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Ü 50 Spezielles Forum für über 50jährige


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Alt 01.07.2014, 08:48   #76
Roulade->Emailproblem
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Roulade
Standard AW: Ab 58 nicht mehr als Erwerbsloser gezählt?

An der Frage 14 ist interessant, dass sie auch nichts konkreteres aussagt als der 53a.
Es wird auf alle Fragen von den Medien der Gesetzestext wiedergekäut und keiner kann konkreteres sagen.
Dann liegen halt keine Daten vor und erledigt.
Mein Name ist Hase ...........

Z.B. :
EGV mit Betroffenen nach § 53a SGB II ?
Freistellung aus der Vermittlung ?
Keine Bewerbungsbemühungen mehr ?

Diese Fragen beschäftigen viele Betroffene seit 01.01.2008.

Laut Arbeitsanweisung der BA soll für Betroffene nach Vollendung des 59. Lebensjahres eine Kundenabmeldung und Statuswechsel erfolgen.

Vielleich melden sich noch andere mit Erfahrung ?
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Alt 01.07.2014, 10:10   #77
jockel
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jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel
Standard AW: Ab 58 nicht mehr als Erwerbsloser gezählt?

Zitat von Roulade Beitrag anzeigen
An der Frage 14 ist interessant, dass sie auch nichts konkreteres aussagt als der 53a.
Es wird auf alle Fragen von den Medien der Gesetzestext wiedergekäut und keiner kann konkreteres sagen.
Dann liegen halt keine Daten vor und erledigt.
Mein Name ist Hase ...........

Z.B. :
EGV mit Betroffenen nach § 53a SGB II ?
Freistellung aus der Vermittlung ?
Keine Bewerbungsbemühungen mehr ?

Diese Fragen beschäftigen viele Betroffene seit 01.01.2008.

Laut Arbeitsanweisung der BA soll für Betroffene nach Vollendung des 59. Lebensjahres eine Kundenabmeldung und Statuswechsel erfolgen.

Vielleich melden sich noch andere mit Erfahrung ?
Die logische Folge von dem 53a-Mist:

Trotz weiterbestehender Hilfebedürftigkeit stellt das Amt die Zahlung von ALG II, von KdU gnadenlos ein, sonst hätte der Paragraph 53a keinen Sinn. Nur wegen angeblichen Befreiunng der Mitwirkungsbefreiung wegen fehlender, altersbedingter Arbeitgebernachfrage und der Fälschung der Arbeitslosenstatistik und aus reiner Menschenfreundlichkeit bestimmt nicht.

Im Kapitalismus gehen Arbeitgeber und Ämter sprichwörtlich über Leichen.

Das widerspricht aber einer anderen SPD-Aussage:

Aus Demographiegründen und Fachkräftemangel bestehe in Arbeitgeberkreisen eine unendliche Nachfrage nach befähigten Ü50-Arbeitskräften. Also braucht die BRD ein Renteneintrittsalter erst ab 67 und später.

Nu, was denn nun?

Auf der einen Seite braucht die Privatwirtschaft keine Schulabgänger, keine Azubis und keine älteren jobsuchenden Erwerbslosen und auf der anderen Seite schiebt man das Renteneintrittsalter in die Höhe. Das paßt von der Logik her nicht zusammen.

Also bauen Arbeitgeber Potemkinsche Dörfer auf. Alles was nach Erfüllung von Unternehmerpflichten, Kosten und Profitkürzungen riechen könnte, will ein Arbeitgeber nicht. Aber raffen und abzocken will der schmarotzende Arbeitgeber jeder Zeit - den Steuerzahler, den Staat, die Ämter, die Arbeitslosen.

Deshalb hilft man als Arbeitgeber
  • den Schulabgängern,
  • den Azubis,
  • den Berufstätigen ab 35 und höher,
  • den Langzeitarbeitslosen,
  • den arbeitslosen alleinstehenden Frauen und Müttern mit Kindern
  • den Behinderten und chronisch Kranken
nicht, um eine möglichst geschlossene Erwerbsbiographie mit den beitragspflichtigen Jahren aufzubauen.

Deshalb wollen Unternehmer steuerfrei und beitragsfrei gestellte Prekärarbeit und ausländische Arbeitskräfte, die keine Ahnung von bundesdeutschen Sozialsystem haben.

Die deutschen, erwerbslos gemachten Menschen, haben nach Auffassung der Unternehmer-Pestparteien CDU/CSU und FDP ein viel zu hohes, soziales Anspruchsdenken. Also runter mit diesem Anspruchsdenken, auch mit Anwendung von 53a und Abschiebung in die Hungerrente, sofern es daraus überhaupt noch Leistungen für Untertanen gibt.

Angst vor Altersarmut: Horrorszenario für Deutschland | Nachrichten | BR.de

Unternehmer wollen für sich den grenzenlosen Luxus-Lebensstil a la 740th Park Avenue New York und legalisierte Steuer- und Beitragshinterziehung

Volker Pispers - Hehlvetia - YouTube

und

fürs dämlich gemachte Untertanenvolk Rikschafahrerlebensverhältnisse wie in Indien oder Bangladesh. Bloß keine Mindestlöhne!!!!

Diese Unternehmerfreiheit wollen Sie von der Merkeldiktatur.

Deshalb auch der § 53a.
jockel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.10.2014, 11:13   #78
Walkingbird->Emailproblem
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Beiträge: 5
Walkingbird
Standard AW: Ab 58 nicht mehr als Erwerbsloser gezählt?

Zitat von jonny die tulpe Beitrag anzeigen
Ab dem 58igsten Lebensjahr soll man nicht mehr als Erwerbsloser gelten. Wer weiss Näheres darüber?
Ach, deshalb höre ich nix mehr von denen !
Walkingbird ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.09.2016, 15:53   #79
Tokess
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Tokess Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Ab 58 nicht mehr als Erwerbsloser gezählt?

Nun ist 2016... und nach dem Erlesen eurer 4 Seiten zu diesem Thema gibt es anscheinend keine Erleichterung für Ältere ab dem 58. Lebensjahr.

Was mir nur immer wieder aufstößt sind die 12 Monate folgend auf den 58. Geburtstag... per Gesetz § 53 steht ja auch Arbeitsangebot, teilweise wird hier im Elo dies aber als Arbeitsvermittlung benannt.
Arbeitsangebote kann das Jobcenter ja zu Hauf schicken, somit hat das mit den 12 Monaten doch auch keinen Sinn und Verstand, oder meinen sie mit Angebot, Vermittlung in Arbeit?

Und gibt es 2016 schon Erfahrungen mit diesem Verfahren von Betroffenen?
Tokess ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.09.2016, 16:01   #80
Wutbuerger
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Beiträge: 4.817
Wutbuerger Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Ab 58 nicht mehr als Erwerbsloser gezählt?

Ob arbeitslos oder nicht zählt doch nur für die Statistik. Hatte man nicht wenigstens in der Zwangsverrentung Verbesserungen im Rechtsvereinfachungsgesetz vorgesehen ?
Sein Geld bekommt man ja weiter , evtl zwingt einen das JC noch einen Antrag auf EM Rente zu stellen .
Wutbuerger ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.12.2016, 13:38   #81
293949
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Beiträge: 1.735
293949 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Wird man ab 58 nicht mehr als Erwerbsloser gezählt?

Ich bin jetzt kurz vor meinem 60sten: und habe nach etlichen Querelen mit dem JC Frankfurt West (SG etc) die 'erfreuliche' mündliche PAP-Info erhalten: 'Das ich ab jetzt in Ruhe gelassen werde'...Daher auch keine neue EV bislang.
293949 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.12.2016, 21:17   #82
jockel
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jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel
Standard AW: Wird man ab 58 nicht mehr als Erwerbsloser gezählt?

Zitat von 293949 Beitrag anzeigen
Ich bin jetzt kurz vor meinem 60sten: und habe nach etlichen Querelen mit dem JC Frankfurt West (SG etc) die 'erfreuliche' mündliche PAP-Info erhalten: 'Das ich ab jetzt in Ruhe gelassen werde'...Daher auch keine neue EV bislang.
Die 58er Regelung zur Abschiebung in die abschlagsbehaftete Frühverrentung wurde nie abgeschafft, sondern nur auf die 63 verschoben. Das reguläre Renteneintrittsalter mit 67 nach Franz Münteferings Vorstellung erreichen die 58er und erreichen die 63er nie.

Ursache - die Raffgier der Privatwirtschaft, die auch keine Stammbelegschaften mehr haben will und das Personal nicht weiterentwickelt, nicht beruflich weiterbildet, man schon mit 35 bis 40 den Job verliert.

Und es greift die ökonomische Beraterregel an die Bundesagentur für Arbeit, verfaßt von der privaten Unternehmensberatung Roland Berger (hat 6 Millionen Euro aus Mitteln dieser Bundesagentur erhalten), daß Erwerbslose eingeteilt werden in
  • Marktkunden
  • Beratungskunden und
  • Betreuungskunden
Die Letzteren sind die Behinderten, die Alleinstehenden mit und ohne Kindern, die häufig und chronisch kranken Arbeitnehmer, die älteren Semester an Arbeitnehmer. Betreuungskunden mit 58 und höher werden statistisch nicht mehr als Erwerbslose erfaßt und sind damit unsichtbar - eine Verschönerung der Arbeitslosenstatistik.

Was schlugen Müntefering und Riester vor?
  • behinderten- und altersgerechte Arbeitsplätze
  • Telearbeit und Heimarbeit für Behinderte und Alleinstehende
  • gleitender Übergang von der Arbeit in den Ruhestand
  • Riester- und Rüruprente
Was ist davon praktisch verwirklicht für Berufstätige und Erwerblose worden, was ist davon eine Luftblase und wer zog Vorteile daraus?

Ich bin 61, körperbehindert, langzeitarbeitslos und jobsuchend. Erhalte seit Jahren keine Förderung und Vermittlung, werde immer noch mit den Pflichten in Eingliederungsvereinbarungen und Verwaltungsakte schikaniert. Ich werde nicht amtlich in Ruhe gelassen. Das Jobcenter verschränkt die Arme und schaut nur zu wie ich mich erfolg- und sinnlos bewerbe, weil man von Arbeitgebern nur ausgegrenzt und diskriminiert wird.

Das Jobcenter unternimmt nichts, um Einstellungshürden zu überwinden, versteckt sich hinter Kann-Regeln und schindet Zeit, um einen mit 63 zur Rentenversicherung oder Grundsicherung abschieben zu können.

Da ist von aktiver, amtlicher Arbeitsmarktpolitik nichts zu erkennen. Sanktionieren kann ein Erwerbsloser nicht, wenn ein Amt so seine Förder- und Vermittlungspflichten nicht erfüllt und keinen Einstellungsdruck auf geeignete Arbeitgeber nicht aufbaut.
jockel ist offline   Mit Zitat antworten
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