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Start > > -> Umzug U25 abgelehnt, weiß nicht wie es weitergehen soll...

U 25 Alles für junge Erwachsene unter 25


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Alt 10.08.2011, 20:51   #1
Marille->Emailproblem
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Registriert seit: 10.08.2011
Beiträge: 20
Marille
Standard Umzug U25 abgelehnt, weiß nicht wie es weitergehen soll...

Hallo,

nachdem ich hier schon einige Zeit mitlese, möchte ich gerne mein Problem (oder eher das meiner Tochter) schildern.

Ich beziehe ergänzend ALG2, da mein Einkommen derzeit nicht ausreicht. Meine Tochter zählt mit mir zur Bedarfsgemeinschaft. Sie ist 20 und möchte nun in eine andere Stadt umziehen, um dort neu anzufangen. Da eine ausführliche Schilderung den Rahmen sprengen würde, hier die Hintergründe in Kurzfassung:

Meine Tochter besucht aufgrund verschiedener Vorfälle und Probleme seit 6 Jahren die Schule nicht mehr. Sie blieb einfach zu Hause und hatte mit der Zeit auch keinerlei soziale Kontakte mehr.

Sie möchte nun in eine andere Stadt ziehen, in der sie Freunde hat, die sie auch schon mehrfach besuchte und hat auch ganz konkrete Vorstellungen von ihrem Leben dort. Sie möchte einen Schulabschluss nachholen und sich nebenbei einen Minijob suchen. Sie kann sich dort mit ihren Freunden treffen und am sozialen Leben teilnehmen. Auf all das kann sie sich hier nicht einlassen.

Sie stellte also einen Antrag bei ihrer Sachbearbeiterin, die die Vorgeschichte kennt, und legte eine Stellungnahme des Jugendamtes und des Hausarztes vor, die diesen Umzug beide befürworten und als realistische Perspektive und Chance sehen. Nun gibt es aber auch eine Stellungnahme vom Gesundheitsamt. Der Arzt dort hat mit meiner Tochter eine halbe Stunde gesprochen und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass ein Umzug weder sinnvoll noch erforderlich sei. Die soziale Eingliederung solle hier über das Jugendamt erfolgen. Daraufhin wurde der Antrag abgelehnt.

Nun frage ich warum die Aussage des Gesundheitsamtes mehr zählt als die Aussage des Jugendamtes und des Hausarztes, die meine Tochter und ihre ganze Geschichte schon jahrelang kennen und wissen, dass es hier nicht funktionieren wird.

Die letzten Jahre waren extrem belastend (für uns beide). Jetzt hatte sie endlich wieder Hoffnung und konnte einen Lichtblick sehen und dann gibt man ihr diese Chance nicht. Hat vielleicht jemand einen Rat, was wir jetzt noch machen können?

Meine Tochter bekommt Unterhallt von ihrem Vater und Kindergeld, sooo viel würde also nicht fehlen, nur einen Minijob kann sie sich erst suchen, wenn sie dort wohnt, um dann vielleicht gar keine Leistungen mehr zu brauchen.

Vielen Dank schon mal im Voraus.
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Alt 10.08.2011, 21:15   #2
jackfruit->Emailproblem
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jackfruit
Standard AW: Umzug U25 abgelehnt, weiß nicht wie es weitergehen soll...

erstmal widerspruch gegen den ablehnungsbescheid einlegen

die meinung des gesundheitsamtes zählt natürlich nicht mehr als die des jugendamtes oder des hausarztes

holt sie dann den realschulabschluss oder den hauptschulabschluss nach?


mfg
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Alt 10.08.2011, 21:31   #3
Marille->Emailproblem
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Marille
Standard AW: Umzug U25 abgelehnt, weiß nicht wie es weitergehen soll...

Sie hat gar keinen Ablehnungbescheid bekommen. Sie hat nur ein Schreiben erhalten, in dem stand, dass dem Umzug nicht zugestimmt werden kann. Es war kein Bescheid, so hat es zumindest die Sachbearbeiterin gesagt. Es standen auch keine Fristen drin, in denen man Widerspruch einlegen könnte, wie das sonst bei Schreiben von der Arge der Fall ist.

Und laut Aussage des Jugendamtes zählt diese Stellungnahme vom Gesundheitsamt mehr als die beiden anderen, da der Hausarzt ja kein Psychiater sei und das deshalb nicht so gut beurteilen könne... (obwohl der die ganzen 6 Jahre miterlebt hat und genau weiß, was in ihr vorgeht).

Sie will erstmal ihren Hauptschulabschluss nachholen, danach den Realschulabschluss (sie hat ja leider gar keinen Abschluss)
Marille ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.08.2011, 21:58   #4
Justician
 
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Standard AW: Umzug U25 abgelehnt, weiß nicht wie es weitergehen soll...

Zitat von Marille Beitrag anzeigen
Sie hat gar keinen Ablehnungbescheid bekommen. Sie hat nur ein Schreiben erhalten, in dem stand, dass dem Umzug nicht zugestimmt werden kann. Es war kein Bescheid, so hat es zumindest die Sachbearbeiterin gesagt. Es standen auch keine Fristen drin, in denen man Widerspruch einlegen könnte, wie das sonst bei Schreiben von der Arge der Fall ist.

Und laut Aussage des Jugendamtes zählt diese Stellungnahme vom Gesundheitsamt mehr als die beiden anderen, da der Hausarzt ja kein Psychiater sei und das deshalb nicht so gut beurteilen könne... (obwohl der die ganzen 6 Jahre miterlebt hat und genau weiß, was in ihr vorgeht).

Sie will erstmal ihren Hauptschulabschluss nachholen, danach den Realschulabschluss (sie hat ja leider gar keinen Abschluss)
Kleiner Tip: Tochter soll Jugendhilfemaßnahme beantragen und dann über das JugAmt betreutes Wohnen in einer anderen Stadt erlangen :-)
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Alt 10.08.2011, 22:12   #5
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Marille
Standard AW: Umzug U25 abgelehnt, weiß nicht wie es weitergehen soll...

Zitat von Justician Beitrag anzeigen
Kleiner Tip: Tochter soll Jugendhilfemaßnahme beantragen und dann über das JugAmt betreutes Wohnen in einer anderen Stadt erlangen :-)
Danke, aber das haben wir auch schon durch. Jugendhilfemaßnahmen würden nur bewilligt, wenn sie hier bleibt. Hier dürfte sie über das Jugendamt in eine eigene Wohnung ziehen, aber nicht außerhalb des Landkreises.
Marille ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.08.2011, 22:40   #6
Justician
 
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Standard AW: Umzug U25 abgelehnt, weiß nicht wie es weitergehen soll...

Zitat von Marille Beitrag anzeigen
Danke, aber das haben wir auch schon durch. Jugendhilfemaßnahmen würden nur bewilligt, wenn sie hier bleibt. Hier dürfte sie über das Jugendamt in eine eigene Wohnung ziehen, aber nicht außerhalb des Landkreises.
Laß mich mal grübeln.......
Justician ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.08.2011, 23:30   #7
Anzi->Emailproblem
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Anzi Anzi
Standard AW: Umzug U25 abgelehnt, weiß nicht wie es weitergehen soll...

Zitat:
Sie stellte also einen Antrag bei ihrer Sachbearbeiterin, die die Vorgeschichte kennt, und legte eine Stellungnahme des Jugendamtes und des Hausarztes vor, die diesen Umzug beide befürworten
Das Jugendamt befürwortet den Umzug, will ansonsten aber nur tätig werden, wenn sie dort bleibt, wo sie jetzt ist? Typisch...

Ich kenne aber einen Fall (ist schon ein paar Jahre her und passt nicht ganz), da wollte die Mutter, dass das Kind in ein Erziehungsheim kommt, aber nicht in derselben Stadt. Dies wurde vom Jugendamt genehmigt und durchgeführt.

Gibt es nicht Regelungen für überregionale Zusammenarbeit beim Jugendamt? Wenn das Jugendamt vor Ort den Umzug für notwendig erachtet muss doch das Jugendamt dort mithelfen können. Was sagt denn das Jugendamt am Wunschwohnort?
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Alt 11.08.2011, 04:58   #8
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Standard AW: Umzug U25 abgelehnt, weiß nicht wie es weitergehen soll...

Zitat von Marille Beitrag anzeigen
Danke, aber das haben wir auch schon durch. Jugendhilfemaßnahmen würden nur bewilligt, wenn sie hier bleibt. Hier dürfte sie über das Jugendamt in eine eigene Wohnung ziehen, aber nicht außerhalb des Landkreises.
Notlösung: dem zustimmen... ist sie erst einmal zu Hause raus kann sie nicht mehr gezwungen werden, wieder nach Hause zu ziehen...
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Alt 11.08.2011, 05:00   #9
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Zitat von Marille Beitrag anzeigen
Sie hat gar keinen Ablehnungbescheid bekommen.
Dann schreib Folgendes...

Betrifft: Meinen Antrag vom:

Ich erwarte umgehend einen rechtsmittelfähigen schriftlichen Bescheid, in dem Ihre Entscheidung ausführlich zu begründen ist, wenn Sie meinen Antrag ablehnen.

Ich habe die Absicht, in Widerspruch zu gehen und die Zustimmung gerichtlich einklagen zu lassen, denn ...und dann noch mal das, was du hier schon geschrieben hast...
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Alt 11.08.2011, 05:30   #10
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Zitat von Marille Beitrag anzeigen
Meine Tochter besucht aufgrund verschiedener Vorfälle und Probleme seit 6 Jahren die Schule nicht mehr. Sie blieb einfach zu Hause und hatte mit der Zeit auch keinerlei soziale Kontakte mehr.

Liest sich nicht so, als ob es sinnvoll wäre, daß sie alleine in eine andere Stadt zieht - wer kümmert sich da um sie, wenn sie nicht zurecht kommt?


Sie stellte also einen Antrag bei ihrer Sachbearbeiterin, die die Vorgeschichte kennt, und legte eine Stellungnahme des Jugendamtes und des Hausarztes vor, die diesen Umzug beide befürworten und als realistische Perspektive und Chance sehen. Nun gibt es aber auch eine Stellungnahme vom Gesundheitsamt. Der Arzt dort hat mit meiner Tochter eine halbe Stunde gesprochen und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass ein Umzug weder sinnvoll noch erforderlich sei.

Begründung?

Die soziale Eingliederung solle hier über das Jugendamt erfolgen.

Begründung?


Nun frage ich warum die Aussage des Gesundheitsamtes mehr zählt als die Aussage des Jugendamtes und des Hausarztes, die meine Tochter und ihre ganze Geschichte schon jahrelang kennen und wissen, dass es hier nicht funktionieren wird.

Die zählt nur mehr, wenn du das zuläßt...

Hat vielleicht jemand einen Rat, was wir jetzt noch machen können?
Man kann schwer raten, wenn man den genauen Sachverhalt nicht kennt...
aber: Gegen einen begründeten Bescheid sollte an Widerspruch einlegen, und klagen.

Beim Amtsgericht kann man sich einen Beratungshilfeschein holen und damit zu einem Fachanwalt für Sozialrecht gehen, der kann alles in die Hand nehmen, wnn du es dir nicht zutraust.


Meine Tochter bekommt Unterhallt von ihrem Vater und Kindergeld, sooo viel würde also nicht fehlen, nur einen Minijob kann sie sich erst suchen, wenn sie dort wohnt, um dann vielleicht gar keine Leistungen mehr zu brauchen.
Schon mal dran gedacht daß man beim Vater evtl. einen höheren Unterhalt fordern könnte, sofern er leistungsfähig ist?
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Alt 11.08.2011, 09:35   #11
Marille->Emailproblem
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Marille
Standard AW: Umzug U25 abgelehnt, weiß nicht wie es weitergehen soll...

Hallo Kiwi,

ich hatte gehofft, dass du antwortest, da ich hier schon viel von dir gelesen habe und deine Beiträge als sehr hilfreich empfunden habe.

Zu der Notlösung: das geht auch nicht von heute auf morgen und uns läuft langsam die Zeit davon. Außerdem gehört zu der Jugendhilfemaßnahme dann auch die Schulausbildung, auf die sie sich hier nicht einlassen wird.


Liest sich nicht so, als ob es sinnvoll wäre, daß sie alleine in eine andere Stadt zieht - wer kümmert sich da um sie, wenn sie nicht zurecht kommt?
Mittlerweile ist einige Zeit vergangen und sie ist reifer und einsichtiger geworden. Das Jugendamt und unser Hausarzt trauen ihr schon zu, dass sie dort zurecht kommt. Sie könnte sich dort dann auch Hilfe vom Jugendamt holen, allerdings geht das nicht von hier aus.

Begründung?
„Um die Notwendigkeit Ihres Umzuges nach xyz beurteilen zu können erfolgte eine Anfrage beim Gesundheitsamt. Von dort wurde uns mitgeteilt, dass aufgrund der stattgefundenen Untersuchung ein Umzug nach xyz aus medizinischer Sicht weder sinnvoll noch notwendig ist. Aus diesem Grund können wir Ihnen die Notwendigkeit nach § 22 Abs. 5 SGB II nicht bescheinigen.“

Begründung?
Sie soll die Probleme, die sie hier hat, auch hier lösen, ansonsten würde sie sie mitnehmen und sie würden sie irgendwann einholen.

Die zählt nur mehr, wenn du das zuläßt...
Deshalb meine Frage, was ich tun kann…

aber: Gegen einen begründeten Bescheid sollte an Widerspruch einlegen, und klagen.
Wie lange kann so etwas dauern?

ok, ich werde dann mal einen Anwalt für Sozialrecht suchen, eine Beratung kann sicher nicht schaden. Und vielleicht erreicht der auch schneller etwas als wir, ohne klagen zu müssen.

Schon mal dran gedacht daß man beim Vater evtl. einen höheren Unterhalt fordern könnte, sofern er leistungsfähig ist?Er kann keinen höheren Unterhalt zahlen, er musste sein Einkommen wegen unseres Leistungsbezuges offen legen, mehr ist da leider nicht drin.

Man kann schwer raten, wenn man den genauen Sachverhalt nicht kennt...
Der ausführliche Sachverhalt würde hier sicher den Rahmen sprengen, ich hatte die Befürchtung, dass das dann vielleicht niemand mehr liest, weil es wirklich lang werden könnte.

Aber wenn ich darf, würde ich dir gerne eine PN schicken…
Marille ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.08.2011, 09:47   #12
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Standard AW: Umzug U25 abgelehnt, weiß nicht wie es weitergehen soll...

Zitat von Marille Beitrag anzeigen

Aber wenn ich darf, würde ich dir gerne eine PN schicken…
Kannst du machen :-)
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Alt 11.08.2011, 10:35   #13
gelibeh
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Zitat:
Aber wenn ich darf, würde ich dir gerne eine PN schicken…
Da fehlen Dir leider noch ein paar Beiträge.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.08.2011, 10:48   #14
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Zitat von gelibeh Beitrag anzeigen
Da fehlen Dir leider noch ein paar Beiträge.
Habs gerade gemerkt
Marille ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.08.2011, 14:13   #15
HajoDF
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Hallo Marille,
das Untersuchungsergebnis durch das Gesundheitsamt sollte allerdings vom Psychologischen Dienst sein, denn sonst ist es das Papier nicht wert, auf dem es geschrieben ist!

Im Übrigen: Worum geht es eigentlich? Das Jobcenter lehnt doch nur die Notwendigkeit eines Umzuges ab, d.h. sie zahlen den Umzug nicht.

Das bedeutet aber noch nicht, dass das neue Jobcenter (in der Stadt der Wahl) auch die Leistung nach ALG II verweigert.

Es scheint mir ungeklärt, ob Deine Tochter nicht auch ohne Genehmigung des Jobcenters umziehen kann.
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Alt 11.08.2011, 20:07   #16
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Marille
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Hallo HajoDF,

ja, die Stellungnahme ist vom Psychologischen Dienst, trotzdem erschließt es sich mir nicht, wie das ein Psychiater in einer halben Stunde beurteilen kann und der Hausarzt, der meine Tochter seit Jahren kennt, keine Ahnung haben soll.

Zitat:
Im Übrigen: Worum geht es eigentlich? Das Jobcenter lehnt doch nur die Notwendigkeit eines Umzuges ab, d.h. sie zahlen den Umzug nicht.
Das bedeutet aber noch nicht, dass das neue Jobcenter (in der Stadt der Wahl) auch die Leistung nach ALG II verweigert.
Es scheint mir ungeklärt, ob Deine Tochter nicht auch ohne Genehmigung des Jobcenters umziehen kann.
Es geht nicht um den Umzug an sich, den müsste sie sowieso selbst organisieren, da man ja nicht erwarten kann, dass das Amt einen Umzug in eine andere Stadt bzw. in ein anderes Bundesland zahlt.

Das Jobcenter sieht keine Notwendigkeit eines Umzuges, d.h. da sie unter 25 ist, dass sie überhaupt nicht ausziehen darf. Ohne die Umzugsgenehmigung bekommt sie in der anderen Stadt keine Leistung nach ALG II, man wird sie auf die elterliche Wohnung verweisen. Sie braucht also diese Genehmigung, um überhaupt ausziehen zu dürfen.
Marille ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 11.08.2011, 20:21   #17
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Vielleicht solltest du sie mal zu einem Psychiater schicken...wenn der sie anders beurteilt als der med. Dienst....
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Alt 11.08.2011, 20:51   #18
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Marille
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Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
Vielleicht solltest du sie mal zu einem Psychiater schicken...wenn der sie anders beurteilt als der med. Dienst....
Ja, die Idee ist gut, darüber werde ich ernsthaft nachdenken.

Trotzdem würde ich gerne wissen wie du es gemeint hast, dass das Gesundheitsamt nur mehr zählt, wenn ich es zulasse. Ich verstehe es so, dass es eigentlich nicht sein kann, dass 2 Zustimmungen von Hausarzt und Jugendamt nicht berücksichtigt werden, obwohl diese zusammen vielleicht sogar mehr wiegen sollten.

Wollte auf deine Nachricht antworten, aber dein Postfach ist leider voll...
Marille ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.08.2011, 00:09   #19
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okay, da hatte ich schon mehrmals mit zu tun und es ist immer wieder zum , was sich diese "Gutachter" in wenigen Minuten zusammenreimen.

Ein Gutachten selbst kannst Du nicht angreifen, aber gegen den Bescheid und dagegen sollte Deine Tochter Widerspruch einlegen. Die Begründung kann nachgereicht werden.

Zu dem Problem Auszug:
  • versuchen bei einem Psychologen einen Therapieplatz zu bekommen. Schaut auch nach Allgemeinmed. mit Zusatz Facharzt für Psychotherapie und... die bieten manchmal auch Therapie an. Sie kann ruhig mehrere Termine ausmachen - die ersten 5 Termine sind Probestunden, die sie nutzen sollte. Ein Therapeut sollte schon passend sein, weil sonst wird das nichts. Der Weg ist wichtig, denn ohne fachliche Unterstützung wird sie dieses Gutachten vom Amtsarzt nicht los werden.
  • alternativ wäre die Suche nach einem betreuten Wohnen in ihrer Wahlheimat. Allerdings wird auch hier ohne Unterstützung nichts gehen.
  • Einweisung in eine psychosomatische Klinik. Das Gutachten von dort ist aktueller und intensiver und damit bedeutender, als dieser 30 Min. Schrieb.
Ich denke wir sind uns einig das sich etwas ändern muss, sonst würde Deine Tochter auch nicht raus wollen. Zu sagen sie soll ihre Probleme vor Ort lösen ist nun wirklich Schwachsinn. Aber gut - das wird ihr dann irgendwer bescheinigen.

Noch mal zu den Möglichkeiten das Gutachten zu entkräften.
  • Therapie dauert länger und wenn diese bei einem dipl. Psychotherapeuten ist sind dessen Gutachten eher weniger "wert" meiner Erfahrung nach.
  • betreute Wohnen/Wohngruppe ist eigentlich ein sehr guter Weg. Dafür zuständig ist das Jugendamt, auch wenn die ganz gerne behaupten nicht mehr zuständig zu sein, da 20 Jahre alt. Wenn ihr nicht weiter zugemutet werden kann daheim zu wohnen und sie bereits seit sechs Jahren rumgammelt und sich sozial ausgrenzt, dann ist das schon nicht mehr einfach nur eine Macke eines Teenies - also auf Unterstützung pochen.
  • Akutkliniken immer etwas vorsichtig mit sein. Unbedingt auf eine psychosomatische Klinik achten OHNE geschlossene Station - also bitte keine Psychiatrien! Es gibt Akutkliniken, wo die Einweisung des Hausarztes ausreicht. Die Wartezeiten variieren zwischen 3 Wochen und 2 Jahren. Wenn die Wartezeit eher kurz ist, dann dürfte dies der schnellste Weg sein ein Gegengutachten zu erhalten.
Fordert unbedingt das Gutachten mit allen dazugehörigen Unterlagen an. Diese Unterlagen bitte direkt bei dem Gutachter bzw. dem angehörigen Gesundheitsamt anfordern. Auf das Teil wäre ich gespannt - in 30 Minuten kann ja nicht so viel Info gekommen sein und Arztberichte wird es wohl auch nicht so viele geben (sozialer Rückzug). Diese Kurzgutachten widersprechen sich oft selbst. Da stehen dann Dinge drin wie "ist von einer schweren sozialen Anpassungsschwierigkeit auszugehen" und einige Sätze weiter "sind keine weitergehenden Maßnahmen zu ergreifen". Auf Deutsch: Patientin kommt nicht klar mit sich und der Welt, aber ihr dabei zu helfen klar zu kommen und damit eine Lebensqualität zu entwickeln - dazu sieht der Herr Dr. dann keinen Anlass *ironie*

Also Gutachten anfordern und auf Therasuche gehen. Schaut euch bitte auch die Wohngruppen an. Es gibt im Internet reichlich Informationen über diese und die Erfahrungsberichte sind wichtig. In diesem Bereich gibt es sehr gute und sehr schlechte. Die schlechten sind daher gut zu umgehen.

Hattet ihr das Jugendamt eigentlich mal eingeschaltet?
nordlicht22 ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.08.2011, 01:11   #20
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Zitat von Marille Beitrag anzeigen

Wollte auf deine Nachricht antworten, aber dein Postfach ist leider voll...
Habs gerade gesehen und was gelöscht
Kannst jetzt wieder ne pn schicken - und beantworte bitte meine Frage :-)
gast_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.08.2011, 01:15   #21
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Zitat:
Ich verstehe es so, dass es eigentlich nicht sein kann, dass 2 Zustimmungen von Hausarzt und Jugendamt nicht berücksichtigt werden, obwohl diese zusammen vielleicht sogar mehr wiegen sollten.
Nein, so meinte ich das nicht. Obwohl ich auch nicht verstehe, warum die Stellungnahme des Jugendamtes und auch das Attest nicht akzeptiert werde, sind ja schon 2 Stellungnahmen!

Nicht zulassen, damit meine ich, daß du kämpfen mußt - es gibt mehrere Wege, die man gehen kann.


Zitat von HajoDF Beitrag anzeigen

Es scheint mir ungeklärt, ob Deine Tochter nicht auch ohne Genehmigung des Jobcenters umziehen kann.
Es geht nicht um den Umzug, sondern um Auszug...

Kann sie - wenn Mutter sie rausschmeißt :-)

Dann kommt sie bei Freunden unter, geht zum JC und beantragt ALG II.

Nur, da bräuchte sie jemanden, der sich auskennt und der ihr dabei hilft - alleine kriegt sie das nicht hin!
gast_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.08.2011, 01:24   #22
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Zitat von nordlicht22 Beitrag anzeigen
okay, da hatte ich schon mehrmals mit zu tun und es ist immer wieder zum , was sich diese "Gutachter" in wenigen Minuten zusammenreimen.

Ein Gutachten selbst kannst Du nicht angreifen, aber gegen den Bescheid und dagegen sollte Deine Tochter Widerspruch einlegen.

Da haben die aber 3 Monate Zeit zur Bearbeitung... und lehnen den Widerspruch ab... danach müßte erst geklagt werden - und die Schule fängt in wenigen Wochen an... hieße noch ein Jahr verlieren

Also Gutachten anfordern

Das sollte der Hausarzt tun - der bekommt es komplett

Hattet ihr das Jugendamt eigentlich mal eingeschaltet?
Ja, schrieb sie doch - das Jugendamt befürwortet den Auszug, wie auch ihr Hausarzt
gast_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.08.2011, 03:06   #23
Erolena
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Zitat von Marille Beitrag anzeigen
Das Jobcenter sieht keine Notwendigkeit eines Umzuges, d.h. da sie unter 25 ist, dass sie überhaupt nicht ausziehen darf. Ohne die Umzugsgenehmigung bekommt sie in der anderen Stadt keine Leistung nach ALG II, ...
Halb und halb. Es steht ihr schon etwas zu. Aber ausgezahlt wird trotzdem nichts.

Wenn ein unter 25jähriger ohne Zusicherung auszieht, werden bis zum 25. Geburtstag
- keine Kosten der Unterkunft und Heizung gezahlt,
- und als Regelbedarf werden nur 291 Euro anerkannt (statt nomalerweise 364 Euro für Alleinstehende)

Sie bekäme vom neuen Jobcenter vermutlich nichts ausgezahlt, weil Kindergeld und Unterhalt schon die ihr zustehenden 291 Euro abdecken.

Und ohne ALG 2 wäre sie nicht krankenversichert.
Erolena ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.08.2011, 04:02   #24
Erolena
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Standard AW: Umzug U25 abgelehnt, weiß nicht wie es weitergehen soll...

Natürlich sollte die Tochter möglichst mit Zusicherung umziehen.

Mal angenommen, sie würde ohne Zusicherung umziehen:
Sie könnte Wohngeld beziehen. Das Mindesteinkommen fürs Wohngeld würde sie mit Kindergeld, Unterhalt und Minijob sicherlich erreichen.

Dass sie nicht vom Wohngeld ausgeschlossen ist, ergibt sich meiner Meinung nach aus § 7 Abs 3 Wohngeldgesetz + Verwaltungsvorschrift zu § 7 Abs 3, dort Punkt 7.31. Absatz 2.
Beides steht hier im Link: § 7 WoGG - Ausschluss vom Wohngeld - Wohngeldgesetz - Verwaltungsvorschrift

Das Problem wäre die Krankenversicherung. Denn wenn sie kein ALG 2 bekommt, dann ist sie nicht übers Jobcenter krankenversichert. Und über den Minijob auch nicht.

Man könnte prüfen, ob eine Familienversicherung möglich ist. Das muss die Krankenkasse beantworten.

Sie müsste auf jeden Fall familenversichert werden, wenn sie eine Vollzeitschule besucht. Vollzeitschulen sind das Kolleg + die "Abendschule in Tagesform". Auf diesen Schularten steht den Schülern auch Bafög zu.

Dagegen die normale Abendschule ist in den ersten Semestern meistens eine nur eine Teilzeitschule, also läuft nur nebenbei. Keine Ahnung, ob man schon dafür familienversichert wird.

Falls sie nicht familenverischert werden kann: Ein Geringverdiener kann normalerweise einen Zuschuss zur Krankenversicherung vom Jobcenter bekommen.
Erolena ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 12.08.2011, 22:39   #25
Marille->Emailproblem
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Marille
Standard AW: Umzug U25 abgelehnt, weiß nicht wie es weitergehen soll...

Danke für die vielen Antworten. Ich bin schon sehr überwältigt, wie viel Unterstützung man hier bekommt

Zitat von nordlicht22 Beitrag anzeigen
Ein Gutachten selbst kannst Du nicht angreifen, aber gegen den Bescheid und dagegen sollte Deine Tochter Widerspruch einlegen.
Fordert unbedingt das Gutachten mit allen dazugehörigen Unterlagen an.
Es ist kein Gutachten, das dem Jobcenter vorliegt. Das Gutachten, das erstellt wurde, hat das Jugendamt angefordert, es wurde auch nicht an das Jobcenter weitergegeben. Die Mitarbeiterin hat lediglich bei der untersuchenden Ärztin nachgefragt und um eine Einschätzung gebeten, weil sie wusste, dass es dieses Gutachten gibt. Die Ärztin hat dann aufgrund ihrer Erkenntnisse, die sie durch das halbstündige Gespräch mit meiner Tochter gewonnen hatte, gesagt, dass sie einen Umzug nicht für sinnvoll und erforderlich hält.


Zitat:
betreute Wohnen/Wohngruppe ist eigentlich ein sehr guter Weg
Betreutes Wohnen in einer Wohngruppe gibt es nur bis man 18 ist. Ab 18 bekommt man eine eigene Wohnung, ist dann zwar auch betreutes Wohnen, aber eben nicht mehr in der Wohngruppe. Das würde meine Tochter auch bekommen, aber nur wenn sie hier bleibt. Warum es dort nicht möglich sein soll, versuchen wir am Montag zu klären.

Zitat:
Da haben die aber 3 Monate Zeit zur Bearbeitung... und lehnen den Widerspruch ab... danach müßte erst geklagt werden - und die Schule fängt in wenigen Wochen an... hieße noch ein Jahr verlieren ?
Stimmt – uns läuft die Zeit davon…



Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
es gibt mehrere Wege, die man gehen kann
Mir fallen leider nur die langen Wege ein…

Zitat:
Kann sie - wenn Mutter sie rausschmeißt :-)
Dann kommt sie bei Freunden unter, geht zum JC und beantragt ALG II.
Über diese Variante habe ich mit dem Jugendamt schon gesprochen. Unter dem Aspekt, dass auch ich es wirklich bald nicht mehr aushalte, meine Nerven blank liegen und ich psychisch daran zugrunde gehe, wenn das noch länger so weiter geht und meine Tochter ohne Perspektive zu Hause rumhängt.

Das Jugendamt sagt, dass sie in dem Fall dann eine ausziehen kann - ins betreute Wohnen mit eigener Wohnung – aber das würde dann auch hier stattfinden, und das hätte man ja sowieso schon angeboten, dazu müsste ich sie nicht rauswerfen.



Zitat von Erolena Beitrag anzeigen
Sie könnte Wohngeld beziehen
Dazu reichen Unterhalt und Kindergled nicht aus, das würde wahrscheinlich mit einem Minijob funktionieren den kann sie sich erst suchen, wenn sie umgezogen ist.
Krankenversicherung wäre über die Familienversicherung möglich, wenn sie eine schulische Ausbildung macht.
Dort wo sie hinziehen will, gibt es keine Abendschulen oder Schulen für Erwachsene, um einen Haupt- oder Realschulabschluss nachzumachen. Es geht nur über die Volkshochschule oder über eine Fernschule.


Ich seh schon, das wird nicht leicht...
Marille ist offline   Mit Zitat antworten
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abgelehnt, umzug, weitergehen

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