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Abbau Bürgerrechte

Überwachungsstaat, Beugung des Grundgesetzes, Abbau der Bürgerrechte


Zum 60sten Todestag von George Orwell

Abbau Bürgerrechte

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Alt 22.01.2010, 01:13   #1
Cementwut
Gast
 
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Standard Zum 60sten Todestag von George Orwell

Am 21.01.1950 starb George Orwell im Alter von nur 46 Jahren an Tuberkolose.
Zitat:
Der Durchbruch als Autor und Schriftsteller

Der Durchbruch gelang ihm erst nach dem Krieg, fünf Jahre vor seinem Tod mit der 1945 erschienenen Fabel Farm der Tiere (engl. Animal Farm: A Fairy Story), die das Scheitern der russischen Revolution durch den Verrat des Stalinismus an den sozialistischen Idealen beschreibt. Wendungen aus dem Buch wurden Gemeingut, so etwa alle Tiere sind gleich, doch einige sind gleicher. Das Buch wurde sowohl in Europa als auch in den USA als Werk gegen den Totalitarismus und im direkt sich anschließenden Kalten Krieg gegen den Kommunismus vermarktet.

Sein wohl bekanntestes Werk 1984 wurde im Juni 1949 veröffentlicht. Die bedrückende dystopische Vision hat spätere Literatur über die Science Fiction stark beeinflusst. In dem Werk wurden Ausdrücke geprägt, die in den Sprachgebrauch der westlichen Welt eingingen. Beispiele sind Wendungen und Begriffe wie 1984, Großer Bruder, big brother is watching you, doppelplusungut, Altsprech, Neusprech, Zwiedenk bzw. Doppeldenk.
...
George Orwell ? Wikipedia
Jan Korte, Abgeordneter DIE LiNKE.Bundestag, greift dieses Datum auf
Zitat:
Für eine unabhängige Überprüfung der Sicherheitsgesetze

"Das in Orwells Roman ‚1984‘ beschriebene Szenario ist heute aktueller denn je, auch wenn es lange Zeit als völlig undenkbar galt, dass ein Staat die Fähigkeit haben könnte, seine Bürgerinnen und Bürger lückenlos zu überwachen", so der Innenpolitiker Jan Korte, Mitglied im Parteivorstand der LINKEN, zum heutigen 60. Todestag des britischen Schriftstellers George Orwell.

Wenn George Orwell 1949, im Entstehungsjahr seines Romans 1984, das Potential heutiger Überwachungstechnik gekannt hätte, dann wäre dieser vermutlich etwas länger ausgefallen. Zur Videoüberwachung und dem schon im Roman existenten Großen Lauschangriff hätten sich vielleicht noch die Online-Durchsuchung, die Vorratsdatenspeicherung von Telekommunikations- und Handystandortdaten, DNA-Datenbanken, der elektronische Entgeltnachweis ELENA und die Leibesvisitation durch Nacktscanner hinzugesellt.

Die "sicherheitspolitische Aufrüstung" vor dem Hintergrund der internationalen Terrorgefahr, gegen die sich die Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger heute ausgesprochen hat, ist längst geschehen. Sie ist auf Kosten der Freiheit und der Bürgerrechte geschehen, die im Diskurs um die Innere Sicherheit regelmäßig wissentlich auf der Strecke gelassen wurden. Es wundert daher auch nicht, wenn im Fahrwasser dieser Politik einige Unternehmen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 'entrechtet', bis in die Umkleideräume überwacht und Emails, Erkrankungen oder private Kontakte ausgespäht haben.

Frau Leutheusser-Schnarrenberger hat heute eine Überprüfung der Sicherheitsgesetze auf ihre Notwendigkeit angekündigt. Was die Justizministerin offensichtlich nicht verspricht, ist die dringende Notwendigkeit einer Überprüfung der Sicherheitsgesetze auf ihre Verhältnismäßigkeit und auf Bürgerrechtskonformität. DIE LINKE fordert ein sofortiges Moratorium für Sicherheitsgesetze und eine umfassende unabhängige Überprüfung der vorhandenen Gesetze auf ihre Vereinbarkeit mit Bürger- und Freiheitsrechten.
DIE LINKE: Für eine unabhängige Überprüfung der Sicherheitsgesetze
Hervorhebungen z.T. von mir
 
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