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Alt 18.10.2006, 05:31  
strümpfchen
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den Beratungshilfeschein gibt es beim Amtsgericht, den Vordruck kannst Du hier im Downloadbereich runterladen.

Anwälte können ebenfalls die Beratungshilfe für ihre Mandanten beantragen. Frag einfach bei Terminvereinbarung danach, ob Du den Beratungshilfeschein mitbringen musst oder ob der Anwalt diesen beantragt.

Jedoch gibt es inzwischen bei einigen Amtsgerichten Probleme mit der Bewilligung der Beratungshilfe, da Behörden verpflichtet sind selbst zu beraten.

Mein Beratungshilfeantrag zum Widerspruch gegen die eäG wurde vom AG Köln mit dieser Begründung abgelehnt. PKH für das einstweilige Anordnungsverfahren ebenfalls. Die PKH für das Beschwerdeverfahren ist auch noch nicht bewilligt, eine Entscheidung hierüber ist auch nach mehr als 2 Monaten noch nicht in Aussicht.

Bei diesen Problemen kann ich durchaus verstehen, wenn Anwälte die Beratungshilfe vom Mandanten beantragen lassen. Letztendlich soll mit der Beratungshilfe die Interessenvertretung des Mandanten gegen den Gegner vergütet werden. Wenn mehr Korrespondenz mit dem AG anfällt als mit dem Gegner ist diese Absicht bereits ad absurdum geführt.

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