Ü 50 Spezielles Forum für über 50jährige


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Alt 07.01.2013, 13:13   #101
Kikaka
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Kikaka Kikaka Kikaka Kikaka Kikaka Kikaka Kikaka Kikaka
Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

-Entschuldigung wenn ich mal zum Ursprung zurückkomme :
Zitat:
gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????
-Klar gibt es die, in Hülle und Fülle ,eben zu Prekärkonditionen

Zitat:
So sind die Fakten :
"bis zu 30% Unterschreitung des Tariflohns gilt als zumutbar und ist"kein Dumpinglohn". Soll heissen, statt der derzeit 8,19€/Std brutto (West) hat man als Verrharzter auch einen Stundenlohn von 5,73€/Std zu akzeptieren... wenn nicht, dann hat man eine "zumutbare" Arbeit abgelehnt und bekommt die Sanktionsknute

-Die Arbeitgeber sind bestens instrumentalisiert und bieten 5,75€/Std an.
-Wird Arbeitsaufnahme mit Begründung sittenwidriger Lohn verweigert riskiert man den Anschiß beim JC.. Viele Arbeitgeber sind da interaktiv,kooperativ mit JC

-Dann dreht SB am Rad : Mit Minijob ist man prädestiniert für Sinnlosmaßnahme
- Bin 62 , Frau 57, Hartz IV seit 2007, seit Jahren gibt es nur ein Thema : Wie kann man sich dem Horror der Sinnlosmaßnahmen entziehen,wie schafft man es der Würgezange,das auch prekäre Arbeit anzunehmen ist, zu entkommen. Die Methoden der JCs werden feingeschliffen und man überläßt die Drecksarbeit mittlerweile gerne den Maßnahmeträgern..

- Wenn ich morgens um fünf die mit Klumpfuß schwerhumpelnde Frührentnerin sehe die Zeitungen austrägt,wenn ich tagsüber in der Stadt den Rentner sehe der Pfandflaschen sammelt dann weiß ich warum die das machen : Grusi-Betteln beim Amt ist für die Tabu.....

- Wenn man die Altersarmutsdiskussion verfolgt kann einem schon Angst und Bange werden...
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Alt 07.01.2013, 13:22   #102
Neudenkender
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Neudenkender Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

Schade, dass eine ansätzlich aktuell sinnvolle Diskussion "+/- 60" durch diese rückwärtsgewandte Abweichung gekillt wurde. Könnt ihr nicht bitte einen eigenen Thread für diesen SBZ-Müll aufmachen?

Der Osten war ein musealer Unrechtsstaat, durch und durch. Da gibt es rein gar nichts an positiv Erinnerungswürdigem. Dieses Gebilde war so mies, dass es sogar - im Kern - von der eigenen Insassenschaft letztlich abgeschafft wurde.

So besch***n die Verhältnisse hier in diesem heutigen Gesellschaftssystem "unten" sind oder sein mögen - Beispielnennungen aus diesem Unrechtsgebilde SBZ/"DDR" machen Veränderungen nur unmöglicher.

Jemand wie "jockel", der jenes Gebilde schön redet und sich von ihm mental nach mehr als 20 Jahren nicht lösen kann, verliert für mich entscheidend an Glaubwürdigkeit bei seinen sonst durchaus sinnvoll erscheinenden Analysen, wenn er hier den Osten dauernd rechtfertigt.

Die "DDR" kann bestenfalls als Negativbeispiel dienen, wie man es nicht macht.

Lasst uns auf das Heute und das Morgen schauen und macht doch bitte für jene Diskussion einen anderen Faden auf. Danke.
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Alt 07.01.2013, 13:45   #103
Kleeblatt
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Kleeblatt Kleeblatt Kleeblatt Kleeblatt Kleeblatt Kleeblatt Kleeblatt Kleeblatt
Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

Das mit den Renten ist eine Sauerei.
Meine Mutter (Jahrgang 1927) ging noch mit 60 Jahren regulär in die Rente.
Mein Vater (1930) mit dann als Mann 63 Jahren.
Deren Rente war sehr gut. Sie lebten ausgezeichnet, sparten noch viel, machten viele Reisen ...

Ich "darf" dann also mit 66 Jahren in die Rente. Anrechnung der Kinder plötzlich erst ab Geburten nach 1992, - ja toll. Ich bekam ja als Ausgleich auch "satte" 25, - € Kindergeld seinerzeit monatlich.
Also wird mir das Kind nicht mehr mit 1 Jahr zusätzlich angerechnet wie früher mal üblich. DANKE auch dafür !

Studienzeiten werden für die Rente angerechnet, - so hieß es damals noch und deshalb habe ich auch u.a. zwei Mal studiert.
In also gutem Glauben.
Vor einigen Jahren, - Studienzeiten werden NICHT mehr angerechnet.
Ja, auch hier wieder DANKE !

Früher hieß es auch 72 % von letzten Netto (so ca.).
Heute ?
Danke !

Gleichzeitig ahben wir zwar die rentenkassen plündern lassen für irgendwelche versicherungsfremde begehrlichkeiten aller Parteien, - da hieß es Rentenbeitrag rauf, Grausamkeiten her. Verträge werden eben NICHT eingehalten.
Angeblich gibt es kaum noch ausreichend Geld in den Rentenkassen ... , dann noch die Dauerlüge des "demografischen Faktors" ...

Aber nun sinken die Beiträge trotzdem, - weil anteilig die Arbeitgeber auch noch immer mitzahlen müssen und man eben DIESE weiterhin "entlasten" möchte ?

Arbeit für über 60-jährige ?
Wo bereits ab Ende 30 Anfang 40 angeblich Alle "untauglich" sind in den Augen der AG ?
Natürlich nur nicht in der Politik, den Wirtschafts- und Sozialverbänden, Gewerkschaften, Genossenschaften, ... Freiberufler ...

Abhängig Beschäftigte über 60 ?
War da nicht einmal was mit Geldzahlungen aus Steuergeldern für früheren erleichterten Renteeintritt für AG und die Rentner ?

Dieses Land ist ein politisches Irrenhaus !
Liegt es am Alter der Politiker ? Die Einen scheinbar fast scheintot, die Anderen knapp aus der Wiege und der Schule ?
beide keinerlei Realitätssinn, - die Älteren schon lange nicht mehr und die Jüngeren noch niemals gehabt ?

Jeden Tag können sichtlich alle Gesellschaftsverträge einseitig und immer nur zulasten derselben Bürger geändert werden.
Aussagen und Zusagen gelten nicht mehr. Nichts ist mehr sicher, keine Aussage hat mehr Bestand ...

Nee klar, - wenn die SO veräppelten Bürger nach jahrzehnten des Erlebens dann irgendwann einfach keine Wahl mehr haben und nicht wählen gehen
- sind sie doof /"Unterschicht"
- politisch desinteressiert
- zu faul zur Wahl zu gehen
- "müde"

Das die ernsthaft und ganz bewußt auch in den WahlSTREIK gehen könnten ....,
nee, DAS ist irgendwie nicht vorstellbar. Jedenfalls nicht für einige Kasten in diesem Land.

DOCH ! Ich STREIKE seit 12 Jahren !
Das halte ICH sicherlich länger durch als die Politiker welche irgendwann einmal dem Ausland erklären müssen weshalb eine Wahlbeteiligung bei sagenhaften 20 bis 30 % liegt.
Das nenne ich einfach meine Art des Widerstandes. Die kann ich auch alleine durchziehen.

Für Art. 20 Abs. 4 brauche ich leider Mehrere, - die lieber zuhause herumsitzen und jaulen als zu Demos zu traben.
Also was bleibt mir ? GENAU !
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Alt 07.01.2013, 13:57   #104
Neudenkender
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Neudenkender Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

Ich behaupte:

Es muss eine Interessenpartei her. Natürlich nicht so ein - in meinen Augen - gräulicher Haufen wie die "Panther".

Ich sehe hier gerade Ältere Pfandflaschen suchen in den Mülleimern. Noch sieht das halbwegs gesittet aus. Aber es sind so viele, dass sie sich bald prügeln werden um jede einzelne Flasche. Bald ist es soweit. Nur als Beispiel.

Die Altersarmut ist ein Problem. Aber sie wird in absehbarer Zukunft ein ganz, ganz fettes Problem. Es muss jetzt eine Partei her, die knallharte Klientelpolitik betreibt für Alte (und Prekäre). Sonst wird das nichts.

Arbeit wäre gerade für Ältere genug da. Sie muss nur anständig bezahlt werden. Dazu bedarf es einer Partei. Alles andere an Versuchen ist in der Gesamtwirkung am Ende Mumpitz, Zeitverschwendung.
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Alt 07.01.2013, 14:25   #105
gila
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gila Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

Zitat von Kikaka Beitrag anzeigen
-Entschuldigung wenn ich mal zum Ursprung zurückkomme :
-Klar gibt es die, in Hülle und Fülle ,eben zu Prekärkonditionen
...
Mir gefällt gerade dieser Begriff: Prekärkonditionen
könnte glatt Wortschöpfung des Jahres werden!

__

Wer berühmt genug ist, muss nicht fürchten, zur Vernunft gebracht zu werden.
aus: "Altersglück" - Vom Segen der Vergesslichkeit
Autor: Dietmar Bittrich (Gummibärchenorakel)
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Alt 07.01.2013, 14:29   #106
silka
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silka silka silka silka silka silka silka silka silka silka silka
Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

@Kleeblatt

dein Streik in allen Ehren---diese Freiheit hast du dank was?
Deine 2 Studiengänge in allen Ehren---das hast du gemacht wegen der Anrechnungszeiten? Echt deswegen?
Früher ware die Rente sicher---du hast es auch geglaubt.
Die Zeiten ändern sich, nichts bleibt, wie es war---du bist doch ein Studierter.

Nur im Streiken und Verweigern bist du ein Kind in der Trotzphase.
Aber auch das kannst du dir leisten.

Jedenfalls klingt es so.
Dann ist das Irrenhaus eine offene Anstalt.
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Alt 07.01.2013, 14:47   #107
Neudenkender
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Neudenkender Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

Zitat von silka Beitrag anzeigen
Dann ist das Irrenhaus eine offene Anstalt.
Es gab da diesen (Witz mit dem) volltrunkenen Bauarbeiter, der sich verzweifelt an der Säule haltend um diese herumtastete und lallend ausrief:
"Oh, diese Schweine, sie haben mich eingemauert!!!"
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Alt 07.01.2013, 15:34   #108
Lutz
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Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

Was bringt ein Wahlstreik, wenn dann das Merkel und der Steinbruch mit der Rikscha am Wahlabend um die Wette laufen und ihre Gefolgsleute zum Wahllokal fahren?
Der Streik eröffnet dann nur weitere 4 Jahre Klabautermannpolitik, die die Streikenden in gleicher Weise tapfer ertragen müssen.

Zur Wahl gehen und notfalls der "Deutschen Biertrinkerpartei" zwei Kreuze setzen.
Die Leute da oben brauchen keinen unsinnigen Streik, der zuletzt keiner ist, sondern neben sich im Bundestag ein paar neue Gesichter und gehörige Nachdenkzettel!
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Alt 07.01.2013, 15:35   #109
xyz345
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xyz345 xyz345 xyz345 xyz345
Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

Ich bind er Meinung, dass das Nichtwählen das Schädlichste ist, was Bürger machen kann.
Was passiert denn dann? Das, was wir jetzt haben: Der gleiche Mist wie vorher - Murks der CDUCSUFDPSPDGrüne -egal, wie Reihenfolge nun lautet, die Buchstaben sind die gleichen und eben, dass dann nur die Masse der Wähler abgenommen hat.
Jede nicht abgegebene Stimme, verschafft den gleichen Politnicks wie vorher automatisch eine - nicht gewollte - Zustimmung!

Passiver Widerstand sollte anders aussehen!

Aktiver Widerstand ist natürlich besser!


Die ReGIERenden sollten sich mal in gnadenloser Erinnerung hingeben, denn die Alten bzw. Älteren hatten ja vorher ein Leben lang ihr Auskommen durch Jobs. Und genau diese Jobs haben die ReGIERenden den betreffenden ja genommen.
Schon vergessen?!
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Alt 07.01.2013, 15:59   #110
Lutz
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Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

Aktuell hatte ich es Ende 2012 in Kiel erlebt. Die Leute feierten über 60% Wahlverweigerung, ohne die Folgen zu bedenken, dass sie das eigentliche Ergebnis trotzdem ertragen müssen.

Manches mal denke ich, die machen was ins Trinkwasser

Wären die 60% zur Wahl gegangen und hätten einen eigenen unabhängigen Kandidaten vorher aufgestellt, das wäre ein Ergebnis gewesen! - und auch Grund zum feiern...
Blödheit muss einfach bestraft werden und Mindeststrafe sind hier immer vier Jahre!
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Alt 07.01.2013, 16:23   #111
xyz345
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Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

Zitat von Lutz Beitrag anzeigen

Manches mal denke ich, die machen was ins Trinkwasser
Machen sie ja auch. Ist eine Tatsache. Fluorid.
Recherchiere mal das Thema, wirst staunen. Erste Versuche hierzu begannen in der Schwärzesten Zeit.

Bevor jetzt wieder die Gegner kommen und auf mich eindreschen_: Spart euch das. Auf dem Ohr bin ich taub. Fluorid wird ins Trinkwasser getan. Das ist eine Tatsache Das ist vorsätzliche Körperverletzung!
xyz345 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.01.2013, 19:04   #112
jockel
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jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel
Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

Zitat von tarantel Beitrag anzeigen
@jockel als ex DDR Hardliner empfehle ich Dir mal :
Bis 1998 konnte die „Unabhängige Kommission zur Überprüfung des Vermögens der Parteien und Massenorganisationen“ (UKPV) 2,64 Milliarden Mark sicher stellen, die veruntreut worden waren. Experten gehen jedoch davon aus, dass einige hundert Millionen Euro aus altem SED-Vermögen unentdeckt in dunkle Kanäle flossen. Die Gelder wurden vermutlich ins Ausland geschafft.
Was stellen Jahr um Jahr
  • die Landes- und der Bundesrechnungshof,
  • der Bund der Steuerzahler,
  • die Verbraucherzentralen
an verschwendeten Mitteln durch die bundesdeutsche Politik und Bürokratie fest und wer wird für diese Schäden in Haftung genommen?

Wie erfolgreich wird Wirtschaftskriminalität in der BRD bekämpft aus den Häusern des Bundeswirtschaftsministerium, dem Bundesfinanzministerium, Bundesgesundheitsministerium, dem Bundesverbraucherministerium oder wird in diesen Ministerien Wirtschaftskriminalität groß angelegt erst organisiert?

Wieviel der hinterzogene Steuer- und Schmiergelder unserer Ganovenpolitiker, Bürokraten und Unternehmer sind auf Nummerkonten in den Steuerparadiesen gelandet und könnten aufgeckt werden, wenn man Steuer-CDs kaufen würde?

Warum sind die Behörden der Steuerfahndung ständig personell unterbesetzt?

Die Antwort entnehme bitte am Victoriazeichen eines gewissen Bankers Ackermann!!!!

Die Prinzen: Du mußt ein Schwein sein ...

Die Prinzen: Ich wär so gerne Millilonär

Die Prinzen: Das alles ist deutschland

Heinrich Heine: aus Nachtgedanken

"Denk ich an Deutschland in der Nacht,
dann bin ich um den Schlaf gebracht ..."
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Alt 07.01.2013, 19:29   #113
jockel
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Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

Zitat von Lutz Beitrag anzeigen


Zumindest erheitert diese zweizeilige Plattitüde meinen Vormittag!
Wenn Dir an den Aussagen des Edgar Most und Daniela Dahn nichts liegt, dann kann man Dich für Dein Desinteresse, Oberflächlichkeit und Gleichgültigkeit nur beglückwünschen.

Hauptsache meine Hallig ist noch trocken, derweil der Wasserstand ständig steigt. Hast Du ein Kindsgemüt.

Ich wünsche Dir ein gutes Absaufen in Michel-Selbstzufriedenheit!!!!

Und schaue Dir in Gemütsruhe weiter die westdeutschen Kleindoofis an:

Ich empfehle Dir zur geistigen Michel-Zufriedenheit den Nußecken-Guildo Horn

Guildo hat Euch lieb!

und Katzeklo-Helge Schneider

Katzeklo
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Alt 07.01.2013, 19:49   #114
jockel
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Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

Zitat von xyz345 Beitrag anzeigen
@Lutz: Ja, jetzt verständlich. Kann ich gut nachvollziehen.

@Jockel:
Auch ich bin erheitert über deinen Joke, dass die Dädärä nicht pleite war.
In dieser Beziehung hast du tatsächlich eine verklärte Ansicht, Lutz hat schon Recht. Die Dädädä war bereits viele Jahre vor der Wende schon so was von pleite.... Erinnerst du dich? Einer der Rettungsengel war der seelige Strauß (FJS).
Und erinnere dich mal, was der Schalk-Golodk. alles angestellt hat, um ein paar armselige West-Devisen ins Land zu holen?
Was wurde nicht alles aus den Betrieben verscherbelt, um an Westdevisen zu gelangen?
... Ich möchte jetzt aber nicht das Thema auswalzen. Wenn es dich interessiert, dann google bitte. Vergiss nicht, auch das Thema Kunst-Verkäufe abzufragen.

Gruß
Und wie wild der Michel-Bundesbürger auf die DDR-Ostware abgefahren war, die mit einem Westlabel durch Otto, Neckermann und Quelle zugekleistert war. Das war ja alles produzierter Müll oder?

Als man mit der Wende die gleiche Warenpalette zu Realwestpreisen anbot - war die auf einmal viel zu teuer.

Dadurch wurde die Nachwende-DDR erst durch den Westen pleite gemacht.

Wenn der DDR-Bürger nur ein Taugenichts war, der nicht anständig arbeiten konnte - warum mußte man den mit Begrüßungsgeld kaufen und bestechen?

Weil man mit diesen Wählerstimmen die Kohlregierung retten mußte, der die Einheit in den Schoß fiel!

Warum kam ein Gauner wie der Franz Josef Strauß mit dem Kredit?

Man konnte soviel mehr aus dem deutschen Osten ausplündernd rausholen. Die Gauner haben ja dann ihrer Phantasie freien Lauf gelassen und den Einigungsvertrag durch nachfolgende Bundesgesetzgebungen wie einen Schweizer Käse zerlöchert, so daß absolut der ostdeutsche Beitrittsbürger im Eigentumsschutz völlig nackig dasteht.

Wer war da gleich so phanasievoll?

Schäuble und ein DDR-Krimineller namens Krause.
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Alt 07.01.2013, 20:03   #115
jockel
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Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

Zitat von xyz345 Beitrag anzeigen
@Jockel: Mir ist noch was eingefallen, mein Erinnerungsvermögen kommt ab und zu bruchstückweise zurück, deshalb sorry:

Wenn sogar sehr kompetente und fähige "DDR"-Ökonomen inklusive Professoren in privaten Kreisen sagen, dass sie sich wundern, wie das Land sich mit der katastrophalen Ökonomie überhaupt in den nächsten Tag retten kann, dass das gar nicht möglich ist! und dass sie fast kotzen müssen, diese katastrophal-falschen und unsinnigen Ökonomielehren an ihre Studenten weitergeben zu müssen... dann weißte Bescheid!



Hattest du nicht weiter vor geschrieben, dass du Ingenieur bist? Na also, dann erinnere dich mal, wie kreativ DU aus Schei*e Gold machen musstest, damit am nächsten Tag deine Arbeiter wenigstens mal eine Stunde tatsächlich malochten - bevor sie wieder mit Skat ihre Arbeitszeit verplemperten.

Und erinnere dich an die Witze, die die Realität abbildeten:
"Wieviele Elektriker braucht man um eine Glühbirne einzuschrauben?"
"Drei! Einer schraubt, der andere kontrolliert, der dritte überwacht das Geschehen"
In Ossiland wurden die unmöglichsten Dinge angestellt, um eine tatsächliche Arbeitslosigkeit und damit einen tatsächlichen Mangel an Arbeitsplätzen zu verdecken.
Drei Mann auf einen Arbeitsplatz! Klingelts bei dir?

(Das Thema "Auslandsarbeitskräfte" war eine politische Entscheidung, keine ökonomische. Deshalb komme jetzt nicht damit als mögliches Gegenargument.)
Warum gab es diesen "Mangel"?

Schon mal was von Westembargo gehört? DDR - ein rohstoffarmes Land. Solange die Westgrenze offen war, blutete der Westen die DDR arbeitskräftemäßig zum Nulltarif aus - im Prinzip, so wie sich die EU heute immer noch ihre ausländischen Fachkräfte zum Schaden der Volkswirtschaft der Herkunftsländer beschafft.

So spart man sich im eigenen BRD-Land die allgemeinbildenden und Berufsschulen, die Hochschulen und Universitäten und das pädagogische Personal. Tolle Überlegenheit. Ich nenne es Schmarotzertum und erzeugte Arbeitslosigkeit bei den Westpädagogen.

Warum ist westdeutsches Personal in Störfallsituationen nicht flexibel?

Weil es auf den Spezialisten der Herstellerfirma warten soll und nicht improvisieren darf - schon allein, um die Gewährleistungs- und Garantierechte nicht zu gefährden. Außerdem macht die Herstellerfirma im Reparaturfall mehr Kohle, wenn sie ganze Baugruppen wechselt, statt mal eine Pfennigsicherung zu wechseln oder weil man die in japanisch abgefaßte Bedienungsanleitung nicht versteht.
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Alt 07.01.2013, 20:18   #116
jockel
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Zitat von Neudenkender Beitrag anzeigen
Schade, dass eine ansätzlich aktuell sinnvolle Diskussion "+/- 60" durch diese rückwärtsgewandte Abweichung gekillt wurde. Könnt ihr nicht bitte einen eigenen Thread für diesen SBZ-Müll aufmachen?

Der Osten war ein musealer Unrechtsstaat, durch und durch. Da gibt es rein gar nichts an positiv Erinnerungswürdigem. Dieses Gebilde war so mies, dass es sogar - im Kern - von der eigenen Insassenschaft letztlich abgeschafft wurde.

So besch***n die Verhältnisse hier in diesem heutigen Gesellschaftssystem "unten" sind oder sein mögen - Beispielnennungen aus diesem Unrechtsgebilde SBZ/"DDR" machen Veränderungen nur unmöglicher.

Jemand wie "jockel", der jenes Gebilde schön redet und sich von ihm mental nach mehr als 20 Jahren nicht lösen kann, verliert für mich entscheidend an Glaubwürdigkeit bei seinen sonst durchaus sinnvoll erscheinenden Analysen, wenn er hier den Osten dauernd rechtfertigt.

Die "DDR" kann bestenfalls als Negativbeispiel dienen, wie man es nicht macht.

Lasst uns auf das Heute und das Morgen schauen und macht doch bitte für jene Diskussion einen anderen Faden auf. Danke.
Wer sich mit der Geschichte nicht beschäftigen will, versteht die gegenwärtigen Gesellschaftsverhältnisse nicht wie deren Mißstände entstehen.

Die BRD lebt nicht lösgelöst im luftleeren Raum, sondern ist ein Nachkriegshgebilde in der Auseinandersetzung zweier grundlegend gegensätzlichen Gesellschaftsordnungen.

Wenn die DDR ein Unrechtsstaat gewesen wäre, warum muß die BRD dann in vielen Dingen die DDR kopieren und darauf ein anderes Etikett kleben, damit man den geistigen Diebstahl nicht feststellt

Beispiele:

Kindergarten und Kinderkrippen --> Kitas

Elterngeld und Herdprämie --> Babyjahr

Gesundheitszentrum oder Gemeinschaftspraxis --> Poliklinik

Wir erleben die BRD als Unternehmerdiktatur gegen das Volk!!!!
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Alt 07.01.2013, 20:39   #117
xyz345
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Lieber Jockel, was hat man dir nur in den Kaffee getan, dass du seit gestern so vernagelt bist?

Wenn du dich jetzt folgendermaßen outest:

"Ich war und bin Befürworter des Mauerbaus!"

dann spreche ich nicht mehr mit dir.


(Ich wollte hier keine Diskussion über die Ursachen des Mangels in der Dädärä, wir hatten uns lediglich darüber amüsiert, dass du behauptet hattest, dass die Dädärä nicht pleite war. Jetzt angekommen?)
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Alt 07.01.2013, 20:42   #118
jockel
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Zitat von Neudenkender Beitrag anzeigen
Ich behaupte:

Es muss eine Interessenpartei her. Natürlich nicht so ein - in meinen Augen - gräulicher Haufen wie die "Panther".

Ich sehe hier gerade Ältere Pfandflaschen suchen in den Mülleimern. Noch sieht das halbwegs gesittet aus. Aber es sind so viele, dass sie sich bald prügeln werden um jede einzelne Flasche. Bald ist es soweit. Nur als Beispiel.

Die Altersarmut ist ein Problem. Aber sie wird in absehbarer Zukunft ein ganz, ganz fettes Problem. Es muss jetzt eine Partei her, die knallharte Klientelpolitik betreibt für Alte (und Prekäre). Sonst wird das nichts.

Arbeit wäre gerade für Ältere genug da. Sie muss nur anständig bezahlt werden. Dazu bedarf es einer Partei. Alles andere an Versuchen ist in der Gesamtwirkung am Ende Mumpitz, Zeitverschwendung.
Die Widerstands-Senioren - Didi Hallervorden - Rache der Rentnerinnen 1999

Queen: We will rock you - Live in Budapest - Konzertaufzeichnung aus dem Népstadion - Ungarn, 1986

Wir leisten uns aber immer noch den Luxus, unsere Politikerpfeifen und Beamtenbüttel schon weit vor 60 auf Steuerzahlerkosten in die Pensionen zu schicken, anstelle Rentenbeiträge zahlen zu lassen und auch erst mit 67 in den Altersruhestand auf Alg-II- oder Grundsicherungsniveau zu versorgen.

Wir leisten uns den Luxus der Schutzregelung für Besserverdiende, möglichst wenig Rentenversicherungsbeiträge abzufühen - nennt sich Beitragsbemessungsgrenze.

Wir leisten uns den Luxus einer Rentenbeitragsbevorteilung für Freiberufler, Selbständige und bestimmter Berufsgruppen, die vor normalen Beitragssteigerungsrisiken geschützt werden, die ein gesetzlich Versicherter mitzutragen hat.

Wir leisten uns den Luxus keine versicherungsrechtliche Gleichberechtigung zu haben, die eine Bürgerversicherung jedem aufs Auge drückt.
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Alt 07.01.2013, 20:43   #119
Neudenkender
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Zitat von jockel Beitrag anzeigen
Wenn die DDR ein Unrechtsstaat gewesen wäre, warum muß die BRD dann in vielen Dingen die DDR kopieren und darauf ein anderes Etikett kleben, damit man den geistigen Diebstahl nicht feststellt

Wir erleben die BRD als Unternehmerdiktatur gegen das Volk!!!!
Wäre? Und dann jetzt all der Diebstahl? Meine Fresse, da musst du doch unendlich glücklich sein, dass die "DDR" am Ende doch gewonnen zu haben scheint! Und sie lebt (zumindest in dir) dann doch munter weiter. (Sie lebe hoch, hoch, hoch!)

All die phänomenalen Errungenschaften der "DDR"! Selbst die Kindergärten sollen von ihr stammen, wie ich jetzt lerne. Was wirfst du eigentlich ein?

Und wer ist eigentlich "wir" in deinem letzten Satz? Plurale majestatis?

Weißt du, was dir fehlt zum vollendeten Glück? Typen wie du waren doch - halte ich jede Wette! - in jener ekelhaften Diktatur (in Partei und Staat) mit dabei als Systemprofiteure. Da gibt es für dein Diktaturglück aus deiner engstirnigen, ostalgischen Weltsicht doch eine ganz, ganz einfache und schnell auch im Kleinen umzusetzende Lösung:

Werde Unternehmer!

Dann bist du wieder voll mit dabei!

Und nun LMAA. Und heul dich meinetwegen weiter aus über das Schicksal dieses Drecksgebildes auf Weltniveau namens "DDR", das völlig zu Recht von engagierten, mutigen Menschen (Hut ab!) dorthin entsorgt wurde, wo es hingehört: auf den Müllhaufen der Geschichte.

Oder mach rüber nach Nordkorea. *Hier* wird dich keiner an der Grenze erschießen bei deinem verzweifelten Fluchtversuch, keine Sorge!
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Alt 07.01.2013, 20:44   #120
xyz345
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Zitat von jockel Beitrag anzeigen

Wenn die DDR ein Unrechtsstaat gewesen wäre, warum muß die BRD dann in vielen Dingen die DDR kopieren und darauf ein anderes Etikett kleben, damit man den geistigen Diebstahl nicht feststellt



Jockel, du schreibst dich gerade um Kopf und Kragen.
Vorschlag: Mache bitte im Offtopic oder meinetwegen bei Zeitgeschehen einen "Ich liebe die Dädärä"-Fred auf, dann stören wir hier nicht mehr.
Wir kommen dann gerne und zählen Erbse zu Erbse.
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Alt 07.01.2013, 20:56   #121
jockel
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jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel
Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

Zitat von xyz345 Beitrag anzeigen
Lieber Jockel, was hat man dir nur in den Kaffee getan, dass du seit gestern so vernagelt bist?

Wenn du dich jetzt folgendermaßen outest:

"Ich war und bin Befürworter des Mauerbaus!"

dann spreche ich nicht mehr mit dir.


(Ich wollte hier keine Diskussion über die Ursachen des Mangels in der Dädärä, wir hatten uns lediglich darüber amüsiert, dass du behauptet hattest, dass die Dädärä nicht pleite war. Jetzt angekommen?)
Also war das wirtschaftliche Ausbluten der DDR durch offene Grenzen wohl richtig?

Was bringen uns offene Grenzen bei sozialen Unterschieden zwischen zwei Nachbarstaaten ein?

Es blüht und gedeiht die Kriminalität, die Mafia, die Unternehmergaunerkartelle, die ihre Geschäfte aufgrund der sozialen Unterschiede veranstalten.

Heute freuen sich so hervorragend die deutschen Grenzbewohner an der deutschen Außengrenze zu Polen und der tschechischen Republik, wenn ständig Kriminelle ihr Hab und Gut klauen, wenn sie bei ihnen einbrechen, wenn sie zum Selbstschutz selbst als Bürgerwehr Wache schieben müssen.

Solange die Grenzen der DDR offen waren, wurde die DDR-Wirtschaft durch den Westen geschädigt - durch Diversanten, durch Westgeheimdienste, durch Wirtschaftsspione

Wie findest Du es, wenn man in Deiner Wohnung ein und ausgeht, dort wohnt und keine Miete zahlt und sich am Lebensunterhalt nicht beteiligt. Genau diesen Zustand hatten wir bis zum 13.08.1961

Es geht eben nicht im Westen zu Westlöhnen zu arbeiten, in Wechselstuben an den offenen Grenzen zu Mondpreisbedingungen die Währungen zu wechseln und billigst im Osten zu leben.

Entweder man arbeitet und lebt zu Westbedingungen oder zu Ostbedingungen, aber sucht sich nicht von beiden nur die jeweiligen Rosinen raus.
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Alt 07.01.2013, 21:14   #122
Patenbrigade
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Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

Hier habe ich zu DeDeRä-Zeiten einige Jahre (bis 1990) gewohnt. Eine große Chemische Reinigung vor dem Fenster immitten der Innenhöfe in enger Bebauung. Alte Baracken, kreuz und quer, Teerdächer. Es sah aus wie in einem Slum in der Dritten Welt. Vereinigte Hüttenwerke haben wir es genannt.
Es stank immer nach Chemie. Ein Haus um die Ecke war unbewohnbar. Pech! Zu viel Holz verbaut, Das Zeug fraß sich in die Balken und alles faulte weg. Auf Nachfrage war das natürlich alles ungefährlich.
Gleiche Antwort wie beim Smog (Sozialistischer Mief ohne Gefahr).

Wäre die DDR 20 Jahre älter geworden, hätte sich vermutlich für mich und die Bewohner nicht die Frage gestellt, ob wir mit 60+ oder 60- noch Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben.
Wir wären nämlich mausetot oder zumindest auf dem Weg dahin.

Hier ein Bericht über die Überreste, über 20 Jahre nach der Schließung dieses volkseigenen Betriebes.

360 Erfurter von vergiftetem Brunnenwasser betroffen | Thüringer Allgemeine
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Alt 07.01.2013, 21:22   #123
jockel
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Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

Zitat von Neudenkender Beitrag anzeigen
Wäre? Und dann jetzt all der Diebstahl? Meine Fresse, da musst du doch unendlich glücklich sein, dass die "DDR" am Ende doch gewonnen zu haben scheint! Und sie lebt (zumindest in dir) dann doch munter weiter. (Sie lebe hoch, hoch, hoch!)

All die phänomenalen Errungenschaften der "DDR"! Selbst die Kindergärten sollen von ihr stammen, wie ich jetzt lerne. Was wirfst du eigentlich ein?

Und wer ist eigentlich "wir" in deinem letzten Satz? Plurale majestatis?

Weißt du, was dir fehlt zum vollendeten Glück? Typen wie du waren doch - halte ich jede Wette! - in jener ekelhaften Diktatur (in Partei und Staat) mit dabei als Systemprofiteure. Da gibt es für dein Diktaturglück aus deiner engstirnigen, ostalgischen Weltsicht doch eine ganz, ganz einfache und schnell auch im Kleinen umzusetzende Lösung:

Werde Unternehmer!

Dann bist du wieder voll mit dabei!

Und nun LMAA. Und heul dich meinetwegen weiter aus über das Schicksal dieses Drecksgebildes auf Weltniveau namens "DDR", das völlig zu Recht von engagierten, mutigen Menschen (Hut ab!) dorthin entsorgt wurde, wo es hingehört: auf den Müllhaufen der Geschichte.

Oder mach rüber nach Nordkorea. *Hier* wird dich keiner an der Grenze erschießen bei deinem verzweifelten Fluchtversuch, keine Sorge!
Sag mal, tickst Du noch richtig?

Wer besetzte den Ostteil Deutschlands mit der Wende kapitalistisch und plündert ihn aus?

Eure verdammten privatwirtschaftenden Unternehmergauner mit Hilfe ihrer Lobbyisten, die in ihren Sinne die Gesetze sich zusammenbasteln und von ihrer gekauften Unternehmerpolitikersippe durchwinken lassen.

Warum verschwindet diese Drecksbande nicht dorthin, wo sie herkam - in den Westen!!!

Warum kommt ihr immer mit solchen Plattheiten, daß ich vor den Verursachern von sozialen Mißständen in andere Staaten abhauen soll?

Warum besetzt der Westen nicht auch noch Nordkorea und Kuba. China zu besetzen lohnt nicht mehr, da es bereits rekapitalisiert und privatisiert wird?

Ich komme mit Deiner Logik nicht zurecht - sich über Hartz IV zu beschweren, aber nicht mit den Verursachern auseinandersetzen zu wollen - eben den Unternehmern.

Warum soll ich Unternehmer werden und wie die mich rücksichts- und skrupellos benehmen?

Frage: Seit wann gibt es in der BRD die Kitas und seit wann die Kindergärten in der DDR und zwar von Betriebsseite gefördert und finanziert?

In der DDR gab es Betriebskinderkrippen und -gärten und in der BRD - gibt es da dasselbe?

In der DDR gab es Betriebskrankenhäuser, -kliniken und -polikliniken - in einem von Dir bezeichneten Unrechtsstaat - alles ohne Praxisgebühren und Zuzahlungen - allein nur mit den 10% SV-Beitrag vom beitragspflichtigen Bruttoverdienst bezahlt und zwar sv-pflichtig von 75 - 600 DDR-Mark und in der Regel nicht mehr - ohne Einschränkungen und Sanktionen der Versorgungsleistungen an Sach- und Geldleistungen.

Betriebskliniken und -krankenhäuser gibt es nur in großen Westkonzernen steuerabschreibend für den Unternehmer, z.B. bei Krupp, Bayer, ... und umsonst für den AN?????

Kindergärten - wer kam auf diese Idee?

1840 in Thüringen - Gottfried Wilhelm August Fröbel - damals unter dem Namen Kinderaufbewahranstalt
jockel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 07.01.2013, 21:43   #124
xyz345
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xyz345 xyz345 xyz345 xyz345
Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

@jockel:

Bitte setze dich jetzt hin, falls du gerade stehst, atme tief und durch und dann lass dir von mir sagen,
dass Kindergärten nicht aus der Dädärä kommen sondern aus der Grauenvollen Zeit, auch als Drittes Reich bezeichnet.

Achte auf deine Schnappatmung!

Und die Rundumversorgung der Berufstätigen - Poliklinik, Kinderkrippen, Hort, Volltagsschule usw. ist ebenfalls den Gedanken der Braunen Brut entsprungen.
Überhaupt ist extrem viel von der Braunen Brut 1 zu 1 unternommen worden, nur meist wurden die Bezeichnungen geändert.

Frühsport, Fahnenappell, Pioniere, Konzentrationslager usw. usf.

Und da du den Freiheitsentzug von 17 Mio. Unschuldiger befürwortest, spreche ich mit dir nicht mehr!

Ich bin entsetzt!
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Alt 07.01.2013, 21:46   #125
jockel
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jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel
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Zitat von Patenbrigade Beitrag anzeigen
Hier habe ich zu DeDeRä-Zeiten einige Jahre (bis 1990) gewohnt. Eine große Chemische Reinigung vor dem Fenster immitten der Innenhöfe in enger Bebauung. Alte Baracken, kreuz und quer, Teerdächer. Es sah aus wie in einem Slum in der Dritten Welt. Vereinigte Hüttenwerke haben wir es genannt.
Es stank immer nach Chemie. Ein Haus um die Ecke war unbewohnbar. Pech! Zu viel Holz verbaut, Das Zeug fraß sich in die Balken und alles faulte weg. Auf Nachfrage war das natürlich alles ungefährlich.
Gleiche Antwort wie beim Smog (Sozialistischer Mief ohne Gefahr).

Wäre die DDR 20 Jahre älter geworden, hätte sich vermutlich für mich und die Bewohner nicht die Frage gestellt, ob wir mit 60+ oder 60- noch Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben.
Wir wären nämlich mausetot oder zumindest auf dem Weg dahin.

Hier ein Bericht über die Überreste, über 20 Jahre nach der Schließung dieses volkseigenen Betriebes.

360 Erfurter von vergiftetem Brunnenwasser betroffen | Thüringer Allgemeine
Und die Slums im Kapitalismus strahlen so schönen, morbiden Charme aus, daß es schon wieder schön ist.

Wenn ich solche heuchelnden Reisebeschreibungen im Fernsehen höre, dann klappt bei mir das Messer auf.

Dazu paßt Volker Pispers, daß es nicht gut aussieht, wenn alte Muttchen in Griechenland oder anderswo nicht auf wackligen Beinen stehen oder noch ihr volles Gebiß haben, wenn sie in die Touristenkameras lächeln. Das muß zum Milieu passen, wenn der Herrenmensch-Bundesbürger in diesen Ecken der Welt seinen Urlaub verbringt. Sonst kann er sich nicht überlegen fühlen.

Mit solchen Ansichten fängt der vom Unternehmerpolitiker beim Michel der eingebleute Sozialrassismus an. Merkt's Du das nicht, das diese ständige ideologische Manipulation bei Dir auch auf fruchtbaren Boden gefallen ist, wenn Du nur gesundheitsgefährdende Dreckecken in der DDR in Erinnerung hast, aber die gleichen Dreckecken im aktuellen Realkapitalismus mit seinen gesundheitsschädigenden Wirkungen ignorierst.

Und das senkt enorm Deine Lebenserwartung und den Nutzen, den Du aus einer Armutsaltersrente noch erzielen kannst.

Ist alles Live erlebbar im Hier und heute.

Ich emfehle Dir öfters mal die realkapitalistischen Dokus und Berichte im ZDF: Frontal21, NDR: Panorama, 45 Min., WDR: die Story, Monitor, MDR: exakt, Umschau anzusehen. Es lohnt sicht, um eine klaren gesellschaftskritischen Standpunkt beziehen zu können. Sonst könnte man schnell die Ansichten der Boulevard-, Regenbogen- und Blödpresse teilen, ob man es will oder nicht.
jockel ist offline   Mit Zitat antworten
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