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Start > > -> Vermittlungspraxis für Ü63 jährige?

Ü 50 Spezielles Forum für über 50jährige


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Alt 24.06.2014, 22:22   #1
Seehase
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Registriert seit: 06.06.2007
Beiträge: 110
Seehase
Standard Vermittlungspraxis für Ü63 jährige?

Hallo lieber erfahrene Fories!

wie vielleicht aus anderen meiner Beiträge bekannt, oder auch nicht, werde ich in Kürze, nach der Aussteuerung der KK bei der Agentur für Arbeit vorstellig werden mit einem Sachbearbeiter meine Situation besprechen und ALG I (Anspruch besteht für 24 Monate) beantragen.

Mein altes Arbeitsverhältnis ruht zur Zeit. Ich denke mein alter Arbeitgeber wird keine Kündigung aussprechen.

Mein Arzt wird mir bescheinigen, auf Grund der Arbeitssituation bei diesem Arbeitgeber nicht mehr Arbeitsfähig zu sein. Ich werde im Juli 63. Die neue Rentenregelung greift für mich nicht, da mir 6 Monate an den 45 Beitragspflichtigen Rentenjahren fehlen.

Für einen anderen Arbeitgeber, so denke ich, kann ich uneingeschränkt in meinem Beruf tätig sein. Somit stehe ich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung. Daher kommt eine Erwerbsminderungsrente z. Zt. nicht in Frage.

Nach eigenen Einschätzungen des Arbeitsmarktes für meine Tätigkeit, der hier ländlichen, weitläufigen Infrastruktur mit wenig Betriebsansiedelungen/Bedarf nach meiner Tätigkeit, in Anbetracht meines Lebensalters und der vorgelagerten Krankheitsbildern, rechne ich realistisch nicht mehr mit einer echten Vermittelbarkeit für mich.

Meine Frage: Welche Möglichkeiten hat die Agentur für Arbeit, mich dennoch wieder zu vermitteln. Werden mir wie jüngeren "Kunden" Pflichtbewerbungsschreiben auferlegt? Qualifizierungsmaßnahmen angeboten, um mich ggf. aus der Statistik zu kicken? Was ist da alles möglich?

Ich werde, nach Ablauf der 24 Monate ALG I auf jeden fall die Altersrente nehmen, egal wie viel Abzüge dann noch gegengerechnet werden.

Gibt es im Gespräch mit dem künftigen Sachbearbeiter evtl. noch möglicherweise Fallstricke die man beachten sollte, um keine daraus folgernden Nachteilen konfrontiert zu sein?

Über Erfahrungen oder anderem Wissen in dieser Richtung freue ich mich.http://www.arbeitslosennetz.de/forum...lies/Danke.gif

Lg.
Seehase
__

Wohin die Reise geht, hängt nicht davon ab, woher der Wind weht, sondern wohin man lenkt.
Seehase ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 24.06.2014, 22:29   #2
Bakunin->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 12.02.2014
Ort: Jenseits von Eden
Beiträge: 481
Bakunin Bakunin Bakunin Bakunin
Standard AW: Vermittlungspraxis für Ü63 jährige?

Hi @Seehase!

Mach Dir mal keinen Kopf! Lass das alles auf Dich zukommen! ALG I ist eine Versicherungsleistung und da sollte von der AfA nicht mehr viel kommen!

Drück Dir die Daumen, dass Du ohne Probleme und gesund in die Rente kommst!
__

Der von mir gemachte Kommentar gibt ausschließlich meine persönliche Meinung wieder u. ist keine Rechtsberatung! Keinerlei Haftung!

Je älter ich werde, um so schneller steigt die Zahl derer, die mich am A*sch lecken können!
Bakunin ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.06.2014, 04:09   #3
HajoDF
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HajoDF EnagagiertHajoDF EnagagiertHajoDF EnagagiertHajoDF EnagagiertHajoDF EnagagiertHajoDF EnagagiertHajoDF EnagagiertHajoDF EnagagiertHajoDF EnagagiertHajoDF EnagagiertHajoDF Enagagiert
Standard AW: Vermittlungspraxis für Ü63 jährige?

Bei ALG i zahlst Du doch noch Rentenbeiträge!?
HajoDF ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.06.2014, 07:16   #4
Holger01
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Registriert seit: 26.01.2012
Beiträge: 1.399
Holger01 Holger01 Holger01 Holger01 Holger01 Holger01
Standard AW: Vermittlungspraxis für Ü63 jährige?

Eben !
Zitat von Seehase Beitrag anzeigen
Die neue Rentenregelung greift für mich nicht, da mir 6 Monate an den 45 Beitragspflichtigen Rentenjahren fehlen.
Da lohnt es sich, die neue Renten-Regelung darauf hin zu durchsuchen.

Es hieß ja, dass der letzte Alg1-Bezug nicht mitzählen soll, aber soweit ich das verstanden habe, gilt dies nur nach einer Kündigung.

Bei dir dürfte ein Alg1-Bezug bei weiterbestehendem Arbeitsverhältnis sowie auf Basis der Nahtlosigkeit erfolgen; dies könnte möglicherweise deine 45 Jahre erfüllen helfen.

...
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Holger01 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.06.2014, 07:21   #5
Snickers
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Registriert seit: 19.02.2013
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Snickers Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Vermittlungspraxis für Ü63 jährige?

Ich würde auch sehen das ich die 6 Monate voll bekomme! und dann ..........war es das, dein Leben gehört endlich Dir!

Rufe bei der DRV an und frage wie es sich bei Arbeitslosengeld verhält............und Nahtlosigkeit wie meine Vorredner schon schrieben.

In deinem Fall würde ich mich anwaltlich beraten lassen damit die dich nicht austricksen. Gibt es einen Betriebsrat? Oder eine Gewerkschaft?

LG
Snickers ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.06.2014, 09:22   #6
saurbier
Forumnutzer/in
 
Registriert seit: 07.03.2013
Beiträge: 2.101
saurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiert
Standard AW: Vermittlungspraxis für Ü63 jährige?

Hallo lieber Seehase,

das ist eine verzwickte Situation.

Würdest du noch weitere 6 Monate bei deinem alten Arbeitgeber durchhalten, sollte für dich doch das neue Gesetz (45 Berufsjahre und 63 Jahre) greifen.

Damit wärst du dann fein raus und bräuchtest auch keine eventuelle Rentenkürzung hinnehmen müssen, dass wäre sicherlich der beste Weg.

Hier würde ich mich unbedingt einmal von einem Fachanwalt für Sozialrecht beraten lassen (dürfte so um die 100,- - 150,-€ kosten).

Wie die AfA sich da verhalten wird, kann dir mit Sicherheit niemand genau sagen, denn wir haben hier leider keine Glaskugel.

Der eine AfA SB mag das dann wieder ganz anders beurteilen als sein Kollege, leider. Hinzu kommt dann ja auch noch der Druck von Nürnberg, damit ja die Statistik stimmt.

Es bleibt zuerst mal abzuwarten, wie die AfA bei deiner jetzigen Meldung überhaupt reagiert, denn wenn du bereits seit 78 Wochen Krank bist, solltest du nach deren Vorgaben zuerst einmal vom äD auf deine grundsätzliche Arbeitsfähigkeit hin untersucht werden.

Gibt es in dem Gutachten dann wohlmöglich auch noch gesundheitliche Einschränkungen in deinem aktuellen Leistungsvermögen, dürfte dies dem SB eine einfache Arbeitsvermittlung weiter erschweren (schon dein aktuelles Alter stellt ja ein erhebliches Hemmnis dar).

Ganz wichtig ist hier im Vordergrund jedoch, dass du keine EGV unterschreibst, sondern diese dir zuhause erst mal in Ruhe überlegst bzw. sogar auch wieder mit einem Anwalt besprichst, bzw. hier ggf. einstellst zwecks überprüfung ob da alles rechtmäßig abläuft.

Hier im Forum ist schon öfters zu lesen, dass man auch bei diesem Alter noch alles zu Vermittlung unternimmt.

Da du aktuell ja noch nicht gekündigt bist, könnte die AfA (SB) sicherlich den Versuch starten, dass du dich bei deinem alten Arbeitgeber wieder zur Arbeitsaufnahme zur Verfügung stellst, so war es auch bei mir damals (2012 nach 78 Wochen bei der KK ausgesteuert und bereits Antrag auf EMR gestellt, wollte aber keine Nahtlosigkeit anerkennen, nur ich bin Ü55 gewesen und schon seit 14 Jahren BU-Rentner).

Bitte bedenke, 1.) nicht erst nach der Aussteuerung, sondern am besten zwei Tage vor Fristablauf der Aussteuerung dich bei der AfA bereits zu melden (Nahtlosigkeit, wegen dem fortlaufenden Versicherungsschutz auch bei der KK) und 2.) das es die AfA mit Sicherheit nicht interessieren wird, welche besonderen Vorkommnisse bei deinem alten Arbeitgeber bezüglich deiner gesundheitlichen Probleme gab. Ein Attest deines Arztes hierzu dürfte da wenig bringen, denn die AfA wird sich - wenn schon - dann auf den eigenen äD Gutachter berufen.

Wie oben schon gesagt, würde ich mir an deiner Stelle ernsthaft überlegen (und das solltest du auch mit deinem Arzt/Rechtsanwalt des Vertraues besprechen), ob es nicht der beste Weg wäre, noch weitere 6 Monate beim alten Arbeitgeber zu arbeiten um dann entgültig die neue Gesetzeslage zu nutzen, nach den 6 Monaten bist du ihn ja endgültig los und kannst dich in Ruhe erholen, so denn die Rente ausreicht.

Ggf, gäbe es hier ja noch die Möglichkeit nach kurzer Zeit (vielleicht 2 Wochen) mit einem völlig neuen Krankheitsbild und hier liegt die Betonnung eben auf neuem Krankheitsbild wegen § 48 SGB V den Rest der Zeit zu überbrücken (müsste man eben auch mit dem Arzt seines Vertrauens abklären).

Würde bei mir solch ein Fall eintreten, würde mein Hausarzt aufgrund diverser gesundheitlicher Probleme dar garantiert einen Weg finden, wie z.B. eine schwere Sommergrippe, auf der Treppe umgeknickten Fuss etc. um die letzten 6 Monate so weit wie möglich zu verkürzen.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass dein Arbeitgeber in solch einem Fall eine Kündigung aussprechen würde, denn das würde dem ggf. eine viel teurere Abfindung kosten.


Gruss saurbier
saurbier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.06.2014, 10:09   #7
Anna B.
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Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Vermittlungspraxis für Ü63 jährige?

Hallo,

bei dieser "neuen" Rentenart muß man 45 Beitragsjahre erfüllen..und m.E. gehören auch die Beiträge aus ALG I dazu...

ALG II-Zeiten werden ja nicht mit Pflichtbeiträgen belegt und zählen nicht zu den 45 Jahren...

ich würde mich an deiner Stelle mit einem ehrenamtlichen Rentenberater der DRV in Verbindung setzen..das ist kostenlos...der kommt sogar zu dir ins Haus...und dann hast du alles schwarz auf weiß...ein Anwalt kostet nur und du weißt nicht, wie fit der in der neuen Materie ist...

Deutsche Rentenversicherung - Versichertenberater & -älteste - Versichertenberater und Versichertenälteste
__

Gruß
Anna

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Anna B. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.06.2014, 11:55   #8
Seehase
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Seehase
Standard AW: Vermittlungspraxis für Ü63 jährige?

Hallo liebe Fories,

danke für die detaillierten Antworten und Vorschläge von Euch.

Eine Rückkehr in den alten Betrieb scheidet für mich völlig aus. Die Gründe hierfür im einzelnen zu benennen würde zu weit führen und würde für den Außenstehenden nicht nachvollziehbar sein. Der AG will mich als Person auf diesem Posten nicht mehr.
Geeignete Mittel seien beim AG vorhanden wurde mir in einem Personalgespräch angedeutet.

Nur soviel: Im Rückkehrgespräch hat man mir dem Abteilungsleiter, schriftlich solche Auflagen als Künftige wirtschaftliche Eckdaten auferlegt, die bislang, auch während meiner Abwesenheit nicht praktiziert wurden, weil diese nicht erfüllbar sind. 2 Fachkräfte aus der Produktion sind nach dem Rückkehrgespräch aus dieser Abteilung entnommen worden, deren Tätigkeiten mir schriftlich zugewiesen wurden. Delegieren dieser Tätigkeiten wurden mir schriftlich untersagt. Das Materialbudget wurde um 20.000,00 €/mtl. bei gleichbleibenden Stückzahl gekürzt.

Ich bin seit 1984 in mit dieser Tätigkeit (wenn auch nicht bei einem Arbeitgeber) in meinem Beruf. Ich weiß was machbar ist, und ich weiß auch, wann ich eine Sache nicht mehr verantworten kann. Von dem durch diese Abteilung produzierte Güter sind alte Menschen täglich von abhängig.

Ich war heute bei meinem Neurologen und habe diese, meine berufliche Situation erneut mit ihm durchgesprochen und er hat mir versichert, nicht mehr in meinen alten Betrieb zurück zu müssen. Entsprechend werden seine AU für mich begründet sein.

Beim der Agentur für Arbeit habe ich mich ja bereits gemeldet. Eine Kundennummer/Vorgangsnummer und entsprechende Unterlagen zur Erfassung meiner Daten wie auch sonstige Formblätter für die KK und AG habe ich mitbekommen.

Einen Termin beim persönlichem Sachbearbeiter AfA habe ich 2 Tage vor Termin der Aussteuerung, somit sollte eine Nahtlosigkeit hier gegeben sein.

Ich versuche die 24 Monate mit dem Bezug von ALG I zu überbrücken, denn für einen anderen Arbeitgeber stehe ich in meinem Beruf uneingeschränkt zur Verfügung, wenn sich den jemand findet, der mich für diese relativ kurze Zeit einstellt.

Auch gehe ich, sollte man mich dazu anhalten, zu sog. Qualifizierungsmaßnahmen, auch wenn ich mir das jetzt noch nicht wirklich vorstellen kann, denn qualifizierter als ich jetzt bin geht in meinem Job nicht wirklich.
  • 2 Gesellenbriefe
  • 1 Meisterbrief
  • Berufserfahrung seit 1966
  • Leitungsfunktion seit 1984
  • jährliche, zusätzliche berufl. Fortbildungen auf dem aktuellen Stand
Was soll da noch qualifiziert werden?-
__

Wohin die Reise geht, hängt nicht davon ab, woher der Wind weht, sondern wohin man lenkt.
Seehase ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.06.2014, 12:27   #9
Anna B.
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Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Vermittlungspraxis für Ü63 jährige?

nimm den Termin beim Rentenberater wahr und dann....dann kannst du vielleicht ab 1.7. in Rente gehen und die können dich alle mal kreuzweise...

bevor du also jetzt noch länger grübelst und dich in Rage bringst....vereinbare einen Termin mit deinem nächstgelegenen Rentenberater...Versichertenältester...vielleicht kann der bereits am Telefon deine Fragen beantworten...44,5 Jahre Beiträge eingezahlt..zählt auch die jetzige ALG I zu den Beitragsjahren?...wenn das so ist...dann...geniesse deine Zeit...und stelle dann den Antrag auf Altersrente ab 1.7.
__

Gruß
Anna

Meine Beiträge sind keine Rechtsberatung
Anna B. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.06.2014, 17:00   #10
Holger01
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Beiträge: 1.399
Holger01 Holger01 Holger01 Holger01 Holger01 Holger01
Standard AW: Vermittlungspraxis für Ü63 jährige?

Zitat von Seehase Beitrag anzeigen
Auch gehe ich, sollte man mich dazu anhalten, zu sog. Qualifizierungsmaßnahmen, auch wenn ich mir das jetzt noch nicht wirklich vorstellen kann, denn qualifizierter als ich jetzt bin geht in meinem Job nicht wirklich.
  • 2 Gesellenbriefe
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  • jährliche, zusätzliche berufl. Fortbildungen auf dem aktuellen Stand
Was soll da noch qualifiziert werden?-
Halb ernst, halb Spass: 6 Monate Vollzeit-Bewerbungstraining.
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Holger01 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 25.06.2014, 17:31   #11
Seehase
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Seehase
Standard AW: Vermittlungspraxis für Ü63 jährige?

Zitat von Holger01 Beitrag anzeigen
Halb ernst, halb Spass: 6 Monate Vollzeit-Bewerbungstraining.


Das Problem liegt nach Aussage des VDK, dass die 6 Monate ALG I Bezug für die Sollerfüllung der 45 Versicherungspflichtigen Beitragsjahre nicht mit gezählt werden können!

Daher gilt diese Regelung für mich:
Rente mit 63 - ja!
Ohne Abzüge nach der neuen Regelung - nein, weil 45 Beitragsjahre nicht voll erreicht!
Abzüge bis zum erreichen der Regelaltersgrenze, 65 J + 5 Monate = 0,3 % p. Monat vorzeitiger Rentenantritt = 8,7% Abzüge.

Diese 8,7% Abzüge sind mir zu hoch und liegen bei ca. 180€/Monat. Hinzu kommen Abzüge für KK/PV und evtl. Steuer.

Da die Vorzeitige Rente sowieso schon geringer ausfällt wie die Regelaltersrente, kann ich mir diese Abstriche nicht leisten, da zu wenig übrig bleibt.
__

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Seehase ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2014, 18:40   #12
ikarus
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ikarus ikarus ikarus ikarus ikarus
Standard AW: Vermittlungspraxis für Ü63 jährige?

Hallo Seehase,

mal etwas provokativ, du hast soviel Jahre, gut verdient (leitende Funktion) und kannst 180 € nicht verkneifen?
Du wirst doch bestimmt auch noch eine Betriebsrente bekommen!
Du bist jetzt 63 - hast du schon einmal über eine Schwerbehinderung nachgedacht?
Mit Baujahr 1951 kannst du dann mit 63 und 5 Monaten und GdB 50 in die ungekürzte
Rente gehen!
Ich werde mit 61 und ein paar Monaten mit Abzügen in Rente
für Schwerbehinderte gehen!
Was ist dir wichtiger: Die Kohle oder deine Gesundheit?
Also ohne dir was zu wollen, ich hatte auch einen Kollegen
der hat so ziemlich genau so gesprochen wie du.
Als er alles durch hatte (volle Rente) hat er nach einem Jahr,
ich sag es mal krass, den A...rsch zugekniffen, aber immerhin
für ein Jahr die volle Rente.
__

Es werden nur Erfahrungen weitergegeben und keine Rechtsberatung.
Wen meine Schreibfehler jucken darf sich selber kratzen!
ikarus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2014, 19:16   #13
Anna B.
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Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Vermittlungspraxis für Ü63 jährige?

ich gehe ebenfalls mit 60 + 9 Monaten in die vorgezogene Altersrente für Schwerbehinderte...ist mir egal, ob die was abziehen...das letzte Hemd hat keine Taschen und mit den Abzügen habe ich mich abgefunden...

meine Gesundheit ist mir wichtiger..
__

Gruß
Anna

Meine Beiträge sind keine Rechtsberatung
Anna B. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2014, 19:49   #14
ikarus
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Beiträge: 971
ikarus ikarus ikarus ikarus ikarus
Standard AW: Vermittlungspraxis für Ü63 jährige?

Zitat von Anna B. Beitrag anzeigen
ich gehe ebenfalls mit 60 + 9 Monaten in die vorgezogene Altersrente für Schwerbehinderte...ist mir egal, ob die was abziehen...das letzte Hemd hat keine Taschen und mit den Abzügen habe ich mich abgefunden...

meine Gesundheit ist mir wichtiger..
Genauso sehe ich das auch.
Vor allem wenn man bedenkt das Seehase mit einer Bruttorente von ca.
1900€ rechnen kann.
Sollte noch eine Betriebsrente dazu kommen sind das über 2000€
Rente.
Ich kenne ja die Familienverhältnisse nicht oder ob noch gewisse Verbindlichkeiten im
Raume stehen!
Aber platt gesagt würden sich die Meisten danach die Finger lecken
und wie Könige vorkommen.
Laut Statistik der DRV würde er mit dieser Rente bei den oberen 4% liegen!
Mir hat mal einer gesagt wenn man zum Renteneintritt nicht alles in trockene Tücher hat
ist man selbst schuld.
Das möchte ich nicht verallgemeinern!
Ich werde ungefähr genauso hoch mit meiner Rente liegen, trotz Abzüge.
Ich habe da auch gejammert!
Ein Freund hat mich auf den Boden der Tatsachen zurück geholt:
Ich würde auf hohem Niveau jammern, er hat Recht!
Seehase geh mal in dich und prüfe ob der Aufstand mit der
Arbeitsagentur es wert ist.
Das wir mit den Abschlägen vom Staat betrogen werden geht nicht
nur dir so. Sondern auch jenen die eine Minirente bekommen obwohl
auch 45 Jahre auf dem Buckel!
__

Es werden nur Erfahrungen weitergegeben und keine Rechtsberatung.
Wen meine Schreibfehler jucken darf sich selber kratzen!
ikarus ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2014, 20:31   #15
saurbier
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saurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiertsaurbier Enagagiert
Standard AW: Vermittlungspraxis für Ü63 jährige?

Nun ja, ich beziehe seit 1998 rückwirkend eine BU-Rente und habe bis 2011 immerhin noch maximal (nach Vorgabe der Verdientsmöglichkeit der DRV) mit einer sozialversicherungspflichtigen Teilzeitarbeit gut dazu verdient.

Was mir das weiter Buckeln gebracht hat habe ich an dem Tag gesehen, als meine BU-Rente in eine volle EMR-Arbeitsmarktrente umgestellt wurde.

Bei der günstiger Rechnung kam heraus, dass meine zusätzlichen Rentenpunkte im Endeffekt weniger Wert waren als die zuvor vorgenommene Hochrechnung bei der BU-Rente.

So werden wir eben abgezockt.

Dazu dann auch noch die 3 Jahre (von 63 auf 60) die man uns dank dem Bundesverfassungsgericht streichen durfte und von denen jetzt die Neurentner (EMR) natürlich wieder 2 Jahre anerkannt bekommen.

Ich sag, nehmt lieber früher alles mit und genießt selbst die kleine Rente welche man ja mit dem richtigen Minijob auch noch aufbessern kann.

Ich hab z.B. alte Arbeitskollegen, die jetzt die 63er Regelung in Anspruch nehmen und dem Chef schon angeboten haben mit einem Minijob gerne weiter zu machen. Das rechnet sich auch, denn unsereins hat dank IGM zumindest einen sehr guten Stundenlohn weit jennseits der ZAF Bezahlung, den es auch weiterhin gibt.

So gehen meine Kollegen eben hier und da für manche Projekte eben so ca. 25 Stunden im Monat arbeiten und das wars.

450,-€ Minijob und die vorgezogene Rente, was will man da noch mehr.

So ist man dann nicht vollends abgeschoben, sondern hat hier und da noch eine sinnvolle Beschäftigung die den Tag ausfüllt.



Gruss saurbier
saurbier ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2014, 20:54   #16
Anna B.
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Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Vermittlungspraxis für Ü63 jährige?

mein Mann ist zur Zeit in der 2. Phase der Altersteilzeit..und kann im nächsten Jahr die Rente beantragen...dann....ja dann... darf er wieder im selben Betrieb arbeiten wie vorher...und er hat schon so viele Anfragen von der neuen Betriebsleiterin..die will ihn so gerne wieder haben...als Aushilfe..für die Stunden, die sie nciht arbeiten kann..

er war vorher dort Betriebsleiter und kennt den Laden seit der Gründung..oft ist er noch im Betrieb und hilft ihr, wenn sie nciht weiter weiß...

sie hat schon gefragt, wann er endlich die Altersrente bekommt, damit sie ihn wieder offiziell fragen darf bzgl. Aushilfe..

so kann man seine Rente halt auch aufstocken...
__

Gruß
Anna

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