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Ü 50 Spezielles Forum für über 50jährige


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Alt 22.09.2011, 20:02   #1
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Eiertante
Standard Miese Behandlung - Termin eskaliert :-(

Hallo liebe Leidensgenossen!

Ich bin schon länger hier „dabei“ und möchte aber in eigener persönlicher Angelegenheit unter einem anderen Nick etwas „geschützt“ um Eure Ratschläge/Meinung bitten L - es liest sich etwas „länger“ …

Ich bin derzeit in ALGI – Versicherungsleistung, bis Jahresende, weil ich vorher in einer Selbstständigkeit in die freiwillige Vers. einbezahlt habe. Bin schon Ende 50 und habe 3 harte Jahre hinter mir, in denen ich lernen musste, positiv damit umzugehen und die Situation anzunehmen. Darauf war ich eigentlich auch sehr stolz … bis gestern …

Besser: Versuch von Selbstständigkeit, durch Unfall und längere Krankheit ist mein Businessplan in der Ausführung nicht mehr möglich gewesen. Mangels „sozialversicherungspflichtiger Tätigkeit“ auf dem Lande mit ü50 und weil ich nicht auch noch in die Inso will, habe ich mich immer um irgendwelche Tätigkeiten bemüht. Letztlich kamen „nur“ ein Minijob und eine freiberufliche Tätigkeit mit stark schwankenden Aufträgen und Einnahmen heraus.

Nun ist es so: nachdem ich seit 7 Monaten ALGI gemeldet bin und irgendwie „vergessen“ wurde, gibt es eine fleißige SB, die mich nun unbedingt bis zum Jahresende in einen Job vermitteln möchte. Ist ja auch ok so – wenn‘s denn was gibt … aber was mich extrem stört, ist die ART und WEISE, wie das bisher gelaufen ist.
Mit ü50 ist der Lebenslauf recht „bunt“. Das 1. Gespräch lief von mir aus eigentlich „offen“ – ich versuchte meine „Vielseitigkeit“ heraus zu stellen und „mitzuwirken“. Man ist ja positiv.

Die Antwort der SB auf meine Bemühungen der letzten Jahre, über dem Wasser zu bleiben, den Kopf oben zu behalten, (TROTZ Belastung durch eine bald versterbende Mutter und ein behindertes erwachsenes Kind) war jedoch wie ein Schlag ins Gesicht! Sie meinte schlicht, SIE habe das Gefühl ich schwebe in den Wolken und würde nur „herum-eiern“ – es wäre „nichts Richtiges“ vorhanden, was mich weiter bringen würde.
Viel hat jedoch die Struktur auf dem Land nicht zu bieten: Tourismus und Produktion. Na: wenn eine Stelle als ZIMMERMÄDCHEN, die sie anbot, mich nicht weiter bringt? Vor allem mit einer Krankheitsvorgeschichte … die sie eigentlich auf ihrem PC vor sich sehen sollte?? Das war der nächste Hammer und ich empfand es als Hohn und Provokation!
Für jemand, der durch lange Krankheit und Therapie gehen musste, um wieder eine Lebensfreude zu entwickeln, sind so eine Behandlung und solche Worte nicht nur unqualifiziert – sondern geradezu GIFT. Bisher dachte ich immer, nur „andere“ erleben so einen Mist!

Nach dem Versuch, mit dieser unerwarteten „Ohrfeige“ und Abqualifizierung erst mal ruhig zu bleiben, ergab sich jedoch im weiteren Verlauf des Gespräches so viel unguter Stoff, dass ich einen totalen „Ausbruch“ hatte – die SB sich versuchte im Rückwärtsgang zu entschuldigen, es wäre nicht „so gemeint“ gewesen (warum sagt sie es dann?) – die getippte EGV auf dem Tisch liegen blieb und ich letztendlich ging und ihr sagte, ihre Entschuldigung könne sie sich brausen – ihr beleidigendes Benehmen habe zu viel bei mir angerichtet.
Ich fühlte mich verletzt, gedemütigt, einfach „mies“. Und das über Tage und Wochen! Postwendend bekam ich natürlich Vermittlungsangebote, die ich OHNE Meckern mit zeitnahen Bewerbungen „bediente“. Körperl. Einschränkungen, die ich ohne weiteres HABE (Amtsarzt!), habe ich jedoch bewusst NICHT ins Feld geführt, denn ich hatte keine Lust, dann irgendwann zu hören von „Vermittlungshemmnissen“ oder dass es an mir läge.

Sollte sie doch selber sehen, dass für jemand mit Ende 50 die Jobs nicht auf den Bäumen wachsen!

Nun wurde ich gleich wieder eingeladen. Ich versuchte einen möglichst neutralen 2. Anlauf, wurde süßlich-freundlich begrüßt – jedoch nach knapp 10 Minuten war der Termin – für mich – wieder zu Ende.
Ich hatte die ausgefüllte Bewerbungsliste vorgelegt – in der kurzen Zeit nach meiner OA waren „nur“ 2 halbwegs sinnvolle Eigenbemühungen dabei – über die ich reden wollte, jedoch wurde mir gleich gesagt, man habe nicht so viel Zeit …
Dann die Frage bzw. das „Angebot“ an einem Bewerbungstraining/Coaching teilzunehmen, genannt „UVGA“. Nun – als mein Gatte dies mal genießen durfte, hat er der Coachingdame erst mal gezeigt, wie man auf deren Laptop nach Stellen sucht und gut 120 Bewerbungen hatte ICH geschrieben … sie wurden als „makellos“ bewertet …

So – nun soll ICH also in den „Genuss“ einer derartigen „Förderung“ kommen? Nun – ich pflege mit Vorurteilen vorsichtig zu sein und daher fragte ich: Ist das ein Jobangebot für mich und ich soll Trainings geben … oder welchen SINN einer derartigen Maßnahme sehen SIE für mich darin?

Statt einer wirklichen Antwort, die ein Gespräch darüber zulassen würde, bekam ich „vorgeschmissen“: … weil sie KEINE Eigenbemühungen machen, es waren 2 pro Woche ausgemacht …
Ausgemacht? Wir haben nichts ausgemacht. ACHT pro Monat? Und hallo: ich war auch OA und werde nur DANN Initiativbewerbungen schreiben, wenn mir da auch etwas sinnvoll erscheint – für mich UND einen Arbeitgeber! Aber dann bekam ich gesagt, die EGV wäre zwar noch nicht unterschrieben worden, weil ich ja gegangen bin, aber sie habe sich darauf „verlassen“, dass das, was wir besprochen haben, gilt. Verlassen? Schon vergessen? Die Unterredung endete unerfreulich, sehr einseitig und wenig einvernehmlich!
Darum jetzt die Maßnahme, damit ich mehr „Eigeninitiative“ zeige. (Erziehung tut not! Vor allem, wenn so eine Tante sicherlich 20 Jahre jünger ist …)

Leider haben meine Nerven dies Spielchen absolut nicht mehr mitmachen wollen, ich fing an am ganzen Leib zu flattern, mir war speiübel und mein guter Vorsatz zu einem „Neubeginn“ mit dieser Dame war beendet.
Ich sagte, dass ich mir so eine Art und Weise nicht gefallen lasse und ging.
Ich forderte dann ein Gespräch mit der Chefin – diese kam nach etwas Wartezeit aus dem Zimmer der SB geschwebt und ich merkte sofort an der Körpersprache: DA kriegst du keinen Stich und kein Gehör – da wurde schnell noch „geimpft“!

So war es – meine eigentliche Beschwerde über diese unsensible Art und Weise und auch Wortwahl von Anfang an wurde gar nicht wirklich auf- oder angenommen, es wurde verdreht, besserwisserisch daher geredet, mich eigentlich nur noch irgendwie „gemaßregelt“ - als Teamleiterin war die Dame nicht in der Lage, „vermittelnd“ oder beruhigend zu wirken, lösungsorientiert – ich erntete eigentlich nur Zynismus, Vorwürfe, indirekte Schuldzuweisungen. Die Frau war NICHT in der Lage, zu erkennen, dass hier jemand offensichtlich in größter psychischer Not vor ihr saß und hier ganz anders zu agieren war! Es war eher wie auf einem Hühnerhof!

Ich bekam letztlich nur rüber: „Sie haben nicht gebracht, was SB verlangt hat, wir behandeln alle Alos gleich (wie schrecklich!), Sie haben keine Sonderrolle – Ihre Selbstständigkeiten funktionieren offensichtlich nicht – anscheinend nimmt Ihre Selbstständigkeit Sie zu sehr in Anspruch – wir haben Sie in Arbeit zu bringen – Sie haben sich zu bemühen – dann kriegen Sie nun eben alles schriftlich – Sie gehen jetzt auch zur Maßnahme und wir nehmen nun einen 3. mit ins Boot – SIE haben zu akzeptieren …“

Nun: darüber hatte ich mich nicht wirklich „beklagt“ – und dadurch, dass ich ihr das „gebetsmühlenartig“ wiederholt habe, worum es mir wirklich ging, wurde die Stimmung natürlich auch nicht besser. Es wurden sogar meine Formulierungen in „nachäffendem“ Ton wiederholt, so dass ich mir diese Art des Zynismus vehement verbitten musste!

Letztlich hatte ich das ganz sichere Gefühl: selbst nur halbwegs etwas wie „Benimm“ fehlte diesem „Hühnerhaufen“ – als etwas anderes konnte ich beim besten Willen das Verhalten und die Wortwahl dieser „Oberglucke“ nicht einstufen. Menschlich, psychologisch, kommunikatorisch, fachlich: VOLLKOMMEN DANEBEN!
Nachdem ich auch noch vorgeworfen bekam, wie „unverschämt“ ICH denn sei, soooo viel Zeit in Anspruch zu nehmen, wo draußen schon der Nächste warte ... (saß aber keiner …) – verließ ich diese unfreundlichen Hallen.

So – nun saß ich dann daheim am PC und war vollkommen daneben, habe meinen Auftrag, den ich heute abliefern soll, nicht machen können. Ich konnte nicht einmal selbst nach Hause fahren und habe mir einen Arzttermin geben lassen müssen.

Der Konflikt jedoch: schütze ich mich, tue ich etwas für meine seelische und körperliche Unversehrtheit, wird dies 100 pro als „Absicht“ ausgelegt.
Dagegen hatte ich aber bisher nix und hätte auch dieses Spielchen brav absolviert - es wäre schon interessant zu erfahren, wie die mit solch „unbeugsamen“, fehl geleiteten und „minderqualifizierten“ „Best-Agern“ umgehen und plötzlich Stellen aus dem Hut zaubern …

Nur habe ich auch absolut keine Lust, mich nach gut 40 sehr harten Arbeitsjahren und dem, was ich ansonsten noch leisten musste und muss, als der letzte unfähige ***** zu fühlen und in der nächsten Klapse zu landen, um dann DAS wieder zu beheben, was solche Freizeitpsychos anrichten mit „Coachings“ und auf der Suche nach „Defiziten“ bei ihnen unbekannten Menschen.

Es wäre interessant, was der ein oder andere hierzu denkt. Sicher gibt es viele ähnliche Erlebnisse!

Sicher bekomme ich nun postwendend einen VA zugeschickt. Da ich aber diese EGV weder gesehen noch unterschrieben habe, frage ich mich, ob ich das akzeptieren muss?

Sollte man Akteneinsicht verlangen – kann man daraus ersehen, ob es sowas wie „negative Randbemerkungen“ gibt? Vielleicht leuchtet an deren PC ja schon ein rotes Warn-Lämpchen neben meinem Namen und ich werde mit vorgefertigter Diskriminierung zum BfZ übergeleitet?

Was würdet IHR tun?

Danke fürs geduldige Lesen!
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Alt 22.09.2011, 20:50   #2
gast_
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Standard AW: Miese Behandlung - Termin eskaliert :-(

Und beim nächsten Termin einen Beistand mitnehmen, der Protokoll schreibt.
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Alt 22.09.2011, 20:51   #3
arbeitslos in holland
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Standard AW: Miese Behandlung - Termin eskaliert :-(

Zitat von Eiertante Beitrag anzeigen

Was würdet IHR tun?
nur noch mit beistand zum "amt"
__

„De wereld is een hooiberg – elk plukt ervan, wat hij kan krijgen“ („Die Welt ist ein Heuhaufen, ein jeder pflückt davon, soviel er kann“

Hieronymus Bosch 1450-1516
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Alt 22.09.2011, 21:29   #5
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n-tier
Daumen hoch AW: Miese Behandlung - Termin eskaliert :-(

Argumentation bringt nur bedingt etwas.
Die haben Schulungen....
Zu zweit ist besser
Protokoll führen

und noch was: 2 Personen ./. keine Zeugen :-)
auch hartzer können frech sein. Fakt
__

StGB § 233 Menschenhandel zum Zweck der Ausbeutung der Arbeitskraft
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Alt 22.09.2011, 21:54   #6
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Eiertante
Standard AW: Miese Behandlung - Termin eskaliert :-(

Ja ... das mit Beistand ist schon klar - aber ehrlich für mich hier sehr schwierig durchführbar.

Die Verhaltensempfehlungen kenne ich recht gut - mir stellt sich die Frage in diesem Falle: kann ein VA erlassen werden, wenn dem eine EGV ja gerade NICHT voraus gegangen ist?
Einfach so aus "Frack"? Womöglich noch mit der Behauptung, dass ein Zustandekommen ja nicht möglich war (was ja nicht mein Problem war!)

Die SB hat das Teil zwar getippt - aber ICH habe es bisher nicht zu sehen bekommen, weiß nicht was drin steht und es wurde auch noch nicht darüber gesprochen - außer dass die erwähnte, ich solle PRO WOCHE 2 "Initiativbewerbungen" schreiben. Hier etwa so sinnfrei wie ein Kropf.

Im übrigen: 8 "Blindbewerbungen" im Monat? Geht das überhaupt? Ich habe irgendwo gelesen, dass das nicht ohne weiteres verlangt werden kann.
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Alt 22.09.2011, 22:57   #7
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Info AW: Miese Behandlung - Termin eskaliert :-(

wie meine lieben vor-poster schrieben,

VA abwarten

dann wird der wie üblich angegangen

und erledigt


2 schreiben, dann sind sie erledigt.

laß sie doch einen fehler nach dem anderen begehen,

um so besser für dich LACH


mach Dir keinen kopf,

bist doch schon länger bei uns.


und was tante vom nix-job centre meint, würde mir am ... vorbeigehen
__

70 - 80 % ALLER Bescheide die von Sozialbehörden (ARGE, Hartz IV) bundesweit erstellt werden, sind RECHTSWIDRIG!!!

70 Prozent aller Sanktionen ungerechtfertigt: 42 Prozent aller eingelegten Widersprüche und fast 60 Prozent der eingereichten Klagen erfolgreich!

gegen beides Klagen


NIE ! eine EGV Eingliederungsvereinbarung und sonstiges, SOFORT unterschreiben = erst HIER prüfen lassen!!! Egal, was sie androhen!!!
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Alt 22.09.2011, 22:59   #8
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Info AW: Miese Behandlung - Termin eskaliert :-(

und wenn du keinen beistand hast,

dann schweigst du dich eben aus

- unterschreibst natürlich nix -

und sagst, sollen sie schriftlich machen. LACH
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Alt 23.09.2011, 08:09   #9
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Eiertante
Standard AW: Miese Behandlung - Termin eskaliert :-(

Danke!

Ja .... in der "Theorie" weiß man ... weiß ich ... das alles schon längst.
Aber wenn es einen selbst dann so kalt erwischt, ist man einfach nur noch sprachlos und völlig geplättet, wie sich "Staatsdiener" gegenüber ihrer MIT-Bürger verhalten können!

Ich war wirklich mit gutem Vorsatz bereits zum 1. Termin hin und habe von Anfang an KEINERLEI GRÜNDE von mir aus geliefert, welche so eine Art Gespräch provoziert oder rechtfertigt! Schon gar nicht in beleidigender und diskriminierender Weise bei der Wortwahl.

Vielleicht hätte jemand anders sich nicht so "ange****t" gefühlt und das eher geschluckt ... aber bitte: der liebe Gott erhalte mir meine "Empfindlichkeiten"! Denn DIE machen einen auch zum Menschen - diesen Blick haben anscheinend einige Sachbearbeiter bereits völlig verloren.

Vielleicht auch, gerade WEIL ich durch einiges an Infos hier "vorbereitet" war und durch langjähriges Arbeiten an der eigenen Lebenssituation und Persönlichkeit, sind mir diese süffisanten Angriffe und das manipulative daran besonders aufgefallen und haben so tief getroffen!
Man hält es immer nicht für möglich, denkt, dass "anderen" das nur passieren kann und dass man, wenn man sich "vorschriftsmäßig" verhält nichts verkehrt machen kann. Aber ich muss revidieren: niemand ist vor dieser Art der Willkür, der persönlichen Beleidigungen gefeit!

Ich überlege, den Verlauf dieser Gespräche genauestens zu protokollieren und auch diese Art der Unprofessionalität zu "analysieren" und mich an höherer Stelle darüber zu beschweren.

Aufgrund meines letzten "Eier-Jobs" in einer Vertrauensstellung im Kundenmanagement eines größeren Konzerns bin ich sicherlich dazu in der Lage, mich da durch zu "eiern" und sehr dezidiert die offensichtlichen Mankos in Sachen "Gesprächsführung" der SB UND auch der Teamleiterin zu benennen und eine Empfehlung für eine "Nachschulung" auszusprechen.

Im Nachhinein war mehr als deutlich zu erkennen: dass die ein halbes Jahr "gepennt" haben und die Meldung nicht auf den Tisch bekamen, dass ich derzeit in ALGI bin, bringt nun "Zeitdruck".
Die ersten Worte der SB: "Das geht normalerweise gar nicht - bei mir sind die Kunden alle 6-8 Wochen im Termin und dann auch sehr schnell in Arbeit" zeigte das von Anfang an - nur war mir das verständlicherweise sch.. egal, da nicht mein Verschulden, oder?

Da ist nun nach nur 1 Termin mit ein paar Vermittlungsvorschlägen die Bemerkung der Chefin "wenn SIE es nicht schaffen in Arbeit zu kommen und WIR es nicht schaffen ... dann müssen wir einen DRITTEN ins Boot holen (UVGA), der das macht" schon JETZT eine komplette Bankrotterklärung, dass sie überhaupt WILLENS sind, sich hier ordentlich zu verhalten und ein Indiz dafür, dass nun der Druck an MICH weitergegeben werden soll und man jetzt schon mich "los werden" will, damit zum Jahresende die Statistik etwas "freundlicher" wird.

Auf die Argumentation jedoch bin ich sehr gespannt - falls es eine geben wird.
Eiertante ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 23.09.2011, 13:03   #10
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Eiertante
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Liebe Mitstreiter!

Ich war heute tatsächlich bei einem Psychotherapeuten und habe ihm die SAche und meinen "Schmerz" damit und meine heftige Reaktion berichtet. Nach 2 intensiven Gesprächsstunden kam er zu der Ansicht, dass das ganze System hier nur noch KRANK ist und auch zusehends krank macht.
Bei einem Patienten, der bei einer Krankenkasse arbeitet und dort auch so viel Leid sieht und oft alles ablehnen muss, sieht er das deutlich.

ICH sei vollkommen ok - in allem sehr gefestigt und habe aufgrund der offensichtlichen Unverschämtheiten ganz "normal" reagiert. Keine weitere Therapiebedürftigkeit na das ist schon mal was, man glaubt langsam, man selbst habe einen an der Klatsche!

Es war ein interessantes Gespräch und der Konsens: das ganze System gleitet mehr und mehr menschlich ab. Mitarbeiter werden so lange einseitig "geschult" und auch selbst unter Druck gesetzt, bis irgendwann genau DAS "Menschenmarterial" übrig bleibt, was schon immer und vor allem in unserem Land vor 60 Jahren den Staatsorganen "hilfreich" und willig zur Seite gestanden ist.

Anders kann man sich das alles nicht mehr erklären.
Nun denke ich jedoch erst Recht darüber nach, eine dezidierte Beschwerde zu verfassen.
Nachdem ich (wegen meines ganzen Background-Wissens) ja keine Gründe geliefert habe für ein solches Benehmen, empfinde ich die Tatsache, dass man dennoch direkt richtig fertig gemacht wird, im Selbstwert angegriffen, mit körperlichen Auswirkungen zu tun hat und ein Arztbesuch nötig war, schon mehr als grenzwertig.
Das geht an mein Recht auf körperliche und seelische Unversehrtheit!

Was meint Ihr?
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Alt 23.09.2011, 13:04   #11
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Knoedels Knoedels Knoedels
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ist mir in der Richtung bei meinem letzten Termin ebenso ergangen wie dir
mir wurde süffisant mitgeteilt das ich in den vergangenen Jahren ja nichts ordentliches zustande gebracht hätte - was ein festes Arbeitsverhältnis anbelangt -und das es ja jetzt an der Zeit wäre, mein dasein als "von der Allgemeinheit zu unterstützenden Person" nun endlich einmal zu beenden .... Hierzu sei also ein Coaching erforderlich, denn irgendwas würde ICH ja falsch machen, sonst HÄTTE ich ja ARBEIT .....
Du siehst, dieses systematische Kleinmachen des gegenübers hat Methode und ist auch so bezweckt.
Ich musste mich die Tage danach übel zusammenreissen um nicht doch Schuldgefühle zu entwickeln und mein Selbstwertgefühl irgendwie aufrecht zu erhalten, das ging echt schon an die Substanz !!!!
Meinen nächsten Termin werde ich MIT SICHERHEIT NICHT OHNE BEISTAND absolvieren, das passiert mir nicht nochmal.
Mein Coaching habe ich durch eine vierwöchige Krankschreibung erstmal abgewendet, aber ich denke das das noch ein gewaltiges "Nachspiel" haben wird. Nicht finanziell - eher Wortmäßig, beim nächsten Termin.
Sie hatte mir ja angedroht, falls ich darauf mit einem gelben Schein antworte, wie bisher alle anderen, würde ich sie kennenlernen Anfang Oktober ist es dann soweit, dauert nur noch paar Tage
lg
__

Stelle dich gut mit deinen Kindern -
sie suchen später mal dein Altersheim aus
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Alt 23.09.2011, 14:32   #12
FOKUS
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@Eiertante

ich habe mir Deine ausführlichen Darstellungen aufmerksam durchgelesen...ich glaube, dass Du mit einer völlig überzogenen Erwartung in das Gespräch gegangen bist, viel zu angreifbar und offen. Du bist sicher von einer angenehmen, konstruktiven Gesprächsführung ausgegangen, die Du mal erlebt hast und nun auf diesen Termin übertragen hast.

Solche Gespräche, die überwiegend auf eine "Beziehungsebene" gezerrt werden und dazu dienen, bei den "Kunden" Selbstzweifel zu nähren und Selbstwertgefühle zu schwächen haben mal grundsätzlich beim Amt nix zu suchen, sind unsachlich und destruktiv. Aber dazu gehören immer auch zwei.

Ich habe ähnliches erlebt, jedoch habe ich gelernt, mir meine Schwächen einzugestehen und auch abstrakt mitzuteilen.
Außerdem mache ich mein Selbstwertgefühl nicht von minderqualifizierten Äußerungen Verwaltungsangestellter abhängig.

Ich glaube, dass die SB eben Deine Schwächen angepiekst hat, die Du verbergen möchtest und Du Dich auf so ein schädliches Gespräch eingelassen hast, ja und dann hat es seinen Lauf genommen...

In der Sache ist ja nicht viel geschehen, eine EGV ist nicht mit Dir verhandelt worden und ein VA kann nur erlassen werden, wenn EGV erfolglos verhandelt wurde...mündliche "Anweisungen" sind nicht belegbar, somit gegenstandslos...

Anstatt jetzt kräfte für eine fruchtlose Auseinandersetzung mit der "Arbeitsweise" der SB zu vergeuden, solltest Du besser überlegen, wie Du Dich zukünftig besser schützen kannst:

- die Anwesenheit eines Beistandes wirkt Wunder und zwingt SB
zu Sachlichkeit und Zurückhaltung, also unbedingt drum kümmern
- nicht mehr von Dir preisgeben, als nötig
- nicht zu viel erwarten, eher mit Unannehmlichkeiten rechnen
- versuchen distanziert und sachlich zu bleiben

Ich halte es außerdem für wichtig, sich seiner Schwächen und "Vermittlungshemmnisse" für sich selbst bewußt zu sein und die eigene Leistungsfähigkeit realistisch einzuschätzen und nicht von anderen einschätzen zu lassen, dann braucht man sich auch nicht besonders zu verteidigen und ist an der Stelle nicht so empfindlich.

LG FOKUS
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Alt 23.09.2011, 14:47   #13
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@Eiertante

Ich habe Deinen anderen Beitrag jetzt erst gelesen...

Ich denke auch, dass unser Gesellschaftssystem und unsere Arbeitswelt an vielen Stellen krank macht und krank ist, aber irgendwie muss man sich damit arrangieren und einen für sich gesunden Umgang damit finden, nützt ja alles nix.

Anstatt die Verhältnisse zu beklagen, ist es sicher besser, sich von der "Opferrolle" zu lösen und seine Interessen clever zu verteidigen.

LG FOKUS
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Alt 23.09.2011, 16:01   #14
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Zitat von Eiertante Beitrag anzeigen
Liebe Mitstreiter!

Ich war heute tatsächlich bei einem Psychotherapeuten und habe ihm die SAche und meinen "Schmerz" damit und meine heftige Reaktion berichtet. Nach 2 intensiven Gesprächsstunden kam er zu der Ansicht, dass das ganze System hier nur noch KRANK ist und auch zusehends krank macht.
Bei einem Patienten, der bei einer Krankenkasse arbeitet und dort auch so viel Leid sieht und oft alles ablehnen muss, sieht er das deutlich.

ICH sei vollkommen ok - in allem sehr gefestigt und habe aufgrund der offensichtlichen Unverschämtheiten ganz "normal" reagiert. Keine weitere Therapiebedürftigkeit na das ist schon mal was, man glaubt langsam, man selbst habe einen an der Klatsche!

Es war ein interessantes Gespräch und der Konsens: das ganze System gleitet mehr und mehr menschlich ab. Mitarbeiter werden so lange einseitig "geschult" und auch selbst unter Druck gesetzt, bis irgendwann genau DAS "Menschenmarterial" übrig bleibt, was schon immer und vor allem in unserem Land vor 60 Jahren den Staatsorganen "hilfreich" und willig zur Seite gestanden ist.

Anders kann man sich das alles nicht mehr erklären.
Nun denke ich jedoch erst Recht darüber nach, eine dezidierte Beschwerde zu verfassen.
Nachdem ich (wegen meines ganzen Background-Wissens) ja keine Gründe geliefert habe für ein solches Benehmen, empfinde ich die Tatsache, dass man dennoch direkt richtig fertig gemacht wird, im Selbstwert angegriffen, mit körperlichen Auswirkungen zu tun hat und ein Arztbesuch nötig war, schon mehr als grenzwertig.
Das geht an mein Recht auf körperliche und seelische Unversehrtheit!

Was meint Ihr?

absolut alles richtig,

sehe ich genauso.


Hast einen tollen Psychotherapeuten, viele Grüße von mir, und Anerkennung


Aber ist doch ALLES bekannt,

seit ich hier in diesem forum mit mache.

was dir passiert,
passiert bundesweit - von der Großstadt bis zum kleinen ort an der mosel - leider



reg Dich nicht auf,

mach Dir ein schönes Wochenende

und genieße die sonne, wenigstens in kölle

und wenn die zeit kommt,

laß sie a u f l a u f e n ALAAF
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Alt 23.09.2011, 16:06   #15
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Zitat von FOKUS Beitrag anzeigen
@Eiertante

ich habe mir Deine ausführlichen Darstellungen aufmerksam durchgelesen...ich glaube, dass Du mit einer völlig überzogenen Erwartung in das Gespräch gegangen bist, viel zu angreifbar und offen. Du bist sicher von einer angenehmen, konstruktiven Gesprächsführung ausgegangen, die Du mal erlebt hast und nun auf diesen Termin übertragen hast.

Solche Gespräche, die überwiegend auf eine "Beziehungsebene" gezerrt werden und dazu dienen, bei den "Kunden" Selbstzweifel zu nähren und Selbstwertgefühle zu schwächen haben mal grundsätzlich beim Amt nix zu suchen, sind unsachlich und destruktiv. Aber dazu gehören immer auch zwei.

Ich habe ähnliches erlebt, jedoch habe ich gelernt, mir meine Schwächen einzugestehen und auch abstrakt mitzuteilen.
Außerdem mache ich mein Selbstwertgefühl nicht von minderqualifizierten Äußerungen Verwaltungsangestellter abhängig.

Ich glaube, dass die SB eben Deine Schwächen angepiekst hat, die Du verbergen möchtest und Du Dich auf so ein schädliches Gespräch eingelassen hast, ja und dann hat es seinen Lauf genommen...

In der Sache ist ja nicht viel geschehen, eine EGV ist nicht mit Dir verhandelt worden und ein VA kann nur erlassen werden, wenn EGV erfolglos verhandelt wurde...mündliche "Anweisungen" sind nicht belegbar, somit gegenstandslos...

Anstatt jetzt kräfte für eine fruchtlose Auseinandersetzung mit der "Arbeitsweise" der SB zu vergeuden, solltest Du besser überlegen, wie Du Dich zukünftig besser schützen kannst:

- die Anwesenheit eines Beistandes wirkt Wunder und zwingt SB
zu Sachlichkeit und Zurückhaltung, also unbedingt drum kümmern
- nicht mehr von Dir preisgeben, als nötig
- nicht zu viel erwarten, eher mit Unannehmlichkeiten rechnen
- versuchen distanziert und sachlich zu bleiben

Ich halte es außerdem für wichtig, sich seiner Schwächen und "Vermittlungshemmnisse" für sich selbst bewußt zu sein und die eigene Leistungsfähigkeit realistisch einzuschätzen und nicht von anderen einschätzen zu lassen, dann braucht man sich auch nicht besonders zu verteidigen und ist an der Stelle nicht so empfindlich.

LG FOKUS
super beitrag


und außerdem sind wir über 50 Jahre, da ist sowieso alles ...
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Alt 23.09.2011, 16:08   #16
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In der Sache

ist ja nicht viel geschehen, eine EGV ist nicht mit Dir verhandelt worden und ein VA kann nur erlassen werden, wenn EGV erfolglos verhandelt wurde...mündliche "Anweisungen" sind nicht belegbar, somit gegenstandslos... von Fokus

also,

ist alles palle ...
__

70 - 80 % ALLER Bescheide die von Sozialbehörden (ARGE, Hartz IV) bundesweit erstellt werden, sind RECHTSWIDRIG!!!

70 Prozent aller Sanktionen ungerechtfertigt: 42 Prozent aller eingelegten Widersprüche und fast 60 Prozent der eingereichten Klagen erfolgreich!

gegen beides Klagen


NIE ! eine EGV Eingliederungsvereinbarung und sonstiges, SOFORT unterschreiben = erst HIER prüfen lassen!!! Egal, was sie androhen!!!
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Alt 23.09.2011, 20:04   #17
HZ725
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HZ725
Standard AW: Miese Behandlung - Termin eskaliert :-(

@Eiertante,

lass dich nicht entmutigen und lass dir keine Selbstzweifel einreden! Wie andere auch schon geschrieben haben: Das Ganze hat System und passiert nicht nur dir. Argumente werden meistens mit "Hühnerhofgegacker" abgeschmettert, weil die SBs genau wissen, dass du die besseren Argumente hast und sie ganz schön alt aussehen würden, wenn sie ernsthaft darauf eingingen.

Ich bin in einer ganz ähnlichen Situation und bin auch ganz ähnlich behandelt worden. Ich glaube, wenn ich nicht die ganze Zeit in diesem Forum hier mitgelesen hätte, wäre ich auch an mir und der Situation verzweifelt. (Daher noch mal ein herzliches Danke an alle, die hier schreiben und von ihren Erlebnissen berichten!) So aber hatte ich die Gewissheit, dass meine Erlebnisse mit meiner Person als solcher nicht allzu viel zu tun haben, und konnte mich wenigstens innerlich ein wenig davon distanzieren.

Trotzdem hat mich jeder der Termine buchstäblich krank gemacht, hat mir Tage und Wochen an Arbeitszeit geraubt und mich am Weiterkommen gehindert. Im Moment bin ich zumindest für ein paar Monate raus aus dem "Bezug", aber das habe ich nur geschafft, weil ich mich mit allen Mitteln gegen die Auflagen und Zumutungen meiner SB gewehrt habe und meine Zeit nicht mit sinnlosen Bewerbungen und sonstigem leeren Aktionismus verplempert habe.

Ich habe auch schon seit langem vor, mit meinen Erfahrungen an die Öffentlichkeit zu gehen, und werde das auch durchziehen. Leider ist meine Zeit begrenzt, daher wird es nicht so schnell gehen. Aber ein Beschwerdebrief mit detaillierten Beschreibungen der Vorgehensweise der SB an verschiedene höhere Stellen liegt erst mal als nächstes an. Auch wenn es keine unmittelbaren Verbesserungen bringt, ist es nötig, dass sich so viele Betroffene wie möglich beschweren.
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Alt 24.09.2011, 08:02   #18
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blattkaktus
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Hallo Eiertante,
mir geht es hier seit Anfang an genauso mit der SB.
Ab und zu antworte ich etwas dazu, wie etwa, es liegt nicht an den Arbeitslosen, sondern an den zu wenigen Arbeitsplätzen, mit Zahlenangaben.
Oder, doch ich bemühe mich um Arbeit, und sie, war ja nur als Beispiel.
Aber im Prinzip bringt es gar nichts, von denen was zu erwarten. Beim Gespräch stelle ich größtenteils auf Durchzug, und sage mir, nur was schriftlich ist, das zählt, egal was die im Gespräch von sich gibt.
Und nehme brav seit einiger Zeit meine Blutdrucktabletten, da ich danach immer sprichwörtlich auf 180 bin :)
Aber es ist schon erschreckend, was solche Behandlung auf Dauer bei einem anrichtet. Wenn man nicht dagegen ankämpft, ist das
Selbstwertgefühl ganz schnell im Keller.
Deshalb ist der nächste Termin dort immer ein Kampftermin und
ich bereite mich innerlich darauf vor.
sg
__

Heute stehen wir am Abgrund, morgen sind wir einen Schritt weiter

blattkaktus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.09.2011, 08:11   #19
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Eiertante
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Vielen Dank - auch für die konstruktive Kritik! Sicher alles Überlegungen, die man immer wieder mal anstellen muss ...

Zitat von HZ725 Beitrag anzeigen
Ich habe auch schon seit langem vor, mit meinen Erfahrungen an die Öffentlichkeit zu gehen, und werde das auch durchziehen. Leider ist meine Zeit begrenzt, daher wird es nicht so schnell gehen. Aber ein Beschwerdebrief mit detaillierten Beschreibungen der Vorgehensweise der SB an verschiedene höhere Stellen liegt erst mal als nächstes an. Auch wenn es keine unmittelbaren Verbesserungen bringt, ist es nötig, dass sich so viele Betroffene wie möglich beschweren.


Find ich jut! Denn wenn wir immer nur im "Verborgenen" jammern, bringt es auch nix.
Außerdem überlege ich, den nächsten SB (oder auch Bfz-Tante) - und die kommen ganz sicher - zuerst einmal nach DEREN Qualifikationen und "Lebenslauf" zu fragen... "Vertrauensbasis schaffen" und so

Aber da kann man doch sehen: selbst einen Menschen, der bis dato sich als stabil und mit beiden Beinen im Leben wähnte, können diese System-Schergen und selbsternannten Beurteilungskompetenzler ins Wanken bringen - was mag da in den vielen Menschen vorgehen, die weniger fest im Leben stehen?

Der Rat meines Therapeuten war, ganz klar für mich mit meiner mir offensichtlich eigenen Sozialkompetenz zu entscheiden, welcher Weg und welche Strategie für mich persönlich angemessen und richtig ist und dies dann auch konsequent mit allem Wissen und nötiger Unterstützung zu verfolgen.

Ein weiterer Rat: wenn man die SB nicht irgendwie "ablehnen" kann, dann die nächste Einladung schriftlich beantworten und mitteilen, dass ich der Ansicht bin, dass der Austausch von Informationen bezüglich Bewerbungsaktivitäten durchaus auf dem Schriftwege stattfinden kann und da aufgrund der Vorfälle und eines gescheiterten 2. Versuches KEINE sachliche Basis möglich erscheint, ich aus gesundheitlichen Erwägungen einen persönlichen Termin ablehne.

Ich halte das für eine gute Idee und werde mich mal durchwühlen, inwieweit dem Bürger hier ein derartiges Recht zusteht, oder man zu einem persönlichen Vorsprechen gezwungen werden könnte.
Natürlich kann man sich krank melden - aber das wiederum ist mir zu "einfach". Ein bisschen "sportlicher Spaß" muss schon sein, oder?

Oder hat jemand hier eine Quelle?

Und: ist das SICHER so, dass kein "ersetzender" VA rausgeschickt werden kann, wenn mir die EGV nicht einmal zur Durchsicht vorgelegt wurde? Sie befindet sich nur in der Akte ...

Oder kann behauptet werden, dass eine EGV aufgrund MEINES Verschuldens nicht zustande gekommen sei?
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Alt 24.09.2011, 08:16   #20
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Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
Und beim nächsten Termin einen Beistand mitnehmen, der Protokoll schreibt.
Schließe ich mich an!!! Nicht ohne Beistand
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Alt 24.09.2011, 08:16   #21
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Zitat von blattkaktus Beitrag anzeigen
Hallo Eiertante,
mir geht es hier seit Anfang an genauso mit der SB.
Ab und zu antworte ich etwas dazu, wie etwa, es liegt nicht an den Arbeitslosen, sondern an den zu wenigen Arbeitsplätzen, mit Zahlenangaben.
Oder, doch ich bemühe mich um Arbeit, und sie, war ja nur als Beispiel.
Aber im Prinzip bringt es gar nichts, von denen was zu erwarten. Beim Gespräch stelle ich größtenteils auf Durchzug, und sage mir, nur was schriftlich ist, das zählt, egal was die im Gespräch von sich gibt.
Und nehme brav seit einiger Zeit meine Blutdrucktabletten, da ich danach immer sprichwörtlich auf 180 bin :)
Aber es ist schon erschreckend, was solche Behandlung auf Dauer bei einem anrichtet. Wenn man nicht dagegen ankämpft, ist das
Selbstwertgefühl ganz schnell im Keller.
Deshalb ist der nächste Termin dort immer ein Kampftermin und
ich bereite mich innerlich darauf vor.
sg
Durchzug scheint die einzige Alternative.
Jedoch kann das auch nicht das Ende vom Lied sein, die Leute reihenweise therapiereif zu machen.
Vielleicht probierst du mal die Variante, die mir mein Doc geraten hat? Schriftlich die Vorsprache abzulehnen, weil es einem danach immer schlecht geht. Die nötigen Infos kann man sicher auch per Post austauschen.

Wir sollten hier mal nach Quellen suchen, die das stützen können. Ich denke nicht, dass man, wenn man sich auf seine simpelsten Grundrechte beruft, zur Vorsprache gezwungen oder auch "vorgeführt" werden kann.
Einen "Lebensbeweis" muss man sicher noch nicht antreten, oder?
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Alt 24.09.2011, 08:18   #22
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Zitat von Phine Beitrag anzeigen
Schließe ich mich an!!! Nicht ohne Beistand
Das ist auch richtig und ich war selbst schon bei anderen erfolgreich mit. Da denkst du eigentlich, du hast "es" drauf - vor allem, wenn du bewusst keine Gründe lieferst.

Tja - Täuschung!
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Alt 24.09.2011, 08:46   #23
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Zitat von Eiertante Beitrag anzeigen
Liebe Mitstreiter!

Ich war heute tatsächlich bei einem Psychotherapeuten und habe ihm die SAche und meinen "Schmerz" damit und meine heftige Reaktion berichtet. Nach 2 intensiven Gesprächsstunden kam er zu der Ansicht, dass das ganze System hier nur noch KRANK ist und auch zusehends krank macht.
Bei einem Patienten, der bei einer Krankenkasse arbeitet und dort auch so viel Leid sieht und oft alles ablehnen muss, sieht er das deutlich.

ICH sei vollkommen ok - in allem sehr gefestigt und habe aufgrund der offensichtlichen Unverschämtheiten ganz "normal" reagiert. Keine weitere Therapiebedürftigkeit na das ist schon mal was, man glaubt langsam, man selbst habe einen an der Klatsche!

Es war ein interessantes Gespräch und der Konsens: das ganze System gleitet mehr und mehr menschlich ab. Mitarbeiter werden so lange einseitig "geschult" und auch selbst unter Druck gesetzt, bis irgendwann genau DAS "Menschenmarterial" übrig bleibt, was schon immer und vor allem in unserem Land vor 60 Jahren den Staatsorganen "hilfreich" und willig zur Seite gestanden ist.

Das ist schon sehr lange meine Meinung. Erinnert mich immer an den Film "Das Experiment"


Anders kann man sich das alles nicht mehr erklären.
Nun denke ich jedoch erst Recht darüber nach, eine dezidierte Beschwerde zu verfassen.
Nachdem ich (wegen meines ganzen Background-Wissens) ja keine Gründe geliefert habe für ein solches Benehmen, empfinde ich die Tatsache, dass man dennoch direkt richtig fertig gemacht wird, im Selbstwert angegriffen, mit körperlichen Auswirkungen zu tun hat und ein Arztbesuch nötig war, schon mehr als grenzwertig.
Das geht an mein Recht auf körperliche und seelische Unversehrtheit!

Was meint Ihr?
Es heißt zwar das die eine Krähe der andere kein Auge aushacke, aber ich würde auf jeden Fall den Versuch unternehmen. Vielleicht ist ja irgendwo ein "Mensch" dabei

Viele Grüße
Phine
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Alt 24.09.2011, 08:56   #24
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Eiertante
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;-) der "Big Boss" der Agentur hier im Landkreis hat mich vor Jahren im pers. Gespräch für einen "Schützling" schon mal vor der Nase gehabt und ich konnte ein kompliziertes Ding durchsetzen, an dem sich 2 Anwälte die Zähne ausgebissen haben.

Vielleicht habe ich aber auch seitdem ein "Blinklicht" neben meinem Namen im PC?

Ne - im Ernst: wenigsten DER war äußerst korrekt und menschlich. Mal sehen, ob es ihn noch gibt ...
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Alt 24.09.2011, 09:16   #25
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Zitat von Eiertante Beitrag anzeigen
;-) der "Big Boss" der Agentur hier im Landkreis hat mich vor Jahren im pers. Gespräch für einen "Schützling" schon mal vor der Nase gehabt und ich konnte ein kompliziertes Ding durchsetzen, an dem sich 2 Anwälte die Zähne ausgebissen haben.

Vielleicht habe ich aber auch seitdem ein "Blinklicht" neben meinem Namen im PC?

Ne - im Ernst: wenigsten DER war äußerst korrekt und menschlich. Mal sehen, ob es ihn noch gibt ...
Zum Glück kann ich von solchen Situationen nichts schreiben. Mein SB der selber mal auf der anderen Seite des Tisches saß, ist Mensch geblieben, und regt sich jeden Tag über diese Unmenschlichkeit auf. Wir haben trotz meiner Rente immer mal wieder Kontakt. Ich lese mich hier seit Tagen durch dieses Forum und kann nur mit dem Kopf schütteln.
Natürlich kann ich mir vorstellen, dass man Notizen neben hinschreibt als Vermerk...
Man vergesse nicht, dass die ihre Quoten erfüllen müssen. Wie Du oben geschrieben hast, "einseitiges schulen der Mitarbeiter". Stimmt!
Was ich meinte mit dem Film als Vergleich. Ist die dumme graue Masse. Im Jahre 2003 hat die Telekom einige Ihrer vorhandenen Beamten nach Berlin deligiert zum JC. Die bekamen dort Unterweisungen und wurden kurz geschult. Ich weiß es aus erster Hand. Einige von denen sind zurück zur Telekom, viele sind geblieben. Mach Dir Gedanken. Es sind in den meisten Fällen keine "Fachkräfte" ( eher zertifiziert ) Deswegen auch Fehler und fehlendes Interesse an dem Menschen. Ich kenne nur wenige, die aus dem Sozialwesen kommen. Hier liegt der Kernpunkt. Glaube mir, die wissen um ihre Fehler. Was hinzu kommt es fehlt Personal an allen Ecken. Ich schweife zu weit aus. In Deinem Fall ist es klar. Beschwerde einreichen und sich auch mit dem Chef Deiner SB versuchen, dass Du zu einem anderen Mitarbeiter kommst. Auch die müssen Kompromissbereit sein.
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