Ü 50 Spezielles Forum für über 50jährige


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Alt 05.01.2013, 20:34   #51
Lutz
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Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

@Jockel, soso, wenn die einfache Lebenswahrheit nicht genügt, wird nach Ehrlichkeit gerufen, Unehrlichkeit gleich mit unterstellt...

Was muss ich denn schreiben, damit es Dir angenehm und wohlklingend zwischen den Ohren ankommt?

Ich habe auch nicht geschrieben, dass Erwerbslose, so wie DU schreibst, minderbemittelt seien.
Auch wenn es im ALG II Bezug objektiv rein finanziell zutrifft!

Du solltest wenigstens zu Deiner eigenen Würde vorher überlegen, was Du von Dir gibst!
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Alt 06.01.2013, 03:22   #52
Patenbrigade
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Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

Nicht jeder SED Bonze hat seine Privilegien in den Wendewirren in das wiedervereinigte Deutschland retten können.

Lutz! Bitte beachte das, bevor du dich hier mit Jemandem anlegst.
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Alt 06.01.2013, 12:15   #53
Lutz
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Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

Na, geht es also hier um das "anlegen"?
Ich dachte immer, es geht um den breiten Meinungsaustausch ohne der Gesichtswahrung, denn Gesicht spielt ja hier keine Rolle. Naja, irren ist ja eine menschliche Eigenschaft und ich bewege mich da immer noch im Rahmen meiner Spezies

Wären im Übrigen die Genossen in den Zeiten der DDR der eigenen Ehrlichkeit verfallen und hätten sie dort nicht nur ihre Pfründe, sondern die Würde der Menschen beachtet, könnten sie womöglich immer noch ihre Parteitage feiern...
Karl Eduard von Schnitzler hätte dann auch längst ein neues Thema im "Schwarzen Kanal" als Parteiauftrag zu vermitteln:
Im Westen nichts Neues: Die technische Revolution, Rationalisierung, Globalisierung und die Verlagerung extremster Ausbeutung nach Asien, machen die Arbeitskraft der Ü50 überflüssig ....
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Alt 06.01.2013, 12:27   #54
xyz345
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xyz345 xyz345 xyz345 xyz345
Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

@jockel
@Lutz

Ich muss mich mal ungebeten dazwischenschalten, weil eure Diskussion mir zu sehr ins Extreme schießt und Außenstehende einen falschen Eindruck bekommen könnten.

Es gab sehr wohl Ex-DDRler -Flüchtlinge, Freigekaufte, Entbürgerlichte -, die in den Westen gingen und sich dort verwirklichen konnten, dort Arbeit fanden, ihr Auskommen hatten, sich Wünsche erfüllen konnten, sich Luxus leisten konnten... eben Dinge, die ihnen vorher verwehrt waren.

Dass nach der Wende die Westwelt nicht mehr so rosig war und dass nach und nach und letztendlich besonders in den letzten Jahren für viele - Ostler und Westler - die Zeiten härter wurden: Wertevernichtung, Hartzen, Pleiten, Arbeitslosigkeit, Aussichtslosigkeit.... ist ein anderes Ding.

Wenn der Lutz schreibt, dass er im Westen aufblühen konnte und schöne Zeiten erlebte, nehme ich es ihm gerne ab.

Wenn Jockel schreibt: "alles Schei*e" nehme ich es ihm ebenfalls ab, denn für viele der 17 Mio Wendeopfer sind die Zeiten ab der Wende eben zu Schei*e geworden.
Kann man auch gut verfolgen: Am Anfang waren Reisen, Urlaub, Videorekorder, ein vernünftiges Auto, Jobs... noch zu haben, im Laufe der Jahre aber immer weniger, von Jahr zu Jahr immer weniger.

----"Die Kinder von Golzow", mehrteilige Langzeit-Dokumentation, dort gut sind die Werdegänge der Kinder über einen Zeitraum von über 30 Jahren gut zu verfolgen. Wer von denen hatte denn gewonnen? Keiner. ----

Und nicht zu vergessen, dass für viele Ostler ab der Wende das berufliche Aus kam. Erinnert ihr euch: mit 40 ab in die Frührente statt Arbeitslosigkeit

Ergänzen möchte ich noch, dass wir uns erinnern sollten, dass für Westler die Zeiten auch von Jahr zu Jahr härter wurden, sonst würden wir uns ja jetzt hier nicht ausko**en. Gell?

Grüße
xyz345 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2013, 12:42   #55
Lutz
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Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

xyz345, ich kann Dir nur zustimmen. Was mich an der heutigen misslichen Lage immer mehr stört, ist ein immer öfter zu hörender Ruf einer kleinen Gruppe unseres Landes, nach dem Motto: "Zurück in die Zukunft", dabei vollkommen ausblendend, dass in der zurückliegenden Zeit gleichfalls keine Chancengleichheit und Würde für den Einzelnen Bestand hatte.
Die Zukunft kann doch nicht die überlebte, entwickelte sozialistische Gesellschaft sein, sie ist Vergangenheit und zu Recht! Genauso, wie sich derzeit dieses marode System langsam aber stetig überlebt!
An Zukunft zu denken, bedeutet für mich die Gegenwart einzufordern und an einer Zukunft wenn möglich auch mitzuwirken. "Zurück in die Zukunft" wäre im Falle der Gesellschaftsordnung ein Schritt zurück in die Vergangenheit.
Das gilt es zu vermeiden!
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Alt 06.01.2013, 12:52   #56
xyz345
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Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

Danke, Lutz.

Ich möchte noch erwähnen, dass das Wort "Jammerossis" schon lange zu "Jammerdeutsche" hätte umgetauft werden sollen und dass es der Wahrheit entspricht.
Das alles haben wir den Politschergen samt ihrer mafiösen Lobby zu verdanken.

DANKE SEHR!

Übrigens haben sich bereits viele Monate vor dem Zusammenbruch der Dädärä die großen Schlitten von West- und Ostbonzen regelmäßig in der Dädärä zum Verhandlungsauskauf der Ostzone eingefunden!
.... nur Honnie hatte davon nichts mitbekommen, da er schon zu betonkopfmäßig und altersmäßig senil war. Bis zu seinem Tode konnte er es nicht raffen.
ÜBERRASCHUNG!
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Alt 06.01.2013, 13:00   #57
xyz345
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Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

@Lutz: Ich sehe, wir verstehen uns.

Ich habe ja auch nicht das Patentrezept parat, aber ich stelle mir folgendes als Minimum vor:

Eine echte Demokratie, die von der Basis aus abgefragt wird:
Volksbegehren, Bürgerbeteiligungen, Bürgerbefragungen, Verbot von Lobbyeinflüssen in Bundestag und Bundesrat...
Die Macht sollte tatsächlich vom Volke ausgehen. Aber das ist ja nur eine Utopie. So was gabs ja noch nie.
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Alt 06.01.2013, 13:35   #58
Lutz
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Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

Das was Du als Minimum zusammenfasst, unterstütze ich nur zu gern und meine Umgebung hier sagt mir, dass dieses verdammt ehrgeizige Ziele sind.
Ich begrüße es daher, nicht mehr als Vollerwerbssklave gebraucht zu werden. Das schafft Zeitressourcen, für die Dinge die vor uns liegen.
Die Fragen, von denen ich mich leiten lasse und nach denen ich häufig ermesse:
Was mute ich dem Nächsten zu, wie will ich leben, wie möchte ich, dass meine Kinder und meine Enkel ihre Zukunft gestalten können.

Wer heute mal die Nachrichten verfolgt hat, der wird nicht umhin kommen, die Kampfansage des Röslers in den wichtigen Eckpunkten zur Kenntnis zu nehmen.
Unser Staat, also nach meinem Verständnis wir alle, bieten dem Einzelnen keine Sicherheit mehr!

Willkommen in der Anarchie eine Froschkoches!
Wir haben also dringend andere Dinge zu tun, als an Überlebten festzukrallen.
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Alt 06.01.2013, 15:48   #59
jockel
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jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel
Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

Zitat von Patenbrigade Beitrag anzeigen
Nicht jeder SED Bonze hat seine Privilegien in den Wendewirren in das wiedervereinigte Deutschland retten können.

Lutz! Bitte beachte das, bevor du dich hier mit Jemandem anlegst.
Patenbrigade

Woher willst Du wissen, ob ich ein SED-Bonze bin?

Nicht jeder SED-Funktionär war ein käufliches Wendehals-Subjekt wie ein Schalk-Golodkowski, der sich von jedem aushalten läßt und in der Nachkriegszeit ein skrupelloser Schwarzmarkthändler war und danach zum SED-Funktionär gefördert wurde und mit der Wende sich dem bundesdeutschen BND anbiederte.

Wie oft soll ich Dir das noch ins Stammbuch schreiben:

Ich war in der DDR zu keiner Zeit in der SED, aber wie Millionen andere in der Pionierorganisation, in der FDJ, in der DSF und im Ingenieurverband "Kammer der Technik" und ich habe in all den genannten Massenorganisationen regelmäßig meine Solibeiträge bezahlt. Das reicht offenbar für Dich als SED-Bonze zu gelten.

Wenn Du das als Privileg betrachtest?

Privileg in der DDR?

Ich nicht. Oder doch. So was ist im Westen keine Selbstverständlichkeit, da man dem Untertanen nur Zwergschulenbildungsniveau zugesteht.

Ja - als Schwerbehinderter in der DDR den Zugang zur allgemeinbildenden, 10klassigen Polytechnischen Oberschule und anschließend eine Lehrausbildung zum Wirtschaftskaufmann gehabt.

Ohne Delegierung durch den Betrieb und ohne Vitamin B ein Studium an einer Ingenieurschule für Walzwerks- und Hüttentehnik mit gutem Abschluß hingelegt und danach bis zur Wende auf diesem Berufsniveau eine ganz normale Sachbearbeitertätigkeit im Berufsfach ausgeübt.

Ich verstehe was von Betriebswirtschaft, aber auch von Technologien in der Stahl- und Metallerzeugung und -verarbeitung. Ich habe schon mal was vom metallurgischen Gießen, Walzen, Ziehen, Pressen und Schmieden gehört und von der metallurgischen Werkstoffkunde - ist aber schon wieder lange, lange her.

Aus dem Stand heraus kann ich nicht mehr Einzelheiten in den Produktionstechnologien herbeten oder die Eigenschaften bestimmter Stahlmarken (= branchentypischer Fachbegriff für Stahlsorte), Stahllegierungen erklären.

Das war mal.

Nebenbei eine Reihe Ehrenämter ohne Gegenleistung mit ausgeübt.

Wer den Torturen der West-Privatwirtschaft ausgeliefert wird und nicht als profitabel verwertbar gilt, der wird gezielt langzeitarbeitslos und arm gemacht.

Ich bin seit dem 01.10.2001 als Schwerbehinderter langzeitarbeitslos und davor auch mit Unterbrechnungen an Berufstätigkeit - aber die Zeit der Arbeitslosigkeit überwiegt.

Die "DDR-Bonzen" haben Menschen wie mich im Gegensatz zum West-Misthaufen in 2 Berufen hochwertig ausgebildet und nahtlos danach die Berufe ausüben lassen und meine erbrachte Arbeitsleistung auf Tarifgehaltsbasis sv-pflichtversichert bezahlt.

Der vergaunerte Westen prüft nur die Maximalverwertbarkeit der Menschen und wo man in diesem Zusammenhang aus öffentlichen Haushalten den Bewerber bezuschußt oder fördermittelmäßig mißbrauchen kann. Damit er duldsam wird und in Demutshaltung alles über sich ergehen läßt, wendet der Westen die Hartzgesetzgebung an.

Wenn Du das als Gottes Werk und Segen betrachtest, weil alles andere tiefrot sein muß, dann ist das typisch für Untertanen-Wessis, die soziales Unrecht für Normal betrachten.

In der DDR war ich Realist, nicht mal ein Sozialist, geschweige denn ein Kommunist.

Wenn man den Westbedingungen ausgeliefert wird und soziale Mißstände jeglicher Art ertragen muß ... dann wird man linksorientiert und dazu stehe ich auch. Ich wußte nicht, daß man dadurch nachträglich ein SED-Bonze sein muß.

Ich gehe davon aus, daß Du Patenbrigade nicht mal weißt, was ein Bonze ist. Dann steck mal Deine Nase in ein Lexikon und Du wirst sehen, daß dieser Begriff nichts mit der SED zu tun hat.

Wikipedia: Bonze

Bonzen waren ursprünglich buddhistische Mönche und die Herkunftsquelle des Begriffs kommt aus dem Japanischen. Portugisische katholische Missionare kamen mit den Entdeckerfahrten bis nach Macau und eben auch nach Japan und schnappten diesen Begriff auf. Sie ließen sich eine zeitlang in Japan nieder, in der Hoffnung neue, zahlende Schäfchen für ihre katholische Mutterkirche in Europa zu bekommen, aber waren bei den Shogunen nur geduldet. Das Treiben dieser portugisischen Missionare erfolgte sehr aggressiv, was die Shogune veranlaßte, durch Japan ausgewiesen zu werden.

Mit der Rückkehr dieser eifernden katholischen Religionsbüttel schleppten sie auch diesen Begriff Bonze in den europäischen Sprachraum ein.

Katholische Missionare wüteten mit ihrer Zwangsmissionierung in der Südsee des Pazifiks, in Lateinamerika oder in Nordamerika, verboten Zeremonien, Rituale, das Tragen von bestimmter Kleidung und die Ausübung einheimischer Sprachen bei den Ureinwohnern, z.B. den Maoris, den Indianern, den Eskimos, den Inkas, Azteken, ... . Tolles Beispiel für die zivilisatorische Überlegenheit des europäischen, christlichen Abendlandes. Wo Gold, Geld und Macht erlangt werden konnte, waren diese katholischen Missionare nicht weit weg. Sie waren sozusagen die rechte Hand der Endecker und Eroberer, speziell der spanischen und portugiesischen Konquistadoren und legitimierten deren Verbrechen.

Im Mittelalter der Hanse kam für Bonze ein gleichgearteter Begriff auf - Pfeffersack für die reich gewordenen Händler und Pfandleiher.

Ich hoffe Du hast was gelernt und verteilst Deine Schmähbezeichnungen in Zukunft mit Bedacht.
jockel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2013, 16:06   #60
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Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

Mensch, Jockel! Du bist doch sonst nicht so begriffstutzig!

Patenbrigade hatte doch von sich gesprochen bzw. über sich geschrieben.

Jetzt klar?! Schau dir doch mal die Auswahl seines Nicks an.
xyz345 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2013, 16:23   #61
jockel
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Zitat von Lutz Beitrag anzeigen
xyz345, ich kann Dir nur zustimmen. Was mich an der heutigen misslichen Lage immer mehr stört, ist ein immer öfter zu hörender Ruf einer kleinen Gruppe unseres Landes, nach dem Motto: "Zurück in die Zukunft", dabei vollkommen ausblendend, dass in der zurückliegenden Zeit gleichfalls keine Chancengleichheit und Würde für den Einzelnen Bestand hatte.
Die Zukunft kann doch nicht die überlebte, entwickelte sozialistische Gesellschaft sein, sie ist Vergangenheit und zu Recht! Genauso, wie sich derzeit dieses marode System langsam aber stetig überlebt!
An Zukunft zu denken, bedeutet für mich die Gegenwart einzufordern und an einer Zukunft wenn möglich auch mitzuwirken. "Zurück in die Zukunft" wäre im Falle der Gesellschaftsordnung ein Schritt zurück in die Vergangenheit.
Das gilt es zu vermeiden!
Die Wende zum Kapitalismus ist ein gesellschaftspolitischer Salto mortale 250 Jahre mindestens zurück - an die Grenze des ausgehenden Feudalismus mit seinen Kleinstaaten-Territorien, seinem handwerklichem Manufakturwesen und seinem in den Kleinstaaten typischen zig Maßsystemen und Zöllen. Die andere Seite der gesellschaftlichen Grenze war der aufkommende Frühkapitalismus mit dem Siegeszug der Dampftechnik in den entstehenden Fabriken, die industrielle Revolution, die Notwendigkeit, die Kleinstaaten zu größeren Gesellschaftsverbänden zu organisieren und Maß- und Zeitsysteme zu standardisieren und zu synchronisieren.

Zu dieser Zeit war der Manchesterkapitalismus gegenüber den feudalen Produktionsverhältnissen fortschrittlich und revolutionär - heute aber so geartet wie damals der abgewirtschaftete Feudalismus.

Ich bin überzeugt davon, daß der Sozialismus den aktuellen Kapitalismus ablösen wird - aber nur in basisdemokratischer Form wie man es ausdrückte auf der Großdemo im Nov. 1989 auf dem Berliner Alexanderplatz.

Basisdemokratischer Sozialismus - das fürchten die Banken, Versicherungen und Wirtschaft im Westen samt ihren Politmajonetten wie der Teufel das Weihwasser.

Also schufen sie auf die Schnelle und mit Gewalt rücksichtslos vollendete Tatsachen mit der Zwangseinheit, den Machenschaften der Treuhand und dem aktuellen Euro- und Wirtschaftsdesaster.

Basisdemokratie im Sozialismus - den Versuch gab es in der Aufbauphase der sozialistischen Staatengemeinschaft in den 50er und 60er Jahren und 1968 mit dem Prager Frühling und dann wieder mit der friedlichen Revolution.

Basisdemokratie im Sozialismus wird die Zukunft heißen und den abgewirtschafteten Kapitalismus ablösen. Ist eine Frage der Zeit, wo man keinen Termin festsetzen kann. Aber es wird zwangsläufig kommen, da privatwirtschaftliche Profitwirtschaft Bürger- und AN-Rechte immer mehr zusammenstreichen wird.

Der Wende-Salto-mortale ist für die aktuelle und nachfolgende Generation ein Zeitverlust, den man nicht zu haben brauchte.
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Alt 06.01.2013, 16:45   #62
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Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

@Jockel:



Sehr schöne Geschichtsstunde, sehr schöne Beschreibung, sehr gute Überlegung.
Auch ich hatte den Eindruck, dass von Tag zu Tag, von Monat zu Monat, von Jahr zu Jahr wir uns wieder den Lebzeiten von Karl Marx annähern. Davor graust es mir. "Lumpenproletariat"

Wollen wir alle mal hoffen, dass das Endziel der Polit-Mafia-Lobby-Schergen nicht erreicht wird, dass vorher das "Fast-Lumpenproletariat" das Blatt wendet.
Dass die Mehrheit die Minderheit unterdrücken kann.
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Alt 06.01.2013, 16:55   #63
Lutz
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Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

@Jockel, bei aller artistischen Hochleistung mit Deinen vielen beschriebenen Saltos, bleibt anzumerken, dass in jeder Gesellschaftsordnung seit der Überwindung der Blütezeit der Demokratie in Athen unter Kleisthenes, von den Regierenden nur eines wirklich gefürchtet wurde und wird:
Und das ist ein breiter gesellschaftlicher Konsens, verbunden mit Basisdemokratie!
Dieser Konsens kann aber nicht erreicht werden, so wie es mal unter dem Vorzeichen Sozialismus betrieben wurde, speziell in der DDR die Bündelung von Parteiorganisationen zu einem Block (Blockparteien), mit einem selbsternannten König (SED).
Gott behüte uns vor einem solchen Rückfall! Und da ich auch seine Existenz anzweifle, sollten wir alle uns selbst davor schützen!

@xyz, zum Lumpenproletariat mal als Ergänzung, da unter dem SED Regime ja der Marxismus Leninismus auf deutschen Boden seine Auslebung erfahren hatte:

Sagt Dir die Begrifflichkeit A.s.s.i-Paragraph was? Auch eine umgangssprachlich sozialistische Worthülse und sollte eher als Lumpenproletariatsparagraph mahnend benannt werden.


Zitat
§ 249 StGB der DDR:
Gefährdung der öffentlichen Ordnung durch asoziales Verhalten.
(1) Wer das gesellschaftliche Zusammenleben der Bürger oder die öffentliche Ordnung dadurch gefährdet, dass er sich aus Arbeitsscheu einer geregelten Arbeit hartnäckig entzieht, obwohl er arbeitsfähig ist, oder wer der Prostitution nachgeht oder wer sich auf andere unlautere Weise Mittel zum Unterhalt verschafft, wird mit Verurteilung auf Bewährung oder mit Haftstrafe, Arbeitserziehung oder mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren bestraft. Zusätzlich kann auf Aufenthaltsbeschränkung und auf staatliche Kontroll- und Erziehungsaufsicht erkannt werden."
...
(5) "Sonstige Straftaten gegen die allgemeine, staatliche und öffentliche Ordnung". Das Delikt "Arbeitsscheu" ist mit bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe zu ahnden, wozu umfangreiche Auflagen wie ständige Meldepflicht und Arbeitsplatzbindung nach der Haftentlassung gehören."
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Alt 06.01.2013, 17:04   #64
xyz345
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Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

Was für ein Paragraf? Weiß nicht was du meinst.
Schreib mal noch mal das Wort, Buchstaben durch Bindestriche trennen. Dann lässt die Software das Wort in Ruhe stehen.

Den Zusammenhang zu Lumpenproletariat kann ich ebenfalls nicht erkennen.

PS: Jetzt kann ichs lesen.

Nö, von A-S-S-I-s habe ich keine Ahnung.
Zusammenhang zum Lumpenprol. kann ich nicht erkennen.

Prostitution: Hahaha.... Die Ostschergen haben ja selbst etliche Mädchen / Frauen auf die Wessis losgelassen. Haben die sich gleich selbst eingeknastet?
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Alt 06.01.2013, 17:09   #65
jockel
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Zitat von xyz345 Beitrag anzeigen
... "Jammerossis" ...
Warum die abfällige Bezeichnung Jammerossi von Westseite?

Weil der Herrenmensch- und der Michel-Wessi - beide sich dem Beitritts-Ossi überlegen und aufgewertet fühlen wollen, obwohl sie bis 1989 keinen Handschlag für die Einheit getan haben, sondern nur zugesehen haben, was sich im Osten auf den Straßen an Demos und an demokratischen Bürgerbewegungen aufkochte.

Es ist doch so schön sich als überlegener Sieger über den Sozialismus zu fühlen, obwohl man nichts dazu beitrug. Das fiel dem Westen regelrecht in den Schoß.

Gleichberechtigung in Ost und West wollte man grundsätzlich nicht, denn dann müsste man ja gesellschaftspolitische Kompromisse auf beiden Seitern eingehen und voneinander wirklich lernen (wollen).

Für wen hat sich sein gesellschaftliches Umfeld verändert?

Total für den Ostdeutschen und so gut wie nicht für den Westdeutschen. Dem Ostdeutschen wurde rücksichtslos mit Gewalt in voller Machtkälte das Westpolit-, -bürokratie-, -wirtschafts- und -sozialsystem übergestülpt ohne ihm Mitwirkungs- und Mitgestaltungsrechte zuzugestehen.

Der Ostdeutsche durfte nicht durch aufrechten Gang mitgestaltend in die Einheit gehen.

Die Übernahme der ostdeutschen Blockflöten in die Westparlamente ist jedenfalls kein Zeichen von Mitwirkung und Mitgestaltung, sondern von notwendiger Gegenleistung für das Geschachere und den Ausverkauf von DDR-Sachwerten durch diese Blockflöten.

Mir wird auch klar, warum die SED die Blockflöten nur in der Nationalen Front ohne entscheidende ökonomische und politische Machtbefugnisse organisieren ließ.

Diese Kräfte haben vor 1945 und nach der Wende nichts getaugt und waren immer nur auf ihren eigenen Vorteil fixiert und nicht auf das Wohl des Volkes. Das beweisen sie an zig Beispielen immer wieder nach der Wende. Deshalb auch der Machtanspruch der SED in der DDR.

Was hätte denn die sozialistische DDR für einen Nutzen gehabt, wenn sie die alten Parteien der Weimarer Republik politisch und wirtschaftlich wieder handeln ließ?
  • Kommunistische Partei Deutschlands (KPD, ab 1918)
  • Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands (USPD, bis 1922 – formal bis 1931)
  • Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD)
  • Deutsche Demokratische Partei (DDP), ab 1930 Deutsche Staatspartei
  • Deutsche Zentrumspartei (Zentrum)
  • Bayerische Volkspartei (BVP)
  • Deutsche Volkspartei (DVP)
  • Deutschnationale Volkspartei (DNVP)
  • Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP)
und eine Reihe kleinerer Parteien:
  • Bayerischer Bauernbund
  • Christlich-Nationale Bauern- und Landvolkpartei (Landvolk)
  • Reichspartei des deutschen Mittelstandes (Wirtschaftspartei)
  • Reichspartei für Volksrecht und Aufwertung (Volksrechtpartei)
  • Deutschvölkische Freiheitspartei
  • Freiland, Freigeld, Freiwirtschaft (FFF) – Partei der Freiwirtschaftsbewegung Silvio Gesells
  • Christlich-Sozialer Volksdienst (evangelische Bewegung)
  • Deutsch-Hannoversche Partei (Welfen)
  • Deutsche Vaterlandspartei des Wolfgang Kapp
  • Deutsche Bauernpartei
  • Nationalsozialistische Freiheitspartei
  • Deutschsoziale Partei
  • Deutschsozialistische Partei
  • Konservative Volkspartei
  • Christlich-Soziale Reichspartei
Diesen Jahrmarktsparlamentarismus erleben wir doch nunmehr nach der Wende seit 1989 - das Volk hat die Zeche für jede Schweinerei zu zahlen, die diese machtgeilen Säcke organisieren. Je mehr von diesen bürgerlich-nationalistischen Splitterparteien, desto größer das gesellschaftspolitische Chaos, Geziehe und Gezerre.

Man stelle sich diese Pest- und Cholera-Parteien in ihrer Gesamtheit im Deutschen Bundestag vor.

Da können wir froh sein, daß wir es in unserer Zeit nur mit deren Nachfolgern CDU/CSU, FDP, SPD, Grüne und den Linken zu tun haben. Das ist noch einigermaßen überschaubar und handlich, eber auch auf großen Strecken nicht zu ertragen.
jockel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2013, 17:24   #66
xyz345
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@jockel: Nein, du interpretierst zuviel da rein.
Die Wessis, aufgewachsen in der Sozialen Marktwirtschaft, haben nicht begriffen, was diese Jammerei auslöste und beinhaltete UND wollten die unangenehmen Dinge nicht hören. Es ging ihnen einfach auf den Keks.

Ist es ja noch heute so, dass viele schlechte Dinge nicht hören wollen!

Dass sich der deutsche Michl noch immer nicht änderte sieht man daran, dass, obwohl die Zeiten inzwischen fast unerträglich wurden, noch immer keine Volksgegenwehr stattgefunden hat.

Zeitarbeit, Lohndumping, Hartzen, Ungerechtigkeiten, Lügen, Betrügen, Lobby, Banken.... der Michl stöhnt leise vor sich hin, erträgt den Schei*, und buckelt.

Kennst du "Animal Farm" von Orwell?
So wie die das Pferd dort: Schuften bis zum Umfallen, aber nix zu Fressen fordern. Dumm wie Stulle.
Während die Schweine im Haus rauschende Feste feiern.
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Alt 06.01.2013, 17:25   #67
jockel
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Zitat von Lutz Beitrag anzeigen
@Jockel, bei aller artistischen Hochleistung mit Deinen vielen beschriebenen Saltos, bleibt anzumerken, dass in jeder Gesellschaftsordnung seit der Überwindung der Blütezeit der Demokratie in Athen unter Kleisthenes, von den Regierenden nur eines wirklich gefürchtet wurde und wird:
Und das ist ein breiter gesellschaftlicher Konsens, verbunden mit Basisdemokratie!
Dieser Konsens kann aber nicht erreicht werden, so wie es mal unter dem Vorzeichen Sozialismus betrieben wurde, speziell in der DDR die Bündelung von Parteiorganisationen zu einem Block (Blockparteien), mit einem selbsternannten König (SED).
Gott behüte uns vor einem solchen Rückfall! Und da ich auch seine Existenz anzweifle, sollten wir alle uns selbst davor schützen!

@xyz, zum Lumpenproletariat mal als Ergänzung, da unter dem SED Regime ja der Marxismus Leninismus auf deutschen Boden seine Auslebung erfahren hatte:

Sagt Dir die Begrifflichkeit A.s.s.i-Paragraph was? Auch eine umgangssprachlich sozialistische Worthülse und sollte eher als Lumpenproletariatsparagraph mahnend benannt werden.


Zitat
§ 249 StGB der DDR:
Gefährdung der öffentlichen Ordnung durch asoziales Verhalten.
(1) Wer das gesellschaftliche Zusammenleben der Bürger oder die öffentliche Ordnung dadurch gefährdet, dass er sich aus Arbeitsscheu einer geregelten Arbeit hartnäckig entzieht, obwohl er arbeitsfähig ist, oder wer der Prostitution nachgeht oder wer sich auf andere unlautere Weise Mittel zum Unterhalt verschafft, wird mit Verurteilung auf Bewährung oder mit Haftstrafe, Arbeitserziehung oder mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren bestraft. Zusätzlich kann auf Aufenthaltsbeschränkung und auf staatliche Kontroll- und Erziehungsaufsicht erkannt werden."
...
(5) "Sonstige Straftaten gegen die allgemeine, staatliche und öffentliche Ordnung". Das Delikt "Arbeitsscheu" ist mit bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe zu ahnden, wozu umfangreiche Auflagen wie ständige Meldepflicht und Arbeitsplatzbindung nach der Haftentlassung gehören."
Was ist am § 249 StGB der DDR so anrüchig?

Im Prinzip verbot man damit so was wie
  • die organisierte Schwarzarbeit, Scheinselbstständigkeit, Schwarzmarkthandel, egal, ob sie von Unternehmer- oder Bürgerseite angestrebt wurde
    • also ein vorauseilendes Verbot von Prekärbeschäftigung durch Hartz IV
      • 1-Euro- und Minijobs
      • Aufstockerjobs
      • kostenlose Firmenpraktikas
      • Arbeit auf Basis Werkverträge zwecks Umgehung des Kündigungsjobs, der Tariflohnbedingungen, des Arbeitsschutzes, des Kündigungsschutzes, der Lohnsteuer- und SV-Beitragspflicht
      • der privaten Arbeitsvermittlung gegen Provisionen
      • der Leih- und Zeitarbeit
    • der gewerblichen Prostitution
Für jeden war es Pflicht in tariflohngebundener Arbeit seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, sofern der Betreffende dazu in der Lage war.


Alles Dinge, die die BRD zum Vorteil der eigensüchtigen Privatwirtschaft unterstützt.
jockel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2013, 17:27   #68
Lutz
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Zitat von xyz345 Beitrag anzeigen
... Nö, von A-S-S-I-s habe ich keine Ahnung.
Zusammenhang zum Lumpenprol. kann ich nicht erkennen.

Der § 249 Strafgesetzbuch der DDR, hatte in den von mir zitierten Teilen seinen Bestand bis 1984 und wurde danach abgeändert, um internationalen Erfordernissen gerechter zu werden.
Die Marxsche Definition "Lumpenproletariat" als nicht unterstützenswerten Teil der sozialistischen Gesellschaft, fand in dem im Absatz 1 des §§ umschriebenen Personenkreis seine sozialistisch konsequente Zuordnung. Nach 1984 gab es dann in einigen Gegenden Baracken, in denen das sg. Lumpenproletariat Zuflucht finden konnte und immer noch mit auferlegter Aufenthaltsbeschränkung, so wurde es mir berichtet.
Die Aufenthaltsbeschränkung wurde in der DDR von der Volks-Polizei überwacht, Ausweispflicht war generell gegeben und Aufenthaltsbeschränkungen waren darin vermerkt oder Ausweis wurde durch ein "Wurschblatt" ersetzt, meist wenn noch zusätzliche Einschränkungen galten.
Sicherlich kann da das Merkelchen über neue Gesetzesinitiativen, auch aus dem Fundus ihrer Vergangenheit und Erfahrung in FDJ Bluse, regierungstechnisch weitere Hartz-Verbesserungen generieren
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Alt 06.01.2013, 17:28   #69
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Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????



Tschuldigung für meine Entgleisung.

Jockel, du hast Recht.
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Alt 06.01.2013, 17:34   #70
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Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

Ist euch eigentlich bewusst, dass wir gerade Sonntagsüberstunden für etliche Horch- und Guck-Schergen plus Verfassungsschutz verursachen?!


Egal, Staatsknete ist ja noch genug vorhanden. Gell?

Also Leute, passt jetzt gerade so schön, kotz* euch aus. Gelegenheit ist günstig.
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Alt 06.01.2013, 17:41   #71
Lutz
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Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

Zitat von jockel Beitrag anzeigen
Was ist am § 249 StGB der DDR so anrüchig?
Um es überspitzt darzustellen, ermöglichte der §§ die Zwangsarbeit, auch wenn sie dann in der sinnfreien Einstellung zweier Werktätiger (um im sozialistischen Sprachgebrauch zu bleiben) an einer Schubkarre gipfelte. Das Recht auf freie Berufswahl gab es nur oft genug (politisch) eingeschränkt.

Die Glückseligkeit mit den Zuständen Einzelner, kann ich nicht als gesellschaftlich tragfähig in der Breite erachten.

Wenn DU einmal in der ehemaligen DDR gesehen hättest, wie zum Beispiel in Berlin Lichtenberg am Güterbahnhof (glaube der hieß Ostgüterbahnhof) in Nachtschicht Obst-, Gemüse- und Postwagons von nicht Sesshaften oder vom sozialistischen Arbeitsprozess anderweitig Ausgeschlossenen, zum Zwecke des eigenen Überleben ausgeladen wurden, damit sie am nächsten Tag was zu essen kaufen konnten, dann wüsstest Du auch, wovon ich rede. Derart Zustände, menschenunwürdig und abartig rückständig, gehörten auch zum sozialistischen Alltag!
Damals hatten das "Neue Deutschland" und die "Junge Welt" allerdings nicht die Traute, darüber zu berichten ...


"Egal, Staatsknete ist ja noch genug vorhanden. Gell?"
ich hab nicht mal die vom letzten Monat alle
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Alt 06.01.2013, 17:42   #72
xyz345
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Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

@jockel: Nicht wenige sagen jetzt, dass wir uns wieder in einer Weimarer Zeit befinden.
Ich kommentiere das jetzt nicht.
Aber eines hierzu: Bin echt froh, dass momentan weit und breit kein Schreihals zur Verfügung steht.
xyz345 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2013, 17:45   #73
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Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????


Ich krieg nen Lachkrampf, Lutz.

Zitat: "Damals hatten das "Neue Deutschland" und die "Junge Welt" allerdings nicht die Traute, darüber zu berichten "

*Lachtränen_abwisch*

die Traute:

Herrlicher Joke.
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Alt 06.01.2013, 17:48   #74
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Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

Zitat von Lutz Beitrag anzeigen


"Egal, Staatsknete ist ja noch genug vorhanden. Gell?"
ich hab nicht mal die vom letzten Monat alle

Mensch, Lutz!!!! Die ist ja auch nicht für dich!!!!

xyz345 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 06.01.2013, 17:48   #75
Lutz
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Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

Zitat von xyz345 Beitrag anzeigen

... Herrlicher Joke.
Ich habe bislang alles mit Humor überlebt
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