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Start > > -> Fortbildung über 55 laufe ich hier in eine Falle?

Ü 50 Spezielles Forum für über 50jährige


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Alt 16.02.2007, 15:14   #1
eisbaer
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Standard Fortbildung über 55 laufe ich hier in eine Falle?

Hallo,
ich habe eine Fortbildung für ein Jahr Dauer angeboten bekommen, gegen die ich mich auch nicht wenden will - im Gegenteil.Ich stehe dem IHK-Lehrgang sehr aufgeschlossen gegenüber und möchte selbst auch.
Ich habe noch ALG-1-Anspruch bis August 2007, die Fortbildung beginnt Angang März 2007 und soll bis Anfang März 2008 gehen.
Von was existiere ich da in dieser Zeit ? aus dem amtsdeutsch werde ich nicht schlau.
Es heißt hier:
Ein bei Beginn der Maßnahme bestehender Anspruch auf ALG mindert sich um jeweils einen Tag für jeweils zwei Tage, für die ein Anspruch auf Arbeitslosengeld während der Weiterbildung erfüllt worden ist. durch diese Minderung darf ein Mindestanspruch von 30 Tagen nicht unterschritten werden.

Was heißt das? Kriege ich bis zum Ende des Lehrganges was ? Und wenn ja was ? Heißt das, dass ich überhaupt nur noch die Hälfte bekomme. Dann kann ich nicht existieren.
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Alt 16.02.2007, 18:10   #2
gelibeh
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Also was ich wei0 ist, dass Du für zwei Tage Fortbildung einen Tag Anspruch auf ALG verlierst. So wie ich das andere lese, darf das aber nicht auf Null gehen, sondern 30Tage Restanspruch müssen übrig bleiben. Da kann aber bestimmt noch jemand was zu sagen. Ob Du jetzt in der Zeit ALG1 bekommst oder sich das anders nennt, dazu weiß bestimmt noch jemand was.
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§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
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Alt 16.02.2007, 19:32   #3
eisbaer
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Zitat von gelibeh Beitrag anzeigen
Also was ich wei0 ist, dass Du für zwei Tage Fortbildung einen Tag Anspruch auf ALG verlierst.
was dann doch hoffentlich nicht zur Folge hat, dass ich in drei Monaten Fortbildung meine restlichen 6 Monate ALG-1-Anspruch aufgefressen habe !!??
Dann wäre ich doch eigentlich dämlich, zur Fortbildung zu gehen, selbst wenn ich mir klar darüber bin, wie ichtig das für mich ist.
Das würde bedeuten, ab Mai etwa, vorzeitig in H4 zu landen, statt ab September?
Dann allerdings würde ich das lassen, wenn das so wäre! Wer sägt sich schon selbst den Ast ab, auf dem er sitzt
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Alt 16.02.2007, 19:55   #4
rater->Emailproblem
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rater
Ausrufezeichen Weiterbildung im ALG I



Hallo, zu den 6 Monaten ALG I, die Du noch hast, kommen durch die Weiterbildung noch 3 Monate ALG I dazu.
Du hättest dann einen Gesamt-Restanspruch von 9 Monaten, also bis November 2007. Es könnte also Probleme bei der Bewilligung der Maßnahme geben, da Deine Anspruchsdauer von 9 Monaten für den Lehrgang von 12 Monaten nicht mehr ausreicht.

:(
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Weg mit der Agenda 2010! Weg mit den Hartz-Gesetzen! Auch Arbeitslose haben ein Recht auf ein menschenwürdiges Dasein!
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Alt 17.02.2007, 04:19   #5
eisbaer
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Zitat von rater Beitrag anzeigen


Hallo, Es könnte also Probleme bei der Bewilligung der Maßnahme geben, da Deine Anspruchsdauer von 9 Monaten für den Lehrgang von 12 Monaten nicht mehr ausreicht.

Wieso aber nur drei Monate? Wenn es so ist, dass zwei Tage Fortbildung einen Tag ALG-Anspruch begründen würden, dann bringt ein einjähriger Lehrgang pauschal etwa ein halbes Jahr neuen ALG-Anspruch. Ergo - der vorhandene alte ALG-Anspruch geht bis zum 31.08.2007, plus 6 Monate, dann würde ich es ja bis zum Lehrgangsende geradeso schaffen
oder ????

:(
die Maßnahme ist bewilligt, diesen Bildungsgutschein habe ich schon, z.Z. trägt das Bildungszentrum alle relevanten Daten ein und nächste Woche muss alles samt Fragebogen ausgefüllt wieder vorliegen.
Zitat von rater Beitrag anzeigen
zu den 6 Monaten ALG I, die Du noch hast, kommen durch die Weiterbildung noch 3 Monate ALG I dazu.
Du hättest dann einen Gesamt-Restanspruch von 9 Monaten, also bis November 2007. :(
ich dachte eigentlich aus dem Jahr Fortbildung entsteht ein halber ALG-Anspruch, also ist der noch vorhandene Anspruch entscheidend ?
Dem entgegen war die Auskunft des AA die, dass das ALG1 bis zum Abschluss weiter gezahlt werden würde, was ja gut wäre, ich aber nicht richtig glauben kann.
Unsicher macht mich aber eine andere Auskunft des Bildungsträgers, der genau das sagt, was Du sagst und dann drauf hinweist, dass ab Ende November 2007 ALG2 beantragt werden müsste, es aber fast sicher wäre, dass dann die ARGE den Abbruch des Lehrgangs fordern würde. Man hätte eben mit d i e s e r ARGE so etwas schon mehrmals erlebt. Da mußten im vergangenen Jahr Leute die Fortbildung abbbrechen, die hatten schon 80 Prozent der Lehrgangszeit bewältigt. So etwas wäre doch schizophren. Die IHK-Prüfung ist erst im Februar 2008. Das wäre schade, denn ich hätte für diesen Lehrgang sogar schon einen Praktikumsbetrieb, der mir trotz meines Alters (der Chef sagte sogar, gerade wegen der Lebenserfahrung) mich übernehmen würde, wenn ich den IHK-Abschluss mindestens vergleichbar mit einer Note 2 schaffen würde. Und das würde ich schaffen.

Gibt es sowas wie Fachanwälte, bei denen man sich beraten lassen kann, ohne dass man gleich den Sparstrumpf hinbringen muß ?
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Alt 17.02.2007, 11:56   #6
eisbaer
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lese ich das hier, scheint es sich wieder nur auf die Anrechnungszeiten zu beziehen. Bei mir ginge das dann mit Null aus, weil ich ja so und so schon 6 Monate über den regulären Termin hinaus den Bezug hätte.

http://forum.kijiji.de/about34005.html

Warum können die in ihren Anordnungen und Gesetzen eigentlich nicht klar und deutsch schreiben, was sie meinen ? Diese total verschiedenartige Auslegung von Bestimmungen bei verschiedenen gleichartigen Behörden beruht sicher auch darauf, dass die ihre eigenen Texte nicht verstehen
Wundert mich eigentlich nicht . . . :(
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Alt 17.02.2007, 12:18   #7
Rounddancer
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Lächeln Umgekehrt wird Schuh drauß

Eisbärle, keine Sorge:
Du hast bis August AlgI-Anspruch, gehst im März in Fortbildung.
Das bedeutet, Du hast vom März bis August sechs Monate Fortbildung, davon werden drei auf Deine sechs Monate angerechnet,-
das bedeutet: Du bis auch noch September, Oktober und November in Alg I.
Das bedeutet aber auch: Du mußt spätestens im November, besser schon im September oder Oktober Deinen ALG II-Antrag stellen,- nahtlos zum Ende Deines Alg I (=tagesgenau), sonst knappsen sie Dir das am §24 (SGBII) -Anspruch ab.
Dann, also irgendwann Ende November, bzw. ab Dezember biste halt ALG IIer,- was Du ohne die Fortbildung schon ab Ende August, bzw. an September wärst.
Zu Deinem ALG II kriegste dann ja (vermutlich) eben den §24 dazu, für ein Jahr bis zu 160 EUR/Monat, für ein weiteres Jahr dann die Hälfte.

Nachtrag: Ich lese gerade, das AA habe Dir gesagt, Du bliebest bis zum Ende des Lehrgangs im AlgI,- dann: An Deiner Stelle würde ich mir das von denen SCHRIFTLICH geben lassen,- also per Alg I-Bescheid. Dann biste erst mit Ende des Lehrgangs ALG II-Opfer,- wenn Du nicht doch übernommen werden solltest.
Das AA hat eh ein Interesse daran, Dich als AlgIer zu belassen, denn sobald Du in ALG II kämst, müßten die für Dich ja 10.000 EUR an das Jobcenter abdrücken.

Lies aber auch genau noch die Fortbildungsbroschüre durch, die Du mit dem Bildungsgutschein bekommen haben solltest...


Und zur Fortbildung kriegst Du noch Fahrtkosten als Entfernungspauschale (kürzeste Strecke einfach für die ersten 10 Km 35 Cent (oder 36?) und für jeden weiteren Kilometer 40 Cent.
Übrigens: In etlichen Verkehrsverbünden kann man sich vom Fortbildungsträger bescheinigen lassen, daß man an einer Fortbildung/Ausbildung/Erwachsenenbildung teilnimmt und kriegt dann ne Schülermonatskarte und fährt so billiger. Am Besten gleich beim Verbund Antrag holen und beim Träger abstempeln lassen und zum Verbund gehen damit.

Heinz

derzeit in Weiterbildung zum Betriebs-Manager Qualität
mit Bildungsgutschein und ALG II
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Alt 18.02.2007, 14:18   #8
eisbaer
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eisbaer Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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am 21.02 ist eine spezielle Informationsveranstaltung zu diesem Fortbildungslehrgang angesetzt.

Ich habe gestern mit anderen Teilnehmern Kontakt gehabt, die haben zum Teil kaum noch drei Monate ALG-1-Anspruch.

Dem einen wurde von seiner Beraterin in einem Arbeitsamt 80 km von hier gesagt, er solle sich freuen, er erhielte jetzt bis zum Ende des Lehrganges, d.h. bis genau 11.3.2008, sein volles ALG-1 weiter. Damit hätte er quasi fast neun Monate länger ALG-1, der freut sich natürlich, auch wenn er das noch nicht so richtig glauben kann.

Ein anderer, der in ein der Nachbarkreisstadt wohnt und nur noch vier Wochen ALG-1 bezöge, bekam gesagt, er müsse ab dem ersten Lehrgangstag ALG-2 beantragen und erhielte dann nach erfolgreichem Lehrgangsende erneut 6 Monate ALG1-Anspruch.

Einem dritten, der noch 6 Monate ALG-1 bekommen müßte, wurde gesagt, sein ALG-1 Anspruch würde ruhen, es gäbe sowieso das Geld aus dem ESF-Fond, danach bekäme er den alten Anspruch von 6 Monaten weiter und weitere 6 Monate dazu. Der findet es natürlich auch Klasse, damit bekäme er Hartz4 frühestens in zwei Jahren, ist doch keine schlechte Lösung, wenn das stimmen würde.

Zwei andere haben ähnliche Auskünfte erhalten, wie Rounddancer es beschreibt.

Allgemein herrscht ziemliche Konfusion über die Verfahrensweise. Mich interessiert auch, wie ich das finanziell mit der täglichen Anfahrt bekomme, immerhin sind es 98,4 km lt. Routenplaner (einfache Strecke), die ich täglich Hin und Rück fahren muss.
Dieser Luxus hätte sich ja dann sowieso automatisch erledigt, wenn zwischendrin plötzlich Hartz-4 gezahlt werden würde. Immerhin gibt es pro Kilometer gerademal noch schlappe 20 Cent, die es gibt. die oben vorher genannten Erstattungen von Rounddancer sind nicht mehr aktuell, so vorgestern klipp und klar von der SB im AA.
Bei etwa 250 Unterrichtstagen sind das 49200 Kilometer. Da kommen mehrere Ölwechsel und mindestens eine grosse und eine kleine Durchsicht dabei raus. Da darf nicht das kleinste Reparaturproblem dabei auftreten, wenn sich das mit den 20 Cent decken soll, woran ich zweifle, denn mein Wagen steht schon bei knapp 60.000 km.
Man darf nicht drüber nachdenken; aber die Tatsache, dass mir eine Firma konkret Praktika und spätere Einstellung in Aussicht gestellt hat, wird dazu führen, dass ich mich auf diese Harakiri-Aktion wohl einlassen werden muss. Wenn ich nämlich in Hartz-4 käme, kann ich meinen Kindern nicht einmal mehr mein Haus vererben (meines ist seit mehr als 300 Jahren in Familienbesitz, 1701 wurde das erste Gebäude auf dem Grundstück errichtet!), weil meine Kinder dieser Staat dann zwingen wird, Haus und Grundstück zu verkaufen, weil sie es selbst nicht sofort beziehen können und aus dem Erlös müssen sie meine Bezüge zurück zu erstatten. Wir haben das gerade im Ort aktuell und live. Die Erblasserin war noch nicht mal richtig unter der Erde, da kam die Nachforderung an die Erben schon an deren Kinder! Ich will darüber aber nicht weiter reden, man leidet da selbst mit, zumal wenn man die Leute kannte.
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Alt 18.02.2007, 14:34   #9
eisbaer
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Zitat von Rounddancer Beitrag anzeigen

Lies aber auch genau noch die Fortbildungsbroschüre durch, die Du mit dem Bildungsgutschein bekommen haben solltest...
haha, genau da steht es ja fach-chinesisch drin, wenn wir das gleiche meinen sollten
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Alt 18.02.2007, 15:44   #10
Rounddancer
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Zitat von eisbaer Beitrag anzeigen
Allgemein herrscht ziemliche Konfusion über die Verfahrensweise. Mich interessiert auch, wie ich das finanziell mit der täglichen Anfahrt bekomme, immerhin sind es 98,4 km lt. Routenplaner (einfache Strecke), die ich täglich Hin und Rück fahren muss.
Dieser Luxus hätte sich ja dann sowieso automatisch erledigt, wenn zwischendrin plötzlich Hartz-4 gezahlt werden würde. Immerhin gibt es pro Kilometer gerademal noch schlappe 20 Cent, die es gibt. die oben vorher genannten Erstattungen von Rounddancer sind nicht mehr aktuell, so vorgestern klipp und klar von der SB im AA.
das ist aber komisch. Denn hier kriegen wir für die ersten zehn Kilometer Entfernung 36 cent je Kilometer, darüber 40 cent pro kilometer,- Dies gemäß dem Heft "Förderung der beruflichen Weiterbildung", der Bundesagentur für Arbeit, Seite 14, Absatz 3.1.2., dies bei einem monatlichen Limit für Pendlerfahrten in Höhe von 476 Eur. Und so kriege ich die auch überwiesen, unsere Maßnahme startete am 22.1.07 und geht bis 31.12.07

Zitat:
Man darf nicht drüber nachdenken; aber die Tatsache, dass mir eine Firma konkret Praktika und spätere Einstellung in Aussicht gestellt hat, wird dazu führen, dass ich mich auf diese Harakiri-Aktion wohl einlassen werden muss. Wenn ich nämlich in Hartz-4 käme, kann ich meinen Kindern nicht einmal mehr mein Haus vererben (meines ist seit mehr als 300 Jahren in Familienbesitz, 1701 wurde das erste Gebäude auf dem Grundstück errichtet!), weil meine Kinder dieser Staat dann zwingen wird, Haus und Grundstück zu verkaufen, weil sie es selbst nicht sofort beziehen können und aus dem Erlös müssen sie meine Bezüge zurück zu erstatten.
dann, bitte entschuldige, dann kratz gefälligst erst ab, wenn Du wenigstens einen Monat aus Hartz IV raus bist oder wenn Du in Rente bist,- denn dann kann Dir das Jobcenter gar nix anrechnen.

Heinz
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Alt 18.02.2007, 16:14   #11
eisbaer
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Zitat von Rounddancer Beitrag anzeigen
das ist aber komisch. Denn hier kriegen wir für die ersten zehn Kilometer Entfernung 36 cent je Kilometer, darüber 40 cent pro kilometer,- Dies gemäß dem Heft "Förderung der beruflichen Weiterbildung", der Bundesagentur für Arbeit, Seite 14, Absatz 3.1.2., dies bei einem monatlichen Limit für Pendlerfahrten in Höhe von 476 Eur. Und so kriege ich die auch überwiesen, unsere Maßnahme startete am 22.1.07 und geht bis 31.12.07
Richtig, eben so steht es bei mir in dem Heft ja auch drin, aber ich wurde definitiv drauf hingewiesen, dass das verändert wäre auf 20 Cent pro Kilometer und nicht mehr

Zitat von Rounddancer Beitrag anzeigen
dann, bitte entschuldige, dann kratz gefälligst erst ab, wenn Du wenigstens einen Monat aus Hartz IV raus bist oder wenn Du in Rente bist,- denn dann kann Dir das Jobcenter gar nix anrechnen.
Heinz
So einfach scheint es nicht zu sein. Bis vier Jahre nach dem Erhalt der letzten Sozialleistung kann wohl rückgefordert werden. Gehe ich mit 64 in die Rente, kann also beispielsweise rückgefordert werden, wenn z.B. mit 67 versterben würde.
Rückgefordert wird nur, wenn das Erbe 15.000 Euro übersteigt, dann kann bis zur vollen Höhe des Gesamterbes rückgefordert werden.
Ergo, ein/e Renter/in, die so wenig Rente kriegt, dass sie aus der Grundsicherung bezuschußt werden müsste, hat dann quasi ihr Häuschen schon verspielt. Und was die Rentenhöhe der nächsten Generationen angeht, dann wird das ja wohl kaum ein seltenes Ereignis sein.

Haus und Hof liegen gewöhnlich über 15.000 Euro, große Grundstücke mit Nebengebäuden, die über Generationen gewachsen sind, kommen hier, wenn sie bewohnt und instandt gehalten wurden, auf 220.000 Euro und mehr. Wir haben hier noch eigene Grundstücke von einer Fläche, da machen die Kommunen heutzutage Bauland für 4 - 6 Eigenheime draus und behaupten dann noch immer, dass übermäßig viel Platz für jeden da wäre. Auf mein Grundstück gingen rein rechnerisch 6 Eigenheime, wie sie paar Kilometer weiter neu hingesetzt worden sind und wenn ich deren Grundabmessungen der "Grundstücke" in meine Fläche einpassen würde. dort kann einer dem anderen seinen Käse aufs Fensterbrett legen :D

Die besagte Dame war gesundheitlich sehr labil, hat aus welchen Gründen auch immer keine EU-Rente bezogen, hat fast 10 Jahre Sozialhilfe empfangen und war seit zwei Jahren endlich in der Altersrente. Ob sie noch so etwas, wie ergänzende Sozialhilfe erhalten hat, weiß ich nicht. Nun starb sie eben. Die beiden Töchter haben eine Rückforderung über 57.557,- Euro erhalten. Da kommt einem schon das Nachdenken auf.
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Alt 18.02.2007, 16:47   #12
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Mensch, mach Dich doch net kleiner als Du bist, Eisbär,-

ich hab gerade nachgeguckt, im Programm der Bundesagentur steht die Broschüre Nr. 6 noch heute völlig unverändert drin,-

also gilt das, und nicht das, was Dein SB dir da vormacht.

Auß4erdem: Du vergleichst, was Erbschaftsrückforderung angeht, Sozialhilfe, das ist SGB XII mit ALG II,- also SGB II,-
das ist aber so nicht machbar. Verdammt, kriech der Behörde nicht schon im vorauseilenden Gehorrsam in den *****. Du bist doch kein Zehenatmer, oder?

Merke: Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.

Oder auch: "Wenn man Dir gibt, so nimm,- wenn man Dir nimmt, so schrei!"


Heinz
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Alt 18.02.2007, 17:30   #13
eisbaer
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das hat eigentlich mehr mit vorausschauender Vorsicht zu tun, als mit vorauseilendem Gehorsam ;-)
naja, schaun wir mal, was die Info-Veranstaltung bringt.

Allerdings, was die Rückzahlbarkeit von Leistungen betrifft:
SGB II, $35 Erbenhaftung
(1) Der Erbe eines Empfängers von Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhaltes ist zum Ersatz der Leistungen verpflichtet, soweit diese innerhalb der letzten zehn Jahre vor dem Erbfall erbracht worden sind und 1700 Euro übersteigen. die Ersatzpflicht ist auf den Nachlasswert im Zeitpunkt des Erbfalles begrenzt.

(2)
Der Ersatzanspruch ist nicht geltend zu machen,
1. soweit der Wert des Nachlasses unter 15.500 Euro liegt, wenn dert Erbe der Partner des Leistungsempfängers war oder mit diesem verwandt war und nicht nur vorübergehend bis zum Tode des Leistungsempfängers mit diesem in häuslicher Gemeinschaft gelebt und ihn gepflegt hat.
2.soweit die Inanspruchnahme des Erben nach der Besonderheit des Einzelfalles eine besondere Härte bedeuten würde

(3)
der Ersatzanspruch erlischt drei Jahre nach dem Tod des Leistungsempfängers


Es war also falsch, was ich ich vordem schrieb. Es ist nicht besser oder ungefährlicher, es ist schlimmer. Die Kinder, die in die alten Bundesländer gegangen sind, damit sie nicht in Hartz4 landen, werden so ihres familiären Erbes beraubt, wenn die Alten sterben, denn weder werden sie mal ins Haus ziehen und uns/mich pflegen, damit §35(2)1 in Anwendung kommen könnte, noch wird es in diesem System irgendwelche anzuerkennenden Härtefälle geben. Wenn ich in Hartz4 komme, endet eine 300 Jahre alte Famlientradition auf diesem Hof.

Es sei denn ich lebe länger als 10 Jahre nach Eintritt der Rente, aber denen wird schon was einfallen, wie sie das wieder hinkriegen. Die Stadt kann sich nämlich nichts Besseres vorstellen, als auf eine so leichte Art in den Besitz dieser riesigen Grundstücke zu kommen. die erzielen beim Wiederverkauf einen vielfachen Gewinn dessen, was sie aufwenden mußten.
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Alt 21.02.2007, 13:30   #14
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So, das ist nun die Auskunft:
Ein bei Beginn der Maßnahme bestehender Anspruch auf ALG mindert sich um jeweils einen Tag für jeweils zwei Tage, für die ein Anspruch auf Arbeitslosengeld während der Weiterbildung erfüllt worden ist. durch diese Minderung darf ein Mindestanspruch von 30 Tagen nicht unterschritten werden.
Soweit ok.

Ergo es besteht 6 Monate Anspruch, der Lehrgang geht 12 Monate. Zwei Tage Lehrgang zehren einen Tag ALG-Anspruch auf, damit reichen 6 Monate ALG1-Anspruch für den Einjahres-Lehrgang aus, die letztendliche Differenz kann nur bei einzelnen Tagen liegen. Den Rest von mindestens 30 Tagen bekomme ich nicht, weil ich sowieso schon das verlängerte ALG-1 nach alter Gesetzgebung genießen konnte. Sehe ich ein . . .

Gottseidank. nun hoffe ich, dass der Lehrgang voll wird. Heute habe ich nur Leute angetroffen, die noch zäh um ihre Bildungsgutscheine kämpfen müssen (zumeist alles ALG-2er). Kommen nicht mindestens 20 Mann zusammen, findet der Lehrgang aus betriebswirtschaftlichen Gründen ab dem 5.3. nicht statt.
Nun, denn - die Hoffnung ist ja bekanntlich, die zuletzt stirbt.
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Alt 21.02.2007, 14:09   #15
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Lächeln

Eisbärle:

Gut, dann wärste da auf der sicheren Seite.
Nun heißt es hoffen und bangen, daß es den BEP des Kurses erreicht,-
bei unserem Kurs (Betriebs-Manager Qualität) war er bei acht Teilnehmern, Wunsch-Minimum waren zehn Teilnehmer, kaluliert damit, daß davon je ungefähr die Hälfte Alg I, die andere Hälfte ALG II bezögen.
Man sagte uns, daß wir ein leichtes Übergewicht der ALG IIer hätten, sodaß, wenn nun noch Teilnehmer dazu wollten, man da wenn möglich die Alg I etwas bevorzuge. Außerdem würde man nun nur noch Teilnehmer in die Vorphase des Kurses lassen, die den Bildungsgutschein mitbrächten. Anfang wurden alle als freiwilliges Entgegenkommen des Trägers in die Vorphase gelassen, bekamen das leihweise Notebook, und Bewerbungs-/Telefon-/Akquisetraining, auch wenn noch nicht sicher war, daß der Bildungsgutschein käme.

Ich drücke Euch die Daumen, daß der Kurs bei Euch laufen kann!
Wobei 20 Leute in einem Raum schon ziemlich heftig sein können,- wir hoffen hier schon, daß wir nicht so viele werden, da kein größerer Raum da ist.

Heinz
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Alt 21.02.2007, 14:34   #16
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die 20 Teilnehmer als Mindestgrösse hängen wohl damit zusammen, dass der Bildungsträger betriebswirtschaftlich arbeiten muss. Er ist nicht dem Arbeitsamt verpflichtet, sondern bezieht sein Geld von der Deutschen Bank. Inwieweit die ALG-2er nicht so gern gesehen sind, konnte ich nicht bemerken, eine kleine Seitenbemerkung, dass ALG-2er aber das betriebswirtschaftliche Existieren des Bildungsträgers zumindest erschwerend gestalten, die gab es.

Ich bin aber sehr betroffen, wieviel dort mit gar nichts sitzen. Unter 25-Jährige, die sogar ums Fahrgeld kämpfen müssen, da müssen die Eltern für alles aufkommen und ältere (frauen), die von ihren Männern derart abhängig sind, dass sie keine Chance mehr haben, sich aus der Misere zu befreien. Wenn die wüßten, was ich für ein ALG-1 beziehe, würden die mich wahrscheinlich zur unerwünschten Person erklären.

Die Leistungen zum Fahrgeld sind wohl doch so, wie es im Merkblatt steht, die 20 Cent pro Kilometer betreffen jetzt z.B. die Fahrt zur Infoveranstaltung oder Fahrten zur Bwerbungsgesprächen, nicht aber die "Pendlerpauschale" bei täglichen vollzeit-Lehrgängen. Um einen solchen handelt es sich ja.

Für die ersten 10 Kilometer 36 Cent und für die weiteren 40 Cent. Nun das klingt gut, aber auch hier muss man mal an die Kehrseite denken. Mein Schwager arbeitet sich für 780 Euro netto regelrecht tot (Mo bis Freitag früh um 5:30 aus dem Haus und abends um 19:30 wieder rein) und fährt jeden Tag 21 Kilometer zur Arbeit. Der kriegt nichts mehr . . .
Wie sagte der Hessen-Koch mal: Wer arbeitet soll auch wieder mehr haben oder ein anderes Sprüchlein - Arbeit soll sich wieder lohnen.
Da fällt mir nichts mehr ein. Den Politikern fiele es aber auch nicht ein, den Leuten wieder mehr verdienen zu lassen, eher bekommen die das Wenigste haben, noch weniger - und das heißt dann Gerechtigkeit.

Ich bin heilfroh, das ich schon so alt bin und das ich wenigstens Licht am Ende des Tunnels erkennen kann, drei Jahre älter wäre vielleicht noch besser gewesen, aber was solls. Mir tun die 30-45-Jährigen leid, das sind doch die Angeschissensten.
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Alt 21.02.2007, 19:45   #17
Franzl
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Zitat von eisbaer Beitrag anzeigen

Für die ersten 10 Kilometer 36 Cent und für die weiteren 40 Cent. Nun das klingt gut, aber auch hier muss man mal an die Kehrseite denken.........
seit dieser Woche nehme ich auch an einer beruflichen Weiterbildungsmaßnahme teil,
nun heut den Bewilligungsbescheid erhalten.
da gehts auch um die Fahrtkosten, also sind knapp über 30 km eine einfache Strecke,
das große Staunen kam - es wird nur die "einfache Fahrt" erstattet!!!
hab's dann auch im Merkblatt 6 nachgelesen ... auch hier ist nur die einfache Fahrt maßgebend! was ist das für eine Logik ?
__

...mag den Harz aber nicht den Hartz

Gruß
Franzl
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Alt 21.02.2007, 20:30   #18
eisbaer
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Zitat von Franzl Beitrag anzeigen
nun heut den Bewilligungsbescheid erhalten.
da gehts auch um die Fahrtkosten, also sind knapp über 30 km eine einfache Strecke,
das große Staunen kam - es wird nur die "einfache Fahrt" erstattet!!!
Aha, ich habe mich schon gewundert, über deren "Freizügigkeit". Irgendwie konnte ich mir das schon kaum vorstellen, dass ich pro Tag 71 Euro Fahrtkosten bekommen hätte. (196km). Bei einfacher Strecke und der obigen Staffelung wären das 39 Euro - selbst das erscheint mir auf den Monat zu hoch. Irgendwo wird da noch ein Pferdefuß dran sein. Jetzt wo es hier steht, kann ich mich an diese "einfache Fahrt" irgendwie auch erinnern, oder sogar an einen Höchstbetrag, der die monatliche Rückerstattung deckelte. Unterm Strich kommt dann sicher wieder der ominöse Betrag von 20 Cent pro Kilometer letztendlich dabei raus.
Aber im Prinzip ist mir das schei...egal, wichtig ist für mich, dass ich endlich mal 12 Monate wieder aus dem Trott des langsamen Verblödens rauskomme. Seit zwei Jahren hier zuhause abzublöden, das war und ist für mich das Schlimmste.
__

************
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Eisbärenpelz
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Alt 21.02.2007, 20:30   #19
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Franzl,
ganz einfach, das sind immer nur Entfernungskilometer,-
bei der steuerlichen Anrechnung (Kilometerpauschalen) sind das auch immer die Entfernungskilometer, nicht die gefahrenen oder gelaufenen Kilometer.

Das bedeutet, Du kriegst für jeden Tag, den Du zum Kurs gehst,
11,60 EUR.

Vielleicht gibts bei Dir auch wie hier nen Verkehsverbund, und Du kannst da gegen vom Bildungsträger gestempelten Antrag ne Schülermonatskarte kriegen?
Hier, im VVS, geht das jedenfalls...


Heinz
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Alt 21.02.2007, 20:57   #20
eisbaer
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das hätte ich aber auch nicht gewußt ;-)

Ich habe in meiner Steuererklärung noch vor Jahren immer die Gesamtkilometer angegeben
__

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Alt 22.02.2007, 19:46   #21
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Zitat von Rounddancer Beitrag anzeigen
Franzl,

Das bedeutet, Du kriegst für jeden Tag, den Du zum Kurs gehst,
11,60 EUR.

Vielleicht gibts bei Dir auch wie hier nen Verkehsverbund, und Du kannst da gegen vom Bildungsträger gestempelten Antrag ne Schülermonatskarte kriegen?
Hier, im VVS, geht das jedenfalls...

Heinz
Hallo Heinz,
der Satz liegt etwas über 11,60€, aber mit den Öffis ist die Verbindung schlecht,
wäre statt einer Stunde dann 2-3 Stunden unterwegs.
also eine Mitfahrgelegenheit (ist möglich) ist nicht nur für die Umwelt gut....
__

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Gruß
Franzl
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Alt 11.03.2007, 09:08   #22
eisbaer
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Hallo,
also, ich will niemanden dumm sterben lassen, jetzt kann ich mitteilen, wie sich das geregelt hat:

Seit dem 5.3. 2007 läuft die Umschulung bis zum 5.3.2008. Ich habe nun einen Bescheid über die Zahlung eines Weiterbildungsgeldes in Höhe des bisher bestehenden ALG-1 und zusätzlich einen zweiten Bescheid über einen neu bestehenden ALG-1-Anspruch vom 6.3.2008 an über die Dauer von 30 Tagen, ebenso in der Höhe des jetzt gezahlten ALG-1. Als Fahrgeld, oder wie man das auch immer nennt, habe ich einen Bescheid von monatlich 344 Euro gekriegt, der bis zum 5.3.2008 gilt und der bei dem abzuleistenden Praktikum am November 2007 verändert werden kann, wenn das Praktikum in einem Ort stattfindet, dessen Entfernungen sich allzusehr von den jetzigen zum Unterrichtsort unterscheiden.
Danach muss ich einen Job haben, oder kriege ALG-2. An letzterem orientiere ich mich aber noch nicht. Selbst in meinem Alter stirbt die Hoffnung zuletzt.

Damit kann man leben, jetzt muss ich erstmal zwei IHK-Abschlüsse schaffen und dann sehen wir mal, ob vielleicht doch noch für drei bis fünf Jahre ein Job für mich abfällt. Lt. den Lehrern sind aus dem vorhergehenden Kurs fast alle Teilnehmer vermittelt worden.
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Eisbärenpelz
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Alt 11.03.2007, 09:29   #23
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Ausrufezeichen

@Eisbär:
Das hört sich gut an. Und ich drücke Dir die Daumen ganz fest!
Bleib dran.

Ich mach's auch so...

Heinz (53)
z.Z. Weiterbildung zum "Betriebs-Manager Qualität (BMQ)".
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