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Start > > -> Sanktion gegen Minderjährige in Bedarfsgemeinschaft?

U 25 Alles für junge Erwachsene unter 25


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Alt 07.04.2007, 20:16   #51
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Dopamin
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Ludwigsburg - was jetzt kommt wird DICH wahrscheinlich entsetzen, ich schreibs aber dennoch...

@Nariman

Was ich jetzt schreibe ich weiß nicht wie Du das sehen wirst... Deine Tochter weiß ganz genau WO sie Dich packen muss, damit sie machen kann was sie will... Sie lebt bei Dir DU stellst die Regeln auf, ist sie nicht gewillt sich an diese zu halten, mache mit dem Jugendamt klar, dass sie in eine betreute Wohngruppe kommt und zusieht, wie sie klarkommt... Und GANZ WICHTIG: Bleibe konsequent!!! Lass sie gehen, das wird sie eh irgendwann...

Vielleicht rafft sie es im zweiten Anlauf. SO wie es gerade läuft, macht sie euch allen das Leben schwer, willst Du DAS zulassen? Sie ist und bleibt Deine Tochter, egal wo sie lebt und wie alt sie ist, aber DAS berechtigt sie NICHT dazu dem Rest ihrer Familie DIESEN Kummer zu bereiten...

Dopamin
__

Schon Sokrates sagte: Ich weiß, dass ich nichts weiß... Er soll ein gelehrter Mann gewesen sein... Deswegen lasse ich mich korrigieren.
Solo le pido a Dios que hartz IV no me sea indiferente, es un monstro grande y pisa fuerte ,toda la pobre inocencia de la gente (frei nach Outlandish)
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Alt 07.04.2007, 21:12   #52
no name
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Die Kürzung ist 276 Euro RL, der Mietanteil wird gezahlt.

Gut das der SB wohl bei der Ansammlung nicht die neueren Bestimmungen kennt oder nicht anwendet. Da wäre dann wohl auch die KdU weg.

Könnte aber dann wieder gezahlt werden wenn die Tochter anschließend "mitarbeitet" ! !

Übrigens ich würde der Mutter keinen Vorwurf machen, was soll sie denn noch machen ????

Aber was soll der SB denn machen ? ?
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Alt 07.04.2007, 21:16   #53
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Dopamin
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Mein letzter Beitrag sollte nicht als Vorwurf gemeint sein, sondern als guter Rat (was wohl der eine oder andere wieder anders sieht)...

Wenn die "Lütte" SO weitermacht, geht der Rest der Familie auch den Bach runter, nervlich...

Dopamin
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Schon Sokrates sagte: Ich weiß, dass ich nichts weiß... Er soll ein gelehrter Mann gewesen sein... Deswegen lasse ich mich korrigieren.
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Alt 07.04.2007, 21:19   #54
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Zitat von Dopamin Beitrag anzeigen
Mein letzter Beitrag sollte nicht als Vorwurf gemeint sein, sondern als guter Rat (was wohl der eine oder andere wieder anders sieht)...

Wenn die "Lütte" SO weitermacht, geht der Rest der Familie auch den Bach runter, nervlich...

Dopamin
Das war auch nicht an Dich gerichtet sondern nur eine allgemeine Feststellung meiner Meinung

Ansonsten gebe ich Dir vollkommen Recht ! !
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Alt 07.04.2007, 22:01   #55
angel6364
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Die Kleine ist siebzehn, nicht Anfang zwanzig!
Interessant wäre, wie weit waren ihr die Konsequenzen ihres Verhaltens real bewusst? Wie steht sie jetzt dazu?
Ich wäre vorsichtig mit dem "Abschieben", ich zweifle sehr an einem Lerneffekt.
Und nach wie vor bin ich der Überzeugung, daß so eine Sanktion in dem Alter völlig überzogen ist. Das wird nur weiteren Trotz zur Folge haben.
Wäre ich in der Lage als Mutter, würde ich kämpfen für die Tochter (und für die restliche Familie), denn hier ist wirklich der Wurm in den Gesetzen.

Viele Grüße,
angel
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Alt 07.04.2007, 23:22   #56
Ludwigsburg
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Zitat von angel6364 Beitrag anzeigen
Die Kleine ist siebzehn, nicht Anfang zwanzig!
Interessant wäre, wie weit waren ihr die Konsequenzen ihres Verhaltens real bewusst? Wie steht sie jetzt dazu?
Ich wäre vorsichtig mit dem "Abschieben", ich zweifle sehr an einem Lerneffekt.
Und nach wie vor bin ich der Überzeugung, daß so eine Sanktion in dem Alter völlig überzogen ist. Das wird nur weiteren Trotz zur Folge haben.
Wäre ich in der Lage als Mutter, würde ich kämpfen für die Tochter (und für die restliche Familie), denn hier ist wirklich der Wurm in den Gesetzen.

Viele Grüße,
angel
Man muß einmal daran denken, unter was für einen Druck die Kinder gesetzt werden seit Hartz IV...ist doch klar daß das Trotzreaktionen hervorruft...

würde man ihr eine wirkliche Perspektive bieten, etwas, was ihr gefallen würde, (Job oder Ausbildung) würde sich wahrscheinlich auch ihr Verhalten schnell ändern...
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Alt 07.04.2007, 23:24   #57
Ludwigsburg
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Zitat von Dopamin Beitrag anzeigen
Ludwigsburg - was jetzt kommt wird DICH wahrscheinlich entsetzen, ich schreibs aber dennoch...
Schreib, was du willst, mich störts nicht
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Alt 08.04.2007, 07:37   #58
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unicorn
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Moment mal............
ich muss mir das mal aufdröseln.....

Zitat:
Ihr Arbeitslosengeld II wird unter Wegfall des Zuschlags nach §24 des Zweiten Sozialgesetzbuches (SGB II) ab den 1.5.07 gem.§ 31 Absatz 1 Nr. 2 in Verbindung mit § 31 Absatz 5 SGB II für die Dauer von drei Monaten auf die Kosten der Unterkunft gemindert
der Zuschlag ist doch personengebunden (DVO § 24 RZ 24.2) und kein Bestandteil von ALG II.

Den Zuschlag erhält doch die Mutter und nicht die Tochter, oder habe ich da was falsch verstanden? ´

Die Sanktion soll gegen die minderjährige Tochter wirken............

Zitat:
Weiter haben Sie eine Vorsprache zum 2.04.07, 11 Uhr, mit Einladungsschreiben vom 23.0ß3.07 , ohne Angaben von Gründen nicht wahrgenommen. Mit o.g. weigern Sie sich an Ihrer Intergration mitzuwirken
gab es da nicht ein Urteil, dass Nichterscheinen auf Einladungen keine Sanktion nach sich ziehen? Wie sah die Einladung überhaupt aus?
Hatte sie eine Rechtsfolgenblehrung? Hatte sie eine Rechtsbehelfsbelehrung? War sie bestimmt?

Zitat:
Ich habe meiner Tochter klar und deutlich ihre Pflichten aufgezeigt und sie dringend um Mitwirkungspflicht gebeten.
Weiter heißt es:

Bis zum heutigen Tag sind von Ihnen angekündigte Nachweise in der ARGE nicht eingegangen.

Hmmm.....war es Dir nicht möglich, dies für deine Tochter zu machen? Sie ist ja noch minderjährig und ich glaube nicht, dass sie sich der Folgen so richtig bewusst war. Aber vielleicht musstest Du zu diesem Zeitpunkt auch arbeiten? Weiss das die SB? Aber Du hattest doch auch die Schule um "Mitwirkung" gebeten, gelle?

Zitat:
Sie haben ein zumutbare Maßnahme zur Eingliederung in Arbeit abgebrochen oder Anlass für den Abbruch gegeben.
Für ihr Verhalten haben sie keinen wichtigen Grund nachgewiesen.
Hat deine Tochter eine Eingliederungsvereinbarung unterschrieben? Wer wurde darin berücksichtigt? Wenn ja, wer hat dann die EinV unterschrieben?
Hier MUSS auf jeden Fall ein Vormund mit beteiligt sein. Sonst wäre ja das Ganze schon von vorne herein nichtig - so ist meine Meinung.
Dann stellt sich mir noch die Frage, ob hier eine Massnahme schon begonnen wurde? Der Abbruch setzt nämlich eine bereits begonnene Massnahme voraus. Die Weigerung an sich an einer Massnahme teilzunähmen ist als Absenkungsgrund nicht ausgewiesen im SGB II.


Oh je - so einfach ist das glaube ich alles nicht.
unicorn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 08.04.2007, 08:29   #59
Rounddancer
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Zitat von Nariman Beitrag anzeigen
Diese besucht sie jetzt sehr regelmäßig, worüber ich auch wahnsinnig froh bin. Ich habe sie nie aufgegeben und werde es auch niemals tun. Leider hat die Beratung bei der Caritas erst stattgefunden, nach dem sie schon bei der DAA gekündigt wurde.
Gut,- dann hat Ihr aber doch ein Pfund, mit dem Ihr der Arge gegenüber wuchern könnt: Dann kann die Fachfrau der Caritas mit dem FM oder PaP, ggf. dessen Chef, Kontakt aufnehmen (oder wieder aufbauen). Und wenn die dann nicht mit dem Klammerbeutel gepudert sind, dann werden sie nur dann das Damoklesschwert Sanktion gegen die Tochter einsetzen, wenn diese auch die laufende Therapie bei der Caritas abbräche. Soviel Entscheidungsspielraum haben nämlich PaP, FM und erst recht deren Chefs.
Teil fast jeder Therapie ist es, irgendwann einen Punkt zu erreichen, wo man mit dem Patienten eine Zielvereinbarung abschließt,- dazu gehört dann ein Pflichtenheft, das erreichen soll, daß der Patient an seiner Therapie mitarbeitet. Und die Vereinbarung enhält dann auch Sanktionen für den Fall, daß der Patient die vereinbarten Wege zum Ziel nicht einhält.

An Deiner Stelle wäre ich längst mit beiden Stellen, sowohl den Therapeuten Deiner Tochter bei der Caritas, als auch mit den Zuständigen der ARGE im Gespräch, und wenn nicht, dann würde ich es gleich am Dienstag tun (Montag ist Feiertag). Natürlich würde ich dokumentieren, wie und wann ich was unternommen habe. Und wenn dann trotzdem und ohne wirkliche Notwendigkeit die Arge mit einer Sanktion kommen sollte,- dann erhöbe ich schneller Widerspruch, wenn nötig säße ich dann ab Mittwoch (Dienstag hat meine Arge keinen Besucherverkehr) so lange auf dem Schreibtisch des verantwortlichen Arge-Mitarbeiters, bis der die Sanktion zurücknähme.

Doch wie ich ja schon schilderte, so sind viele Behördenmitarbeiter schon froh, wenn man sie auf dem Laufenden hält, und sie so wissen, daß da eine Therapie läuft und bei wem.
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Alt 08.04.2007, 13:49   #60
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Zuerst einmal frohe Ostern und ein herzliches Dankeschön für eure Beiträge! Nicht alle waren gut, aber diese gehören auch dazu um gute Diskussionen führen zu können. Vielen lieben Dank dafür. Eurer Beiträge haben mir Mut gemacht.
Werde euch auf den laufenden halten! Am Dienstag findet telefonisch erst einmal ein Gespräch mit der Caritas statt. Versuche einen Bericht anzufordern, den die Arge erreichen soll.
Nariman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.04.2007, 07:23   #61
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unicorn
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Zitat von Nariman Beitrag anzeigen
Zuerst einmal frohe Ostern und ein herzliches Dankeschön für eure Beiträge! Nicht alle waren gut, aber diese gehören auch dazu um gute Diskussionen führen zu können. Vielen lieben Dank dafür. Eurer Beiträge haben mir Mut gemacht.
Werde euch auf den laufenden halten! Am Dienstag findet telefonisch erst einmal ein Gespräch mit der Caritas statt. Versuche einen Bericht anzufordern, den die Arge erreichen soll.
Danke, auch Dir frohe Ostern,

ich hätte nochmal die Frage: Hat deine Tochter eine Eingliederungsvereinbarung bekommen? WER hat die unterschrieben? Die Tochter selber?

Wenn sie es alleine unterschrieben hat, dann kann die ARGE alles in die Tonne tüten.

Wenn ich mir die Textauszüge der/des SB mit den Sanktionen an die Tochter gerichtet so lese, dann wirkt das so, also ob sie/er davon ausgeht, dass eine minderjährige das alles verstehen könnte. Schon mal wenn man das Wort Integration liest, überlegt man sich, wo man denn nicht dazugehört. So was kann doch bei Kindern - und das ist sie für mich einfach noch - fatale Rückschlüsse bewirken, die alles noch schlimmer machen können.
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Alt 09.04.2007, 10:46   #62
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Nariman
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Zitat von unicorn Beitrag anzeigen
Danke, auch Dir frohe Ostern,

ich hätte nochmal die Frage: Hat deine Tochter eine Eingliederungsvereinbarung bekommen? WER hat die unterschrieben? Die Tochter selber?

Wenn sie es alleine unterschrieben hat, dann kann die ARGE alles in die Tonne tüten.

Wenn ich mir die Textauszüge der/des SB mit den Sanktionen an die Tochter gerichtet so lese, dann wirkt das so, also ob sie/er davon ausgeht, dass eine minderjährige das alles verstehen könnte. Schon mal wenn man das Wort Integration liest, überlegt man sich, wo man denn nicht dazugehört. So was kann doch bei Kindern - und das ist sie für mich einfach noch - fatale Rückschlüsse bewirken, die alles noch schlimmer machen können.
Meine Tochter hat die Eingliederungsvereinbarung selber unterschrieben. Ich wurde garnicht darum gebeten. Weil mir das aber eigentlich seltsam vorkam, dass ich als Erziehungsberechtigte garnicht um eine Unterschrift gebeten wurde, erkundigte ich mich telefonisch bei der DAA danach und bekam die Antwort, das sei nicht nötig.
Nariman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.04.2007, 11:13   #63
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Nariman
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Teil fast jeder Therapie ist es, irgendwann einen Punkt zu erreichen, wo man mit dem Patienten eine Zielvereinbarung abschließt,- dazu gehört dann ein Pflichtenheft, das erreichen soll, daß der Patient an seiner Therapie mitarbeitet. Und die Vereinbarung enhält dann auch Sanktionen für den Fall, daß der Patient die vereinbarten Wege zum Ziel nicht einhält.

Meine Tochter ist in keiner Therapie, sondern geht lediglich regelmäßig zu einer pyschologischen Beratungsstelle Caritas für Familie, Kinder und Jugendliche.
Nariman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.04.2007, 11:24   #64
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unicorn
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Zitat von Nariman Beitrag anzeigen
Meine Tochter hat die Eingliederungsvereinbarung selber unterschrieben. Ich wurde garnicht darum gebeten. Weil mir das aber eigentlich seltsam vorkam, dass ich als Erziehungsberechtigte garnicht um eine Unterschrift gebeten wurde, erkundigte ich mich telefonisch bei der DAA danach und bekam die Antwort, das sei nicht nötig.
Ok - damit ist die EinV nichtig! Es ist zwingend vorgeschrieben, dass ein Vormund mit beteiligt wird.

Meiner Meinung nach können Sie sich ihre Sanktion in die Tasche schieben.

Nun heisst es aber, wie Deine Tochter schnellstmöglich zu Ihrem Recht kommt. Ich mache mir da noch Gedanken dazu....
unicorn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.04.2007, 11:27   #65
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unicorn
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Zitat von Nariman Beitrag anzeigen
Ich weiß das meiner Tochter irgendetwas fehlt. Ich schätze sie nicht als so abgebrüht ein, dass sie der Familie wirklich extra schaden will. Alles was sie anfängt ist nicht das richtige für sie. Alles was sie derzeit so tut sind in irgendeiner Art und Weise Hilfeschreie. Als Mutter fühlt man das. Sie schafft es im Moment einfach nicht konsequent eine Sache zuende zu bringen. Sie möchte es, aber sie ist innerlich stark labil und benötigt dringend etwas wo sie sich ohne Druck neu entdecken kann und darüber hinaus Erfolgserlebnisse bekommt.
Ganz genau! Das sehe ich genau so wie Du.
unicorn ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.04.2007, 11:29   #66
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Arania Arania Arania Arania Arania Arania
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sehe ich auch so , lies mal hier weiter

Zitat:
Eingliederungsvereinbarung

Die Agentur für Arbeit soll im Einvernehmen mit dem kommunalen Träger mit jedem erwerbsfähigen Hilfebedürftigen die für seine Eingliederung erforderlichen Leistungen vereinbaren (Eingliederungsvereinbarung), § 15 SGB II. Dieses Instrument ist nicht neu und kann bei der Suche nach Wegen aus der Arbeitslosigkeit unterstützend wirken. Die aktivierende Wirkung der Eingliederungsvereinbarung setzt jedoch voraus, dass Arbeitsuchende die Vereinbarung aus eigenem Willen abschließen. Nach dem SGB II besteht aber die Verpflichtung, diese Vereinbarung abzuschließen. Weigert sich der Arbeitslose, werden ihm Leistungen gekürzt.
http://www.arbeitsrecht.de/arbeitsre...05/nl_0105.php
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
Arania ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.04.2007, 11:30   #67
Bruno1st->Emailproblem
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Bruno1st
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Zitat von unicorn Beitrag anzeigen
Ok - damit ist die EinV nichtig! Es ist zwingend vorgeschrieben, dass ein Vormund mit beteiligt wird.

Meiner Meinung nach können Sie sich ihre Sanktion in die Tasche schieben.

Nun heisst es aber, wie Deine Tochter schnellstmöglich zu Ihrem Recht kommt. Ich mache mir da noch Gedanken dazu....
du solltest dir zwischenzeitlich noch eine Kostenaufstellung machen und diese der ARGE dann auch gleich vorlegen - Telefonate, Fahrtkosten, eben alles, was durch diese Aktion ausgelöst wurde
__

viele grüße bruno (human being uLtd.)
Politik/Bürokratie : Wir machen alles, außer ehrlich!
über € 25.000 Schaden an ALG-II durch meine ARGE und über € 12.000 durch die FM - Großer showdown auf meiner Webseite - Typisch Politiker/Beamter... - ÜBERFÜHRT ! Mal sehen, wie es mit diesem eher christlichen Politiker und Beamten nun weitergeht * Bitte Webseite weitergeben - danke
* "Politik lügt, ARGE betrügt, Bürokratie mordet" * Die Würde des Menschen war unantastbar! vor HartzIV *
Bruno1st ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.04.2007, 11:33   #68
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Nariman
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[quote=Nariman;87727]Meine Tochter hat die Eingliederungsvereinbarung selber unterschrieben. Ich wurde garnicht darum gebeten. Weil mir das aber eigentlich seltsam vorkam, dass ich als Erziehungsberechtigte garnicht um eine Unterschrift gebeten wurde, erkundigte ich mich telefonisch bei der DAA danach und bekam die Antwort, das sei nicht nötig.[/quote
Wie könnte der Widerspruch aussehen wenn man die ganze Situation meiner Tochter betrachtet? Würde mich über Vorschläge freuen.
PS. Du hast verdammt recht damit das es fatale Folgen bei Jugendlichen haben kann wenn sie das Geschreibsel der Arge verstehen würden!!!!!!!!!!!!!!!!!! Dazu gehört sich Zeit nehmen es verstehen zu wollen. Meine Tochter äußerte: Ich hasse es zur Arge zu gehen! Ich will nichts mit der Arge zu tun haben! Ich fühle mich nicht gut dabei! Das tut mir als Mutter in der Seele weh.
Nariman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.04.2007, 11:38   #69
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Arania Arania Arania Arania Arania Arania
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http://www.arbeitsrecht.de/arbeitsre...05/nl_0105.php[/quote]
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Man trifft sich im Leben immer zweimal
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Alt 09.04.2007, 14:00   #70
Nariman->Emailproblem
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Nariman
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Dann stellt sich mir noch die Frage, ob hier eine Massnahme schon begonnen wurde? Der Abbruch setzt nämlich eine bereits begonnene Massnahme voraus. Die Weigerung an sich an einer Massnahme teilzunähmen ist als Absenkungsgrund nicht ausgewiesen im SGB II.

Meine Tochter hatte die Maßnahme schon begonnen.
Nariman ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.04.2007, 14:30   #71
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Zitat von Nariman Beitrag anzeigen
Meine Tochter hat die Eingliederungsvereinbarung selber unterschrieben. Ich wurde garnicht darum gebeten. Weil mir das aber eigentlich seltsam vorkam, dass ich als Erziehungsberechtigte garnicht um eine Unterschrift gebeten wurde, erkundigte ich mich telefonisch bei der DAA danach und bekam die Antwort, das sei nicht nötig.

Na, da hast ja was, wo du ansetzen kannst... da hat der Fehler des Amtes ja mal was Positives :-)

Also, wehrt euch...
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Alt 09.04.2007, 14:56   #72
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Zitat von Nariman Beitrag anzeigen
Meine Tochter ist in keiner Therapie. Sie besucht regelmäßig eine psycholigische Beratungsstelle für Eltern, Kinder u. Jugendliche.
Ich denke diese wird sicher in weiteren Gesprächen mit ihr einen Therapieplatz suchen.
Ich weiß das meiner Tochter irgendetwas fehlt. Ich schätze sie nicht als so abgebrüht ein, dass sie der Familie wirklich extra schaden will. Alles was sie anfängt ist nicht das richtige für sie. Alles was sie derzeit so tut sind in irgendeiner Art und Weise Hilfeschreie. Als Mutter fühlt man das. Sie schafft es im Moment einfach nicht konsequent eine Sache zuende zu bringen. Sie möchte es, aber sie ist innerlich stark labil und benötigt dringend etwas wo sie sich ohne Druck neu entdecken kann und darüber hinaus Erfolgserlebnisse bekommt.
Hi,

wenn sie wirklich ein psychisches Probem hat dann kann ein Attest vom Psychiater auch nachträglich eingereicht werden, wenn jemand zB wegen Depressionen Termine nicht wahrnimmt ist es wohl auch eine nachträgliche Attestierung möglich. Kümmer Dich doch darum daß sie zu einem Psychiater geht (am besten gehst Du mit..) Lass Dir mal vom Hausarzt einen empfehlen, Termine zu bekommen dauert meistens ziemlcih lange, bis zu einem Monat und länger.

Aber da Du ja die Erziehungsberechtigte bist, wenn die Tochter zur Massnahme nicht erscheint müsste da nicht erst die Erziehungsberechtigten informiert werden damit sie dem Minderjährigen dazu anhalten dort regelmässig hinzugehen?

Grüssle,

PEtra
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Alt 09.04.2007, 14:59   #73
Arwen
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Was ist denn eigentlich mit Vertragsrecht und Minderjährige, weiß hier evtl. jemand genauer Bescheid?

Immerhin ist sie noch nicht volljährig...

Ich weiß, dass Kinder ab 7 eingeschränkt geschäftsfähig sind, wenn sie z.B. ihr Taschengeld für Süßigkeiten ausgeben etc.

Aber ich denke, da gibt's auch Einschränkungen, zumal die weitreichenden Folgen (selbst wenn "theoretisch verstanden" in der Praxis ja in den seltensten Fällen vorstellbar) in diesem Fall selbst von einer 17-Jährigen bei Unterschrift nicht abzusehen waren.

Beim Googlen finde ich auch immer nur etwas zu EGV und U25, aber nichts für U18, leider.

Zu Vertragsrecht habe ich noch das hier gefunden - es sind 9 Seiten, hab' sie selbst noch nicht alle durch...:
http://www.123recht.net/article.asp?a=1493&p=1


Gruß, Arwen
__



Falls Freiheit überhaupt irgend etwas bedeutet,
dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.
George Orwell
Arwen ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 09.04.2007, 15:17   #74
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Zitat von Arwen Beitrag anzeigen
Was ist denn eigentlich mit Vertragsrecht und Minderjährige, weiß hier evtl. jemand genauer Bescheid?

Immerhin ist sie noch nicht volljährig...

Ich weiß, dass Kinder ab 7 eingeschränkt geschäftsfähig sind, wenn sie z.B. ihr Taschengeld für Süßigkeiten ausgeben etc.

Aber ich denke, da gibt's auch Einschränkungen, zumal die weitreichenden Folgen (selbst wenn "theoretisch verstanden" in der Praxis ja in den seltensten Fällen vorstellbar) in diesem Fall selbst von einer 17-Jährigen bei Unterschrift nicht abzusehen waren.

Beim Googlen finde ich auch immer nur etwas zu EGV und U25, aber nichts für U18, leider.

Zu Vertragsrecht habe ich noch das hier gefunden - es sind 9 Seiten, hab' sie selbst noch nicht alle durch...:
http://www.123recht.net/article.asp?a=1493&p=1


Gruß, Arwen
Das das vorher noch niemand so angesprochen hat :-)

Genaues weiß´ich auch nicht aber ich hab damals sofort zu meinem FM gesagt, er soll sich unterstehen, meine Töchter einzuladen: Ihre Interessen nehme nur ich wahr... schließlich hat man mir das Erziehungsrecht mit allem was dazu gehört noch nicht abgenommen!

Er hats auch nie versucht...

und ich hab meine Kinder ja glücklicherweise auch aus der Bg geholt..
aber das kann ja nicht jeder...

wie gesagt, ich würd mich aufs Vertragsrecht berufen, daß Kinder so etaws nicht ohne Einwilligung der Eltern unterschreiben dürfen und der Vertrag damit hinfällig ist... und damit ausgesprochene Sanktionen ebenfalls.
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Alt 09.04.2007, 17:37   #75
Linchen0307->Emailproblem
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Linchen0307 Linchen0307 Linchen0307
Reden

Auch mein Sohn (17J.) hat für den 11. diesen Monats eine Aufforderung von der ARGE bekommen, mit Androhung von Sanktionen, bei Nichterscheinen.
Er geht voraussichtichlich noch bis zum Sommer in die Schule und nun will man seinen weiteren Werdegang mit ihm besprechen.
Auch mein Sohn ist der Auffassung, was soll ich bei dem Verein, ich will, wenn ich nicht weiter zur Schule gehe, mit dem Arbeitsamt sprechen, das machen alle meine Klassenkameraden. Seine Worte: "ich bin doch nicht arbeitslos, sondern Schulabgänger, die haben mit mir gar nix zu tun!"
Sollte man wirklich bei ihm santionieren, werde ich Himmel und Hölle in Bewegung setzen, einen Anwalt einschalten, betteln gehen, was auch immer...

Schaun wir mal was kommt, ich versuche ihm zwar täglich klar zu machen, was solch eine Sanktion für die gesamte Familie bedeutet, hoffe auch das dies wirkt.....

Übrigens habe ich schon mit dem Jugendamt zusammen gearbeitet, als aber bemerkt wurde, das der Fall schwierig ist, hat man die Hilfe ganz schnell wieder eingestellt. Ja, das ist die andere Seite des Jugendamts. Ausser Kinder aus der Familie holen zu wollen, fällt ihnen dann nichts mehr ein.

Bislang habe ich um alle meine/unsere Rechte gekämpft, ich werde es auch diesesmal, so es sein muss.
__

Hartzer Linchen
Zitat:
Wertestellung: abgewrackte Autos 2500 Euro

..................................Kinder 100 Euro
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