Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum) QR-Code des ELO-Forum
Mach mit. klick mich....
Impressum Stichwortsuche Spenden Strafanzeigen Verfahrensrecht Registrieren Hilfe Interessengemeinschaften Kalender Suchen Alle Foren als gelesen markieren

Start > > -> Maßnahmen und folgen im Kreis Fulda

AfA /Jobcenter / Optionskommunen Rat und Hilfe speziell für Probleme im Zusammenhang mit AfA/Jobcenter/Optionskommunen


Danke Danke:  0
Antwort

 

Themen-Optionen Ansicht
Alt 01.11.2005, 21:46   #1
n / a
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Maßnahmen und folgen im Kreis Fulda

Hi @all ,
hier im Kreis Fulda sprengt man glaube ich den Rahmen.
Ich habe einen Ein-Euro-Job zugewiesen gekriegt beim Malteser Hilfsdienst als " unterstützender Fahrer " im Fahrdienst , vom 8.00 - 14.00 Uhr.
Dieses habe ich abgelehnt bzw. nicht angetreten am 14.10.05.
Begründet habe ich dieses mit der Ablehnung in einem Tendenzbetrieb meine Dienste zu tun , sowie mit der Begründung des Geldmangels , da ich meine KDU aus meinem Regelsatz bestreiten muss , da sich dieses Amt weigert , diese zu zahlen trotz Beschluss , sowie auch noch einen Kredit bei meiner Bank abzahlen muss von montl. 100 Euro.
Mir bleiben also zum Leben genau 45.-- Euro übrig.
Davon sollte ich die fahrtkosten wie üblich vorstrecken .
Da ich keinen PKW mehr habe , muss ich mit dem Bus fahren ( 27 km bis zur Ein-Euro-Job Stelle 3 mal umsteigen ) , wo die Monatskarte 54 Euro kostet.
Diesen Betrag hätte ich dann zum nächsten ersten erstattet bekommen (??) .
Weiterhin habe ich angezeigt , dass ich keinen Personenbeförderungsschein habe , und daher nicht im Fahrdienst eingesetzt werden darf.
Dazu hat dann meine Anwältin noch gesundheitliche Gründe genannt ( Bandscheibenvorfall , usw. ) und die Arbeitszeit von wöchendlich 30 Std. als nicht angemessen und unüblich angegeben , so das ich daher nicht mehr meiner Plicht der Bewerbungen nachkommen könne.
Mit fahrzeit , währe ich 9,5 std. täglich unterwegs.
Daraufhin erhielt meine Anwältin einen Bescheid ( ich aber nicht , obwohl an mich Adressiert ), in dem aufgefordert wurde nach § 24 Abs. 1 SGB X Stellung zu nehmen.
Da ja alee Gründe schon beschrieben waren , haben wir daruf weiterhin nicht reagiert.
Von seiten des Amtes kam dann nichts mehr , kein Sanktionsbescheid oder sonstiges.
Heute habe ich dann meine Auszüge auf der Bank geholt , wollte das Geld für die KDU überweisen , und siehe da , es wurden nur 240 .- Euro überwiesen von dem Kreis Fulda.
Es gab wie schon gesagt keinen Bescheid an mich oder meine Anwältin zu dieser Sanktion.
Ich habe ja noch eine Klage und einen Eilantrag laufen bei Gericht zur KDU .
Nun kommt der nächste Eilantrag .
Ich sehe das mittlerweile als vorsätzliche Schikane an , vermutlich , weil ich einer der wenigen bin , die denen die Stirn bieten.
Aber ich habe ein Trostplaster , habe morgen ein Vorstellungsgespräch bei meinem neuen Arbeitgeber.
Dort fange ich schnellstmöglich an , da er dringenst 2 Leute braucht.
Ist zwar erst mal nur für 6 Monate auf 400 Euro - Basis , aber danach geht das über in eine unbefristete Vollanstellung.
Haben wir alles schon am Tel. geklärt.
Morgen eigentlich nur noch Vertrag unterschreiben.
Gibt es da irgendwelche zuschüsse vom Amt ( Fahrkosten usw.) auch bei 400 Euro Basis ?

Aber wenn die in Fulda glauben , dass ich jetzt ruhe gebe , dann haben die sich aber gehörig ins Fleisch geschnitten.
Jetzt erst recht.
:twisted: :twisted: :twisted: :twisted:
Habe da noch ein paar Schadensersatzforderungen , Beleidigungen , Amtsmissbrauch , Unterlassene Hilfeleistung , usw.
:dampf: :motz: :motz: :dampf:

Gruss
Rüdiger
  Mit Zitat antworten
Alt 01.11.2005, 22:45   #2
n / a
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Noch ein mir bekannter Fall

Ich kenne da noch einen härte Fall .
Es handelt sich um den Ex-Schwager meiner Freundin , welcher auch ALG II geschädigter ist.
Dieser Ex Schwager hatte sich eine Umschulungsstelle als Lackierer mit der Garantie der Festanstellung nach der Umschulung erkämpft.
Das Amt in Fulda verweigerte ihm die Umschulung aus folgenden Gründen.
Er habe eine Lungenkrankheit und Diabetis , und könne daher diese Umschulung nicht machen.
Dies habe der Teamleiter in einem Gespräch am Telefon von ihm erfahren haben wollen.
Es gäbe zwar dazu keine Befunde , aber dies würde dann ja schon so sein.
Ex-Schwager fällt aus allen wolken und kann es nicht glauben.
Er hatte mit dem Teamleiter lediglich darüber geredet , dass ein bekannter von ihm kürzlich an Lungenkrebs verstorben sei.
Also der Ex ..... zum Arzt und sich seinen Gesundheitszustand Attestieren lassen , und diese Vorgelegt und zusätzlich darauf bestanden ( schriftlich ) einen Termin beim Amtsarzt zu bekommen.
Dies wurde von dem SB abgelehnt , da dieses nicht notwendig sei , da er ja selbst gesagt hätte , dass er Lungenkrank währe.
Da helfe auch dieses getürkte Attest nichts.
Der Ex-.... zu einem weiteren Arzt für Inneres und ein weiteres Attest auf eigene Kosten erstellen lassen.
Auch dieses wurde nicht anerkannt , und die Umschulung weiterhin abgelehnt.
Dazu kam dann noch , dass sie ja eigentlich dafür garnicht zuständig wären , sondern die LVA .
Die LVA widerum sagte , es sei das Amt zuständig für diese Maßnahme.
Gegebenenfalls würden sie aber 50% der Kosten übernehmen , wenn das Amt zustimmen würde.
Also er wider zum Amt , und dieses dort vorgetragen und das entsprechende schreiben vorgelegt von der LVA.
Nein , bekam er zu hören.
Wir genehmigen ihnen die Umschulung nicht.
Dann hat er sich an den VdK in Fulda gewandt und siehe da , innerhalb von 4 Werktagen hatte er auf einmal die Genehmigung zur Umschulung vom Amt mit der vollen übernahme der Kosten.
Nun fängt er am 01.02.06 die Umschulung an als Lackierer.

:| :| :| :| :| :| :| :| :| :|

WAS SOLL DAS ???????
So fördert man , oder was !!!!?????
:shock: :shock: :shock: :shock: :shock: :shock:

Gruss
Rüdiger
  Mit Zitat antworten
Alt 02.11.2005, 05:29   #3
listche
Elo-User/in
 
Benutzerbild von listche
 
Registriert seit: 16.09.2005
Ort: Bananenrepublik
Beiträge: 321
listche
Standard

Da das Fördern zu teuer kommt, wird es aus dem Maßnahmekatalog gestrichen.
Aber mal im Ernst. Von Fördern konnte noch nie die Rede sein. Bei denen heißt Fördern -aus der Tür befördern, damit man wieter Kaffee trinken kann.
Mit H IV hat man den Sachbearbeitern einfach zuviel Macht an die Hand gegeben. Und das kann sich eben nur zu unserem Nachteil auswirken.

Gruß Listche
__

"Wer die Menschen kennnenlernen will, der studiere ihre
Entschuldigungsgründe."

Christian Friedrich Hebbel
listche ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.11.2005, 10:06   #4
Luna
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Re: Noch ein mir bekannter Fall

Zitat von Fighting Bulldogg
Nein , bekam er zu hören.
Wir genehmigen ihnen die Umschulung nicht.
Nicht umsonst hat die BA erst die Hälfte des Geldes, das der Bund für die Förderung von Arbeitslosen zur Verfügung gestellt hat, abgerufen.

Die pauschale Ablehnung von Anträgen auf Umschulung oder Weiterbildungs-Förderung und anschließende Schikane, das ist Programm.

Und auch hier: Geiz ist geil!

LG
Luna
  Mit Zitat antworten
Antwort

Stichwortsuche
folgen, fulda, kreis, massnahmen, maßnahmen

Themen-Optionen
Ansicht


Ähnliche Themen

Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Suche Ortsgruppen Interessenten Raum FULDA Fighting Bulldogg Hessen 12 10.02.2010 23:17
Die nette Sozialbehörde aus Fulda Hutter Archiv - News Diskussionen Tagespresse 8 03.12.2007 16:39
Arbeitsplatz in Fulda als Kurierfahrer n / a Job - Netzwerk 4 02.12.2005 17:42
Nochmal Fulda n / a AfA /Jobcenter / Optionskommunen 3 02.11.2005 10:51
Az.: S1 AS 47/05 ER SG Fulda zur eheähnlichen Gemeinschaft 1 Martin Behrsing ... Familie 0 22.07.2005 19:55


Es ist jetzt 13:54 Uhr.


Powered by vBulletin® (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2018, Jelsoft Enterprises Ltd.
Search Engine Optimisation provided by DragonByte SEO (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2018 DragonByte Technologies Ltd.
Feedback Buttons provided by Advanced Post Thanks / Like (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2018 DragonByte Technologies Ltd.
ELO-Forum by Erwerbslosenforum Deutschland