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AfA /Jobcenter / Optionskommunen Rat und Hilfe speziell für Probleme im Zusammenhang mit AfA/Jobcenter/Optionskommunen


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Alt 07.01.2010, 13:14   #1
Maus1977
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Maus1977
Standard Kündigung erhalten / Wer ist jetzt für mich zuständig ?

Hallo Zusammen,

folgende Situation hat sich in den letzten 2 Wochen bei mir ergeben:

Fristlose Kündigung vom 23.12.2009, im Briefkasten gefunden am 28.12.2009 nachmittags, diese wurde einfach eingeworfen, kein Poststempel, nichts.

Arbeitslosmeldung am 29.12.2008, Ex-AG ist dort schon bekannt wegen solcher Aktionen.Termin beim Berater am 14.01.2010.

Auf Anraten der Arbeitsagentur Vorsprache bei der ARGE Troisdorf, da das Dezembergehalt nicht mehr gezahlt bzw. nur 145€ gezahlt wurden und ich Miete,Strom und Telefon zahlen muss, von etwas Essbarem ganz zu Schweigen.
Also am 30.12.09 zur ARGE, dort ist kein dran kommen möglich, da hoffnungslos überlaufen.
Den kompletten nachmittag versucht, dort anzurufen, es wird dauernt aufgelegt.
Am 04.01.2010 erneuter Versuch, nach 2 Stunden komme ich dran, um zu erfahren, das die Dame nicht zuständig ist und werde einen Gang weiter geschickt. Dort sitzen ca. 40 Leute,es geht nicht voran, wieder endlose Warterei ohne Dran zukommen.

Am 05.01.2010 direkt morgens hin, Antrag zur Grundsicherung mit allen Anlagen hatte ich schon dabei. Bin dann zur zuständigen Sachbearbeiterin verwiesen worden.

Diese hat meinen Antrag nicht angenommen, da noch Mietvertrag, Arbeitsvertrag und Mitgliedsbescheinigung der KK fehlten.

Ich habe der Dame freundlich erklärt, das ich diese Sachen gerne mitgebracht hätte, wenn ich davon gewußt hätte und mal jemand an das sogenannte Kundentelefon gehen würde.

Habe dann einen Termin für heute, den 07.01.2010 bekommen, um mit den vollständigen Unterlagen zu erscheinen.

Kurioserweise habe ich alles bis auf die KK-Bescheinigung, die könne ich noch nachreichen(ist bereits seit dem 30.12.2009 angefordert). Aber der Antrag wurde zumindest angenommen.

Auf meine Frage hin, wann ich denn Bescheid bekommen würde, da ich ja Miete,Strom bezahlen muß und auch was zu essen haben möchte,teilte die Dame mir dann lapidar mit, das das ca 2-3 Wochen dauern würde, da ich schon der 3. Erstantragssteller heute morgen wäre. Ich solle mich doch bitte an die Arbeitsagentur zwecks eines Vorschuss wenden.

Dort habe ich gerade erst einmal angerufen, die Arbeitsagentur sagt ganz klar, die ARGE ist zuständig.

Momentan weiß ich nicht wirklich, wie ich weiter vorgehen soll. Zudem ich auch noch einen Anwalt wegen der Kündigung einschalten muß, da geprüft werden muß, ob diese überhaupt rechtsgültig ist und ich auch noch Anspruch auf Provision und Gehalt habe, von einer eventuellen Abfindung ganz zu Schweigen.

Außerdem habe ich schon wieder eine neue Stelle in Aussicht, entweder zum 15.01. oder 01.02., allerdings frage ich mich, wie ich da ohne Geld hinkommen soll.

Ich hoffe, es hat jemand Tipps für das weitere Vorgehen bzw. wie ich am besten an meinen Lebensunterhalt für diesen Monat komme.


VG
Maus1977 ist offline  
Alt 07.01.2010, 17:39   #2
Rechte wahrnehmen
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Rechte wahrnehmen Rechte wahrnehmen Rechte wahrnehmen Rechte wahrnehmen Rechte wahrnehmen Rechte wahrnehmen
Standard AW: Grundsicherung / ARGE Troisdorf

also erstens, würde ich grundsätzlich einen beistand mitnehmen


handelt sich wohl um alg I.


weiß keiner, wie ihm sonst geholfen werden kann?
__

70 - 80 % ALLER Bescheide die von Sozialbehörden (ARGE, Hartz IV) bundesweit erstellt werden, sind RECHTSWIDRIG!!!

70 Prozent aller Sanktionen ungerechtfertigt: 42 Prozent aller eingelegten Widersprüche und fast 60 Prozent der eingereichten Klagen erfolgreich!

gegen beides Klagen


NIE ! eine EGV Eingliederungsvereinbarung und sonstiges, SOFORT unterschreiben = erst HIER prüfen lassen!!! Egal, was sie androhen!!!
Rechte wahrnehmen ist offline  
Alt 07.01.2010, 19:03   #3
Arania
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Arania Arania Arania Arania Arania Arania
Standard AW: Grundsicherung / ARGE Troisdorf

es scheint sich um ALG II zu handeln, da der Antrag bei der ARGE ja angenommen wurde, also hingehen und auf Vorschuss bestehen
Arania ist offline  
Alt 11.01.2010, 15:57   #4
Maus1977
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Maus1977
Standard AW: Grundsicherung / ARGE Troisdorf

Noch mal zum Verständnis: Es geht um ALG II zur Grundsicherung, der mein Ex-AG das letzte Gehalt nicht gezahlt hat und die Auszahlung des ALG I sich noch hinzieht, das mein EX-AG die Arbeitsbescheinigung trotz Fristsetzung nicht zurück sendet.

War heute noch einmal beim Arbeitsamt, mußte Unterlagen abgeben und habe mich dort noch einmal erkundigt. Fakt ist, das die ARGE einspringen muß.

Die weigern sich aber und sagen, ich solle mir einen Vorschuß beim Arbeitsamt holen....

Ich weiß ganz ehrlich nicht mehr weiter im Moment. Ich habe jetzt noch 25 € in der Tasche, meine Miete ist nicht gezahlt, von Strom und Telefon ganz zu schweigen.

Bewerben muss ich mich auch, nur wovon!!! Im Endeffekt muss ich Vorstellungsgespräche und Termine bei der Arbeitsagentur platzen lassen, weil ich kein Geld habe, um dahin zu fahren....

Bin für jeden Tipp dankbar, wie ich da vorgehen soll.
Maus1977 ist offline  
Alt 11.01.2010, 21:10   #5
Mario Nette
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Standard AW: Grundsicherung / ARGE Troisdorf

Ich denke auch, die ARGE müsste einspringen. Die werden das herauszögern, um nicht zahlen zu müssen. Ich würde ohne zu zögern juristische Mittel ergreifen. Entweder beim Amtsgericht Beratungshilfeschein und dann zum Fachanwalt für Sozialrecht oder statt Amtsgericht und RA direkt zum Sozialgericht und die Auszahlung über den Einstweiligen Rechtsschutz erzwingen.

Mario Nette
__

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Ca' canny!

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Mario Nette ist offline  
Alt 12.01.2010, 07:10   #6
theachy
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theachy
Standard AW: Grundsicherung / ARGE Troisdorf

In dem Fall müsste eigentlich die ARGE einspringen. Da, wenn ich mich recht entsinne, bei einer außerordentlichen Kündigung, in erster Linie eine ALG I Sperre eintritt, die im Normalfall ca. 3 Monate andauern sollte.
Für die Zeit zur Überbrückung bleibt dann der Bezug von ALG II, insofern es nicht möglich ist, die notwendigen Mittel zur Sicherung des Lebensunterhaltes selber aufzubringen.

Jedoch frage ich mich dann, ob die fristlose Kündigung seitens des Arbeitgebers rechtens war. Ansonsten gilt Kündigungsschutzklage einzureichen, weil dafür muss er einen wichtigen Grund angeben und muss diesen auch nachweisen, sprich beweisen können.
Ansonsten wäre ihm nur eine ordentliche Kündigung möglich. Es sei denn die Mitarbeiterzahl ist niedrig genug, aber auch dann müsste eine fristlose Kündigung zumindestens in deiner Person oder in deinem Verhalten begründet werden, damit es zu einer Sperrung bei der BAfA kommt.

Nebenbei ist es mir neu, das ein Antrag aufgrund fehlender Unterlagen schlicht nicht angenommen wird. Vieleicht kann er dann noch nicht bearbeitet werden, aber annehmen, da kommt man nicht drum rum.

Ergo, die ARGE muss dir eigentlich das ALG II bewilligen, bzw. wenn es Zweifel an der Rechtmässigkeit der Kündigung gibt, sind dort noch ganz andere Möglichkeiten vergraben, wie z.B. Urlaubsansprüche, Kündigungsfrist und vor allem noch ausstehende Löhne.

Wenn das zu streßig ist und du in Kürze wieder in Lohn und Brot stehst, sollte es ggf. möglich sein, das ganze mit dem ALG II zu überbrücken.
theachy ist offline  
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