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Alt 12.10.2011, 16:01  
ShankyTMW
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Standard AW: Umstieg auf Linux-howto

Oha, ich komme grad heim und merk hier hat sich viel getan.

@CanisLupusGray
Ich hatte es irgendwo mal geschrieben bei den Neustarts unter Linux - da wird sich eher das X-Windowssystem dran stören wegen der Treiber für den Brother. Auf der kommandozeile brauchst das eher weniger mit Ausnahme der USB Connects.

zurück zu @ALL:
Also kann es nötig sein speziell nur den X-Server (nur die Grafische Oberfläche) komplett neu zu starten nach Installation, statt den ganzen Rechner (nur um das richtig zu rücken - mit den Kernmeländerungen hast ja auch recht). Vergleichbar mit dem altem DOS + Win 3.1 Konstrukt. Wenn Windows etwas spezielles brauchte, Win nach installation beenden und per win neu starten. Seit Win 9x und NT4 ist das ohne kompletten Rechnerneustart nicht mehr möglich - bei Linux schon da das Fenster-System hier seit jeher nur ein reiner Zusatz zu Linux ist (auch wenn man vom es vom Verhalten der heutigen Distros hier anders erscheint).

Zitat von CanisLupusGray Beitrag anzeigen
huii aaalso, vor vielen vielen jahren, als man gerade mal MS-DOS kannte ...
nö besser:
die auch unter DOS bekannten Befehle md, cd und rdingsda stammen aus der unix-Welt. nur dass es den unter Windows bekannten Begriff Arbeitsplatz und Laufwerksbuchstaben so unter unix / linux nicht gibt.
Genau DAS kann ich nciht so stehen lassen.

Ähm, nur so mal aus der Geschichte und weil ich zuerst auf CP/M Rechner mit Z80 CPUs angefangen habe bevor ich ebenfalls damit vor DOS auf Intel CPU Rechnern arbeitete - CP/M war Großvater des DOS und die Kommandozeilenbefehklswelt bei beidem inkl. später auch von OS/2 zwar Artverwand - aber dennoch wirst du mit DOS Befehlen fast nix unter Unix/Linux/BSD/Solaris anfangen können :-)

Und Arbeitsplatz ist nur das Deutsche Wort für "Desktop" - das soll da unbekannt sein obwohl du es selbst im Home/User Verzeichnis auflistest...?

Als nächstes wirst du das gleiche womöglich noch für die RISC CPU Welt beim Amiga, Arcon oder Mac behaupten wollen. Unix war als bisher meist eingesetztes Großrechnersystem Vorbild wie man damit umgeht - die Befehle dazu sind dennoch völlig anders.

Zitat:
...Du kannst innerhalb der Verzeichnisstruktur freilich mit cd hin und her wandern,...
Naja, man hat inziwschen einiges in der Linux bash auch an DOS Gewohnheiten angepasst, aber ohne die Unix/Linux/BSD Gewohnheiten zu ändern. Ich hab da keinen Überblick mehr wann man dies und jenes dahingehend erweitert hat, spielt so jetzt auch keine Rolle.

Da nun die Commandshell Befehle angesprochen wurden - für dei DOS-Shell Kenner eine Vergleichstabelle:

Rick Cogley's Linux vs DOS Quick Command Comparison

Ich hab das so leider nur in engl. Grifbereit - aber sollte dennoch helfen. Aufruf bei Verzeichnis-Trennzeichen (unter DOS \ bei Linux /) und Parameter unterscheiden sich immer noch erheblich.

Ein paar kleine Tips noch dazu:
Hilfe zu einzelnen Befehlen lassen sich per --? oder --help Parameter aufrufen (unter DOS meist nur per /?)

Kommandozeilen durchblättern ist ähnlich, nur das die bash (was bei DOS die COMMAND.COM wäre) unter Linux generell wie bei DOS mit gestarteter DOSKEY ein paar Befehle mehr speichert als nur den letzten. Editieren von zuletzt aufgerufenen Befehlen geht unter Linux (wie auch bei OS/2 in der CMD falls das noch wer kennt) wie bei einer Textverarbeitung - bei DOS werden die letzten Zeichen in der Zeile gelöscht.

Und Dateiendungen sind für Linux selbst nicht wirklich von bedeutung. Eine Ausführbare Datei oder ein Textdokument werden durch Statusbits gekennzeichnet statt durch Endungen (wobei bei den Dateien mitlerweile Suffixe gern angehängt werden - der Optischen unterscheidung wegen)

Und ganz wichtig: Groß-/Kleinschreibung auf Linux Systemen IST Groß-Kleinschreibung. Dasselbe Wort unterschiedlich geschrieben geht hier im gegensatz zu DOS oder Windows. Selbst unter FAT mit VFAT (seit Windows 95) oder NTFS (seit Windows NT und später XP) hat sowas nur Optischen Charakter.

Als Beispiel:

Linux
linux
LinUx

wären unter Win im selben Verzeichnis nicht möglich, bei Linux sind das 3 Verschiedene Dateien!!!

Und um sich das wechslen, ausführen und Bearbeiten bei Dateien mit Leerzeichen einfach zu machen klammert man das - "innerhalb von Gänsefüsschen ein" (bei win arbeiten die meisten eher nur per Grafischer Oberfläche - deswegen erwähn ich das nochmal explizit)

Die Befehle in der Liste aus meinem Link sind gerade mal nur die, die man in der DOS Welt in etwa auch kennt - Linux hat noch so einige mehr die bei DOS/Win unbekannt und auch technisch nicht wirklich anwendbar wären .

Aber das lassen wir erstmal, genau wie das schreiben von bash-/shellscripten contra Batch (.bat & .cmd) Dateien - immer schön einen Schritt nach dem anderen :-)

So, ich geh erstmal meinen Feierabend Kaffee machen anch soviel Aufklärung und wahrscheinlich noch mehr verwirrung :-D
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LG aus Regensburg
Klaus

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