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Alt 07.03.2009, 14:15  
Hamburgeryn
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Standard AW: Studie: Bei arbeitslosen Frauen entscheidet der Bildungsgrad über das Kinderkrieg

Zitat:
Zitat von Kruemel01 Beitrag anzeigen
Wo mir grad die Summe von ca 2250€ vor Augen schwebt...
Ich krieg grad das kalte Grausen,wenn ich überlege, dass der gute Mann (wenn auch fiktiv) davon 9 Personen ernähren soll. Unfassbar!

Mein Wunschdenken wäre, dass jeder Vater genug Einkommen haben sollte, um seine Familie durchbringen zu können, mit eingerechntet eine Teilzeitstelle der Mutter. Aber naja das ist dann wohl Utopie...
Du hast dich ein bißchen verrechnet:
Der "gute Mann" hat insgesamt etwa 3450,- zur Verfügung.
Das sind 383,- Euro pro Person! Inklusive Miete, Strom, Shampoo, Windeln und......Lebensmittel!

Es gibt keine Bereicherung durch Kindergeld. Und ich kenne auch niemanden, der sich jemals Kinder zulegte,
um sich in die "soziale Hängematte" legen zu können, wenn denn eine solche Hängematte überhaupt gibt.
Kinder werden aus den verschiedensten Gründen in die Welt gesetzt: Kinderwunsch, geplatztes Gummi, versagte Pille,
mißglückte Abtreibung, Gleichgültigkeit, religiöse Vorschriften, aber Kindergeld?
Ein Kind bekommt (vorausgesetzt seine Eltern sind keine Hartzer) 164,- Euro Kindergeld.
Davon kann man ein Kind in D weder anständig füttern, noch kleiden,
noch bilden.
Und zur Bildung gehört für mich die erste Rassel genauso dazu, wie die späteren Nachhilfestunden in Mathe.

In D bekommt ein Hartz-Kind durchschnittlich 47,- Sozialgeld zum Kindergeld aufgepackt - da kommt aber immer noch kein Luxusleben für die Eltern bei raus!
Derartige Äußerungen sind für mich pures Geschwätz, von Leuten die keine Ahnung haben und auf den Mißbrauchs-Propaganda-Mist unserer Bundesregierung und deren Lobbyistenpack.
Wenn es stimmen würde, das Eltern das Geld nur versaufen und verqualmen, wie kommt es dann, dass in D die Kinder nicht zu Hunderten verrecken?
[Und ich rede hier jetzt nicht von den zweifellos entsetzlichen Fällen schwerster Kindesmißhandlung, die Verhungern, Verdursten oft in Verbindung mit körperlichen Schwerstverletzungen zur Folge haben.]
Es gibt diese Eltern gar nicht! Es gibt Eltern die rauchen. Es gibt auch Eltern die trinken. Und es gibt Eltern die beides tun. Es gibt auch Eltern die zweifellos alkoholabhängig sind und schwer nikotinsüchtig - dennoch gibt es keine abnorm hohe Todesrate bei Kindern von ALG II-Empfängern zu verzeichnen, die ein derartiges Urteil zulassen würde.

LG