Ü 50 Spezielles Forum für über 50jährige


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Alt 01.01.2013, 16:15   #26
jockel
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jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel
Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

Zitat von silka Beitrag anzeigen
@gila
Doch, natürlich gibt es noch Arbeit für Leute 60+ und auch 60-
Hunderttausende arbeiten bis zum erreichen der Regelaltersrente.
65 oder eben jeweils länger.

Man sollte schon mal aus dem Teufelkreis hinausschauen. Auch, wenn man selbst drin gefangen ist.
Noch gibt es Arbeit auch für "Alte"---
Leider geben die meist nicht auf, wenns irgend geht.
Das ist wohl das Dilemma
Denn es ist nicht genug für alle da. Nicht genug Arbeit für alle, weder für Alte noch für Junge.
Es ist jederzeit genug existenzgesicherte, bezahlbare Arbeit da. Das Hindernis heißt Privatwirtschaft, Macht- und Profitgier der Unternehmensverbrecher, die ihren Hals nie voll genug bekommen und ihr Rumtrampeln auf ihre Pflichten aus dem Grundgesetz.
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Alt 01.01.2013, 17:12   #27
Lutz
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Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

Zitat von jockel Beitrag anzeigen
... Das Hindernis heißt Privatwirtschaft ...
Was wäre hier die Alternative? Sozialistische Planwirtschaft?
Erfahrungsgemäß funktioniert auch die nur max. 40 Jahre, wenn es wieder einen Franz Josef Strauß gibt, der dieser Milliardenkredite verschafft

Für mich ist das einzige Hindernis für positive Veränderungen eine fehlende breite Solidarität der Menschen untereinander.
Wenn sich Arbeitnehmer einig wären, könnten sie den Arbeitgeber zu vernünftigen Arbeitsbedingungen zwingen und wenn sich Menschen darüber hinaus einig wären, könnten sie die Politik in der Form zwingen, dass eben Arbeitgeberflucht in die Globalisierung oder gänzlich aus der Verantwortung, nicht möglich wäre.
Und wenn sich Verhartze, Niedrigrentner, Wohngeldempfänger, Niedriglöhner einig wären, könnten die noch viel mehr erreichen.
Aber da sorgen in unserer parlamentarischen Demokratie alle Parteien gezielt dafür, dass das nicht so schnell passiert. Und da wirkt die Linke genauso mit, wie alle anderen auch, leider.
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Alt 01.01.2013, 18:50   #28
Doppeloma
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Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma Doppeloma
Frage AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

Hallo SimdeB,

Zitat:
Jetzt noch ein Jahr Arbeitslosengeld, dann Hartz4 und dann mit 63 Jahren ab in die Zwangsverrentung mit vielen Abschlägen. Das Geld wird nicht ausreichen, aber das wird wahrscheinlich auch keine Rolle mehr spielen, denn der Mensch ist schon längst auf der Strecke geblieben...
damit hast du es auf den Punkt gebracht und all deine Fragen dazu bereits selber beantwortet, der Widerspruch "arbeiten (sollen) bis 67" aber Zwangsverrentung (per Gesetz !!!) mit 63 läßt doch an Perversität keine Wünsche mehr offen ...

WIESO denn das, wenn es Arbeit genug für 60 + gibt ...

Die oben (von @Silka) sinngemäß geäußerte Ansicht, dass es genügend (sozialversicherungspflichtige) Beschäftigte Ü 60 geben würde, die sich "nur zu sehr an ihre Arbeitsplätze klammern würden", hat natürlich was "Pikantes", auch solche Gedankengänge gab es zu früheren Zeiten schon...

Die Alten sollten nicht so an ihren Jobs "kleben", damit was für Jüngere frei wird an Arbeitsstellen...JAAA was denn nun sollen die Alten arbeiten (dürfen/müssen ???) oder lieber Platz für die Jungen machen...

Die Rechtsgrundlage für die Entfernung der Alten aus der ALO-Statistik befindet sich übrigens unter dem § 53a SGB II Absatz 2

§ 53a SGB II*Arbeitslose

Wofür sind solche "Krücken" im Gesetz nötig, wenn doch alle bis 67 arbeiten können und sollen ...

Da steht übrigens was von "vermittelt werden", Arbeitsangeboten durch AfA und JC, zumindest wurde auf Anweisung von "Uschi" jetzt verlangt, dass es sich NUR um versicherungspflichtige Arbeit handeln darf, der Einsatz von Ü 58 als 1-€-Jobber ist nicht mehr zulässig...

Vermutlich aber auch eher deswegen, weil die entsprechenden "Maßnahmeträger", das "Alteisen" auch nicht mehr haben wollen, mit der Wunderwaffe "Bürgerarbeit" läuft es ja auch nicht so wirklich rund ...

Gibt wohl nicht genug öffentliche Pflicht-Aufgaben, denen man so EU-gerecht den Tatsch des "eigentlich Zusätzlichen" verpassen kann...

Zumindest sind mir für jüngere ALO solche "Spezial-Regeln" im Gesetz nicht bekannt und aus dem eigenen Umfeld kann ich nur bestätigen, dass es jüngere Menschen nicht leicht, aber deutlich leichter haben, auf dem aktuellen Arbeitsmarkt auch was zu finden, wenn sie es denn ernsthaft wollen.

Damit behaupte ich nicht, dass es keine krasse Diskrepanz zwischen "Angebot und Nachfrage" auf dem Arbeitsmarkt gibt, auch hier fällt mir sofort die regelmäßig "vergessene" Angabe der Anzahl der offener Stellen ein, wenn die "Erfolge der Arbeitsmarktpolitik" (sinkende ALO-Zahlen) im TV verkündet werden.

Zu lesen und zu hören ist immer nur wer hier und dort wieder Pleite geht und Stellen einspart, von zusätzlichen Einstellungen im gleichen oder gar höheren Umfang liest man eher selten mal was.

Ich (seit kurzem 60) bin übrigens in meiner Firma immer noch angestellt, es ist schon üblicherweise eine Branche der "jungen Mitarbeiter", da bin ich schon ein Exot (aber ich kann ja auch wegen Krankheit nun nicht mehr), der Altersdurchschnitt liegt bei 32 Jahren.

Seit ich dort beschäftigt bin (Anfang 2000) wurde kein einziger Arbeitsplatz mehr neu besetzt, der durch den regulären Gang in die Altersrente (oder aus anderen Gründen) frei wurde, kein Wunder, dass die Belastung der verbleibenden Mitarbeiter immer mehr ansteigt und immer öfter vorzeitig zu gesundheitlichen Total-Ausfällen führt.

Meine Firma ist ganz sicher nicht die Einzige, wo das so gehalten wird ...

Arbeit für ALLE (die arbeiten wollen und auch können) ist ganz sicher vorhanden, nur möchte diese Arbeit keiner auch anständig bezahlen müssen...
Besonders makaber ist für mich immer der Vorschlag, man möge sich doch irgendwie "ehrenamtlich" betätigen, damit man "unter Menschen" kommt, das ersetzt keine auskömmliche Erwerbstätigkeit, weder für Alte noch für jüngere ALOs.

Ich persönlich habe kein Problem damit mir auch ohne Ehrenamt sinnvoll die Zeit zu vertreiben, satt macht mich das allerdings auch nicht, ebensowenig wie ein Ehren-Amt...

Allen Altersklassen hier ein gutes und beruflich erfolgreiches Jahr 2013 und denen die es (gesundheitlich) brauchen, auch ganz einfach ihre RUHE !

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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Alt 01.01.2013, 20:12   #29
gila
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gila Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

Zitat von silka Beitrag anzeigen
@gila
Doch, natürlich gibt es noch Arbeit für Leute 60+ und auch 60-
Hunderttausende arbeiten bis zum erreichen der Regelaltersrente.
65 oder eben jeweils länger.

Du hast es nicht verstanden. Es geht nicht um diejenigen die in ihrem Job alt werden sondern um die die in dem Alter noch aufvdie Suche gehen müssen. Und da gibt es definitiv keine ARBEIT. Ich rede von ARBEIT. Nicht von 'Beleidigung' durch Geringschätzung

Man sollte schon mal aus dem Teufelkreis hinausschauen. Auch, wenn man selbst drin gefangen ist.
Noch gibt es Arbeit auch für "Alte"---
Leider geben die meist nicht auf, wenns irgend geht.
Das ist wohl das Dilemma
Denn es ist nicht genug für alle da. Nicht genug Arbeit für alle, weder für Alte noch für Junge.
Den Rest dieser Antwort verstehe ich nicht da sich hier einiges widerspricht. Das Rounddancer applaudiert ist klar.

Ich habe erst 376 Stellenangebote in unserem Landkreis durchgearbeitet und es gäbe nicht einen einzigen der für jemand ü60 geeignet wäre oder auch für mich persönlich.
Leider habe ich weder Metzger, Mechatroniker, Arzt, keyaccountmanager oder sozpäd gelernt. Mag sein dass es viele Jobs gibt. Nur stehen auf der anderen Seite nicht immer die die sie auch ausführen können.
Alles andere ist Polemik.
__

Wer berühmt genug ist, muss nicht fürchten, zur Vernunft gebracht zu werden.
aus: "Altersglück" - Vom Segen der Vergesslichkeit
Autor: Dietmar Bittrich (Gummibärchenorakel)
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Alt 01.01.2013, 20:13   #30
jockel
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jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel
Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

Zitat von Lutz Beitrag anzeigen
Was wäre hier die Alternative? Sozialistische Planwirtschaft?
Erfahrungsgemäß funktioniert auch die nur max. 40 Jahre, wenn es wieder einen Franz Josef Strauß gibt, der dieser Milliardenkredite verschafft

Für mich ist das einzige Hindernis für positive Veränderungen eine fehlende breite Solidarität der Menschen untereinander.
Wenn sich Arbeitnehmer einig wären, könnten sie den Arbeitgeber zu vernünftigen Arbeitsbedingungen zwingen und wenn sich Menschen darüber hinaus einig wären, könnten sie die Politik in der Form zwingen, dass eben Arbeitgeberflucht in die Globalisierung oder gänzlich aus der Verantwortung, nicht möglich wäre.
Und wenn sich Verhartze, Niedrigrentner, Wohngeldempfänger, Niedriglöhner einig wären, könnten die noch viel mehr erreichen.
Aber da sorgen in unserer parlamentarischen Demokratie alle Parteien gezielt dafür, dass das nicht so schnell passiert. Und da wirkt die Linke genauso mit, wie alle anderen auch, leider.
Ich halte viel von volkseigener Wirtschaft und Genossenschaftsbetrieben a la Raiffeisen auf basisdemokratisch geführter Ebene.

Die DDR hätte auch keine Wende nötig gehabt, wenn wir denn den Sozialismus basisdemokratisch reformiert haben dürften - Ich denke da so an die große Demo auf dem Berliner Alexanderplatz im November 1989.

Aber da waren schon die politischen Wendehälse und die nichtsnutzigen "Blockflöten" aus der Nationalen Front zu stark geworden, die ihre Kungeleien mit den westdeutschen Unternehmerparteien führten.

Der stellvertretende Staatsbankpräsdident der DDR, Edgar Most, räumte einer basisreformierten DDR gute Chancen ein. Aber Kohl und Konsorten wollten vollendete Tatsachen schaffen und das Ergebnis erleben wir gesamtdeutsch als Europakrise

Das ein mitarbeitergeführtes Unternehmen auch unter Kapitalismusbedingungen funktioniert, erleben wir am ausgesourcten Beispiel des Ex-VEB "Fritz Heckert"-Maschinenbauwerk Chemnitz.
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Alt 01.01.2013, 20:52   #31
Lutz
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Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

@Jockel, die sozialistische Marktwirtschaft wurde oft genug vom "großen Bruder" gerettet (Öl, Kaffee, Gas, Erze usw usf) und wenn und als der große Bruder nicht mehr so richtig wollte, gab es das große Portemonnaie vom Franz-Josef-Strauß und die vielen Aktivitäten des Schalck-Golodkowsky.
Ein Land ohne wirkliche Ressourcen ist nun mal auch genossenschaftlich nicht auf ein Niveau zu heben, wie eine entwickelte Industrienation, es sei denn, aus der DDR wollte man damals eine große LPG machen, da nämlich nicht nur Kohle und Uran als Rohstoff verfügbar ausreichen, sondern einige Ressourcen mehr notwendig sind. Alle Exportgüter verbrauchten dringend notwendige Rohstoffimporte, die es eben zu letzt nur noch gegen Devisen einzukaufen gab.

Eine genossenschaftliche Reformierung wäre zwar ein netter Versuch, aber eben auch nur eine vorprogrammierte Fehlgeburt.
Viele Bürger hatten der DDR längst den Rücken gekehrt und darunter auch Leute mit Kopf auf den Schultern und die an einer genossenschaftlichen Umsetzung keinen Gedanken verschwendeten.
Auch hat der Kohl nicht die Einheit gewollt, sondern der unüberhörbare Ruf der Daheimgebliebenen, nach der DM und auch wörtlich nach Kohl, haben ihn zum Handeln gezwungen.
Der selbst wurde damals noch überrumpelt von der politischen Entwicklung und musste seinen Besuch in Polen abbrechen, als die DDR Bürger ihre Mauer schon durchbrochen hatten!

Die Menschen selbst haben die Tatsachen geschaffen, sie haben selbst ihre eigenen Produkte nicht mehr gekauft und bei aller Organisiertheit in den letzten Tagen der DDR, haben sie sich nachher bestechen und überrumpeln lassen, nicht von Kohl, sondern zuerst von ihrer eigenen Volkskammer und ihrer eigenen und damals noch nicht entwickelten Gier.
Das danach die Aasgeier nur so einflogen und anrauschten und alles verramscht wurde, wurde mehr oder weniger stillschweigend ertragen. Die Banane war vielerorts wichtiger, leider.
Ich kann alle Enttäuschung nachvollziehen, aber einer Birne wie Kohl die eigene Schuld in die Schuhe zu schieben, ist doch vermessen.
Und die Ironie der Geschichte ist die, dass wir heute alle in duldsamer Geschlossenheit von einer FDJ-Blusenträgerin mit Spitznamen IM-Erika und einem ihrer Erfüllungsgehilfen als BuPrä regiert werden, auch aus dem gleichen Stall und nicht nur in der Glaubensrichtung. Der Kreis schließt sich.

Die Kunst aber würde bei Wunsch nach Veränderung nicht darin liegen, nun in gegenseitige Schuldzuweisung zu verfallen, sondern den Kreis der Widrigkeiten gemeinsam zu durchbrechen.
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Alt 01.01.2013, 21:28   #32
althippi->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
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althippi
Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

Zitat von SimdeB Beitrag anzeigen
Hallo,
ich frage mich, ob es wirklich keine Chancen auf einen Arbeitsplatz für Arbeitssuchende 60 - oder + mehr gibt???
Moin SimdeB: Also ich bin 61, werde 62 (Mai 13). Dann arbeite ich noch bis Ende Januar 2013.Dann Kunde bei der AfA. Vorstellig bin ich schon geworden. Muss dazu sagen, ich habe einen Aufhebungsvertrag gemacht. Soll heissen Arbeit um jeden Preis kann für die Gesundheit und die Lebensumstände gefährlich werden, wie bei mir. Ich musste einfach da weg.
Blöderweise habe ich die EGV unterschrieben, aber was soll´s. Rechne natürlich auch nicht mehr so richtig mit neuer Arbeit, zumal es sowieso in einer anderen Branche sein müsste. Bekomme (ev.nach Sperre 21 Monate ALG1.)
Dann werde ich vorzeitig in Rente gehen, also Okt.2014.


Wenn ich die Kommentare hier im Forum durchlese, habe ich das Gefühl, dass es diese Altersgruppe besonders schwer hat und einen Job zu bekommen unmöglich ist. Ich denke aber, dass diese Meinung gerne auch von Jüngeren geschrieben wird, aber wie sieht es wirklich aus???
Wie sind eure Erfahrungen?

@ SimdeB: Kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nichts sagen. Siehe oben.

Da wurde das Rentenalter auf 67 Jahre hoch gesetzt, aber gibt es denn Arbeit für 60+ ????Ich musste das mal ansprechen und möchte gerne wissen wie andere in diesem Alter damit umgehen?

@ SimdeB: Ich brauche nur bis 65 plus 5 Monate. Bin 1967 angefangen zu malochen.
Immer körperlich ziemlich schwere Arbeit.
Nun Knochen sowie Psyche in einem schlechten AZ.
Also 45 Jahre eigentlich voll. Zählt ja alles nicht mehr.

Herzliche Gruesse und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Bleibt froh und heiter und vor allem gesund...



Danke Dir auch alles Gute + Gesundheit.
althippi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.01.2013, 21:35   #33
silka
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silka silka silka silka silka silka silka silka silka silka silka
Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

Gila, ich habs trotzdem schon verstanden, denk ich.
Wenn wir von einer anderen Person regiert würden, die irgendeine andere Vergangenheit gehabt hätte, würdest du deine Polemik auf genau diese Person richten.
Das ist gar nicht weiter schlimm.

Daß du aber behauptest, daß es für über oder knapp unter 60 jährige definitiv keine Arbeit gäbe, bleibt nun mal falsch.

Richtig bleibt, daß es nicht für alle auskömmliche Arbeit gibt und richtig bzw. grottenfalsch bleibt auch, daß Arbeit meist nicht mehr so bezahlt wird, daß man vom Lohn leben kann.

Ich sehe aber keine Alternative dazu. Leider nicht.

Ich sehe aber schon den Widerspruch in deinen Aussagen:
1. Es gibt definitiv keine Arbeit für Ältere +-60.
Beweis: dein Landkreis
2. für Stellen, die du nennst, gibts keine Leute. Offenbar weder Junge noch Alte.

Bitte, was denn nun? Keine Leute oder keine Arbeit?

Und wer war es noch, der den "allerbesten" Niedriglohnsektor in Deutschland etabliert hat?
Sicher keine Merkel, denn die nutzt nur das gut vorbereitete Feld. Und perfektioniert es nur noch.
Aber das weiß ja nun jeder.
silka ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 01.01.2013, 23:43   #34
jockel
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Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

Zitat von althippi Beitrag anzeigen
... Wenn ich die Kommentare hier im Forum durchlese, habe ich das Gefühl, dass es diese Altersgruppe besonders schwer hat und einen Job zu bekommen unmöglich ist. Ich denke aber, dass diese Meinung gerne auch von Jüngeren geschrieben wird, aber wie sieht es wirklich aus???
Wie sind eure Erfahrungen?

@ SimdeB: Kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nichts sagen. Siehe oben.

Da wurde das Rentenalter auf 67 Jahre hoch gesetzt, aber gibt es denn Arbeit für 60+ ????Ich musste das mal ansprechen und möchte gerne wissen wie andere in diesem Alter damit umgehen? ...


Danke Dir auch alles Gute + Gesundheit.
Hartz IV ist von Anfang an von den Verfasssern dieses Rechtsdrecks - die meisten aus dem Unternehmerstall - ein abgekartetes Spiel.

Die Jungen läßt man nicht in die Jobs, weil der Unternehmer kein Stück in die Berufsausbildung seiner Untertanen investieren will und sie von den Lebensansprüchen ihrer Elterngenerationen wissen, was man arbeitsrechtlich als Lebensstandard erwarten darf.

Und die gedienten "Alten" fliegen schon mit beginnend 35 auf die Straße und sollen bis 67 zusehen wo sie bleiben.

Wer verfasst die Gesetze in diesem Land?

Unternehmerlobbyisten, die sich in die Bundes- und Landesministerien einnisten und diese Gesetze entwerfen.

Wer winkt diese Gesetzes durch die Bundes- und Landesparlamente?

Von der Wirtschaft, Banken und Versicherungen gekaufte, korrupte Politiker von Unternehmerparteien.

Wer spricht Recht?

Aus der gleichen sozialen Ausbeuterklasse stammende Juristen.

Warum dieses Aushungern schon ab 35?

Weil dieser ganze Unternehmer-Haufen nur auf seinen eigenen Vorteil schielt und dem Volk nicht das Schwarze unterm Fingernagel gönnt, weil volksfeindliche Politik gemacht wird. Man plündert das Volk in der Phase seiner möglichen Zeit des Erwerbslebens aus, macht es arm. So entstehen höchsten witzlose Versicherungszeiten, aber nicht das Wichtigste - durch sv-pflichtversicherte Arbeit abzuführende Sozialversicherungsbeiträge auch Richtung Rentenversicherung.

Was nutzen also Rentenanwartschaftszeiten, wenn die Rentenversicherungsbeiträge ausbleiben und viele bisherige Versicherungszeiten aus der Erwerbsbiographie auch nicht mehr anerkannt werden - wie z.B. die Lehrausbildungszeiten?

Es bleibt sich gleich, ob man die Zugangsvoraussetzung zur eigenen Altersrente als Anwartschaftszeit packt oder nicht.

Mit der durch den Willen der Unternehmerbande inszenierten Verarmung von Millionen Langzeitarbeitslosen demontiert man gezielt die Basis der gesetzlichen Sozialsysteme, spart sich als Unternehmer jede denkbare Art von Steuern und Abgaben und ruiniert die Funktionsfähigkeit dieses Landes und seiner Infrastruktur. Die von diesen Gaunern bezahlten Bürokraten, Politiker und Anwalte stabilisieren diesen Willen exekutiv, so daß man langfristig sich auch die Entstehung der Altersbezüge von Millionen Menschen erspart.

Vors Loch schiebt man die geburtenschwachen Jahrgänge, die nicht in der Lage sein werden, die "Altenschwemme" zu finanzieren.

Nur die geburtenschwachen Jahrgänge haben auch nur die kurzsichtigen Unternehmer zu verantworten, weil sie keine volkswirtschaftliche Verantwortung tragen und nur eigensüchtig ihren privatwirtschaftlichen Vorteil ihrer Firmenklitsche im Blick behalten. Alles sehr billig finanzieren und mit viel künstlichem Marketing-Geschrei viel Wind für seine abzusetzenden Produkte machen, um den Konsumenten möglichst viel aus der Tasche zu ziehen.

Nur wer seine Mitarbeiter finanziell kurz hält, der haut sich als Unternehmer langfristig selbst die Beine weg.
  • Wer wenig verdient, kann nicht luxuriös konsumieren.
  • Wer wenig verdient, kann sich keine gute Gesundheitsversorgung leisten.
  • Wer wenig verdient, kann sich die Gründung einer eigenen Familie und den Nachwuchs nicht leisten.
Geht das so über Jahre und Jahrzehnte und massenhaft, dann ensteht so das Demographieproblem - Ursache: volkswirtschaftliche Kurzsichtigkeit privatwirtschaftender Unternehmer - eine kleinkarierte Wirtschafts-, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik hinter den 7 Bergen bei den 7 Zwergen.

20, 30 Jahre später ernten die Unternehmergauner, was sie gesäat hatten.

An welche Lösung denken sie - selbstverständlich wieder nur an sich?

Billigarbeitskräfte aus dem Ausland, um gleichzeitig die Herkunftsländer zu schaden, weil man dort Fachkräftemangel nach großgermanischen Unternehmerwillen erzeugt.

Das nennt man unternehmerisches Schmarotzen, Asozialverhalten - auf Kosten einer Vielzahl anderer Völker sein unternehmerisches Luxusleben gestalten.
jockel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.01.2013, 16:54   #35
Fotoz
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Fotoz Fotoz
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Zitat von Lutz Beitrag anzeigen
Was wäre hier die Alternative? Sozialistische Planwirtschaft?
Erfahrungsgemäß funktioniert auch die nur max. 40 Jahre, wenn es wieder einen Franz Josef Strauß gibt, der dieser Milliardenkredite verschafft
Kredite? War das nicht nur einer? Übringens hat die DDR damit gut ein Jahr "gewirtschaftet" und effektiv zurückgezahlt. Der "Kredit" an Griechenland düfte wohl nie zurückgezahlt werden. Mal von abgesehen, dass die griechischen Banken und Wirtschaft eine Milliarde € (nicht DM) an einem Tag verwirtschaftet haben. Und von der Banken- und Wirtschaftskrise ganz abgesehen, wo auf einmal sehr auf Solidarität bedacht war.

Ich meine nun die Solidarität der Schuldenübernahme durch Bürger und Steuerzahler, die für die Habgier und Unfähigkeit von Banken, Konzernen, korrupten Politikern und unfähigen Managern aufkommen und bezahlen müssen.

Zitat von Lutz Beitrag anzeigen
Für mich ist das einzige Hindernis für positive Veränderungen eine fehlende breite Solidarität der Menschen untereinander.
Wenn sich Arbeitnehmer einig wären, könnten sie den Arbeitgeber zu vernünftigen Arbeitsbedingungen zwingen und wenn sich Menschen darüber hinaus einig wären, könnten sie die Politik in der Form zwingen, dass eben Arbeitgeberflucht in die Globalisierung oder gänzlich aus der Verantwortung, nicht möglich wäre.
Und wenn sich Verhartze, Niedrigrentner, Wohngeldempfänger, Niedriglöhner einig wären, könnten die noch viel mehr erreichen.
Aber da sorgen in unserer parlamentarischen Demokratie alle Parteien gezielt dafür, dass das nicht so schnell passiert. Und da wirkt die Linke genauso mit, wie alle anderen auch, leider.
Deine Hoffnungen klingen aber sehr Sozialismusverdächtig.
__


Fotoz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.01.2013, 17:25   #36
Lutz
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Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

Zitat von Fotoz Beitrag anzeigen
Kredite? War das nicht nur einer? ...
Das war einer, der hochkochte. Von der Finanzierung der Transitstrecke konnte die DDR auch schon Überleben sicherstellen und vom Menschenhandel (Verkauf Ausreisewilliger nach Inhaftierung) sicherlich auch. Die Devisen spülten auch Produktionsarbeiten div. Strafvollzugseinrichtungen der ehemaligen DDR in die Kassen und nicht vergessen, Schalck-Golodkowski und die vielen kleinen Helferlein, wie Eintrittsgeld für Besuchsreisende ...

Zitat von Fotoz Beitrag anzeigen
... Deine Hoffnungen klingen aber sehr Sozialismusverdächtig.
Solidarität der Menschen untereinander und koordinierte Gegenwehr, gegen den gezielten Sozialabbau, ist wo bitte sozialismusverdächtig?
Die Begrifflichkeit Solidarität gab es schon vor Max und Moriz!
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Alt 03.01.2013, 19:33   #37
Steamhammer
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Zitat von Roter Bock Beitrag anzeigen
Ganz klare Antwort - Nein, es gibt keine Arbeit für über 60 jährige. Es liegt nicht an Dir. Ich bin wesentlich jünger musste die Erfahrung aber auch machen.

Es kommt jetzt darauf an sich mit dem Zustand zu arrangieren - das ist alles.

Roter Bock
Man soll doch froh darüber sein, wenn es keine Arbeit mehr gibt. Stell Dir mal vor, es gäbe genug und dann, welcher Art das wäre.

Ich bin froh, wenn ich nicht mehr vermittelt werden kann, ich lege auch keinen Wert darauf.
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Alt 03.01.2013, 20:50   #38
Fotoz
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Zitat von Lutz Beitrag anzeigen
Das war einer, der hochkochte. Von der Finanzierung der Transitstrecke konnte die DDR auch schon Überleben sicherstellen und vom Menschenhandel (Verkauf Ausreisewilliger nach Inhaftierung) sicherlich auch. Die Devisen spülten auch Produktionsarbeiten div. Strafvollzugseinrichtungen der ehemaligen DDR in die Kassen und nicht vergessen, Schalck-Golodkowski und die vielen kleinen Helferlein, wie Eintrittsgeld für Besuchsreisende ...
Das ist richtig, aber nur die halbe Wahrheit, die die Gegenwart vielleicht in einem "besseren" Licht erscheinen lässt und einen die gegenwärtigten Schweinereien erträglicher machen soll. Den gesteuerten Medien sei dank. Hochgekocht ist da was? Gar nichts, denn es war von der ersten Minute so bekannt, dass noch nicht mal in der DDR daraus ein Geheimnis gemacht wurde.
Und wer dann immer noch zu denken wagt und das nötige Denkvermögen aufgrund von guter Bildung anwenden kann, der wird schnell im Feuer dieser Machenschaften stehen. (Reinhard May, "Seih wachsam!") Davon mal abgesehen, war der alten BRD irgendwelche Gefange und deren Freikauf wohl nur wegen der Medien, weniger um irgendwelche Gerechtigkeit oder Freiheit der Gefangenen herzustellen.
Und Zwangsarbeit? Ist sogar nach dem heutigen Grundgesetzt der BRD erlaubt und praktiziert. Also ich meinen jetzt nicht die Ein-Euro-Jobs oder Bürgerarbeit.
Und zu den heutigen Geldbeschaffungsmethoden des Staates braucht man ja wohl nichts mehr zu sagen.

Zitat von Lutz Beitrag anzeigen
Solidarität der Menschen untereinander und koordinierte Gegenwehr, gegen den gezielten Sozialabbau, ist wo bitte sozialismusverdächtig?
Die Begrifflichkeit Solidarität gab es schon vor Max und Moriz!
Auch das ist richtig, Solidarität und Sozialismus sind schon zwei verschiedene Dinge.

Aber Kapitalismus kennt keine Solidarität und wird die mit allen verfügbaren Mittel unterbinden. Den das Kapital regiert und nicht die Regierung zum Nutzen des Volkes.

Wenn es nämlich die Solidarität in D geben würde, dann wäre die Agenda 2010 nicht so erfolgreich für bestimmte Teile gewesen und die eigentliche Frage bzw. Feststellung des Beitrageröffners ob es für über 60 + denn keine Arbeit mehr gäbe, wäre dann nie gestellt worden.

Meine Antwort lautet zu dem eigentlichen Thema leider auch, nein, für über 60jährige gibt es eben keine ausreichende ordentlich, noch nicht mal schlecht bezahlte Arbeit.

Übrigens, wenn du von Solidarität redest, dann spendest du doch hoffentlich auch jeden Monat einen Beitrag in € auf das Konto dieses Forums?

Da fängt nämlich schon mal Solidarität an.


__


Fotoz ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.01.2013, 21:44   #39
Lutz
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Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

Nun, meine Kontonummer als Spender kennt zumindest der Ralph Boes und wenn Du nun einfältig wie die Politik gänzlich nur zwei Möglichkeiten erkennst, wie Menschen als Menschen zusammenleben können (Sozialismus / Kapitalismus), dann muss ich das so zur Kenntnis nehmen.
Übrigens, hatte Franz Josef Strauß nicht freiwillig damals im Stern veröffentlichen lassen und Honecker waren viele Details auch vor seinen Genossen peinlich ....

Aber sicherlich hast Du die gesamte geschichtliche Wahrheit und die der Zukunft selbst gepachtet
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Alt 03.01.2013, 22:23   #40
jockel
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Zitat von Steamhammer Beitrag anzeigen
Man soll doch froh darüber sein, wenn es keine Arbeit mehr gibt. Stell Dir mal vor, es gäbe genug und dann, welcher Art das wäre.

Ich bin froh, wenn ich nicht mehr vermittelt werden kann, ich lege auch keinen Wert darauf.
Das es Arbeit gibt, ist die eine Sache, mit der unsere Regierungsparteien immer wieder und ihrem Motto: "Arbeit muß sich lohnen" hausieren gehen.

Man muß immer nachfragen, welchen Charakter und Inhalt diese Arbeit trägt und ob man von dieser Arbeit langfristig in Menschenwürde bei ständig steigenden Lebenshaltungskosten und Inflationsrate leben kann. Arbeiten um jeden Billigstpreis kann nicht der Weisheit letzter Schluß sein.

Arbeiten nach dem Leistungsprinzip schon: Wer mehr bei durchschnittlichen Arbeitsbelastungen an Warenmengen und Warenqualität herstellt, soll auch mehr verdienen.
Wer eine höhere Berufsausbildung und längere Berufserfahrung hat - auch.

Das Problem sind unsere privatwirtschaftenden Unternehmer, die möglichst keine Löhne und Gehälter, keine Lohnsteuern und keine Sozialversicherungsbeiträge (=SV-Beiträge) abführen wollen und alle möglichen Betriebsrisiken nicht tragen wollen. Das wälzen sie gern auf die öffentlichen Haushalte und Steuerzahler ab, aber verzichten nicht auf die Gewinne und Profite, die ihnen die Belegschaft erwirtschaftet.

Recht einseitiges Unternehmerschmarotzen!!!! das ist ganz im Sinne unserer Regierungsparteien und ihrer Opposition (SPD und Grüne).

Aber so recht will das auch nicht mehr funktionieren. Gestern abend verkündete man in den Nachrichten, daß ca. 1 Mio. weniger Parteispenden im Jahr 2012 insgesamt an unsere Hehlereiparteien CDU/CSU und FDP, SPD und Grüne geflossen wären.

Entweder die Banken, Versicherungen und Wirtschaft können nicht mehr in voller, gewohnter Höhe schmieren oder ... sie wollen aus Unzufriedenheit nicht mehr ihre Majonetten auf diese Weise ehren.
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Alt 03.01.2013, 22:55   #41
jockel
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jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel jockel
Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

Zitat von Fotoz Beitrag anzeigen
... Davon mal abgesehen, war der alten BRD irgendwelche Gefange und deren Freikauf wohl nur wegen der Medien, weniger um irgendwelche Gerechtigkeit oder Freiheit der Gefangenen herzustellen.
Wer verfolgte denn den weiteren Entwicklungsweg der Freigekauften aus der DDR, ob die im gelobten Bundeslanden auch eine lohnenswerte, menschenwürdige Arbeit fanden?

Da schweigt sich der Westen aus!!!

Woher hatte die BRD diese Gelder zum Freikaufen her?

Keine Antwort!!!

Zitat von Fotoz Beitrag anzeigen
... Aber Kapitalismus kennt keine Solidarität und wird die mit allen verfügbaren Mittel unterbinden. Den das Kapital regiert und nicht die Regierung zum Nutzen des Volkes.

Wenn es nämlich die Solidarität in D geben würde, dann wäre die Agenda 2010 nicht so erfolgreich für bestimmte Teile gewesen und die eigentliche Frage bzw. Feststellung des Beitrageröffners ob es für über 60 + denn keine Arbeit mehr gäbe, wäre dann nie gestellt worden. ...
Der kollegiale Zusammenhalt in den Betrieben ist nicht erwünscht, sondern nur das Anstacheln von Unternehmerseite zum Konkurrenzverhalten. Wenn man nur mit sozialer Angst unter Belegschaft ein Unternehmen am Funktionieren hält, dann kann man den "Laden" vergessen. So schafft man keine Betriebstreue und auch keine schöpferische Arbeitseinstellung, um neue Produkte zu entwerfen, die auf dem Markt Nachfrage finden.

In Mitteleuropa ist das Arbeits- und Betriebsklima durch den ständigen Wachstumswahn nach mehr Kapital und Profit auf den Knochen der Betriebsbelegschaften verroht und nicht mehr erträglich. Unternehmer bekommen mit ihrem Globalisierungsstreben nicht den Hals voll, obwohl sie schon ausreichend haben.

Von der angeblichen Sozialpartnerschaft vor der Wende spürt man gar nichts. Es ist in den Betrieben und im öffentlichen Dienst nur noch ein gegenseitiges, rücksichtsloses Hauen und Stechen festzustellen. Wenn Kolleginnen und Kollegen zusammenhalten und gemeinsam an einem Strang ziehern würden und der Unternehmer an der Basis gleichberechtigt und nicht heraus- und abgehoben mitarbeiten würde, ware eine bessere Zusammenarbeit und betriebliches Sozialverhalten erreichbar.

Warum müssen wir für die Welt produzieren und bleiben nicht im eigenen Binnenmarkt - in der Region?

Je kleiner eine regionale Auflage mit hoher Qualität, desto begehrter wird das Produkt auf dem Markt. Es verkommt dann nicht zur verbilligten Massenramschware.

Wer derartige Qualitätsware kauft ... muß vorher durch eigene, vom Unternehmer anerkannter hochwertiger Arbeitsleistung auch hochwertig Arbeitseinkommen erzielen.

Es geht einfach nicht in Mitteleuropa die Lebenshaltungskosten in die Höhe zu treiben und in die Gegenrichtung die Arbeitsverdienste und Sozialleistungen runterzudrücken. Löhne und Gehälter müssen den Lebenshaltungskosten folgen und deren Entwicklungsrichtung ist hier eindeutig nach oben.

Was die europäische Wirtschaft und Politik macht in der Drückerei der Lebensbedingungen wird in die Hosen gehen.
jockel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 03.01.2013, 23:06   #42
Lutz
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Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

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Übrigens, wenn du von Solidarität redest, dann spendest du doch hoffentlich auch jeden Monat einen Beitrag in € auf das Konto dieses Forums?

Da fängt nämlich schon mal Solidarität an.
Ja, bei den meisten Menschen fängt immer alles beim Geld an, leider.


Naja, wie das jetzt mit den Spenden läuft, erfahren wir vielleicht nach der Wahl, je nach dem, wer die meisten seiner Stammwähler mit der Rikscha zum Wahllokal karrt und je nach dem, ob ein Wissender nicht doch wieder in Ungnade fällt. Denken wir mal an den Gedächtnisverlust des Schäuble, waren es 100.000? Und Beispiele gibt es auch da geschichtlich viele mehr.
Außerdem sind die Parteien doch im Grunde satt. Die, denen die Spenden wichtig scheinen, haben in ihrer Spitze selbst ihr auskömmliches Einkommen jährlich hochgejubelt, immer in Schritten rund eines monatlichen Regelsatzes der Verhartzten.
Hinzu kommen die Unternehmungen, die die Parteien zur Finanzierung so betreiben. Redaktionen, Verlage und sogar ein Kreuzfahrschiff und sicher alles unter der Prämisse: niedriger Lohn und damit maximaler Profit.
Selbst die MitarbeiterInnen im Bundestag, nicht die die Politik machen, sondern diejenigen, die dieselbe auch ertragen müssen, verdienen nicht den Lohn ihrer Arbeit und Mühen, sondern ein Trostpflaster und oft genug im Outsourcing als Aufstocker.
Und damit wird auch an dieser Schnittstelle deutlich, dass es nicht allein um die Arbeit für Ü60 gehen kann, sondern längst um lebenswerte Arbeits- und Lebensbedingungen, schlicht und einfach um soziokulturelle Teilhabe in allen Altersklassen.
Junge Menschen bekommen oft nur ein unbezahltes Praktikum nach dem anderen, können keine Familien gründen, die mittleren Jahrgänge werden bis zum weggeredeten BurnOut ausgeblutet und die Alten werden dann in Blödsinnmaßnahmen veralbert und zuletzt sollen die dann nach Thailand, Tschechien oder in die Türkei, weil Deportation günstiger ist, als die inländische Sorge um den Menschen.
Und das ist nach meiner Meinung was fehlt, nicht das falsch verteilte Geld, denn das ist da und wartet auf die mutigen und wollenden Hände zur Umverteilung, aber der Blick über den Tellerrand, die Solidarität, also das Zusammengehen der Menschen, egal ob Jung oder Alt.
Das ist auch keine Frage des Kapitalismus oder des Sozialismus, sondern eine Frage des KONSENS, den bewusst die Politik verweigert und den die Generationen auch nicht auf die Reihe bekommen wollen.
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Alt 04.01.2013, 08:25   #43
Steamhammer
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Steamhammer Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

Zitat:
Aber so recht will das auch nicht mehr funktionieren. Gestern abend verkündete man in den Nachrichten, daß ca. 1 Mio. weniger Parteispenden im Jahr 2012 insgesamt an unsere Hehlereiparteien CDU/CSU und FDP, SPD und Grüne geflossen wären.
Da muss ich Dich enttäuschen. Heute kam, dass zwar Grosspenden über 1 Mio Euro weniger geflossen sind, dafür viel mehr, nicht deklarierungspflichtige, Kleinspenden unter 1 Mio, so dass das Spendenaufkommen nicht nachgelassen hat.
Quelle:FR
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Alt 04.01.2013, 21:30   #44
Fotoz
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Fotoz Fotoz
Standard AW: gibt es denn Arbeit für 60+ oder 60- ?????

Zitat von Lutz Beitrag anzeigen
Nun, meine Kontonummer als Spender kennt zumindest der Ralph Boes und wenn Du nun einfältig wie die Politik gänzlich nur zwei Möglichkeiten
Tut mir leid, aber du hast den Sozialismus in der ehemaligen DDR nur auf Stasi, Zwangsarbeit und Geldverdienen mit Gefangenkauf heruntergebrochen und deine Unkenntnis damit wohl offengelegt, hintergründig dazu nichts sagen können, oder auch nichts darüber zu wissen.

Und das Thema Ralf Boes ist mir auch bekannt, wobei du versucht hattest, dieses Forum als Sprachrohr dafür zu benutzten und Solidarität dafür einforderst, aber deine ist dann ziemlich eingeschränkt, etwas dafür zurück zu geben.

Ich denke, die Einstellung der Forenleitung zu dem Thema bedingungsloses Grundeinkommen dürfte dir ja bekannt sein.
__


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Alt 05.01.2013, 00:41   #45
jockel
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Da muss ich Dich enttäuschen. Heute kam, dass zwar Grosspenden über 1 Mio Euro weniger geflossen sind, dafür viel mehr, nicht deklarierungspflichtige, Kleinspenden unter 1 Mio, so dass das Spendenaufkommen nicht nachgelassen hat.
Quelle:FR
Die übliche Art des Lügens und Betrügens a la bundesdeutscher Gauner.

Wenn man Großspenden offenlegen muß, vom wem sie kommen, zu welchem Zweck sie gedacht sind und für wen, dann wäre ja allzu deutlich für die Bürger wer wen politisch manipuliert und beeinflußt. Man will diese Offenlegung nicht, also geht man unterhalb der Offenlegungsbedingung und splittert die Großspende in eine Vielzahl von Kleinspenden, verteilt scheinbar an zig Pappnasen. Das die Empfängerpartei nach Erhalt der Kleinspende, das wieder zu einer Großspende zusammenmontiert, interessiert keinen Kontrolleur mehr. So trickst und hebelt man die Beschränkungen aus, hat aber dennoch die gleiche Wirkung wie mit einer Großspende erzielt als wäre sie direkt geflossen.

Aber man ist ja so transparent!!!

Ich traue diesem Laden BRD nicht über den Weg. Da wird an Bürgerfreundlichkeit nur gespielt und in Wirklichkeit wird das Volk an der Nase rum geführt und eben belogen und betrogen. Das bringt uns eben die Gier und die Machtbessenheit der Privatwirtschaft ein.
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Alt 05.01.2013, 12:29   #46
Lutz
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Tut mir leid, aber du hast den Sozialismus in der ehemaligen DDR nur auf Stasi, Zwangsarbeit und Geldverdienen mit Gefangenkauf heruntergebrochen und deine Unkenntnis damit wohl offengelegt, ....
Also ich könnte natürlich auch meinen Personalausweis aus der ehemaligen DDR einscannen, anonymisieren und hochladen, auch meinen Wehrdienstausweis aus der gleichen Zeit, meine ersten beiden Facharbeiterbriefe auch und den Entlassungsschein aus der Stasihaft. Viel mehr Dokumente konnte ich aus logistischen Gründen bei meiner Flucht damals nicht mitnehmen.

Erzähle Du mir was vom Sozialismus, da würde mir Apfelmus deutlich besser schmecken
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Alt 05.01.2013, 18:13   #47
jockel
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Zitat von Lutz Beitrag anzeigen
Also ich könnte natürlich auch meinen Personalausweis aus der ehemaligen DDR einscannen, anonymisieren und hochladen, auch meinen Wehrdienstausweis aus der gleichen Zeit, meine ersten beiden Facharbeiterbriefe auch und den Entlassungsschein aus der Stasihaft. Viel mehr Dokumente konnte ich aus logistischen Gründen bei meiner Flucht damals nicht mitnehmen.

Erzähle Du mir was vom Sozialismus, da würde mir Apfelmus deutlich besser schmecken
Hat sich wenigstens die Flucht gelohnt und der Reichtum ist beim Ankommen im Westen über Dir hereingebrochen oder hat Dich die Realität der Langzeitarbeitslosigkeit ernüchtert?

Ich warte immer noch vergebends auf die blühenden Landschaften des Herrn Kohl und das es keinem schlechter, aber allen besser geht!!!!

Der hat doch auch nur Seifenblasen von sich gesprudelt, so wie die Merkel heute während ihrer Majonettenherrschaft.
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Alt 05.01.2013, 18:36   #48
xyz345
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Natürlich gibt es für 60- / 60 + keine Arbeit, denn bereits ab Ende Dreißig ist Essig.

Wer das negiert, hat sich mit Ende Dreißig und älter noch nie bei einer Zeitarbeitsfirma vorgestellt.
xyz345 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 05.01.2013, 19:53   #49
Lutz
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Zitat von jockel Beitrag anzeigen
... und der Reichtum ist beim Ankommen im Westen über Dir hereingebrochen oder hat Dich die Realität der Langzeitarbeitslosigkeit ernüchtert?....
Ich weiß ja nicht, was Du unter Reichtum verstehst. Bei manchen beginnt der schon gefühlte zwei Zentimeter oberhalb der geistigen Armut, der nächste kann Reichtum nur in Dollar oder Euro messen usw usf ...
Ich habe längst zwei erwachsene Kinder, die erfolgreich (hier) ihre Schule beendet haben. Der Junge ist Elektromeister und das Mädel hat ihr Masterstudium längst beendet und ihren Doktortitel mit summa cum laude ohne abschreiben erworben.
Und ja, ich musste arbeiten, um die Ergebnisse mit zu finanzieren.
Ich bin kern gesund, fit wie ein Turnschuh und fühle mich reich beschenkt!
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Alt 05.01.2013, 20:19   #50
jockel
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Zitat von Lutz Beitrag anzeigen
Ich weiß ja nicht, was Du unter Reichtum verstehst. Bei manchen beginnt der schon gefühlte zwei Zentimeter oberhalb der geistigen Armut, der nächste kann Reichtum nur in Dollar oder Euro messen usw usf ...
Ich habe längst zwei erwachsene Kinder, die erfolgreich (hier) ihre Schule beendet haben. Der Junge ist Elektromeister und das Mädel hat ihr Masterstudium längst beendet und ihren Doktortitel mit summa cum laude ohne abschreiben erworben.
Und ja, ich musste arbeiten, um die Ergebnisse mit zu finanzieren.
Ich bin kern gesund, fit wie ein Turnschuh und fühle mich reich beschenkt!
Ja, ja alle Erwerbslosen sind geistig minderbemittelt und nur die widerstandskämpfenden DDR-Flüchtlinge mit dem gutem Vitamin B zur eigenen Westverwandschaft, die ihre Ossi-Flüchtlinge aufnahmen, Arbeit versorgten, sind die geistigen Luxusglühlampen, denen der Westen wie eine Badekur bekommt.

Sei ehrlich!!!!

Allein, ohne fremde Hilfe kommt man im Westen nicht auf die Füsse, sondern wird von den Ureinwohnern auch nur als lästiger Neuzugang abgestempelt, der gefälligst dorthin wieder zu verschwinden hat, wo der ostdeutsche Pfeffer wächst.

Wenn es Dir so gut geht samt Deinem erwachsenem Nachwuchs, warum gibt's Du Dich mit dem von Unternehmern aus Profitgründen gefeuerten und arm gemachten Erwerbslosen hier in diesem Forum ab?

Um sich von diesem sozialem "Bodensatz" abzuheben und besser zu fühlen?

Wenn das so wäre, dann machst Du uns was vor mit Deiner glänzenden Selbstzufriedenheit und bist in Wahrheit irgendwie auch gründlich angeschmiert worden - an Schnepper, Schlepper und Bauernfänger geraten.

Was mich besonders am S c h e i ß h a u s w e s t e n ankotzt, daß ist das ellenbogenmäßige Rumprotzen und Rumpransen vor seiner menschlichen Umwelt wie gut man es getroffen hat und was man alles an Hab und Gut sich angeschafft hat und wie blöde der Nachbar oder Kollege ist, dem diese Möglichkeiten verwehrt werden.

Bloß gut, daß das letzte Hemd keine Taschen hat!!!!
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