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Alt 05.05.2013, 15:53   #26
gelibeh
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gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh gelibeh
Standard AW: Widerspruch zu Zwangsrente

z.B. hier Zu Abschlägen bei Erwerbsminderungsrenten | Sozialverband VdK Deutschland e.V.
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§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 05.05.2013, 17:07   #27
ethos07
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ethos07 ethos07 ethos07 ethos07 ethos07 ethos07 ethos07 ethos07 ethos07 ethos07
Standard AW: Widerspruch zu Zwangsrente

Die KOS hat das Infoblatt zur Zwangsverrentung im April 2013 aktualisiert. Leider habe ich keine Zeit zu schauen, ob etwas Neues, was ihr hier noch nicht diskutiert habt, drin steht:
Zitat:
Informationen zum Arbeitslosengeld
II Info 609 [Stand April 2013]

Zwangsverrentung ab 63
Wen betrifft es? Wie kann man sich wehren?

Liebe Kollegin, lieber Kollege!

Leider ist die Zwangsverrentung beschlossene Sache: Ältere Bezieher von Arbeitslosengeld
(ALG) II ab 63 Jahre können auch gegen ihren Willen in eine Rente mit Abschlägen
gezwungen werden.
Zwar haben Gewerkschaften und Sozialverbände mit ihren Protesten einen Teilerfolg erzielt:
Ursprünglich wollte die große Koalition die Zwangsrente schon ab 60 Jahre. Auch konnten
Ausnahmen durchgesetzt werden, die einige Gruppen vor der Zwangsrente schützen.
Trotzdem bleibt die beschlossene Zwangsverrentung ab 63 völlig falsch. Wir bleiben bei
unserer Forderung, dass niemand gegen seinen Willen in eine Rente mit Abschlägen
gezwungen werden darf!

Wer von der Zwangsverrentung bedroht ist, der sollte seine Rechte gut kennen. Dazu will
dieses Info-Blatt beitragen. Wir empfehlen Widerspruch (und Klage) einzulegen. Damit wird
in jedem Fall zumindest der Rentenbeginn hinausgezögert. Das bringt bares Geld, weil so
die Abschläge bei der Rente reduziert werden können.

Was heißt Zwangsverrentung?
Ab 2008 können die Ämter ALG-II-Bezieher schriftlich auffordern, eine vorgezogene Rente
mit Abschlägen zu beantragen. Schlimmer noch: Kommt man der Aufforderung nicht nach,
dann kann das Amt den Rentenantrag selbst stellen und zwar auch gegen den Willen des
ALG-II-Beziehers! Daher kommt die Bezeichnung „Zwangsverrentung“.
Die Folgen der Zwangsrente sind dramatisch: Wer mit 63 (statt mit 65) in die Rente geschickt
wird, bekommt die Rente um 7,2 % gekürzt – und das ein Leben lang. Mit der „Rente mit 67“
steigen die Abschläge schrittweise auf 14,4 %.
Wer ist von der Zwangsrente bedroht?
Laut Gesetz ist eine Zwangsverrentung ab dem 63. Geburtstag möglich. ALG-II-Bezieher,
die 62 Jahre alt oder jünger sind, sind also
nicht akut
von der Zwangsverrentung bedroht.

2
Hinzu kommt: Eine Zwangsverrentung setzt voraus, dass auch tatsächlich eine Altersrente
bezogen werden kann. Das ist keineswegs immer der Fall. Folgende Gruppen können vor 65
eine Rente mit Abschlägen beziehen und sind daher von der Zwangsverrentung bedroht:

Frauen, Schwerbehinderte, langjährig Versicherte sowie unter bestimmten Umständen
Arbeitnehmer nach Altersteilzeit oder wegen Arbeitslosigkeit. Eine solche vorgezogene
Rente geht aber nur, wenn bestimmte rentenrechtliche Bedingungen erfüllt sind. Bei
langjährig Versicherten sind dies beispielsweise 35 Versicherungsjahre.

Mit anderen Worten:
Wer die erforderlichen Versicherungszeiten für die Rente noch nicht erfüllt, der kann auch
nicht zwangsverrentet werden.
Auch wenn Du 63 oder 64 Jahre alt bist, kann eine Zwangsverrentung ausgeschlossen sein.
Denn so genannte „Altfälle“ sowie „Härtefälle“ dürfen nicht zwangsverrentet werden.

Geschütze „Altfälle“
Eine Zwangsverrentung ist nicht zulässig, wenn Du

●spätestens am 1.1.1950 geboren bist und Dein Anspruch auf ALG II bereits vor dem
1.1.2008 bestand
oder
●vor dem 1.1.2008 bereits Arbeitslosengeld I im Rahmen der alten 58er-Regelung
bezogen hast und nach dem 31.12.2007 erstmals ALG II beziehen musst.

Geschützte „Härtefälle“
Laut einer Rechtsverordnung ist eine Zwangsrente auch nicht zulässig, wenn Du
– ALG II aufstockend zum ALG I bekommst,
– ALG II aufstockend zu einer Arbeit bekommst (mindestens 400,01 € Einkommen und
mindestens „halbtags“),
– in „nächster Zukunft“ eine abschlagsfreie Rente beziehen kannst,
– in „nächster Zukunft“ eine Arbeit (wie oben) aufnehmen kannst (schriftliche Zusage
erforderlich).

Eine Aufforderung zum Rentenantrag ist nur dann rechtmäßig, wenn das Jobcenter im
Rahmen einer Ermessensentscheidung geprüft hat, ob es überhaupt auffordern soll, eine
Altersrente zu beantragen. Das heißt, d
ie Ämter müssen in jedem Einzelfall prüfen und
abwägen, ob die Aufforderung an ALG-II-Bezieher, eine Rente mit Abschlägen zu
beantragen, eine
geeignete, erforderliche sowie angemessene
(„verhältnismäßige“)
Maßnahme ist.

3
Diese Pflicht gilt zusätzlich zu den Bestandsschutzregeln (§ 65 Abs. 4 SGB II) und den
Ausnahmeregelungen der Unbilligkeitsverordnung. Da nach unserer Kenntnis alle Jobcenter
bisher bei den Aufforderungen nach „Schema F“ vorgehen, bietet die fehlende
Ermessensausübung eine gute Angriffsfläche. Die Pflicht, eine Ermessensentscheidung
treffen zu müssen, steht zwar nicht ausdrücklich im Gesetz, ergibt sich aber indirekt.
Die Argumentation geht so: Die Jobcenter können (= Ermessensentscheidung) für SGB-II-
Bezieher einen Antrag auf eine vorrangige Sozialleistung (z.B. Altersrente) stellen, sofern der
Leistungsbezieher trotz Aufforderung einen solchen Antrag nicht stellt (§ 5 Abs. 3 S. 1 SGB
II). Daraus folgt aber, dass schon die Aufforderung an einen Leistungsberechtigten, eine
Rente zu beantragen, einer Ermessensentscheidung bedarf. Andernfalls wären die
Leistungsbezieher benachteiligt, die der Aufforderung des Jobcenters nachkommen und eine
Rente beantragen. Denn dann würde gar keine Ermessensentscheidung stattfinden,
während in dem Fall, dass ein Leistungsberechtigter die Aufforderung des Jobcenters
ignoriert und das Jobcenter selbst die Rente beantragen will, eine Ermessensentscheidung
verpflichtend ist.
(SG Dortmund, S 5 AS 5469/11 ER vom 24.1.2012 sowie bereits zuvor LSG NRW, L 19 B
371/09 AS ER vom 1.2.2010).
Diese Auffassung vertreten auch das Hessische Landessozialgericht (L 7 AS 88/11 B ER
vom 24.5.2011) und die Richterin am Bundessozialgericht Sabine Knickrehm (Knickrehm in
Eichler/ Spellbrink, SGB II, § 5 Rn. 32). Deshalb gehen wir davon aus, dass sich diese
Rechtsauffassung zur „vorgezogenen Ermessensausübung“ durchsetzen wird.

Widerspruch einlegen!
Wenn das Amt Dich auffordert eine Rente zu beantragen, dann empfehlen wir Dir, unbedingt
Widerspruch einzulegen und falls notwendig, später auch zu klagen. Wir sehen gute
Chancen, dass die Sozialgerichte in bestimmten Fällen eine Zwangsverrentung untersagen
werden.
Sie sind nicht an den Wortlaut der Verordnung gebunden. Sie können eine
Zwangsverrentung als unzumutbar einstufen und untersagen, obwohl die Fallkonstellation
nicht ausdrücklich in der Verordnung genannt ist.

Tipp:
Wenn schnell gehandelt werden muss, kann beim Sozialgericht eine so genannte
„einstweilige Anordnung“ beantragt werden. Damit kann erreicht werden, dass das Gericht
dem Amt vorläufig verbietet, die Zwangsverrentung weiter voranzutreiben. Das
Antragsverfahren ist gar nicht so kompliziert, wie man zunächst denken mag.
...
V.i.S.d.P.: Horst Schmitthenner, Förderverein gewerkschaftliche Arbeitslosenarbeit e.V.,
Koordinierungsstelle, Alte Jakobstr. 149, 10969 Berlin, Tel. 030/86876700. Text: Martin
Künkler.
http://www.erwerbslos.de/images/stor...verrentung.pdf
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Viele Grüße aus Berlin
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    500 Euro ALG II (Regelsatz) plus volle KdU!
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Alt 05.05.2013, 17:41   #28
DickerBear
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Standard AW: Widerspruch zu Zwangsrente

Tja dann wäre meine Frage: sollte ich die Frage des Ermessens schon im Widerspruch bringen oder erst in der Klage vorm SG?

Dieses Thema ist doch ziemlich Komplex und ich sollte mich darauf gut vorbereiten.
Ich gehe davon aus das ich den Widerspruch, natürlich gegen Quittung am 16.05. abgeben werde. Was dann von der Arge kommt liegt ersteinmal nicht in meiner Hand.
Gedanklich bereite ich mich aber auf eine Klage vor.
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Wer bis zum Hals in der Jauche steckt, sollte den Kopf nicht hängen lassen.
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Alt 05.05.2013, 17:53   #29
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Standard AW: Widerspruch zu Zwangsrente

Zitat von DickerBear Beitrag anzeigen
Tja dann wäre meine Frage: sollte ich die Frage des Ermessens schon im Widerspruch bringen oder erst in der Klage vorm SG?

Dieses Thema ist doch ziemlich Komplex und ich sollte mich darauf gut vorbereiten.
Ich gehe davon aus das ich den Widerspruch, natürlich gegen Quittung am 16.05. abgeben werde. Was dann von der Arge kommt liegt ersteinmal nicht in meiner Hand.
Gedanklich bereite ich mich aber auf eine Klage vor.
Hi...

...woran erkennt man überhaupt, ob da irgendein Ermessen stattgefunden hat?

MfG
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Alt 06.05.2013, 07:17   #30
DickerBear
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Standard AW: Widerspruch zu Zwangsrente

Hey liebe Leute,
ich habe mir die Aufforderung noch einmal angeschaut und stelle sie auch mit ein. Ich glaube, wenn ich die Aufforderung richtig gelesen habe, ist mir die Sache mit dem Ermessen nicht mehr möglich. Was meint Ihr dazu?

Miniaturansicht angehängter Grafiken (Klicken = große Ansicht)
aufforderung1.jpg   aufforderung-.jpg  
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Wer bis zum Hals in der Jauche steckt, sollte den Kopf nicht hängen lassen.
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Alt 06.05.2013, 09:02   #31
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Standard AW: Widerspruch zu Zwangsrente

Hi...

...also das ist ja die Höhe an Vera...äppelung.

Nur weil so ein bekl. SB geschrieben hat, er hätte Ermessen ausgeübt, soll das so sein? Es geht nirgends hervor, wieviel Rente Du bekommst. Wie kann er ohne diese Daten ein Ermessen ausüben?

Da ich sicher in wenigen Monaten diese Aufforderung bekommen werde, ist meine Vorgehensweise ganz klar: Ich werde im Widerspruch die Gründe laut Grundgesetz weiter ausmalen und das mit dem Ermessen erst in der Klageschrift bringen. Soll doch der SB dem Richter erklären, worin sein Ermessen bestand!

Lies mal Teil I im Anhang! Bin mal gespannt, ob ihn die RV bei seiner Antragstellung auch abblitzen lässt.

MfG

Angehängte Dateien
Dateityp: pdf Beratungspflicht.pdf (24,0 KB, 746x aufgerufen)
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Alt 06.05.2013, 10:11   #32
DickerBear
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Standard AW: Widerspruch zu Zwangsrente

Hallo Alvis 123,
da ich mich mit dem Thema schon länger befasse habe ich auch folgende Auskunft von der DRV bekommen http://www.elo-forum.org/infos-abweh...errentung.html

Den Anhang den du geschickt hast ist sehr intressant. Danke dafür.
__

Wer bis zum Hals in der Jauche steckt, sollte den Kopf nicht hängen lassen.
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Alt 06.05.2013, 14:04   #33
Jacques
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Idee AW: Widerspruch zu Zwangsrente

Zitat von DickerBear Beitrag anzeigen
Hey liebe Leute,
ich habe mir die Aufforderung noch einmal angeschaut und stelle sie auch mit ein. Ich glaube, wenn ich die Aufforderung richtig gelesen habe, ist mir die Sache mit dem Ermessen nicht mehr möglich. Was meint Ihr dazu?
Das Ermessen setzt voraus, daß er die Höhe Deines Rentenanspruchs kennt, denn nur dann kann er den von ihm selber beschriebenen Abwägungsvorgang durchführen, also, ob (nur beispielsweise) nicht etwa folgende Konstellation auftritt: Dein Rentenanspruch ist so mickrig, daß du dennoch (ergänzend) sozialrentenanspruchsberechtigt bist.
Ob er diese Konstellation also entweder ausschließen konnte oder sie berücksichtigt und demnach ermessensfehlerfrei gehandelt hat, geht für mich aus dem Schrieb nicht hervor. Aber ich bin ja auch kein Jurist und berate nicht, sondern stelle nur Fragen.
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Alt 06.05.2013, 14:56   #34
Merkur
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Merkur Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Widerspruch zu Zwangsrente

Das ist nicht ganz richtig ! Nach Vollendung das 63 Lebensjahr !!!
Also mit 64 müsstest Du in Zwangsrente so hat das Beck gesagt.
Das vergessen die MC meist.
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Alt 06.05.2013, 16:27   #35
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Standard AW: Widerspruch zu Zwangsrente

Hi DickerBear...

...da sind ja gar seltsame Vorgänge in Deinem JC.

Da Du mir einen hilfreichen Link geschickt hast, schick ich Dir ooch einen. Ich an Deiner Stelle würde vor Klageerhebung da mal in der Akte nachschauen:
Informationsfreiheit: Jobcenter tricksen damit rum - wir nicht?!

Vielleicht findeste 'ne Kristallkugel.
Aber manche JC glauben sogar, sie dürften die Leistung einstellen.

MfG
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Alt 06.05.2013, 17:49   #36
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Standard AW: Widerspruch zu Zwangsrente

Zitat von Merkur Beitrag anzeigen
Das ist nicht ganz richtig ! Nach Vollendung das 63 Lebensjahr !!!
Also mit 64 müsstest Du in Zwangsrente so hat das Beck gesagt.
Das vergessen die MC meist.
Hi...

...nicht sehr hilfreich. Versuch's mal mit den Fingern

MfG
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Alt 06.05.2013, 18:01   #37
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Standard AW: Widerspruch zu Zwangsrente

Zitat von alvis123 Beitrag anzeigen
Hi DickerBear...

...da sind ja gar seltsame Vorgänge in Deinem JC.

Aber manche JC glauben sogar, sie dürften die Leistung einstellen.

MfG
Das hatten sie bei mir auch schon versucht. Über Mitwirkungspflicht an meine Rentenunterlagen zu kommen. War aber ein Sch....gefühl eventuell im neuen Monat ohne Knete dazu stehen.
__

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Alt 06.05.2013, 18:11   #38
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Standard AW: Widerspruch zu Zwangsrente

Zitat von alvis123 Beitrag anzeigen
Hi...

...nicht sehr hilfreich. Versuch's mal mit den Fingern

MfG
Stehe auf den Schlauch, wie ist das gemeint?
__

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Alt 06.05.2013, 18:29   #39
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Standard AW: Widerspruch zu Zwangsrente

Zitat von DickerBear Beitrag anzeigen
Stehe auf den Schlauch, wie ist das gemeint?
Hi...

...wie alt bist Du, wenn 1 Jahr vollendet ist? usw. usw.....

MfG
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Alt 06.05.2013, 19:06   #40
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Standard AW: Widerspruch zu Zwangsrente

Zitat von DickerBear Beitrag anzeigen
Das hatten sie bei mir auch schon versucht. Über Mitwirkungspflicht an meine Rentenunterlagen zu kommen. War aber ein Sch....gefühl eventuell im neuen Monat ohne Knete dazu stehen.
Hi...

...dann lies halt den II. Teil des PDF-Dokuments auch aufmerksam durch. Dir kanns doch egal sein, wie sich die Leistungsträger untereinander einigen.

Auch dies:
Rente nach ALG II - 1 Monat kein Geld?

MfG
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alvis123 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.05.2013, 21:49   #41
ethos07
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ethos07 ethos07 ethos07 ethos07 ethos07 ethos07 ethos07 ethos07 ethos07 ethos07
Standard AW: Widerspruch zu Zwangsrente

@ DickerBear : sinnvoll wäre sicherlich, du könntest die hier entwickelte Gegenstrategie auch noch mit einem wirklich strategisch gewieften ALGII-Anwalt besprechen...

- Nicht zuletzt, weil das, was Du hier über das Forum entwickelst, wird ja für weitere Betroffene, die nun nach und nach in die Zwangsverrentung geraten, eine hoffentlich möglichst erfolgversprechende Vorlage werden!


In den Sinn gekommen ist mir aber bisher nur - ev. - er macht m.W. auch Beratung per Email und ggf. interessiert es ihn ja auch, wie sich nun diese seit Jahren angekündigte hochgemeine Zwangsverrenterei 'realisiert'.. ev. RA Helge Hilebrandt aus Kiel ? >> sozialberatung - kiel. de/ about/ (leerzeichen weglassen)
Vielleicht haben aber andere noch andere gute Ideen dazu.
Oder hast du in deiner Stadt schon gute RA-Kontakte?
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Viele Grüße aus Berlin
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Alt 07.05.2013, 00:50   #42
HajoDF
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HajoDF HajoDF HajoDF HajoDF HajoDF HajoDF HajoDF HajoDF HajoDF HajoDF HajoDF
Standard AW: Widerspruch zu Zwangsrente

Hallo DickerBear,
vielleicht hilft Dir folgende Info: Urteil
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Alt 07.05.2013, 16:43   #43
peterR->Emailproblem
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peterR
Standard AW: Widerspruch zu Zwangsrente

Hallo HajoDF ,

der in diesen Verfahren Betroffene hatte bereits vor dem 01.01.2008 das 58. Lebensjahr vollendet, was für den TE ja leider nicht zutrifft.
Infolgedessen musste der Widerspruch am Ende erfolgreich sein.

Zitat:
In seiner Entscheidung führt das Sozialgericht aus, dass Hilfebedürftigen nach Paragraph 12a Satz 2 SGB II nach Vollendung des 63. Lebensjahres grundsätzlich verpflichtet sind, eine Rente wegen Alters vorzeitig in Anspruch zu nehmen, auch mit Abschlägen. Von dieser Verpflichtung können sie nur in so genannten Sonderfällen befreit werden. Diese Sonderfälle sind in der Unbilligkeitsverordnung geregelt. Bei dem Antragsteller liegen diese Voraussetzungen vor, da er seinen grundsätzlichen Leistungsanspruch bereits vor dem 1.1.2008 erworben hat und zu diesem Zeitpunkt bereits das 58. Lebensjahr vollendet hatte. Auf diese Punkte hat der Rechtsanwalt im Antragsverfahren erfolgreich hingewiesen.

pR
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Alt 07.05.2013, 17:47   #44
peterR->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
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peterR
Standard AW: Widerspruch zu Zwangsrente

Vielleicht habe ich es überlesen, aber es wurde in diesem Thread noch nicht auf Artikel 14 Grundgesetz hingewiesen.

Die Altersrente ist eine Versicherungsleistung. Die Beiträge wurden von den Versicherten und ihren Arbeitgebern aufgebracht. Wenn ich in Folge einer Zwangsverrentung Abschläge in Kauf zu nehmen habe, ist dies m.E. ein (unzulässiger) Eingriff in meine gesetzlich zugesicherten Grundrechte und kommt einer Enteignung gleich.


pR
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Alt 07.05.2013, 20:14   #45
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Standard AW: Widerspruch zu Zwangsrente

Hi peterR...

...die ersatzlose Enteignung geschieht doch schon mit jeder Rentenreform.

Mit den Überschüssen der Rentenversicherung wurde schließlich die Bundeswehr aufgebaut.

Jüngstes Beispiel der Salamitaktik unserer Politgangster geschah doch in der Krankenversicherung: Zuerst werden versicherungsfremde Leistungen hineingepackt und dafür ein viel zu geringer Bundeszuschuss gezahlt. Dieser Bundeszuschuss wird dann nach einer Schamfrist zurückgezogen und zur Konsolidierung der Haushalte verwendet. Ist kleines 1x1 der Finanzminister. Wenn solche Tricks nicht mehr reichen: siehe Zypern.

Aber unsere Arbeitnehmer gehen ja gerne für zuviele Steuern und Abgaben malochen, während sich die Gutmenschen um die viel niedrigeren Kapitalertragssteuern zu drücken versuchen.

Ein Ergebnis davon ist auch ALGII. Ich weiß, warum ich meine beiden Söhne darin unterstützte, Beamte zu werden!

MfG
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Alt 07.05.2013, 20:39   #46
DickerBear
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Standard AW: Widerspruch zu Zwangsrente

Leider konnte ich mich heute mit meinem Thema nicht beschäftigen, dafür aber habe ich Morgen mehr Zeit.
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Alt 08.05.2013, 15:39   #47
DickerBear
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DickerBear DickerBear DickerBear
Standard AW: Widerspruch zu Zwangsrente

Habe noch einmal den überarbeiteten Widerspruch eingestellt. Den werde ich gegen Quittung abgeben. Mal sehen was dann passiert. Ich werde Flexibel sein. Sollten die den Widerspruch als unbegründet zurückweisen dann mit Anwalt vor's SG. Sollten sie hinter meinem Rücken Rentenantrag stellen siehe http://www.elo-forum.org/infos-abweh...errentung.html, dann SG mit aufschiebender Wirkung. Auch mit Anwalt.

Leider wird mir die Zeit etwas knapp um zum Widerspruch noch einen Anwalt hinzu zuziehen.

Allen die mir bisher geholfen haben eine herzliches Danke, hoffentlich trägt unsere Arbeit auch Früchte. Nicht das alles Umsonst war.

Angehängte Dateien
Dateityp: doc Widerspruch Rentenantrag 2.doc (71,0 KB, 224x aufgerufen)
__

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Alt 08.05.2013, 19:02   #48
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Standard AW: Widerspruch zu Zwangsrente

Hi DickerBear...

...
Zitat:
Leider wird mir die Zeit etwas knapp um zum Widerspruch noch einen Anwalt hinzu zuziehen.
Ich persönlich werde auf jeden Fall einen Anwalt vor Abgabe meines Widerspruchs kontaktieren und sei es nur, um ihn kennenzulernen und die grobe Marschroute im Prozess zu besprechen. Wenn Deine Zeit zu knapp wird, warum steht dann nicht im Widerspruch, dass Du noch nicht den richtigen Anwalt gefunden hast und möglicherweise noch Widerspruchsgründe nachreichst? Auch kannste vorher den:
Anwaltskosten - Beratungsschein – Antispam Wiki

beim Amtsgericht besser durchdrücken.


Dein JC kann sich nämlich zur Bescheidung des Widerspruchs ein viertel Jahr Zeit lassen, wird es aber wahrscheinlich früher tun, weil es was durchsetzen will.


Dir ist bekannt, dass der Richter zur Klage zwei Kopien des Widerspruchs bekommt? Warum also die farbenfrohen Balken? Weißt Du, wie die auf Kopien aussehen? Natürlich kannst Du Textstellen hervorheben, aber bitte dezenter. Kursiv- und Fettdruck bieten sich da an; zu große Buchstaben gelten als schreien!


Textlich find ich das ganz in Ordnung (bin selbst kein großer Schreiber vor dem Herrn ), würde aber explizit zwei Ausdruckweisen in Deinem Widerspruch durch andere ersetzen.
Die sind "müssen arbeiten/arbeiten müssen" und "fließen der Allgemeinheit zu". Du willst arbeiten um Deine Armut zu beenden und hast für Deine Rente gearbeitet, die Dir jetzt teilweise vorenthalten wird. Deine Ausdrucksweise weckt nur unnötige Assoziationen.

Weißt Du eigentlich, wieviel Rente Dir flöten geht und wenn nein, warum nicht?

Was spricht eigentlich dagegen, dass Du Freitag oder Montag zwecks Beratungsschein zum Amtsgericht gehst und den anschließend bei einem Fachanwalt Deiner Wahl abgibst? Termin kannste auch noch nach Abgabe des Widerspruchs machen.

Aber Achtung: Damit ist nur die Beratung abgedeckt. Wenn er tätig wird, kostet es extra! Für die Klage beantragst DU bei der Rechtsantragsstelle des zuständigen Sozialgerichts PKH.


MfG
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Alt 08.05.2013, 19:13   #49
ethos07
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ethos07 ethos07 ethos07 ethos07 ethos07 ethos07 ethos07 ethos07 ethos07 ethos07
Standard AW: Widerspruch zu Zwangsrente

Ev. könntest du deinen Widerspruch auch mal noch kurz hier zur Gegenprüfung einstellen: Forum - ihre-vorsorge.de

Meistens sind die Antworten dort stichhaltig. Insbesondere wenn die DRV-Experten antworten, die ihr Handwerk noch im guten alten Stil klassisch-profund verstehen und im Sinne der Fragesteller anwenden.
Man glaubt es jeweils erstmal gar nicht, dass es diesen erfrischenden, himmelweiten Unterschied zu den JC-Umgangsformen wirklich noch gibt ...

(habe jetzt meinerseits dein Endergebnis noch nicht studiert" )
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Viele Grüße aus Berlin
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  • 10 Euro Mindestlohn (brutto + lohnsteuerfrei)!
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N.B. Meine Beiträge sind meine persönlichen Meinungen und keine Rechtsberatung.
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Alt 08.05.2013, 19:15   #50
Purzelina
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Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina
Standard AW: Widerspruch zu Zwangsrente

Zitat:
Aber Achtung: Damit ist nur die Beratung abgedeckt. Wenn er tätig wird, kostet es extra!
Mit dem Beratungsschein ist auch das außergerichtliche Tätigwerden wie Einreichen und Begründung Widerspruch abgedeckt.
Purzelina ist offline   Mit Zitat antworten
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widerspruch, zwangsrente

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