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Ü 50 Spezielles Forum für über 50jährige


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Alt 12.12.2012, 22:27   #1
gila
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gila Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Rotes Gesicht Erfolg - "Nötigung" der KK zu "Reha/Rente" erstmal vom Tisch

Hallo liebe Ü-Fuffis!

Kurz worum es geht ... macher mag es kennen:

Ich erhielt von meiner KK nun nach gut 1 Jahr Krankenstand (aus ALGI raus) nun die berüchtigte Aufforderung, bei der DRV einen Reha-Antrag zu stellen, der dann in einen Rentenantrag umgedeutet werden solle.

Es läge ein "Gutachten" vor, dass meine Erwerbsfähigkeit gefährdet sei. Kurz und gut: EM-Rente stand im Raum.
Nachdem ich jedoch meine Rentenberechnung erhielt , und ich mich nach 40 Jahren Brot und Spiele reichlich "verar.sch.t" fühlte mit der Aussicht jetzt schon mit "frischen 58" in die absolute Altersarmut zu blicken, wollte ich dagegen steuern.

Zunächst legte ich Widerspruch ein und verlangte dieses "Gutachten" - welches mir nicht bekannt war. (WAS mir bekannt war durch einen Widerspruch im Sommer - erfolgreich - weil die KK mir meinen Auslandsurlaub nicht genehmigte, war, dass der MDK hier VERALTETE Angaben hatte und nicht den aktuellen Stand!)

Dies wollte ich zunächst zur Verzögerung heraus provozieren. Die KK teilte dann mit, dass SIE das Gutachten nicht rausrücken könnten - sie teilten mir aber nicht mit, WIE ich es denn bekomme.

Nach reiflicher Überlegung und Dank Tipps von HOLGER und DOPPELOMA (LIEBEN DANK für Eure Anregungen!!! ) sowie einer fixen Juristin des VDK hier, ruderte ich mit meinen Leiden zurück, teilte meinem Hausarzt (der den Antrag auf Reha ausfüllen musste) und meinem Psychotherapeuten mit, dass ich keinen Bock auf Reha habe, auch nicht auf den Rentenzwang und gedenke, in wenigen Wochen, kurz vor Ablauf der 72 Wochen KK zu "genesen" und mir dann den Rest ALGI und die durch die Krankheitszeiten neuen Anwartschaften ALGI zu holen - was mir einfach ZUSTEHT.

So formulierten die Ärzte gegenüber der DRV, dass ich gut eingebunden bin in Behandlungen und Therapie hier VOR ORT, die Belastungen mit meiner kranken Tochter durch deren Klinikaufenthalt auch etwas zurück stehen und aus ihrer Sicht eine Herausnahme aus diesen gerade laufenden Behandlungen und eine Reha nicht notwendig seien.

So ... gleiches schrieb ich begleitend auch - dass ich gedenken in wenigen Wochen, sobald ich wieder stabiler sei, meinen Minijob wieder aufzunehmen und mich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stellen ... auch mit eventuellen Einschränkungen (wird man sehen, was SB dann sagt). "Eigentlich" sei ich mit der Einbindung in die Behandlungen vor Ort sehr gut bedient.

Heute kam dann die Antwort der DRV: Reha ABGELEHNT -
Die gesundheitlichen Beeinträchtigungen seien nicht soooo erheblich, dass eine Leistund zur med. Reha erforderlich wäre. Sie halten eine regelmäßige ambulante Behandlung etc. ausreichend.
Es sei alles aus sozialmedizinischer Sicht nicht so gravierend, dass es eine Gefährdung oder Minderung der Erwerbsfähigkeit begründet.

Schade, inzwischen hatte ich mich (fast) schon mit dem Gedanken an ein "Kürchen" angefreundet - meine Hüften hätten es auch gut gefunden.
Nun kann es aber mit neuer Kraft im neuen Jahr auf neue wege gehen.

__

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Alt 14.12.2012, 19:00   #2
gila
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gila Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Erfolg - "Nötigung" der KK zu "Reha/Rente" erstmal vom Tisch

Es wäre ja auch zu schön ... wenn es mal ohne weiteren Brimborium ginge.
Heute Schreiben der KK, dass DRV mitgeteilt hat, dass der REHA-Antrag abgelehnt wurde.

Man bittet mich um "Stellungnahme" und mitzuteilen, OB ich dagegen WIDERSPRUCH eingelegt hätte (gerne auch telefonische Mitteilung na - wirkli ned!)
Meine Lieblingsantwort wäre: Nä ... Frau X., hab grad "andere Sorgen" wg. meiner kranken Tochter, fragen Sie dazu mal Kollegin Y., und außerdem hab ich diese Fremdbestimmung und Zwangsentmündigungen langsam satt.


Frage an "Wissende und Berufene" hierzu:

Wäre man hierzu verpflichtet, auch wenn es gegen die eigene Überzeugung ist und man gar keine "echten" Widerspruchsgründe angeben kann und WILL?
Wie weit geht hier denn noch die Mitwirkungspflicht?
__

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Alt 14.12.2012, 19:44   #3
Anna B.
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Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Erfolg - "Nötigung" der KK zu "Reha/Rente" erstmal vom Tisch

Du kannst einfach mitteilen, dass du keinen Widerspruch einlegen wirst..

dazu kann dich keiner zwingen...wer würde denn auch die Kosten tragen wollen?

kurze knappe Mitteilung..nein, ich lege keinen Widerspruch ein...fertsch...
__

Gruß
Anna

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Alt 14.12.2012, 20:24   #4
gila
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Standard AW: Erfolg - "Nötigung" der KK zu "Reha/Rente" erstmal vom Tisch

Sicher? Würde mich auch wundern, wie hier eine "Mitwirkungspflicht" gegen alle Überzeugungen greifen könnte.

Ich danke dir, liebe Anna!
Nun gibts Tee und Plätzchen bis der Arzt kommt.
Muss mal runterfahren mit dem ganzen MIST hier - obwohl mein Therapeut mich heute selber haltlos bewunderte für das Durchhaltevermögen leider hat aber alles seinen Preis und ein paar graue Haare schleichen sich sicher wieder ein.

LG!!
__

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Alt 14.12.2012, 21:57   #5
Anna B.
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Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Erfolg - "Nötigung" der KK zu "Reha/Rente" erstmal vom Tisch

Hallo,

es kann dich keiner zwingen, Widerspruch einzulegen...wer würde das denn bezahlen wollen, wenn es zu einer Klage kommt...
da bist du auf der sicheren Seite..

im übrigen komme ich mit ein "paar" grauen Haaren nicht mehr aus...
aber der Friseur hat da so ein paar Hilfsmittel....obwohl man ja eigentlich zu seiner natürlichen Farbe stehen soll...o.k. ich lass mir schwarze Strähnchen machen...
__

Gruß
Anna

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Alt 15.12.2012, 00:48   #6
ethos07
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ethos07 ethos07 ethos07 ethos07 ethos07 ethos07 ethos07 ethos07 ethos07 ethos07
Standard AW: Erfolg - "Nötigung" der KK zu "Reha/Rente" erstmal vom Tisch

@gila Dann mal schön "Tee und Plätzchen bis der Arzt kommt " - - und hoffe für dich, dass alles bald doch halbwegs so wird, wie es könnte, du Kämpferin! .
__

Viele Grüße aus Berlin
----------------------------------------------------------

  • 10 Euro Mindestlohn (brutto + lohnsteuerfrei)!
    500 Euro ALG II (Regelsatz) plus volle KdU!
  • Sanktionen zerbröseln!

--------------------------------------------------------
N.B. Meine Beiträge sind meine persönlichen Meinungen und keine Rechtsberatung.
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Alt 15.12.2012, 12:26   #7
gila
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Standard AW: Erfolg - "Nötigung" der KK zu "Reha/Rente" erstmal vom Tisch

Wochenend und Sonnenschein - schau mal in den Briefkasten rein
Natürlich ... am WE ist immer was drin.

HEUTE schon erhalte ich die Mitteilung (Einschreiben), dass mein KG zum April nächsten Jahres ablaufen wird (sofern ich nicht nach § 24 SGB X widerspreche).

Meldet man sich besser vor oder nach der "Aussteuerung" ins ALGI meldet?
Geht man nun mit AU ins ALGI oder "gesund und arbeitssuchend"?
__

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Alt 15.12.2012, 13:16   #8
Anna B.
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Standard AW: Erfolg - "Nötigung" der KK zu "Reha/Rente" erstmal vom Tisch

Hallo,

du bist sogar verpflichtet, sofort nach Erhalt des Aussteuerungsschreibens dich an die Afa zu wenden.

Da eine Aussteuerung keine Wunderheilung bedeutet, bist du natürlich weiterhin noch krank...nur darfst du keine AU-Bescheinigungen mehr bei der Afa abgeben...da du dann definitiv nicht dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehst.

Die Afa will die AU.Bescheinigungen auch gar nicht sehen..

die werden dich zu einem Termin einladen und dann wird man dir einen Gesundheitsfragebogen und mehrere, ganz viele , Schweigepflichtentbindungen in die hand drücken..mit dem Vermerk, das doch "mal eben zu unterschreiben"..sie werden dir aber nicht sagen, dass die Unterschrift freiwillig ist..
Der SB wird vermutlich auch sagen, dass alles zurück zu seinen Händen muss...was auch Blödsinn ist, was will er mit einem Gesundheitsfragebogen, wo Diagnosen draufstehen? Der Gesundheitsfragebogen muß, wenn du ihn ausfüllen willst, an den ärztlichen Dienst..

hier ist die HEGA, die genau über den Ablauf informiert:

hier zuerst einen Gesundheitsfragebogen...steht auch auf der 1. Seite...freiwillig..

http://www.arbeitsagentur.de/zentral...D-Anlage-1.pdf

und nun hoffe ich, dass ich die HEGA finde..

so, hier ist der Leitfaden..

http://www.arbeitsagentur.de/zentral...e-Anlage-1.pdf

mal bitte genau durchlesen...dort wird auch davon gesprochen, dass alles freiwillig ist...
und wenn eine aktenmäßige Begutachtung nicht möglich ist, dann muss man dich vorladen...aktenmäßige Begutachtung ist immer dann nicht möglich, wenn du die Schweigepflcihtentbindungen nicht unterschreibst...

ich habe nicht unterschrieben, weil es bei meiner AFA lediglich darum ging, das DRV-Gutachten zu erhalten...aus dem hervorging, wieso man mir keine Rente zahlen wollte...aber das Gutachten ist von Januar 2010 und die Aussteuerung war in März 2011...somit viel zu alt und m.E. als Grundlage nicht mehr brauchbar...

aber sie haben trotzdem auf Schweigepflichtentbindungen beharrt und nachdem ich auch auf ihre Drohungen nicht reagiert habe, haben sie das ALG I eingestellt..Klage läuft derzeit...

lt. der Mitwirkungs§§ muss man keine Schweigepflichtentbindungen unterschreiben, sondern sich einer ärztlichen Begutachtung unterziehen...

§ 62 SGB I Untersuchungen

und alles, was nicht im automatischen Datenabgleich an Sozialdaten innerhalb und unterhalb der Behörden weitergeben werden darf, unterliegt keine Abgabe-oder Bekanntgabepflicht..somit immer nur freiwillig...da es sich um Sozialgeheimnisse handelt..

§ 35 SGB I Sozialgeheimnis

hier insbesondere Absatz 3...

ich würde die verschiedenen Rechtsgrundlagen ausdrucken und zur Antragstellung mitnehmen..

im übrigen könnten die dich kurzfristig sperren, wenn du nicht rechtzeitig dich bei denen arbeitslos nach § 145 SGB meldest...

Termin mußt du m.E. aber erst ab dem Termin der Aussteuerung wahrnehmen...

von mir wollten sie auch bereits vor März 2011 alle Unterlagen haben wie Bewerbunsschreiben, Bewerbunsmappe usw. usw...
ich habe mich dann immer mit einer Arbeitsunfähigkeit abgemeldet...
bis ich dann erstmalig einen Tag nach meiner Aussteuerung beim Vermittler war....

Viel Erfolg und wie ich dich kenne, wirst du auch ncihts unterschreiben, was du nicht genau auf seine gesetzliche Richtigkeit abgeklopft hast...
__

Gruß
Anna

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Alt 15.12.2012, 14:42   #9
gila
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Vielen Dank, liebe Anna.
Mit den "Modalitäten" bin ich ja bestens vertraut inzwischen.

Mir geht es darum: muss ich mich JETZT schon bei der AfA melden oder erst dann, wenn ICH entscheide, wann ich "gesund" bin (kurz vor Ablauf? oder macht das keinen Unterschied, wenn es ZUM Ablauf KG ist?).

Einen Vorladungstermin bei "meiner" SB wird es nicht geben. DIESE Person und ihr Benehmen war der Auslöser meines Ausstiegs. Das werde ich dem Chef des Hauses, der mir ja sein Gespräch angeboten hatte, auch unmissverständlich klar machen.

Und wenn ich mich "gesund und einsätzfähig" melde (zunächst mal) - warum sollten die mich begutachten wollen?
Oder geht das mit Zwang?
__

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Alt 15.12.2012, 15:36   #10
Anna B.
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Hallo,

wenn du zu Ende des KG-Bezuges wieder arbeitsfähig bist...hättest du ja auch wieder Anspruch auf ALG I...m.W. nach...
das heißt, du bist tatsächlich verpflichtet, dich nach Erhalt des Aussteuerungsschreibens der KK bei der Afa zu melden.
Terminlich wäre es sicherlich auch für eine Zeit nach den Feiertagen möglich.

Wenn du dich vollschichtig dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellst, ohne Einschränkungen, dann wüßte ich nciht warum ein Gutachten nötig sein sollte..
__

Gruß
Anna

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Alt 15.12.2012, 16:06   #11
gila
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Hab das Schreiben nochmal gelesen.
Ist ja noch nicht die Aussteuerung, sondern Ankündigung und Berechnung des Zeitpunktes.

Da steht wörtlich:

Den endgültigen Bescheid erhalten sie zu einem späteren Zeitpunkt.
Unter best. Voraussetzungen haben Sie im Anschluss daran Anspruch auf ALGI. Dies ist bei der AG zu beantragen. Sie sind allerdings verpflichtet, sich unverzüglich - d.h. ohne schuldhaftes Zögern - bei der Afa arbeitssuchend zu melden. Bei Verstößen gegen diese Meldepflicht wird das ALG evtl. gekürzt.
Bitte beachten Sie, dass dass ALGI frühestens von dem Tag an gezahlt wird, an dem Sie sich arbeitslos melden.


So - was heisst das nun genau? Schlechter kann man eine Info an einen Bürger nicht ausdrücken!

Unverzüglich JETZT SCHON? Kann doch nicht zum letzten Satz passen ... und jetzt suche ich noch nicht, sondern bin noch krank (besonders wird sich die Genesung durch all den MIST hier verzögern ...) oder unverzüglich, wenn das KG endet?

Ich denke, da muss ich wieder mal telefonieren.
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Alt 15.12.2012, 16:35   #12
Anna B.
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Hallo,

blödes Schreiben...was soll das?

ich würde tatsächlich auch telefonieren und fragen, wann dann nun der endgültige Bescheid zu erwarten ist...und erst danach kannst du dich ja arbeitslos melden...du kennst ja den genauen Termin noch gar nicht..
__

Gruß
Anna

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Alt 15.12.2012, 17:16   #13
gila
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Der Termin steht im Schreiben drin - nur was und ob JETZT was zu tun ist, wird unklar beschrieben.
Aber ich mach mich schlau ... irgendwann die Tage
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Alt 19.12.2012, 17:37   #14
gila
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Vorhang auf - nächster Akt - es ist ja nicht so, als ob man "einfach so" mal ansatzweise genesen dürfte ...

Nachdem ich angefragt wurde, ob ich Widerspruch eingereicht hätte, hab ich geantwortet: Nö - mit welcher Begründung denn?

Dann ruft doch die KK jetzt an und meint, ich müsse da mitwirken und gegen die Ablehnung der Reha Widerspruch einlegen.

Ich: Aha ... warum?

KK: Ja ... so eine Reha ist ja nur zu Ihrem Vorteil, bringt die Genesung voran ...

Ich: Das sehen weder mein Arzt noch ich so - noch die DRV. Nachdem meine Behandlungen und Therapien nun endlich alle laufen und langsam greifen und stabilisieren, wäre es ungut, hier rausgerissen zu werden und wieder von vorne anzufangen.

KK: Ja ... aber "bald" (in 4 Monaten) läuft das KG ab - wovon wollen Sie dann leben?

Ich: Das sehe ich DANN, wenn ich wieder fit bin.

KK: Wann soll das denn sein?

Ich: Na ... möglichst BALD, wenn man mich endlich in Ruhe lässt!!!

KK: Ihre Erwerbsfähigkeit ist jedoch gefährdet, da müssen wir auf einem Widerspruch bestehen.

Ich: Wer sagt das?

KK: Gutachten des MDK

Ich: Ich bin nie bei einem MDK vorstellig geworden, und das "Gutachten", von dem Sie sprechen, liegt mir seit Sommer (!!) vor und hat den Wissensstand von April/Mai - inzwischen sind ein paar Tage vergangen ... Situationen verändern sich. Auch meine Behandler haben bekundet, dass eine Reha derzeit nicht notwendig ist.

KK: Ja - davon wissen wir ja nichts ... SIE haben den Reha-Antrag ja nicht ÜBER UNS geschickt , so wie wir vorgeschlagen hatten ... sondern selbst eingereicht ... und so haben wir die Befunde nicht gesehen.

Ich: Jaaaa ... müssen Sie auch nicht - reicht ja, wenn Mediziner die sehen und beurteilen.

KK (säuerlich): Trotzdem haben Sie die Verpflichtung, einen Widerspruch einzureichen gegen die Ablehnung.

Ich: Wo steht das? Ein Widerspruch ist ein Rechtsmittel - MEIN Rechtsmittel -, dass man einlegt, wenn man etwas haben will - aber weder ich, noch meine Ärzte halten derzeit eine Reha für angezeigt oder auch nur sinnvoll. Und ich brauch ne Begründung - welche soll ich da nehmen? "Meine KK möchte, dass ich hier Rechtsmittel einlege, die ich gar nicht einlegen will, weil die weder mir noch meinen Ärzten glauben wollen"?

Darauf war der Ofen etwas abgekühlt - nun kam zur Sprache ".... "Krankengeld ansonsten einstellen..." ... will sie mir schriftlich die Rechtsgrundlage nennen, warum ich jetzt Widerspruch einlegen müsste.

Ich: Das tun sie mal. Ich lege dann gern Widerspruch ein - auf die paar Sätzchen soll es ja nicht ankommen - üblicherweise werden Widersprüche eh abgelehnt - gibt es dann auch eine Rechtsgrundlage, nach der Sie mich nötigen können, zu KLAGEN? Das wüsste ich auch gern - damit ich mich freuen kann auf weiteren Krampf und Kampf und GANZ SICHER damit bald wieder gesund werde

Sacht ma ... ist das noch zu fassen in diesem unserem Lande?
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Alt 19.12.2012, 19:14   #15
Anna B.
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Hallo,

mir fehlen dazu die Worte...

hättest vielleicht noch fragen sollen, ob sie die Kosten für Widerspruch und ggf. Klage übernimmt...

ich garantiere dir, die schickt dir keine Rechtsgrundlage, nach der du Widerspruch einlegen musst...

und die Sache mit dem REHA-Antrag..toll gelaufen...was geht die Drussel an, welche Befunde vorliegen..du hast den Antrag gestellt...genau wie Madam wollte...und nun hast du eine Ablehnung kassiert...und damit muss sie auch klarkommen...

wenn die dir noch einmal so kommt, dann sofort Beschwerde beim Vorgesetzten..oder bei der Hauptstelle der Krankenkasse...so gehts ja nun nicht...
__

Gruß
Anna

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Anna B. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.12.2012, 20:36   #16
gila
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Danke, Anna. Ich habe mal Freund google befragt - und verschiedene §§ durchforstet - und bisher nix gefunden.
Also warte ich mal ab.

Gute Lust habe ich allerdings - falls die angekündigte Rechtsgrundlage noch länger auf sich warten lässt - die Widerspruchsfrist zu wahren, indem ich der DRV "zur Fristwahrung und um vorbeugend eventuelle Nachteile abzuwenden im Namen der KK" den Widerspruch einzureichen.

Dann müssen DIE mir doch ne Rechtsgrundlage nennen, oder?
Nachdem sie KEINE Pflicht hier sehen und ablehnen ... und aus der Formulierung ersehen sie, dass der "Kunde" hier zum Krieg genötigt wird.

Als erstes schreib ich morgen eine Mail, dass keine weiteren Telefonanrufe mehr gewünscht sind, da mich das in eben genau DAS Trauma bringt, welches damals durch Schikane ausgelöst wurde.
Aber vielleicht kommt ne neue Variante? Kann man jemand zum Gutachter oder MDK nötigen, um zu sehen OB und inwiefern er krank oder erwerbsunfähig ist bzw. nicht?

Die Kassen nehmen ihren neu geprägten Imagenamen "Gesundheitskasse" sehr ernst: sie wollen dich "gesund" machen auf Teufel komm heraus - und wenn es dich die Krankheit kostet.

Aber ich bin ja "chronischer Rheinländer". Letztendlich unkaputtbar.
__

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Alt 19.12.2012, 21:42   #17
Anna B.
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Hallo,

du könntest der DRV mitteilen, dass die KK dich telefonisch unter Druck gesetzt hat, hier einen Widerspruch einzureichen...und du würdest das hiermit jetzt machen...
die DRV soll dir doch bitte mitteilen, nach welcher Rechtsgrundlage du durch die KK gezwungen werden kannst, einen Widerspruch einzureichen..

da wäre ich auf eine Antwort der DRV sehr gespannt...

und diese Antwort dann genüsslich dem Vorgesetzten der Dame und der Hauptstelle (die bitte nicht vergessen--denn die hassen es, wenn ihre Mitarbeiter zu doof sind, mit Fingerspitzen an eine Sache heranzugehen)....
vorlegen...
__

Gruß
Anna

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Alt 19.12.2012, 22:14   #18
Minimina
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Hallo Gila,

ich würde auch der KK und der DRV ein Schreiben faxen (Nachweis), dass Du unter Druck gesetzt wurdest von Frau Sounso. Allein, als Dokumentation wenn etwas nach kommt. An das Schreiben für die KK auch darauf bestehen mit welcher Begründung und Rechtsgrundlage Du widersprechen sollst und wer die Kosten übernimmt.

Darauf muss ja ein Antwort kommen. Wenn nicht bist Du aus dem Schneider bzw. die Sache verläuft im Sande.

Grosses Lob an Deine Taperkeit

Was ich auch schlimm finde ist, dass die Normalbürger da draußen gar nicht glauben wenn man ihnen solche Geschichten erzählt.

LG MM
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Alt 19.12.2012, 22:34   #19
Anna B.
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Hallo,

wenn ich den "Normal"bürgern erzähle, was im Elo-Forum abgeht...und nicht alles stimmt was in Blöd und Co.und TV erzählt wird...sind die erst immer ganz fassungslos..
dann wiegeln sie ab...dann machen sie "ohgotthandvordenmund" und dann lenken sie ab...

die Menschen wollen gar nicht hören, wie mit den Bürgern umgegangen wird...
immer wieder bekomme ich die Antwort: naja, ändern kann man ja nix...

oh doch, durch Widerstand, wie ihn hier Gila praktiziert und andere ebenfalls...

und denen, die uns nötigen wollen, den eigenen Spiegel vorhalten..

um noch eins drauf zu setzen, würde ich sogar die KK hochoffiziell anschreiben, dass Frau X mir gedroht hat, ggf. die Leistung einzustellen, wenn ein Widerspruch nicht geschrieben wird...
und du noch gerne die Kostenübernahme geregelt haben möchtest..und du bis zum XX die schriftliche verbindliche Antwort der KK dazu haben möchtest...

da wäre ich ebenfalls auf eine Antwort gespannt..

eins ist garantiert: wenn bei der KK die obere Etage eingeschaltet wird, dann kriegt die Dame X eins auf den Schädel...wegen Doofheit...weil sie so platt versucht hat, doch noch die REHa durchzusetzen..
die ist jetzt garantiert bei der nächsten "Maßnahme", in dem Fall Fortbildung für Leistungssachbearbeiter, vorgemerkt...
__

Gruß
Anna

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Anna B. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.12.2012, 22:42   #20
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Zitat von Anna B. Beitrag anzeigen
Hallo,

wenn ich den "Normal"bürgern erzähle, was im Elo-Forum abgeht...und nicht alles stimmt was in Blöd und Co.und TV erzählt wird...sind die erst immer ganz fassungslos..
dann wiegeln sie ab...dann machen sie "ohgotthandvordenmund" und dann lenken sie ab...

die Menschen wollen gar nicht hören, wie mit den Bürgern umgegangen wird...
immer wieder bekomme ich die Antwort: naja, ändern kann man ja nix...
Am Besten sind immer die, die dann noch sagen man würde alles nur negativ sehen oder ein Spielverderber sein. Die Höhe ist dann wenn behauptet wird man sei ja selber schuld, das wäre Karma und man würde die Dinge anziehen, weil man selber so schlecht drauf ist


Zitat:
um noch eins drauf zu setzen, würde ich sogar die KK hochoffiziell anschreiben, dass Frau X mir gedroht hat, ggf. die Leistung einzustellen, wenn ein Widerspruch nicht geschrieben wird...
und du noch gerne die Kostenübernahme geregelt haben möchtest..und du bis zum XX die schriftliche verbindliche Antwort der KK dazu haben möchtest...
Genau!

Zitat:
eins ist garantiert: wenn bei der KK die obere Etage eingeschaltet wird, dann kriegt die Dame X eins auf den Schädel...wegen Doofheit...weil sie so platt versucht hat, doch noch die REHa durchzusetzen..
die ist jetzt garantiert bei der nächsten "Maßnahme", in dem Fall Fortbildung für Leistungssachbearbeiter, vorgemerkt...
Denk ich auch mal

LG MM
Minimina ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 19.12.2012, 23:02   #21
gila
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gila Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Erfolg - "Nötigung" der KK zu "Reha/Rente" erstmal vom Tisch

Zitat von Minimina;1292750a
Was ich auch schlimm finde ist, dass die Normalbürger da draußen gar nicht glauben wenn man ihnen solche Geschichten erzählt.

LG MM
Da hast du Recht. Vor allem unsere Politiker sind hier 'bildungsfern'
__

Wer berühmt genug ist, muss nicht fürchten, zur Vernunft gebracht zu werden.
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Alt 20.12.2012, 09:31   #22
gila
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gila Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Erfolg - "Nötigung" der KK zu "Reha/Rente" erstmal vom Tisch

Wisst Ihr was, Mädelz ... Ihr habt Recht und seid genial

Was ich zunächst rein sarkastisch meinte, habt Ihr durch Eure Gedanken Gestalt annehmen lassen.
Ich habe nach längerer Zeit wieder eine schlaflose Nacht verbracht - es waren wieder "Flashbacks" zu dem Erlebnis, was meine lange Erkrankung letztlich ausgelöst hat und schon der Therapeut als "traumatisch" eingeordnet hat.
Und das will ich mir nicht nochmal bieten lassen müssen. Hier ist nicht "Gelassenheit" gefragt, sondern Rückgrat und Gegenwehr.

Daher werde ich tatsächlich in den nächsten Tagen - fristgerecht - den Widerspruch an die DRV schicken.

Es steht außerdem zu befürchten, dass ich bei der Kassen-SB wieder einmal an eine Dame geraten bin, die ihr rein persönliches Ego füttern mag und nun aus reiner Frackigkeit nach weiteren Möglichkeiten sucht, mir das Leben schwer zu machen, nachdem sie gestern beim Telefonat eine Bruchlandung erlitten hat. Vielleicht noch durch Anzweifeln meiner AU und Vorladung zu einem Gutachten?????

Sowas muss endlich aufhören und unterbunden werden!
Daher werde ich Gegenwind erzeugen, BEVOR hier noch weitere fantasievolle Maßnahmen erfolgen.

Ich werde provokant einen neuen Titel für ein "neues Rechtsmittel" kreieren - heute Nacht ist es mir zugefallen:

"Vorsorglicher Widerspruch" gegen die Ablehnung meines Rehaantrages aufgrd. Aufforderung hierzu durch die KK nach § 51 Abs. 1 SGB V

Da ich persönlich ja keine Begründung habe - weil keine Reha im Vordergrund sehe, aber eine anführen sollte, könnte die (gaaanz uuunkompliziert ) lauten:

Zur Fristenwahrung und vorbeugenden Abwendung eventueller bisher lediglich durch die Sachbearbeitung der KK telefonisch angedeuteter persönlicher Nachteile in Bezug auf die Fortzahlung meines Krankengeldanspruches durch "Unterlassung eines Widerspruches" lege ich hiermit WIDERSPRUCH gegen o.g. Ablehnungsbescheid ein.

Die Verpflichtung zum Widerspruch gegen die Ablehnung einer Reha-Maßnahme durch die DRV, die ihre Entscheidung wiederum auf ärztlich festgestellte Sachverhalte und meine derzeitige eigene persönliche Einschätzung bei der Antragstellung getroffen hat, soll angeblich Teil meiner "Mitwirkungspflicht" sein, welche die Sachbearbeitung der KK mir in den nächsten Tagen noch mittels Benennung einer angeblichen konkreten Rechtsgrundlage hierzu schriftlich nachweisen will.

..... so in der Art fände ich es ganz "chic" - was meint Ihr?

Und dann Vollzugsmeldung an die KK, dass man den "vermeintlichen" Pflichten vorbeugend nachgekommen ist - an die obere Etage - mit der Anmerkung, dass durch derartige, hoffentlich nicht durch Geschäftspolitik gedeckte etwas "eigenwillige" privaten Telefonate der Sachbearbeiter bei über längere Zeit Erkrankten und durch den dabei ausgeübten existenziellen Druck eine unmittelbare Bedrohung darstellen und nicht absehbare weitere gesundheitliche Folgen entstehen können, die einer Genesung massiv im Wege stehen - zumal wenn die Erkrankung auf die ebenso gleiche, perfide Art traumatisch ausgelöst wurde und eine Gefährdung durch eine Retraumatisierung dieser Bedrohungsszenarien die monatelange therapeutische Arbeit massiv infrage stellt.

Stellungnahme hierzu erbeten - sowie Nennung der konkreten Rechtsgrundlagen a) für private Telefongespräche und b) den Zwang zum Widerspruch c) ggf. Kostenübernahmezusicherung sollte auch die Verpflichtung zu einer Klage gegen die DRV bestehen d) Kostenübernahmezusicherung weiterer Krankheitskosten

Getreu meines Anwaltes: nicht SIE müssen sich mit den §§ quälen - DIE müssen Ihnen das benennen.
__

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Alt 20.12.2012, 09:59   #23
Purzelina
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Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina
Standard AW: Erfolg - "Nötigung" der KK zu "Reha/Rente" erstmal vom Tisch

Zitat:
Zur Fristenwahrung und vorbeugenden Abwendung eventueller bisher lediglich durch die Sachbearbeitung der KK telefonisch angedeuteter persönlicher Nachteile in Bezug auf die Fortzahlung meines Krankengeldanspruches durch "Unterlassung eines Widerspruches" lege ich hiermit WIDERSPRUCH gegen o.g. Ablehnungsbescheid ein.
Das ist sauber formuliert. Mehr muss nicht.

Der ganze Rest (an KK) ist einen Tick zu viel.
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Alt 20.12.2012, 10:07   #24
Anna B.
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Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Erfolg - "Nötigung" der KK zu "Reha/Rente" erstmal vom Tisch

Hallo,

ich würde noch mit Terminsetzung arbeiten...Druck gegen die SB...so richtig schön von oben...das hilft oft..

die wird zwar ordentlich Druck bekommen...

ich würde auch offensichtlicher schreiben, was die KK dir gesagt hat:

die Mitarbeiter X der KK Y forderte von mir in einem Telefonat die Einreichung eines Widerspruchs an Sie, da ansonsten eine Krankengeldeinstellung droht.

klar und offen sagen, was die gefordert hat und womit sie dich genötigt hat...

nicht umschreiben sondern deutlich sagen: die will mir die Knete streichen, wenn ich nicht tue, was sie will..

und das würde ich dann etwas anders verpackt auch noch an die Kk senden..und zwar an die oberste Stelle...Geschäftsführung...
von da oben haben sie SB gerne Post....
__

Gruß
Anna

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Anna B. ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.12.2012, 10:11   #25
Purzelina
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Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina Purzelina
Standard AW: Erfolg - "Nötigung" der KK zu "Reha/Rente" erstmal vom Tisch

Zitat:
nicht umschreiben sondern deutlich sagen: die will mir die Knete streichen, wenn ich nicht tue, was sie will..
Ich würde abwarten, bis sie das Krankengeld wirklich streicht, dann hat man was in der Hand.
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