mich hat sogar die sehr überdurchschnittliche Gewerkschaftszugehörigkeit geradezu verblüfft - denke weit über 80% waren so organisiert.

Aufgrund meiner Erfahrungen kann ich mir kaum vorstellen, dass es Provisionen für Vermittlungen oder Sanktionen gibt - genau betrachtet, sind SB`s ziemlich arme Würstchen.
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Alt 19.04.2011, 05:33   #6
Reiner Zufall
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Standard AW: Erhalten die Sachbearbeiter eine "Vermittlungsprovision" ?

Zitat von Knoedels Beitrag anzeigen
Ich habe in 15 Jahren nicht eine einzige Stelle vom JC vermittelt bekommen und alle selber gefunden...
Wirklich 15 Jahre Jobcenter?
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Alt 19.04.2011, 07:47   #7
sumse
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Standard AW: Erhalten die Sachbearbeiter eine "Vermittlungsprovision" ?

die erhalten den boni auf deren darseinskonnto^^
um so mehr die aus den leistungsbezug raus bekommen
sei es durch vermittlung oder durch sanktionen
um so länger dürfen sie als SB weiterhin arbeiten ^^^^

kopfpauschale nennt man sowas
ist aber algemein bekannt
wer fleissig ist bleibt
wer sich an recht und gesetz hält der fliegt
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Alt 19.04.2011, 11:19   #8
Der Brian->Emailproblem
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Der Brian Der Brian
Standard AW: Erhalten die Sachbearbeiter eine "Vermittlungsprovision" ?

Zitat von FrankyBoy Beitrag anzeigen
Leute, wo denkt ihr eigentlich hin? Das sind keine Bankenmanager bei denen es Boni für Sanktionen gibt - ne, das sind meist ganz arme Würstchen deren einziger Egobooster deren bescheidener job ist und eben die (Macht denke da heute zumindest so drüber), Leistungsempfänger noch mehr in die Miesen zu bringen.

Aufgrund meiner Erfahrungen kann ich mir kaum vorstellen, dass es Provisionen für Vermittlungen oder Sanktionen gibt - genau betrachtet, sind SB`s ziemlich arme Würstchen.

Moin,

dass die sich gegenseitig hochschaukeln und gegenseitig unter Druck setzen, ist nicht von der Hand zu weisen.
Im Prinzip kanns mir auch egal sein, ob Gelder oder andere Bevorteilungen für erfolgreiche Vermittlungen fließen oder auch nicht, ich schließe die Möglichkeit jedoch nicht von vornherein aus, sondern tendiere deutlich dazu, da ich über genügend Schiebereien im Hintergrund informiert bin, die weit über vorsätzlich falsche Bewilligungsbescheide und Sanktionsprovokationen hinausgehen.

Ob die SB´s arme Würstchen sind? Das mag jeder für sich selbst entscheiden. Ich jedoch sage, wenn´s denen nicht passt, sollen sie sich doch nen anderen Job suchen - laut denen ist das doch angeblich kein Problem und alles ganz leicht...
Die mich drangsalierenden SB (sind ja meist mehrere Personen, mit denen man dort das Vergnügen hat, ich beschränke mich ausdrücklich nicht auf den Fallmanager, sondern ziehe auch den zuständigen Leistungssachbearbeiter mit hinzu und Firmenvermittler sowie urplötzlich hinzugezogene Vertretungen, weil z.B. der zum Termin ladende Fallmanager oder Firmenvermittler urplötzlich Angst davor bekam, mit mir persönlich zu quatschen oder einfach nicht "hart" genug war) würde ich aufgrund meiner psychologischen Kenntnisse jedoch eher als als von sich selbst eingenommene, hyperaktive, nur beschränkt gesellschaftsfähige Personen bezeichnen, die sich durch fortgeschrittene Persönlichkeitsspaltung mit einer deutlichen Neigung zum Sadismus auszeichnen und demzufolge dringend einer einer nervenärztlichen Behandlung und psychologischen Betreuung bedürfen. Bei manchen wäre sogar eine Behandlung in der "Geschlossenen" anzuraten, da diese eine potentielle Gefahr für ihre Mitmenschen darstellen...


MfG
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Alt 19.04.2011, 11:47   #9
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Knoedels Knoedels Knoedels
Standard AW: Erhalten die Sachbearbeiter eine "Vermittlungsprovision" ?

@Reiner Zufall du hast Pn
lg
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Alt 19.04.2011, 12:31   #10
Rounddancer
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Standard AW: Erhalten die Sachbearbeiter eine "Vermittlungsprovision" ?

Nun, wer gut und erfolgreich arbeitet, der kann entfristet werden, d.h. einen unbefristeten Anstellungsvertrag bekommen.
Ansonsten werden pAp/AV/FM oft mit TVÖD Gr. 10,
und SB, also Leistungssachbearbeiter der Jobcenter, mit TVöD Gruppe 9 entlohnt,-
was das bringt, kann jeder ergoogeln.
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Alt 19.04.2011, 17:08   #11
Reiner Zufall
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Standard AW: Erhalten die Sachbearbeiter eine "Vermittlungsprovision" ?

Zitat von Knoedels Beitrag anzeigen
@Reiner Zufall du hast Pn
lg
Sorry wg. OT:

Habe AW geschickt. Kann ich aber in meinem Postausgang nicht finden. Mysteriös...
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Alt 19.04.2011, 19:36   #12
Seebarsch->Emailproblem
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Seebarsch Seebarsch Seebarsch
Standard AW: Erhalten die Sachbearbeiter eine "Vermittlungsprovision" ?

Hallo zusammen,
eine individuelle Arbeitsplatzkontrolle ( z.B. Zahl der Vermittlungen) durch Vorgesetzte ist arbeitsrechtlich nicht erlaubt. Das wird auch durch die Personalräte überwacht bzw. verhindert. Zudem hat der Vorgesetzte nicht den Zugriff um die individuellen Zahlen zu ermitteln.
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Alt 19.04.2011, 19:52   #13
arbeitslos in holland
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arbeitslos in holland Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Erhalten die Sachbearbeiter eine "Vermittlungsprovision" ?

quark !

jeder dreck wird bei den JC statistisch erfasst und ausgewertet. sanktionen haben zu erfolgen, um zahlen zu liefern !

wenn diese knalltüten, nicht den ganzen tag damit vergeuden würden, sinnlose zahlenkolonnen zu fabrizieren und irgendwelche hochbezahlte knalltüten irgendwoanders sich den ganzen tag den ***** breitsitzen würden, um diesen ganzen datenmüll verwursten zu können, dann hätte die politik keine pseudostatistiken um die bürger zu verblöden und außerdem:

könnte man leuten sogar stellen vermitteln, weil man draußen in den betrieben klinken putzen könnte

frage:

will man das überhaupt
__

„De wereld is een hooiberg – elk plukt ervan, wat hij kan krijgen“ („Die Welt ist ein Heuhaufen, ein jeder pflückt davon, soviel er kann“

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Alt 19.04.2011, 20:32   #14
Rounddancer
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Idee AW: Erhalten die Sachbearbeiter eine "Vermittlungsprovision" ?

Bitte entschuldige, aih, aber ich fürchte, da schüttest Du das Kind mit dem Bade aus.

Denn erstens verwechselst Du Sachbearbeiter (das sind die, die mit den Zahlen hantieren,- und dafür sorgen, daß wir alle pünktlich unsere "Stütze" bekommen,- wenn nicht gerade wieder der zentrale Computer streikt, oder die Politik bei den Entscheidungen trödelt),

mit den pAp/AV/FM, die emsig die Jobbörse und, womöglich ihre anderen Kontakte durchforsten, um uns einen Arbeitsplatz, eine Weiterbildung, oder sonstwas zu finden, ggf. Eingliederungshilfen, etc. anzubieten, und unsere Anträge auf OrtsAbwesenheit anzunehmen.
Die ersaufen trotz zumeist gutem Willen in Bürokratie, Bergen von Arbeitsanweisungen, und in "Kunden", - und das ist ärgerlich. Denn während die Politik tönte, jeder pAP/FM/AV bekäme nur 150 "Kunden", die, die sich um U25-Erwerbslose kümmern, sogar nur max. 75,- müssen sich die, die uns in Stellen bringen sollen, oft mit bis zu der doppelten Anzahl ALG II-Empfänger abgeben.



Und zweitens:
Wir hatten es vorhin davon, daß die Amtsmitarbeiter nicht von den Vorgesetzen auf Leistung kontrolliert werden dürfen. Das ist jedoch kein Widerspruch dazu, daß die Mitarbeiter selbst Statistik führen müssen, über Vemittlungserfolge, einbestellte "Kunden", etc.
Was natürlich auch wieder Zeit kostet. Zeit, in der sich die Jobcenter-Mitarbeiter oft viel gerner darum kümmern würden, uns in Arbeit zu bekommen.
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Alt 19.04.2011, 21:16   #15
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Knoedels Knoedels Knoedels
Standard AW: Erhalten die Sachbearbeiter eine "Vermittlungsprovision" ?

@ Reiner Zufall ist trotzdem angekommen
lg und sorry fürs OT
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Alt 19.04.2011, 22:42   #16
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Standard AW: Erhalten die Sachbearbeiter eine "Vermittlungsprovision" ?

Zitat:
Gehen wir mal davon aus, dass der TE ne Arge und deren SB´s meint
.
Obwohl er ALG I bezieht und von Arbeitsagentur statt von Jobcenter schreibt?
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Alt 20.04.2011, 07:52   #17
EineFrage->Emailproblem
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EineFrage
Standard AW: Erhalten die Sachbearbeiter eine "Vermittlungsprovision" ?

Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
.
Obwohl er ALG I bezieht und von Arbeitsagentur statt von Jobcenter schreibt?

Kiwi du liest falsch. Ich habe zu keinem Zeitpunkt irgendeine Stütze kassiert. Auch war ich in keinem Jobcenter, sondern in einer "Filiale" der Arbeitsagentur, in der mein Profil erstellt wurde. Ich denke nicht, dass dies ein Jobcenter war.
EineFrage ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.04.2011, 10:24   #18
Seebarsch->Emailproblem
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Seebarsch Seebarsch Seebarsch
Standard AW: Erhalten die Sachbearbeiter eine "Vermittlungsprovision" ?

Die Statistiken werden maximal bis auf Teamebene erhoben und lassen so keinen direkten Schluss auf die Ergebnisse von Einzelpersonen zu.

@Arbeitslos in Holland
Ja ich fände es auch besser, wenn sich der Staat auf die reine Auszahlung der Stütze begrenzen würde wie in den Niederlanden.
Dann bräuchte auch keine Stütze gezahlt werden wenn die Arbeit selbst aufgegeben wird.
Dann könnte auch die Arbeitsvermittlung viel besser ausschließlich durch die Privaten erfolgen. Zudem müsste dann der Staat auch nicht weiterbilden und umschulen. Das kann viel besser die Wirtschaft!
Sarkasmus aus!

PS: In Deutschland besteht für die Arbeitgeber nicht die Pflicht, offene Stellen zu melden.
Seebarsch ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.04.2011, 16:03   #19
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Standard AW: Erhalten die Sachbearbeiter eine "Vermittlungsprovision" ?

Zitat von EineFrage Beitrag anzeigen
Kiwi du liest falsch. Ich habe zu keinem Zeitpunkt irgendeine Stütze kassiert. Auch war ich in keinem Jobcenter, sondern in einer "Filiale" der Arbeitsagentur, in der mein Profil erstellt wurde. Ich denke nicht, dass dies ein Jobcenter war.
Fiale der Arbeitsagentur - was soll das sein? ich kenne nur Agentur für Arbeit und Jobcenter.

Oder eben Maßnahmeträger, die ein Profiling machen, wo man von den ersten beiden hingeschickt wird.
Zitat von EineFrage Beitrag anzeigen
erhalten die Sachbearbeiter bei der Arbeitsagentur
Vielleicht schreibst dann nächstes mal gleich richtig, wo du warst?

Und sorry, daß ich davon ausging, daß du ALG I beziehst - vielleicht schreibst nächstes Mal gleich etwas genauer?

Übrigens: Ich hatte drauf hingewiesen, daß Jobcenter auf dich nicht zutreffen kann - was sagst das nun mir?
Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
.
...und von Arbeitsagentur statt von Jobcenter schreibt?
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Alt 28.04.2011, 16:24   #20
Helga40
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Standard AW: Erhalten die Sachbearbeiter eine "Vermittlungsprovision" ?

Zitat:
Die Statistiken werden maximal bis auf Teamebene erhoben und lassen so keinen direkten Schluss auf die Ergebnisse von Einzelpersonen zu.
Dem widerspreche ich aber. Zu meinen U25-Vermittlerzeiten mussten wir Listen führen, in welche jeder U25 Vermittler seine Vermittlungen eintrug. Das hat auch keinen Personalrat interessiert - woher auch - es gab ja gar keinen für die ARGEn. Erst jetzt mit dem JC gibts eigene Personalräte.

Die Frage ging aber in Bezug auf Provisionen. Die gibt/gab es nicht. Sowas gibt es nur für private Arbeitsvermittler.

Helga
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Alt 28.04.2011, 17:38   #21
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Hoffmannstropfen Hoffmannstropfen Hoffmannstropfen Hoffmannstropfen Hoffmannstropfen Hoffmannstropfen
Standard AW: Erhalten die Sachbearbeiter eine "Vermittlungsprovision" ?

Zitat von Seebarsch Beitrag anzeigen
@Arbeitslos in Holland
Ja ich fände es auch besser, wenn sich der Staat auf die reine Auszahlung der Stütze begrenzen würde wie in den Niederlanden.
Naja,so einfach ist es in den Niederlanden nun auch nicht:

Zitat:
Wer sich im "Centrum voor Werk en Inkomen" - vergleichbar den deutschen Jobcentern - an der Weesperstraat im Amsterdamer Zentrum meldet, wird erst einmal zur Stellenvermittlung geschickt. Dort gibt es Angebote für Jobs, die schon am nächsten Tag angetreten werden können. Diejenigen, die nicht sofort in einer regulären Stelle untergebracht werden können, bekommen Fortbildungsangebote oder müssen Praktika in städtischen Trainingszentren absolvieren. Nur wer krank ist oder kleine Kinder betreuen muss, ist von der Arbeitspflicht befreit.
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Hoffmannstropfen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.04.2011, 20:03   #22
Reiner Zufall
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Standard AW: Erhalten die Sachbearbeiter eine "Vermittlungsprovision" ?

Zitat von Helga40 Beitrag anzeigen
Dem widerspreche ich aber. Zu meinen U25-Vermittlerzeiten mussten wir Listen führen, in welche jeder U25 Vermittler seine Vermittlungen eintrug. Das hat auch keinen Personalrat interessiert - woher auch - es gab ja gar keinen für die ARGEn. Erst jetzt mit dem JC gibts eigene Personalräte.

Die Frage ging aber in Bezug auf Provisionen. Die gibt/gab es nicht. Sowas gibt es nur für private Arbeitsvermittler.

Helga
In der H4-Zeit hatte ich mit einem pAp zu tun, der muß so in meinem Alter gewesen sein........... totaler Graukopp (bei mir nur noch der Kranz u. die Schläfen, Rest is wech )

Der hat mir auch in einer Unterhaltung erzählt, daß er u.a. Personalrat u. in der Gewerkschadft ist. Und der hat mich auch in Ruhe gelassen. Okay, war die REHA-Abteilung, aber gibt's sowas?`Das glaubt doch keiner...

Gaaanz zu Anfang hab ich mal 'ne EGV gehabt, in die hat er reingeschrieben, so sinngemäß: "Werde mich um einen soz.vers.pfl. Arbeitsplatz bemühen".

Normalerweise sollte niemand eine EGV unterschreiben. Aber wenn nicht mehr drinsteht, als auch im Gesetz......... ?
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Alt 28.04.2011, 21:17   #23
arbeitslos in holland
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arbeitslos in holland Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Erhalten die Sachbearbeiter eine "Vermittlungsprovision" ?

Zitat von Hoffmannstropfen Beitrag anzeigen
aus den kommentaren:
Zitat:
Abschauen sagt:
In den Niederlanden gibt es ALG I nach Anzahl der eingezahlten Jahre, also 30 Jahre gearbeitet = 30 Monate ALG I ; 2 Jahre Arbeit = 2 Monate ALG I !!
Das ist gerecht! Fordert übrigens ja auch DIE LINKE!
Wenn man schon auf ein anderes System schaut, dann bitte auch alle anderen Fakten miteinbeziehen!
Zitat:
Potzblitz sagt:

Wieso 'vergessen' Sie im Artikel zu erwähnen, dass auch der Staat in Holland für die Betroffenen eine bessere Leistung bietet?
Nämlich gute, individuelle Beratung und ggf. Förderung. Deutschland hat sich von den Nachbarn Schweden, Dänemark und Holland lediglich das Fordern abgeschaut, die Beratung für die Betroffenen wurde offensichtlich schlechter. Also, wer die Nachbarn erwähnt, soll gefälligst alles erwähnen.Sonst riechts nach Manipulation
dis aussagen sind 100% korrekt und spiegeln die realität wider. das sind nur 2 punkte in "unserem" sozialsystem, das sich vom deutschen system, wie schwarz von weiss unterscheidet
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Hieronymus Bosch 1450-1516
arbeitslos in holland ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.04.2011, 21:27   #24
powerorca->Emailproblem
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Beiträge: 83
powerorca
Standard AW: Erhalten die Sachbearbeiter eine "Vermittlungsprovision" ?

Eine Freundin von mir arbeitet im JC. Provisionen für die Sbs gibt es nicht. Viele der SBs arbeiten aber in Zeitverträgen und ihre "Leistung" wird durchaus dokumentiert und bewertet. Insofern hat Roundancer schon recht. Wenn die Arbeit der SBs nicht ins Anforderungsprofil passt, werden die Zeitverträge nicht verlängert. Nicht das ich Mitleid habe, aber nachvollziehbar wird das Agieren vieler SBs dadurch schon.
powerorca ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 28.04.2011, 23:54   #25
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Zeitlos
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Zitat von Rounddancer Beitrag anzeigen
Bitte entschuldige, aih, aber ich fürchte, da schüttest Du das Kind mit dem Bade aus.

Denn erstens verwechselst Du Sachbearbeiter (das sind die, die mit den Zahlen hantieren,- und dafür sorgen, daß wir alle pünktlich unsere "Stütze" bekommen,- wenn nicht gerade wieder der zentrale Computer streikt, oder die Politik bei den Entscheidungen trödelt),

mit den pAp/AV/FM, die emsig die Jobbörse und, womöglich ihre anderen Kontakte durchforsten, um uns einen Arbeitsplatz, eine Weiterbildung, oder sonstwas zu finden, ggf. Eingliederungshilfen, etc. anzubieten, und unsere Anträge auf OrtsAbwesenheit anzunehmen.
Die ersaufen trotz zumeist gutem Willen in Bürokratie, Bergen von Arbeitsanweisungen, und in "Kunden", - und das ist ärgerlich. Denn während die Politik tönte, jeder pAP/FM/AV bekäme nur 150 "Kunden", die, die sich um U25-Erwerbslose kümmern, sogar nur max. 75,- müssen sich die, die uns in Stellen bringen sollen, oft mit bis zu der doppelten Anzahl ALG II-Empfänger abgeben.



Und zweitens:
Wir hatten es vorhin davon, daß die Amtsmitarbeiter nicht von den Vorgesetzen auf Leistung kontrolliert werden dürfen. Das ist jedoch kein Widerspruch dazu, daß die Mitarbeiter selbst Statistik führen müssen, über Vemittlungserfolge, einbestellte "Kunden", etc.
Was natürlich auch wieder Zeit kostet. Zeit, in der sich die Jobcenter-Mitarbeiter oft viel gerner darum kümmern würden, uns in Arbeit zu bekommen.
Jeder PAP in Köln betreut mindestens 350 "Kunden".
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