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Start > > -> Ausziehen doch noch möglich?

U 25 Alles für junge Erwachsene unter 25


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Alt 02.07.2011, 15:32   #1
blue_angel->Emailproblem
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blue_angel
Standard Ausziehen doch noch möglich?

Huhu an alle erstmal...

Ich hab folgendes Problem:
Ich komme mit meinem Eltern nich mehr klar, gewalttätiger Vater, Mutter, die es nich einsehen will. Ich kann nicht mehr länger mit denen an einem Tisch sitzen und essen als wärs ne heile Welt...
Nun hab ich kein eigenes Einkommen (Schüler, 1 Jahr vorm Abi)
und hab mir auf Empfehlung gedacht ich werd Wohngeld und Beihilfe zum Lebensunterhalt beantragen (auf Empfehlung), meine Mum wills aber nicht mit mir machen, aber die ARGE bräuchte ja eben die ganzen Einkommenssachen und Unterlagen um zu prüfen obs bei mir notwendig ist, dass ich vom Staat was bekomme...
Meine Mum bekommt schon länger Hartz4 bzw jetzt im Moment grad garnix, weil mein vater genug verdient hat, er hat jetzt allerdings schon die Kündigung (es wollen aber wiedermal beide nich einsehen)... Momentan ist er noch in der Wiedereingliederung oder wie sich das nennt, er hatte sich im Januar auf Arbeit das Bein gebrochen und steht schon länger fest dass er nach dieser Zeit gekündigt wird.
Nun die große Frage: hab ich überhaupt ne Chance hier noch rauszukommen?

Danke schonmal an alle, die mir weiterhelfen wollen...
LG blue_angel
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Alt 02.07.2011, 15:38   #2
gast_
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gast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/in
Standard AW: Ausziehen doch noch möglich?

Geh zu deinem Hausarzt, rede mit ihm, er könnte dir schriftlich geben, daß es für dich unzumutbar ist, länger daheim zu bleiben.

Ichhab mal so etwas aufgsetzt, Hausarzt hats für meinen Schützling unterschrieben. Damit wurde ihm der Umzug genehmigt.

Du mußt dann einen eigenen Antrag auf ALG II stellen. (Ohne Angaben zu deinen Eltern)
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Alt 02.07.2011, 15:45   #3
gast_
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gast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/in
Standard AW: Ausziehen doch noch möglich?

Das Kindergeld, das deine Eltern für dich bekommen, müßten sie auch an dich weiter geben - bzw du könntest einen Abzweigungsantrag stellen.

Wohngeld gibt es nur, wenn dein Bedarf gedeckt ist - und nicht bei ALG II Bezug.

Wart mal, ob jemand was zum Bafög schreibt.

Was meinst du mit "Beihilfe zum Lebensunterhalt"?
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Alt 02.07.2011, 15:53   #4
blue_angel->Emailproblem
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blue_angel
Standard AW: Ausziehen doch noch möglich?

Mein Kindergeld gibt sie eben nich an mich weiter... das ist ja eines der Probleme... das geht alles drauf für der ihre Schulden, nur seh ich das langsam nich mehr ein... mein Hobby bezahlt sie seit Jahren nich mehr, das is doch kein Leben mehr....

mir ist nur nich ganz klar was mein hausarzt da tun soll
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Alt 02.07.2011, 16:17   #5
Tanfi
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Standard AW: Ausziehen doch noch möglich?

Zitat von blue_angel Beitrag anzeigen
Huhu an alle erstmal...

Ich hab folgendes Problem:
Ich komme mit meinem Eltern nich mehr klar, gewalttätiger Vater, Mutter, die es nich einsehen will. Ich kann nicht mehr länger mit denen an einem Tisch sitzen und essen als wärs ne heile Welt...
Nun hab ich kein eigenes Einkommen (Schüler, 1 Jahr vorm Abi)
und hab mir auf Empfehlung gedacht ich werd Wohngeld und Beihilfe zum Lebensunterhalt beantragen (auf Empfehlung), meine Mum wills aber nicht mit mir machen, aber die ARGE bräuchte ja eben die ganzen Einkommenssachen und Unterlagen um zu prüfen obs bei mir notwendig ist, dass ich vom Staat was bekomme...
Meine Mum bekommt schon länger Hartz4 bzw jetzt im Moment grad garnix, weil mein vater genug verdient hat, er hat jetzt allerdings schon die Kündigung (es wollen aber wiedermal beide nich einsehen)... Momentan ist er noch in der Wiedereingliederung oder wie sich das nennt, er hatte sich im Januar auf Arbeit das Bein gebrochen und steht schon länger fest dass er nach dieser Zeit gekündigt wird.
Nun die große Frage: hab ich überhaupt ne Chance hier noch rauszukommen?

Danke schonmal an alle, die mir weiterhelfen wollen...
LG blue_angel
Geh doch mal zum Jugendamt und frage nach einer "betreuten Wohnung", wenn Du dort angibst, Vater gewalttätig, Mutter kommt mit Geld nicht klar usw. bestehen gute Aussichten, daß Du in eine Jugend-WG kommst. Wäre zumindest mal ein 1.Weg. Ausserdem sind die dann behilflich beim Antrag auf Abzweigung vom Kindergeld usw.
Zudem hast Du dort dann die nötige Ruhe, um Dich auf Dein Abitur vorzubereiten.
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Alt 02.07.2011, 16:28   #6
blue_angel->Emailproblem
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Beiträge: 6
blue_angel
Standard AW: Ausziehen doch noch möglich?

Betreutes Wohnen ist ne gute Idee, gibts aber hier im Einzugsgebiet meiner Schule nich (hab ich schonmal nach gesucht) und ich möcht ungern 1 Jahr vorm Abi noch de Schule wechseln...
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Alt 02.07.2011, 16:32   #7
Seepferdchen
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Seepferdchen Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Ausziehen doch noch möglich?

Hallo blue Angel, schau doch mal hier rein, vieleicht hilft es dir ein Stück weiter!

Schüler-BAföG

Gruss Seepferdchen
__

  1. mein Beitrag ist keine Rechtsberatung
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Alt 02.07.2011, 16:53   #8
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Anzi Anzi
Standard AW: Ausziehen doch noch möglich?

Zitat:
(1) Ausbildungsförderung wird geleistet für den Besuch von
weiterführenden allgemein bildenden Schulen und Berufsfachschulen, einschließlich der Klassen aller Formen der beruflichen Grundbildung, ab Klasse 10 sowie von Fach- und Fachoberschulklassen, deren Besuch eine abgeschlossene Berufsausbildung nicht voraussetzt, wenn der Auszubildende die Voraussetzungen des Absatzes 1a erfüllt,
Quelle: BAföG: § 2 Ausbildungsstätten

bei BaföG musst du auf jeden Fall nichts von deinen Eltern einbringen; wenn sie das nicht wollen, oder du keinen Kontakt mehr haben solltest macht das zuständige Amt für Ausbildungsförderung das. Ich habe z.B. schon lange keinen Kontakt mehr zu meinem Vater - ich schreibe immer die mir zuletzt bekannte Adresse, Name und Geburtsdatum auf den Antrag und den Rest machen die. Zusätzlich zum baföG kann man nach § 27 SGBII Leistungen beantragen um die KdU zu decken.

Allerdings dauert so ein BaföG-Antrag seine Zeit; hier soll es ja um eine schnelle Lösung gehen. Als ich 19 war und ausziehen wollte, war ich zuerst beim Jugendamt, die haben mir jedoch gesagt, dass sie mich nur in ein Mädchenwohnheim vermitteln könnten und vorher mit meinen Eltern darüber reden müssten.

Ich würde es so machen, wie Kiwi vorschlägt; Hol dir von irgendwoher eine Bestätigung, dass du es nicht mehr aushälst, dass die Umstände ein gemeinsames Wohnen nicht mehr zulassen (das hatte ich damals vom ASD bekommen, der war allerdings zuvor schon bei uns wegen anderer Sachen gewesen) um zu vermeiden, dass man versucht, dich bei deinen Eltern zu lassen.

Und dann benötigst du natürlich eine Wohnung mit allem Brimbamborium - Kaution, Umzugskosten, Erstaustattung etc. Da BaföG dauern kann, müsstest du ALGII auf Darlehnensbasis beantragen.

Abzweigungsantrag fürs Kindergeld gibts hier
http://www.arbeitsagentur.de/zentral...Auszahlung.pdf

Wenn du das machst wird das Kindergeld vorsorglich gesperrt, bis eine Entscheidung gefällt wird (gerade selbst erlebt).

- - -

Hast du vielleicht jemandem, bei dem du vorerst unterkommen kannst? Nicht für immer, aber vorübergehend? Wäre deine Mutter evtl dazu bereit, dich offiziell rauszuschmeißen? Wenn sie sonst schon nichts für dich/mit dir tun will. Ich denke als erstes wäre es wichtig, da raus zu kommen, am besten mit einem Plan für die Zukunft. Wenn du schon 18 bist sollten gute Chancen auf eine eigene Wohnung bestehen, wie sieht es denn bei dir in der Gegend mit Caritas etc aus? Die können auch helfen.

Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Kraft und gute Nerven - vielleicht schaffst du ja noch das Gröbste in den Sommerferien, damit du im Abijahr durchstarten kannst und nicht so viel Stress hast.
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Alt 02.07.2011, 17:08   #9
gast_
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Standard AW: Ausziehen doch noch möglich?

Zitat von Anzi Beitrag anzeigen

Hast du vielleicht jemandem, bei dem du vorerst unterkommen kannst? Nicht für immer, aber vorübergehend?

Ja, das wäre gut... falls das Amt durch verzögerungstaktik verhindert, daß du etwas anmieten kannst.

Wäre deine Mutter evtl dazu bereit, dich offiziell rauszuschmeißen?
Das wäre auch eine Lösung - aber dann kommen manche SB auf die Idee, die Eltern unter Druck zu setzen...
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Alt 02.07.2011, 17:16   #10
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Anzi Anzi
Standard AW: Ausziehen doch noch möglich?

Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
Das wäre auch eine Lösung - aber dann kommen manche SB auf die Idee, die Eltern unter Druck zu setzen...
Da TE sich in einer förderungsfähigen Ausbildung nach BaföG befindet, und das jobcenter nur auf Darlehnensbasis zahlen würde denke ich, dass die Gefahr hier recht gering ist.

Ich sehe das so: Wenn TE zuerst zum jobcenter/Jugendamt geht, passiert da erst was, wenn er in den Abschlussprüfungen zum Abi steckt. Wenn TE jedoch rausgeschmissen wird/woanders unterkommen kann und sagt, dass die Zustände unhaltbar sind und dann jedoch nicht mehr zurück kann, sind die Ämter eher in Zugzwang. Ich bin damals zu einer Bekannten gezogen mit Untermietvertrag ohne vorherige Zusicherung nach offiziellem Rausschmiss meiner Mutter. Dauerte zwar sechs Monate, bis KdU bewilligt war, jedoch "nur" sechs Wochen bis zur Leistung. Zwar war ich schwanger, aber das hat da keinen interessiert.
Richtige Freunde sind in einer solchen Situation Gold wert.
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Alt 02.07.2011, 17:27   #11
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Standard AW: Ausziehen doch noch möglich?

Zitat von blue_angel Beitrag anzeigen
Mein Kindergeld gibt sie eben nich an mich weiter... das ist ja eines der Probleme... das geht alles drauf für der ihre Schulden, nur seh ich das langsam nich mehr ein...


Sorry, aber solange du bei ihr wohnst steht ihr das Geld zu - schließlich zahlt sie für dich Unterkunft und Verpflegung.

mein Hobby bezahlt sie seit Jahren nich mehr, das is doch kein Leben mehr....

versteh ich - aber das ist kein Argument den Auszug betreffend...

mir ist nur nich ganz klar was mein hausarzt da tun soll
Eine Bescheinigung ausstellen...reicht wenn er ein paar Sätze auf ein Rezept schreibt (das kostet dann nichts)

Z.B.: Aus gesundheitlichen Gründen ist es Frau ... nicht zuzumuten, daß sie weiter in ihrem Elternhaus lebt...
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Alt 02.07.2011, 17:35   #12
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Standard AW: Ausziehen doch noch möglich?

Zitat von Anzi Beitrag anzeigen
Da TE sich in einer förderungsfähigen Ausbildung nach BaföG befindet, und das jobcenter nur auf Darlehnensbasis zahlen würde denke ich, dass die Gefahr hier recht gering ist.

Muß sie selbst entscheiden, wie sie es versucht...

Ich sehe das so: Wenn TE zuerst zum jobcenter/Jugendamt geht, passiert da erst was, wenn er in den Abschlussprüfungen zum Abi steckt.

Jugendamt - dauert - seh ich auch so.

JC - da muß sie hin - so oder so. Und deshalb die Bescheinigung vom Arzt...die können sie nicht vom Tisch wischen!


Wenn TE jedoch rausgeschmissen wird/woanders unterkommen kann und sagt, dass die Zustände unhaltbar sind und dann jedoch nicht mehr zurück kann, sind die Ämter eher in Zugzwang.

Stimmt - deshalb hab ich auch schon Jugendliche aufgenommen.


Richtige Freunde sind in einer solchen Situation Gold wert.
Stimmt!

Untermietvertrag...ist vielleicht besser, erst einmal keinen zu machen... bis zu 3 Monaten Besuch sind ja erlaubt - und wird der Regelsatz erst gezahlt vereinfacht das die Sache...dann ists einfacher - dann muß der Umzug auch genehmigt/ übernommen werden!
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Alt 02.07.2011, 17:41   #13
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blue_angel
Standard AW: Ausziehen doch noch möglich?

Schülerbafög würd ich zumindest jetzt nach den genannten Kriterien nicht bekommen...
Rausschmeisen wollen mich meine Eltern ja ebend nicht, das ist das Problem, die wollen nicht dass ich gehe.
Andre Frage: woher soll nen Àrzt sehen ob das unzumutbar ist oder nich?
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Alt 02.07.2011, 17:46   #14
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Standard AW: Ausziehen doch noch möglich?

Du schilderst ihm doch, warum es dir nicht gut geht... (Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Schlaflosigkeit, deppressiv) und was zu Hause abgeht. Eben daß dich die Situation sehr belastet und du deshalb Angst hast, die Schule nicht mehr zu schaffen.

Vielleicht kannst dir einen Ewachsenen mitnehmen, der dir beisteht?

Sollte natürlich ein Arzt sein, der dich kennt...kein Wildfremder.
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Alt 02.07.2011, 17:47   #15
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Zitat von blue_angel Beitrag anzeigen
Schülerbafög würd ich zumindest jetzt nach den genannten Kriterien nicht bekommen...
nicht solange du zu Hause wohnt - oder wieso meinst du, nicht?
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Alt 02.07.2011, 17:51   #16
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Weil bei mir nich viele Gründe vorliegen wieso ich bekommen sollte... ich wohn (zumindest bisher) zuhause, meine schule ist keine 10 km entfernt....
blue_angel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2011, 17:55   #17
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aber wenn du dann eben nicht mehr zu hause wohnst zählt das als schwerwiegender grund, weshalb du dann anspruchberechtigt bist
Anzi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2011, 18:00   #18
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Dazu müsst ich aber erstmal grünes Licht zum ausziehen bekommen...
blue_angel ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2011, 18:11   #19
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Anzi Anzi
Standard AW: Ausziehen doch noch möglich?

deswegen ja:

- Bescheinigung, dass du nicht länger zu Hause wohnen kannst (Hausarzt)
- raus da (zu Bekannten/Freunden)
- Wohnungssuche
- Anträge beim jobcenter (Alles, was die Wohnung betrifft, Sicherung des Lebensunterhaltes auf Darlehnensbasis), analog dazu BaföG, KdU-Zuschuss

und das alles so schnell wie möglich, damit dein Abi durch den Stress nicht gefährdet wird!
Anzi ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 02.07.2011, 18:32   #20
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Standard AW: Ausziehen doch noch möglich?

Wenn du dich aber dazu entschließt: Stell es dir nicht so einfach vor, alleine klar kommen zu müssen!

Es wird eine harte Zeit - die nimmt man nur auf sich wenn es nicht anders geht...
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Alt 04.07.2011, 04:35   #21
Erolena
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Standard AW: Ausziehen doch noch möglich?

Es bleibt nur mit Zustimmung des Jobcenters in eine eigene Wohnung oder ein WG-Zimmer zu ziehen. Oder eben ins betreute Jugendwohnen.

Aus meiner Sicht besteht keine Hoffnung auf Schülerbafög.
Alle Möglichkeiten, stehen im Absatz 1 a.
Zitat:
§ 2 Ausbildungsstätten
(1) Ausbildungsförderung wird geleistet für den Besuch von
1. weiterführenden allgemeinbildenden Schulen, .... ab Klasse 10 ... ..., wenn der Auszubildende die Voraussetzungen des Absatzes 1a erfüllt.
D.h. wer die Bedingung nicht erfüllt, bekommt kein Bafög.
Zitat:
(1a) Für den Besuch der in Absatz 1 Nr. 1 bezeichneten Ausbildungsstätten wird Ausbildungsförderung nur geleistet,
wenn der Auszubildende nicht bei seinen Eltern wohnt und

1. von der Wohnung der Eltern aus eine entsprechende zumutbare Ausbildungsstätte nicht erreichbar ist,
2. einen eigenen Haushalt führt und verheiratet oder in einer Lebenspartnerschaft verbunden ist oder war,
3. einen eigenen Haushalt führt und mit mindestens einem Kind zusammenlebt.

Die Bundesregierung kann durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates bestimmen, daß über Satz 1 hinaus Ausbildungsförderung für den Besuch der in Absatz 1 Nr. 1 bezeichneten Ausbildungsstätten auch in Fällen geleistet wird, in denen die Verweisung des Auszubildenden auf die Wohnung der Eltern aus schwerwiegenden sozialen Gründen unzumutbar ist.
____
Hinweis von Studis Online: Eine solche Rechtsverordnung (wie im letzten Satz erwähnt) wurde nie erlassen. Insofern hat dieser Gesetzes-Passus keinerlei Bedeutung, jedwelche Hoffnung darauf ist leider umsonst.
BAföG § 2 Ausbildungsstätten - BAföG-FAQ - Geld+BAföG - Studis Online
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Alt 04.07.2011, 04:56   #22
Erolena
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Standard AW: Ausziehen doch noch möglich?

Hier steht, wann die Wegezeit für einen Bafög-Anspruch ausreicht.
Gemessen wird immer die Wegezeit zwischen Elternhaus und Schule.

Zitat:
Verwaltungsvorschrift zu § 2

Zu Absatz 1 a
...
2.1a.3 Für die Frage, ob der Auszubildende eine Ausbildungsstätte von der Wohnung der Eltern aus in angemessener Zeit erreichen kann, ist die durchschnittliche tägliche Wegzeit, nicht die Wegstrecke maßgebend. Eine Ausbildungsstätte ist nicht erreichbar, wenn der Auszubildende bei Benutzung der zeitlich günstigsten Verkehrsverbindungen mindestens an drei Wochentagen für Hin- und Rückweg eine Wegzeit von mehr als zwei Stunden benötigt. Zu der Wegzeit gehören auch die notwendigen Wartezeiten vor und nach dem Unterricht. Die Wegzeit zwischen der Haltestelle des Verkehrsmittels und der Ausbildungsstätte bzw. zurück gilt als Wartezeit. Nach Addition von Hin- und Rückweg ist jeder angefangene Kilometer Fußweg mit 15 Minuten zu berechnen.

Maßgebend sind die regelmäßigen Verkehrsverhältnisse im Bewilligungszeitraum.
BAföG § 2 Ausbildungsstätten - BAföG-FAQ - Geld+BAföG - Studis Online
(weit unten auf der Seite)
Erolena ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.07.2011, 12:58   #23
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Standard AW: Ausziehen doch noch möglich?

Das würde ja bedeute daß Bafög Empfänger schlechter gestellt sind als BAB Bezieher - kann ich mir nicht erklären, warum da unterschieden wird!

Volljährige bekommen doch BAB, wenn sie nicht mehr zu Hause wohnen...
gast_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 04.07.2011, 16:32   #24
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Anzi Anzi
Standard AW: Ausziehen doch noch möglich?

Genau Kiwi...

Es muss doch trotzdem gelten, dass jemand auch U25 aus schwerwiegendem Grund ausziehen darf (SGB II), und dann muss es doch auch eine Möglichkeit geben, die Schule fertig zu machen. ALGII ist hier doch keine Alternative, da TE dem Grunde nach also rein nach § 1 BaföGberechtigt ist?
Anzi ist offline   Mit Zitat antworten
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