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Alt 12.09.2013, 15:28   #126
alvis123
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alvis123 alvis123 alvis123 alvis123 alvis123 alvis123
Standard AW: Widerspruch gegen Zwangsrente

Zitat von Purzelina Beitrag anzeigen
Die Frage muß man den SB stellen, die einfach die Leistung streichen. Ich habe es live erlebt, mindestens 4 mal wurde die Leistung wegen eines nichtgestellten Rentenantrages eingestellt, ohne Bescheide, ohne Anhörung und dann muß man erst mal aktiv werden und um die Leistung kämpfen.
Hi...

wir sind nicht dazu da, die Arbeit der SB's einfacher zu machen. Nicht umsonst ist im Gesetz vorgesehen, dass das JC im Zweifel die Rente zu beantragen hat.

Bin ja auch gespannt, wie es bei DickerBear weitergeht. Wenn mein SB aus diesem Grund die Leistung einstellen sollte, "fahr ich mit ihm Schlitten". Und Du selbst hast ja schon richtig bemerkt:
Zitat:
Dann hast du ja schon 6 Monate gewonnen.
MfG
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Alt 12.09.2013, 23:11   #127
Don Vittorio
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Don Vittorio Don Vittorio Don Vittorio Don Vittorio Don Vittorio Don Vittorio Don Vittorio Don Vittorio Don Vittorio Don Vittorio
Standard AW: Widerspruch gegen Zwangsrente

Zitat von alvis123 Beitrag anzeigen
Hi...

Rechtsgrundlage?? Bist Du vom SG dazu verurteilt worden? Von wem ist das Schreiben?

Ich persönlich werde keinen Rentenantrag stellen, da ich mit Datum Antragstellung laut meiner Krankenkasse selbst Beitrag zahlen muss. Das ist bei meinem Regelsatz nicht drin.

MfG
Im Grunde muss das JC ja nichtmal abwarten bis Du den Rentenantrag stellst,das übernehmen die auch mal germe selbst bei störrischen "Kunden".

Zitat:
Was heißt Zwangsverrentung?
Ab 2008 können die Ämter ALG-II-Bezieher schriftlich auffordern, eine vorgezogene Rente
mit Abschlägen zu beantragen. Schlimmer noch: Kommt man der Aufforderung nicht nach,
dann kann das Amt den Rentenantrag selbst stellen und zwar auch gegen den Willen des
ALG-II-Beziehers!
Daher kommt die Bezeichnung „Zwangsverrentung“.
Die Folgen der Zwangsrente sind dramatisch: Wer mit 63 (statt mit 65) in die Rente geschickt
wird, bekommt die Rente um 7,2 % gekürzt – und das ein Leben lang. Mit der „Rente mit 67“
steigen die Abschläge schrittweise auf 14,4 %.
hermi.verdi.de/jugend-frauen.../data/info609_zwangsverrentung.pdf‎
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Alt 13.09.2013, 06:22   #128
alvis123
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Standard AW: Widerspruch gegen Zwangsrente

Zitat von Don Vittorio Beitrag anzeigen
Im Grunde muss das JC ja nichtmal abwarten bis Du den Rentenantrag stellst,das übernehmen die auch mal germe selbst bei störrischen "Kunden".



hermi.verdi.de/jugend-frauen.../data/info609_zwangsverrentung.pdf‎
Hi Don Vittorio...

..ich bin kein "störrischer Kunde".

Ich vertrete lediglich meine Interessen und achte daher darauf, dass sich mein SB gesetzeskonform verhält. Nur wenn es unbedingt nötig ist, lass ich ihm vom SG Nachhilfeunterricht erteilen.

Du wirst mir doch wohl nicht erzählen wollen, dass eine Leistungseinstellung gerechtfertigt ist, wenn ich keine vorzeitige Rente beantrage?

MfG
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Alt 03.10.2013, 07:33   #129
eisbaer
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Standard AW: Widerspruch gegen Zwangsrente

Offen gesagt, das Gejammere um die Zwangsrente verstehe ich überhaupt nicht. Ich werde jetzt 62 und bin seit zwei Jahren wieder in einem (Leiharbeiter)-Job, in dem weder Rücksicht auf bestehende gesundheitliche Einschränkungen noch auf irgendwas Rücksicht genommen wird. Das hört sich ja so an, als ob die Arbeit heutzutage eine Erholung wäre. Wahrscheinlich wißt Ihr gar nicht, wie die Leiharbeitsfirmen einen schinden und aussaugen.

Ich wäre froh, wenn einer käme, der mich mit 63 in die Rente schicken würde, da würde ich ich 7,2 bis 8,5 % Abschläge hinnehmen, auch wenn das bei mir etwa 150 Euro ausmachen würden.

Auf die Abschläge ist es doch gesch..., man braucht als Rentner sowieso deutlich weniger Geld. Da richtet man sich drauf ein.

Aber da kommt keiner, weil ich nicht in H4 bin und deshalb muss ich bis 65+4M weiter rackern, egal, ob ich dabei auf der Strecke bleibe oder nicht. Ich hege argen Zweifel, dort überhaupt mal anzukommen. Aus diesem Grunde sind auch die "frischen Grüsse" nicht mehr so ganz frisch ...
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Alt 03.10.2013, 07:42   #130
Purzelina
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Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina
Standard AW: Widerspruch gegen Zwangsrente

Zitat:
Ich wäre froh, wenn einer käme, der mich mit 63 in die Rente schicken würde, da würde ich ich 7,2 bis 8,5 % Abschläge hinnehmen, auch wenn das bei mir etwa 150 Euro ausmachen würden.
Es ist ganz einfach, schmeiß die Arbeit, beantrage ALG2 und dann darfst auch du die Rente mit 63 beantragen, wo ist dein Problem?
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Alt 03.10.2013, 07:52   #131
eisbaer
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eisbaer Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Widerspruch gegen Zwangsrente

Du machst Witze ?
Bist Du schon mal mit der Selbstkündigung zum Job-Center gegangen ? Ich nicht, aber andere, die ich gut kenne. So einfach geht das nicht.
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Alt 03.10.2013, 08:10   #132
Purzelina
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Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina
Standard AW: Widerspruch gegen Zwangsrente

Eisbaer, deine Anstellung bei der ZA und das Ruinieren deiner Gesundheit hat doch einen speziellen Hintergrund, oder irre ich mich?

Zitat:
Im April 2011 verstarb meine Mutter und hinterließ eine kleine Erbschaft, die uns aber sofort wieder weggenommen werden sollte- naja, wie man das eben so macht. Wir sollten drei Jahre kein Hartz4 mehr bekommen und man wollte uns einen monatlichen "Verbrauchsplan" zwangsweise aufdiktieren, bis die Erbschaft restlos aufgebraucht war.
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Alt 03.10.2013, 08:29   #133
alvis123
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Standard AW: Widerspruch gegen Zwangsrente

Hi Eisbär...

...mit Deinen 62 Jahren sollte man schon sowas wie "Lebenserfahrung" voraussetzen können.

Wir sind nicht verantwortlich für Deine Lebensplanung; auch nicht für Deine eventuelle Ausbeutung. Ich hindere Dich nicht daran, mit 63 die Rente zu beantragen. Sprich mit Deinem Rentenberater darüber!

Auf ein Thema antworten und ein Thema zu verstehen sind halt zwei Paar Schuhe, oder willste dieses Thema shreddern?

MfG
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Alt 03.10.2013, 09:38   #134
eisbaer
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eisbaer Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Widerspruch gegen Zwangsrente

und was hat das miteinander zu tun ? Was hat das damit zu tun, dass ich gerne mit 63 in die Rente ginge, wenn das möglich wäre ?
Echt mal die Antwort ist genauso zynisch als ob sie von einem JobCenter käme.
Fehlt doch bloß noch der Vorwurf dazu, warum biste damals überhaupt wieder arbeiten gegangen, hättest doch mit der Erbschaft ruhiger leben können ?
Vor allem , man kann mir schon soviel Intelligenz zutrauen, dass ich mit der Beraterin von der Knappschaft meine Möglichkeiten vorzeitig in Rente zu gehen, längst durchgekaut habe und dass eben immer irgend etwas nicht paßte.

Aber lassen wir das, natürlich will ich das Thema nicht shreddern, aber vielleicht könnte man einfach nur mal akzeptieren, dass es verschiedene Sichtweisen gibt und diese nicht nur aus dem Blickwinkel von H4, denn ich muß 8-10 Stunden arbeiten und habe dann noch die Kosten für die An- und Abfahrt - unterm Strich habe ich weniger als vorher mit Hartz4 zur Verfügung - darüber sollte man mal nachdenken, wenn man immer herum heult, wie schlecht es einem geht.
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Alt 03.10.2013, 10:39   #135
Purzelina
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Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina
Standard AW: Widerspruch gegen Zwangsrente

Zitat:
Was hat das damit zu tun, dass ich gerne mit 63 in die Rente ginge, wenn das möglich wäre ?
Woran fehlt es denn, hast du die 35 Jahre nicht voll? Dann könntest du auch als Leistungsbezieher nicht mit 63 Jahre in Rente gehen.
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Alt 03.10.2013, 10:43   #136
dehart
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Standard AW: Widerspruch gegen Zwangsrente

DickerBear,
Rente mit 63-zig hat nichts mit Hartz4 zu tun. Auch du kannst mit 63 in Rente. voraussetzung hiefür sind 35 Jahre Beitragszahlung in die Rentenkasse. Natürlich musst du dann Rentenkürzungen in Kauf nehmen. Dies wäre dann aber deine freie Entscheidung. Für dich wäre eine Kündigung das Beste!!
Solange du im Arbeitslosengeldbezug bist (1), kannst Du nicht Zwangsverrentet werden und hast später bedeutend weniger Abzüge (immer unter der voraussetzung der 35 jährigen Beitragszahlung).
Wenn jemand Hartz4 bezieht und auch die Beitragszeiten erreicht hat, wird automatisch mit 63 in Rente gezwungen. Das ist der Unterschied zu Obigen.
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Alt 03.10.2013, 11:16   #137
alvis123
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Standard AW: Widerspruch gegen Zwangsrente

Zitat von eisbaer Beitrag anzeigen

Aber lassen wir das, natürlich will ich das Thema nicht shreddern, aber vielleicht könnte man einfach nur mal akzeptieren, dass es verschiedene Sichtweisen gibt und diese nicht nur aus dem Blickwinkel von H4, denn ich muß 8-10 Stunden arbeiten und habe dann noch die Kosten für die An- und Abfahrt - unterm Strich habe ich weniger als vorher mit Hartz4 zur Verfügung - darüber sollte man mal nachdenken, wenn man immer herum heult, wie schlecht es einem geht.
Hi...

...lass mich raten: Deine Lieblingslektüre ist die Bildzeitung?

Du findest es also in Ordnung, dass z.B. der TE DickerBear auf über 15Tausend Euro seiner erarbeiteten Leistung freiwillig verzichten soll?
Dass der user peterR oder ich nach einem über 40jährigen Arbeitsleben (ich war dazu noch alleinerziehend) am Lebensabend beim Sozialamt vorstellig werden müssten?

Ich hab von denen kein "Heulen" bemerkt. Nur von Dir, weil wohl aus Doofheit nicht aufgestockt wird. Einer meiner letzten Vermittlungsvorschläge war ZA in Uchte (>16 Std. Bahnfahrt, Schichtarbeit, €7.50/Std.). In der Klageschrift bezeichnete ich dies als "Schwachsinn"; heraus kam "Unsinn" im Beschluss.

Wir können echt nix für, dass Du alles mit Dir machen lässt.
Verschon uns bitte in Zukunft mit solchen posts!

MfG
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Alt 03.10.2013, 11:27   #138
Purzelina
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Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina
Standard AW: Widerspruch gegen Zwangsrente

Zitat:
Nur von Dir, weil wohl aus Doofheit nicht aufgestockt wird.
Nicht aus Doofheit, er hat bewußt auf das ALG2 verzichtet, sonst hätte man ihm das Erbe angerechnet.
Purzelina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.10.2013, 11:53   #139
ethos07
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Standard AW: Widerspruch gegen Zwangsrente

Zitat von Purzelina Beitrag anzeigen
Nicht aus Doofheit, er hat bewußt auf das ALG2 verzichtet, sonst hätte man ihm das Erbe angerechnet.
Es gibt tatsächlich doofe Konstellationen rund um die Verrentung, je nachdem wie die bisherige Finanzlage aussieht usw.

Aber man sollte nicht die eigene missliche Lebenslage gegen die des anderen ausspielen.

Ich denke Eisbaer sollte einen eigenen Thread aufmachen, wenn er möchte, dass wir an seiner Anteil nehmen.
Klar ist, dass man nicht jederzeit wieder in die seltsamen 'Vorteile' von AGLII zurückkann. Aber auch nicht alle haben die Mglichkeit, mit einem Erbe eine Zeitlang schikanefrei zu leben usw. usf.

Beispiel icke:

Auch ich hatte mich aus verschiedenen Gründen irgendwann entschieden aus der vergleichsweise gemütllichen Lage des alten 58er Paragrafen für Ältere unter ALGII (= bis zumRegelalter für den Bezug einer ungekürzten Altersrente wurde einem der schikanelose ALGII-Bezug zugesichert) auszusteigen und nochmals meine kleine Selbständigkeit aufzunehmen. Mit der Folge dass ich mich nun 1 Jahr verfrüht aus dem 'Erwerbsleben' in die Rente abgemeldet habe (Abzug lebenslänglich 3,6% bei meiner Altersrente), um nicht nochmals in die Hände des JC bzw. der dann gewiss gleich einsetzenden Zwangsverrentungsarie zu fallen. Trotz zu kleiner Rente. So rum war und ist es mir einfach lieber...
__

Viele Grüße aus Berlin
----------------------------------------------------------

  • 10 Euro Mindestlohn (brutto + lohnsteuerfrei)!
    500 Euro ALG II (Regelsatz) plus volle KdU!
  • Sanktionen zerbröseln!

--------------------------------------------------------
N.B. Meine Beiträge sind meine persönlichen Meinungen und keine Rechtsberatung.
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Alt 03.10.2013, 12:15   #140
alvis123
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Standard AW: Widerspruch gegen Zwangsrente

Zitat von Purzelina Beitrag anzeigen
Nicht aus Doofheit, er hat bewußt auf das ALG2 verzichtet, sonst hätte man ihm das Erbe angerechnet.
Hi...

...auf ALGI wird kein Erbe angerechnet.

Zitat:
62 und bin seit zwei Jahren wieder in einem (Leiharbeiter)-Job,
Steht natürlich nicht in der Blödzeitung.

MfG
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Alt 03.10.2013, 12:33   #141
Purzelina
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Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina
Standard AW: Widerspruch gegen Zwangsrente

Zitat von alvis123 Beitrag anzeigen
Hi...

...auf ALGI wird kein Erbe angerechnet.

MfG
Es geht nicht um Arbeitslosengeld. Eisbaer hat einfach das Beste aus seiner Situation gemacht.

Zitat:
Wir steckten seit 2007 in Hartz4 und nachdem die Probleme immer drastischer wurden, haben wir einen radikalen Schnitt gemacht.

Im April 2011 verstarb meine Mutter und hinterließ eine kleine Erbschaft, die uns aber sofort wieder weggenommen werden sollte- naja, wie man das eben so macht. Wir sollten drei Jahre kein Hartz4 mehr bekommen und man wollte uns einen monatlichen "Verbrauchsplan" zwangsweise aufdiktieren, bis die Erbschaft restlos aufgebraucht war. Quasi war für die ARGe ALLES EINKOMMEN. Genau darüber stritten sich Anwälte und ARGe und obgleich es genügend Geschriebenes darüber gibt, dass eine Erbschaft nicht voll als einkommen angerechnet werden darf oder sollte, machte man das hier genauso. Von der ARGe hieß es immer nur, das seien Empfehlungen, im Prinzip dürfe das jede ARGe nach eigenem Ermessen entscheiden (da greift man sich ja an den Kopf!)

Alle Diskussionen um Anrechnung als Vermögen im Rahmen der gesetzlichen Grenzen, verpufften wirkungslos. Wir wären weiter auf Sparflamme gelaufen, hätten unser Auto nie mehr reparieren können und wären weiter derart kontrolliert und ausspioniert worden.

Da haben wir dann zu einer drastischen Maßnahme gegriffen und der ARGe "gekündigt".
Ich habe Antrag gestellt mit 63 (Okt.2014) in Rente zu gehen, im April hat meine Frau Rentenantrag gestellt und konnte glücklicherweise seit Juli 2011 in die vorgezogene Altersrente f. Frauen ab 60. Auf diesem Wege bin ich bei meiner Frau in der Krankenversicherung mit familienversichert, hätte das nicht geklappt wären diese Kosten auch noch voll an uns hängen geblieben.

Seither waren alle weiteren Bezüge von der ARGe passe. In dem Augenblick wo es hieß, es KÖNNTE ein Erbschaft im Spiel sein, wurde alles radikal gestoppt! Völlig egal, wie lange es da noch bis zum Erbschein dauerte und völlig egal, ob da Geld oder auch Verbindlichkeiten als Erbschaft rauskämen. Das wußte ja vorher keiner.

Ruckzuck war für die ARGe alles erledigt und gestoppt. Da ich meine gesetzlich erforderlichen Arbeitsjahre reinhabe, wurde es mir wenigstens freigestellt, ob ich mich ohne Bezüge weiter vom Arbeitsamt drangsalieren lassen wollte, worauf ich aber dann doch dankend verzichtete. Vier Wochen habe ich das Theater auf dem Arbeitsamt mitgemacht und festgestellt, dass es da ja noch schlimmer zuging, wie vorher in der ARGe. Es kotzte mich einfach maßlos an, von einer 25-Jährigen ehrgeizigen Bearbeiterin, die sich erfolgreich nach oben dienen mußte, mich als 60-jähriger Arbeitsscheuer und Sozialparasit behandeln zu lassen. Die Schwerbeschädigung von 40% wischte die Dame mit der Bemerkung: " Sie sind doch nur zu faul zum Arbeiten! Ich werde Sie im Gartenbau und in drei Monaten werden sie feststellen, dass die 40 Prozent nur Luft sind" hinweg. (Meiner Tochter, die auch nicht älter oder jünger ist, hätte ich links und rechts ein paar schallende Ohrfeigen verpasst, wenn sie mir so gekommen wäre!)

Daraufhin habe ich auch das "gekündigt".

Damit wurde es erstmal ziemlich eng in Sachen Geld - aber das wichtigste war es, dass wir aus dem ganzen erniedrigenden Kontroll- und Beschnüffelsystem raus waren!

Ich gehe damit Okt. 2014 in Rente. Ab Oktober 2014, wenn meine paar Kröten Rente dazu kommen, dann haben wir wieder netto genau das, was wir vorher als ALG2 hatten.

Jetzt sind jetzt zu unseren Kindern und Enkelkindern nach Bayern gezogen, wo wir unseren Töchtern in einem familiären "schwesterlichen" Hotelbetrieb etwas zur Hand gehen und vor allem als Dompteure für die kleine "Fünferbande" auftreten, wenn die Eltern bis spät in die Nacht für die Gäste da sein müssen.

Für mich eine echte "Posse" war die Tatsache, dass unsere Töchter mich aus Gründen des Gesetzes und der Steuern als Mitarbeiter mit Dienstwohnung "einstellen" mußten, mir jetzt quasi Gehalt zufließt für das ich Steuern entrichten muß und die mietfreie "Dienst"-Wohnung als steuerwerter Vorteil Auswirkungen hat. Einfach nur: "meine Eltern wohnen mit im Haus und helfen uns ab und an bzw. betreuen die Enkel" - das ging lt. Steuerberater so einfach und unbürokratisch nicht. Hier will der Staat wahrscheinlich auch noch was dran verdienen.

Nun hoffe ich, dass wir die nächsten Jahre ausreichend bei Gesundheit bleiben, um nicht irgendwann anderen mal zur Last zu fallen oder gar nochmals in dieses repressive System zurück zu müssen..

Gruss
vom Eisbaer
http://www.elo-forum.org/50/78331-ha...ml#post1010255
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Alt 03.10.2013, 13:03   #142
eisbaer
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eisbaer Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Widerspruch gegen Zwangsrente

die 35 Jahre hatte ich voll, dann wurde so lange rauf und runter gerechnet, bis plötzlich zum späterhin Stand Oktober 2014 nur noch 33 Jahre übrig geblieben sind, weil man alles mögliche - Studium, Praktikum, Wehrdienst und dann auch auf einmal 2 Jahre eines Auslandseinsatzes auf Kuba rausgerechnet hat, weil wir ich da wie auch andere vollkommen beitragsfrei gestellt war. Angeblich war das wohl übersehen worden. Inzwischen wird das zwar geprüft, aber da nun auch die dritte Angestellte auf die gleichen Ergebnisse kam, befürchte ich, dass dem so sein wird. Damit ist die Absicht mit 63 abzudampfen wahrscheinlich geplatzt. Aus dem Grunde ließ ich mich gerne mit 63 in die Rente zwingen, wenn das ginge. Würde ich jetzt kündigen, käme unterm Strich nur Arbeitslosigkeit raus und das will ich nicht, auch wenn das hier von manchem als Doofheit gewertet wird..

@alvis123
verschone mich bitte mit Deinen persönlichen Ausfällen und Deinem Gift, nicht ich, sondern Du bis es, der hier "zu doof" ist, weil Du nicht erkennst, dass jede andere Lösung als Hartz4 besser ist, egal wie sie aussieht. Ich habe Kinder und Enkel, den ich mal erklären müßte, warum ich zuhause sitzen würde.
__

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Eisbärenpelz
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Alt 03.10.2013, 16:22   #143
alvis123
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Standard AW: Widerspruch gegen Zwangsrente

Hi...

...mach mich bitte nicht für die Politik und Deine Entscheidungen verantwortlich; ich tus umgekehrt ja auch nicht!

Für den Ausdruck "Doofheit" entschuldige ich mich natürlich. War unfair von mir; sorry, kommt nicht wieder vor!

Vielleicht solltest Du wirklich einen neuen Thread mit "Deinem" Thema aufmachen, denn hier geht es um Zwangsrente. Deine posts haben mich auf jeden Fall nicht davon abgebracht, keine vorzeitige Rente zu beantragen.

Vielleicht hilft Dir ja das weiter:

Das Bundesverfassungsgericht

aus:
Völlige Streichung Alg.II möglich?

MfG
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alvis123 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.10.2013, 14:01   #144
DickerBear
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DickerBear DickerBear DickerBear
Standard AW: Widerspruch gegen Zwangsrente

Hey liebe Leute,
die Tage schrieb mir die DRV (im Anhang). Dieses Schreiben lies ich meinem RA zu kommen.

Seine Antwort :

Guten Morgen ,

ich denke, das Ihnen keine Nachteile entsehen und beziehe mich dabei auf folgende Entscheidung:

Bay. LSG - L 14 R 172/08 - Urteil vom 14.05.2009

Der zweite Absatz müsste eigentlich schon die für uns relevante Aussage enthalten:

Ein Rentenablehnungsbescheid, der auf fehlende Mitwirkung gestützt wird, enthält keine Entscheidung über die materiellrechtlichen Voraussetzungen des geltend gemachten Anspruchs und wirkt nur bis zur Nachholung der Mitwirkung.

So eine Konstellation hatte ich aber noch nie. Außerdem geht es hier um eine Erwerbsminderungsrente, wobei die Ausführungen zu § 66 SGB I allgemein gelten müssten.

Im Gegenteil, eingentlich würde die "Folge" doch Ihren Interessen dienen. Ich denke, das die Dt. Rentenversicherung das Pferd falsch aufzäumt. Das Jobcenter müsste den Antrag stellen. Das können die auch nach § 5 III SGB 2.

Insofern gehe ich auch davon aus, das Sie das Schreiben ignorieren können.

Mit freundlichen Grüßen


So sieht es bei mir derzeit aus. Ich lasse die "Folge" eintreten.
Ach ja, nur nebenbei bemerkt, ich darf mir die Tage mal wieder gelabere über meine berufliche Situation anhöhren.

Miniaturansicht angehängter Grafiken (Klicken = große Ansicht)
drv-.21.10.13.jpg  
__

Wer bis zum Hals in der Jauche steckt, sollte den Kopf nicht hängen lassen.
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Alt 29.10.2013, 14:06   #145
Hartzeola
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Standard AW: Widerspruch gegen Zwangsrente

Zitat:
NDR Fernsehen Sendedatum: 29.10.2013 21:15 Uhr
Zwangsrente für Arbeitslose mit 63?
Zwangsrente für Arbeitslose mit 63? | NDR.de - Regional
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Alt 29.10.2013, 16:09   #146
alvis123
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Standard AW: Widerspruch gegen Zwangsrente

Hi...

...ich dachte, wir hätten das schon hinreichend geklärt?

Auch ich werde definitiv keinen Rentenantrag stellen! Natürlich hat es auch anderweitig Diskussionen gegeben. Wolliohne hat mal alles in schöner Feinarbeit zusammengefasst:
Übergang Hartz4 - Rente
Klick bei ihm auf die links; dann haste die Zusammenfassung.

Hast Du schon Reaktionen vom JC?

MfG
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Alt 29.10.2013, 16:30   #147
DickerBear
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DickerBear DickerBear DickerBear
Standard AW: Widerspruch gegen Zwangsrente

Die Links von Wolliohne habe ich meinen RA zukommen lassen.

Ich denke daß das JC sich nicht vor dem 26.11. aüßern kann, da die DRV mir eine Frist bis zum 25.11. zur Antragstellung gegeben hat.

Also abwarten und
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Alt 02.11.2013, 08:10   #148
Purzelina
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Ein Mann gerade das 63. vollendet, bekam vom JC folgendes Schreiben:

Zitat:
Nach den mir voliegenden Unterlagen könnten Sie einen Anspruch auf Altersrente haben. Diese vorrangige Sozialleistung kann den Anspruch nach dem SGBII verringern oder ganz ausschließen.

Sie sind verpflichtet einen Antrag bei Ihrem zuständigen Rentenversicherungsträger zu stellen, wenn sie eine ungeminderte Altersrente (d.h. ohne Abschläge) beziehen können und das 63. Lebensjahr vollendet haben.

Bitte beantragen Sie daher Altersrente umgehend nach Zugang dieses Schreibens bei der DRV.

Bitte teilen Sie mir auf dem beigefügten Vordruck bis 18.11.2013 Ihre Antragstellung mit.

Sollten Sie die Voraussetzungen für die ungeminderte Altersrente nicht bzw. erst zu einem späteren Zeitpunkt erfüllen, bitte ich Sie eine entsprechende Bescheinigung der DRV vorzulegen.
Das Schreiben ist widersprüchlich, sonst fordert das JC doch immer auf, eine geminderte Rente ab 63 zu beantragen.
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Alt 02.11.2013, 09:57   #149
alvis123
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alvis123 alvis123 alvis123 alvis123 alvis123 alvis123
Standard AW: Widerspruch gegen Zwangsrente

Hi purzelina...

...hier wurde erkennbar kein "pflichtgemäßes Ermessen" ausgeübt.
Widerspreche und lass Dir vom Jobcenter die genauen Einzelheiten wie Rentenhöhe, Zeitpunkt, Abschläge etc. mitteilen.

Hier hat wolliohne mal alles zusammengefasst:Übergang Hartz4 - Rente

MfG
__

-keine Rechtsberatung-keine Gewährleistung-nur Erfahrung-

-alles, was nicht direkt tötet, macht nur härter -

alvis123 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.11.2013, 10:02   #150
Purzelina
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Beiträge: 5.715
Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina
Standard AW: Widerspruch gegen Zwangsrente

Das Vorgehen ist mir klar.

Mich interessiert eher, warum das JC so ein widersprüchliches Schreiben versendet, warum nicht wie sonst die klare Ansage, sie müssen ab 63 eine geminderte Rente beantragen.

Hat der SB vielleicht keine Ahnung?
Purzelina ist offline   Mit Zitat antworten
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