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Alt 03.08.2008, 01:13  
yuki->Emailproblem
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yuki
Standard AW: Arbeitsangebot(Zeitarbeitsfirma) trotz abgelaufener EGV

Es steht einfach die Befürchtung im Raum, dass es sich bei diesem Vermittlungsvorschlag quasi schon um eine gemachte Sache vom Amt handelt.

Wie Gekünkelt, um sie irdenswie los zu werden, das sie nicht der Typ ist, der alles schluckt, was man ihr vor die Füße wirft.
(Wurde bei Ihrer Selbständigkeit vom Amt eher Beukottiert als unterstütz: Anträge nicht erhalte, nicht Zeitgemäß bearbeitet, keine Beratung, ESG nur 100 bei insg. 3 Monate, sollte nach insgesamt 6 Monaten völlig Autark vom Amt wirtschaften (egal wie die Entwicklung aussieht), 3 Monate nach Gründung aufgrund einer Einkommenseinschätzung die Leitungen auf 150 Euro gekürzt, widerspruch dagegen erst nach 3 Manten bearbeitet- keiner kann von insg. 150 euro Leben, Miete davon zahlen und dann noch eine Existenz aufbauen- Einfach eine Tortur (ist im übrigen eine Kommunale Beschäftigungsagentur, mit eigenen Durchführungsverordnungen, die nicht mit denen vom Arbeitsmat übereinstimmen. (Rücklagen, die für den Aufabeu der Selbständigkeit gedacht waren mussten zu diesem Zeitpunkt für Leben verwendet werden.) !!!

Es ist aber schon merkwürdig, dass dieser Vermittlungsvorschlag (wie ich finde ein vollkommen falsches Wort, da man nur die Wahl hat zwischen dem einen oder dem anderen Übel) aus der Abteilung Leistungsbereich in Kooperation Arbeitgeberservice (denn es heißt in dem Schreiben im Auftrag...und dann die Unterschrift eines Arbeitgeberserviceangestellten und als Bearbeiter der Sachbearbeiter aus dem Leistungsbereich), zudem der Brief offensichtlich nicht mit einem Postdiesnsleister versendet wurde (kein Stempel von der post oder anderen, auch keine Briefmarke) kommt und nicht von der eigentlichen Fallmanagerin.

Auch geht es darum, grundsätzlich nicht bei Zeitarbeitsfirmen arbeiten zu wollen. Wir leben z. Zeit im Osten Deutschlands und die Gehälter sind so schon sehr niedrig, so dass sowieso schon oft auch bei Vollzeit der Lohn im entefekt die Höhe hat, welche vom Amt als Bedarf ausgerechnet wurde, wenn dann noch jemand kommt, der einen Teil davon nimmt, müsste man sich ja wieder beim Amt melden und untersteht dann zwei Herren.
Aus meiner Sicht lässt sich eine Zeitarbeitsfirma nicht mit "normalen" Firmen gleich stellen.

1. Bei normalen Firmen bekommt man Geld und muss nicht praktisch was zahlen.
2. Bei einer normalen Firma bewerbe ich mich um eine Stelle mit einen bestimmten Profil, dass ich meist schon vor dem Bewerbungsvorgang kenne.
3. Normalerweise arbeitet man dann auch nur in diesem Bereich (ich meine damit nicht den Wechsel von Abteilungen, die etwas mit dem Berufsbild zu tun haben auszuschließen)
Bei einer ZAF wird spätetens nicht mehr darauf geschaut, was man kann und welche Qalifikation man hat, wenn diese gerade nichts in deinem Bereich haben. Aber ich möchte nicht von Berufsfeld zu Berufsfeld geschoben werden, wie es denen gerade passt, denn das Problem ist doch, dass wenn man irgendetwas davon ablehnt, daraufhin bei der ZAF gekündigt wird, es beim Amt gleich wieder heißt, Fehlende Mitwirkung/Bereitschaft, was bedeutet: kündigung aus einem Verschulden-3 Monate kein Geld.

Da klingt 30% weniger schon fast verlockend!

Kann man für die gleiche Sache 2mal bestraft werden? Also wenn man dies jetzt ableht und das Amt kommt erneut mit dieser Sache?

4. ZAF bekommen Geld vom Steuerzahler (Vermittlungsgutschein)
Wenn man es genau betrachtet, vermittelt die ZAF einen doch erst, wenn man bei denen gemeldet ist, bzw. was unterschrieben hat, ist aber effektiv bei der ZAF angestellt.
Dann bekommen die Geld dafür dass sie einen in ihre eigene Firma vermittelt haben?
Warum bekommen nicht alle Arbeitgeber, die einen einstellen gleich noch mal Geld dafür vom Steuerzahler?


Ich befürchte einfach, dass die Argumentation aus Arbeit heraus eine bessere Stelle finden nicht greift:
Glaub kaum, dass es in der Werbebranche einen großen Einfluss hat ne Anstellung zu bekommen, wenn man irgendwo Kisten geschleppt hat oder am Fließband gestanden. Da zählt nur wie man in seinem erlernten Gebiet auf aktuellem Stand ist und ob man Refferenzen (werbespezifisch) vorweisen kann.
Alles andere ist eher negativ auszulegen, da man die Zeit nicht Fachspezifisch verbracht hat.

Fazit: Hier besteht einfach die Angst, einmal in diesen Sumpf ZAF hineingezogen wurden zu sein, nicht mehr aus diesem Alllerlei von verschiedensten nicht mehr herauszukommen (Und was ungelernt zu arbeiten auf einem anderen Arbeitsgebiet bedeutet... ungelernt Gehalt = +Amt.)Und das für jemanden mit Abi, und ner Ausbildung die mit Bestnote agbeschlossen wurde..., das ist sicher nicht das was man sich vorgestellt hat.

...manchmal hat man den Eindruck, dass Leistung nichts mehr zählt.

PS: In der werbebranche, gerade auch bei kleineren Betrieben, die nun mal die Mehrheit darstellen, ist die Unsitte der Freiberuflichkeit als oberstes Gebot eingezogen. (Leider at Freiberuflichkeit immer den bitteren beigeschmack sich selbst Krankenversichern zu müssen, ohne zu wissen, ob man diesen Monat das Geld überhaupt verdient.)


Was sind das für Fragen, die einem aus die ZAF kicken (oder erst gar nicht hineinbringen)?

Darf das Amt einfach, ohne zustimmung der Person Daten/Bewerberprofil an die ZAF oder Dritte weiterreichen?
Wäre nicht eher der richtigere Weg, in diesem fall der ZAF zu sagen, ja wir haben hier jemanden (ohne Datenweitergabe), und der betroffene gibt dann von sich aus die Daten weiter.
Irdendwie kommt das schon einer Anmeldung auf Vermittlungswunsch gleich.

Was ist mit Datenschutz, da könnt ja jeder kommen?
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