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AfA /Jobcenter / Optionskommunen Rat und Hilfe speziell für Probleme im Zusammenhang mit AfA/Jobcenter/Optionskommunen


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Alt 02.10.2006, 10:12   #1
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Registriert seit: 02.10.2006
Beiträge: 4
Hoffnungslos
Standard Kurz vor dem Exsistenzverlust was tun?

Hallo erstmal!
Ich bin neu hier, bin zufällig auf diese Site gestossen und hoffe hier ein Paar nützliche Tips meiner für mich Aussichtslos erscheinende Situation zu finden.

Ich bin Mutter einer kleinen Tochter (2) und habe im Mai geheiratet. Mein Mann und ich sind letztes Jahr in eine 3 Zimmer Whg. gezogen. 61,09 qm 331 € Grundmiete. Mein Mann hat sich leider jedoch dazu entschlossen nach der Hochzeit mit seiner Freundin zusammen zu ziehen :o( seit dem geht mein Leben schwer bergab. Ich arbeite auf 400 € seit einem Jahr in einer Firma wo ich sehr glücklich bin. Halbtags betreut meine Mutter mein Kind. Ich kann nur arbeiten gehen weil ich mit meiner Familie fast Tür an Tür wohne und ich so die Möglichkeit habe meine Tochter relativ unkompliziert betreuen zu lassen.

Nächstes Jahr im Mai habe ich einen Verfrühten Kindergartenplatz für meine Tochter gefunden der auf dem Weg zu meiner Arbeit liegt. Es ist abzusehen das ich mich dann wieder selbst Finanzieren kann. Allerdings sieht die ARGE das anders. Ich wurde aufgefordert meine Wohnung zu verlassen weil die Miete knapp 20 € zu teuer ist ?!?! Auch mehrmaliges Vorsprechen bei meiner Inkompetenten SB hat nichts gebracht, die ARGE lässt sich auf keinen Kompromiss ein. Ich muss dazu sagen das ich die Differenz der Miete selbst zahle (da ich ja arbeiten gehe und mir von meinen 400 € ganze 160 € bleiben) Ich soll meine Wohnung im Dezember verlassen, obwohl ich im Mai Vollzeit arbeiten gehen kann, das auch schriftlich belegen kann.

Selbe Situation blos ein Haus weiter, Kind 8 jahre Vollzeitbetreuung in der Schule bis 16 Uhr. Andere SBin, Sie wird nicht aufgefordert die Wohnung zu verlassen (Gleiche Grösse, Selbe Miete nur AL) bekommt den Führerschein bezahlt. ??????

Ich verstehe die Welt nicht mehr!!!

Ich soll für ganze 4 Monate umziehen, ziehe ich in eine andere Region habe ich die Fahrtkosten die 20 € (differenz der Miete) übersteigen, ich hätte also noch mehr Kosten. Ich würde unter umständen den KiTa platz verlieren, da diese nur Kinder aus der Region nehmen. Mein Kind müsste unter umständen noch ein Jahr auf den Platz warten, je nachdem wohin ich ziehen würde, und die Betreuung für mein Kind wäre ab Mai nicht mehr gegeben da meine Mutter ab Mai noch einen zweiten Job hat.
Mit umzug würde ich also KiTa, Betreuung fürs Kind, und evt. dann auch noch Job verlieren weil ich mir die Fahrtkosten dann nicht mehr leisten könnte... Die Argumentation meiner SB "Mein Job ist es jungen Leuten zu einer Ganztagsstelle zu verhelfen!" - JA die habe ich ja, aber nicht mehr wenn ich die Wohnung verlassen muss!!!

Was kann ich tuen?! Ich rutsche in die Komplette abhängigkeit und somit in das Existenzielle aus... Ich bin am Verzweifeln!
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Alt 02.10.2006, 10:23   #2
Martin Behrsing
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Hallo,

wegen 20 EUR wird es nicht zum Umzug kommen. Du wirst allerdings notfalls den Weg bis zum Sozialgericht gehen. Solang3e beschäftige die ARGE erstmal mit diesem Widerspruch hier. Entsprechendes streichen, was nicht notwenig ist.

http://www.erwerbslosenforum.de/widerspruch/W_KDU.doc
__

Gruß aus dem Rheinland

Martin

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Martin Behrsing ist offline  
Alt 02.10.2006, 10:34   #3
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Danke für den Tip. Aber eine Frage was soll ich tuen wenn Sie mir die Leistungen wie angekündigt einfach Streichen? Ich kann doch nicht einfach meine Miete nicht mehr zahlen! Ich muss doch auch noch mein Kind ernähren
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Alt 02.10.2006, 10:38   #4
Koelschejong
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Ganz so einfach ist das nicht. Du hast eine Aufforderung, Dir eine um 20 EUR billigere Wohnung zu suchen mit Fristsetzung. Dazu hat Dir Martin Behrsing bereits mit entsprechender Hilfestellung geschrieben. Zum Umzug zwingen können die Dich ohnehin nicht, schlimmstenfalls bleibst Du auf einem Teil der Mietkosten sitzen, also deswegen solltest Du derzeit nicht verzweifeln.

Eine andere Frage ist, ob und in wie weit Du Deinen Mann zum Unterhalt heranziehen kannst (und musst). Ob er mit Freundin, Freund oder Hund zusammen wohnt ist da völlig uninteressant - ihr seid verheiratet und er ist zum Unterhalt verpflichtet. Bitte prüf sehr genau, ob die ARGE in dieser Beziehung alles richtig berechnet hat, denn sonst kommen die unter Umständen irgendwann später an und erklärt Dir, Du hättest ja einen Unterhaltsanspruch gegen Deinen Mann gehabt, deshalb müsstest Du jetzt XXX EUR zurückzahlen.
Koelschejong ist offline  
Alt 02.10.2006, 10:47   #5
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@Koelschejung

Den Unterhalt braucht er nicht zu zahlen da wir zu kurz Verheiratet waren. Das ist bereits alles durch einen RA Belegbar Geprüft worden. Die Belege habe ich der ARGE auch vorgelegt.

Die Fristsetzung der Mündlichen Aufforderung ist der 31.12.06. Das allerdings weil mein Mann den Mietvertrag zu August gekündigt hat. Die Gesellschaft hat natürlich auch erfahren das ich zum Teil von der ARGE lebe und hat meinen Mietvertrag nach Vorlage der Mietübernahme bis Dez. verlängert. Das Schreiben zur Mietübernahme habe ich mir von der ARGE geholt und beim Vermieter vorgelegt allerdings ist mir da schon mitgeteilt worden das die ARGE die Wohnung nur bis Dez. halt übernimmt. Seit dem Versuche ich dagegen anzugehen.
Mein Vermieter will die Mietübernahmebescheinigung unbefristet von der ARGE sehen und die ARGE weigert sich mir diese auszustellen mit der Begründung die Miete sei knapp 20 € zu teuer, dass würden sie nicht mehr zahlen. Bei meinem letzten Gepräch hat mir meine SB gedroht mir auch die mir zustehende Miete nicht mehr zu übernehmen, mit der Begründung wenn ich die 20 € selbst aufbringen kann dann könnte ich auch den Rest übernehmen. Die Drohen mir damit mir den Angemessenen Anteil ab Jan. nicht mehr zu zahlen wenn ich nicht ausziehe.

Aussichtslos?!
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Alt 02.10.2006, 11:12   #6
Koelschejong
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Natürlich nicht aussichtslos.

Erst mal die rechtliche Seite aus meiner Sicht:
Du hast bisher keine Aufforderung zu Senkung der Miete erhalten, mündlich bedeutet nichts, in diesem Fall.

Drohung mit Streichung der Gesamtmiete - rein rechtlich ist das schon aus strafrechtlicher Sicht sehr fragwürdig (Nötigung), nur beweisen kannst Du es nicht.

Mein Vorschlag: Nimm Dir einen Zeugen mit und sprich nochmal bei diesem seltenen Exemplar eines SB vor. Versuch ihn mit den Argumenten, die Dir Martin Behrsing geliefert hat (wie hoch ist denn nun die angemessene Miete und worauf stützt sich diese Berechnung), zum Eingeständnis zu bringen, dass Dir natürlich auch in Zukunft, dieser Satz gezahlt wird. Optimal wird er Dir das dann sogar für den Vermieter bestätigen.

Falls er sich weiter bockig stellt, geh mit Zeugen zum Teamleiter oder noch höher.

Noch zum Widerspruch von Martin Behrsing:
Den brauchst Du gar nicht erst zu schreiben, denn wie bereits zuvor gesagt - Du hast ja nichts, dem Du widersprechen könntest - das wußte Martin Behrsing nicht, als er Dir schrieb.

Zum Vermieter: Ich kenn mich im Mietrecht nicht allzu gut aus, aber sieh es erst mal von der menschlichen Seite. Für den Vermieter ist so eine Kostenübernahmeerklärung der ARGE ohne Befristung natürlich das absolute Optimum - bessere Mieter kann er sich gar nicht vorstellen. Deshalb versucht er natürlich erst mal, so eine Erklärung zu bekommen, aber ich denke, wenn Du schön regelmäßig zahlst, wird er auch damit zufrieden sein.
Koelschejong ist offline  
Alt 02.10.2006, 12:50   #7
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Hoffnungslos
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Vielen Dank für die Rasche Antwort.
Ich werde noch heute mal zum Vermieter spatzieren und dort Vorsprechen. Meine Eltern wohnen schon seit mehr als 20 Jahren in den Wohnungen, demnach habe auch ich meine Kindheit dort Verbracht. Ich habe seit ich hier wohne nicht einmal meine Miete unpünktlich überwiesen, vielleicht lassen die sich ja auf einen Kompromiss ein.
Bei der ARGE werde ich in Begleitung nochmal vorsprechen, wenns sein muss gehe ich zum Gericht, denn es ist ungerecht jemandem die Existenz zu nehmen die er sich versucht aufzubauen nur weil es streit um 20 € monatl. gibt.

Danke
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Alt 02.10.2006, 13:10   #8
Koelschejong
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Nur nicht die Hoffnung aufgeben. Wenn Du schon so lange da wohnst, bin ich recht optimistisch, dass Du mit dem Vermieter klarkommen wirst - ich drück jedenfalls alle verfügbaren Daumen.

Bei der ARGE denk bitte immer daran, dass Du nie allein dort hingehst, niemals mit denen telefonierst, denen niemals ohne Zeugen die Tür aufmachst und wenn Du etwas schriftlich machst, mindestens per Einschreiben mit Rückschein, oder aber persönlich gegen Empfangsbestätigung auf der Kopie übergeben.

Wenn Du Dich mal hier im Forum richtig eingelesen hast, wirst Du schnell feststellen, dass viele Beiträge hier einfach überflüssig wären, wenn sich alle an diese eigentlich sehr einfachen Regeln gehalten hätten.

Und ansonsten geht das alles seinen sehr bürokratischen Gang. Bei Gericht bist Du noch lange nicht - Du hast ja noch nicht einmal einen Bescheid, gegen den Du Widerspruch einlegen könntest. Geh die Sache erst mal ganz entspannt an und nicht so pessimistisch sein - wie sagte es schon unser erster Bundespräsident sehr richtig:

Zitat:
Der einzige Mist, auf dem nichts wächst, ist der Pessimist.
Theodor Heuss
Koelschejong ist offline  
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