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Alt 29.08.2012, 11:34   #1
Kleeblatt
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Standard kr5ankgeschrieben, KK will ALG I-Anmeldung

Es betrifft mal wieder meine Bekannte.
Kurze Zusammenfassung:
Sie hatte sich 4 Wochen vor dem Aus beim ALG I als arbeitssuchend gemeldet, jedoch keinen ALG I -Antrag gestellt. Ihre Daten aber wurden bereits dort insgesamt aufgenommen.
War bei Schlecker beschäftigt, wurde 2 Wochen vor dem entgültigen Aus sehr krank, ist durchgängig noch immer AU, wurde bereits nach 3 Wochen AU zum MDK geladen von der KK, MDK sagt weiterhin AU.

Vor 3 Wochen erhielt sie ein Schreiben ihrer Personalabteilung mit dem für sie gültigen Kündigungstermin, - der 31.10.2012.
Da Firma insolvent muß von Beginn an die KK ihr das Krankengeld zahlen, - gesetzlich so geregelt und nach Anfangsschwierigkeiten (hüstel) durchgesetzt und gezahlt seitens KK.

Nun erhielt sie vor Kurzem von der KK ein Schreiben, das sie sich ab dem 31.10.2012 gefälligst arbeitslos bei der Afa zu melden habe und dort ALG I beantragen solle.
Nee, schon klar, die wollen sie von der Kostenstelle haben OBWOHL die genau wissen das sie mit an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit dann noch AU sein wird, aufgrund des Krankenbildes.

Ich meine, - wie soll DAS denn gehen ?
Sie kann doch keinen ALG I - Antrag stellen wenn sie AU ist = nicht vermittelbar. Kündigungsfrist hin oder her.
Gemeldet - wie geschrieben - als arbeitssuchend ist sie bereits gewesen. Aber einen ALG I-Antrag stellen ?
Klar wollen die sie von der Kostenstelle haben und dreist sind die ohnehin .... das haben wir hautnah erlebt.

Was sagt ihr dazu ?
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Alt 29.08.2012, 11:45   #2
Kleeblatt
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Standard AW: kr5ankgeschrieben, KK will ALG I-Anmeldung

Übrigens, - sie hat niemals bei der KK ihre Telefonnummer hinterlassen, aber anscheinend habe die Mitarbeiter dort die Nummer vom Display abgelesen und gespeichert. Ständig rufen sie bei ihr an.
Habe meine Bekannte schon so richtig zusammengeschissen weil sie aus Höflichkeit immer rangegangen ist.
Zuletzt hat die KK gefragt zu wann sie ihren anderen Facharzt-Termin hat. der ist am 16.10. Hat sie so auch gesagt.

Einen Tag später erhält sie von der KK einen festen Termin bei einer Fachärztin den die KK !!! für sie !!! und ohne ihr Wissen oder Wollen dort einfach gemacht hat. !!!

Da ist mir aber die Bürste im Nacken hocgegangen und ich habe meine Bekannte so etwas von zusammengestaucht das die erst einmal schockiert war über meinen Ausbruch.

Habe ihr gesagt sie soll niemals mehr ! mit denen am Telefon reden, nicht abnehemn und nicht zurück rufen.
Sie hat zu diesem hinter ihrem Rücken gemachten Termin NICHT anzutraben und soll es einfach aussitzen (nein, war KEIN MDK-Termin).
Ich will das die KK es schriftlich liefert indem die sich irgendwie dazu äußern damit ich dagegen vorgehen kann.

Termin war am 24. 08. verstrichen und sie war nicht dort.
Daraufhin wird sie jetzt mit Anrufen, auch auf dem AB, bombardiert m it dem dringenden Wunsch der KK sie solle zurück rufen.
Wenn sie DAS macht - so habe ich ihr erklärt - dann streiche ich ihr die weitere Unterstützung, denn damit fällt sie meinem Plan in den Rücken.
Gut. sie hält jetzt die Füße still.

So, und nun warte ich immer noch darauf das sich die KK schriftlich zu Letzterem äußert. DANN allerdings knallt es hier mächtig. Die mache ich rund.

Nur mal so als Einblick was sich im Kontext so tut.
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Alt 29.08.2012, 12:01   #3
Lilastern
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Standard AW: kr5ankgeschrieben, KK will ALG I-Anmeldung

Bei welcher KK ist deine Bekannte denn versichert?
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Alt 29.08.2012, 12:54   #4
Anna B.
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Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: kr5ankgeschrieben, KK will ALG I-Anmeldung

Hallo,

ich hoffe, das sich Machtsinn noch meldet .. er oder sie..kennt sich ziemlich mit dem Thema: unrechtmäßige Einstellung von KG aus...

wenn die KK etwas von ihr will, dann muß sie ihr das schriftlich, unter Nennung der Rechtsgrundlagen mitteilen...telefonisch muss sie nicht erreichbar sein....

und die Meldung bei der Agentur für Arbeit ist derzeit zwar möglich, aber sie bekommt dann kein ALG I, weil sie noch Krankengeld bezieht...
ganz einfach eigentlich...
aber die KK will natürlich das KG sparen..

die werden womöglich ihr noch sagen, dass sie ja viellleicht nur für die Tätigkeit, die sie bei Schlecker ausgeübt hat, au ist...und für jede andere Tätigkeit dann arbeitsfähig..
das ist nicht so...
sie soll auch aufpassen, dass der beh. Arzt sich nicht vor den Karren der Krankenkasse spannen läßt..nicht das die ihm das noch vorsäuseln und er sich dann weigert, sie weiter au zu schreiben..

wenn die das KG einstellen wollen, dann bedarf es eines Aufhebungsbescheides und gegen den kann man dann gerichtlich vorgehen..
viel Erfolg
__

Gruß
Anna

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Alt 29.08.2012, 13:05   #5
Kleeblatt
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Standard AW: kr5ankgeschrieben, KK will ALG I-Anmeldung

Zitat von Anna B. Beitrag anzeigen
Hallo,

ich hoffe, das sich Machtsinn noch meldet .. er oder sie..kennt sich ziemlich mit dem Thema: unrechtmäßige Einstellung von KG aus...

wenn die KK etwas von ihr will, dann muß sie ihr das schriftlich, unter Nennung der Rechtsgrundlagen mitteilen...telefonisch muss sie nicht erreichbar sein....
Genau DAS habe ich meiner Bekannten bereits sehr deutlich klargemacht.

und die Meldung bei der Agentur für Arbeit ist derzeit zwar möglich, aber sie bekommt dann kein ALG I, weil sie noch Krankengeld bezieht...
Richtig ! SO sehe ich das eben auch.
ganz einfach eigentlich...
aber die KK will natürlich das KG sparen..
Ganz eindeutig.

die werden womöglich ihr noch sagen, dass sie ja viellleicht nur für die Tätigkeit, die sie bei Schlecker ausgeübt hat, au ist...und für jede andere Tätigkeit dann arbeitsfähig..
das ist nicht so...
Nee, DAS geht ganz sicherlich nicht da sie 2 schwerwiegende Erkrankungen hat die garantiert ein Weilchen "dauern".
sie soll auch aufpassen, dass der beh. Arzt sich nicht vor den Karren der Krankenkasse spannen läßt..nicht das die ihm das noch vorsäuseln und er sich dann weigert, sie weiter au zu schreiben..
Gott sei Dank ! Ihr derzeitiger Arzt nimmt Ärger mit den KK reinweg sportiv.

wenn die das KG einstellen wollen, dann bedarf es eines Aufhebungsbescheides und gegen den kann man dann gerichtlich vorgehen..
viel Erfolg
Was sie vor allem wurmt, - sie ist seit über 30 Jahren bei derselben KK und hat noch NIEMALS in der gesamten zeit Krankengeld erhalten, weil sie sich stets nach spätestens 5 Wochen immer wieder zur Arbeit schleppte. Deshalb hat sie jetzt auch so viele inzwischen chronische Erkrankungen.
Also, - "gekostet" hat sie der KK fast nichts in all den Jahren, aber immer nett gezahlt.
Nun ein solcher Aufstand dort wegen absolut jeder Kleinigkeit. Sie kann es nicht fassen.

Und NOCH haben wir in D freie Arztwahl, - die KK soll sich mal schön zurücknehmen.
Deren Beanstandungen will ich schriftlich haben damit ich gerichtlich gegen die vorgehen kann. Mal sehen ob sie mir den Gefallen tun.
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Alt 29.08.2012, 13:10   #6
Kleeblatt
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Standard AW: kr5ankgeschrieben, KK will ALG I-Anmeldung

Mir geht es vor allem darum ob es irgendwo eine versteckte Möglichkeit für die KK gibt meine Bekannte zu zwingen ALG I zu beantragen.

Denn, - pikanterweise - sie wird Mitte November 58 und wenn sie NACH diesem Geburtstag den ALG I-Antrag stellt erhält sie später anstatt 18 Monate lang 24 Monate ALG I.

Also nochmals die Frage an Alle, - gibt es irgendwo einen § der besagt das sie gezwungen werden kann von der KK sich einen ALG I-Antrag anzutun ?

Der Kram ist nicht mein Fachgebiet und wie soll man nach etwas suchen was es vielleicht nicht gibt.
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Alt 29.08.2012, 13:17   #7
gelibeh
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Standard AW: kr5ankgeschrieben, KK will ALG I-Anmeldung

Sie muss nur ALG1 beantragen, wenn die KK kein Krankengeld mehr zahlt. Und dazu muss ein Aufhebungsbescheid erstellt werden bzw. sie muss ausgesteuert sein.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 29.08.2012, 13:18   #8
Arbeitssuchend
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Standard AW: kr5ankgeschrieben, KK will ALG I-Anmeldung

Hallo,

bitte stellt das Schreiben der KK mal ein (persönliche Daten schwärzen).
Ist in dem Schreiben eine Rechtsfolgenbelehrung?

Auf jeden Fall sollte gegen das Schreiben ein Widerspruch eingelegt werden. Erst einmal ohne Begründung, diese kann nachgereicht werden.

Rein vorsorglich muss die Bekannte mit diesem Schreiben der KK zur Arbeitsagentur gehen und sich arbeitslos melden.

Und dann mal abwarten, wie die KK auf den Widerspruch reagiert.

Es kann sein, dass es erst einmal ein Ping-Pong-Spiel zwischen KK und AfA gibt, denn natürlich will keiner der beiden zahlen.
Letztendlich wird die KK jedoch zahlen müssen, da weiterhin eine AU besteht.

Die KK kann nicht einfach aufgrund der Aktenlage entscheiden, dass die Bekannte wieder gesund ist. Es hat zumindest eine Untersuchung beim MDK zu erfolgen.

Sucht mal nach den Posting des Users "Machts Sinn" und sucht auch mal im Krankenkassenforum nach Threads mit dem Titel "Widerrechtliche Krankengeldbeendigungen".

Grüße
Arbeitssuchend
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Alt 29.08.2012, 13:36   #9
Kleeblatt
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Standard AW: kr5ankgeschrieben, KK will ALG I-Anmeldung

Zitat von Arbeitssuchend Beitrag anzeigen
Hallo,

bitte stellt das Schreiben der KK mal ein (persönliche Daten schwärzen).
Das liegt mir nicht mehr vor, das hat sie natürlich.
Ist in dem Schreiben eine Rechtsfolgenbelehrung?
Nöö, war eine einfache "Mitteilung" im normalen Schreiben.

Auf jeden Fall sollte gegen das Schreiben ein Widerspruch eingelegt werden. Erst einmal ohne Begründung, diese kann nachgereicht werden.
Wozu das denn ? Solange die ihr keine Rechtsgrundlage für ihre Wünsche mitliefern kann ihr der Wunsch der KK am ... vorbei gehen.

Rein vorsorglich muss die Bekannte mit diesem Schreiben der KK zur Arbeitsagentur gehen und sich arbeitslos melden.
Habe ich oben bereits geschrieben, - sie ist seit nunmehr Mitte Mai dort bereits mit allen Unterlagen als arbeitslos gemeldet, aber ohne ein ALG I-Antrag, - den aber soooo gerne die KK hätte das sie ihn stellt und DARUM geht es hier, NICHT um die bereits erfolgte Meldung, sondern um den ANTRAG !

Und dann mal abwarten, wie die KK auf den Widerspruch reagiert.
Nöö, weshalb ?

Es kann sein, dass es erst einmal ein Ping-Pong-Spiel zwischen KK und AfA gibt, denn natürlich will keiner der beiden zahlen.
Die Afa MUSS NICHT zahlen, denn sie wird dann immer noch AU sein, - so WAS genau soll der Mist seitens KK ?
Letztendlich wird die KK jedoch zahlen müssen, da weiterhin eine AU besteht.
EBEN !!! Also ... ???

Die KK kann nicht einfach aufgrund der Aktenlage entscheiden, dass die Bekannte wieder gesund ist. Es hat zumindest eine Untersuchung beim MDK zu erfolgen.
Habe ich ebenfalls oben geschrieben, - MDK war sie bereits nach kurzer Zeit, - dort sagt man sie ist eindeutig AU.

Sucht mal nach den Posting des Users "Machts Sinn" und sucht auch mal im Krankenkassenforum nach Threads mit dem Titel "Widerrechtliche Krankengeldbeendigungen".

Grüße
Arbeitssuchend
Also nochmals, - gibt es irgendwo einen § der besagt das sie während einer laufenden AU einen ALG I-Antrag stellen muß ?
Wenn nicht wird weiterhin abgewartet und es ausgesessen.
Auch besser für ihre Genesung.
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Alt 29.08.2012, 13:41   #10
Kleeblatt
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Standard AW: kr5ankgeschrieben, KK will ALG I-Anmeldung

Zitat von gelibeh Beitrag anzeigen
Sie muss nur ALG1 beantragen, wenn die KK kein Krankengeld mehr zahlt. Und dazu muss ein Aufhebungsbescheid erstellt werden bzw. sie muss ausgesteuert sein.
So sehen ich das ebenfalls.
Aber sie ist erst seit Mitte Juni krank, - hat also noch ausreichend Zeit AU zu sein und KG zu beziehen.
DESHALB frage ich weiterhin, - welcher § besagt das sie sich während einer laufenden AU mit einem ALG I-ANTRAG !!!! befassen muß ?
Sie wird noch sehr lange nicht arbeitsfähig sein, auf gar keinen Fall noch in diesem Jahr und die KK macht das mit ihrem Affenzirkus seit Anbeginn auch nicht besser für sie. (Das hat sie denen bereits schriftlich auch so mitgeteilt.)
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Alt 29.08.2012, 13:48   #11
Anna B.
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Standard AW: kr5ankgeschrieben, KK will ALG I-Anmeldung

hallo,

es gibt keine gesetlicze Grundlage, die sie zwingt, ALG I zu beantragen, solange sie au ist und KG bekommt....
da gibt es nichts...es sei denn, der MDK der Krankenkassen teilt nach einer Begutachtung der KK mit, dass sie eigentlich arbeitsfähig wäre...
aber gegen diesen dadurch bedingten Bescheid, kann sie Widerspruch einlegen.

Solange sie weiterhin au ist, auch von mir aus, vom MDK abgesegnet, so lange muss sie kein ALG I beantragen.
Wenn sie ausgesteuert wird, erst dann ist sie verpflichtet ALG I zu beantragen...wenn sie das dann will....
wenn sie das nicht macht, bekommt sie natürlich auch kein Geld von der Arbeitsagentur..
ergo..es kann sie niemand zwingen, ALG I zu beantragen...deshalb muss man es ja auch beantragen...es ist der freie Wille...

derzeit ist sie au, bekommt KG, solange wie die AU besteht, höchstens insgesamt 78 (einschl.Entgeltfortzahlung bzw. Übergangsgeld durch die dRV)...

wenn die KK das KG einstellen will, dann müssen die ihr das mit einem Aufhebungsbescheid mitteilen, versehen mit RFB...
und dann kann sie Widerspruch einlegen..
__

Gruß
Anna

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Alt 29.08.2012, 14:00   #12
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Zitat von Anna B. Beitrag anzeigen
hallo,

es gibt keine gesetlicze Grundlage, die sie zwingt, ALG I zu beantragen, solange sie au ist und KG bekommt....
da gibt es nichts...es sei denn, der MDK der Krankenkassen teilt nach einer Begutachtung der KK mit, dass sie eigentlich arbeitsfähig wäre...
aber gegen diesen dadurch bedingten Bescheid, kann sie Widerspruch einlegen.

Solange sie weiterhin au ist, auch von mir aus, vom MDK abgesegnet, so lange muss sie kein ALG I beantragen.
Wenn sie ausgesteuert wird, erst dann ist sie verpflichtet ALG I zu beantragen...wenn sie das dann will....
wenn sie das nicht macht, bekommt sie natürlich auch kein Geld von der Arbeitsagentur..
ergo..es kann sie niemand zwingen, ALG I zu beantragen...deshalb muss man es ja auch beantragen...es ist der freie Wille...

derzeit ist sie au, bekommt KG, solange wie die AU besteht, höchstens insgesamt 78 (einschl.Entgeltfortzahlung bzw. Übergangsgeld durch die dRV)...

wenn die KK das KG einstellen will, dann müssen die ihr das mit einem Aufhebungsbescheid mitteilen, versehen mit RFB...
und dann kann sie Widerspruch einlegen..
Genau DAS wollte ich eindeutig wissen.
So war mir das im Gedächtnis, aber ich war mir nicht sicher.
Du hast mir den Tag gerettet !!! DANKE !!!
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Alt 29.08.2012, 14:00   #13
Arbeitssuchend
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Standard AW: kr5ankgeschrieben, KK will ALG I-Anmeldung

Meines Wissens nach gibt es keinen §, der jemanden zwingt, sich bei laufender AU arbeitslos zu melden.

Allerdings macht eine Arbeitslosmeldung auch bei laufender AU Sinn, wenn man sonst anderswoher kein Geld bekommt oder bekommen wird. Die KK wird vermutlich erst einmal zum 1.11.2012 die Krankengeldzahlung einstellen.

Du schreibst oben, sie sei arbeitssuchend gemeldet.
Arbeitssuchend und Arbeitslos sind zwei verschiedene Dinge.
Als Arbeitssuchender hast Du keinen Anspruch auf Zahlung von ALG 1.
Als Arbeitsloser muss die AfA Deinen Anspruch prüfen und ggf. zahlen. Wichtig, um als "arbeitslos" zu gelten, ist jedoch die persönliche Meldung bei der AfA. (Den Antrag braucht sie ja nicht gleich auszufüllen, sie ist sowieso AU - das habe ich damals auch nicht gemacht, nur den Antrag einfach mitgenommen).

Natürlich kann Deine Bekannte das aussitzen
und gar nichts machen.

Ich persönlich würde jedoch tatsächlich einen Widerspruch gegen die Krankengeldbeendigung zum 31.10.2012 schreiben (denn nichts anderes besagt das Schreiben der KK, wenn die sagen, Deine Bekannte muss sich zu diesem Zeitpunkt arbeitslos melden).

Jetzt überhaupt nicht zu reagieren wäre mir persönlich zu riskant.
Denn dann könnte es sein, dass die KK dann tatsächlich erst einmal die Krankengeldzahlung ab 1.11.2012 einstellt.
Und dann eine Wiederaufnahme der KG-Zahlungen zu erreichen, kostet Zeit und noch mehr Nerven, als wenn man jetzt gleich reagiert.

Grüße
Arbeitssuchend

P.S. Ganz wichtig ist natürlich, dass die Bekannte durchgehend AU geschrieben ist. Also am vorletzten oder letzten Tag der AU sofort die Folge-AU holen.
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Alt 29.08.2012, 14:20   #14
gurkenaugust
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Standard AW: kr5ankgeschrieben, KK will ALG I-Anmeldung

@Kleeblatt

Deine Bekannte sollte der KK unverzüglich schriftlich (oder per Fax) mitteilen, daß weitere Anrufe der KK bei ihr unerwünscht und damit untersagt sind. Alles weitere sei schriftlich abzuhandeln.

@Arbeitssuchend

Man müßte genau wissen, was in dieser ominösen Aufforderung steht. Offenbar ist es noch kein Aussteuerungsbescheid, so daß ein Widerspruch derzeit noch gar nicht möglich ist. Ohne Begründung wüßte ich auch gar nicht, wie man einen Widerspruch begründen soll. Der KK nur pauschal mitzuteilen, daß man mit einer eventuellen Beendigung des KG nicht einverstanden sei, macht nicht viel Sinn.

Aus meiner Sicht besteht vor Erhalt eines förmlichen Aussteuerungsbescheides kein Handlungsbedarf und auch keine Handlungsmöglichkeit.
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Alt 29.08.2012, 14:20   #15
Kleeblatt
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Zitat von Arbeitssuchend Beitrag anzeigen
Meines Wissens nach gibt es keinen §, der jemanden zwingt, sich bei laufender AU arbeitslos zu melden.
Na dann ...
Allerdings macht eine Arbeitslosmeldung auch bei laufender AU Sinn, wenn man sonst anderswoher kein Geld bekommt oder bekommen wird. Die KK wird vermutlich erst einmal zum 1.11.2012 die Krankengeldzahlung einstellen.
Mit welcher Begründung sollte / könnte sie das wohl tun ? Sie muß 78 Wochen bei laufender AU zahlen.

Du schreibst oben, sie sei arbeitssuchend gemeldet.
Arbeitssuchend und Arbeitslos sind zwei verschiedene Dinge.
Ist mir durchaus sehr bekannt.
Als Arbeitssuchender hast Du keinen Anspruch auf Zahlung von ALG 1.
Ist mir auch bekannt.
Als Arbeitsloser muss die AfA Deinen Anspruch prüfen und ggf. zahlen. Wichtig, um als "arbeitslos" zu gelten, ist jedoch die persönliche Meldung bei der AfA.
Mitte Mai - siehe oben - erledigt worden. Damals war sie noch nicht AU.
(Den Antrag braucht sie ja nicht gleich auszufüllen, sie ist sowieso AU - das habe ich damals auch nicht gemacht, nur den Antrag einfach mitgenommen).
Ihr wurde damls kein Antrag gegeben, aber Vermittlungsvorschläge der übelsten Art gemacht.

Natürlich kann Deine Bekannte das aussitzen
und gar nichts machen.
Sage ich doch. Ist auf alle Fälle für sie momentan gesünder. Physisch und phsychsich mehr runter sein als sie es ist kann man gar nicht mehr.

Ich persönlich würde jedoch tatsächlich einen Widerspruch gegen die Krankengeldbeendigung zum 31.10.2012 schreiben (denn nichts anderes besagt das Schreiben der KK, wenn die sagen, Deine Bekannte muss sich zu diesem Zeitpunkt arbeitslos melden).
Das Schreiben ist mit der normalen Post gekommen. Muß sie ja nicht erhalten haben. Eine Rechtsfolgebelehrung oder ähnlicher Mist war nicht dabei, einfach nur 2 Zeilen war alles.

Jetzt überhaupt nicht zu reagieren wäre mir persönlich zu riskant.
Denn dann könnte es sein, dass die KK dann tatsächlich erst einmal die Krankengeldzahlung ab 1.11.2012 einstellt.
Da sage ich nochmals, - 78 Wochen lang haben die zu zahlen und wenn ich die bis vor den EUGH schleppen muß.
Und dann eine Wiederaufnahme der KG-Zahlungen zu erreichen, kostet Zeit und noch mehr Nerven, als wenn man jetzt gleich reagiert.

Grüße
Arbeitssuchend

P.S. Ganz wichtig ist natürlich, dass die Bekannte durchgehend AU geschrieben ist. Also am vorletzten oder letzten Tag der AU sofort die Folge-AU holen.
Klar ist sie immer durchgehend AU geschrieben.
Ich sage es mal so, - wenn du sie sehen würdest wärest du erschrocken. Die ist inzwischen so dürre (ich sage immer zu ihr sie wirft nicht mal einen Schatten ) das man es kaum glaubt. Es geht ihr sehr schlecht.
Deshalb will ich auch, solange es nicht dringend Sinn macht und notwendig ist, das sie der Dreck der KK aussitzt. Es regt sie alles derartig auf, - sie kann kaum etwas essen, hat Schlafstörungen, starke Schmerzen ....
Es geht ihr richtig sch.... und ich will sie einfach schützen.
Auch wenn ich alles für sie erledige, - leider muß ich sie teilweise daran mitbeteiligen und wenn es nur darum geht die Dinge zu besprechen und sie meine Schriftsätze unterzeichnen zu lassen.
Sie ist schlichtweg viel zu krank als das sie unnütze "Runden" drehen kann. Es geht einfach nicht.
Kleeblatt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.08.2012, 14:39   #16
Kleeblatt
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Zitat von gurkenaugust Beitrag anzeigen
@Kleeblatt

Deine Bekannte sollte der KK unverzüglich schriftlich (oder per Fax) mitteilen, daß weitere Anrufe der KK bei ihr unerwünscht und damit untersagt sind. Alles weitere sei schriftlich abzuhandeln.
DAS wollte ich erledigen wenn die KK sich schriftlich darüber aufplustert das meine Bekannte den hinter ihrem Rücken und ohne Zustimmung gemachten Termin bei einem Facharzt nicht wahrgenommen hat, so als "Schmakerl" obendrauf.
Auch schon deshalb weil ich es DANN sozusagen schriftlich hätte DAS die KK meine Bekannte ständig anruft, eben weil sich die KK im Schreiben dann genau auf solche Anrufe als Begründung beziehen MUSS.

Sozusagen dann 2 Fliegen mit einer Klappe, auch weil einfach so eben diese KK-Anrufe nicht beweisbar sind.
@Arbeitssuchend

Man müßte genau wissen, was in dieser ominösen Aufforderung steht.
Nix außer das sie ab dem 31.10.2012 einen Antrag auf ALG I bei der Afa stellen soll. Genau das und nichts weiter.
Offenbar ist es noch kein Aussteuerungsbescheid,
nöö, kein Bescheid o.ä., einfach nur ein 2-Zeiler ohne alles.
so daß ein Widerspruch derzeit noch gar nicht möglich ist.
Eben !
Ohne Begründung wüßte ich auch gar nicht, wie man einen Widerspruch begründen soll.
DAS ist ja der Punkt, - keine Rechtsgrundlage, keinerlei Begründung und das nach insgesamt jetzt gerade mal knapp 8 Wochen AU.
Der KK nur pauschal mitzuteilen, daß man mit einer eventuellen Beendigung des KG nicht einverstanden sei, macht nicht viel Sinn.
Richtig, denn worauf soll ich mich beziehen ?
Aus meiner Sicht besteht vor Erhalt eines förmlichen Aussteuerungsbescheides kein Handlungsbedarf und auch keine Handlungsmöglichkeit.
Tja, und da es anscheinend ben für solcherlei Träume der KK keine Rechtsgrundlage gibt, können die uns mal ...
Kleeblatt ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.08.2012, 17:46   #17
orduspor->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
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orduspor
Standard AW: kr5ankgeschrieben, KK will ALG I-Anmeldung

@ Kleeblatt,

wie gelesen habe,
keine Rechtfolgen bzw. Rechtsbehelfsbelehrung.

Also kein förmlicher Bescheid.

Deine Bekannte sollte weiterhin ihre AU bzw. den Auszahlungsschein bei der KK einreichen.
Sie sind zur Zahlung verpflichtet.

Möglich, das es sich nur um eine Versuch der KK handelt, ein bißchen "Druck" zu machen.

Fakt ist doch, es gibt keine Rechtsgrundlage für die KK. ( Zudem noch das MDK - Gutachten )

Ich würde erst mal abwarten, ob die KK wirklich die Zahlungen einstellt.
Sollte sie das tun, natürlich Rechtsmittel einlegen, dafür müssten sie aber einen Bescheid erlassen, was bisher nicht erfolgt ist.
Von daher glaube ich eher an einen Vesuch, das die Leistungsberechtigte aus dem Bezug gebracht werden soll.

Ich denke, du weißt was zu tun ist.

Gute Besserung an deine Bekannte.

Gruß
ordu
orduspor ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.08.2012, 18:06   #18
Anna B.
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Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Hallo,

teile doch mal bitte mit, was die genau geschrieben haben..

du bekommst auch noch eine PN von mir.
__

Gruß
Anna

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Anna B. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 31.08.2012, 01:04   #19
gismo41
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Zitat von Kleeblatt Beitrag anzeigen
Mir geht es vor allem darum ob es irgendwo eine versteckte Möglichkeit für die KK gibt meine Bekannte zu zwingen ALG I zu beantragen.

Denn, - pikanterweise - sie wird Mitte November 58 und wenn sie NACH diesem Geburtstag den ALG I-Antrag stellt erhält sie später anstatt 18 Monate lang 24 Monate ALG I.

Also nochmals die Frage an Alle, - gibt es irgendwo einen § der besagt das sie gezwungen werden kann von der KK sich einen ALG I-Antrag anzutun ?

Der Kram ist nicht mein Fachgebiet und wie soll man nach etwas suchen was es vielleicht nicht gibt.
Hast du keine Kollegen die sich in diesen Fachbereich auskennen?
Ich dachte ihr Ra seit so gut in einem Netzwerk miteinander vernetzt ? so hat es mir zumindest mein Ex -Ra erzählt (der leider bezüglich SGB 2 wenigAhnung hatte (obwohl er als Jurist bei dem mobcenter gearbeitet hatte (oder abschichtlich schön an mir verdienen wollte ) .Was ich ihn aber schnell abgewöhnt hatte .

Anscheint bist du ein allein Kämpfer ? Betroffene soll nach SGB 10 § 84 wenn ich mich jetzt mit dem § nicht täusche , ihre Rufnummer dort bei er KK löschen lassen .Schreib da mal einen netten gepefferten Brief hin .

aufpassen die Kk kann noch versuchen die Betroffene aufzufordern eine Kur zu beantragen (weiterverschiebung auf das Unterhaltsgeld ) ,kommt der Kasse billiger .
Ja ,das ist unserer angeblicher Sozialstaat. ich könnt

Haben Sie bei mir auch versucht , haben Sie aber nicht geschafft (ich habe meine 78 wochen komplett erhalten ) .

Gruß gismo41
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Alt 01.09.2012, 17:18   #20
Doppeloma
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Frage AW: kr5ankgeschrieben, KK will ALG I-Anmeldung

Hallo Kleeblatt,

Zitat:
Also nochmals, - gibt es irgendwo einen § der besagt das sie während einer laufenden AU einen ALG I-Antrag stellen muß ?
habe jetzt nicht alles komplett nachgelesen, aber deine wichtigste Frage ist EINDEUTIG mit NEIN zu beantworten.

Es gibt im Gegenteil eindeutige Regelungen (im SGB V), dass (auch nach einer Kündigung aus welchem Grund auch immer) Krankengeld weiterhin zu zahlen ist, wenn der Kranke durchgegend AU (!!!) und eben noch NICHT gesund genug, für die Vermittlung bei der AfA ist.

Da braucht die AfA gar keinen Antrag auf Leistungs-Zahlung anzunehmen, denn abgesehen nach einer Aussteuerung ist sie NUR verpflichtet zu leisten, wenn der Antragsteller zum Zeitpunkt der Antragstellung, auch dem Arbeitsmarkt (gesund !!!) zur Verfügung steht.

Ich denke es gibt ein MDK-Gutachten das dazu eindeutige Aussagen macht, auf Grund welcher neuen Erkenntnisse möchte denn die KK jetzt an die AfA verweisen...

Liegt das MDK-Gutachten beim behandelnden Arzt vor, wenn nicht sollte der das in ihrem Auftrag anfordern...eine andere Entscheidung wäre NUR durch ein erneutes MDK-Gutachten möglich und zwar mit Untersuchung beim Arzt (nicht nach Aktenlage).

Die Telefonate soll sie sich schriftlich KLAR verbitten, die Telefonnummer aus ihrer KK -Akte ist zu entfernen, da sie diesem Mißbrauch NICHT gewachsen ist und die KK damit ihrer Gesundheit erheblichen Schaden zufügt, auch von denen braucht man sich nicht unerwünscht anrufen lassen.

Bitte ein deutliches Schreiben dazu per Übergabe -Einschreiben oder Abgabe gegen Empfangsbestätigung auf einer Kopie des selben Schreibens (wie beim JC ), ansonsten erfolgt Strafanzeige wegen Belästigung am Telefon.

Zitat:
Wenn nicht wird weiterhin abgewartet und es ausgesessen.
Anschreiben der KK OHNE Benennung einer Rechtsgrundlage (§§) und Rechtsbehelfbelehrungen sammeln, aber NICHT drauf reagieren, die berechtigen zunächst mal zu GAR NICHTS.

Ich empfehle trotzdem dringend die Kontatktaufnahme zur UPD (unabhängige Patientenberatung), die können in solchen Fällen SEHR gut weiterhelfen, auch eine (schriftliche/nachweisliche) Beschwerde an das Bundesversicherungsamt wirkt oft Wunder.

Telefon UPD : 0800- 011 77 22 /Mo - Fr von 10 - 18 Uhr

Viel Erfolg und berichte bitte weiter.

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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