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AfA /Jobcenter / Optionskommunen Rat und Hilfe speziell für Probleme im Zusammenhang mit AfA/Jobcenter/Optionskommunen


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Alt 14.12.2010, 20:28   #1
kleine
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Registriert seit: 02.06.2009
Ort: Neuland
Beiträge: 713
kleine
Standard Ich darf nicht arbeiten ...

... oder besser gesagt: Ich bekomme keinerlei Unterstützung, um vom Geld-Tropf des Kreises loszukommen.

Das ist eine laaange Geschichte.

Ich habe mich auf Arbeitsstellen in meinem erlernten Beruf beworben, weit über mein Bundeland hinaus ... ich habe eine zweite Ausbildung beantragt ... ich habe mich sogar bei Zeitarbeitsfirmen beworben ... und ich habe ein Konzept für die Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit, dementsprechend Fördergelder beantragt.

Alles was ich jemals erhalten habe war die Erstattung einer Reise nach Berlin mit der Bahn. Die Stelle wurde mir vermiest, weil mein pAP den Arbeitgeber kontaktierte, und meinte, ich könne nicht so einfach einen Hospitationstag machen.

Gleich darauf sollte ich einen Ein-Euro-Job machen. Wie ich dagegen Sturm gelaufen bin und mich gegen Sanktionen gewehrt habe, kann jeder noch hier im Forum nachlesen unter meinen Themen.

Sicher, ich habe nicht alles richtig gemacht. Aber inzwischen habe ich aus eigener Tasche eine Brille bezahlt, meinen Knochen geht es besser, und es steht eigentlich nichts im Wege, das ich eine berufliche Tätigkeit aufnehme. Ich bin erwerbsfähig. Da gibt es keine zwei Meinungen.

Man wollte mich zum Medizinischen Dienst schicken, aber das habe ich nicht mitgemacht und stattdessen ein Attest meines Hausarztes vorgelegt. Und aus dem Kreistag erfahre ich dann, das eigentlich Leistungsempänger nach SGB XII ins SGB II abgeschoben werden sollen. Nun ja, ich bin SGB II. Also ziemlich widersprüchlich das Ganze.

Nun ist das Problem: Der Kreis versagt mir sämtliche Fördermöglichkeiten die es für erwerbsfähige Hilfebedürftige gibt. Die wollen mich einfach hier verotten lassen und hoffen das sich das "Problem" irgendwann von alleine erledigt.

Ich erhalte weder Fahrkostenerstattung zu Bewerbungsgesprächen, einen Vermittlungsgutschein noch Fördergelder für die Aufnahme einer selbständigen Tätigkeit (was Arbeitsplätze schaffen könnte). Und finanzielle Unterstützung für eine Erstausstattung der Wohnung gibt es auch nicht. Die Bearbeitung von Anträgen wird monatelang verschleppt um sie dann abzulehnen.

Kann soetwas angehen?

Ich verstehe die Welt nicht mehr und wünschte, ich könnte die Zeit 2 Jahre und 6 Monate zurückdrehen. Dann hätte ich mir kein Flugticket zurück nach Deutschland gekauft.

Welche Möglichkeiten gibt es, aus dieser Miesere wieder herauszukommen?
kleine ist offline  
Alt 14.12.2010, 22:19   #2
Piccolo->Emailproblem
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Piccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo EnagagiertPiccolo Enagagiert
Standard AW: Ich darf nicht arbeiten ...

das alte spielchen der arge:
du willst arbeiten also hilft man dir nicht (das ist ähnlich wie bei mir).
du willst keinen 1-euro-job also wird versucht dich da mit aller macht reinzudrängen.
es passiert immer genau das gegenteil von dem was du möchtest und was für dich sinnvoll wäre.

wie man da rauskommt...ich weiss es nicht. das könnte man nur wenn man von anfang an "ich will nicht..." vorgelogen hätte.
__

ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von herrn ralph boes, seinem ansinnen, seinem auftreten und seinem verhalten in den öffentlichen medien und foren.


"das grass wächst nicht schneller, wenn man daran zieht. "
(afrikanisches sprichwort)

Piccolo ist offline  
Alt 14.12.2010, 22:28   #3
nordlicht22->Emailproblem
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Registriert seit: 08.06.2010
Beiträge: 3.755
nordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiertnordlicht22 Enagagiert
Standard AW: Ich darf nicht arbeiten ...

Hast Du mal geschaut, ob man so eine Förderung einklagen kann? Wenn Du noch jung bist (nicht so was altes wie ich) dann würde ich diesen Weg versuchen.
Das Kreuz für "schwierige Kundin" hast Du eh auf der Akte. Also warum nicht versuchen so eine Förderung einzuklagen...

Hier wurde mir sehr deutlich gesagt, das keinerlei Fördergelder fließen werden - es gibt genug Arbeitsplätze und die kann ich mir ja suchen. Hätte ich die Förderung damals bekommen würde ich Heute wohl nicht in der Rente hängen. Aber gut - das ist schon ne Ewigkeit her, aber vielleicht hilft es ein wenig für sich und seine Zukunft zu kämpfen.
nordlicht22 ist offline  
Alt 15.12.2010, 20:58   #4
kleine
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Registriert seit: 02.06.2009
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Beiträge: 713
kleine
Standard AW: Ich darf nicht arbeiten ...

Vielen Dank schonmal für eure Antworten.

Ich habe heute (mal wieder) den Weg der Klage beschritten. Denn meiner Ansicht nach widerspricht das Vorgehen gegen mich § 1 SGB II.

Mal abwarten wie das läuft. Denn ewig so weitergehen kann es ja nicht.
kleine ist offline  
Alt 16.12.2010, 16:14   #5
doggysfee78
Gast
 
Beiträge: n/a
Ausrufezeichen AW: Ich darf nicht arbeiten ...

Das ganze Theater macht doch nur Krank und ist Demotivierend,kannst Du nicht Dein Problem dem landes sozialgericht schildern und Dir eine andere Arge für Deinen zuständigkeitsbereich beantragen oder besser mit Genehmigung des Gerichtes dann würde ich sooo den Ort wechseln umeine etwas bessere ARGE DES GRAUENS als Ansprechpartner haben zu können!Ich würde dann meinen Umzug einklagen!An Deiner Stelle und alle Schlampereien dem Landessozialgericht dokumentieren mit Angabe der Namen!Viel Glück und Kraft dabei!
 
Alt 16.12.2010, 17:53   #6
Falke
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Registriert seit: 16.10.2009
Beiträge: 1.092
Falke Falke Falke Falke
Standard AW: Ich darf nicht arbeiten ...

@ doggysfee

Ist zwar OT:

Aber von deinem Geschreibsel bekommt man Augenkrebs!

Wurdest in den letzten Tagen von mehreren Usern auf deine Schreibweise hingewiesen, was tat sich >> nichts

Denke mal nach .....
Falke ist offline  
Alt 19.12.2010, 01:12   #7
Erolena
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Standard AW: Ich darf nicht arbeiten ...

Zitat von kleine Beitrag anzeigen
... ich habe eine zweite Ausbildung beantragt ...
Ich weiß zwar nicht, was du werden willst. Aber wenn du eine Berufsausbildung machen willst, die mit Bafög gefördert werden kann, dann steht dem nichts im Wege - soweit ich das sehe. Dazu benötigst du die ARGe nicht. Einziges Kriterium, du darfst nicht über 30 Jahre alt sein, wenn die Ausbildung beginnt.

Deine vorherige Ausbildung als Verwaltungsfachangestellter dürfte beim Bafög-Gesetz keine Rolle spielen. Das war doch sicher eine Ausibldung in Betrieb (Verwaltung) + Berufsschule, also eine duale Ausbildung. Diese stört nicht beim Bafög-Anspruch.
Erolena ist offline  
Alt 20.12.2010, 21:13   #8
kleine
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Beiträge: 713
kleine
Standard AW: Ich darf nicht arbeiten ...

Ich bin leider schon über 30 jahre als. Werde im januar 33. Also mit Bafög ist da nichts mehr. Ich bin staatlich anerkannte Erzieherin, aber fasse keinen Fuß in diesem Beruf. Was isch wollte war eine Ausbildung zur Rettungsassistentin. Das wurde abgelehnt.

Kann man denn direkt eine Klageschrift an das LSG senden um etwas wie den Wechsel einer Zuständigkeit zu beantragen? Ich dachte dort muss der Streitwert mindestens 700 Euro betragen.

Ich hätte gerne eine ARGE die dem Bund, bzw. der BAfA unterstellt ist, und nicht eine Optionskommune. Glaube aber kaum, dass das machbar ist.
kleine ist offline  
Alt 20.12.2010, 22:06   #9
Erolena
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Standard AW: Ich darf nicht arbeiten ...

Schade, dass ich hatte das falsch verstanden mit deinem Ausgangsberuf.

Hier klingt es nicht gut bezüglich Arbeitsmarktchancen des Rettungsassistenten.
Kosten der Ausbildung zum Rettungsassistent?? (Rettungsdienst, Saarland, St Ingbert)

Könntest du vielleicht anders abwandern in die Berufsrichtung Gesundheit/Medizin?
z.B. Erzieher an einer Behindertenschule oder Reha-Einrichtung (BBW. BFW, Rehaklinik)
oder Integrationshelfer an einer freien Schule.

Oder am besten scheint mir, einfach Krankenschwester (neuer Begriff Gesundheits- und Krankenpfleger) lernen. Die werden recht gut bezahlt. Dort kannst du es schaffen, ohne Bafög zu überleben und Arbeit hast du bis zur Rente.
Zitat:
Ausbildungsvergütung

Die Auszubildenden erhalten ein Ausbildungsentgelt. Werden sie an Einrichtungen des öffentlichen Dienstes oder an Einrichtungen von Trägern, die sich an die tariflichen Vereinbarungen des öffentlichen Dienstes anlehnen, ausgebildet, erhalten sie folgende Entgelte:
1. Ausbildungsjahr: € 817
2. Ausbildungsjahr: € 877
3. Ausbildungsjahr: € 978
Quelle: Tarifvertrag für Auszubildende des öffentlichen Dienstes (TVAöD) - Besonderer Teil Pflege
Link: BERUFENET, Berufsinformationen einfach finden - Suche

Alternativ Logopäde, Physiotherapeut, Diätassistent und was es noch so gibt.

Ich kann deine Situation gut nachvollziehen. Entschuldige die ungefragten Hinweise. Ich weiß schon, hier ist keine Lebensberatung. Leider habe ich mich im deinem Altern zur "falschen" Umschulung entschlossen. Daher mein Interesse.
Erolena ist offline  
Alt 21.12.2010, 18:51   #10
kleine
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Registriert seit: 02.06.2009
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Beiträge: 713
kleine
Standard AW: Ich darf nicht arbeiten ...

Vom Regen in die Traufe? Ungerne.

Laut meinem pAP kann ich mir ja gerne eine Ausbildungs suchen und machen. Aber Untertützung? Die gibt es nicht. Und das ist es was ich Bemängel. Wollte ja mal in Richtung Ergetherapeuting gehen, aber das wurde benfalls abgelehnt.

Nun mache ich mich Selbständig und will auch kein Hin und Her mehr Veranstalten.

LG kleine
kleine ist offline  
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