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Alt 24.03.2011, 03:52  
Doppeloma
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Ausrufezeichen AW: Aussteuerung - Hartz 4

Hallo Loewe23,

Zitat:
Nach kurzer Zeit kam eine Einladung zum SB in die Afa. Dort wollte man mir einen Arbeitsplatz vermitteln.
Entsprach dieser Arbeitsplatz den Kriterien des § 121 SGB III, sonst brauchst du dich darum gar nicht kümmern weil unzumutbar!

§ 121 SGB III - Sozialgesetzbuch Drittes Buch - Arbeitsförderung

Ansonsten bewerben (Kurzbewerbung!) mit dem Hinweis, dass du erst am Ende deiner (regulären!) KÜ-Frist die neue Arbeit aufnehmen kannst, denn dein Arbeitsvertrag ist ja weiterhin vorhanden

Zitat:
Wie soll ich mich nun verhalten, um weiterhin ALG 1 zu bekommen ?
Widerspruch einlegen gegen den Aufhebungsbescheid/ Sperrbescheid der AfA, du hast immer noch Anspruch auf Grund der Aussteuerung, stell einen Reha-Antrag an die DRV !

Zitat:
Ok, dann stehe mir ALG 1 nicht zu, sperrte mich ab diesem Tag für Leistungen der Afa. Ich solle doch zur ARGE, Hartz 4 beantragen. Mit dem Verweis, ich wäre ja nicht vermittelbar.
H4 bekommst du NICHT, 1. hast du noch Anspruch an die AfA, 2. mußt du dort AUCH vermittelbar sein und 3. MUSST du bedürftig sein, sonst bekommst du dort überhaupt NIX!

Zitat:
Warum sollte ich auch, habe doch einen Arbeitgeber, kann meinen Arbeitsplatz eben nur nicht ausführen.
Weil du sonst kein Geld mehr von der AfA bekommst
Das ist im Moment EGAL, damit bist du nicht alleine, bekomme auch H4, weil mein EM-Renten-Antrag bereits im Klageverfahren ist.

Krankengeld WEG / ALGI WEG / nun H4, weil bedürftig (KEIN anderes Einkommen /KEIN Vermögen), obwohl Arbeitsplatz immer noch vorhanden ist, der Arbeitsvertrag "RUHT" seit der Aussteuerung vor fast 2 Jahren


Zitat:
Dazu wußten die schon bei Antragsstellung, dass ich AU bin. Auf AU Bescheinigungen durch den Facharzt wurde verzichtet.
Das ist normal bei ALGI nach Aussteuerung, du MUSST dich aber trotzdem (fiktiv) mit deinem "Restleistungsvermögen", dem Arbeitsmarkt (der Vermittlung) zur Verfügung stellen.

Sonst entfällt der Anspruch, man sollte also mit seinen gesundheitlichen Problemen (im Interesse der ALG-Zahlungen) möglichst diskret "und unauffällig" umgehen und NICHT so stark darauf pochen, "dass man schließlich krank ist", schon gar nicht wenn der Amtsarzt anderer Meinung war

Ich weiß das ist Schei*e aber leider sitzen die am längeren Hebel, wie du ja gerade erleben darfst, also "klein beigeben, war ein Mißverständnis, selbstverständlich stellst du dich (entsprechend deiner gesundheitlichen Möglichkeiten) zur Verfügung..." und dann zahlen sie hoffendlich weiter.

Hast du jetzt einen kompletten Aufhebungsbescheid bekommen oder den Bescheid (Anhörung?) wegen einer Sperre (Arbeitsverweigerung sozusagen???)


Zitat:
Einen REHA Antrag stellen, zur EU Rente wird es nicht reichen denke ich.
Reha-Antrag sollte reichen, bei Ablehnung auch Widerspruch, entweder weil du die Reha wirklich willst/brauchst oder wenigstens um den Antragsstatus aufrecht zu erhalten bis zum ALGI-Ende, das Gleiche würde für einen EM-Renten-Antrag gelten

Der wird dann vermutlich (zunächst) in einen Reha-Antrag umgewandelt, bei der DRV gilt IMMER Reha VOR Rente, ist also eigentlich egal was du da jetzt beantragst!

MfG Doppeloma
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Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

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