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Start > > -> Aussteuerung durch die Krankenkasse, jedoch Restanspruch ALG I - Wie gehts nun weiter?

Ü 50 Spezielles Forum für über 50jährige


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Alt 07.01.2017, 10:49   #1
Asor
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Registriert seit: 07.01.2017
Beiträge: 20
Asor
Standard Aussteuerung durch die Krankenkasse, jedoch Restanspruch ALG I - Wie gehts nun weiter?

Hallo Zusammen,
hier erstmal meine Vorgeschichte:
Im Sep. 2013 habe ich nach 29-jähriger Betriebszugehörigkeit mit 56 (zur Vermeidung einer betriebsbedingten Kündigung) einen Aufhebungsvertrag unterschrieben.
Ab Sep. 2014 Bezug ALG I für 12 Monate (inkl. 6 Wochen KG).
Danach 72 Wochen Bezug KG mit Aussteuerung zum 17.01.2017.
Restanspruch ALG I aus der Zeit vor der Erkrankung ca. 5 Monate.
Über VdK einen Antrag auf GdB beantragt. Verfahren läuft noch.
Nun muss ich in den nächsten Tagen erneut bei der AfA ALG I beantragen.

Jetzt zu meinen Frage:
1. Soweit ich es aus anderen Beiträgen hier entnommen habe, kommt zu meinen Restanspruch durch die Beiträge der KK nochmal 12 Monate hinzu. Somit hätte ich einen neuen Anspruch von 17 Monaten, oder?
Ich habe das bei der Antragstellung für den GdB beim VdK hinterfragt. Man hat mir darauf hierzu nur kurz geantwortet: "das sei nicht richtig". Ich hatte gehofft, hiermit einigermaßen die Zeit bis zum Zeitpunkt einer evtl. möglichen vorzeitigen Verrentung ab 7./2018 (in der Hoffnung bis dahin mind. 50% GbB anerkannt zu bekommen) zu überbrücken.

2. Bei meinem letzten Besuch beim Facharzt, meinte dieser ich wäre weiterhin nicht arbeitsfähig. Ich soll aber erst mal zur AfA gehen und schauen, was die sagen. Ggf. würde er mich weiterhin krankschreiben.
Die AU hat aber bis zur Endbescheinigung zum 17.01. der Hausarzt ausgestellt. Jetzt ist die Frage: beantrage ich arbeitsfähig ALG l (in der Hoffnung mit jetzt 60 Jahren kein Job-Angebot mehr zu bekommen) oder währe es für mich günstiger mich vom Facharzt weiter AU schreiben zu lassen? Bekomme ich dann ebenfalls gleich lang ALG I.

Natürlich möchte ich hier keinen Fehler begehen, der dann Nachteile für mich bringt. Wäre dankbar wenn Ihr mir helfen könntet. Vielen Dank im Voraus!

Gruß
Asor
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Alt 07.01.2017, 11:37   #2
skorpi1958
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Registriert seit: 17.12.2014
Beiträge: 47
skorpi1958 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Aussteuerung KK mit RA ALG I

Guten Morgen , ich kann Dir sicherlich nicht sehr viel weiter helfen, aber ich versuche es mal.
Wenn Du 2013 56 Jahre alt warst , müsstest Du jetzt 58 oder älter sein .
Mit 58 hat meinen Anspruch auf 24 Monate auf ALG 1.Also sollte noch ein Rest von 12 Monaten sein. . Auf jeden Fall solltest Du dich weiterhin lückenlos krankschreiben lassen . Bis 17.01.2017 bist Du krankgeschrieben. Undedingt weiter krank schreiben lassen .. Du beantragst ALG1 nach Aussteuerung aus dem Krankengeld. Da gibt es einige Punkte zu beachten. Es gibt hier einen Link wie man das Formular richtig ausfüllt. Erstmal zur AFA , AU zeigen , aber nicht da lassen und betonen das Du dein Restleistungsvermögen zur Verfügung stellst. Antrag mit nehmen und in Ruhe ausfüllen. Schau sonst mal bei meinen Beiträgen und Fragen nach. Vielleicht hilft es Dir. Grad der Behinderung spielt erstmal keine Rolle . Liebe Grüße Skorpi 58
skorpi1958 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.01.2017, 09:01   #3
Asor
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Registriert seit: 07.01.2017
Beiträge: 20
Asor
Standard AW: Aussteuerung KK mit RA ALG I

Herzlichen Dank für die rasche Antwort Skorpi 58.
Ich nun jetzt 59 und werde im Juli 60. Ich habe mich ein Jahr nach Aufhebung meines Arbeitsvertrages arbeitslos gemeldet.

Soweit ich das aus dem Informationsmaterial der AfA entnommen habe, wäre meine Anspruchdauer höchstens:
a) aufgrund der zugrunde liegenden Rahmenfrist (36 Beitragsmonate in den letzten 5 Jahren) 18 Monate, da ich in den letzten 5 Jahren 1 Jahr keine Beträge gezahlt habe und 1 weiteres Jahr ALG I bezogen habe.
b) mein Restanspruch, etwas mehr als 5 Monate + 12 Monate neu erworbener Anspruch durch Beiträge der KK in den letzten 72 Wochen.

Mich hat nur verunsichert, dass die Dame vom VdK das nicht so gesehen hat. Da ich aber nicht aus diesem Grund bei ihr war (sondern Antrag auf GdB) habe ich mich nicht getraut weiter zu bohrt. Würde mich freuen, wenn mir hier jemand aus dem Forum weiter helfen könnte.

Ich bin mir auch noch nicht im Klaren ob es für mich günstig ist, mich ab 17.01. (Datum der Aussteuerung) weiterhin krankschreiben zu lassen. Mein Hausarzt hat erst mal, auf mein Wunsch, bei der letzten AU "Endbescheinigung" angekreuzt. Wie gesagt, der Facharzt meint aber, ich wäre auf keinem Fall arbeitsfähig und würde mich ggf. krankschreiben. Weiß aber nicht, wie das mit der "Endbescheinigung" meines Hausarztes funktioniert.

Ich befürchte aber, wenn ich arbeitsunfähig ALG I beantrage, wird die AfA verlangen, dass ich einen Kurantrag stelle (hat KK auch schon versucht). Mein Mann ist Rentner und schwer erkrankt. Ich möchte ihn ungern viele Wochen alleine lassen Da die AfA mir in den ersten 12 Monate kein passendes Jobangebot machen konnte, gehe ich nicht davon aus, dass ich jetzt 78 Wochen älter mehr Chancen auf dem Arbeitsmarkt habe. Wenn ich aber arbeitsunfähig die Zeit bis zu einer Verrentung besser überbrücken könnte, müsste ich mir das überlegen.

In jedem Fall muss mich nächste Woche bei der AfA melden.
Daher wäre ich für eure rasche Hilfe sehr dankbar!

Liebe Grüße
Asor
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Alt 08.01.2017, 09:51   #4
skorpi1958
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Beiträge: 47
skorpi1958 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Aussteuerung KK mit RA ALG I

Du kennst dich anscheinend besser aus als ich. Auf jeden Fall kann dein Arzt dir eine Bescheinigung ausstellen , das Du nicht rehafähig bist. Hoffe das Du von anderen noch mehr Infos bekommst .
Liebe Grüße Skorpi
skorpi1958 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.01.2017, 14:00   #5
Kerstin_K
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Standard AW: Aussteuerung KK mit RA ALG I

Hat Dein Mann eine Pflegestufe? Dann koennte man die Zeit einer Reha mit Verhinderungs- und Kurzzeitpflege uebberbruecken.
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Alt 08.01.2017, 15:55   #6
Asor
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Asor
Standard AW: Aussteuerung KK mit RA ALG I

Nein, keine Pflegestufe. Die KK hatte angeboten die Kosten für meine Kur zu übernehmen bei der ich meinen Mann mitnehme kann. Mein Mann will das aber leider nicht.

Im Moment sehe auch nicht den Vorteil für mich, wenn ich mich weiter krankschreiben lasse. Es sei denn ich würde eine EU Rente beantragen wollen. Das erscheint mir aber heutzutage nur schwer durchsetzbar. Dagegen denke ich, dass ich bis zum Auslaufen meines ALG I Anspruches (wenn ich mich bei der Berechnung nicht geirrt habe), eher eine Chance auf 50% GdB habe. Mein Hausarzt meint, das müsste aufgrund meiner Erkrankungen machbar sein. Dann könnte ich fast nahtlos vom ALG I in die vorgezogene Rente mit 10,8 % Abschlag gehen. Ich hab nur Angst, dass meine Rechnung eine Denkfehler hat.

Daher mein Hilferuf hier an euch.

Vielen Dank!

Liebe Grüße
Asor
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Alt 08.01.2017, 16:08   #7
Kerstin_K
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Standard AW: Aussteuerung KK mit RA ALG I

Das Problem ist, dass Du fuer ALG I nach Nahtlosigkeit einen Antrag stellen musst, Reha oder Rente.

Bei der DRV muss man in der Regel zur Reha, bevor EM Rente bewilligt wird. Dann hilft nur noch rehaunfaehigkeit,

Mach Deinem Mann mal klar, dass es ihm nicht hilft, wenn Du ausfaellst.

Gehst Du davon aus, dass eine Reha Dir helfen koennte?
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Alt 08.01.2017, 16:26   #8
Asor
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Asor
Standard AW: Aussteuerung KK mit RA ALG I

Ja notfalls würde ich schon eine Reha machen. Wir sind auch so übereingekommen, dass ich es mache wenn es von der AfA verlangt wird und ich es nicht ablehnen kann. Zum Thema EU Rente habe ich gerade meinen letzten Beitrag oben ergänzt. Wie siehst Du das?
Asor ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.01.2017, 17:22   #9
axellino
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Standard AW: Aussteuerung KK mit RA ALG I

Zitat von Kerstin_K Beitrag anzeigen
Das Problem ist, dass Du fuer ALG I nach Nahtlosigkeit einen Antrag stellen musst, Reha oder Rente.
Diese pauschale Aussage ist so nicht korrekt.

Sie wäre dann korrekt, insofern der ÄD der Arbeitsagentur, der im rahmen der Nahtlosigkeitsregelung ein Gutachten erstellt, eine Leistungsfähigkeit von unter 3 Stunden tgl. über 6 Monate hinaus feststellt.

Ersichtlich in § 145 SGB III

Ansonsten ist eine Antragstellung von Reha/Rente keine Anspruchvoraussetzung um ALG 1 nach Nahtlosigkeit zu erhalten.
__

Wer Rechtschreibfehler findet,darf sie gerne behalten !!!!
axellino ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.01.2017, 17:49   #10
Kerstin_K
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Standard AW: Aussteuerung KK mit RA ALG I

Okay, Axellino, stimmt, aber zeig mir doch mal den ausgesteuerten, der ein Restleistungsvermögen von mehr als 6 Stunden hat, also vollzeit. DAs beisst sich doch schon mit der AU.

In der Regel wir die AfA also zur Antragstellung auffordern. DAs kann sein Reha, Rente oder LTA.

LTA brint den TE nicht weiter, ob Reha oder Rente beantragt wird, ist fast egal, da der Rente in der Regel eine Reha vorgeschaltet wird.
__

Viele Grüße aus Hannover
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Alt 08.01.2017, 17:51   #11
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Standard AW: Aussteuerung KK mit RA ALG I

Zitat von Asor Beitrag anzeigen
Ja notfalls würde ich schon eine Reha machen. Wir sind auch so übereingekommen, dass ich es mache wenn es von der AfA verlangt wird und ich es nicht ablehnen kann. Zum Thema EU Rente habe ich gerade meinen letzten Beitrag oben ergänzt. Wie siehst Du das?
Den GdB Antrag kannst Du ja parallel laufen lassen. EM Renteananträge können eine sehr lanwierige Sache sein, wenn der GdB Antrag vorher durch ist und die in vorzeitige Altersrente wegen Schwerbehinderung gest, hat sich der EM Rentenantrag eh erledigt.
__

Viele Grüße aus Hannover
Kerstin_K ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 08.01.2017, 18:26   #12
axellino
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Standard AW: Aussteuerung KK mit RA ALG I

Zitat von Kerstin_K Beitrag anzeigen
In der Regel wir die AfA also zur Antragstellung auffordern. DAs kann sein Reha, Rente oder LTA.
Es gibt nicht in der "Regel", nur so wie es in den § 145 SGB III steht, wäre eine Aufforderung zulässig.

Jede andere Feststellung des ÄD, 3-6 Std. bis 6 Monate oder oder...
bedarf keiner Antragstellung Reha/Rente um ALG 1 nach Nahtlosigkeit zu erhalten und eine vorgelegte AU bei Antragstellung zum ALG 1 nach Nahtlosigkeit, beisst sich nicht mit der Beurteilung des ÄD über das Leistungsvermögen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt.

Dazu gibt es hier im Forum auch genug Themen, ausgesteuert und bei Antragstellung AU und der ÄD stellt ein Leistungsvermögen von 3-6 oder sogar 6 Std. mit folgenden Einschränkungen...........fest.

Und hier aktuell, wo Du auch schon geantwortet hast, kannst Du lesen, was bei einer Begutachtung durch den ÄD raus kommen kann, bei Aussteuerung und AU bei Antragstellung ALG 1 nach Nahtlosigkeit.

https://www.elo-forum.org/alg/179171...ml#post2158703
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Alt 08.01.2017, 20:21   #13
Asor
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Asor
Standard AW: Aussteuerung KK mit RA ALG I

Danke Kerstin_K, danke Axellino für eure Mühe.

Ist jetzt eine lückenlose weitere AU-Bescheinigung für einen ALG I Antrag nach § 145 SGB III notwendig oder nicht? Das konnte ich weder aus euren Aussagen noch aus dem Gesetztext selbst so genau entnehmen. Je nachdem müsste ich vor meiner Meldung bei der AfA nochmal zum Facharzt. Meine aktuelle AU-Bescheinigung vom Hausarzt endet mit der Aussteuerung zum 17.01.17.

Der Vorschlag von Kerstin_K, GdB und EM-Antrag parallel voranzutreiben klingt vernünftig und leuchtet mir ein. Ich wollte halt ursprünglich den einfachsten Weg gehen ...

Kann mir jemand auch noch etwas zu meinen Überlegungen zu meiner Anspruchdauer sagen? Das Beschäftigt mich sehr und ich würde ggf. etwas entspannter in die Zukunft schauen.

Danke!
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Alt 08.01.2017, 21:08   #14
axellino
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Standard AW: Aussteuerung KK mit RA ALG I

Guten Abend Asor,

ich würde empfehlen das Du schon vor Aussteuerung, am besten die kommenden Tage, bei der Arbeitsagentur aufschlägst um ALG 1 nach Nahtlosigkeit zu beantragen, da ja der ÄD eingeschaltet werden muss, um ein Gutachten über deine Leistungsfähigkeit auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu erstellen und dies kann sich durchaus einige Wochen hinziehen, bis dieses abgeschlossen ist.

Wichtig ebend und wurde ja auch schon geschrieben, das Du dich bei der Antragstellung dem Arbeitsmarkt aufgrund deines Restleistungsvermögens zur Verfügung stellst und dies ist Dir nicht bekannt und muss ebend durch den ÄD festgestellt werden.

Betreffend AU-Bescheinigungen, solltest Du dich ruhig weiter AU schreiben lassen und diese sammeln, betreffend eines EM-Antrags, den Du ja stellen willst, wie ich verstanden habe. Die AU-Bescheinigungen gibst Du bei der Arbeitsagentur im Leistungsbezug möglichst nicht ab (so wird es hier m Forum auch empfohlen) denn das könnte ggfls. für Verwirrung sorgen und man könnte ggfls. nach 6 Wochen versuchen dich aus dem Leistungsbezug zu boxen.

Also erstmal schleunigst den Antrag stellen und alles weitere darauf.
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Alt 09.01.2017, 04:38   #15
Doppeloma
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Ausrufezeichen AW: Aussteuerung KK mit RA ALG I

Hallo Asor,

beginne immer gerne am Anfang, dann kann ich das besser nachvollziehen.
Einige Antworten hast du ja schon bekommen, also sorry, falls ich was wiederhole ...

Zitat:
Ab Sep. 2014 Bezug ALG I für 12 Monate (inkl. 6 Wochen KG).
Danach 72 Wochen Bezug KG mit Aussteuerung zum 17.01.2017.
Jetzt ist es wirklich an der Zeit dich wegen der Aussteuerung bei der AfA zu melden (also vorrangig genau deswegen und nicht wegen der gleichzeitigen Arbeitslosigkeit), du nimmst den Bescheid der KK mit (eine Kopie genügt in der Regel ) und die aktuelle AU-Bescheinigung (auch eine Kopie), dann verlangst du die kompletten Antragsunterlagen und nimmst die erst mal mit nach Hause.

Lass dich nicht zu deinen Krankheiten ausfragen, das hat dann der ÄD der AfA zu klären und nicht die SB, welche Restleistungsfähigkeit du dem Arbeitsmarkt noch zur Verfügung stellen kannst.

Alle Unterlagen die du dafür bekommen wirst (Gesundheitsfragebogen und diverse Schweigepflichtentbindungen) sichtest du ZU HAUSE, lass dich nicht dazu drängen alles direkt auszufüllen und unterschrieben direkt dort zu lassen, "weil es ja so eilig sei" ...

Bitte um die Anschrift (und /oder Zimmer-Nummer) des ÄD der AfA, damit du die medizinischen Unterlagen direkt dort dann abgeben (oder hinsenden) kannst wenn du das in Ruhe zu Hause ausgefüllt hast.

Den Antrag auf ALGI füllst du am Besten nach folgendem Muster aus, denn es sind ein paar Kleinigkeiten zu beachten nach der Aussteuerung dabei ... es ist aber das gleiche Formular, wie die anderen Arbeitslosen sonst auch bekommen.

? Thema anzeigen - MUSTER-Antrag auf ALGI nach Aussteuerung !!!

Den fertigen Antrag (mit deiner Unterschrift) kopierst du wieder zuerst für deine "Private-Akte", ich nehme mal an die Bescheinigung für die Berechnung des ALGI (vom letzten AG) liegt ohnehin schon vor bei der AfA, dann kannst du noch die Abschluss-Bescheinigung der KK abwarten und danach alles fertig per Übergabe-Einschreiben an die AfA senden.

Es sei denn man gibt dir einen offiziellen Abgabe-Termin direkt bei der Leistungs-Abteilung ... oder auch bei einem Arbeits-Vermittler.

Deine dringendste Frage wird man dir dort auch direkt (und korrekt) beantworten können, das entnehmen die ja deinen "Kunden-Daten" die ja komplett vorhanden sein dürften.

Zitat:
Restanspruch ALG I aus der Zeit vor der Erkrankung ca. 5 Monate.
1. Soweit ich es aus anderen Beiträgen hier entnommen habe, kommt zu meinen Restanspruch durch die Beiträge der KK nochmal 12 Monate hinzu. Somit hätte ich einen neuen Anspruch von 17 Monaten, oder?
Das dürfte soweit korrekt sein aber wie das genau berechnet wird nach der Aussteuerung weiß ich auch gerade nicht, denn Beiträge wurden ja durchgehend (auch aus dem Krankengeld) gezahlt ... ich denke mal da wirst du dich letztlich auf die Berechnungen der AfA verlassen müssen ...

Zitat:
Über VdK einen Antrag auf GdB beantragt. Verfahren läuft noch.
Warum hast du das nicht direkt beim zuständigen Versorgungsamt gemacht, der VDK kann da auch nicht mehr erreichen, als sich aus deinen Einschränkungen ergeben wird ... die kennst du nur selbst am Besten, wurden Arztberichte mit eingereicht ?

Wissen deine Ärzte von dem Antrag auf GdB und dass es Anfragen vom Versorgungsamt geben könnte, es ist immer ganz gut denen das mitzuteilen, damit sie schon mal vorbereitet sind.
Wann wurde denn der Antrag gestellt, das kann durchaus einige Monate dauern, besonders bei einem Erst-Antrag ...

Zitat:
Ich habe das bei der Antragstellung für den GdB beim VdK hinterfragt. Man hat mir darauf hierzu nur kurz geantwortet: "das sei nicht richtig".
Von der AfA und vom SGB III, besonders auch nach der Aussteuerung hat der VDK (fast) keine Ahnung, die brauchst du dazu nichts zu fragen, die sind für Schwerbehinderte / Reha und Rente zuständig und selbst da sind sie oft nicht (mehr) auf dem Laufenden ...

Kommt immer auf die örtlichen Berater an, aber diese Auskünfte zur AfA bekommt man fast überall vom VDK, "Machen Sie was die wollen, damit Sie ihr Geld bekommen", das ist meist deren einzige "Hilfe" ...

Zitat:
Ich hatte gehofft, hiermit einigermaßen die Zeit bis zum Zeitpunkt einer evtl. möglichen vorzeitigen Verrentung ab 7./2018 (in der Hoffnung bis dahin mind. 50% GbB anerkannt zu bekommen) zu überbrücken.
Hast du diesen Zeitpunkt aus einer aktuellen Renten-Information von der DRV oder wie kommst du darauf, auch der mögliche Eintritt in die Rente für Schwerbehinderte schiebt sich (dank Rentenreform) immer weiter nach hinten, je nach Geburts-Jahrgang.

Zitat:
Ich nun jetzt 59 und werde im Juli 60
OK, dann könnte das passen, du kannst dir aber zur Sicherheit mal eine aktuelle Renten-Information zusenden lassen, einfach mit deiner Rentenversicherungs-Nummer anfordern, das geht meist recht schnell.

Die Frage wird also eher sein, ob deine Behinderungen durch deine Krankheiten wirklich so eingeschätzt werden, dass du direkt den Schwerbehinderten-Ausweis bekommen wirst.
Hast du denn eine Beschreibung deiner Einschränkungen dem Antrag beigefügt ???

Mit den Diagnosen alleine kommt man beim GdB nicht sehr weit, das Versorgungsamt gibt den GdB auf die Behinderungen die bei dir persönlich dauerhaft oder sehr häufig auftreten im täglichen Leben und nicht auf die Diagnosen an sich, jedenfalls gibt es nur wenige "Krankheiten" auf die man bereits einen bestimmten Behindertengrad bekommen muss.

Als Beispiel habe ich für meine mechanische Herzklappe direkt einen GdB 30 bekommen (müssen) aber mit weiteren anderen Einschränkungen bin ich auch "nur" bis GdB 40 gekommen bisher, gerade im höheren Lebensalter wird auch Vieles als "Altersbedingter Verschleiß" gewertet.

Es geht immer nur um Einschränkungen die im betreffenden Lebensalter gewöhnlich noch nicht (oder nicht so ausgeprägt) auftreten, wie bei dir als Antragsteller ... es kommt also sehr darauf an welche Grundkrankheiten, da welche dauerhaften Einschränkungen auslösen ...

Mit einem Erstantrag direkt GdB 50 zu erreichen kommt eher selten vor und manchmal habe ich sogar den leisen Verdacht (kann ich natürlich nicht beweisen), dass die DRV da auch im Hintergrund ein wenig "die Fäden zieht" ...

Denn gerade in den Renten-Nahen Jahrgängen ist es schon auffällig, wie schwer man sich oft damit tut (beim Versorgungs-Amt) den Ausweis zu bewilligen, wenn der Betroffene damit absehbar in vorzeitige Rente könnte.

Zitat:
2. Bei meinem letzten Besuch beim Facharzt, meinte dieser ich wäre weiterhin nicht arbeitsfähig. Ich soll aber erst mal zur AfA gehen und schauen, was die sagen. Ggf. würde er mich weiterhin krankschreiben.
Die AU hat aber bis zur Endbescheinigung zum 17.01. der Hausarzt ausgestellt.
Wenn du AU krank bist, dann ist es eben so, die Aussteuerung ist kein Grund die AU zu beenden, wenn die Ärzte der Ansicht sind, dass du weiterhin AU bist ... die Aussteuerung bedeutet ja nur, dass die KK kein Krankengeld mehr deswegen zahlen wird und nicht, dass du nun "über Nacht" Arbeits-FÄHIG bist.

Bei der AfA musst du dich in jedem Falle zumindest Arbeitsbereit zeigen, ganz gleich ob mit oder ohne AU-Bescheinigung, die du (wie schon erwähnt) aber ab dem 18.01. NICHT mehr abgeben darfst bei der AfA ...

Zitat:
Jetzt ist die Frage: beantrage ich arbeitsfähig ALG l (in der Hoffnung mit jetzt 60 Jahren kein Job-Angebot mehr zu bekommen) oder währe es für mich günstiger mich vom Facharzt weiter AU schreiben zu lassen? Bekomme ich dann ebenfalls gleich lang ALG I.
Du beantragst ALGI wegen der Aussteuerung aus dem Krankengeld, bei der AfA weiß man durchaus was das bedeutet und darum wirst du ja auch zum ÄD geschickt, damit der deine (sogenannte) "Restleistungsfähigkeit" feststellen kann.

In der Regel läuft bei ALLEN Ausgesteuerten (im Hintergrund) noch eine AU weiter und wie es dir schon geschrieben wurde, ist das auch wichtig wenn du eine EM-Rente beantragen willst ... sofern der ÄD eine entsprechende Einschätzung abgibt, dass ER dich eigentlich nicht für "vermittelbar" hält ...

Das hat alles keine Bedeutung für die Entscheidungen deiner Ärzte, der ÄD schreibt das nur für die interne Verwendung bei der AfA ... damit die Vermittler wissen sollen, welche Tätigkeiten du noch ausüben könntest oder eben auch gar nichts ...

Aber das ist dann Entscheidung des ÄD und du WILLST IMMER ARBEITEN (mit deinem Restleistungsvermögen ), dann bekommst du auch das ALGI so lange wie es dir zustehen wird ...

Im günstigsten Falle bekommst du ein Schreiben, dass der ÄD dich umter 15 Wochenstunden Leistungsfähig sieht für länger als 6 Monate und du nun Reha oder EM-Rente beantragen sollst.

An deiner Stelle würde ICH dann die EM-Rente beantragen und wenn die DRV das unbedingt will kann sie noch eine Reha in die Bearbeitung "einbeziehen" oder entscheidet (früher oder später) direkt zum Renten-Antrag.

Das kannst du dann nur abwarten, die AfA gibt in diesem Falle meist RUHE und wartet mit dir zusammen auf die Entscheidungen der DRV...

Ich wurde damals auch ausgesteuert und es lief genau so ab, habe dann EM-Rente beantragt (auf Wunsch der AfA, aber auch auf meinen) und man zahlte mir 18 Monate mein ALGI bis es abgelaufen war.

Termine bei der AfA hatte ich in dieser Zeit KEINE, nur Kontakt mit dem ÄD als die Rente abgelehnt wurde, da wollte man gerne die DRV-Gutachten "einsehen" dürfen ...
Das kann dann (inzwischen) kritisch werden und man versucht doch wieder "zu vermitteln" (weil die DRV ja meint man braucht keine Rente) aber mich hat man weiter in Ruhe gelassen, bis das ALGI dann eingestellt wurde.

Sollte man (der ÄD) meinen, dass du doch noch eine gewisse "Restleistungsfähigkeit" für den aktuellen Arbeitsmarkt hast, dann muss dein Arbeitsvermittler dich beraten und dir zunächst mal erklären, was du damit noch so anfangen könntest.

Dazu fällt denen aber meist auch nicht mehr viel ein, eingeschränkte Menschen in unserem Alter bekommen keine Arbeit mehr, zudem wären auch noch einige Dinge zu beachten, weil du im ALGI noch längst nicht "Alles" machen musst, vor allem brauchst du dich noch nicht deutlich unter deinem letzten Einkommen vermitteln lassen ...

Aber dazu mehr wenn es erforderlich ist, jetzt stelle erst mal den Antrag auf ALGI ... so wie es dir hier beschrieben wurde.

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
Doppeloma ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.01.2017, 23:49   #16
Asor
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Asor
Standard AW: Aussteuerung KK mit RA ALG I

Guten Abend,

Doppeloma, herzlichen Dank für Deine ausführliche und umfassende Antwort,
das hat mir sehr geholfen!!!

Ich war auch heute schon direkt bei der AfA und habe die Anträge geholt. Es gab eine kleine Diskussion mit der Dame in der Aufnahme, die mir Zugangsdaten für die Online-Antragstellung aushändigen wollte. Ich habe dann aber darauf bestanden die Formulare in Papierform mitnehmen zu wollen. Angeblich soll es zukünftig nur noch die Online-Antragstellung geben.

Kaum war ich wieder Zuhause, kam der (angekündigte) Anruf von der SB aus der Leistung. Diese fragte, ob ich mir vorstellen könnte mind. 15 Stunden/Woche einer leichten Tätigkeit nachzugehen. Natürlich wußte ich nicht, ob mein Restleistungsvermögen dafür ausreicht und ich wollte auch nicht wie von ihr erklärt vom ÄD nach Aktenlage begutachtet werden. Allerdings habe ich in der Hektik des Gefechtes vergessen nach Zimmernummer und Anschrift des ÄD zu fragen. Sobald ich die Abschluß-Bescheinigung der KK habe werde ich dbzgl. noch einmal die SB der Leistung kontaktieren.

Zu Deinen Fragen:
Zitat:
Warum hast du das nicht direkt beim zuständigen Versorgungsamt gemacht, der VDK kann da auch nicht mehr erreichen, als sich aus deinen Einschränkungen ergeben wird ... die kennst du nur selbst am Besten,
Der VDK hat mir wertvolle Hinweise, wie z.B. nicht nur die Erkrankungen sondern auch die daraus resultierenden Einschränkungen und Häufigkeit der Beschwerden zu beschreiben, gegeben.

Zitat:
wurden Arztberichte mit eingereicht ?
Zitat:
Wissen deine Ärzte von dem Antrag auf GdB und dass es Anfragen vom Versorgungsamt geben könnte, es ist immer ganz gut denen das mitzuteilen, damit sie schon mal vorbereitet sind.
Die Beantragung des GdB war im Vorfeld mit meinem Hausarzt abgesprochen. Er riet mir anzugeben, dass alle Berichte der Fachärzte bei ihm angefordert werden können. Dies ist bereits erfolgt.

Zitat:
Wann wurde denn der Antrag gestellt, das kann durchaus einige Monate dauern, besonders bei einem Erst-Antrag ...
Der Antrag wurde Anfang November gestellt. Durch die Feiertage wird es bestimmt auch noch ein wenig dauern ...

Zitat:
Hast du diesen Zeitpunkt aus einer aktuellen Renten-Information von der DRV oder wie kommst du darauf,
... aus dem Online Renteneintrittsrechner der DRV eine aktuelle Renteninformation werde ich anfordern.

Jetzt werde ich zusehen, dass ich alle Unterlagen schnellstmöglich bei der AfA abliefere und abwarten was dann passiert ...

Ich melde mich dann wenn es Neues zu berichten gibt.

Nochmal an alle die mir hier bisher geholfen haben: DANKE!!!

Liebe Grüße
Asor
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Alt 10.01.2017, 02:19   #17
Doppeloma
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Ausrufezeichen AW: Aussteuerung KK mit RA ALG I

Hallo Asor,

Zitat:
Ich war auch heute schon direkt bei der AfA und habe die Anträge geholt.
Sehr gut, dann kannst du wenigstens alles in Ruhe machen und bei den freiwilligen Sachen (Gesundheits-Fragebogen und Schweigepflicht-Entbindungen) entscheiden, was du davon überhaupt ausfüllen und unterschreiben möchtest.

Zitat:
Es gab eine kleine Diskussion mit der Dame in der Aufnahme, die mir Zugangsdaten für die Online-Antragstellung aushändigen wollte. Ich habe dann aber darauf bestanden die Formulare in Papierform mitnehmen zu wollen. Angeblich soll es zukünftig nur noch die Online-Antragstellung geben.
Ja-Ja, die diskutieren gerne, du brauchst keinen "Online-Zugang", es wird mit Sicherheit auch weiterhin Papier-Formulare geben müssen, noch ist es keine Pflicht einen PC und Internet-Zugang zu besitzen oder sich damit überhaupt auszukennen (oder auskennen zu wollen) ...

Im Online-Formular wird z.B. explizit die Angabe der Telefon-Nummer gefordert, sonst kann man mit den Angaben gar nicht weiter machen ... diese Angaben (Telefon / Handy/ Mail) sind aber absolut freiwillig, du musst gesetzlich NUR auf dem Postwege an deiner Melde-Anschrift erreichbar sein.

Zitat:
Kaum war ich wieder Zuhause, kam der (angekündigte) Anruf von der SB aus der Leistung.
Leider hast du dich da schon das erste Mal "aufs Kreuz legen lassen", solche Telefonate solltest du für die Zukunft direkt wieder untersagen, man hat dir mitzuteilen, dass diese Angabe freiwillig ist, auch von der AfA brauchst du dich nicht telefonisch belästigen und ausfragen lassen ...

Also wirst du dafür sorgen, dass man das in der Zukunft zu unterlassen hat ... ich verlinke dir eine Vorlage dafür diese Daten bei der AfA wieder löschen zu lassen ...

Zitat:
Diese fragte, ob ich mir vorstellen könnte mind. 15 Stunden/Woche einer leichten Tätigkeit nachzugehen. Natürlich wußte ich nicht, ob mein Restleistungsvermögen dafür ausreicht und ich wollte auch nicht wie von ihr erklärt vom ÄD nach Aktenlage begutachtet werden.
Da wollte man dich schon in die erste Falle locken, hast du aber ganz gut pariert, dass der ÄD zunächst mal deine "Restleistungsfähigkeit" feststellen muss und DAMIT stellst du dich selbstverständlich der Arbeitsvermittlung IMMER VOLLZEIT zur Verfügung.

Zitat:
Allerdings habe ich in der Hektik des Gefechtes vergessen nach Zimmernummer und Anschrift des ÄD zu fragen.
Was hat man dir denn bisher zur Abgabe der medizinischen Unterlagen gesagt, in der Regel ist das immer "ganz eilig" und ob du zum Arzt bestellt wirst oder nicht wird von den Unterlagen abhängig sein, die du dafür freiwillig vorab dem ÄD zur Verfügung stellen wirst ...

Das hat ganz sicher nicht die Dame vom Telefon zu entscheiden, aber es kann dir eigentlich auch egal sein, ob mit Untersuchung oder nach Aktenlage, erwarte dir nicht zu viel davon wenn du dort beim Arzt erscheinen musst ...

Auch der arbeitet für die AfA und nicht unbedingt in deinem Interesse, also bist du auch dort unbedingt bereit (Vollzeit) in Arbeit vermittelt zu werden, die (nach Ansicht des ÄD) noch machbar für dich wäre und du gibst auch weder telefonisch noch sonst irgendwie zeitliche Einschränkungen an bei der AfA, dann wird man nämlich versuchen dein ALGI entsprechend herunter zu kürzen.

Die Frage am Telefon war schon der erste Versuch dafür, wärst nicht der erste Ausgesteuerte der dann einen Bescheid zu 15 Wochenstunden bekommt, weil er ja gesagt habe (am Telefon), dass er sich zu mehr nicht in der Lage fühlen würde ...

Das wird sehr gerne am Telefon versucht dir Informationen zu entlocken, an die du dich später gar nicht mehr genau erinnern kannst ... also verlange ALLES schriftlich und lass die sonstigen Kontakt-Daten löschen bei der AfA ...

Ich denke mal, dass du zu den Unterlagen für den ÄD bald noch Post bekommen wirst, wo man dir mitteilt, dass vorher keine Entscheidung getroffen werden könne und wann du die Unterlagen bei der AfA abliefern sollst ... und genau das wirst du NICHT machen.

Erfrage die konkrete Adresse des ÄD (oder schreibe deutlich auf den Umschlag "An den Ärztlichen Dienst" der Agentur in XY) ... sonst kann es passieren, dass Arbeitsvermittler in deinen Gesundheits-Unterlagen lesen und selbst entscheiden, ob du zum Arzt sollst oder nicht ...

Besorge dir Kopien einiger (weniger) aktueller Berichte und Befunde von deinen Ärzten, überlege dir ob und wie umfangreich du den Fragebogen ausfüllen willst (Kopie für dich machen vom fertigen Formular, es geht oft was "verloren" bei der AfA) und sondiere besonders die ganzen Schweigepflicht-Entbindungen, die man dir mitgegeben haben wird.

Eigentlich will die AfA NUR deine Unterschrift für die DRV haben, damit sie dort später alles abfragen kann was ihr so wichtig wäre, wenn dort ein Antrag von dir läuft, das kannst du bei Bedarf aber auch selbst mitteilen ...

Falls du zustimmen willst, dann begrenze unbedingt die Gültigkeit auf der entsprechenden Schweigepflicht-Entbindung mit einem festen Datum (z.B. NUR gültig bis 15.02.2017), sonst sind die Dinger volle 3 Jahre verwendbar für die AfA ...

Wenn du einige Unterlagen von deinen Ärzten in Kopie dabei legen kannst, sind Schweigepflicht-Entbindungen für diese Ärzte überflüssig, in der Regel werden die eigenen Ärzte ohnehin nicht angeschrieben.

Zitat:
Sobald ich die Abschluß-Bescheinigung der KK habe werde ich dbzgl. noch einmal die SB der Leistung kontaktieren.
Wenn du die Abschluss-Bescheinigung der KK hast, dann packst du den ausgefüllten Antrag dazu und schickst das nachweislich an die AfA, die Gesundheits-Unterlagen haben dabei NICHTS verloren ... es sei denn du bekommst noch einen schriftlichen Abgabe-Termin (für den Antrag !!!) direkt von der Leistungs-Abteilung.

Sämtliche medizinische Unterlagen bekommt NUR der ÄD direkt (gegen Eingangsbestätigung) vor Ort oder DIREKT auf dem Postwege ... die SB sind keine Ärzte die das zu beurteilen hätten, ärztliche Befunde kannst du auch ankündigen (auf dem Gesundheits-Fragebogen z.B.) zu einer Untersuchung mitzubringen.

Dann ist eventuell damit zu rechnen, dass man dich zum Arzt einbestellen wird, aber auch dann gab es schon "Gutachten nach Aktenlage" ... ist eben billiger für die AfA als dich zum Arzt zu schicken.

Auf Nachfrage (bei persönlicher Abgabe des Antrages) informierst du dazu, dass diese Unterlagen direkt dem ÄD zugeleitet wurden, eine Eingangsbestätigung (Kopie) wäre natürlich gut ... aber die können ja gerne auch selber dort nachfragen ...

Zitat:
Ich melde mich dann wenn es Neues zu berichten gibt.
Auf jeden Fall, wir denken auch nicht immer direkt an alles was wichtig sein könnte ... wie das mit der Telefon-Nummer ...

MfG Doppeloma

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Alt 17.01.2017, 13:48   #18
Asor
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Asor
Standard AW: Aussteuerung KK mit RA ALG I

Hallo Ihr Lieben,

so, nun sind alle Formulare ausgefüllt.

Den Gesundheitsfragebogen, Schweigepflichtentbindungen (nur für Hausarzt, einem Facharzt und MDK - alle auf drei Monate befristete), Kopien zweier jüngeren Arzt-Berichte und meines Allergiepasses habe ich in einem verschlossenem Umschlag, mit der Aufschrift: zur Weiterleitung persönlich an den Ärztlichen Dienst der AfA vorbereitet.

In Zwischen denke ich, dass es evtl. gar nicht so schlecht wäre, nach Aktenlage vom ÄD begutachtet zu werden. Sofern diese in meinem Interresse geschieht . Da sowohl mein Hausarzt als auch mein Facharzt vorbereitet sind, dürfte dem auch nichts im Wege stehen (hoffe ich).

Im Informationsblatt zur Vortellung im Ärztlichen Dienst wurde ich auf mein Widerspruchrecht zur Übermittlung von medizinischen Daten (Begutachtungsdaten) hingewiesen. Es wird ferner darauf hingewiesen, dass dies ohne Angaben von Gründen möglich ist und dies keine Auswirkung auf meine Pflicht zur Mitwirkung bei der Aufklärung des Sachverhalts hat. Ich habe daher vorsichtshalber auch einen dbzgl. Widerspruch in den Umschlag an den ÄD gepackt, da ich nicht möchte, dass ohne mein Wissen irgend welche Daten ausgetauscht werden .

Dem Antrag auf ALGI habe ich das Schreiben "Antrag auf Löschung Telefonnummer" (nochmal danke an Doppeloma!) beigefügt.

Ursprünglich hatte man mir bei der Erstmeldung bei der AfA den Abgabetermin bis 16.01. für KK-Bescheinigung und Gesundheitsfragebogen vorgegeben (ALGI Antrag bis 26.01.). Lt. KK kann deren Bescheinigung aber frühestens heute (letzter Tag KG vor Aussteuerung) ausgestellt werden. Im CallCenter der AfA hat man mir dann gnädiger Weise den Termin bis 20.01. verlängert
Auf meine Frage nach der Anschrift des ÄD für den Gesundheitsfragebogen hat man darauf bestanden, dass ich diesen vorher mit allen anderen Unterlagen abgebe (nach Terminvereinbarung) oder ggfs. fristgerecht auf dem Postweg an die AfA zusende. Im Nachgang habe ich folgendes (letzter Absatz "Der Weg zum Ärztlichen Dienst" gefunden! Habe einen screenshot davon ausgedruckt und an den verschlossenem Umschlag geheftet. Damit sollte JEDEM klar sein, dass der Umschlag verschlossen zu bleiben hat!

Bin mir aber noch nicht im Klaren, ob ich die Unterlagen persönlich bei der AfA abgebe oder sie auf dem Postweg versende .

In jedem Fall muß ich erst mal auf die Bescheinigung der KK warten .

Hoffentlich hab ich nichts übersehen ...

Liebe Grüße
Asor
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Alt 17.01.2017, 15:03   #19
DieElla
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DieElla DieElla
Standard AW: Aussteuerung KK mit RA ALG I

Zitat von Asor Beitrag anzeigen
Ursprünglich hatte man mir bei der Erstmeldung bei der AfA den Abgabetermin bis 16.01. für KK-Bescheinigung und Gesundheitsfragebogen vorgegeben (ALGI Antrag bis 26.01.). Lt. KK kann deren Bescheinigung aber frühestens heute (letzter Tag KG vor Aussteuerung) ausgestellt werden.
Ich bin 2 Wochen vor Aussteuerung bei der KK (AOK) aufgeschlagen und man hat mir das anstandslos sofort ausgefüllt und ich mit nach 5 Minuten wieder mit der Bescheinigung draußen gewesen.

Zitat von Asor Beitrag anzeigen
Auf meine Frage nach der Anschrift des ÄD für den Gesundheitsfragebogen hat man darauf bestanden, dass ich diesen vorher mit allen anderen Unterlagen abgebe (nach Terminvereinbarung) oder ggfs. fristgerecht auf dem Postweg an die AfA zusende. Im Nachgang habe ich folgendes (letzter Absatz "Der Weg zum Ärztlichen Dienst" gefunden! Habe einen screenshot davon ausgedruckt und an den verschlossenem Umschlag geheftet. Damit sollte JEDEM klar sein, dass der Umschlag verschlossen zu bleiben hat!

Bin mir aber noch nicht im Klaren, ob ich die Unterlagen persönlich bei der AfA abgebe oder sie auf dem Postweg versende .
Das haben Sie bei mir auch probiert. Ich habe mir die Adresse des ÄD dann telefonisch bei der AFA besorgt und alle Unterlagen dort per Einschreiben hingeschickt. Beim SB würde ich jedenfalls nichts abgeben,
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Alt 17.01.2017, 16:21   #20
Asor
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Asor
Standard AW: Aussteuerung KK mit RA ALG I

Zitat:
Das haben Sie bei mir auch probiert. Ich habe mir die Adresse des ÄD dann telefonisch bei der AFA besorgt und alle Unterlagen dort per Einschreiben hingeschickt. Beim SB würde ich jedenfalls nichts abgeben,
Man muß ja immer über das CallCenter (0800 ... ) gehen. Einzelne Standorte und Dienststellen kann ich nicht direkt kontaktieren. Vom CallCenter habe ich auf meine Frage nach der Anschrift des ÄD die gleiche Antwort wie von der SBin erhalten.
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Alt 18.01.2017, 02:38   #21
Doppeloma
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Ausrufezeichen AW: Aussteuerung KK mit RA ALG I

Hallo Asor,

Zitat:
Den Gesundheitsfragebogen, Schweigepflichtentbindungen (nur für Hausarzt, einem Facharzt und MDK - alle auf drei Monate befristete), Kopien zweier jüngeren Arzt-Berichte und meines Allergiepasses
Schon falsch, wozu bitte Schweigepflicht-Entbindungen wenn du aktuelle Arztberichte vorlegen kannst, dann brauchen die KEINE Schweigepflichtentbindungen für die gleichen Ärzte und für den MDK der KK schon gar nicht (was soll den der MDK zu deinem aktuellen Befinden aussagen können?).

Die AfA möchte eigentlich nur eine einzige Schweigepflicht-Entbindung wirklich bekommen und das ist für die DRV und für Reha-Kliniken ... wenn das NICHT dabei ist, wird es sicher noch "Rückfragen" geben aber das kann dir egal sein weil ALLES freiwillig ist.

Wenn sie dazu nörgeln würde ich die glatt für EINEN EINZIGEN Tag gültig abgeben ...

Zitat:
habe ich in einem verschlossenem Umschlag, mit der Aufschrift: zur Weiterleitung persönlich an den Ärztlichen Dienst der AfA vorbereitet.
"Persönlich" geht nur an eine bestimmte Person und nicht an eine Abteilung der AfA, das sollst du (nachweislich) DIREKT zum ÄD schicken und nicht zur "Weiterleitung" allgemein an die AfA ...

In der Regel sitzen die im gleichen Gebäude, wo du auch zum Abgabetermin des Antrages hin sollst und wenn man dir die Adresse nicht geben will dann erinnerst du mal an die gesetzliche Auskunfstpflicht ODER gibst das eben erst am Tag X persönlich dort ab (gegen Eingangsbestätigung).

§ 15 SGB I Auskunft

Kannst ja mal direkt in Nürnberg nach der Anschrift deines zuständigen ÄD anfragen, wenn man sich vor Ort so anstellt ...

Tel:0911 / 529-2600
Fax:0911 / 529-2276
E-Mail:Nuernberg.Kundenreaktionsmanagement@arbeitsagentur.de



Zitat:
In Zwischen denke ich, dass es evtl. gar nicht so schlecht wäre, nach Aktenlage vom ÄD begutachtet zu werden. Sofern diese in meinem Interresse geschieht . Da sowohl mein Hausarzt als auch mein Facharzt vorbereitet sind, dürfte dem auch nichts im Wege stehen (hoffe ich).
Du hast es noch nicht verstanden, wenn du Arztberichte eingereicht hast, dann werden die NICHT mehr befragt dazu, diese medizinischen Unterlagen bilden dann die "Aktenlage" für dein ÄD-"Gutachten" und was stellst du dir dabei vor "was in deinem Interesse wäre" ...

Die arbeiten für die AfA und nicht für deine Interessen ... egal ob nach "Aktenlage" oder mit Untersuchung ...

Zitat:
Im Informationsblatt zur Vortellung im Ärztlichen Dienst wurde ich auf mein Widerspruchrecht zur Übermittlung von medizinischen Daten (Begutachtungsdaten) hingewiesen. Es wird ferner darauf hingewiesen, dass dies ohne Angaben von Gründen möglich ist und dies keine Auswirkung auf meine Pflicht zur Mitwirkung bei der Aufklärung des Sachverhalts hat. Ich habe daher vorsichtshalber auch einen dbzgl. Widerspruch in den Umschlag an den ÄD gepackt, da ich nicht möchte, dass ohne mein Wissen irgend welche Daten ausgetauscht werden .
In diesem Informationsblatt steht ne Menge "Müll" der gesetzlich gar nicht gedeckt ist, das darfst du mir glauben, der Vermittler darf ohnehin NUR den Teil B mit der Leistungseinschätzung bekommen und der Rest (Teil A) bleibt beim ÄD unter Verschluss ...
Die machen damit "viel Lärm um Nichts", der Wisch hat rechtlich überhaupt keine Bedeutung ...

Zitat:
Dem Antrag auf ALGI habe ich das Schreiben "Antrag auf Löschung Telefonnummer" (nochmal danke an Doppeloma!) beigefügt.
Das solltest du sehr bald und separat erledigen (mit Eingangsstempel auf einer Kopie davo), hat bei den Antragsunterlagen (eigentlich) nichts verloren ...

Zitat:
Ursprünglich hatte man mir bei der Erstmeldung bei der AfA den Abgabetermin bis 16.01. für KK-Bescheinigung und Gesundheitsfragebogen vorgegeben (ALGI Antrag bis 26.01.). Lt. KK kann deren Bescheinigung aber frühestens heute (letzter Tag KG vor Aussteuerung) ausgestellt werden. Im CallCenter der AfA hat man mir dann gnädiger Weise den Termin bis 20.01. verlängert
Das ist keine Gnade, das ist Unsinn, die wissen sehr genau wann die KK diese Abschlußbescheinigung ausfüllen wird, sonst ist es ja keine Abschluss-Bescheinigung mehr ...
Melde-Termine (bei der AfA) haben nur eine rechtliche Verbindlichkeit wenn du sie schriftlich (per Post) zugestellt (oder direkt auf Papier gedruckt ausgehändigt) bekommst mit der entsprechenden Rechts-Folgen-Belehrung (RFB) ... für freiwillige Gesundheits-Unterlagen kann es aber keinen verbindlichen Termin geben ...

Und den kompletten Formular-Antrag kannst du eben erst abgeben wenn er auch tatsächlich komplett IST ... das haben nicht die Mitarbeiter vom Telefon-Service zu entscheiden.

Zitat:
Auf meine Frage nach der Anschrift des ÄD für den Gesundheitsfragebogen hat man darauf bestanden, dass ich diesen vorher mit allen anderen Unterlagen abgebe (nach Terminvereinbarung) oder ggfs. fristgerecht auf dem Postweg an die AfA zusende.
Die können ja bestehen worauf sie wollen, dafür gibt es nur (leider für die AfA) KEINE Rechtsgrundlagen und für dein ALGI und die Berechnung ist der Antrag auf ALGI erforderlich und KEINE Gesundheits-Unterlagen, schon gar nicht "vorrangig" ...

Zur Auskunfstpflicht (jeder Behörde, dazu gehört auch die AfA) habe ich dir oben bereits den § verlinkt, du lässt dir zu viel "erzählen" ohne zu fragen, wo steht denn das bitte, dass ich das so machen muss oder warum tun SIE nicht Ihre Arbeit wie es sich gehört ... du bist doch "Kunde" ...

Zitat:
Im Nachgang habe ich folgendes (letzter Absatz "Der Weg zum Ärztlichen Dienst" gefunden! Habe einen screenshot davon ausgedruckt und an den verschlossenem Umschlag geheftet. Damit sollte JEDEM klar sein, dass der Umschlag verschlossen zu bleiben hat!
Was immer du da dran geheftet hast wird bei der AfA Niemanden interessieren oder wie willst du den Weg deines Umschlages verfolgen und kontrollieren können, ob der wirklich noch verschlossen beim ÄD ankommt ???

Zitat:
Bin mir aber noch nicht im Klaren, ob ich die Unterlagen persönlich bei der AfA abgebe oder sie auf dem Postweg versende .
Du gibst das am Besten NUR direkt beim Med. Dienst ab und wenn man dir weiterhin verschweigen will wo die sitzen, dann kündigst du an diese sensiblen Unterlagen besser erst zur Untersuchung mitzunehmen, weil das NUR einen Arzt was angeht.

Das geht nämlich auch, falls man das in dem schlauen Informationsblatt "vergessen" haben sollte zu erwähnen, dann muss man eben ohne "Papier-Vorbereitung des ÄD" einen Untersuchungs-Termin dort für dich vereinbaren ...
Zitat:
In jedem Fall muß ich erst mal auf die Bescheinigung der KK warten .
Völlig richtig, denn die brauchst du für die Abgabe des regulären Antrages auf ALGI, das andere ist alles nur "Beiwerk" ...

MfG Doppeloma
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Alt 19.01.2017, 00:00   #22
Asor
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Asor
Standard AW: Aussteuerung KK mit RA ALG I

Guten Abend,

vielleicht gehe ich wirklich zu blauäugig an die Sache heran ...

Ich muss aber sagen, eigentlich habe ich in den 12 Monate ALGI Bezug vor meiner Erkrankung keine schlechten Erfahrungen mit der AfA gemacht. Dennoch bin ich, besonders Dir Doppeloma für Deine konstruktiven Anmerkungen und Deinen Erfahrungsberichte sehr dankbar!

Zum besseren Verständnis hier noch ein paar Einzelheiten bzw. Antworten:

Zitat:
Schon falsch, wozu bitte Schweigepflicht-Entbindungen wenn du aktuelle Arztberichte vorlegen kannst, dann brauchen die KEINE Schweigepflichtentbindungen für die gleichen Ärzte
Die Schweigepflichtentbindungen habe ich für meinen Haus- und Facharzt ausgestellt. Die eingereichten Arztberichte waren aber vom Radiologen und einem anderen Facharzt bei dem ich vor kurzem eine Zweitmeinung eingeholt habe. Sollte es notwendig sein, können die beiden erstgenannten behandelnden Ärzte ergänzend Auskunft geben.

Zitat:
und für den MDK der KK schon gar nicht (was soll den der MDK zu deinem aktuellen Befinden aussagen können?).
Der hatte im Frühjahr 2016 (mit meinem Einverständnis) meinen Facharzt befragt. Darauf hin, hat mich die KK bis heute in Ruhe gelassen. Daher sollte mir sein Gutachten jedenfalls nicht schaden.

Zitat:
In der Regel sitzen die im gleichen Gebäude.
Bei der AfA Ansbach-Weißenburg ist alles etwas komplizierter. Die Arbeitsvermittlung sitzt in Roth, die Leistung Abteilung in Weißenburg und der ÄD in Ansbach (hier gibt es mehrere Standorte) und hat keine Kundentheke. Aber alle Abteilungen haben eine gemeinsame Postadresse.
Dahin habe ich jetzt die Gesundheitsunterlagen per Einschreiben zu Hd. des ÄD geschickt.
Alle anderen Unterlagen gingen heute jeweils ebenfalls per Einschreiben raus.

Zitat:
In diesem Informationsblatt steht ne Menge "Müll" der gesetzlich gar nicht gedeckt ist, das darfst du mir glauben, der Vermittler darf ohnehin NUR den Teil B mit der Leistungseinschätzung bekommen und der Rest (Teil A) bleibt beim ÄD unter Verschluss ...
Die machen damit "viel Lärm um Nichts", der Wisch hat rechtlich überhaupt keine Bedeutung ...
Der Widerspruch (die gesetzliche Grundlage hatte ich verlinkt) betrifft nicht die Weitergabe von Begutachtungsdaten des ÄD an die SB, sondern an andere Behörden und Einrichtungen, wie DRV, KK, Versorgungsamt, Rehaeinrichtungen, etc. Ob diese darauf Wert legen, sei erst mal dahingestellt. Die AfA weißt nicht aus lauter Menschenfreundlichkeit auf das Widerspruchrecht hin, sondern weil sie gesetzlich dazu verpflichtet ist. ... der Betroffene ist von der verantwortlichen Stelle zu Beginn des Verwaltungsverfahrens in allgemeiner Form schriftlich auf das Widerspruchsrecht hinzuweisen, ...

Viele Grüße
Asor
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Alt 20.01.2017, 04:40   #23
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Ausrufezeichen AW: Aussteuerung KK mit RA ALG I

Hallo Asor,

Zitat:
vielleicht gehe ich wirklich zu blauäugig an die Sache heran ...
Teilweise leider schon, aber ich kann das durchaus nachvollziehen, es dauert eine Weile bis man den Glauben an das "Gute" bei Behörden verlieren wird und daran, dass schon alles rechtlich korrekt sein wird, was die so machen und verlangen ...

Zitat:
Ich muss aber sagen, eigentlich habe ich in den 12 Monate ALGI Bezug vor meiner Erkrankung keine schlechten Erfahrungen mit der AfA gemacht.
Da wußte man ja auch noch nicht, dass du nach längerer AU wieder kommen wirst (ohne wirklich ernsthaft Vermittlungsfähig zu sein), um erneut ALGI zu kassieren, für vielleicht wieder 12 Monate ...

Mit den "normalen" Arbeitslosen wird in der Regel generell etwas anders umgegangen als mit den "lästigen Ausgesteuerten" (die müssen ja auch meist nicht zum ÄD geschickt werden) aber das wirst du vielleicht auch noch selber feststellen müssen.

Zitat:
Die Schweigepflichtentbindungen habe ich für meinen Haus- und Facharzt ausgestellt. Die eingereichten Arztberichte waren aber vom Radiologen und einem anderen Facharzt bei dem ich vor kurzem eine Zweitmeinung eingeholt habe. Sollte es notwendig sein, können die beiden erstgenannten behandelnden Ärzte ergänzend Auskunft geben.
Du hättest lieber diese Ärzte um Befunde bitten sollen, du erwartest mit Sicherheit schon zu viel "Umsicht und Interesse" beim ÄD an deinem wirklichen Befinden, es ist eher die Ausnahme, dass die behandelnden Ärzte überhaupt angeschrieben oder angefragt werden.

Zitat:
Der hatte im Frühjahr 2016 (mit meinem Einverständnis) meinen Facharzt befragt. Darauf hin, hat mich die KK bis heute in Ruhe gelassen. Daher sollte mir sein Gutachten jedenfalls nicht schaden.
Kennst du denn selbst dieses Gutachten auch, die Interessen der KK (an den Feststellungen des MDK) haben nicht viel mit denen der AfA (an den ÄD) zu tun, was dir dort (für den Bezug von Krankengeld) hilfreich war, muss die AfA nicht unbedingt genau so beeindrucken.

Denn bei der AfA muss sich immer noch irgendeine "Restleistungsfähigkeit" finden lassen, mit der du dich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen kannst ... Ohne diese Rest-Verfügbarkeit bekommst du KEIN ALGI bewilligt.

Wenn sich aus deinen eingereichten Gesundheits-Unterlagen der ÄD also heraus-reimt, dass du viel zu krank für eine "sinnvolle" wenn auch nur marginale Arbeitsvermittlung bist, dann kann ALGI abgelehnt werden.

Zitat:
Dahin habe ich jetzt die Gesundheitsunterlagen per Einschreiben zu Hd. des ÄD geschickt.
Alle anderen Unterlagen gingen heute jeweils ebenfalls per Einschreiben raus.
Soweit gut gemacht, die Verteilung der Zuständigkeiten ist ja bei dir wirklich sehr kompliziert ...

Zitat:
Der Widerspruch (die gesetzliche Grundlage hatte ich verlinkt) betrifft nicht die Weitergabe von Begutachtungsdaten des ÄD an die SB, sondern an andere Behörden und Einrichtungen, wie DRV, KK, Versorgungsamt, Rehaeinrichtungen, etc. Ob diese darauf Wert legen, sei erst mal dahingestellt.
Kann ich so jetzt nicht beurteilen ohne den Zusammenhang und den genauen Wortlaut zu kennen, es gibt zu viele solcher Regelungen ...

Zitat:
Die AfA weißt nicht aus lauter Menschenfreundlichkeit auf das Widerspruchrecht hin, sondern weil sie gesetzlich dazu verpflichtet ist. ... der Betroffene ist von der verantwortlichen Stelle zu Beginn des Verwaltungsverfahrens in allgemeiner Form schriftlich auf das Widerspruchsrecht hinzuweisen, ...
Entschuldige wenn ich gerade etwas "erheitert" bin , aus Menschenfreundlichkeit machen die das sicher nicht, aber da wird ne Menge "Menschenfreundlichkeit" unter den Tisch fallen gelassen, wenn es den Interessen der AfA dienen kann ...

Hast du außer deiner Wohnanschrift noch weitere Kontakt-Möglichkeiten angegeben (Festnetz / Handy / Mail ?), da hat man bestimmt nur vergessen dich erst mal zu fragen ob du das auch freiwillig so möchtest ... denn du musst nur auf dem Postwege an deiner Meldeanschrift erreichbar sein ...

So als kleiner "Vorgeschmack", was man noch so alles "auf Lager" haben könnte, solltest du vielleicht mal in diesem speziellen Thema nachlesen ...

https://www.elo-forum.org/50/176192-...eben-alg1.html

Halte durch bis zum (vorerst) letzten Beitrag (von gestern), da tun sich Abgründe auf, die du von einer Behörde niemals erwarten würdest ...

Die Betroffene Ausgesteuerte wartet bereits seit fast 2 Monaten auf ihren Bescheid und seit Dezember auf ihr Geld ... die kompletten Antragsunterlagen wurden auch rechtzeitig eingereicht ...

Das ist ein besonders krasser Fall aber die Abstufungen sind fließend und die AfA beim Umgang nach der Aussteuerung mit den "Kunden" eigentlich nicht mehr berechenbar ...

MfG Doppeloma
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Alt 21.01.2017, 13:55   #24
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Asor
Standard AW: Aussteuerung KK mit RA ALG I

Guten Tag,

heute war im Briefkasten der Bescheid zu meinem Erstantrag vom Versorgungsamt.
Der festgestellte GbB beträgt 40 sowie eine dauerhafte Einbuße der körperlichen Beweglichkeit.
Ich beabsichtige dagegen Widerspruch einzulegen. Falls dieser nicht die erhofften 50% bringt, werde ich ggf. in 6 Monaten einen Verschlechterungsantrag stellen.

Wäre es von Vorteil, die AfA und/oder den ÄD über den Bescheid in Kenntnis zu setzten, bevor über meinen ALGI Antrag entschieden wurde? Oder ist es günstiger das Gutachten vom ÄD oder den Bescheid der AfA abzuwarten? So aus dem Bauch heraus würde ich letzteres favorisieren oder kann man mir daraus einen Strick ziehen?

Viele Grüße
Asor
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Alt 22.01.2017, 04:41   #25
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Hallo Asor,

Zitat:
heute war im Briefkasten der Bescheid zu meinem Erstantrag vom Versorgungsamt.
Der festgestellte GbB beträgt 40 sowie eine dauerhafte Einbuße der körperlichen Beweglichkeit.
Das ist im Erstantrag (je nach Umfang der tatsächlichen Beeinträchtigungen) schon recht ordentlich und bringt (mit der Bescheinigung für das Finanzamt) schon einen Behinderten-Pauschbetrag bei einer Steuerforderung.

Zitat:
Ich beabsichtige dagegen Widerspruch einzulegen. Falls dieser nicht die erhofften 50% bringt, werde ich ggf. in 6 Monaten einen Verschlechterungsantrag stellen.
Es ist ein Grad der Behinderung (GdB) und keine "Prozente", du kannst problemlos erst mal (fristgerecht) Widerspruch einlegen und forderst darin (nach § 25 SGB X) die maßgeblichen Unterlagen (in Kopie) an, die zu dieser Entscheidung geführt haben.

Unbedingt auch die Zusendung der "Versorgungsärztlichen Stellungnahme" verlangen, denn daraus kannst du die genauen Einzel-Einstufungen der anerkannten Behinderungen ersehen.

Nach Erhalt und Prüfung dieser Unterlagen wirst du dann deinen Widerspruch begründen, mehr brauchst du zunächst NICHT zu schreiben und dann bitte per Übergabe-Einschreiben an das Versorgungsamt schicken!

Wurden denn alle (von dir angegebenen) Beeinträchtigungen anerkannt im Bescheid oder fehlt was, wovon du dir "mehr" erwartet hattest ... ?

Hast du eine ausführliche Beschreibung beigelegt, wie dich deine Behinderungen im täglichen Leben konkret belasten ("Jammerlappen"), das ergibt sich nicht allein aus Arztberichten und Diagnosen ...

Wenn nicht solltest du eine solche Schilderung mit eigenen Worten schon mal vorbereiten und der Widerspruchs-Begründung später beifügen.
Dann wartest du zunächst mal die Zusendung der Unterlagen ab und meldest dich am Besten wieder hier damit.

Ist dir bekannt ob deine angegebenen Ärzte angeschrieben wurden, wenn nicht wäre das schon ein guter Hinweis für die Begründung ... dass man deinen Gesundheitszustand nicht gründlich genug überprüft hat.

Eine Klage würde sich bei Ablehnung des Widerspruches auch nicht lohnen, da kommst du mit einem baldigen Verschlimmerungs-Antrag wahrscheinlich schneller voran.
Allerdings solltest du dann auch Verschlimmerungen nachweisen können seit der Erstbewilligung ... die bereits länger als 6 Monate vorliegen oder ganz neu dazu gekommen sind.

Dazu dann mehr zu gegebener Zeit.

Zitat:
Wäre es von Vorteil, die AfA und/oder den ÄD über den Bescheid in Kenntnis zu setzten, bevor über meinen ALGI Antrag entschieden wurde? Oder ist es günstiger das Gutachten vom ÄD oder den Bescheid der AfA abzuwarten? So aus dem Bauch heraus würde ich letzteres favorisieren oder kann man mir daraus einen Strick ziehen?
Der Antrag ist bereits ausgefüllt (da wird ja dazu nachgefragt) und in Arbeit, sollte es doch einen Untersuchungstermin beim ÄD geben, ist es angebracht den Bescheid dort mit anzugeben ... die SB brauchen den nicht unbedingt, der hat für deine Vermittlung keine ernsthafte Bedeutung unter GdB 50 ...

Daraus kann man dir keinen "Strick" drehen, ein GdB hilft dir bei der AfA nicht und kann dir in der Regel auch nicht schaden ...
Wenn du noch einen Arbeitsplatz hast könntest du damit die "Gleichstellung" beantragen, dafür ist auch die AfA zuständig, Arbeitslose benötigen in der Regel keinen "erhöhten Kündigungsschutz", da sieht die AfA das eher als "Vermittlungs-Hemmnis" an.

Soweit mal dazu, lege den fristwahrenden Widerspruch ein und mit den gelieferten Unterlagen vom Versorgungsamt sehen wir dann weiter ...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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