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Start > > -> Frauen-Diskriminierung: weiterhin Zwangsrente mit 60 J.

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Alt 29.11.2007, 20:43   #1
ethos07
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Daumen runter Frauen-Diskriminierung: weiterhin Zwangsrente mit 60 J.

Wenn man die heutigen "frohen" Schnell-Strick-Botschaften zur Zwangsrente liest, fällt auf:
Die Politiker, wie z.B.der verlautbarende Beck, scheinen nach wie vor Null genaue Kenntnis von der Renten- Materie zu haben.

Es war ja bislang z.B. nie die Zwangsverrentung mit 58 vorgesehen, sondern mit 60
- aufgrund der durch die Nachrangigkeit vom SGB-II-Leistungen 'mal eben lustg'ins Gegenteil verkehrten Vertrauensschutzregelungen
- für Erwerbslose und
-für Frauen und
- für Schwerbehinderte ,
die vor 1952 geboren wurden - also sog. rentennahe Jahrgänge sind.

Nun hört man zwar, dass die Arbeitslosen erst mit 63 in Zwangsrente geschickt werden können ... sollen/werden/.


ABER BITTE:
Was ist jetzt mit den ALG-II-Beziehern weiblichen Geschlechts??

Welche der zwei auf sie zutreffenden Vertrauensschutzregelungen hat denn nun Vorrang??
Die für Erwerbslose (d.h. Zwangsrente ab 63) oder die für Frauen (Zwangsrente mit 60 J.)

Frauen mit ALG-II-Bezug können nämlich, gemäß der aktuellen Gesetzeslage und der heutigen Verlautbarungen , noch genauso wie bis gestern und vorgestern bereits mit 60 Jahren und d.h. dann mit 18% Abschlägen ins Armenhau.. äh Rentnerinnen-Aus abgeschoben werden!

Und diesen sicher Bar-Gewinn werden sich die ARGen garantiert nicht entgehen lassen, wenn da nicht noch ebenso schnell ein Riegel vorgeschoben Wird!

weiter hier zum Beispiel


Abgesehen, dass in unserem düsteres Mittelalter trotz jahrzehntelanger Emanzipationskämpfe Frauen immer noch eine Untergruppe der Schwerbehinderten sind, wie der link zeigt.... Oggotoogoot
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Viele Grüße aus Berlin
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N.B. Meine Beiträge sind meine persönlichen Meinungen und keine Rechtsberatung.
ethos07 ist offline  
Alt 29.11.2007, 22:22   #2
gerda52
Redaktion
 
Registriert seit: 21.03.2007
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Beiträge: 4.514
gerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiertgerda52 Enagagiert
Rotes Gesicht

Zitat von ethos07
Frauen mit ALG-II-Bezug können nämlich, gemäß der aktuellen Gesetzeslage und der heutigen Verlautbarungen , noch genauso wie bis gestern und vorgestern bereits mit 60 Jahren und d.h. dann mit 18% Abschlägen ins Armenhau.. äh Rentnerinnen-Aus abgeschoben werden!
Im Artikel steht da aber was anderes ...

Zitat:
Schwerbehinderte Menschen sollen profitieren
Frauen und Menschen mit einer Schwerbehinderung könnten bisher noch unter bestimmten Voraussetzungen (welche sind das?) vor dem 63. Lebensjahr in Rente gehen und damit früher als andere Versicherte. Dieser besondere Schutz, so Beck, solle sich nicht in einen Nachteil verkehren. "Gerade diese Menschen profitieren von der gefundenen Regelung."

DGB: Teillösung erreicht
DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach sprach "von einem Schritt nach vorn". Damit sei der Kreis der Betroffenen eingeengt worden. Der DGB hätte sich allerdings gewünscht, dass kein Arbeitsloser mit Abschlägen in Rente geschickt werde. "Es ist eine Teillösung", sagte Buntenbach der dpa. Damit bleibe zumindest Frauen und Behinderten ein lebenslanger Abschlag auf die Rente von bis zu 18 Prozent erspart. Der Abschlag beträgt künftig maximal 7,2 %.
Soll man den gesamten Kompromiss als Übergangslösung verstehen ?

Was ist mit den Jahrgängen ab 1952 ?
gerda52 ist offline  
Alt 29.11.2007, 23:15   #3
ethos07
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Beiträge: 5.691
ethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiertethos07 Enagagiert
Standard sog. Vertrauenschutzregelung (alias Zwangsrenten) für Frauen

Zitat:
Ab welchem Alter kann die Altersrente für Frauen in Anspruch genommen werden?

Frauen, die vor 1952 geboren sind, können die Altersrente für Frauen frühestens mit 60 Jahren und 18 Prozent Abschlag in Anspruch nehmen. Hierbei handelt es sich um bereits geltendes Recht.
hier noch genauer bei der DRV-Bund weiter...

Das ist eine sog.Vertrauensschutzregelung für Frauen aus den rentennahen Jahrgänge bis Jahrgang 1952 - ganz analog wie es. bis zur Umentscheidung von heute, für die Arbeitslosen, vorgesehen war.
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Viele Grüße aus Berlin
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ethos07 ist offline  
Alt 16.12.2007, 18:27   #4
egjowe->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 16.10.2005
Beiträge: 565
egjowe
Standard

nach den ausführungen der rv gibt es also keine gesonderte vertrauensschutzregelung
bei der anhebung des frühesten renteneintrittsalters in monatsschritten für frauen,
die vor 1952 geboren wurden.

das geltende recht wurde also nicht verändert.
die anhebung in monatsschritten gilt also nicht für diese frauen.

insofern könnte, wenn sie nicht in eine neuregelung mit einbezogen werden,
ihnen weiterhin die zwangsverrentung drohen.
da hat ethos07 vollkommen recht, meine ich.
__

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Die einen wollen FRIEDEN ,
die anderen KEINEN KRIEG .
Soetwas erzeugt natürlich Spannungen.
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alles geschriebene gibt lediglich meine meinung bzw. meinen heutigen kenntnisstand wieder.
es stellt keine beratung dar und darf auch so nicht verstanden werden.
egjowe ist offline  
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frauendiskriminierung, weiterhin, zwangsrente

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